Beim Essen liebe ich Experimente mit allerlei Zutaten aus aller Herren Länder. Aber ich habe auch eine Vorliebe für die regionale Küche, wenn ich in einem bestimmten Landstrich bin.
Vor kurzem war ich wieder im Allgäu und habe eine wunderbare regionale Küche im Restaurant des Hotels Prinz Luitpold Bads in Bad Hindelang genossen. Ich testete die Küche vom Küchenchef Josef Schaffle zwei Tage lang und bin sehr angetan von seinem regionalem Konzept, „ein bisschen königlich“ ist.
Ein bisschen königlich ist die Speise des Hotels Prinz Luitpold Bads in Bad Hindelang.
Schaffle versteht es sehr gut, die traditionelle Allgäuer Küche mit frischen Ideen zu verbinden. „Essen ist ein wichtiger Teil unseres Lebens und ein wichtiger Teil einer Reise. Es gibt einem die Gelegenheit etwas mehr über das Gebiet zu erfahren, in dem man sich befindet. Wenn Sie echtes bayrisches Essen, mit historischen Wurzeln und modernen Elementen suchen, dann sind Sie bei uns genau richtig“, heißt es auch von den Hoteliers Armin und Sabine Gross.
Die Speisekarte umfasst regionale Spezialitäten. Nach einem Gruß aus der Küche, zum einen gab es als Amuse-Gueule Ente zum anderen Lachsterrine.
Ente – ein Gruß aus der Küche
Amuse-Gueule Lachsterrine
Meine erste Vorspeise drehte sich um den Hirschen. Der Rothirsch ist der König des Waldes, so die Speisekarte des Hauses. Ungefähr 3000 Stück leben in den Oberallgäuer Bergen. Als im Jahr 1848 revolutionäre Gedanken in der Luft lagen und die Adelsprivilegien größtenteils aufgehpben wurden, waren innerhalb von zwei Jahren alle Hinderlanger Hirsche erlegt. Prinz Luitpold, der Namensgeber des Hauses, war ab 1850 Jagdherr in Hindelang und fing mit 17 Stück Rotwild mit der Hege einer neuen Population dieser edlen Tiere an. Sehr viele Hirsche, die heute durch die Wälder stolzieren und auf meinem Essenstisch landen, sind wohl Nachfahren dieser königlichen Geweihträger. Ich nahm als Vorspeise den urgemütlichen Hirsch. Zwei Tage lang wurde der Hirschrücken hausgebeizt, hauchdünn geschnitten und nun mit Apfel-Birnen-Chutney serviert.
Zur Vorspeise urgemütlicher Hirsch
Die zweite Vorspeise am zweiten Tag war Fisch nicht Fleisch, eine Sulz vom geräuchteren Allgäuer Saibling an Meerrettich-Aioli und dazu frisch gebackene Dillkrapfen.
Eine Sulz vom geräuchteren Allgäuer Saibling
Als Hauptspeise am ersten Tag wählte ich den Hindelanger Adler. Es ist natürlich kein Adler, sondern eine halbe knusprig gebratete Bauernente mit Kartoffelknödel und Apfelrotkraut. Das Tier stammt vom Geflügelhof Leonhard Gross aus Niederbayern. Meine Kinder haben etwas verwirrt geschaut, beim Namen Hindelanger Adler. Den Steinadler gibt es übrigens wieder in Hindelang. Im 19. Jahrhundert wurden Adler allerdings als Schädlinge angesehen und gejagt. Einer der kühnsten Adlerjäger war der Leibjäger des Prinzregenten Luitpold, der Hindelanger Leo Dorn. Als Leo Dorn seinen 50. Adler erlegte, verlieh im der Prinzregent den Titel „Adlerkönig“. Diese Zeiten sind Gott sei Dank vorbei. Mein Hindelanger Adler ist heute auf dem Teller eine Bauernente.
Mein Hindelanger Adler.
