Archive for the ‘Aufgelesen’ Category

Urlaub trotz Krise muss wohl sein

16. April 2010
Urlaubsverhalten der Deutschen im Krisenjahr.

Urlaubsverhalten der Deutschen im Krisenjahr.

Wohin gehts in den Urlaub? Als Freiberufler muss es mir genau überlegen, wenn ich in den Urlaub fahre, denn die Kohle muss verdient sein. Aber wenn ich mich umschaue, sind die Deutschen ein reiselustiges Völkchen. Ich hab sogar eine halbwegs aktuelle Statistik gefunden.
Trotz Wirtschaftskrise will jeder zweite Deutsche auch im Krisenjahr 2010 in den Urlaub fahren. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Instituts UMA Unister Market Research & Analysis unter rund 1000 Teilnehmern für das Online-Reisebüro ab-in-den-urlaub. 41 Prozent planen jedoch weniger Geld auszugeben als im vergangenen Jahr: 26 Prozent möchten generell eine billigere Reise buchen, 15 Prozent wollen die Reisekosten durch eine Urlaubsverkürzung senken. Nur 10 Prozent verzichten in diesem Jahr ganz auf eine Urlaubsreise. Auf die Frage, ob Reisen öfters privat oder aus beruflichen Gründen stattfinden, sagten 54 Prozent der Teilnehmer, sie würden „ausschließlich privat“ verreisen, 31 Prozent „vorwiegend privat“. 12 Prozent reisen gleichermaßen häufig privat oder beruflich. Drei Prozent verreisen fast nur aus beruflichen Gründen.
Die Studie untersuchte auch das Buchungsverhalten der Verbraucher in Deutschland. So suchen 14 Prozent der Befragten ein Mal im Monat nach günstigen Reiseangeboten im Internet. Mehrmals im Monat sind 23 Prozent der Befragten auf Angebotssuche, 35 Prozent schauen seltener als ein Mal pro Monat nach Reiseschnäppchen.
Ich würde gerne mal wieder nach Schottland zum Kopf freibekommen. Aber vielleicht bleib ich dieses Jahr einfach nur im Garten in der Hängematte mit iPad und viel Musik. Wohin gehts bei euch?

Gorillamobile hält mein iPhone am Radl

12. April 2010
Gorillamobile hält mein iPhone am Radl

Gorillamobile hält mein iPhone am Radl

Es hält mich nichts mehr in der Hütte. Nach einem ziemlich kalten Winter muss ich raus, ich muss mich bewegen und die Pfunde abtrainieren. Ein schöner Ausgleichssport zur sitzenden Bürotätigkeit ist für mich Radfahren. Aber ich will auf einen Luxus nicht verzichten: Ich will meine Musik dabei haben.
Da ein Teil der Musik auf dem iPhone ist, geht das mobile Device eben mit zum Radeln. Bisher hatte ich das Problem, dass ich nicht wusste, wie ich das iPhone am Fahrrad festmachen sollte. Das ist jetzt gelöst: Das Gorillamobile 3G/3GS Haltesystem klammert sich fast überall fest und hat das iPhone dabei voll im Griff. Für mich eine geniale und mit 40 Euro eine preisgünstige Lösung.
Egal wo, an was und in welcher Position: die flexiblen Kugelgelenk-Arme des Gorillamobile ermöglichen eine sichere Befestigung von iPhone, Digitalkameras und anderen Mobilgeräten an allen erdenklichen Gegenständen und Untergründen. Die maßgeschneiderte Schale mit samtiger Oberfläche bietet meinem geliebten mobilen Begleitern in jeder Situation passgenauen Halt. Und wer hat es erfunden? Die Idee dazu hatten Schweizer: Soular e.K. Die coole Truppe dort ist ein trendorientierter IT-Distributor mit speziellem Fokus auf den Mac-Markt.
Ob am Fahrradlenker, an der Schreibtischlampe, neben dem Laptop stehend oder für einen Schnappschuss per Selbstauslöser am nächsten Laternenpfahl befestigt: Mit seinen flexiblen Kugelgelenk-Armen bietet das Gorillamobile 3G/GS-Haltesystem viele Möglichkeiten, wenn es um die sichere Positionierung des iPhones und anderer mobiler Geräte geht. Der neue iPod nano macht seine Aufnahmen übrigens auch so. Mit seinen geringen Abmessungen von 206 x 128 x 70 Millimetern und einem Gewicht von nur 130 Gramm lässt sich das Gorillamobile dabei platzsparend in der Laptoptasche mitführen.
Für die kreative Befestigung liegen dem Haltesystem vier auswechselbare Adapter und ein universeller Kameraadapter mit 1/4“-Stativschraube bei. Zwei abnehmbare Clips mit hoher Klebkraft sorgen auf schwierigem Terrain für zusätzlichen Halt. Über die Website von Soular e.K. gibt es auch die Reseller bei uns.

