Heute feiert einer meiner Helden seinen 74. Geburtstag: Happy Birthday Bob Dylan. Ich gratuliere von ganzem Herzen.
Seit meiner Jugend verfolge ich die Karriere von His Bobness, besuche seine Konzerte und kaufe seine Alben. Er schuf den Soundtrack zu meinem Leben. Ich habe alle Richtungsänderungen des Meisters brav mitgemacht und alle Masken ertragen. Zuletzt habe ich den hervorragenden Auftritt eines nervösen alten Mannes bei der David Letterman-Show angeschaut. Wunderbar finde ich seine Hommage an Sintra und die alte Zeit.
Und immer wieder die Frage: Wer ist nun Bob Dylan? Ich weiß es nicht und im Grunde ist es auch egal. Der Mann zieht mit 74 Jahren sein Ding durch und das ist gut so. Und immer wieder die andere Frage: Was ist das beste Bob Dylan-Album? Ich weiß es auch nicht und es auch das egal. Dylan hat Alben für jede meiner Stimmungen aufgenommen und so kann ich ihn immer wieder hören. Damit wird Dylan nie langweilig. Mal brauche ich den Aufschneider, den Demütigen, den Liebhaber, den Spotter und mal brauche ich einfach den Musiker. Er ist nicht auf einen Stil festgelegt, auch wenn es wir Fans gerne mal so wollen. Im Moment höre ich wieder The Basement Tapes Complete und das punkige Hard Rain Konzert.
Dylan selbst scheint in seiner Sinatra-Phase zu sein und ich sehe ihn bald live auf seinem Konzert in Bamberg. Meine jüngsten Konzerte von ihm in München und Düsseldorf fand ich grandios – der Song and Dance-Man hat Hof gehalten und wir Jünger sind gekommen. Der Meister war hervorragend bei Stimme, gut in Form, gut gelaunt und über die phänomenale Begleitband muss man seit Jahren nichts mehr verlieren.
Wie wird Dylan seinen Geburtstag verbringen? Ich denke nicht, dass er auf einer der Bühnen dieser Welt stehen wird. Am 17. Mai spielte er noch in South Bend, Indianapolis und dann kommt er schon im Juni nach Deutschland. Zum Geburtstag macht er von seiner Never Ending Tour eine Pause. Würde mich für ihn freuen, wenn seine Kinder bei ihm vorbeischauen oder gar eine seiner Ex-Frauen bei ihm anrufen. Aber im Grunde muss uns die Privatperson Dylan egal sein. Der Song und Dance Man interessiert uns und aus diesem Grunde: Alles Gute zum Geburtstag lieber Bob. May You Stay Forever Young
Als ich dieses Bild in Facebook gepostet habe und fragte, was es darstellen soll, schmunzelte ich über die Antworten. Die ungewöhnlichsten lauteten: Todesstern Sektor 121.17-B, Minas Tirith und Königsmund oder Klötzleshausen. Nun ja, das Bild stellt Bayreuth dar.
Als Behinderter mit einem Augenleiden freue ich mich immer, wenn an Blinde gedacht wird. So auch bei meinem jüngsten Besuch in der Richard Wagner-Stadt Bayreuth. Beim Schlendern durch die Fußgängerzone entdeckte ich einen dreidimensionalen Stadtführer für Blinde. Es handelt sich um ein Stadtmodell der Stadt aus Bronze. Das Modell zeigt die Innenstadt von Bayreuth, die Häuser, Plätze, Kirche und Straßen. Das Stadtmodell steht am Marktplatz gegenüber dem Alten Rathaus. Der Blinde kann die Stadt erfühlen. Zudem gibt es Zusatzinformationen in Blindenschrift. Hier können die Beschreibungen ertastet werden. Das Lesen erfolgt dabei mit dem Tastsinn der Finger.
Als Blindenschrift wurde die am weitesten verbreitete Blindenschrift verwendet, die Brailleschrift. Die Brailleschrift wurde bereits im Jahr 1825 von Louis Braille entwickelt und wird heute am meisten eingesetzt. Auch als ich im Jahr 2000 Textchef der PC Professionell war, hatte ich die Aufgabe die damals beliebte Computerzeitschrift in eine Blindenausgabe umzuwandeln. Auch damals setzten wir die Brailleschrift ein.
Das Modell ist wichtig, denn sie sind barrierefrei. Tastbare Sehenswürdigkeiten bieten für Blinde und Sehbehinderte die Möglichkeit, eine Stadt oder eine Sehenswürdigkeit zu erleben und sich eine Vorstellung davon zu machen. Aber auch Kindern, lassen sich anhand eines taktilen Modelles das Dargestellte näher bringen, wie zum Beispiel die Stadtgeschichte anhand eines Stadtmodelles.
