Gebannt verfolgte ich die Neuerungen, die Open AI-Technikchefin, Mira Murati gestern Nacht vorstellte. Open Ai ist der Hersteller von ChatGTP und DALLE, ein Software-Hersteller, der mein Leben auf den Kopf stellt. Vorgestellt wurde GT4o für Jedermann. Bisher mussten die kostenlosen Nutzer der Software mit der Version 3.5 Vorlieb nehmen, jetzt bekommen sie das Update auf 4o für umsonst. Und es gab Verbesserungen im Bereich Sprache, Text und Bild. Gestestet habe ich sie bisher noch nicht, die Software wird in den nächsten Tagen ausgerollt.
Die 26minütige Präsentation war nicht ohne Fehler, aber die Vision dahinter ist enorm. Die kostenlose Version soll nun auch sprechen können. Die Kommunikation mit dem Chatbot läuft also jetzt auch über Sprache. Meine Amazon Echo-Geräte mit Alexa werden beleidigt sein. Hier die komplette Vorstellung:
Die KI soll nicht nur mathematische Aufgaben lösen können (das konnte sie bisher auch schon), sie soll jetzt Hilfestellung beim Lösungsweg geben und eine Art Nachhilfecoach darstellen. Auch Live-Übersetzungen von Sprache mit Sprachausgabe ist nun möglich – der Universalübersetzer der Enterprise ist damit Realität. Murati sprach auf Italienisch, die KI übersetzte auf Englisch. Das Team sprach auf Englisch und die KI übersetzte auf Italienisch. Adieu Langenscheidts Wörterbuch für den Urlaub.
ChatGPT am Mac ChatGPT 4o von Open AI wird nun als Desktop-Anwendung auf dem Mac laufen zugänglich. Die soll es einfacher machen, auf das System zuzugreifen. Ich habe bisher die Anwendung MacGTP laufen. Von Windows wurde bei der Keynote nicht gesprochen. Wahrscheinlich werden Neuerungen auf der Apple Keynote WWDC am 10. Juni von Tim Cook verraten, wenn ChatGTP in das iOS18 von Apple integriert wird. Das Wirtschaftsmagazin Bloomberg berichtete unlängst, dass die Kooperation zwischen Open AI und Apple in trockenen Tüchern sei. Was wohl Microsoft dazu sagt?
Das Zauberwrt ChatGTP 5 wurde in der Übertragung nicht gewöhnt. Die Version 4 kam vor 14 Monaten auf den Markt. So wird 4o wohl nur ein Zwischenschritt sein. Die Erwartungen auf den nächsten Schritt sind bei mir groß.
Vor kurzem habe ich bemerkt, dass ich mit meinem iPhone 15 Max Pro 3D-Videos drehen kann. Das ist sicherlich fein, aber im Moment fehlt mir noch eine entsprechende Abspielmöglichkeit. Die Apple Vision Pro ist in Deutschland noch gar nicht erhältlich und Meta hat es zwar durch ein Software-Update möglich gemacht, dass diese Filme auf der Meta Quest anzusehen sind. Die hab ich aber auch nicht.
Also im Grunde habe ich eine interessante und reizvolle Aufnahmetechnik, die ich im Moment noch nicht wirklich nutzen kann. Ich finde allerdings die räumliche Videowiedergabe sehr reizvoll, obwohl ich sie aufgrund meiner Augenbehinderung nie im meinem Leben sehen werde. Dennoch beschäftige ich mit dem Stereoskopie, wie 3D in Fachkreisen richtig heißt, schon lange.
Ich habe noch eine alte Stereo-Kamera 3D von Fujifilm sowie einen 3D-Bilderrahmen. Die Aufnahmen waren, sagen wir mal so, interessant. Meine Kinder und meine Frau mussten immer wieder als Zuschauer herhalten, um diese 3D-Filme ohne Brille anzusehen. Dazu hab ich auch noch einen digitalen Bilderrahmen, der diese Stereo-Filme ohne Brille abspielt. Das war eine echte Revolution, alles ganz ohne Brille.