Militärforschung: War mein Ur-Ur-Großvater ein hoher Offizier?

6. März 2010

Was hat mein Ur-Ur-Opa im Krieg gemacht?

Heute mein persönlicher Beitrag zum Tag der Archive. Vergangenheitsbewältigung gehört zu jeder Nation. Und wer hat als Kind seine Großeltern gefragt: Was hast du denn im Krieg gemacht? Ahnenforschung der besonderen Art ist seit kurzem möglich, darauf stieß mich vor kurzem mein Kollege Dieter. Ancestry.de bietet auf einer Unterseite eine der umfangreichsten Sammlungen an militärhistorischen Informationen für die Ahnenforschung, Militärforschung und alle Geschichtsinteressierte. Diese Website, die in Kooperation mit dem Bundesarchiv entstand, enthält rund 3 Millionen Namen. Sie widmet sich dem Thema: Soldatenlisten (Offiziere, Unteroffiziere) und Militärhandbücher der deutschen Armeen, 1600-1914.
War mein Ur-Ur-Großvater ein hoher Offizier? In welchem Regiment hat er gedient, an welchem Standort, welche Auszeichnungen und Orden hat er erhalten? Antworten auf diese Fragen, wertvolle Informationen zu meinen Vorfahren und vieles mehr finde ich hier. Dabei geht die Suche bis ins Jahr 1600 zurück. Diese Sammlung besteht aus 251 militärischen Büchern mit Listen militärischer Offiziere und anderen Details der militärischen Organisation der deutschen Armee und der Vorgängerstaaten. In diesen Soldaten- bzw. Offizierslisten gibt es interessante Informationen wie zum Beispiel: Familiennamen, Regimentszugehörigkeit, Standort, Auszeichnungen, Beförderungen und teilweise auch Geburts- und Wohnortdaten. So kann ich gegebenenfalls als alte Fotos und Zeichnungen aus Familienbesitz mit neuem Leben erwecken, wenn ich mehr über die abgebildeten Personen in Uniform erfahre. Der Leitfaden für die ersten Schritte auf der Website sollten Interessierte lesen, denn es hilft bei der Bedienung der umfangreichen Datenbank.
Zudem ist die Website mit interessanten anderen Datenbanken verknüpft, wie:
Kriegsranglisten und -stammrollen des Königreichs Bayern, 1. Weltkrieg 1914-1918
Diese Datensammlung enthält die Kriegsstammrollen von Soldaten, die während des 1. Weltkriegs (1914-1918) in militärischen Einheiten Bayerns gedient haben. Diese Kriegsstammrollen enthalten folgende Informationen: Name des Soldaten, Rang, Geburtsdatum, Geburtsort und Namen der Eltern. Die erste Ausgabe enthält ca. 1,7 Millionen Aufzeichnungen für die Infanterie, Kavallerie, höhere Stäbe, und das Bayerisches Kriegsministerium.
Deutsche Verluste im Deutsch-Französischen Krieg, 1870-1871
Diese Datenbank enthält 248 Listen von Offizieren und Soldaten der deutschen Armee, die im Deutsch-Französischen Krieg entweder starben, verletzt oder vermisst wurden. Diese Listen wurden in Berlin während dem Krieg fast täglich veröffentlicht. Sie wurden später in einem einzigen Band kompiliert und repräsentieren eine fast vollständige Aufzeichnung der deutschen Todesfälle und Verletzten in diesem Krieg.
Hannoversche Verluste im Russlandfeldzug, 1812-1813
Im Jahr 1812 drangen die Franzosen im Verlauf der Napoleonischen Kriege in Russland ein. Diese Datenbank enthält Listen von ungefähr 2000 deutschen Soldaten aus der Gegend von Hannover, die starben oder vermisst wurden, als sie mit Napoleons Großer Armee in Russland fochten. Zu den Informationen über die Soldaten gehören: Name, Regiment, Rang, Geburtsort oder letzter Wohnort und Informationen über ihre Gefangenschaft, ihr Verschwinden oder ihren Tod.
Militär-Adressbuch (Taschen-Rangliste) aller im Bezirke des VII. Armeekorps wohnenden Offiziere, Sanitätsoffiziere, Veterinäroffiziere und höheren Militärbeamten des Beurlaubtenstandes, 1910
Einfach mal reinklicken und in der Vergangenheit forschen. Ich fand es sehr interessant sich im Web 2.0 Zeitalter mit Geschichte zu beschäftigten.