Am zweiten Abend wählte ich als Hauptgang die Leibspeise Luitpolds. Es gab ein gegrilltes Rumpsteak vom Allgäuer Weiderind von der Metzgerei Endraß, am Knochen gereift mit Kürbiskernkruste und Kartoffel-Zwiebelstampf.
Meine Arbeit macht es notwenig, dass ich auf Reisen gehe. Da ich manches Mal über Nacht bleibe, bette ich mein müdes Haupt in dem einen oder anderen Hotel zur Ruhe. Bevor es aber ans Auspacken geht, drehe ich ab und zu mal ein Video von meinem Zimmer. Es ist eine Art spontaner Hotel- und Zimmercheck, der nicht den Anspruch auf Vollständigkeit hat. Es sind nur spontane Eindrücke, die ich sammle. Ab und zu werde ich in meinem Blog einige dieser Hotel- und Zimmerchecks vorstellen – viel Spaß.
Meine Arbeit macht es notwendig, dass ich auf Reisen gehe. Da ich manches Mal über Nacht bleibe, bette ich mein müdes Haupt in dem einen oder anderen Hotel zur Ruhe. Bevor es aber ans Auspacken geht, drehe ich ab und zu mal ein Video von meinem Zimmer. Es ist eine Art spontaner Hotel- und Zimmercheck, der nicht den Anspruch auf Vollständigkeit hat. Es sind nur spontane Eindrücke, die ich sammle. Ab und zu werde ich in meinem Blog einige dieser Hotel- und Zimmerchecks vorstellen – viel Spaß.
Ich bin aufgrund meines Jobs als Referent viel auf Reisen und übernachte in Hotels – so auch unlängst wieder im Hotel Prinz Luitpold Bad in Bad Hindelang. Zur Entspannung schaue ich Filme am iPhone, weil mir das Fernsehprogramm absolut nicht gefällt. Problem ist natürlich der kleine Bildschirm des iPhones 6 plus im Vergleich mit den Flatscreens, die in den Hotelzimmern installiert sind.
Per HDMI-Kabel kann ich das iPhone mit der Hotel-Glotze verbinden.
In der Regel sind diese Hotelfernseher an der Wand befestigt und stehen durch die Halterung ein wenig von der Wand ab. Bei meiner Übernachtung im Hotel Prinz Luitpold Bad kam mir eine Idee, wie ich meine Unterhaltung im Hotelzimmer optimieren kann.
Aufgrund meiner Präsentationen habe ich immer ein HDMI-Kabel dabei. Also verband ich mein iPhone über den entsprechenden Adapter Lightning auf HDMI (den hab ich aufgrund meiner Präsentationen auch immer dabei) über das HDMI-Kabel mit dem HDMI-Eingang des Fernsehers. Via Fernbedienung das HDMI-Signal als Quelle ausgewählt und siehe da, ich kann meine Filme vom iPhone am großen Hotel-Flatscreen schauen. Wenn das Material zudem in HD-Auflösung vorliegt, steht der Entspannung nicht entgegen und ich bin nicht mehr auf lineares Fernsehen angewiesen.
Mein Kultur-Tipp für Euch – Entspannung in anregender Atmosphäre stand dieses Jahr auf dem Urlaubsprogramm der Familie. Gefunden haben wir diese Oase der Entspannung im Hotel Prinz Luipold Bad in Bad Hindelang. Es ist ein schön gelegendes Spa-Hotel im Allgäu und es ist beim näheren Hinsehen ein Hort der Kultur. Überall in dem Hotel gibt es zahlreiche Kunstwerke, Möbel, Gemälde, Installationen. Nicht aufdringlich, sondern die Kunst fügt sich elegant in das Ambietente dieses Hotels.