In Bayreuth wurde das Bronze-Modell im Maßstab 1:500 von dem Bildhauer und Objektdesigner Egbert Broerken geschaffen. Der Bildhauer Egbert Broerken lebt und arbeitet in einem kleinen Renaissance- Wasserschloss in der Nähe von Soest in Westfalen. Er ist Spezialist für solche Objekte. Tastmodelle für Blinde und Sehende aus der Werkstatt Egbert Broerkens stehen mittlerweile in 60 Städten Deutschlands und seiner Nachbarländer.
Mit Schülern und Lehrern der Westfälischen Blindenschule in Soest entwickelte er die optimale Tastbarkeit der Modelle, mit der Bronzegießerei ein Verfahren für die filigranen Erläuterungen in Blindenschrift. Die Stadtmodelle entstehen im Wachsausschmelzverfahren, einer alten handwerklichen Kunst, die Detailtreue und Unverwüstlichkeit der bronzenen Reliefs garantiert. In Auftrag gegeben wurde das Bayreuther Stadtmodell vom örtlichen Rotary Club im Jahre 2000. Ich habe großen Respekt vor einer solchen Aktion.
Tetris war und ist eine Sucht. Als das erste Mal die bunten Steine vom virtuellen Himmel fielen, war ich fasziniert. Das Spielprinzip von Tetris ist einfach und es ist schlichtweg genial. Stundenlang spielte ich Tetris und wurde nicht müde die Steinreihen abzubauen. Und nach Jahren bin ich als Retro-Gamer immer noch ein Tetris-Gamer.
Da war es folgerichtig, dass ich eine Tetris-Lampe brauchte. Ich entdeckte diese am Stand von getdigital.de auf der re:publica 2015. Für 30 Euro war es meine Tetris Lampe.
Sie besteht aus sieben typischen Tetris-Steinen in unterschiedlichen Formen. Die Farben sind gelb, rot, blau, grün, orange und rosa. In dem blauen Stein war der An-/Ausschalter und die Stromversorgung. Alle Steine müssen miteinander verbunden sein, nur dann leuchten alle Lampenteile. Die ganze Sache steht etwas wackelig und macht dennoch super Spaß. Jeden Tag baue ich meine Tetris Lampe um und erzeuge neue Formen.
Das Licht erleuchtet nicht mein Arbeitszimmer, aber es ist ein netter Lichtereffekt auf dem Schreibtisch. Und meine Nerd-Freunde, die mich besuchen, sind bei der Lampe Feuer und Flamme. Auch sie bauen immer wieder die Lampe um, bauen Türme, Mauern und Formen. Vielleicht wird die Tetris Lampe auch eine Sucht wie es das Tetris-Spiel von früher werden. Wer weiß?
Wenn ich in die Schulen schaue, treffe ich ein Spielzeug, das ich zu meiner Schulzeit auch hatte: Den Zauberwürfel. Rubik’s Zauberwürfel hat eine Renaissance. Kinder drehen sich den Wolf, um die farbigen Flächen einheitlich zu bekommen. Heute gibt es die Zauberwürfel in zahlreichen Variationen und Größen. Als Retro-Fan musste ich mir vor kurzem auch wieder einen Zauberwürfel kaufen, aber dieser dient nicht der Unterhaltung oder der Konzentration. Dieser dient dem Kampf gegen meine laufende Nase. Ich kaufte mir einen Zauberwürfel bei Getdigital in Form einer Taschentücherbox auf der re:publica 2015 in Berlin. Getdigital ist ein Händler für wunderbaren digitalen Blödsinn und genau meine Kragenweite.
Es passen alle quadratischen Kosmetiktücherboxen in diese Dekorationsbox, die jetzt auf meinem Schreibtisch steht. K1 bekämpft mit den Tüchern den Heuschnupfen. Diese Zauberwürfel-Taschentuchbox stammt aus Big Bang Theory, eine Serie, die ich eigentlich nicht mag.
Die Zauberwürfel Taschentuchbox ist so konzipiert, dass handelsübliche Taschentuchboxen aus dem Drogeriemarkt einwandfrei hineinpassen und sich die witzige Dekoration somit leicht und günstig nachfüllen lässt. Entferne dafür einfach den Boden auf der Unterseite, Taschentuchbox rein und Boden wieder rauf. Dieser hält mit mehreren Magneten. Das Seitenmaß des Würfels ist 14 Zentimeter.
Hier noch mein Video von der re:publica 2015 über den Stand von Getdigital:
Ein gelber Baucontainer stand am Eingang der re:publica 2015. Neugierig traten Besucher an den Container heran und entdeckten Gucklöcher. Wer durch die Löcher schaute, konnte ins Innere des Containers blicken und Leute beim Tanzen und Arbeiten beobachten. Spannen macht ja so viel Spaß.
