Archive for the ‘Apple’ Category

Viper hardcase für MacBook und iPad Pro

28. Januar 2016

viper5

Wenn es um Taschen für meine Apple Produkte geht, da vertraue ich vor allem auf den kalifornischen Taschenhersteller booq. Ich habe zahlreiche booq-Produkte im Einsatz und nun kam das Viper hardcase 12 dazu.
Es ist eine Schutzhülle für mein goldenes MacBook 12 und kann auch als Schutz für das iPad Pro verwendet werden, das ich bei Seminaren als Präsentationsgerät in Gebrauch habe.
Für das robuste MacBook-Case Viper hardcase kombiniert booq nach eigenen Angaben hochwertige Materialien: So ist die schwarze Außenhaut aus wasserabweisend beschichtetem Ballistic Nylon. Das Innenleben besteht aus Schaumstoff und besonders weichem Jersey. Viper hardcase ist gemacht für das 12 Zoll große MacBook. Ich habe auch mein iPad Pro damit transportiert, das auch in die Hülle passt. Der Preis liegt bei 45 Euro.


Dank schockabsorbierendem, extra dickem Schaumstoff liegt das MacBook im Viper hardcase rundum sicher geschützt vor Kratzern, Erschütterungen oder Feuchtigkeit. Weiches Jersey-Futter bietet zusätzlichen Schutz, die YKK-Reißverschlüsse sind mit einer Gummilippe versehen, sodass sie keine Kratzer verursachen können. Die Reißverschlüsse laufen sehr gut.


Auch für ein bisschen Zubehör wie Smartphone oder Kabel findet sich ein Platz in der minimalistisch designten Hülle. In den Unterteilungen lassen sich kleine Accessoires ordentlich verstauen und sind leicht zugänglich. Das Ladekabel für das MacBook passt ideal hinein, der Stecker hat da aber seine Schwierigkeiten. Ähnlich beim iPad Pro. Die Adapter für VGA oder HDMI sowie Ladekabel passen, der dicke Stecker dagegebn nicht. Die Außenabmessungen sind 325 x 218 x 43 Millimeter und damit passt das Case gut in vorhandene Laptoptaschen. Die Innenabmessungen sind 300 x 192 x 17 Millimeter. Das ganze Viper hardcase 12  hat leer ein Gewicht von 320 Gramm.

Interessant: Wasserdichtes Apple Watch Case

19. Januar 2016

Ganz ehrlich – meine erste Reaktion war: Was für ein Quatsch, wer braucht das denn? Aber nachdem sich die Meldung gesetzt hatte, ist sie dann doch interessant: Gemeint ist ein wasserdichtes Apple Watch Case von Catalyst.
Auf der CES wurde das Case vorgestellt und nun ist es bereits in Deutschland für rund 65 Euro erhältlich. Naiv wie ich bin, dachte ich zunächst bei wasserdicht ans Tauchen. Das ist aber weniger gemeint. Das Case ist staub- und wasserdicht nach IP68. IP68 Schutzklasse bedeutet Staubdicht (das ist die erste Ziffer 6) und Schutz gegen dauerndes Untertauchen (das ist die zweite Ziffer 8).

