Archive for the ‘Film’ Category

Gametipp: Lego Herr der Ringe

13. Dezember 2012

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Gleich vorweg: Dieses Spiel ist für mich das Weihnachtsgeschenk 2012 schlechthin. Ich war von der Umsetzung der Star Wars Saga in die Lego-Welt schon begeistert, aber bei der Lego-Version von Lego Der Herr der Ringe blieb mir die Spucke weg. Wie stark ist das denn? Basierend auf der „Herr der Ringe“-Filmtrilogie erzählt Lego Der Herr der Ringe die Originalgeschichten aus Tolkiens Der Herr der Ringe: Die Gefährten, Der Herr der Ringe: Die zwei Türme und Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs und entführt die Spieler auf eine epische Abenteuerreise mit drolligem Lego-Humor und typischer Lego-Kreativität. Gestellte Aufgaben sind durchaus lösbar nach ein wenig Nachdenken und so macht das Spiel Spaß für die ganze Familie. Bei uns gaben sich die Generationen den PS3-Controller in die Hand. Im Game werden die wichtigsten Stationen von Mittelerde besucht: Schicksalsberg, Wetterspitze, Helms Klamm, die Minen von Moria, Fangor, Isengart und die Totensümpfe und einige mehr. Die Szenen sind sehr humorvoll gezeichnet und auch wenn die Geschichte mal etwas blutig wird, sind wir doch schließlich in der Welt der dänischen bunten Klötzchen. Ein Lacher zu Hause war beispielsweise die Darstellung der Reiter von Rohan, deren Pferde sich wie Zirkuspferde gebahren und sich zur Pyramide aufstellen. Der Lego-Humor ist liegt oft im Detail: Frodo wird mit einer Lego-Bauanleitung geheilt.

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Während die Spielzentrale bei Lego Batman die Bat-Höhle und bei Lego Star Wars die Schlachtkreuzer sind, so ist die Zentrale bei Herr der Ringe eine Karte von Mittelerde. Hier kann der Spieler seine Missionen wählen. Betraut mit der Aufgabe, den Meisterring zu zerstören, der das Gute bedroht, muss Frodo sein friedliches Zuhause im Auenland verlassen. Doch der böse Ring will erst einmal gefunden werden, und der Weg zum Schicksalsberg – der einzige Ort, wo der Ring bekanntlich zerstört werden kann – ist gefährlich und mit Orks und noch übleren Bestien gespickt. Um Frodo zu helfen, wird das bekannte Bündnis geschmiedet – Aragorn der Waldläufer, Gandalf der Magier, Legolas der Elb, Gimli der Zwerg, Boromir der Kämpfer aus Gondor und Frodos Hobbit-Freunde Merry und Pippin. Die Spieler erleben die Herr-der-Ringe-Saga im Lego-Stil, erforschen Wunder, lösen zeitlose Rätsel und machen auf ihrer Jagd nach dem Ring schier endlosen Feindesscharen den Garaus. Hat der Spieler das Game zum ersten Mal komplett gelöst, kann er neu beginnen und die hohe Anzahl von Minikits/Schätzen sammeln. So macht das Spiel immer wieder Spaß und schafft neuen Anreiz.

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Manches Mal ist wie bei all den Lego-Spielen auch die Kameraführung in Lego Der Herr der Ringe etwas strange. Bei einem gesplitteten Bildschirm im Zweispieler-Modus empfiehlt sich der Einsatz eines großen Displays, sonst wird es ganz zu klein. Spielt man über Beamer und der Sound kommt von der Anlage, dann taucht der Spieler in die Welt von Mittelerde ein. Dazu kommt die Originalmusik von Howard Shore.

Positiv für mich: Obwohl die Kinder bis dato nichts von Herr der Ringe gehört hatten, wurden sie durch das Spiel an die Welt von Tolkien herangeführt. Sie bekamen Lust auf die Bücher und wenn sie im entsprechenden Alter sind, können sie die Klassiker der Fantasyliteratur in der richtigen Übersetzung lesen. Und da sage noch einer: Spielen bildet nicht.

Musiktipp: The Hobbit: An Unexpected Journey von Howard Shore

12. Dezember 2012
Die Special Ecition lohnt mehr.

Die Special Ecition lohnt mehr.

