Archive for the ‘3D’ Category
24. Oktober 2010
Die zweitägige animago CONFERENCE, zu der mehr als 700 Teilnehmer erwartet werden, startet diesen Donnerstag, 28. Oktober, im Babelsberger fx.Center mit hochkarätige Experten der VFX-, 3D- und Visualisierungsbranche, darunter Top-Keynoter wie Bernhard Haux (Pixar Animation Studios; „Findet Nemo“, „Toy Story“) und Florian Witzel (Industrial, Light & Magic ILM), der Trickschmiede von Star Wars-Schöpfer George Lucas. Im Rahmen der Konferenz wird bei einer festlichen Galaveranstaltung am Donnerstagabend (28.10.2010) der animago AWARD, die wichtigste Auszeichnung der Digital Content Creation Branche, in elf Kategorien vergeben. Bis Montag gibt es noch Tickets online, dann an der Tageskasse.
animago AWARD am Donnerstagabend, 28. Oktober
In elf Kategorien werden am Donnerstag die animago AWARDs 2010 verliehen. Der animago AWARD ist der wichtigste Preis für 3D, Visual Effects (VFX) & Interactive und wird in diesem Jahr zum 14. Mal vom Fachmagazin DIGITAL PRODUCTION verliehen. Eine Fachjury wählte aus rund 900 internationalen Einsendungen fünf Beiträge pro Kategorie.
Die Kategorien: Beste Postproduktion, Beste Werbeproduktion, Beste Visualisierung, Bestes Still, Bester Kurzfilm, Beste technische Realisierung, Beste Nachwuchsproduktion, Beste Mobil-Produktion, Beste interaktive Produktion, Bestes Game-Design, Sonderpreis der Jury.
animago CONFERENCE am 28. und 29. Oktober
Die animago CONFERENCE ist die wichtigste Kommunikations- und Networkingplattform für die internationale und nationale Creative-Community der Digital Content Creation-Branche: In hochkarätig besetzten Panel, Workshops und Vorträgen geht es in diesem Jahr schwerpunktmäßig um 3D-Visualisierung, Animation, Games, Postproduktion und Film. Renommierte internationale und nationale Experten werden bei der Konferenz erwartet: Die Automotive-Visualisierer Armin Pohl (MACKEVISION Medien Design) und Cornelia Denk (RTT), der weltweite Experte rund um digitales Wasser im Film Thomas Zauner (ScanlineVFX), Jan Stoltz (TRIXTER FILM) sowie die Postproduktionsexperten Alex Schillinsky (Liga01 Computerfilm), Holger Schaal (Effekt-Etage), Tyler Kehl und Olaf Skrzipczyk (exozet effects), Sven Pannicke und Simon Ohler (rise|FX) und viele mehr.
Schlagwörter:Alex Schillinsky, animago, animago AWARD, Armin Pohl, Babelsberg, Bernhard Haux, Cornelia Denk, Effekt-Etage, Florian Witzel, Holger Schaal, Industrial, Jan Stoltz, Liga01 Computerfilm, Light & Magic ILM, MACKEVISION Medien Design, Olaf Skrzipczyk, Pixar, Potsdam-Babelsberg, RTT, ScanlineVFX, Simon Ohler, Sven Pannicke, Thomas Zauner, TRIXTER, Tyler Kehl
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23. Oktober 2010

Star Wars war prägend für eine ganze Generation, für meine Generation. Noch heute sind Luke Skywalker, Prinzessin Leia und Darth Vader in meinen Leben allgegenwärtig. Und der Freundeskreis weiß, was ich meine, wenn ich sage: „Luke, ich bin dein Vater!“ oder „Möge die Macht mit dir sein!“ Die alten Filme Star Wars – Trilogie, Episode IV-VI
waren super Aber fest steht auch: Meine Generation kann mit den neuen Star Wars Trilogie: Episode I-III
weniger anfangen. Ich fand sie einfach zu clean und das Schlimmste: Sie berührten mich kaum noch. Da waren die animierten Clone-Filme Star Wars: The Clone Wars – Staffel 1
schon besser. Das war wenigstens Trash im besten Sinne. Und dann gab es noch ganz schlimme Filme: Im Moment suche ich noch die beiden Ewok-Filme auf DVD. Begeistert war ich übrigens über die Fanboys [Blu-ray]
, obwohl ich mich eigentlich als Trekkie fühle.
Aber es gibt zwei Neuigkeiten aus dem Star Wars-Universum: Zum einen sollen die sechs Star War-Filme 2011 endlich auf Blu ray erscheinen. Welche Fassung, das ist natürlich noch ein Geheimnis. Vielleicht hat Lucas ja den Mut, die Fassung zu veröffentlichen, in der Han Solo den Kopfgeldjäger als erster abschließt. Aber wahrscheinlich werden die Filme auf Blu ray gebrannt, die voller digitaler Nachbearbeitungen sind. Laut „Blu-ray.com“ sagte Steve Sansweet, Direktor für Content Management bei Lucasfilm, dass an einer fetten Box aller sechs Filme gearbeitet wird. Bonusmaterial gibt es zu genüge „Ich würde es nicht als ultimatives Set bezeichnen, weil wir nach wie vor auf neues Material stoßen“, zitiert das Portal Sansweet. Warten wir es ab.