Catalyst-Case-for-Apple-Watch
Damit kann ich meine Apple Watch beim Klettern, Trekking und Wandern tragen. Bisher habe ich die Apple Watch beim etwas wilderen Aktionen abgenommen. Ich hatte Angst, dass mein digitaler Begleiter Schaden nimmt. Mit dem Apple Watch Case von Catalyst muss ich das nicht mehr. Ich habe auch mit Jäger und Förster sowie Landwirten gesprochen, die eine Apple Watch tragen. Das kommt bei dieser Zielgruppe sehr gut an.
Jedes einzelne Apple Watch Case, das auf der CES 2016 mit dem Innovation Award ausgezeichnet wurde, wird auf Wasserdichtigkeit getestet, um einen umfassenden Schutz und vollständige Funktionsfähigkeit zu gewährleisten. Das Gehäuse weist keine störende Displayabdeckung auf, um einen freien Zugriff auf das Touchscreen zu erlauben, sondern besitzt Silikonabdichtungen an den Rändern, die das Eindringen von Feuchtigkeit verhindern. Auch die Sensoren auf der Rückseite der Uhr bleiben frei zugänglich, sodass ein Abnehmen der Hülle nicht nötig ist, um das Gerät aufzuladen, die Herzfrequenz zu messen oder andere Funktionen zur  Aktivitätsüberwachung zu nutzen. Das dünne Profil passt sich ideal dem schlanken Apple-Design an. Das System wiegt 35 Gramm.
Sicherlich Geschmackssache sind die in poppigen Farben gestalteten Drehknöpfe an der Seite, die gleichzeitig ein Markenzeichen von Catalysts Produkten sind. Das Apple Watch Case ist in drei Farbausführungen und zusammen mit einem leicht anzubringenden Silikonarmband für die 42 mm Apple Watch verfügbar. Für die 38 mm Watch geht das System nicht. Die neongrüne Knopfvariante geht nach meinem Geschmack gar nicht, die schwarze ist langweilig. Also werde ich wohl die Rote-Knopf-Ausführung nehmen, die passen zu meinen roten Schuhen.
Das Case für das iPhone ist separat bei Catalyst erhältlich.

Filmtipp: Steve Jobs

15. Dezember 2015
Toller Film, aber nur für Fans: Steve Jobs von 2015.

Toller Film, aber nur für Fans: Steve Jobs von 2015.

Nahezu alleine saß ich in Essen im Kino und schaute mir den Steve Jobs Film an. Nach 2 Stunden und 2 Minuten war für mich klar: Das ist ein Film für Fans – und zwar nur für Fans.
So leid es mir tut, aber wer nur ein wenig den verstorbenen Apple CEO kennt, der ist mit diesem Film überfordert. Im Grunde erzählt dieser Film das Verhältnis von Steve Jobs zu seiner Tochter Lisa. Aber er erzählt viel viel mehr: Er zeigt dem Zuschauer die Revolution der Technik am Beispiel von vielen kleinen, gut recherchierten Details. Der gemeine Zuschauer ist jedoch mit Angaben von Prozessorenentwicklungen, Grafikkarten und anderem technischem Schnickschnack überfordert, der Geek in mir strahlt dagegen und geht nach Hause zu seiner Lisa, zu seinem Apple II, zu seinem NeXT Cube und freut sich, wie die Technikgeschichte verlaufen ist und ich noch einige Geräte besitze.
Die Darsteller Michael Fassbender als Steve, Seth Rogen als der andere Steve und vor allem sehr gut ein großartiger Jeff Daniels als John Sculley gefallen mir sehr gut. Wunderbar treffend auch Kate Winslet als Marketingchefin Joanna Hoffman, die wohl einzige Person, die Jobs ungestraft ihre Meinung sagen durfte.
Neben Regisseur Danny Boyle und den Darstellern ist vor allem Drehbuchautor Aaron Sorkin mein Held. Er schuf eine super spannende Technikgeschichte, wie bereits zuvor in der Zuckerberg-Verfilmung The Social Network von David Finsher. Aaron Sorkin ist ein absoluter Meister seines Fachs und aufgrund seines Drehbuchs von Steve Jobs verschlinge ich gerade seine Serie The West Wing. Dieser Mann kann Geschichten schreiben, die unterhalten und packen und auf ihre Art anspruchsvoll sind. So auch bei Steve Jobs. Aaron Sorkin schafft die Gratwanderung zwischen Technikgeschichte, Heldenverehrung und Hollywood ohne viel Kitsch. Die Geschichte wurde anspruchsvoll erzählt und das ist wahrscheinlich das Problem dieses Films, denn Anspruch ist nicht unbedingt das, was beim Kinopublikum in der Masse gewürdigt wird.