Dass Howard Shore ein Wagnerfan ist, weiß man nicht erst seit seinem Soundtrack-Trio zu Herr der Ringe. Für Fans von Mittelerde ist schön, dass er auch beim Hobbit mit von der Partie ist und soeben seinen ersten Soundtrack der Hobbit-Trilogie ablieferte. Und auch hier wandte der Komponist die Wagnerischen Leitmotive an. Da kann man einfach nichts falsch machen. Im Herr der Ringe waren es über 80 Motive. Nachdem fast 90 Prozent der Filme mit Musik unterlegt waren, hatte Howard Shore richtig etwas zum Komponieren.
War der erste Eindruck beim Anhörem des Herr der Ringe-Werkes klar: Hier wird Soundtrackgeschichte geschrieben. Beim Anhören von The Hobbit: An Unexpected Journey fällt mein erstes Urteil gespaltener aus. Ja, der Score steht in der Tradaition von Herr der Ringe, ja er hat Atmosphäre, aber meine Erwartungshaltung war wohl einfach zu groß. So wie das Buch der kleine Hobbit eben nicht die Komplexität vom Romanzyklus Herr der Ringe erreicht, so erreichen die Kompositionen beim ersten Hören nicht die Durchschlagkraft. Soll aber bitte nicht heißen, dass es ein schlechter Soundtrack ist. Jeder andere, der ein solches Werk abgeliefert hätte, der wäre mit Ruhm und Ehre überschüttet worden. Aber Howard Shore ist eben nicht jeder andere. Hier gelten andere Maßstäbe.
Der Soundtrack ist ruhiger, nicht so gewaltigtätig – Ausnahmen An Ancient Enemy und Radagst the Brown – wirklich wunderbar und ganz großes Kino. Die Aufnahmen fanden mit dem London Philharmonic Orchestr fanden in den Abbey Road Studios statt. Die Themen von Gandalf und Gollum waren ja schon aus Herr der Ringe bekannt und auch die positive Auenlandmusik tut ihr übriges. Ich höre mich in den nächsten Wochen in den Soundtrack richtig rein und bin auf das Feedback der Community gespannt.
Im Moment gibt es zwei Versionen des Soundtracks auf dem Markt. Standard und eine Extened  The Hobbit: An Unexpected Journey. Die Special-Edition entält für Sammler ein 26-seitiges Booklet mit ein paar Abbey Road Recording Session Fotos, sechs Bonus Tracks und sieben erweiterte Tracks des Scores. Meine Kaufentscheidung lag bei der Special-Edition.

Star Trek: Langes Warten auf Into Darkness

6. Dezember 2012

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Bis Mai 2013 müssen wir Trekkies noch auf den neuen Star Trek warten. Regisseur J.J. Abrams hat den Start immer wieder verschoben, weil er noch nicht zufrieden war. Die Erwartungen an den neuen Film sind bei uns Trekkies sehr hoch. Der Titel lautet Star Trek Into Darkness. Es wird eine direkte Fortsetzung zum ersten Abrams-Werk werden Star Trek – Die Zukunft hat begonnen. Der Filmstart wurde von 16. auf 9. Mai vorverlegt.

Was keiner für möglich gehalten hat, ist J.J. Abrams gelungen. Er hat dem etwas verstaubten Star Trek-Thema neues Leben eingehaucht. Die Darsteller des ersten Teils sind wieder mit von der Partie, allen voran Zachary Quinto, Simon Pegg, Karl Urban, Zoe Saldana und Anton Yelchin.

So richtig viel ist über den Film noch nicht bekannt. Paramount veröffentlichte Ende November die erste Inhaltsangabe: Die Mannschaft der Enterprise wird nach Hause zurückgerufen; doch was sie dort vorfinden ist schrecklich. Eine unaufhaltsame Kraft des Terrors, die auch noch aus den eigenen Reihen ihrer Organisation kommt, wütet auf dem Planeten und ist für die Zerstörung der Sternenflotte verantwortlich. Die Welt befindet sich in der Krise. Captain Kirk (Chris Pine) ist auf Rache aus und hat noch eine offene Rechnung zu begleichen, deswegen macht er sich zusammen mit seinen Leuten auf den Weg in eine von Krieg umgebende Welt. Dort sucht er nach der Massenvernichtungswaffe und seinen Benutzer, um ihn gefangen zu nehmen. Die tapferen Helden werden in ein episches Schachspiel um Leben und Tod gerissen: Dabei wird nicht nur ihre Liebe und Freundschaft auf eine harte Probe gestellt, sondern Opfer müssen gebracht werden für die einzige Familie, die Kirk noch bleibt: seine Crew. Warten wir es ab – schließlich ist die optische Umsetzung genauso wichtig wie die Story.

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Bis es soweit ist, schaue ich mir in Ruhe Star Trek – Die Zukunft hat begonnen noch einmal an. Und weil es so schön ist, lese ich mal wieder Star Trek: The Art of the Film . Filmautor Mark Cotta Vaz widmet sich optisch ausführlich der Produktion des ersten Star Trek-Films von J.J. Abrams. Wer an der technischen Produktion des Films interessiert ist, wird begeistert sein. Zu sehen sind unveröffentliche pre-production paintings, concept sketches, Kostüm- und Designsets, Stand- und Setfotos und finale Renderings. Es macht Spaß durch die Welt von Gene Roddenberry in der Interpretation von J.J. Abrams zu wandeln. Im Grunde wurde das Set der sechziger Jahre ins 23. Jahrhundert übertragen. Die Brücke orientiert sich an 2001. Die Uniformen sind ein eigener Mikorkosmos. Kritiker haben das neue Star Trek-Design als weißes iPod-Design verächtlich bezeichnet, aber mir hat es gefallen. Und auch die Beleuchtungseffekte und Kameraspiegelungen haben auch ihren Charme, obwohl ich mich an die Kameraarbeit erst einmal gewöhnen musste.