Über den Umgang mit To do-Listen

27. Februar 2010
Ich habe mich von meiner Zettelwirtschaft verabschiedet. Früher hatte ich mehrere Zettel und Blöcke auf denen ich meine Notizen machte, um nichts zu vergessen. Ich führte lange To do-Listen und kam nicht zurecht. Ich verlor den Überblick.
Seit längerem habe ich damit aufgehört und führe nur noch eine einzige Liste. Damit behalte ich die Übersicht und weise das Chaos in die Schranken. Obwohl mir ein Kollege ausdrücklich toodledo ans Herz legte, bin ich dann doch bei Things gelandet und komme damit gut zurecht. Die Liste wird am MacBook Pro geführt und am iPhone und mindestens einmal am Tag synchronisiert.
Eines musste ich trotz der Technik lernen: Pack nicht zuviel in deinen Tag. Ich habe oft meine To do-Liste zu voll gepackt, so dass ich abends enttäuscht war, dass ich mein Pensum nicht geschafft habe. Das frustrierte und machte keinen Spaß. Das Übertragen von Aufgaben auf den nächsten Tag sollte nicht unbedingt zur Tagesordnung werden.
Also ganz wichtiger Tipp: Bleiben Sie realistisch. Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut und daher mute ich mir nicht mehr zuviel zu. Durch diese Listen kenne ich mein Leistungspensum. Das hat mich auch gelehrt, einmal nein zu sagen, wenn von außen mehr und mehr auf mich abgeladen wurde.
Außerdem musste ich meine persönliche Art von Projektmanagement erlernen. Oft standen früher in meiner Agenda ganz große Brocken, deren Bewältigung nicht an einem Tag zu schaffen war. Hier lernte ich ein großes Projekt in viele kleine Projektchen aufzuteilen, um tägliche Erfolgserlebnisse zu haben. Also klarer Tipp: Großer Brocken in kleinere Bröckchen aufteilen und schon läuft es besser.
Ich habe bei Kollegen gefragt, wie sie ihre Listen führen, wenn sie denn überhaupt eine führen: Die Ergebnisse waren unterschiedlich: Einer nimmt ein Schmierblatt, der andere ein Notizbuch, ein anderer seinen alten Palm und ich nehme halt mein iPhone – egal, was man nimmt, Hauptsache man nimmt es. Schließlich räumt diese Art von Aufgabenagenda wichtigen Speicherplatz im Gehirn frei. So ist es zumindest bei mir. Was ich aufgeschrieben habe, daran muss ich nicht jede Nacht denken. Diese To do-Listen ordnen meine Gedanken und damit kann ich  mich besser strukturieren und – ganz entscheidend – besser arbeiten.
Und wissen Sie, was das Schönste ist: Wenn eine Aufgabe erledigt ist, dann streiche ich sie mit Genuss durch. Ich glaube, die Psychologie nennt es Erledigungsfreude. Das gibt Motivation und Kraft für neue Aufgaben. Denn eines ist gewiss: Aufgaben gehen nie aus.