Ich habe einige 360 Grad-Kameras im Einsatz, im Moment die Ricoh Theta X mit der ich viele Filme und Fotos mache. Hier ein aktuelles Beispiel von einem Rundgang durch die archäologische Sammlung München.
Auch die Insta360 X4 scheint mir sehr interessant zu sein. Die beiden VR-Brillen von Sony mag ich gerne, obwohl sie wohl hinter den Erwartungen von Sony zurückgeblieben sind. Diese Art von räumlichen Spiel auf der PS4 und PS5 finde ich reizvoll, denn es transferiert mich als Spieler in ein anderen Spielerlebnis.
Nun, die Apple Vision Pro ist keine Gamer-Brille und kann sicherlich mehr. Wahrscheinlich kommt die Brille irgendwann nach Europa und dann möchte ich sie mal probieren.
Aufnahme von 3D-Videos Aber kommen wir zurück zum iPhone. Die Aufnahmequalität von 3D-Videos hat sich durch das iPhone 15 Pro oder Pro Max und der Haupt- und Ultraweitwinkelkamera deutlich verbessert. Zwei Aufnahmelinsen nebeneinander nehmen den Film in 3D im Querformat auf. Der Entwickler Mike Swanson hat in mühevoller Kleinarbeit Details aus Videomaterial extrahiert. Apple arbeitet wohl mit einer quadratische Projektion, um 45° gekippt. Aber das Einspielen in andere Systeme ist für mich zu kompliziert. Die Beschreibung ist hier.
Einstellungen am iPhone Die Aufnahme von Videos ist leicht und dennoch beschränkt. Hier der Weg, um das iPhone für 3D-Aufnahmen bereit zu machen. Und nein, eine Aufnahme von 3D-Fotos ist nicht möglich.
Einstellungen – Kamera – Format. Dort gibt es unter „Videoaufnahme“ die Option „Räumliches Video für die Apple Vision Pro“, die es zu aktivieren gilt. Dann die Apple Kamera-App starten und Video auswählen. Dort gibt es ein Symbol, das das eine Apple Vision Pro darstellen sollen. Angetippt und schon lassen sich räumliche Videos sehen.
Es gibt allerdings ein paar Einschränkungen. So lässt sich nicht vor- oder zurückzoomen. Die Aufnahme erfolgt nur horizontal, also nicht in dem gräßlichen Hochformat wie sie gerne in TikTok oder Insta verwendet werden. Es lassen sich die Videos unter Bearbeitung nur kürzen, weitere Möglichkeiten der Postproduktion sind noch nich vorhanden. Und bei meinen Experimenten habe ich festgestellt, dass viel Licht bei den Aufnahmen vorhanden sein sollte. Also richtig ausleuchten oder bei Sonne drehen.
Als Tech-Journalist werde ich immer stutzig, wenn ich Meldungen von Übernahmen höre. Zuletzt bei der Übernahme von Serif (Affinity) durch Canva – beides Software-Anbieter im Kreativbereich.
Ich mag Serif und ihre Affinity-Produkte, die für meine Bedürfnisse fast ideal sind: Designer, Photo und Publisher für Mac und PC sowie Teile davon auch fürs iPad. Der Vorteil für mich war: Ich kaufe eine Version und kann sie dauerhaft nutzen. Es ist kein Abo-Modell dahinter, bei dem ich die Übersicht verliere und der Steuerberater in den Wahnsinn getrieben wird. Die Produkte haben eine breite Fanbase und sind eine klare Alternative zu den von mir verschmähten Abo-Modellen von Adobe für InDesign oder Photoshop. Dabei will ich ausdrücklich betonen, dass die Adobe-Software in der Regel hervorragende Software ist, aber als Suite mir einfach zu teuer sind. Ich kann die monatlichen Abogebühren nicht auf meine Mittelstandskunden umlegen.