Textlich kommt im Buch natürlich nicht viel rüber, dafür optisch um so mehr. Im Grunde ist das Buch ein besonderes Bilderbuch für Trekkies jeden Alters. Anhand von unterschiedlichen Bildmaterial wird u.a. die USS Kelvin, die Sternenflottenakademie, die Uniformen, die Aliens, die Vernichtung von Vulkan und natürlich die USS Enterprise dargestellt. Für Fans ist das Buch ein absolutes Muss. Leider ist die Auflage von Star Trek: The Art of the Film restlos ausverkauft und wer es noch nicht hat, muss sich im Second Hand-Handel umschauen. Aber es wird sich lohnen und wir Trekkie-Fans wissen, dass es eine Wertanlage unter Fans ist.

Update: Gerade ist ein Trailer vom neuen Film veröffentlicht worden:

Buchkritik: The Toy Story Films von Charles Solomon

5. Dezember 2012

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Heute wird der neue Pixar-Film Merida – Legende der Highland auf Blu ray/DVD veröffentlicht, den ich bereits mehrfach empfohlen habe. Im Zuge der Veröffentlichung will ich daran erinnern, dass es noch gar nicht so lange her ist, dass es computergenerierte Spielfilme gibt. Der erste Spielfilm dieser Art war Toy Story. Als ich den Film im Kino sah, konnte ich es kaum fassen. So ein geiles Ding haben diese Kreativen bei Pixar mit ihrem Computern gemacht. Technisch war der Film ein Hammer. Und was dazu kam: Die Story hatte Herz und war wunderbar erzählt. Hier waren vielleicht Computernerds am Werk, aber verdammt noch mal, sie konnten Geschichten erzählen. Ich war mit dem Pixar-Virus infiziert, der bis heute nicht geheilt ist. Ein neuer Pixar-Filme kam jedes Jahr ins Kino, doch Toy Story blieb immer in meiner Erinnerung.

Wer diese Zeiten wieder aufleben lassen möchte, dem rate ich zur Lektüre des Buches the Toy Story Films von Charles Solomon. Das Vorwort schrieb der geniale Hayao Miyazaki und das Nachwort John Lasseter. Erzählt wird die Geschichte aller drei Toy Story-Teile, die auch immer eine Geschichte von Pixar sind. Wir erfahren viel, wie sich Pixar von der Scheidungsmasse von George Lucas und dem Kauf von Steve Jobs entwickelt hatte. Obwohl Jobs Hardware verkaufen wollte, drehten die Kreativen seiner Filme immer wieder Kurzfilme und reichten sie unter anderem bei der Siggraph ein. Damit schuf sich Pixar in der 3D-Szene einen hervorragenden Ruf. Die Nerds und Wissenschaftler der Siggraph-Konferenz wollten mehr, nachdem Luxo Jr. gezeigt wurde. Es ist die L-1 von LUXO, die 1986 auf dem Schreibtisch von John Lasseter stand und die Grundlage des Erfolgs des Animationsunternehmens ist. Die Zuschauer vergaßen, dass sie einen animierten Film sahen. Und genauso erging es mir bei Toy Story. Schon nach wenigen Augenblicken vergaßen die Zuschauer, dass der Film nur aus Bits und Bytes besteht. Ich stritt mit meinen Freunden damals erbittert, ob das die Zukunft wird. Ich war zwar ein Fan von den klassischen Disney-Filmen, aber irgendwie hatte sich die Maschinerie tot gelaufen. Zeichentrickfilm brauchte neues Blut. So war ich überrascht von Heavy Metal oder den Arbeiten von Ralph Bashki. Als ich hörte, dass Disney den Vertrieb von Toy Story übernommen hatte, fühlte ich: Es passiert irgendetwas neues.

In diesem wunderbar illustrierten Buch tauche ich nochmals in die Entstehungsgeschichte der erfolgreichen Toy Story-Reihe ein. Ich liebe ja, die Art of-Bücher und habe finde die Ausgabe zu Toy Story 3 vom gleichen Autor besonders gelungen. Das vorliegende Buch liefert aber mehr als Konzeptzeichnungen, sondern viele gerenderten Bilder und Schnappschüsse – besonders schön, die modische Entwicklung von John Lasseter. Die technischen Ausführungen in dem Buch könnten tiefergehender sein: Es wird zwar die Software wie RenderMan angesprochen, aber nicht ausführlich behandelt. Da müssen Technikgeeks zu anderer Literatur greifen. Wer aber einen Überblick über das Toy Story-Trio haben will, schöne Bilder, nette Geschichten und ein wenig Background, der ist mit diesem Buch the Toy Story Films wunderbar zufrieden. Der Untertitel des Buches lautet „An animated Journey“ – genau das ist das Buch.