Was als Experiment geplant war, ist in leider oftmals Realität. Fest steht: Anonymität im Internet ist eine Illusion. Die finnischen Sicherheitsexperten von F-Secure verdeutlichten das auf der re:publica 15 mit Inszenierungen rund um einen sogenannten „Spanner-Container“.
Gucklöcher gewähren Besuchern einen Blick ins Innere des Containers. Bei F-Secure waren es Schauspieler, die intime Alltagssituationen darstellen. So nackt und unwissend die Akteure den Voyeuren am Container erscheinen, so nackt stehen Internetnutzer häufig vor digitalen Überwachungsapparaten und Werbeplattformen, so die Botschaft von F-Secure, einem Hersteller von Sicherheits- und Anonymisierungssoftware. Ziel war es, die Aufmerksamkeit der Web-Öffentlichkeit auf die zunehmende Korrosion von Grundrechten im Internet zu lenken. Und dieses Ziel wurde wunderbar erreicht. Also eine Art Big Brother fürs Netz.
Bereits im vergangenen Jahr rief F-Secure auf der re:publica zum Kampf um Grundrechte im Internet auf. CRO Mikko Hypponen lud die Netzgemeinde zusammen mit Looking for Freedom-David Hasselhoff zur Beteiligung an der Erstellung des Digital Freedom Manifesto ein. Zur re:publica 15 veröffentlicht F-Secure nun das fertige Manifest. Besucher können das Manifest unter privacy.f-secure.com einsehen und unterstützen.
Für alle Mac-User interessant: Gleichzeitig zur re:publica 15 veröffentlichte F-Secure seine Freedome for Mac-Software. OS X bietet eine intuitive Benutzerfreundlichkeit und ansprechend gestaltete Oberfläche. Generell spielt Design für Mac-Fans eine große Rolle, die ihre MacBooks gerne auch an öffentlichen Orten nutzen. Kommen die Geräte in Cafés und an anderen Orten mit kostenfreiem WLAN zum Einsatz, nehmen Mac-Nutzer jedoch höhere Risiken im Zusammenhang mit ihrer Privatsphäre in Kauf als die PC-Community, die hier vorsichtiger agiert. Mit Freedome for Mac präsentierte F-Secure nun ein Instrument, um Mac-Nutzern zu helfen, ihre Online-Privatsphäre besser zu kontrollieren.
Eine Umfrage von F-Secure kommt zu dem Ergebnis, dass Mac-Anwender ihre Online-Privatsphäre höheren Risiken aussetzen und weniger Vorsichtsmaßnahmen ergreifen als die PC-Anhänger. Etwa 36 Prozent der befragten Mac-Nutzer greifen mehr als dreimal pro Woche auf öffentliche WLAN-Hotspots zurück, 13 Prozent mehr als PC-Benutzer. Die gleiche Studie ergab, dass 32 Prozent der Mac-Nutzer Online-Schutz, egal in welcher Form, entweder nicht kennen oder nicht nutzen, im Vergleich zu nur 10 Prozent der PC-Nutzer. Diese Lücken summieren sich zu einem höheren Risiko für eine große Zahl von Mac-Anwendern.
„Sowohl PC- als auch Mac-Anwender haben Bedürfnisse zum Schutz ihrer Privatsphäre, aber interessant ist, dass Mac-Anwender dazu neigen, sich darüber weniger Gedanken zu machen – und höhere Risiken in Kauf zu nehmen“, erklärt Klaus Jetter, Country Manager DACH bei F-Secure. „Beispielsweise zeigen sich Mac-Benutzer offener für Online-Banking über ein öffentliches WLAN in einem Café, aber sie realisieren nicht so häufig, dass der Verkehr von Macs in öffentlichen WLANs genauso einfach abzufangen ist wie der von Handys und Windows-PCs. Alles, was MacBook-Benutzer gerne tun, eröffnet Datenschnüfflern und -dieben Möglichkeiten, um an die persönlichen Daten zu gelangen.“
Freedome for Mac ist auf die Bedürfnisse der Mac-Anwender zugeschnitten, indem ein umfassendes Set von Schutz-Tools in einer einzigen, einfach zu bedienenden App enthalten ist. Damit ist ein Online-Erlebnis auf gewohntem Premium-Niveau für Mac-Anwender gewährleistet. Freedome richtet einen sicheren VPN-Tunnel für den Internetverkehr ein, der Benutzer gegen Kriminelle schützt, die versuchen, die Kommunikation abzufangen. Die App schützt ebenso vor Unternehmen, die versuchen, das Online-Verhalten aufzuzeichnen sowie vor bösartigen Websites, die das Gerät infizieren könnten. Außerdem können Benutzer aus einer Auswahl von 17 virtuellen Orten wählen, um Geo-Blocking zu umgehen, wenn aus einzelnen Regionen der Zugriff auf bestimmte Inhalte beschränkt ist.
