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Beats Solo3 Wireless Kopfhörer – die Jubiläumsedition zum 90. Geburtstag von Micky Maus

16. November 2018
Micky Maus auf den Ohren von Beats.

Micky Maus auf den Ohren von Beats.

Es gibt bei mir etwas neues für die Ohren. Ich habe mir einen neuen Kopfhörer geleistet. Da ich viel auf Zugreisen bin, will ich Hörbücher und Musik in Ruhe genießen. Mit meinen Apple AirPods fahre ich sehr gut, wollte aber jetzt einen Wireless On-Ear-Kopfhörer haben. Nachdem ich meinen Bose AE2 verfluche, weil das Teil die Blauzahnverbindung dauernd unterbricht und ich das Gerät absolut nicht empfehlen kann, griff ich dieses Mal zu Beats Solo 3 Wireless in der Mickey Mouse-Edition.
Bei Kabelgebundenen Kopfhörern schwöre ich auf meinen Shure Studiokopfhörer für Musik und Filme, fürs Zocken habe ich Beyerdynamic und jetzt kommt Micky Maus von Beats auf den Kopf für die Reisen.
Natürlich werden die Highfidelity-Freaks sofort aus den Löchern kommen und mir diesen und jenen Kopfschmuck empfehlen: Freunde, es ist mir egal: K2 hat Beats und ich habe probegehört und für mich passt das Ding auf meine Rübe. Zudem ist Mickey Mouse auf dem Kopfhörer und als Maus-Fan fiel mir die Entscheidung leicht. Der Kopfhörer verbindet sich schnell und problemlos mit Apple Watch, iPhone, iPad und MacBook Pro – der Vorteil von geschlossenen Systemen. Der W1 Chip von Apple hat mich bei den AirPods schon fasziniert und tut es hier ebenso. Ich bin begeistert und keine Fummelei mehr wie mit meinem Bose-Teil. Ja, ich bin wirklich enttäuscht von Bose.
Das Design der Maus ist zeitlos und gut auf dem Headphone umgesetzt. Mir gefällt es gut. Das Etui ist aus grauem Filz – es soll von den Ohren der Maus inspiriert worden sein, was ich allerdings sehr weit hergeholt finde, egal. Wichtig ist ein Sammel-Pin und ein Aufkleber, die beide sofort ins Archiv wandern werden.

Laut Hersteller soll ich mit einer Ladung bis zum 40 Stunden Musik hören können. Das hab ich noch nicht überprüfen können. Wenn es die Hälfte erreicht, dann bin ich glücklich. Aufgeladen wird über ein beiliegendes universelles USB Ladekabel (USB‑A auf USB Micro‑B), also kein USB-C. Es gibt aber noch ein 3,5 mm RemoteTalk Kabel, was ich aber nicht verwende, denn es Mickey Mouse ist ja als Blauzahn gedacht.
Ach ja: Der Klang der Headphones sind in Ordnung. ordentlicher Bass, klare Höhen und fette Mitten, was will ich mehr unterwegs. Ja, meine Studiokopfhörer sind im Detail besser, aber die hab ich nicht auf Reisen dabei.

Hier das Unboxing meines Kopfhörers:

Bei Hut und Mütze unterschiedliche Kopfhörer

25. Oktober 2016

In meiner Jugend hörte ich den Spruch „De mim Huad san guad, grod de mim Kappe san a Dappe“. Das bedeutet soviel wie die Hütträger seinen in Ordnung, die Träger amerikanischer Schirmmützen seien etwas minderbemittelt. Nun, ich trage beides: Hut und Kappe – eigentlich sind es eher Mützen. Im Sommer wegen dem Schatten für meine empfindlichen Augen, im Winter wegen der Kälte. Wusstet ihr, dass 60 Prozent der Körperwärme über den Kopf entweichen – aber das ist ein anderes Thema.
Wenn ich eine Kopfbedeckung trage, dann will ich auch Musik hören. Das ist bei der Mütze ganz einfach. Ich ziehe meine Kopfhörer über die Mütze und die Ohren. Weil ich AE2w von Bose habe, ist der Klang über Bluetooth ausgezeichnet. Mit dem Kopfhörer können gleich zwei Blauzahngeräte verbunden werden, wie Smartphone und Tablet. Aber leider versagt mein Bose-Kopfhörer, wenn ich einen Hut aufsetzen möchte. Ich liebe doch meine Hüte vom Breiter aus München und vom Hutkönig aus Regensburg. Der Kopfhörer passt einfach nicht über dem Hut. Was tun? Eine Zeitlang behalf ich mich mit den mitgelieferten Ohrhörern vom Apple für mein iPhone. Nachteil: Die Teile sind kabelgebunden – das mag ich nicht. Ich will wireless.

Super Klang für Musik kommt von den  Powerbeats 2 aber nicht für Filme.

Super Klang für Musik kommt von den Powerbeats 2 aber nicht für Filme.

Ich entschied mich für Ohrhörer der Apple Tochter Beats. Die Powerbeats Wireless in Rot. Ich bin von dem Tragekomfort der Ohrhörer beeindruckt. Es sind ja Sportkopfhörer und sie sitzen hinter den Ohren sehr sicher und stabil. So viel Sport treibe ich aber nicht. Auch der Klang der Teile kann sich hören lassen. Es ist natürlich ein Vergleich zu den großen Studiokopfhörern im Büro und auch der Klang der Bose Wireless Kopfhörer sind besser. Aber besser als gar nichts und bei weitem besser als die Teile, die ich von Anker mal vor Jahren gekauft habe. Das Telefonieren mit den powerbeats ist ok, die Stimme im Telefon kommt angenehm rüber. Die Bluetooth-Verbindung besteht bei mir zu einem iPhone 7plus und auch das Koppeln klappt ohne Probleme.

Die Powerbeats trage ich nur für Musik und mit Hut.

Die Powerbeats trage ich nur für Musik und mit Hut.

Musik unterwegs ist also kein Problem und ich liebe es, im Zug zu dösen und Musik zu hören. Und dennoch gibt es einen großen Nachteil: Ich schaue gerne mit dem iPad Pro auf langen Zugfahrten den ein oder anderen Film. Um meine Umgebung nicht zu stören, schaue ich auch hier via Kopfhörer.
Aber dafür eignen sich die powerbeats Wireless absolut nicht. Der Ton ist nicht zum Bild synchron. Der Ton hinkt eine halbe Sekunde hinter dem Bild hinterher. Ein Filmgenuss ist damit unmöglich und ein Videogenuss ist damit unmöglich. Ich verstehe das nicht: Beim Bose klappt die Verbindung tadellos und der Ton läuft synchron. Bei den powerbeats habe ich einen Bild-/Tonversatz. Also muss ich als Hutträger zwei verschiedene Kopfhörer dabei haben: Die Apple eigenen für Filme am iPad und die Apple Tochter für Musik am iPhone. Ärgerlich. Vielleicht stimmt der Spruch aus meiner Jugend nicht. Wenn ich eine Mütze oder Kappe auf habe, dann kann mit dem Bose beides genießen: Musik und Film.