Restaurierung des Eichinger Film „die unendliche Geschichte“

16. November 2012
Morla die Schildkröte

Morla die Schildkröte

Damit die Restaurierung der unendliche Geschichte nicht zu einer unendlichen Geschichte wurde, hat die CinePostproduction einen speziellen Restaurierungsworkflow für Bernd Eichinger Film entwickelt. Die Restaurierung eins Film kann ewig dauern, schließlich muss Bild für Bild bearbeitet werden. Bei der Veröffentlichung der James Bond-Filme auf Blu ray wurde hervorragendes geleistet und auch der restaurierten Version von Metropolis.

Jetzt galt es für die CinePostproduction im Auftrag der Constantin Film die am 6. Dezember erscheinende DVD-Edition überarbeiten. Eine der Herausforderungen: Die deutsche Fassung lag nur als Dup-Positiv vor und unterschied sich damit deutlich von der hinsichtlich Schärfe, Farbbrillanz und Kornverhalten überlegenen – aber kürzeren – internationalen Fassung auf Originalnegativ. Mit einem speziell auf das Projekt zugeschnittenen Restaurierungsworkflow, dessen Herzstück die eigen entwickelten ReFine-Tools bilden, führte die CinePostproduction die aufwendigen Bildkorrekturen Shot für Shot effizient durch.

Die Sache ist ganz schön kompliziert: Als Grundlage für die Restaurierung diente das Originalnegativ, ergänzt um die fehlenden Sequenzen aus der um knapp 7 Minuten längeren deutschen Fassung vom Dup-Positiv. Ungewöhnlich für eine Restaurierung: Da es sich um ein Cinemascope-Format handelte, dessen anamorphotisch verzerrte Bilder nicht die volle Breite eines 35 mm-Negatives ausfüllen, entschied sich das Restaurierungsteam, die beiden Fassungen in 3K zu scannen. Dadurch konnte eine tatsächliche Auflösung von 2,5K auf die volle bildinhaltliche Breite des Negativs erzielt werden.

Nach der Bildanalyse jedes einzelnen Shots entwickelte die CinePostproduction einen Workflow, innerhalb dessen jedes einzelne Bild je nach Restaurierungsbedarf einer von acht Kategorien und damit unterschiedlichen Restaurierungsschritten mit den entsprechenden ReFine-Tools wie beispielsweise „Deflicker“, „Dirt Removal“, „Grain Management“ und „Stabilize“ zugeordnet wurde. Die Eigenentwicklungen ermöglichen eine effiziente und bildgenaue Angleichung von Helligkeitsschwankungen, Bildstand-Stabilisierung, Schmutzentfernung oder Reduzierung des Filmkorns ohne wiederum Artefakte durch den Bearbeitungsprozess zu generieren, wie es bei den branchenüblichen vollautomatischen Filtern häufig der Fall ist.

Manuel Georg, Leiter digitale Postproduktion, fand denn auch lobende Worte: „Diese Restauration war ein besonderes Projekt, hinter dem viel Herzblut, Leidenschaft und neueste technische Entwicklungen stecken – was man dem Film auf jeden Fall ansehen wird.“

Auch die Farbkorrektur war aufwendiger als bei anderen Projekten und erforderte im Vorfeld viel Zeit für die Analyse des Looks verschiedener Kinokopien, Sendebänder und DVDs. Coloristin Meike Weimann dazu: „Gerade bei Restaurationen ist es sehr wichtig, ein Gefühl für die damalige Farbgebung des Films zu bekommen, da es quasi keine Materialien mehr gibt, die das Werk in seiner Ursprünglichkeit zeigen. Kinokopien sind zum Beispiel von einem Farbdrift über die Jahre betroffen, und ältere Abtastungen sind mit den alten TV-Standards erstellt und geben nicht unbedingt das Werk in seiner Urfassung wieder.“

Der Film soll optisch ein Leckerbissen geworden sein, doch die dramaturgischen Schwächen von damals sind nicht ausgebügelt. Seinerzeit haben mich Fuchur oder Morla nicht vom Hocker gehauen. Klar, dass bei der schrecklichen Musik von Limahl das Land Phantásien untergehen musste. Naja, ich schau mir die Blu ray der unendliche Geschichte aus optischen Gründen an, vielleicht ändert sich ja meine Meinung.

Merida – Legende der Highlands als Film und Konzeptbuch

14. November 2012

Obwohl Brave oder wie er seltsamerweise in Deutsch heißt Merida – Legende der Highlands nicht der absolute Blockbuster von Pixar war, mag ich ihn trotzdem, wie ich hier geschrieben habe. In wenigen Tagen am 5. Dezember wird der Film auf DVD/Blu ray veröffentlicht und ich werde mir gleich meine Kopie für die Weihnachtsferien sichern. Als Schottlandfan muss ich natürlich Brave haben.