Jetter sieht sowohl Freedome als auch Macs als Werkzeuge, die Menschen nutzen können, um ein hochwertiges Online-Erlebnis zu genießen, so dass sich die beiden Lösungen perfekt ergänzen. „Die Menschen verwenden Macs nicht, weil sie es müssen, sondern weil sie es wollen. Freedome ist hierbei ähnlich, denn die App ist für Menschen konzipiert, die wirklich die Freiheit genießen wollen, online zu sein. Freedome zu nutzen bedeutet, Geo-Blocking nicht mehr akzeptieren und auf den Zugriff auf Ihre Lieblingsinhalte verzichten zu müssen, weil Sie die falsche IP-Adresse haben. Ebenso sorgt Freedome dafür, dass die Nutzung eines kostenlosen öffentlichen WLANs nicht auf Kosten Ihrer Privatsphäre geht.“
Welcher Politiker hat eigentlich Nebeneinkünfte in welcher Höhe und wo treffen die Lobbyisten auf die Entscheider? Auf der re:publica 2015 zeigte an einem Stand das ZDF der Internetgemeinde den Lobbyradar. Der Lobbyradar ist eine Website und ein Browser-Plugin, die den User interessante Infos aus öffentlichen Datenbanken liefert und grafisch aufbereitet.
Einmal installiert, erkennt das Lobbyradar-Plugin für alle relevanten Browser (Firefox, Chrome und Safari) alle Personen und Organisationen der ZDF-Lobbydatenbank in den Texten. Die gefundenen Personen oder Organisationen werden markiert. Und wenn der User mit der Maus über die Namen fährt, zeigt Lobbyradar, welche Verbindungen und Informationen in der ZDF-Datenbank zu finden sind. Manche Nachricht und Geschichte wird so in einen völlig neuen Kontext gesetzt. Einfach ausprobiert in der politischen Berichterstattung will ich als Journalist den Lobbyradar nicht mehr missen. Beim Ausprobieren war ich begeistert, wie gut der Lobbyradar funktioniert. Allerdings gibt es noch viele, viele Lücken und dann jetzt ist die Commnunity gefragt.
In Berlin gibt es über 600 Bundestagsabgeordnete und fast zehnmal so viele Lobbyisten. In Deutschland sind es noch viel mehr und in Brüssel sind noch viel, viel mehr unterwegs. So mancher behauptet, dass diese Lobbyisten die wahren Strippenzieher in unserer Republik sind.
Die Spenden von Markus Söder an die CSU
Es ist bemerkenswert, welche Daten in öffentlichen Datenbanken vorhanden sind. Das ZDF hat diese Datenbanken miteinander kombiniert und ein politisch interessantes Instrument mit diesem Lobbyradar geschaffen. Bei Politikern wird angezeigt, welches Amt sie haben, welche Parteispenden es von ihm gibt und welche Tätigkeiten sie neben dem Bundestagsmandat sie ausüben.
Beim Ausprobieren gab es ein bemerkenswertes Ergebnis.
Ich fand es interessant, dass der bayerische Finanzminister Markus Söder mehr Geld an seine Partei spendete als CSU-Chef und Ministerpräsident Horst Seehofer und seine Parteikollegin und Wirtschaftsministerin Ilse Aigner. Warum eigentlich? Wäre mal eine interessante Geschichte für die politischen Journalisten.
Und die Spenden von Ilse Aigner an die CSU.
User haben zudem die Möglichkeit, die ZDF-Datenbank mit weiteren Daten zu füttern, um weiter Transparenz ins Lobbywesen zu bringen. Das ist dringend notwendig, um den Lobbyradar weiter zu pflegen. Per Mail können weitere Verbindungen gemeldet werden. Das Angebot wurde als Open Source erstellt und kann von jedem eingesehen und weiterentwickelt werden. Also auf gehts.
Der Pfefferberg an Berlins Schönhauser Allee hat eine wechselvolle Geschichte. Von bayerischer Brauerei über NS-Rüstungsstätte bis hin zum Druckerei-Standort der SED-Zeitung Neues Deutschland ist das Gelände heute in der Hand der Kreativen. Eine eigene Stiftung widmet sich um das 13.500 Quadratmeter große Gelände. Auf diesem historischen Ort gibt es seit Dezember 2009 das Restaurant Tauro.
Nach all der Hektik des Berliner Großstadtlebens ist das Tauro ein Hort der Ruhe, sei es im Biergarten oder in den Restaurants. Auf 1.600 Quadratmeter eines ehemaligen Ballsaals ist eine Gastronomie über drei Ebenen mit Cocktail- und Tapas-Bar, Wein-Probierecke und spanisch-mediterranem Feinkostgeschäft entstanden.