Kanex iPhone-Ladestation aus Aluminium

28. Oktober 2015
Neue Ladestation auf meinem Schreibtisch.

Neue Ladestation auf meinem Schreibtisch.

Ich optimiere mal wieder meinen Schreibtisch. Im Moment will ich die Lightning-Kabel an meinem Mac verschwinden lassen. Die Kabel liegen etwas unmotiviert herum. Also musste eine Ladestation für das iPhone 6 Plus und das iPad mini her. Ich hatte verschiedene Kriterien, die diese Ladestation erfüllen muss: Gut aussehen, praktisch und die Leistung muss stimmen.
Ladestationen gibt es wie Sand am Meer. Ich wählte nach ein bisschen Suchen die Kanex iPhone-Ladestation aus Aluminium. Für rund 40 Euro sieht das Device ganz gut bei mir am Schreibtisch an, das klares Design gefällt mir. Eine rutschfeste Unterseite sorgt für einen stabilen Halt auf glatter Oberfläche.


Angeschlossen an den integrierten Lightning-Stecker lehnt es sich in einem spitzen Winkel gegen die Rückenstütze, deren Silikonauflage unnötige Kratzer verhindert, und bietet eine Aufstellmöglichkeit für iPhone und iPad mini. Über das Meter lange USB-Kabel lässt sich das iPhone bequem mit dem Mac synchronisieren und dank eines 2,4 Ampere-Anschlusses schnell aufladen.

100 Prozent Merino Wolle für mein goldenes MacBook 12 Zoll.

23. Oktober 2015

Hampshire1

Bei uns im Dorf ist einmal im Jahr eine Ausstellung rund um Schafe, Ziegen und Kleintiere wie Tauben. Es ist halt so richtig Land und mir gefällt es. Man kann die Tiere begutachten und ab und zu ein Tier streicheln. Es gibt auch zahlreiche Stände mit Klamotten und Fressereien. Interessant fand ich einen Stand, der Laptop-Hüllen anbot. Ich besorgte mir gleich für 70 Euro eine solche Hülle aus 100 Prozent Merino Wolle für mein goldenes MacBook 12 Zoll. Damit habe ich neben der bewährten Booq-Hülle jetzt auch das Hülle Hampshire von pack & smooch.
Gleich vorweg meine Kritik: Ich setze die nur Hülle ein, wenn ich kein Ladegerät brauche. Denn wenn ich MacBook, Kabel und Ladegerät in die Tasche packe, dann wird es schon eng und mein Hampshire beult aus. Das mag ich nicht.


Maßgeschneidert folgt das Hampshire der Form des Apple 12 Zoll Macbooks. Die Hülle des Hampshire ist unten komplett geschlossen und sorgt ein noch kompaktes Design. Eine mittige Griffaussparung macht das Greifen und Verstauen des Geräts einfach. Eine sinnvolle Funktion der Tasche ist die Ladeaussparung für den USB-C Anschluss. Somit kann das Gerät geladen werden während es sicher in der Hülle geschützt ist. Es stellt sich mir aber die Frage, warum ich das machen soll. Das kommt bei mir relativ selten vor, aber dennoch schön, wenn ich die Möglichkeit habe.
Die Vordertasche bietet ausreichend Platz für ein, zwei USB-C Multiport Adapter. Aber leider passt das Ladegerät nicht hinein, was für mich ein großes Manko ist. Geschlossen wird die Tasche durch flache Magnetverschlüsse.

Eine Ladeaussparung für den USB-C Anschluss.

Eine Ladeaussparung für den USB-C Anschluss.