Die bewährte Marketingmaschinerie von Disney läuft bereits auf Hochtouren. Pünktlich zu Weihnachten holt der gelockte Rotschopf uns die Schönheit und Mythen der schottischen Highlands auf den heimischen Bildschirm.

Kurz zur Handlung: Inmitten der rauen Wildnis der schottischen Highlands träumt die talentierte Bogenschützin Merida davon, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Doch im Hause des schottischen Königs hat nur eine das Sagen – Meridas Mutter, Königin Elinor. Und die hat eine ganz klare Vorstellung davon, wie die Zukunft ihrer Tochter aussehen soll: Das aufmüpfige Mädchen mit den wilden roten Locken soll möglichst bald unter die Haube, vermählt werden mit einem der Clan-Söhne aus dem Königreich. Also lädt Elinor den klobigen Lord MacGuffin, den mürrischen Lord Macintosh und den streitsüchtigen Lord Dingwall und ihre Söhne zu Highland Games ein. Der Sieger des Bogenschießwettkampfes soll Merida zur Frau bekommen, doch sie verlangt als Erstgeborene des Königs selbst teilnehmen zu dürfen und beleidigt durch ihren Sieg die anderen Clans. Die Lords schäumen vor Wut. Als Merida nach einem Riesenkrach mit der Mutter voller Zorn auf ihrem Pferd in den Wald flüchtet, nehmen die Dinge ihren unheilvollen Lauf. Ein magischer Fluch fordert all ihre Kräfte und ihren Mut, wenn sie ihre Familie und ihr Königreich retten will … Dann kommt noch ein fetter Schuss des misslungenen Disney-Films Bärenbrüder hinzu, aber mehr will ich nicht verraten.

Alle Rothaarigen sind eingeladen, sich den Film anzusehen.

Alle Rothaarigen sind eingeladen, sich den Film anzusehen.

Bereits drei Tage vor Veröffentlichung rührt Disney nochmals die Werbetrommel. The Walt Disney Company und Maria Okon, die deutsche Repräsentantin des Redheaddays in den Niederlanden, laden alle Rothaarigen ein, am 2. Dezember in Berlin zur exklusiven Filmvorführung ein. Das Kino ist das CineStar Berlin – CUBIX am Alexanderplatz Rathausstraße 1 10178 Berlin. Achtung: Der Einlass erfolgt ausschließlich über Gästeliste. Wer sich spätestens bis zum 23. November 2012 bei rothaarige.berlin@gmail.com meldet und rote Haare hat, ist mit dabei.

Naja, ich bin blond und zudem in Bayern, also muss ich wohl auf mein Abendteuer von Mark Andrews (Story Supervisor „Die Unglaublichen – The Incredibles“ und „Ratatouille“) und Brenda Chapman („Der Prinz von Ägypten“) warten. Vielleicht melde ich mich trotzdem an und setze eine rote Perücke auf. Ich hoffe, die Crew von Disney schmeißt mich nicht raus Aber vielleicht warte ich doch auf die Bu ray. Ich freue mich besonders auf die Special Features. Neben den Kurzfilmen La Luna und Die Legende von Mor’du gibt es insbesondere auf den Blu-ray-Editionen zahlreiche Extras.

Bis es soweit ist, widme ich mich ausgiebig dem Buch The Art of Brave. Wer diesen Blog kennt, weiß, dass ich diese Art of-Bücher liebe. Als Freund von CGI und 3D-Animation sind mir Zeichungen und Skizzen wichtig. Hier zeigt sich, ob die Figuren durchdacht sind. Und das sind sie im Falle von Pixar in der Regel immer. Vor allem die Konzeptzeichungen der schottischen Natur haben es mir als Schottland-Fan angetan. Mit welcher Detailliebe und -versessenheit die Künstler bei ihrer Arbeit vorangehen, ist phänomenal. Anhand von zahlreichen Locationfotos entsteht auf Papier ein fanatsievolles Schottland von Merida. Die stimmungsvollen Highlands mit ihren Schlössern versetzen mich in eine andere Welt. Und dann ist natürlich das Energiebündel Merida mit ihrem feuerrotem Haar und durchdringenden, wachen Augen. Die Personen sind schön skurill und haben Charakter. Und das ist die Stärke von Pixar: Figuren mit Charakter. Jeder Pixarfilm konnte davon profitieren, auch Merida. Beim Schmökern des Buches The Art of Brave bekomme ich wieder Lust auf den Film. Klare Kaufempfehlung für Film und Buch.