Tatar als Starter
Bei einem Besuch in Berlin habe ich das Tauro ausprobiert und kann dieses Lokalität mit kleinen Einschränkungen empfehlen.
Als Starter wählte ich Tatar. Hier fehlte mir die Schärfe. Leider wurde keine Pfeffermühle vom Kellner dazu gereicht, was bei einem Restaurant dieser Preisklasse schon sein sollte – zudem kaum Gäste anwesend waren.
Rib Eye Medium Rare – einfach perfekt.
Als Hauptspeise gab es ein Rib-Eye-Steak, was ausgezeichnet war. Es war perfekt Medium Rare gebraten und hat wunderbar geschmeckt.
Das Restauant „Tauro Iberico“ bietet in der Ebene zur Schönhauser Allee spanische Tapas, Meeresfrüchte und Spezialitäten wie Paella, Fideuà (Nudelpaella) oder Arroz Caldoso. Im Angebot hier auch der spanische Bellota-Schinken vom eichelgefütterten Iberico-Schwein. Am Eingang grüßt der lebensgroße Namenspatron, der auf einem Mosaik aus fast 40.000 handgesetzten Steinen steht. In der darüber gelegenen Ebene stehen Steaks, Salate und frische Pasta auf der Karte.
Drei verschiedene Grills vom klassischen V-Stab-Grill über den mit besonders harzarmer japanischer Kokosholzkohle befeuerten spanischen Grill bis hin zum ersten US-Infrarot-Gasgrill Berlins mit 800 Grad Celsius Grilltemperatur bleibt für Fleisch- und Fischliebhaber kein Wunsch offen. Eine umfangreiche Weinauswahl steht auch zur Verfügung und mit der Galerie und der Kaminecke auch separate Räumlichkeien für besondere Anlässe.
Der größte Lego-Stein der Welt soll im Legoland entstehen. Foto: Legoland
Als Lego-Fan habe ich natürlich Berge von Lego-Steinen, aber jetzt werde ich selbst blass. Bis zum 26. Mai entsteht der größte Lego-Stein der Welt im Legoland Deutschland im bayerischen Günzburg aus über einer Million Lego-Steinen. Und alle Besucher des Freizeitparkes bauen mit – so ist das Motto der großen Lego-Familie. Die Gäste bauen einzelne Elemente zusammen, die sie individuell mit Mustern, Schriftzügen und Motiven verzieren können. Stein für Stein wird der kunterbunte Riese aufgebaut und in die Höhe wachsen.
Pate dieser Aktion ist Matthias Steiner. Der sympathische Olympiasieger im Gewichtheben wird am 26. Mai den letzten Stein auf den Lego-Koloss setzen. Der riesige Stein wird enorme Ausmaße haben: 6,5 Meter Länge, 3,25 Meter Breite, über 2 Meter Höhe und ein Gewicht von über 1,5 Tonnen. Aus über einer Million handelsüblicher Lego-Steine wird der Gigant am Ende bestehen.
Gewichtheber Matthias Steiner, der bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking Gold holte, setzt den allerletzten Lego Stein auf das Rekordbauwerk. Steiner sagt dazu: „Ich liebe außergewöhnliche Leistungen“, so der Athlet. „Das hängt wahrscheinlich mit meiner Vergangenheit als Profi-Sportler zusammen. Es war ein unbeschreibliches Gefühl für mich, bei den Olympischen Spielen in Peking die Goldmedaille zu gewinnen, und ich werde diesen Moment niemals in meinem Leben vergessen. Daher empfinde ich es auch als große Ehre, den größten Lego-Stein der Welt vollenden zu dürfen und hoffe, dass alles klappt. Mein Ehrgeiz ist auf jeden Fall geweckt.“
Im Legoland Deutschland wurden bereits einige Baurekorde aufgestellt: Nach dem längesten Tausendfüßler und dem höchsten Turm aus Lego-Steinen, baute der Freizeitpark mithilfe seiner Gäste bereits 2005 einen überdimensionalen Lego-Stein. Dieser maß damals stolze 6x3x2 Meter, brachte ein Gewicht von 1,5 Tonnen auf die Waage. Seitem hält er den Rekord als größter Lego-Stein der Welt. Jetzt, 10 Jahre später, wagt sich Legoland Deutschland nun daran, seinen eigenen Rekord zu brechen.