Nun also der Knaller. Serif/Affinity wird von Canva übernommen. Der Anbieter ist vor allem durch mobile Freemium-Modelle bekannt. Es gibt Canva in der eingeschränkten kostenlosen Version und in der Leistungsstärken Vollversion als Abo. Canva wird von mir vor allem für Beiträge in Instagram und anderen Social Media-Schnickschnack genutzt und leistet dort gute Arbeit. Canva bietet bislang neben einem Gratistarif eine Pro-Version für 110 Euro pro Person sowie eine Team-Option an für 240 Euro für maximal fünf Nutzer an. Canva war in der Vergangenheit fleißig beim Einkaufen. Die Firma hatte schon 2019 Pixabay und Pexels, 2021 Smartmockups, 2021 Kaleido und 2022 Flourish übernommen.
Mit der Akquise wird Canva stärker und kann sich gegen den Software-Giganten Adobe besser positionieren, um gegen das Fast-Momopol auf diesem Markt anzustinken. Bisher fehlte Affinity eine Cloud-Lösung, die Canva bietet. Und persönlich hätte ich gerne mehr KI-Fähigkeiten wie der Photoshop. Und Canva arbeitet bereits mit KI.
Auf der anderen Seite ist Canva ein Fan von Abo-Modellen und genau das will ich nicht und das war der entscheidende Vorteil der Affinity-Produkten. Es wird zwar in den ersten Statement betont, dass alles beim Alten bleiben und es auch keine Entlassungen geben wird. Das wird extra in einer Pressemitteilung betont. Soll ich ehrlich sein? Glaub ich nicht, sagt meine Erfahrung. Ähnliche Beteuerungen gab es immer wieder auch bei Autodesk, einen anderen Software-Konzern im Kreativbereich. Da erinnerte man sich an Adenauer und seinem Ausspruch: „Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern.“
Für mich heißt es erst mal abwarten und klare Aussage: Wenn ein Abo kommt, dann beiße ich in den sauren Apfel und schließe ein Adobe-Abo ab, weil ich keine Alternativen für meine Zwecke am Markt sehe.
Im Moment wirbt Affinity mit einer sehr interessanten Osteraktion, um die Verbreitung seiner Suite zu forcieren. Ich kann nur raten, diese Software jetzt zu kaufen, bevor womöglich doch ein Abo durch den neuen Besitzer Canva kommt. Leider kann ich nicht in die Glaskugel blicken, aber ich will mal Han Solo zitieren: „Ich hab ein ganz schlechtes Gefühl.“
Die Politik hat es mal wieder nicht verstanden. Nach dem EU-Parlament hat jetzt der Bundestag grünes Licht für einheitliche Ladekabel gegeben. Zum Jahresende werden einheitliche Ladekabel für alle Handys, Tablets oder Spielkonsolen auch in Deutschland zur Pflicht. Der Bundestag hat die rechtlichen Grundlagen für die Umsetzung einer entsprechenden EU-Richtlinie geschaffen. Damit wird USB-C beim Aufladen von Smartphones, Kopfhörern, E-Readern und weiteren Geräten zum Standard. Ab 2026 gilt dies auch für Laptops. So soll überflüssiger Elektroschrott vermieden und Verbraucher sollen finanziell entlastet werden.
Einige meiner Apple-Produkte wie iPhone, mein iPad und mein MacBook Pro laufen schon auf USB-C, weitere Geräte wie AirPod und AirPods Max und Maus werden wohl im Laufe des Jahres folgen.
Die EU will mit einem einheitlichen Kabel Elektroschrott verringern, ist aber nicht konsequent, weil Elektrokleingeräte davon nicht betroffen sind. Zudem bremse der USB-C-Standard die Innovationen, wie die Bitkom betont. „Die EU spricht von ‚Ladebuchsen‘, tatsächlich handelt es sich dabei um Datenschnittstellen, über die sich die Geräte oft auch laden lassen. Die politische Festlegung auf einen technischen Standard wird den Elektroschrott nicht reduzieren, sondern vor allem Innovationen bremsen und läuft dem wichtigen Prinzip der Technologieoffenheit massiv zuwider“, so Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. Die unzähligen echten Ladebuchsen, die von anderen Elektrokleingeräten genutzt werden, sind hingegen gar nicht berührt und dort wird es weiterhin eine unüberschaubare Vielfalt geben. Schon jetzt setzt sich induktives, kabelloses Laden auf Basis des herstellerübergreifenden Qi-Standards immer weiter durch.