Perfektes Marketing: Air New Zealand zum kleinen Hobbit

1. November 2012

Die Zeit von Mittelerde und dem kleinen Hobbit naht, so beginnt langsam die Werbemaschinerie. Natürlich werden wir uns das neue Werk von Peter Jackson ansehen. Und sicher klappt dieses Mal ein Flug nach Neuseeland, um Kollegen bei Weta zu besuchen.

Jeder Flug beginnt mit der langweiligen Sicherheitsanweisung. Und hier hat die lokale Flugline Air New Zealand eine wunderbare Sicherheitsanweisung im Netz und den sozialen Netzwerken viral verbreitet. In Zusammenarbeit mit Weta kam es zu einem Unexpected Briefing. Dort finden wir Hobbits, Zauberer, (asiatische) Elben, Zwerge, Pferde, Gollum, den Ring, Gandalf und vieles mehr wie Sauron. Nett ist auch ein Camo-Auftritt von Peter Jackson samt Ring. Der Flug geht wohl nach Mittelerde, aber einige Passagiere wollen wohl weiter nach Isengard oder Mordor. Die Figuren sind liebevoll gestaltet und voller Humor. Zauberer tragen selbstverständlich Sneakers zum wallenden Gewand.

Die Musik stammt wohl aus der Feder von Howard Shore, zumindest klingt es so dananch. Howard Shore komponierte den Score zur Herr der Ringe-Trilogie und auch zum neuen Hobbit-Film Hobbit:An Unexpected Journey.

Achtet bitte auf die kleinen Details. Die verwendeten iPhones sind im Voafone-Netz, und immer wieder taucht ein Device auf, das in Elbenrunen verfasst ist. So ist ein iPad damit verbunden und in der ersten Klasse blättert ein Zauberer eine Zeitung mit diesen Runen durch. Leider ist mein Elbisch so schlecht, ich hätte das Silmarillion besser studieren müssen.

Jetzt beginnt das geniale Marketing der Fluggesellschaft und der Filmgesellschaft. Denn wer den Schriftzug mitzählt, der kann gewinnen unter der Website des Fluglinie. (Übrigens, dreimal taucht der Schriftzug auf.)

Elbisch am iPad ...

Elbisch am iPad …

... und in der Zeitung.

… und in der Zeitung.

Als Gewinn winkt die Reise nach Neuseeland, ein Besuch bei Weta, Film schauen und noch viel mehr. Ich mach mich bereit für die Reise nach Mittelerde. Koffer, Helm und Schwert sind schon gepackt. Mich kann nichts mehr halten. Wir sehen uns in Mittelerde.

Tritt ein und sage Freund - so war es bei den Hallen von Moria

Tritt ein und sage Freund – so war es bei den Hallen von Moria

Buchtipp: Industrial Light & Magic: Into the Digital Realm

31. Oktober 2012

Das Angebot an Bücher über ILM ist unüberschaubar. Viele Fans fühlen sich berufen, ein Buch auf den Markt zu bringen. Nachdem ich schon begeistert war über Industrial Light & Magic: The Art of Innovation von Pamela Glintenka griff ich nun zu Industrial Light & Magic: Into the Digital Realm von Mark Cotta Vaz und Patricia Rose Duignan. Filmbuchautor Mark Cotta Vaz hat uns ja bereits mit einigen Filmbüchern beglückt, darunter das hervorragende The Art of The Incredibles.

Das vorliegende Werk mit seinen 328 Seiten ist ein wahres Schwergewicht: Vom Gewicht her und von der Information her. Deshalb schrieb wohl auch Altmeister Steven Spielberg das Vorwort. Natürlich ist das Buch 1996 erschienen und hat damit schon einige Jährchen auf dem Buckel. Wer allerdings viel über die Frühphase von ILM erfahren will und vor allem ein Fan der ersten drei Star Wars- und Indiana Jones-Filme ist, sollte den Kauf erwägen. Patricia Rose Duignan arbeitete 20 Jahre für ILM und blickte hinter die Kulissen- während Mark Cotta Vaz seine Erfahrung als Buchautor und Autor von Cinefix beisteuerte. Heraus kamen schöne (technische) Geschichten rund um Spezial Effekte. Hier erfahren wir, welcher Durchbruch CGI bei Terminator 2 war und warum Jurassic Park einschlug wie eine Bombe. Es waren die VFX von den Magiern von ILM, die den Filmen den notwendigen Zauber gaben. Zunächst mit Matte, Make-up und Maske, später mit generierten Bildern aus den Computern entstanden neue Welten. Der Werdegang von ILM wird anhand zahlreicher technischer Innovationen in Industrial Light & Magic: Into the Digital Realm dargestellt und eindrucksvoll mit seltenen Farbbildern unterstreicht. Nicht die klassischen Setbildern, sondern eindrucksvoller Hinter-den-Kulissen-Bilder und manches Mal Schnappschüsse. Sie zeigen die kreativen Techniker bei der Arbeit.