250 Jahre ist Hennessy alt und ich war bei der Geburtstagsparty im Berliner KaDeWe mit von der Partie. Die großartige Feier ist der Auftakt einer Ausstellung, die noch bis zum 30. Mai läuft. Die Ausstellung findet dabei nicht an einem beliebigen Ort statt, sondern im Atrium im Erdgeschoß des KaDeWe. Dies ist die prominenteste Präsentationsfläche für Luxusmarken in Deutschland. Zahlreiche prominente Gäste gratulierten. Sehr nett war übrigens Schauspielerin Katja Flint mit der ich ein paar Worte wechselte. Die Ex von Heiner Lauterbach, Peter Handke und Bernd Eichinger nutzte den Event zur Eigen-PR und ich nutze den Event, um ein Foto mit der Schauspielerin zu machen.
Katja Flint und ich sprachen ein paar Worte.
Aber zurück zum eigentlichen Anlass: 250 Jahre Hennessy. Neben der global weitreichenden Geschichte der Maison und ihrer feinen Cognacs steht besonders die Zukunft im Mittelpunkt der exklusiven Präsentation: Neben Besuchen in China, Russland, den USA, Südafrika und Frankreich legt das „Hennessy Time Barrel“ auch in Berlin Station ein.
Holzfass für Videobotschaften.
In dieser, einem Holzfass ähnelnder Installation, hinterlassen die Besucher kurze Video- oder Text-Botschaften für künftige Generationen. Bei meinem Besuch in Berlin war vor allem die ältere Generation von diesen E-Mail-Botschaften begeistert, wie das kleine Video zeigt.
Sehr eindruchsvoll war eine Videoinstallation im Zentrum der Ausstellung. Die Installation stammt von der Münchner Design-Schmiede OPIUM effect. Für mich war diese Installation war der eigentliche Star der Geburtstagsfeier neben dem Cognac.
Creative Director Jörg Zuber und sein Team zauberten eine meterhohe Videoinstallation, bei denen die anwesenden Stars verblassten. Ich durfte bei meiner Zeit als Chefredakteur der DP und animago-Projektleiter mit diesem hervorragendem Unternehmen zusammenarbeiten. Hier das Video von der Premiere in Berlin:
Eine Bar im Atrium lädt zu einer Entdeckungsreise durch die gesamte Kollektion ein, zum Beispiel von Hennessy Fine de Cognac, Hennessy X.O bis zur Ultra Prestige Range wie Hennessy Paradis Impérial. Exklusiv im KaDeWe steht die limitierte Jubiläumsedition Hennessy 250 im Mai zur Verkostung und zum Kauf bereit. Und ich muss zugebeb, ich habe mehr als ein Glas des Cognacs probiert und kann ihn empfehlen.
Die Auswahl der Eaux-de-vie, die Reifung, das Blending sowie das Finishing sind ausschlaggebend für die Qualität und den Geschmack eines Cognacs. Für den Hennessy 250 Collector Blend wurden Eaux-de-vie ausgewählt, die während des Reifeprozesses die perfekte Harmonie aus Fülle, Lebendigkeit und Eleganz erreichen. Es sind charaktervolle Brände mit ausdrucksstarken Aromen. Zu Beginn weich und klar, entwickeln sie peu a peu ihre ganze Finesse und Intensität. Die zwischen 15 und 35 Jahre alten Eau-de-vie stammen aus Fässern, die zuvor nur für zwei, drei oder vier Brände benutzt wurden. Das heißt, dass das Holz bereits den typischen Eau-de-vie-Charakter hat, ohne den Blend zu dominieren. So kann sich die wundervolle Bernsteinfarbe des Blends entwickeln, ebenso wie ihre Gewürz-Noten, insbesondere die Safran-Nuance.
Kellermeister Yann Filloux und sein Tasting-Komitee haben beim Biending für diesen gleichermaßen kräftigen wie feinen Cognac ihr ganzes Wissen. ihre Erfahrung und ihr Feingefühl unter Beweis gestellt. Sie konnten auf den ganzen Schatz der Maison Hennessy zurückgreifen und haben ihre Auswahl aus über hundert verschiedenen Eau-de-vie getroffen. jedes mit einem ganz eigenen Charakter, auch solche mit nur zarten Holz-Einflüssen. Einige sind dynamischer, forscher, andere sanfter, zurückhaltender und nur durch das perfekte Zusammenspiel all der unterschiedlichen Brände entsteht die Harmonie, die Tiefe und Eleganz dieses Cognacs. Das Ergebnis: ein Blend voller Leben und Intensität, mit Noten von Bitterorange, Lakritz, getrockneten Pfefferminzblättern und Safran.