Beispiele für diesen Kunstgenuss gibt es zahlreiche und ich möchte nur ein paar herausstellen. Jeder Gast soll selbst auf die Entdeckungsreise gehen. Dieser Blogpost ist Teil einer Blogparade „Mein Kulturtipp für euch“, die von meiner Iron-Blogger-Kollegin Tanja Praske gestartet wurde.
Interessant war für die Familie aber auch die zahlreichen Kunstwerke im Hotel. Viele Originale und einige Kopien haben mein Interesse geweckt. Über den Geist des Hauses habe ich schon geschrieben, aber es sind noch viele Werke zu entdecken. Es beginnt natürlich mit zahlreichen Bilder des Namenspatrons Prinz Luipold, der immer wieder im Hotel auftaucht.
Der Prinzregent auf dem Pferd.
Meiner Frau ist die wunderschöne Boulle Uhr ins Auge gefallen. André Charles Boulle war ein französischer Kunstschreiner im 17. Jahrhundert. Seine Marketerie-Funiere waren unter Ludwig XIV in Frankreich sehr populär. Im 19. Jahrhundert feierte der Boulle-Stil eine Renaissance – aus dieser Zeit kommt auch diese wundervolle Uhr. Schildplatt ist durch bemaltes Ebenholz ersetzt. Die Statue zeigt vielleicht Athene, Göttin der Weisheit, der Strategie, der Kunst, des Handwerks und der Handarbeit. Die Uhr ist noch funktionsfähig.
Eine wunderbare Uhr.
Zum Aufgang zu den Zimmern habe ich mich in Judith verliebt. Ein tolles Bild, das im Original in der Neuen Pinakothek hängt. Laut alten Testament belagert General Holofernes vom Heer des babylonischen Königs Nebukadnezar II. die Stadt Bethulia. Judith betört den General und macht ihn mit Wein betrunken und enthauptet ihn.
Tolle Frau, diese Judith.
Als sie den Körper ihres Generals finden, fliehen die Soldaten und die Belagerung ist beendet. Wer genau hinsieht, findet den abgeschlagenen Kopf.
Judith als Verkörperung von Mut, Geschlossenheit, auch aufopferungsvoller Vaterlandsliebe, verknüpft mit weiblicher Schönheit. Wie hieß es doch in der Bibel: „Sie hatte eine schöne Gestalt und ein blühendes Aussehen.“ (Judith 8,1). Das Original dieses Bildes stammt von August Riedel (1799-1883) und hängt – wie geschrieben – in der Neuen Pinakothek München. König Ludwig I. hat es persönlich erworben. Im Bad Hindelang hängt eine unsignierte Kopie des Bildes.
Golf scheint immer mehr zum Trendsport zu avancieren. Aber wie steht es um Krolf? Sie kennen Krolf nicht? Macht nichts, ich kannte es auch nicht, bis zu meinem Urlaub im Hotel Prinz Luitpold Bad in Bad Hindelang. Das Allgäuer Hotel besitzt eine zwölf Loch Krolf-Anlage und ich musste den dänischen Sport unbedingt einmal ausprobieren. Krolf ist eine Mischung aus Golf und Krocket und rasch zu erlernen. Man spielt mit einem farbig markierten Schläger und einen entsprechend markierten farbigen Ball. Es geht darum, den Ball ins Loch zu bringen, also genau wie beim Golf. Und es ist gut, wenn man ein wenig Golf gespielt hat, dann wird der Abschlag deutlich besser. Wir wissen ja, die Weite kommt nicht durch die Kraft, sondern durch den richtigen Schwung. Es wird in einem Team gegeneinander gespielt, was deutlich zur Stimmung beträgt. Hat man geschlagen, dann ist der nächste Teamkollege an der Reihe. Die Schläge bis zum Einlochen werden notiert und wer am Ende die wenigsten Schläge hat, der ist Sieger im Krolf-Turnier. Die genauen Regeln gibt es hier. Zusammengefasst bedeutet Krolf laut Hotelier Armin Gross: 6 Freunde, 12 Löcher, 12 Regeln!