Sehr schön und das meine ich ernst, sind die verwendeten Materialien. Darauf wurde ich bereits mehrmals in meinen Seminaren angesprochen. Der Hersteller pack & smooch hat nach eigenen Angaben ausschließlich hochwertige, rein natürliche Materialien verwendet. Die Rohwolle stammt vom Merino Schaf (mäh) und wird in Deutschland auf traditionelle Art zu einem besonders dichten Wollfilz verarbeitet. Zu den hervorragenden Eigenschaften dieses Wollfilzes gehört, neben der angenehmen Haptik, seine Fähigkeit, sowohl natürlich wasserabweisend als auch antistatisch zu wirken. Das Naturleder kommt aus Italien und wird in einer familiengeführten Gerberei im aufwendigen Verfahren rein pflanzlich gegerbt. Das Leder kann sich im Laufe der Jahre durch Berührung und Licht zudem verändern.
Die Laptoptasche ist robust. Sollte es bei dem Wollfilz zu leichten Verschmutzungen kommen, kann Hampshire mit einem feuchten Tuch gereinigt werden. Stärkere Verschmutzungen können mit einer milden Seifenlauge behandelt und anschließend mit einem weichen Tuch getrocknet werden. Ich habe die Tasche jetzt über zwei Monate im Einsatz und bisher ohne Probleme. Wobei die ungemütliche Jahreszeit jetzt erst beginnt.
Bei kleineren Kratzern im Leder reicht in der Regel ein feuchtes Tuch, um diese vorsichtig herauszureiben. Stärkere Kratzer können mit wenig Lederwachs auf einem weichen Tuch entfernt werden.

Facebook Seitenmanager stürzt nach Update ab – Meine Lösung

16. Oktober 2015

Als digitaler Nomade bin ich mit dem iPhone und iPad unterwegs und nutze zahlreiche Apps für meine Schulungen und meine journalistische Berichterstattung. Das MacBook setze ich selten ein, ich bevorzuge die mobilen Geräte und ich freue mich auf das iPad Pro.
Jeden Abend vor dem Einschlafen aktualisiere ich meine Apps. So auch vor drei Tagen. Über Nacht lade ich die Softwareupdates herunter, um am nächsten Morgen die neuen Versionen einzusetzen. Das hat in der Vergangenheit wunderbar geklappt.

Das Versprechen von Facebook.

Das Versprechen von Facebook.

Bis jetzt: Der Facebook Seitenmanager wurde von Facebook auf die Version 33,0 mit 95,4 MByte aktualisiert. Und seitdem geht am iPhone und iPad nichts mehr. Die Software startet und stürzt ab. Was soll der Dreck?
Ich brauche den Seitenmanager um für meine Firmenseite redaktion42 und Kundenseiten aktuelle Meldungen und Bilder zu posten, um die Kommunikation aufrecht zu erhalten. Dafür werde ich auch bezahlt. Das geht jetzt nicht mehr. Der Umweg über das Webinterface ist lästig.
Was bildet sich Facebook eigentlich ein? Ist in dem Laden keiner in der Lage die Software vor dem Einstellen in den App-Store zu testen? Wenn ich die Kommentare der aktuellen Version ansehe, lese ich vernichtende Urteile. Auch ich habe kommentiert.

Vernichtende Kommentare nach dem Update.

Vernichtende Kommentare nach dem Update.

Facebook gibt es Neuigkeiten für die Aktualisierung an: „Neu in 33.0: Fehlerbehebungen zur Schnelligkeit der App, Fehlerbehebungen zur Zuverlässigkeit der App“. Ha ha ha, selten so gelacht. Zuverlässigkeit? Der Witz war gut.

Die Lösung: App löschen und neu laden.

Die Lösung: App löschen und neu laden.

Was ist die Lösung des Problems? der klassische Neustart des iPads und iPhones klappt nicht. Der Workaroud ist: App vom Device löschen und dann wieder aus der Cloud laden. Das dauert je nach Leitung zwar ein paar Minuten, doch dann funktioniert wieder alles wie es sein sollte. Hilfreich wäre es, wenn Facebook diesen Tipp einstellt. Das erwartete ich eigentlich als Service des Unternehmens.

Update:  soeben kam das Update von Facebook- jetzt läuft es wieder

Kickstarter-Projekt Hub+ for USB-C fährt an die Wand

15. Oktober 2015
Ich fand die Idee total gut. Aber nix is.

Ich fand die Idee total gut. Aber nix is.