Auch beim Finishing haben die Kellermeister von Hennessy auf ihre Erfahrung zurückgegriffen. So haben sie über die Jahre festgestellt, dass Cognacs, die in Fässern von höchstens 270 Litern reifen, die besten Eigenschaften in punkte Finesse und Eleganz entwickeln. Solche vergleichsweise kleinen Fässer ermöglichen eine optimale Interaktion zwischen Holz und Cognac. Aus diesem Grund – und natürlich auch als Hommage an das 250-jährige Bestehen der Maison Hennessy – ließ man für den Jubiläums-Blend bei den berühmten Küfern von La Sarrazine 250 Fässer a 250 Liter von Hand fertigen. Allerbeste Voraussetzung also, dass darin ein ganz großer Cognac reifen konnte.
Der Ort, das Mikro-Klima und die Atmosphäre sind ebenfalls wichtige Faktoren für den Reifeprozess eines Cognacs. Für den Hennessy 250 wählte man deshalb den Platz aus, an dem immer schon die ältesten und besten Cognacs ihre Vollendung gefunden haben: am Ufer der Charente, in nächster Nähe des Gründerkellers, einem Ort mit enormer Bedeutung für die Maison Hennessy. Hier also konnte der Cognac unter optimalen Bedingungen und mit der nötigen Zeit und Ruhe seinen Reifeprozess abschließen.
Tolles Design der Flasche
Ein großartiger Cognac hat selbstverständlich auch eine ganz besondere Flasche verdient. Für den Hennessy 250 hat die französische Designerin Stephanie Balini, 2005 vom Comite Colbert mit dem Young Designers Award ausgezeichnet, einen eleganten Dekanter aus schwerem Kristallglas gestaltet, der in einer aufwendigen Geschenk-Box angeboten wird.
Im Jahr 2015 feiert die Maison Hennessy seinen 250. Geburtstag. Über sieben Generationen und fünf Kontinente verbinden die beiden Familien Hennessy und Fillioux. Alles begann 1765 in der französischen Region Cognac, dem Sitz der Maison Hennessy. Kontinuierlich reichte jede Generation das Beste, was das Land zu bieten hat, an die nächste Generation weiter. Diese Ausdauer ist insbesondere den Menschen zu verdanken, die in der Vergangenheit und gegenwärtig den großen Erfolg von Hennessy nicht nur vor Ort, sondern auch weltweit geschaffen haben. Hennessys Leistung und Beständigkeit sind ferner das Ergebnis der Werte, an welche die Maison seit ihrer Gründung festhält: Das einzigartige Savoir-Faire, die ständige Suche nach Neuerungen und die Hingabe für Kreation, Exzellenz, Vermächtnis und nachhaltiger Entwicklung. Heute sind diese Qualitäten das Kennzeichen der Maison, ein Kronjuwel der LVMH Gruppe und Manufaktur prestigeträchtiger Cognacs.
Interessant ist der Werdegang der Familie Hennessy, die heute aus der siebten Generation von Maurice Richard Hennessy vertreten wird. Maurice Richard Hennessy war auch in Berlin mit von der Partie.
Im Mittelpunkt: der 1724 geborene Patriarch Richard Hennessy, ein aus einer irischen Kleinadelsfamilie stammender Selfmademan, der nach einigen Jahren in der Armee von König Ludwig XV. endgültig nach Frankreich auswanderte. Aber er ließ sich nicht einfach irgendwo nieder: Seine Wahl fiel auf Cognac in der Region Charante, jenem Ort, an dem seit dem 17. Jahrhundert die bei den Briten so beliebten Weinbrände hergestellt wurden.
Geschichte zum Nachlesen.
Dort begann er, eine Maison aufzubauen und zwar genau in dem Sinne, den das Wort Maison in der heutigen Luxusindustrie hat: mit erstklassigen Produkten, einer ganz eigenen Handschrift, der Tradition ebenso verpflichtet wie visionärem Denken. Von Beginn an wählte Richard Hennessy seine Mitarbeiter und Partner mit allergrößter Sorgfalt aus. Und definierte damit die Philosophie der Familie für die nächsten 250 Jahre: Netzwerke pflegen, die Welt erkunden, sich mutig den sich daraus ergebenden Ungewissheiten und Gefahren stellen. Und immer das Ziel im Auge, die fünf Kontinente zu erobern.
Hennessy ist sichtlich stolz auf seine ereignisreiche Geschichte. Das Event im KaDeWe zeigt es eindrucksvoll. Der Gründer des Hauses, Richard Hennessy, war so fasziniert von der Region Cognac, dass er dort 1765 ein Handelshaus gründete. Unter der Leitung seines Sohnes James vergrößerte sich das Unternehmen rasch unter dem Namen, den es auch heute noch trägt: Jas Hennessy und Co. Generationen der Hennessy Dynastie haben das Maison bisher geleitet, immer darum bemüht, das Ansehen der Marke weltweit zu wahren und zu vergrößern. Im Moment hat das Zepter Maurice Richard Hennessy. Maurice Richard Hennessy wurde 1950 in Neuilly-sur-Seine geboren, einem Städtchen am Rande von Paris. Er verbrachte seine Jugend in Cognac im Département Charente. Daraufhin studierte er Agrarwissenschaften an einer Pariser Universität bevor er einige Jahre in Westafrika verbrachte. 1975 kehrte er zurück nach Cognac – in seine Heimat und zum Unternehmen seiner Familie.