Der Schläge selbst hat eine flache Seite zum Weitschlagen und eine abgerundete Seite zum experimentellen Schlagen. Beim letzteren wird der Ball angeschnitten, damit er Hindernisse wie Bäume oder Sträucher umfliegt. Das ist mir übrigens nicht gelungen.
Toll ist es, dass der Sport, der in Dänemark seit den siebziger Jahren des vorherigen Jahrhunderts gespielt wird, ein Sport für die ganze Familie ist. Bei uns hatten alle Familienmitglieder ihren Spaß und auch Senioren können das Krolf-Spiel bedenkenlos spielen. Ein Platzreife ist anders als beim Golf nicht erforderlich. Im Hotel Prinz Luitpold Bad in Bad Hindelang ist eine zwölf Loch Krolf-Anlage vorhanden und Schläger, Bälle und Scored-Card gibt es an der Rezeption zum Ausleihen. Der Seniors des Hauses gibt zudem interessieren Gästen einen Schnupperkurs. Wem es gefällt, kann selbst auf seinem heimischen Gelände eine Krolf-Anlage erstellen, eigentlich braucht man nur einen Spaten für ein Loch. Übrigens, seit Juli 2009 gibt es in Deutschland einen eigenen Krolf-Verein, der mit dem dänischen Verein engen Kontakt pflegt.
Nachdem der diesjährige Sommerurlaub zum Teil ins Wasser fiel, machte meine Familie das Beste daraus. Wir gingen mit den Regenschirm spazieren. Ab und zu unternahmen wir ein paar kleinere Ausflüge und genossen den Wellnessbereich unseres Hotels im Allgäu. Sauna, Solarium, Kühlkammer, Fitnessraum, Whirlpool und Schwimmbad standen auf dem Programm. Der Startpunkt unserer kleinen Spaziergänge war unser Urlaubshotel, das Prinz Luitpold Bad in Bad Hindelang.
Hinter dem Hotel beginnt der Liebespfad
Hinter dem Hotel beginnt der so genannte Liebespfad. Auf einer Länge von einem Kilometer findet der Spaziergänger immer wieder Neues, seine Gedanken über die Liebe wachsen lassen. Wir haben es ausprobiert und bei der kurzen Strecke war es nicht schlimm, dass es regnete. Ruhebänke, Poesie, ein überdachter Pavillon mit freiem Blick in die Ostrachtaler Berge und ins Tal, individuell gestaltete Eingangsbögen – vieles war auf dem Weg zu entdecken. Wildrosenanpflanzungen am verwunschenen Pfad mit Steinmauer, Weidengang. Baumstämme animieren zu gravierenden Liebeszeichen als Symbol für dauerhaftes Zusammensein. Der mit Liebe in der Ausführung und fürs Detail gestaltete Weg lädt Menschen dazu ein über die Vielfalt der Liebe nachzudenken. Uns als Ehepaar hat es gefallen.
Arm in Arm mit meiner Frau spazierte ich den Pfad entlang. Immer wieder hielten wir innere und betrachteten die Natur des Allgäus. Trotz Regen, die Seele baumeln lassen.
Am Ende des Pfades kamen wir zum Schleierfall. Es ist ein imposanter Wasserfall, an den wir sehr nah herangehen konnten.
Das war ein wenig Abenteuer. Es spritzte die Gischt, aber nachdem wir sowieso im Regen unterwegs waren, machte es uns nichts aus. Wir waren eben komplett nass. Ein Wasserfall ist schon ein eindrucksvolles Naturschauspiel und der Schleierfall des Ehlesbachs in Bad Hindelang sollte bei einer kleinen Wanderung angeschaut werden. Vielleicht muss es aber nicht so regnen wie bei uns.