Ich mag die Crowdfunding-Idee und hab bei einigen Projekten mitgemacht und schöne Sachen unterstützt: Retro-Karteispiele, Fotobücher, Spielsoundtracks usw. Aber es kann auch vorkommen, dass die Projekte grandios scheitern, obwohl genügend Geld zusammengekommen ist.
Das geschah jetzt bei einem Kickstarter-Projekt, das ich mir sehr gewünscht hatte. 8019 Unterstützer haben 883.460 US-Dollar beigetragen, um die Verwirklichung des Projekts zu ermöglichen. 35.000 US-Dollar waren als Ziel definiert. Und dennoch: Der Hub+ for USB-C von Nonda scheiterte. Die Idee ist prima, aber die Bastler von Nonda kamen am Ende auf keinen grünen Zweig. Das ist schade.
Der Hub+ for USB-C wäre ein Hub für mein goldenes MacBook. Dieses Apple-Gerät hat nur eine USB-C Schnittstelle. Ich hatte auf diesen Hub gehofft, weil ich er verschiedene Schnittstellen bereit stellt: 2 USB-C Ports, 1 SDXC Card Reader, 1 mini DisplayPort, 4k Displays mit 60Hz, 3 USB-A 3.0, LadePorts für Smartphone. Schöne Versprechen, aber nicht eingelöst.

Das sollte der Hub können.

Das sollte der Hub können.

Die Bastler von Nonda entschlossen jetzt sich zu einem wichtigen Schritt: „So in thinking what would be best for you, we made a big decision today.“ Einige Chipsätze arbeiteten, aber andere werkeln nicht zu 100 Prozent zuverlässig. Jetzt gibt es das gesammelte Geld bis 12. November an die 8.019 Unterstützer zurück. Schade – jetzt brauche ich eine Alternative für einen USB-C Hub? Ideen?

Von der Finanzierung bis zum Versand - es sollte so schön sein.

Von der Finanzierung bis zum Versand – es sollte so schön sein.

Musikstreaming – Brauch ich? Brauch ich nicht?

14. Oktober 2015

Ich kann mich noch immer nicht mit Musikstreaming-Diensten anfreuen. Vielleicht liegt es an meinem Alter. Noch will ich die Aufnahmen besitzen und weiß natürlich, dass es ein Blödsinn im digitalen Zeitalter ist. Der Streaming-Markt kommt und noch bin ich nicht dabei. Vielleicht muss ich nicht jeden Trend mitmachen (sagte der Mann, der noch auf Tonbänder eine Zeitlang setzte).
Meine Kinder spielen derweil mit Spotify und Apple Music herum und gehen mit großen Schritten in die Zukunft.

Apple Music wirbt um Abonnenten.

Apple Music wirbt um Abonnenten.

Im Filmsektor habe ich mich vom Streaming-Fieber anstecken lassen. Amazon Instan Video läuft bei uns und ich finde es prima. Nur noch ein paar ausgewählte Filme kaufe ich mir auf Blu ray – Filme, die sich für mich persönlich lohnen. Aber bei Musik hänge ich noch der Zeit hinterher, kaufe sporadisch Vinyl (als Wertanlage) und CDs (vor allem Klassik und Soundtracks) und viele Downloads. Aber Streaming, ich weiß nicht.


Über genaue Zahlen von Apple Music schweigt sich Apple wie gewohnt aus. Beobachter rechnen mit bis zu vier Millionen zahlenden Abonnenten – ich gehöre noch nicht dazu. Allerdings haben wir auch nur eine kostenlose Version von Spotify laufen, die 20 Millionen zahlende Kunden haben. Ein Hauptargument für meine Kinder für Spotify ist, dass das Datenvolumen nicht auf ihren Telekom-Account angerechnet wird. Hier muss Apple nachbessern, dann steigt die Familie um und ich mach auch mit, vielleicht.

Aldi kommt mit einem eigenen Streaming Dienst und tritt gegen die internationale Herausforderung an.

Aldi kommt mit einem eigenen Streaming Dienst und tritt gegen die internationale Herausforderung an.