Technikspielzeug Teil 5: Alien Abduction Lamp

23. Februar 2010

Alien Abduction Lamp entführt eine Kuh

Technikspielzeug mag ich sehr gerne und wenn sie was mit dem Thema phantastischer Film zu tun haben, dann um so mehr. Beim Surfen stieß ich auf eine nette Lampe, die mich an die Alienfilme meiner Jugend erinnern – und natürlich an Lifed, dem Pixar-Kurzfilm. Vom norwegischen Designer Lasse Klein entworfen und von renommierten Design-Blogs direkt in die Top 40 der großartigsten Lampendesigns gewählt: Die Alien Abduction Lamp.
Entführungsgeschichten sind in der Alien-Szene beliebt. Sei es bei „Independence Day“ oder „Akte X“, Spielbergs „Unheimliche Begegnung“, „E.T.“ und viele mehr. Die bösen Außerirdischen machen geheime Experimente an den Entführungsopfern. Und im Fall unserer 29 Zentimeter hohen Lampe aus Metall/Acryl, beamen die Aliens keine Menschen, sondern eine Kuh an Bord ihres Raumschiffes. Die Entführungsopfer sind auswechselbar, wobei die Kuh bei der Lampe mit dabei ist, Der Traktorstrahl ist aus Acrylglas. Das UFO sieht aus, wie wir uns eben ein Unbekanntes Flugobjekt vorstellen – ganz im Stile der 50er Jahre. Cool sind die im Dunkel leuchtenden Aliens und der rutschsichere Fuß mit echtem Kunstrasen.
Wer bisher nicht glauben wollte, wird nun in Form einer Lampe des Besseren belehrt. Die Alien Abduction Lamp beleuchtet eindrucksvoll eines der letzten Mysterien der Menschheit.
Vom Entwurf bis zur fertigen Serienreife brauchte es etwas mehr als zwei Jahre und die Ideen zahlreicher Fans weltweit. Der erste veröffentlichte Entwurf erschien im Juni 2007 im Blog des norwegischen Designers Lasse Klein und zog sofort die Aufmerksamkeit auf sich. Die Reaktionen waren einstimmig – und sie waren gut. In der Entwicklung des endgültigen Prototyps wurden denn auch die Ideen der Fans, der Abductees eingebracht.
„Wir wissen, dass die Marsianer jährlich hunderte von Kühen entführen. Wir wissen auch, dass Elvis lebt – auf dem Mars. Nehmen Sie beide Fakten, dann werden Sie feststellen, dass die Marsianer mit dem Entführen irdischer Kühe beschäftigt sind, allein um Elvis ausreichend mit frischen Burgern zu versorgen.“ (Lasse Klein) Dem gibt es nichts mehr hinzuzufügen.

„checkpoint-friendly“ Taipan lift im Einsatz

14. Februar 2010

Super Konzept: Taipan lift von booq

Aufgrund meines Jobs bin ich sehr viel unterwegs mit Bahn, Auto und Flugzeug. Reisen macht mir Spaß, aber lästig sind die Kontrollen beim Flughafen. Beim Sicherheits-Ccheck werd ich immer nervös, weil ich alles auspacken muss: MacBook Pro, Kamera, Kabel und natürlich das Waschzeugs. Das Ganze dauert bei mir immer ewig und ich wäre für eine Lösung dankbar. Jetzt habe ich was Gutes gefunden:
Ich hatte bisher einen Rucksack von booq, doch jetzt setze ich die neue „checkpoint-friendly“ Taipan lift ein. Das Konzept von meiner Lieblingstaschenfirma booq überzeugte mich mit dem Booq Taipan lift L – schwarz.

Laut den Vorgaben der amerikanischen TSA (Transportation Security Administration) müssen Laptop-Taschen beim Durchleuchten klare Bilder zulassen. Möglich ist das durch einen abgetrennten Bereich speziell für das Notebook („laptop-only section“), der beim Sicherheits-Check gezielt auf den Scanner gelegt werden kann, ohne dass die Sicht von Metallschnallen oder Reißverschlüssen verdeckt ist. Diese Vorgaben erfüllt die Taipan lift mit einem Öffnungswinkel von 180 Grad und separatem Laptop-Fach bestens. Soll die Tasche nicht immer ganz geöffnet werden, wird mittels kleiner Riemen, verbunden mit Druckknopf, ein anderer Öffnungswinkel auf jeder Seite der Taipan lift eingestellt. Das Laptop-Fach selbst ist mit verstärktem Rahmen und sowie robuster Rückseite versehen.
Alle meine Business-Unterlagen für den Tag sowie das MacBook Pro sind perfekt organisiert in der 1,5 Kilogramm schweren Tasche verstaut, doch am Flughafen stoppte der zeitintensive Sicherheits-Check von Laptop und Gepäck den Flow. Mit dieser „checkpoint-friendly“-Tasche wie der Taipan lift wird das lästige Aus- und Einpacken vermieden. Für mehr Tragekomfort bietet die Taipan lift einen ergonomisch verstellbaren, abnehmbaren Nylon-Schultergurt und gepolsterte Tragegriffe. Ergibt sich eine Mitfahrgelegenheit auf dem Trolley, sichert das via Reißverschluss zu öffnende Fach auf der Rückseite der Tasche, die Fahrt.
Der Taipan lift spart mir Zeit und vor allem Nerven. Also alle Mitreisenden, sattelt um auf den Taipan lift.