Wellnesshotels gibt es viele und Einrichtungen wie Sauna, Whirlpool, Schwimmbad gehören eigentlich zum Standard wie auch das Solarium. In meinem Urlaubshotel Prinz Luitpold Bad in Bad Hindelang habe ich ein besonderes Solarium entdeckt, das mich wirklich fasziniert hat. Es nennt sich Aladins Sonnenzelt.
Was verbirgt sich nun hinter Aladins Sonnenzelt? In der Wellnessoase des Hotels gibt es am Ende einen Eingang zu einer künstlichen Grotte. Ganz in weißen Stein gehalten geht man durch ein Felsöffnung und kommt in einen blauen Ruheraum. Geht man weiter, betritt man Aladins Sonnenzelt.
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Es ist ein Solarium, das in einem historischen orientalischen Zelt untergebracht ist. Und es ist nicht irgendein Kitsch. Nein, das Zelt stammt wirklich aus dem Orient und ist über 150 Jahre alt.
Nun, wie kommt ein orientalisches Zelt ins Allgäu ins Prinz Luitpold Bad in Bad Hindelang? Das ist eine längere Geschichte. Wer das Hotel betritt, ist fasziniert von seinem Wandverkleidungen. Das Holz stammt aus dem schottische Lanrick Castle und wurde in Bad Hindelang im Schlosszimmer, der Halle, dem Restaurant und der Ritterstube aufwendig eingebaut. Dadurch erhält das Hotel Prinz Luitpold Bad ein ganz besonderes Flair Britanniens. Als Fan von Downton Abbey und habe die Halle sofort lieben gelernt. Wobei ich die Halle sofort in Salon umtaufte. Jeden Abend saß meine Familie in „unserem“ Salon. Bei einem Buch oder Kindle genoss ich den schottischen Hochprozentigen und hing meinen Gedanken nach. Viele Blogideen kommen von diesem Ort. Eine optimale Entspannung nach einem Wandertag mit viel, sehr viel Atmosphäre.
Bei dem Kauf der Wandverkleidungen Lanrick Castle war auch ein prächtiges Nomadenzelt aus dem 19. Jahrhundert dabei. Der schottische Lord hatte es wohl auf seinen Reisen in den Orient erstanden und mit nach Schottland genommen. Dort war es wohl unter anderem für die Gartenparty der feinen Gesellschaft eine Attraktion. Ich kann mir gut vorstellen, wie die Dienerschaft bemüht war, das Zelt aufzustellen, damit Lord und Lady ihren Tee darin genießen konnten.
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Auf jeden Fall kam so das Zelt ins Allgäu. Dort wurde diskutiert, was mit dem Zelt zu tun ist. Für eine Gartenparty im Hotel wäre es zu schade und auch zu wertvoll. Vielleicht sollte man dort feinen Tee ausschenken, aber im Winter 1992 kamen die Hoteliers Gross zu einer besseren Idee. In das Zelt wurde ein Solarium eingebaut und das ganze Ensemble erhielt den Namen Aladins Sonnenzelt.
Im Zelt können zwei Sonnenbadende nahtlos braun werden. Ich geriet bei meinem Solariumsaufenthalt ins Träumen und malte mir aus, welche Geschichten das Zelt zu erzählen hat. Leider habe ich keine Ahnung über orientalische Symbole und weiß nicht, ob oder welche Bedeutung die Muster im Zelt haben. Mir hat das Zelt aber außerordentlich gefallen.
Die Amyotrophe Lateralsklerose (Abkürzung: ALS) ist eine degenerative Erkrankung des motorischen Nervensystems. Das ist eine ernste Sache und ich habe mir lange überlegt, ob ich bei der Ice Bucket Challenge mitmachen soll. Nachdem ich ja massiv als Spielverderber bei der Social Beer Challenge im Frühjahr beschimpft wurde, bin ich bei solchen Hypes sehr skeptisch. Ich stehe weiterhin zu meiner ablegenden Haltung zur Beer Challenge. Bei der Ice Bucket Challenge sehe ich es anders. Es geht um ein ernstes Anliegen und wenn die Ice Bucket Challenge zu Spenden führt und die Krankheit ins Bewusstsein rückt, dann halte ich es für eine gute Sache.