Interessant ist der Markt aber auch für andere. Für schlappe 7,99 Euro bietet Aldi jetzt in Kooperation mit Napster einen Streaming-Dienst Aldi Life Musik an. 34 Millionen Songs sind schon im Napster-Archiv. Damit ist Aldi billiger als Apple und Spotify. Ich sehe für das Projekt durchaus Chancen. Billig kommt gut und wer ein aktuelle Musik und Hörbücher hören möchte, der ist sicher gut bedient. Aldi hat in Deutschland eine unglaubliche Marktmacht und nicht nur Niedrigverdiener kaufen bei Aldi ein. Hier muss Apple und Platzhirsch Spotify gehörig aufpassen.
Interessant ist in diesem Zusammenhang eine Aussage von Jimmy Iovine – einstmals Beats und jetzt bei Apple. Er sieht durch die kostenlosen Streaming Angebote eine Gefahr für die Kultur. Ich finde, er hat recht, aber ggf ist die Aussage nur strategisch zu werten. Apple hat kein kostenloses Streaming und muss trommeln, um auf seine Userzahlen zu kommen. Auf der anderen Seite gibt es durch YouTube und Co schöne legale Möglichkeiten, sich mit Filme und Musik zu versorgen. Ich in jetzt mal gespannt, wie sich das Streaming weiterentwickelt. Im Moment sammele ich dazu Material für ein Seminar.

Harry Potter als iBook – was könnte da noch kommen?

9. Oktober 2015

Einfach nur den Text zu lesen, da kommt Apple zu spät, wenn es um die Harry Potter-Romane geht. Die Jugendbücher von J.K. Rowling gibt es als klassisches eBook schon eine längere Zeit für verschiedene Plattformen. Jetzt kommen endlich auch Harry Potter-Bücher als iBooks für die Apple Plattform. Das wäre eigentlich keine Meldung wert, schließlich ist Harry Potter nicht mehr in den aktuellen Bestsellerlisten. Die ganze Familie hat die Bücher bereits gelesen, erst als Print-Version, dann als eBook.
Interessant ist die Sache dennoch, denn das iBooks-Format verspricht eine optische Aufbereitung des Contents. Für nur Text allein wäre das iBooks-Format verschenkt, es muss mehr sein, viel mehr.

Harry Potter als iBooks auf dem iPhone. Foto: Apple

Harry Potter als iBooks auf dem iPhone. Foto: Apple

Und so können wir uns jetzt auf erweiterte Ausgaben aller sieben Bücher der Harry Potter-Reihe von J.K. Rowling freuen und ich muss sagen, ich bin wirklich gespannt. Die Bücher erscheinen für iPhone, iPad & iPod touch. Seit gestern sind die erweiterten Harry Potter-Ausgaben in englischer Sprache in 32 Ländern für 9,99 Euro verfügbar. Vorbestellungen für die Ausgaben auf Deutsch, Französisch und Spanisch sind ebenfalls ab heute möglich und werden ab dem 9. November in 18 weiteren Ländern erhältlich sein. Wir werden Familienrat halten, ob wir diese Form der Harry Potter-Bücher brauchen. Seit gestern können wir die Bücher mit völlig neu gestalteten Covern, neuen Kapitelüberschriften, Initialen sowie Schriftarten einschließlich der Harry Potter-Schriftart entdecken.