Zudem verstehen Politiker oft nicht den Unterschied zwischen USB-C und Thunderbolt. USB-C und Thunderbolt werden verwendet, um Geräte aufzuladen, Daten zu übertragen und Computer mit Peripheriegeräten wie Monitoren oder externen Festplatten zu verbinden. Der Hauptunterschied besteht darin, dass Thunderbolt schnellere Übertragungsgeschwindigkeiten bietet. Also damit ist Thunderbolt 4 ist nicht dasselbe wie USB-C, jedoch verwendet Thunderbolt 4 den USB-C-Anschlusstyp, der an seiner ovalen Form erkennbar ist. Thunderbolt hat normalerweise das Blitz-Symbol auf dem Stecker und ist deutlich teuer.
Die Apple Vision Pro ist in den USA gestartet und die erste Charge ist ausverkauft. Apple wagt sich mit der 3500 US-Dollar teueren Brille in den Bereich AR und VR vor – und scheinbar erfolgreich. Jetzt gilt es Erfahrungen zusammen. Ich habe die Brille (noch) nicht aufgehabt und kann nur auf Berichte aus dem Netz und auf ein paar persönliche Gespräche zurückgreifen. Das Thema fasziniert mich und ich bin als Apple Fan Boy davon überzeugt, das Apple Vision Pro die Zukunft des Computings sein wird.
Ich kann mir viele Szenarien als digitaler Nomade vorstellen, wie ich die Apple Vision Pro in meinem Leben einsetzen könnte. Arbeiten und Unterhaltung werden sich massiv ändern und ich freu mich darauf. Hier ein schöner Test von Heise.
Als ich mir die Videos in YouTube ansehe, erinnerte mich an meine Vorhersagen aus dem Jahr 2015, die sich Zug um Zug erfüllt haben. Im Kern der Apple Vision Pro steckt für mich deutsches Know-how. Warum? 2015 kaufte Apple ein Unternehmen, was sich Tür an Tür bei meiner damaligen Reaktion in München befand: Metaio. Hier ein Text von 2015 von mir.
Metaio war einer der wichtigsten Firmen weltweit im Bereich augmented reality zu deutsch etwa erweiterter Realität. Die Software-Schmiede aus München entwickelte für zahlreiche Kunden höchst innovative Projekte, veranstaltete eine Top-Konferenz mit inside AR in München und war leuchtendes Beispiel für den High-Tech-Standort Bayern. Die Nutzung dieser innovativen Softwarepakete des Unternehmens erlaubte eine Integration von 3D-Animationen in live-Videostreams oder Kamerabilder der Nutzerumgebung. Metaio hatte damals über 500 Projekte erfolgreich abgeschlossen bei mehr als 450 renommierten Kunden wie BMW, Daimler, Siemens, Toyota, Peugeot, EADS, Bertelsmann, KUKA, LEGO, MINI, Popular Science, Focus Features und Volkswagen. Hier ein Video, was ich vor acht Jahren gedreht habe.
Im Februar 2002 gegründet und 2015 war dann Schluss als Apple den Laden aufkaufte. Die Übernahme von Metaio durch Apple markierte einen wichtigen Schritt in Apples Bemühungen, seine Präsenz im Bereich der erweiterten Realität zu stärken. Seit der Übernahme hat Apple die AR-Technologie von Metaio in verschiedene Produkte und Dienstleistungen integriert, darunter die ARKit-Plattform für Entwickler, die es ermöglicht, AR-Erlebnisse in iOS-Apps zu erstellen. Die Entwickler zogen nach Cupertino, der Metaio-Standort München wurde aufgegeben. Heute ist es so, dass Apple die Apple Vision Pro auch in seinen Büros in München entwickelt, im Kern ist dabei wohl das Knowhow Metaio
Turbulent waren die Ereignisse bei Open AI und der Rauswurf von CEO Sam Altman, der Gang zu Microsoft und dann seine Wiedereinstellung bei Open AI. Ein ähnliches Ereignis habe ich in Grundzügen bei Apple schon einmal erlebt: Es handelt sich um die Ereignisse um Steve Jobs, die sich allerdings über mehrere Jahre hingezogen haben.