Ich selbst habe kein Familienmitglied, das an ALS erkrankt ist. Mein einziger wirklicher Kontakt war vor Jahren bei einer schweren Krankheit meines Sohnes. Es stand auf Messers Schneide und Gott sei Dank ist alles gut für meinen Sohn verlaufen. Während der bangen Stunden lernte ich im Krankenhaus eine Familie kennen, deren Tochter an ALS erkrankt war. Das arme Kind wurde schwächer und schwächer. Ich sah, wie Kind und Eltern litten und keinen Ausweg wussten. Das schmerzte mich sehr. Und ich werde natürlich spenden.
Zurück zur Challenge: Ich wurde von Fleischermeister Ludger Freese nominiert und habe die Herausforderung mit Lego Star Wars-Figuren angenommen. Aber seht selbst in dem kleinen Video:
Und nachdem es so Sitte ist, habe ich auch drei Kollegen nominiert. Wie immer gilt, haben die 24 Stunden Zeit um zu spenden oder sich einen Kübel Eiswasser über den Kopf zu schütten – oder einfach beides. Thomas Gerlach – er ist ein langjähriger Freund und Arbeitskollege. Mit ihm arbeite ich seit Jahren zusammen. Armin Gross – er ist Hotelier des Allgäuer Hotels Prinz Luitpold Bad in Bad Hindelang. Ich habe vor kurzem in dem fabelhaften Hotel Urlaub gemacht. Claus Böbel – er ist Metzger in Franken und verkauft seine Waren über seinen Webshop. Ich bin gerne Kunde bei ihm.
„Noch nie zuvor war Qualität so transparent wie heute“ erklärte Stefan Winners von Burda auf einer Veranstaltung des Vereinigung der bayerischen Wirtschaft (vbw). Gemeint hatte Winners den zunehmenden Erfolg von Bewertungsplattformen im Internet – vor allem im Tourismus. Und er hat recht: Seien es Holydaycheck, Tripadvisor, Yelp, Google Places, Foursquare und Facebook Locations – überall wird im Tourismus bewertet. Wir müssen im Rahmen von Medienkompetenz lernen, diese Bewertungen richtig zu lesen. Wir müssen lernen Fake-Bewertungen von echten Bewertungen zu unterscheiden. Dazu gehört eine gewisse Übung.
Stefan Winners, Ministerin Ilse Aigner und vbw-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt
An meinem Urlaubsort in Bad Hindelang im Allgäu, den habe ich übrigens auch bewertet, durfte ich zum Thema Social Media im Tourismus meinem Gastgeber Armin Gross, dem Hotelier des vorzüglichen Hotels Prinz Luitpold Bades, ein Videointerview geben. Armin Gross hat es für seinen Hotel-Blog aufgezeichnet und ich habe mein iPhone für meinen Blog mitlaufen lassen. Hier der direkte Link auf den Beitrag mit mir samt Kommentare. Anbei die beiden – inhaltlich identischen – Versionen:
Aufgenommen wurde das Interview übrigens im Regentenzimmer des Hotels Prinz Luitpold Bad. Ich hatte die große Ehre in dem Schreibtischstuhl des bayerischen Prinzregenten Luitpold von Bayern Platz zu nehmen. Der Stuhl stand bis 1911 im ehemaligen Jagdhaus in Hinterstein. Seitdem steht er im Hotel Prinz Luitpold Bad. Ich muss sagen, der Prinzregent hatte Geschmack und an den Stuhl kann ich mich gewöhnen. Man sitzt echt gut. Interessant sind die Verzierungen an den Stuhllehnen. Irgendein Vogelgetier und bitte keine Kommentare über die Backen der Vögel.