Nachdem er seinen Fokus auf Kommunikation gelegt hatte, ging Maurice nach London, wo er eine essentielle Rolle im Aufbau des Britischen Marktes spielte, bevor er 1984 abermals nach Cognac zurückkehrte.
Seitdem bereist er den ganzen Globus, um die Flagge von Hennessy zu hissen, Liebhaber der Marke zu treffen, prominente Persönlichkeiten zu unterhalten. Auch im KaDeWe hatte er keine Berühungsängste und sprach mit Stars und Sternchen und wechselte auch ein paar Worte mit mir. Er hält Vorträge auf der ganzen Welt über die Werte von Hennessy und das Savoir-faire, pflegt die Entwicklung der Marke und richtet exklusive Verkostungen von Hennessy Cognacs aus. Als einer der unermüdlichsten Botschafter des Unternehmens ist Maurice häufig auf Veranstaltungen zu sehen, die von Jas Hennessy & Co. unterstützt werden.
Maurice Hennessy spricht fließend Englisch, Spanisch und Italienisch. Zu seinen Hobbys zählen Kochen und sein Garten. Er hört leidenschaftlich gerne Musik und organisiert Konzerte in der Stadt Cognac. Wie auch bei der Geburtstagsfeier im KaDeWe verwendet er Ausdrücke aus den Bereichen der Harmonien und Orchestrierung, um die Prozesse der Vermählung von Cognac zu beschreiben.
Danke für den schönen Abend bei Hennessy im KaDeWe.
Als ich dieses Bild vom Hotel GoldGemäuer in Facebook postete, war die Resonanz meiner Freunde eindeutig: Romantisches Edgar Wallace-Hotel.
Meine Facebook-Freunde erinnerte es an Edgar Wallace.
Und für mich waren die beiden Nächte im Ochsenfurter Hotel ein besonderes Erlebnis. Anders als die klassichen Business-Hotels, in denen ich sonst übernachte, hat das Hotel GoldGemäuer in Ochsenfurt einen eigenen Charme. Individualität wird hier großgeschrieben und diese Individualität drückt sich in zahlreichen Details aus. Die Chefin des Hauses, Sabine Gold ist auch immer auf der Suche nach historischen Schmakerl wie Vasen, Schlüssel, Schränkchen. Als ich mein Zimmer bezog, arbeitete sie gerade mit einer Mitarbeiterin an einer neuen, alten Vitrine. Das Hotel GoldGemäuer liegt in der verkehrsberuhigten Altstadt von Ochsenfurt direkt an der alten Ochsenfurter Stadtmauer.
Ich wohnte im Dachgeschoss des alten Gemäuers in dem Zimmer Dicker Turm. Der „Dicke Turm“ ist ein romantisches Zimmer mit 20 qm Grundfläche und einer verwunschenen Schlafecke – ich hab allerdings klassisch im Bett geschlafen.
Mein Zimmer: Dicker Turm
Es liegt gleich neben dem Gästezimmer „Nikolausturm“. Mein Zimmer ist ganz in Blautönen gehalten mit einem hellen Laminatboden und romantischem, cremefarbenen Doppelbett und Tagesbett. Das Badezimmer ist ausgestattet mit Dusche/WC, Haarfön, Kosmetikspiegel und Kneipp Wellnesskorb. Auch prima: Es gibt ein Teetablett mit Wasserkocher und verschiedenen Teesorten. Das Zimmer „Dicke Turm“ ist im dritten Stock des Vorderhauses aus dem 18ten Jahrhundert und hat Blick auf die historische Ochsenfurter Stadtbefestigung.
Ich kam mit dem Zug an, aber vor allem für Radfahrer ist das Hotel gut vorbereitet. Unterfranken hat in diesem Bereich ein hervorragend ausgebautes Radewegesystem. Radler können ihre Fahrräder sicher und geschützt in dem Innenhof des Hotels abstellen. Autofahrer müssen ein wenig laufen, denn es gibt keinen Hotelparkplatz oder Tiefgarage.
Empfehlenswert ist auch die kleine Bibliothek im Wintergarten. Gerade zum Entspannen kann der Gast hier bei einem Schoppen Wein runterkommen. Wer es lieber digital haben will, dem steht ein kostenloser WLAN-Anschluss im gesamten GoldGemäuer zur Verfügung.