Der damalige Apple-Chef Steve Jobs wurde einst vom Vorstand an die Luft gesetzt. Das wurde von John Scully betrieben, den Jobs extra von Pepsi ins Unternehmen geholt hat. Jobs flog aus seiner eigenen Firma, gründete Next und investierte seine Millionen in Pixar. Apple ging fast den Bach runter und Jobs wurde als Heilsbringer zu Apple zurückgeholt, implementierte seine Next-Technik bei Apple und dann begann Cupertino einen Siegeszug ohnegleichen: iMac, iPod und iTunes – Ei Ei Ei der Rest ist Geschichte. Apple ist heute das reichste Unternehmen auf diesem Planeten. Jobs starb an Krebs und sein Nachfolger Tim Cook optimierte das Unternehmen weiter.
Ähnlich ging es bei KI-Hersteller Open AI zu, wobei die Details freilich unterschiedlich sind. Eigentlich ist das Unternehmen eine Stiftung für die Allgemeinheit, aber Sam Altman hatte die Milliarden von US-Dollar im Kopf, die in der KI-Technik stecken. Der Deal mit Microsoft spülte Milliarden in die Kassen von Open Ai, aber das Unternehmen entfernte sich mehr von den Stiftungszielen. Darauf zog der Vorstand am 16. November die Reißleine und warf Altman raus. Tags darauf die offizielle Entlassung und Rücktritt von Greg Brockman als Präsident. Altman heuerte gleich mal beim Investor Microsoft an und ein wichtiger Teil der Open AI-Belegschaft wollte Altman folgen. Dann kam der gewaltige Druck von Microsoft und der Investoren. Und siehe da, Ende der Woche war Sam Altman und Kollegen wieder zurück bei Open AI und nun beginnen die gnadenlosen Säuberungen bei Open AI. Altman weiß ja jetzt, wer seine Freunde sind.
Ich glaube, in der Managementtheorie heißt so etwas Bumerang-Management. Rauswerfen und zurückkehren und dann aufräumen. Ich bin sehr gespannt, wie es bei Open AI und KI weitergeht. Ich werde die Entwicklungen aufmerksam beobachten.
Im Moment bin ich wieder viel auf Reisen und ich brauche ein mobiles Ladegerät für iPhone, Apple Watch und Air Pods ohne großes Kabelgewirr.
Ich habe mich für die faltbare Mag-Safe Ladestation von Meoligr entschieden, ein Hersteller, der mir bis dato noch nicht untergekommen war. Ich probiere die Ladestation seit ein paar Tagen aus und bin zufrieden. Das System lädt nicht in Windeseile, aber ein Aufladen der Gerätschaften über Nacht ist kein Problem. Die Ladestation liefert eine Leistung von bis zu 15W für das iPhone, bis zu 5W für AirPods/AirPods Pro und bis zu 3W für die iWatch.
Alles wird über iQ geladen und ich kann endlich das Kabelzeugs aus meiner Reisetasche entfernen. Das Teil lässt sich um 180° falten und schnell in eine Handyhalterung verwandeln. Es kann horizontal aufgeladen oder in einer Tasche zusammengeklappt werden und ist somit ideal für meine Reisen. Optisch gibt es schönere Ladegeräte, aber das ist mir im Hotelzimmer egal. Ein USB auf USB-C-Kabel und ein Quick Charge 3.0 18W Schnellladegerät liegt bei. Also meine Empfehlung für das Teil.
Heute im Jahre 2011 starb der Apple CEO Steve Jobs und er hinterließ eine gewaltige Lücke. Jedes Jahr erinnere ich an diesem Pionier der IT. Heute soll es aber weniger um Apple gehen, als um die andere Firma, mit der Steve Jobs wirklich, wirklich reicht geworden ist – es geht um Pixar.
Als Jobs bei Apple gefeuert wurde, suchte er ein neues Betätigungsfeld. Das fand er in seiner Firma Next, die aber aufgrund der hohen Kosten der sagenhaften Computer nicht so richtig laufen wollte. Auf einem Next Cube wurde übrigens das Internet von Tim Berners-Lee in Cern auf dem Betriebssystem NeXTStep erfunden.