Das Buch ist um so wertvoller, da sich die Zeiten geändert haben. Das gesamte Lucas-Imperium wurde Ende Oktober 2012 an Disney verkauft. Kaufpreis 4 Milliarden US-Dollar. Mit eingekauft nehmen den Rechten an Star Wars und Indiana Jones wurde auch unter anderem ILM. Selbst meine Bekannten von ILM wussten nichts von dem Deal und waren über die Pressemeldung von Disney höchst erstaunt. Nach dem Kauf von Pixar (7,6 Milliarden US-Dollar) und von Marvel ist das der dritte große Kauf von Disney. Und der Konzern kündigte auch gleich an, Star Wars 7 im Jahr 2015 fortzusetzen und weitere Filme folgen zu lassen.

Das bedeutet also viel Arbeit für ILM, die sicherlich auch unter einem neuen Arbeitgeber wunderbar bewältigt wird. Ob mir Darth Vader mit Wall•E und Maus-Ohren gefällt, sei mal dahingestellt. Ich werde auf jeden Fall mit dem Buch Industrial Light & Magic: Into the Digital Realm in alten Zeiten schwelgen und mich an die Magie von ILM als innovatives Unternehmen gerne erinnern. Mal sehen, was die neuen Herren von Disney mit ihrer Marketingmaschinerie daraus machen.

Remake von Tanz der Teufel/Evil Dead

28. Oktober 2012

Es naht Halloween und so ist es an der Zeit, sich dem harten Spalterfilm zu widmen. Nachdem ich mich bereits über die unnötigen Neuverfilmungen von Carrie und Texas Chainsaw Massacre in 3D ausgelassen habe, widme ich mich heute der Neuverfilmung von Tanz der Teufel.

Evil Dead von 1981 ...

Evil Dead von 1981 …

... Evil Dead von 2012

… Evil Dead von 2012

Als der Film 1981 in die Kinos kam, war er als klassischer B-Movie für Bahnhofskinos platziert. Mit einer Ausnahme: Die Masken und das Make-up waren absolut professionell. So professionell, dass der Film von der damaligen Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften (der heutigen Prüfstelle für jugendgefährdende Medien) umgehend indiziert wurde. Es kam noch heftiger: Der Kino- und Videofilm wurden deutschlandweit beschlagnahmt.

Die Härte des Films war extrem, zu extrem für deutsche Jugendschützer. Die Gewaltdiskussion Mitte der achtziger Jahre nahm ihren Lauf. Der Diskussion fielen Filme wie Ein Zombie hing am Glockenseil, Man Eater, das Haus an der Friedhofsmauer oder Muttertag zum Opfer. Zu brutal, zu menschenverachtend, zu jugendgefährdend waren die Gründe. Der Horror der achtziger Jahre hatte sich von den Vampiren und Frankensteins weit entfernt, obwohl gerade Tanz der Teufel immer wieder mit seinem Nebelwaden an den Hammer-Horror erinnerte. Was Texas Chainsaw Massacre eingeleitet hatte und von John Carpenters Halloween verstärkt wurde, endete im nackten Terror und stumpfer Gewalt. Ein Verbot war die Folge und die Diskussionen um Zensur im Film schlug hohe Wellen.

Ich selbst besaß eine Kopie von Tanz der Teufel, die Schüler mit einer VHS-Videokamera als Screener illegal mitgefilmt hatten. Eine schauderhafte Kopie, aber zumindest komplett uncut. Während die Werke von Luci Fulci oftmals nur Kopfschütteln auslöste, Man Eater ein Dreck war und Muttertag für mich wirklich gefährlich war, hatte Tanz der Teufel von Sam Raimi seinen Reiz. Vielleicht lag es daran, dass Sam Raimi seinen Film bewusst als B-Movie inszenierte. Die Schauspieler, allen voran Bruce Campbell, waren nicht gerade die erste Garde. Es waren schöne Fehler im Film, wie beispielsweise Scheinwerfer standen in der Szene herum.

Aber die Kameraführung war neu. Sie nannte sich Shakycam. Die Kamera wurde auf ein Brett geschnallt und schnell durch die Gegend getragen. So kam es zu einer Sogwirkung wie bei Steadycams, ohne den Aufwand zu betreiben. Ich erinnere mich an große Diskussionen mit Kameraleuten und Filmer, mit denen ich damals befreundet war. Wir probierten mit unseren Super 8-Kameras die Effekte aus. Unsere VHS-Videokameras setzten bei der Wackelei immer wieder aus.