Zum anderen soll Star Wars in Stereo 3D erscheinen. Die Leitung des Projekts hat Industrial Light & Magic übernommen, wer auch sonst, als die Lucaseigene Effektschmiede. Der Kinostart von „Star Wars: Episode I Die dunkle Bedrohung“ ist für 2012 geplant.
„Für gute Ergebnisse bei einer Stereo-Konvertierung braucht man Zeit und Geduld“, sagt John Knoll, Visual-Effects-Supervisor bei Industrial Light & Magic. „Man muss ein geschultes, künstlerisches Auge haben und sich um jedes Detail kümmern. Sich zu beeilen, hat da keinen Sinn. In die Konvertierung von Star Wars stecken wir deshalb eine Menge Zeit – und natürlich unser ganzes kreatives und technisches Können, damit es garantiert ein fantastisches neues Star Wars-Erlebnis wird.“
Schlagwörter:3D, Clone Wars, Clone-Kriege, Darth Vader, Die dunkle Bedrohung, Episode I, Han Solo, ILM, Industrial Light & Magic, John Knoll, Luke, Prinzessin Leia, Star Wars, Star Wars Blu ray, Stereo 3D, Steve Sansweet, Visual-Effects-Supervisor
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22. Oktober 2010

Viel Krach in Iron Man 2.
Als Fan der klassischen Marvel-Comics beobachte ich die Verfilmungen meiner Jugendhelden sehr kritisch. Es gibt es paar Perlen, aber die meisten Verfilmungen bringen mir nicht den Zauber meiner Comiclektüren zurück. Ich versuchte es unlängst wieder, als ich mir Iron Man 2
auf Blu ray kaufte. Nachdem Teil 1 eigentlich unterhaltsam war, wollte ich wissen, wie es weitergeht. Es zeigte sich nämlich in Teil 1 von Iron Man
, dass Iron Man seine Identität der Öffentlichkeit verriet. Daraus hätte man einen interessanten Teil 2 machen können – ja: hätte können, tat man aber nicht. Story war wirr und mein Marvel-Feeling kam nicht auf.
Allerdings hat der Film auch seine hervorragenden Momente: Hier vor allem zwei: Einmal braucht Iron Man eine Stütze und nimmt aus einem Haufen Schrott das zerbeulte Schild eines meiner anderen Marvel-Helden: Captain America. Sein Film wird nächstes Jahr in die Kinos kommen und ich musste laut lachen, als ich den Gag verstand. Der zweite Hammer kommt nach dem Abspann des Films. Es wird in der Wüste der Hammer von Thor gefunden, auch ein versteckter Hinweis auf die nächste Marvel-Verfilmung.
Hervorragend sind die Tricks von Iron Man 2. Software-Riese Autodesk geht in Hollywood ein und aus. Dank der Technologie von Autodesk ist Prävisualisierung inzwischen Bestandteil der Filmproduktion geworden. Für „Iron Man 2“ hat das in Los Angeles ansässige Previsualisierung-Studio „The Third Floor“ Autodesk Maya und Autodesk MotionBuilder eingesetzt. Damit war es den Filmmachern möglich, detailreiche Prävisualisierungen ihrer kreativen Ideen zu realisieren.
Die Produktion von Kinohits wird mit wachsenden Budgets, immer ausgefeilteren visuellen Effekten und ständig enger werdenden Postproduktionsterminen zunehmend komplex. Filmemacher haben sich schon immer auf Storyboards, künstlerische Entwürfe und reale Modelle gestützt, um sich ihre Filme im Vorhinein vergegenwärtigen zu können. In den vergangenen 25 Jahren hat sich nun die digitale Previsualisierung (kurz „Previs“ genannt) zum Bestandteil der Filmproduktion entwickelt. Inzwischen beauftragen Filmemacher häufig spezielle Previs-Unternehmen, die dann mithilfe hoch entwickelter Computer-Animationsverfahren eine digitale Präsentation der Akteure und der Filmkulisse erstellen.
The Third Floor arbeitete dabei Hand in Hand mit dem „Iron Man 2“-Regisseur Jon Favreau und den verschiedenen Produktionsbereichen und erstellte nahezu 700 Einstellungen mit jeweils drei bis vier Varianten, so dass insgesamt mehrere Tausend Einstellungen produziert wurden. Während der gesamten Produktion half der Previs-Prozess, den Film im Voraus zu visualisieren, die Produktion strategisch zu planen und die kreativen Vorstellungen der Filmemacher umzusetzen.