Und dann kam es zur Scheidung von George Lucas von seiner Frau. Der Star Wars Schöpfer brauchte für diese Scheidung ziemliches Geld, um seine scheidende Gattin auszubezahlen. Lucas hatte mit Krieg der Sterne Kasse gemacht und musste sich von Teilen seines Firmenimperiums trennen, um diese Scheidung zu finanzieren. Er verkaufte die kleine Software-Schmiede Pixar an Steve Jobs. Der Rest ist Geschichte. Jobs pumpte Geld in die Firma, hielt sich aber weitgehend zurück und ließ den Kreativen um Edwin Catmull John Lasseter das Sagen. Mit Toy Story gelang ihnen der erste computeranimierte Spielfilm und läutete eine neue Ära des Zeichentrickfilms ein. Pixar hat insgesamt zwölf Oscars erhalten. So die Kurzfassung der Geschichte.
Auf der Siggraph (Special Interest Group on Graphics and Interactive Techniques) eine Technikkonferenz bin ich immer wieder gewesen und habe mit den Pixar-Leuten gesprochen. Über ihren obersten Chef wollten oder durften sie wenig erzählen bis auf John Lasseter, der Jobs als großen Visionär und Freund bezeichnete. Auf einer Siggraph bekam ich von Pixar nach einem Interview einen kleinen laufenden Tea Pot von Renderman geschenkt. Ich habe die Nummer 696 der limitierten Auflage. Renderman war die Rendersoftware von Pixar. Die sogenannte Utah-Teekanne (englisch: Utah teapot) gehört zu den ältesten und bekanntesten 3D-Modellen der Computergrafik. Ich halte die Figur in Ehren und denke an diesem Tag einmal wieder an Steve Jobs.
Das neue iPhone ist da und ich brauch eine neue Umhängetasche. Bisher hatte ich eine klassische Handykette, jetzt wählte ich eine etwas noblere Variante: Das Liebeskind Mobile Pouch Neck aus Berlin.
Ja ich weiß, dass Umhängetaschen ist eigentlich für Damen, aber das ist mir egal. Ich hab das Accessorie in Rot gekauft, weil ich die Farbe gerne mag und sie so auffällig ist, dass ich die Tasche nicht vergesse. Neben der Haupttasche, die reichlich Platz für das iPhone 15 Pro Max bietet, gibt es zwei Fächer für Visitenkarten oder Plastikkarten. Ich nehm sie für Visitenkarten her, weil mir die Handystrahlung schon so oft die Karten ruiniert hat.
Das Mobile Pouch Neck ist aus natürlich genarbte, festen Glattleder. Ich hoffe, das Leder färbt nicht bei Feuchtigkeit. Um Wasserflecken zu vermeiden empfiehlt es sich, deine Ledertasche gleich nach dem Kauf zu imprägnieren. Für einen dauerhaften Schutz solltest die Imprägnierung alle sechs bis acht Wochen aufgefrischt werden.
Das Lederband für den Hals hängt an zwei Ketten, die wiederum per Karabiner an der Tasche befestigt sind. Das ist nicht perfekt gelöst, denn die Karabiner sind für die Tasche zu klein und damit biegen sich sie Aufhänger. Hier hätten die Designer von Liebeskind darauf achten sollen, schließlich sieht man sich selbst als Luxusmarke.
Ich trage das Mobile Pouch Neck um den Hals wie so eine Kindergartentasche, andere tragen die Tasche unter dem Arm über den Körper. Jeder wie er oder sie mag.
Apple hat Wort gehalten. Am Veröffentlichungstag 22. September 2023 traf das neue iPhone 15 Pro Max bei mir ein. Mein bisherigen Smartphone das 12 Pro Max hatte schon ein paar Tage hinter sich und ich entschloss für mich das neue Titan-Gerät in Weiß. Vor allem die Foto- und Videofunktionen hatten mich überzeugt.