Und nun kommt die Neuverfilmung des alten Stoffs, fett angelegt als Hollywood-Großproduktion. Sam Raimi ist inzwischen eine große Nummer und pumpt zusammen mit Bruce Campbell richtig Geld in das Remake von Evil Dead. Der erste Trailer zeigt deutlich, wohin es geht: Terror und Ekel. Das Zusammenspiel von Maske, Schnitt. Audio ist großartig, aber ich glaube, das Evil Dead seinen Charme verloren hat. Kein B-Movie, sondern Blockbuster steht auf dem Programm und das hat einem Horrorfilm in der Regel nicht gut getan. Die Handlung ist im Grunde die gleiche wie damals. Auch Szenen wie die Vergewaltigung im Wald kommt wieder vor. Bruce Campbell reißt auf der Comic Com richtig den Mund auf. „Ihr wollte Blut, ihr sollt Blut bekommen!“ Regie führte Fede Alvarez. Kinostart in Deutschland ist der 25. April 2013 und der Film wird dreckig, hart und kompromisslos und eigentlich völlig unnötig.

Sam Raimi hat wohl alles richtig gemacht, um zu Geld zu kommen. Ich glaube, die Diskussionen der achtziger Jahre werden sich nicht wiederholen. Die Fans werden in den Film pilgern, aber wie sagte schon Zappa: We’re Only in It for the Money. Und der alte Frank hatte recht. Sam Raimi sei kreativ, dreh etwas neues und blase nicht B-Movie zu einem A-Movie auf.

Hitchcock kommt ins Kino

13. Oktober 2012

Alfred Hitchcock ist für mich ein Genie-Gott. Für mich steht er auf der gleichen Ebene wie Stanley Kubrick. Und daher reagiere ich empfindlich, wenn News über Hitchcock auftauchen. Vor langer Zeit fanden Archivare einen verschollen geglaubten Film. Das fand ich gut. Jetzt kommt Hitch mit zwei Filmen selbst ins Kino und ich bin sehr gespannt darauf.

Film Nummer eins ist die BBC/HBO-Koproduktion „The Girl“. Film Nummer zwei ist für mich interessanter: Er heißt: „Alfred Hitchcock and the Making of Psycho“. Der Film zeigt die Dreharbeiten zum Meisterwerk „Psycho“. Die Rollen versprechen eine interessante Schauspielleistung: Sir Anthony Hopkins spielt Hitchcock, Helen Mirren seine liebe Ehefrau Alma, Scarlett Johansson die Janet Leigh und den irren Anthony Perkins/Norman Bates verkörpert James D’Arcy. Soeben ist der Trailer zu dem Film erschienen. Der Film arbeitet viel mit archetypischen Aufnahmen von Hitch. Bilder, die sich in das Gedächtnis des Kinozuschauers eingebrannt haben, werden neu interpretiert. Der Film geht auch auf das Marketinggenie von Hitchcock ein. Er war einer der ersten Regisseure, dessen Name zur Marke wurde. Er wusste um seinen Marktwert als Person und nutzte ihn aus.

Wer die Dreharbeiten aus dem Bonusmaterial der Psycho Blu ray kennt, weiß, dass die Dreharbeiten ohne Glamour verliefen. Dafür war die Geheimhaltung riesig. Auch als der Film ins Kino kam, waren die Kinobesitzer angewiesen, keinen Zuschauer nach Start des Films mehr ins Kino zu lassen. Der Billigfilm Psycho brach die Rekorde und spielte Millionen in die Taschen von Alfred Hitchcock. Die Kritiker seiner Zeit lehnten den Film ab, was wohl damit zusammenhing, dass es keine extra Sondervorstellungen für Filmkritiker gab und sie sich mit dem normalen Kinobesucher ins Filmtheater begeben mussten.

Berühmt wurde der Film natürlich durch die Duschszene. Der Hammer: Hauptdarstellerin Janet Leigh, der Star des Films, wurde im ersten Drittel des Filmes brutal niedergemetzelt. Der Duschmord mit der genialen Musik von Bernhard Hermann hat Filmgeschichte geschrieben. Jeder Filmstudent analysiert sie Schnittfolge und hier zeigt sich das Genie von Hitchcock. Von der Duschszene von „Alfred Hitchcock and the Making of Psycho“war bisher nur zu erfahren, dass Johansson nackt posierte. Wir dürfen also gespannt sein.

Genauso gespannt bin ich auf neue Blu ray-Veröffentlichungen von Hitchcocks Werken. Am 1. November kommt die Alfred Hitchcock – Collection . Bis auf Psycho waren die Filme bisher nicht auf Blu ray erhältlich. Es handelt sich um: Cocktail für eine Leiche, Das Fenster zum Hof, Der Mann, der zu viel wusste, Der zerrissene Vorhang, Die Vögel, Familiengrab, Frenzy, Im Schatten des Zweifels, Immer Ärger mit Harry, Marnie, Saboteure, Topas und Vertigo. Dazu gibt es in Alfred Hitchcock – Collection  die Making of, die von den DVDs schon bekannt sind, und ein Büchlein mit Fotos und Skizzen. Amazon gibt das Buch mit 15 Seiten an, was mich schon etwas stutzig macht. Marnie und die Vögel sollen als Uncut vorliegen, Topas aber nur in der europäischen Schnittfassung.