Neben dem kompletten Originaltext sind laut Apple interaktive Animationen und aufwändige Illustrationen enthalten, welche die beliebten Geschichten zum Leben erwecken. Zusätzlich werden Harry Potter-Fans während ihrer literarischen Reise von der Autorin selbst verfasste Kommentare finden. Also alle Harry Potter Fans werden sicherlich daran Interesse haben und so gelingt es Apple aus alten Material, neuen und interessanten Content zu generieren. Wenn das ganze System bei Harry Potter funktioniert, dann hoffe ich persönlich auf interaktive Ausgaben von Herr der Ringe, Hobbit und die Gesamtausgabe von Edgar Allen Poe. Das wäre ein wirklich interessantes Geschäftsmodell: Alte bereits vermarktete Bücher nochmals in einer Extended Version in Form von iBooks auf den Markt zu bringen.
Die Autorin J.K. Rowling gibt sich gegenüber Apple sehr überzeugt. Sie lässt verlauten: „Ich bin begeistert, dass die Harry Potter-Bücher bei iBooks so wunderschön für die digitale Welt umgesetzt wurden. Die Illustrationen und Animationen in diesen erweiterten Ausgaben erwecken die Geschichten auf eine besonders reizvolle Art und Weise zum Leben“. Und auch Apple-Chef Tim Cook ist angetan: „J.K. Rowlings legendäre Reihe ist prädestiniert, um sie auf iPad oder iPod zu genießen und wir freuen uns, sie exklusiv im iBooks Store anzubieten.“

4. Todestag von Steve Jobs – meine Apple-Kleidung

5. Oktober 2015
Steve Jobs Todestag jährt sich heute zum 4. Mal. Foto: Lange

Steve Jobs Todestag jährt sich heute zum 4. Mal. Foto: Lange

Heute jährt sich der Todestag von Steve Jobs zum 4. Mal. Jahr für Jahr begehe ich diesen Tag mit Trauer und mit der Erinnerung an einen großen Visionär. Viele Geschichten hab ich über ihn geschrieben, doch heute will ich mal über Apple Kleidung schreiben. Nun, die Standardbekleidung des späten Steve Jobs hat Geschichte gemacht: Rollkragenpulli, Jeans, Seakers.
Nun, das Outfit von Steve gibt es nachzulesen: T-Shirt ist ein schwarzer Traveler Cashmere Turtleneck Sweater, Jeans sind Lewis 501 in Blau und die Schuhe sind wohl New Balance Men’s MR993 Running Shoe in Grau. Das Brillenmodell kommt übrigens aus dem Schwarzwald und ist eine Lunor Classics round PP.

2008 bei der Präsentation des MacBook Air. Foto: Lange

2008 bei der Präsentation des MacBook Air. Foto: Lange

Ich habe mal im Keller geschaut, welche Apple-T-Shirts ich noch habe. Es gab eine Reihe von Merchandise-Produkten. Ich fand noch eine Uhr, Feuerzeuge, Stifte, Kofferanhänger, Krawattennadel, Manschettenknöpfe, zahlreiche Laptoptaschen und ich habe einige T-Shirts. Heute will ich zum 4. Todestag von Steve Jobs mal einige dieser T-Shirts vorstellen. Hier eine Auswahl – mehr gibt es im Video zu sehen.


Als Textchef und dann als Chefredakteur unter anderem der MACup hatte ich die Chance, Apple-Veranstaltungen öfters zu besuchen. Damals kamen vor allem IT-Journalisten zu den Treffen, Messen und Seminaren. Das ist heute anders. Aus Apple Computer Inc wurde ja Apple Inc und aus dem Computerhersteller wurde eine Consumer Company. Heute kommen mehr und mehr Lifestyle-Berichterstatter zu Veranstaltungen. Vorbei sind wohl die Zeiten als wir uns über XServe und Co unterhalten haben. Damals gab es immer wieder T-Shirts von der Company aus Cupertino. Und Apple Insider wissen ja, welche Macht ein T-Shirt haben kann im Kampf des Mac gegen Lisa.


Die Standardbekleidung der damaligen IT-Journalisten waren T-Shirts. Da wirkte ich meist wie ein Fremdkörper mit meinem Jackets. Aber dennoch freute ich mich über die T-Shirts. Ein paar gab es umsonst, ein paar kaufte ich mir. Welche Apple-Bekleidung habt ihr? Tragt ihr sie noch? Ich habe zum 4. Todestag von Steve Jobs heute mal das Hemd mit Fliege abgelegt und gehe im T-Shirt (ja ich bin wahrlich ein Revolutionär).