UPS klingelte um 11:30 Uhr an der Haustür und übergab mir gegen Unterschrift das kleine Paket. Gut, dass Apple diesen Dienstleister gewählt hat. Ich will mir nicht ausmalen, wenn es Hermes oder GLS gewesen wäre. Der UPS-Mann im braunen Dress grinste und sagte zweideutig: „Ich habe heute schon einige Kunden glücklich gemacht“, weil er ja wusste, was er da ausliefert. Der nette Kerl hatte Humor. Ich unterschrieb und wir hielten noch ein Schwätzchen.
Und natürlich musste ein Unboxing gemacht werden. Ich kam aber erst abends dazu, weil die Deutsche Bahn auf mich wartete. Ein Abholen im Apple Store in München war zeitlich nicht drin. Ich hatte einen Anschlusstermin und wollte nicht in der Schlange stehen. Ich habe aber schöne Bilder von Apple aus aller Welt gesehen. Also hier mein Unboxing.
Ich war also bei der ersten Auslieferung des neuen Smartphone-Monsters mit von der Partie. Dabei sah es beim Bestellvorgang zunächst gar nicht so rosig aus. Am Freitag, 15. September 2023 wurde um 14 Uhr der Store freigeschaltet. Ich rief um 13:34 Uhr die Website am MacBook Pro und am iPhone auf. Es erschien das obligatorische Hinweisschild „Wir können es auch nicht erwarten – du kannst ab 14 Uhr vorbestellen. Bis dann.“
Naja, bis es soweit war, schaute ich mir Teile der Keynote nochmals an. Sie war für mein empfinden relativ lahm, es fehlte der Zauber und war oft eine Aneinanderreihung von technischen Daten und einer starken Betonung auf Nachhaltigkeit. Die vorproduzierte Keynote ist was anderes als die Live-Keynotes, die ich noch unter Steve Jobs persönlich erlebt hatte. Und ich schreibe bewusst erlebt – denn Apple war ein emotionales Unternehmen unter Jobs. Ich bin dem Hause weiterhin treu, aber die Faszination hat etwas gelitten. Nach Cupertino werde ich schon lange nicht mehr eingeladen.
Um 14:02 Uhr erschien dann auf meinem Bildschirm „Fast fertig – nur noch ein paar Details und der Apple Store ist fertig. Bis bald.“ Jetzt wurde ich nervös. Wir waren schon zwei Minuten über der Zeit. Es ist natürlich kein Spaß die Website sekundengenau umzustellen, aber der deutsche Michl in mir bekam es mit der Angst.
Dann endlich um 14:13 Uhr klappte der Aufruf. 13 Minuten über der Zeit. Die Panik legte sich, erstmal. Ich wählte das iPhone 15 Pro Max in weiß mit 512 GByte Speicher. Die Version mit 1 Terabyte ist mir schlichtweg zu teuer, dafür läuft das Geschäft seit Corona nicht mehr so toll und die allgemeinen Kosten sind auch gestiegen, also 512 GByte. Doch dann scheiterte der Eintauschservice. Ich wollte ein altes iPhone der Tochter in Zahlung geben, doch der Service war am Smartphone nicht verfügbar. Panik stieg wieder hoch. Ich sah meine Chancen schwinden, das iPhone, nein mein iPhone am Erstveröffentlichungstag in den Händen zu halten. Also Wechsel ans MacBook Pro und alles lief wie am Schnürchen. Warum die Bestellung im Store am iPhone scheiterte, weiß ich nicht. Merke: Immer mehrgleisig fahren und eine Alternative an der Hand haben, so auch bei Apple.
In ein paar Tagen werden ich mein neues Smartphone in Betrieb nehmen. Mein iPhone 12 Pro Max wandert zur Tochter und ihr Gerät geht in das Recycling-Programm von Apple. Es kommt nicht ins hauseigene Apple-Museum, wie viele andere alte Geräte. Ich hoffe, der ganze Datenumzug klappt reibungslos. Ich habe ein paar VPN-Einstellungen für Kunden darin, die sehr wichtig sind und nicht unterbrochen werden sollten. Auch bei solchen Apps wie Threema, Signal oder Deutsche Bahn sollte ich ein besonderes Auge darauflegen.