Enttäuschend: Sonderausstellung „Schaufenster Robotik“ im Deutschen Museum

8. Februar 2010
Um es klar vorweg zu sagen: Ich bin enttäuscht von der Sonderausstellung „Schaufenster Robotik“, die noch bis 2011 im Zentrum Neue Technologien des Deutschen Museums München läuft. Bei dieser Sonderausstellung handelt es sich um einen Raum mit ein paar interessanten Exponaten, aber lieblos präsentiert und voller Lücken.
Ich bin ein Fan des Deutschen Museums und unsere Familie ist auch Fördermitglied, weil ich es für wichtig und richtig halte, Wissenschafts- und Technikgeschichte der breiten Masse zugänglich zu machen. Die Technikfeindlichkeit in diesem Land ist zu groß.
Aber diese Sonderausstellung ist hingeschludert. Die Geschichte der Robotor reicht lange zurück, bis ins 16. Jahrhundert. Gerne wird Rabbi Löw und sein Golem als eine der Geburtsstunden der Robotik genannt. Hier hätte das Museum ein paar schöne Aushangfotos oder Filme anbringen können, aber nichts. Es gibt eine Tafel und das war es auch schon. Ach ja Filme: Es gibt Klassiker des SF-Films, bei denen Roboter eine tragende Rolle spielen: Jeder kennt R2D2 oder C3PO, aber auch „Robocop“, Sonny aus „I Robot“, GoRT vom „Der Tag, an dem die Erde stillstand“ oder die Klassiker Robby aus „Alarm im Weltall“ oder Colossus aus dem gleichnamigen Film oder sondern WOPR aus „War Games“.
Künstliche Wesen haben die Fantasie der Menschen von alters her beflügelt. In den 1960er-Jahren wurden die Vorstellungen über Roboter in Form des Industrieroboters erstmals realisiert. In der Industrie übernahmen sie schwere oder gesundheitsschädliche Arbeiten. Als so genannte Jobkiller wurden sie aber auch zum Dreh- und Angelpunkt der gesellschaftlichen Diskussion. Mittlerweile sind Roboter aus der industriellen Fertigung nicht mehr wegzudenken. Sie sind aber auch auf dem Vormarsch in nichtindustrielle Bereiche, wie in das Reinigungsgewerbe, die Medizin oder den Sicherheitsbereich. Zu den Einsatzmöglichkeiten im Büro, bei Kranken- und Altenpflege sowie in Haushalten wird intensiv geforscht. Das Deutsche Museum zeigt eine Auswahl von Robotern aus historischen und aktuellen Anwendungsbereichen, aber die Auswahl ist eher bescheiden.
Mir ist es unverständlich, dass im Kinderreich im Keller ein wunderbarer Industrieroboter Autos zusammenbaut und in der Roboterausstellung die meisten Exponate ausgeschaltet herumstehen. Ausnahme waren die Staubsaugrobbis von Kärcher. Ich vermisse leider die iRobots von Roomba. Ein Aibo von Sony lag in der Ecke und in der Vitrine standen ein paar Spielzeuge wie der aktuelle Dino von Pleo, eine schöne Robo-Katze von Yume Neko oder Wowwee-Toys.
Ich hätte so gerne den Fußballroboter Franz in Aktion gesehen, er von 2004 bis 2007 im Team der Uni Freiburg spielte und am Robocup teilnahm. Mehr Liebe, mehr Emotionen hätten dieser kleinen Sonderausstellung gut getan. Mir kommt es lieblos vor. Hier ist mehr drinnen und von einem Technikmuseum wie dem Deutschen Museum erwarte ich da deutlich mehr. Schade.

Computer werden 2010 teuerer

25. Januar 2010
Wir können alle darauf warten, dass unsere Computer in Deutschland etwas teuerer werden. Nachdem die Herrschaften in Berlin an der Rundfunkabgabe für die Familie Gezini (GEZ) schrauben und sie auch mein iPhone in ihren Abrechnungswahn einbeziehen wollten, drohen Kosten an anderer Stelle: Die Urheberrechtsabgabe.
Die Computer-Hersteller in Deutschland haben sich mit den Verwertungsgesellschaften auf eine pauschale Gebühr von 13,65 Euro pro Gerät mit DVD-Brenner (12,50 ohne) geeinigt, die auf den Kaufpreis aufgeschlagen wird und die Rechte von Urhebern abgelten soll. Jetzt schlagen zwei Herzen in meiner Brust. Zum einen ärgere ich mich, weil wieder etwas teuerer wird. Zum anderen profitiere ich als Print-Journalist, den ich habe einen Wahrnehmungsvertrag mit der Verwertungsgesellschaft VG Wort abgeschlossen. Diese bringt mir Jahr für Jahr eine nette Summe, nicht fiel. Da fällt mir siedend ein, ich sollte meine Veröffentlichungen für 2009 melden, um bei der Ausschüttung mit dabei zu sein. Wie verhält sich die Ausschüttung eigentlich bei Online-Medien?

Post will Hybrid-Briefe zustellen

20. Januar 2010
Ich glaub es einfach nicht. Da hat die Post ein neues Geschäftsmodell für sich entdeckt: Den Hybrid-Brief. Damit steigt die Post in ein lukratives Onlinegeschäft ein.
Das Prinzip ist ganz einfach. Der Kunde schreibt einen Brief per E-Mail an die Post. Diese druckt diesen Brief aus und  stellt ihn per Postbote zu. Für diesen Brief verlangt die Post 46 Cent. Das sind 9 Cent weniger, als wenn der Kunde den Brief selber in Papierform in den Briefkasten wirft. Die Post reichte einen entsprechenden Antrag bei der zuständigen Bundesnetzagentur ein.
Die Idee der hybriden Briefe ist ein Teil der groß angelegten Online-Strategie der ehemaligen Deutschen Bundespost. Zunächst soll sich dieser neue Service an Banken, Verwaltungen und Versicherungen richten. Ein konkretes Beispiel gefällig? Eine fiktive Gemeinde schreibt an einem Bürger einen Brief, der kein E-Mail-Postfach hat. Künftig soll nach dem Willen der Post die Gemeinde ein E-Mail an die Post schicken. Die Post druckt anschließend das gemeindliche E-Mail aus und stellt es dem Bürger per Postboten zu. Ich finde diese Idee, gelinde gesagt, befremdlich und ich weiß nicht ob dieser neue Service von der anvisierten Zielgruppe angenommen wird. Ich denke nicht. Unklar ist außerdem, was denn mit Dateianhängen passiert. Schicke ich ein  mehrere Megabyte großes PDF, wird muss es die Post wohl auch ausdrucken. Wie teuer sind dann die Kosten und lässt sich das überhaupt bewerkstelligen?

Ich kauf mir jetzt ein Space Shuttle

19. Januar 2010

Huckepack: Enterprise auf einer Boing

Als Kind hatte ich den Bausatz der Saturn V-Rakete. Das Original flog mit Neil Armstrong und Kollegen zum Mond. Raumfahrt faszinierte mich Zeit meines Lebens und vielleicht daher kommt auch meine Liebe zum Science-Fiction-Film. Ich verschlang von Yps das Planetenbuch, las Isaac Asimov, Stanisław Lem und Arthur C. Clarke und sammelt Raumschiffmodelle. Die liebsten Modelle waren mir die Comet von Captain Future, Raumschiff Enterprise und der Adler aus Mondbasis Alpha. Natürlich war ich von der realen Raumfahrt fasziniert, obwohl die NASA das Geld zum Fenster rauswarf. Ich war absolut dafür, dass das erste Space Shuttle mit der Bezeichnung OV-101 den offiziellen Namen Enterprise erhielt.  Mit ihr wurde das Flugverhalten der Raumfähren getestet und meine Enterprise ist nie in den Weltraum geflogen, weil sie kein Hitzeschild hatte. Das erste Space Shuttle, das in den Weltraum flog, war die Columbia.
Die Starts dieser späteren Space Shuttles begeisterten mich und auch die Landung der Robotor auf dem Mars war super. Schockiert war ich über die Unglücke im Space Shuttle-Programm. Noch heute muss ich schlucken, wenn ich daran denke.
Jetzt gilt es für mich ans Sparen: Für 28,8 Millionen US-Dollar kann ich ab Herbst ein ausrangiertes Space Shuttle kaufen: Entweder die Raumfähre Atlantis oder doch besser  Endeavour? Die Dinger sind ein Schnäppchen, schließlich wollte die NASA ursprünglich 42 Millionen US-Dollar. Bis zum 19. Februar kann ich mich als Interessent bei der NASA melden. Kostenlos zu haben sind übrigens die Haupttriebwerke der Shuttles und anderes Zubehör. Allerdings muss ich den Transport selbst übernehmen, so die NASA-Pressemitteilung.