Nicholas Markel, bei Third Floor für die Previsualisierung von „Iron Man 2“ zuständig, erklärte: „Previs verschafft allen an der Filmproduktion Beteiligten – angefangen beim Regisseur und Produktionsdesigner über den Kameramann und Supervisor für visuelle Effekte bis hin zum Editor und Art Direktor – eine größere künstlerische Freiheit. Autodesk Maya ist das Rückgrat unserer Previs-Pipeline, wobei MotionBuilder eine hervorragende Ergänzung für die virtuelle Filmproduktion darstellt. Dank der Autodesk FBX Technologie können wir Material problemlos zwischen Maya und MotionBuilder austauschen. Das bietet dem Filmemacher die notwendige Flexibilität, sowohl seine Vorstellungen als auch sein Budget zu handhaben, so dass am Ende der bestmögliche Film zustande kommen kann.“
Schlagwörter:animation, Animationsverfahren, Art Direktor, Autodesk, Captain America, CGI, Comics, Editor, Iron Man 2, Marvel, Marvel-Feeling, Maya, MotionBuilder, Nicholas Markel, Prävisualisierung, Previs, Produktionsdesigner, Regisseur, Storyboard, Third Floor, Thor, Tricks im Film
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21. Oktober 2010

Tron war sicher einer der Filme, die mein Leben beeinflusst haben. Nicht weil die Handlung so tiefgehend war, sondern weil das Thema mich als Jugendlicher fasziniert hat. Tron – Deluxe Edition
spielte in einem Computer und ich hatte zu der Zeit meinen C64. Was ich da auf der Leinwand zu sehen bekam, warf meine Auffassung über CGI über den Haufen. Noch heute schaue ich mir den Film auf DVD an und warte auf eine Blu ray Veröffentlichung. Zum Film passend war der Soundtrack Tron
von Wendy (Walter) Carlos, der für seine Zeit visionär war.
Nun kommt ein neuer Tron für eine neue Generation ins Kino und vorab gibt es 23 Minuten zu sehen. Der 28. Oktober 2010 steht ganz im Zeichen von TRON! In mehr als 40 Ländern weltweit können sich Kinozuschauer exklusiv 23 Minuten aus dem rasanten und stylischen Actionfilm TRON: LEGACY in Disney Digital 3D ansehen.
“Es ist unglaublich aufregend, den Fans eine frühzeitige, exklusive Vorschau von TRON: LEGACY in 3D bieten zu können. Wir können es kaum erwarten, dem Publikum überall auf der Welt die visuell überwältigende und innovative Welt, die Regisseur Joseph Kosinski erschaffen hat, zu präsentieren“, erklärt Sean Bailey, Produzent des Films und President of Production bei Walt Disney Studios Motion Pictures.
Auch in sieben deutschen Städten können sich TRON-Fans und solche, die es werden wollen, einen Vorgeschmack auf das 3D-Kino-Event des kommenden Winters holen:
· im Mathäser Filmpalast in München um 18.30 Uhr
· im CinemaxX Dammtor in Hamburg um 19.00 Uhr
· im CineStar Cubix in Berlin um 20.00 Uhr
· im Cinedom in Köln um 19.00 Uhr
· im Cinecitta in Nürnberg um 19.30 Uhr
· im Rundkino in Dresden um 19.30 Uhr
· im UCI Ruhr Park in Bochum um 19.30 Uhr
Der Einlass ist kostenfrei und erfolgt so lange freie Plätze verfügbar sind.
Der Film startet am 27. Januar 2011 unter der Regie von Joseph Kosinski. Produziert von Steve Lisberger, der 1982 den zum Kultfilm avancierten Vorgänger TRON inszenierte, und untermalt mit dem Sound des international gefeierten Duos Daft Punk verschwimmen in TRON: LEGACY die Grenzen zwischen Realität und virtuellen Welten auf spektakuläre Weise. Oscar-Preisträger Jeff Bridges (CRAZY HEART, IRON MAN), TROJA-Entdeckung Garrett Hedlund (VIER BRÜDER), Olivia Wilde, Shooting-Star in Film (ALPHA DOG – TÖDLICHE FREUNDSCHAFT) und Fernsehen („Dr. House“), TV-Kultstar Bruce Boxleitner („Babylon 5“) sowie Michael Sheen (DIE QUEEN, NEW MOON – BISS ZUR MITTAGSSTUNDE) spielen die Hauptrollen in diesem Hi-Tech-Abenteuer, das neue Maßstäbe in der Stereo3D-Darstellung setzen will.
Kurz zum Inhalt: Sam Flynn (Garrett Heldund) ist 27, ein Computerspezialist und charmanter Draufgänger wie sein Vater, der vor langer Zeit spurlos aus seinem Leben verschwand. Seit 1989 ist Kevin Flynn (Jeff Bridges), einst der weltweit führende Entwickler von Videospielen, verschollen. Bis Kevins alter Freund Alan Bradley (Bruce Boxleitner) eine Nachricht erhält aus dessen früherem Büro in einer aufgegebenen Spielhalle, in der die Zeit stehen geblieben scheint. Was Sam dort findet, übersteigt seine Vorstellungskraft. Als er unabsichtlich in ein virtuelles Parallel-Universum hineingezogen wird, entdeckt er dort seinen Vater und dessen treue Gefährtin Quorra (Olivia Wilde) – aber auch, dass hier Spiel tödlicher Ernst ist. Denn in dieser faszinierenden Welt geht es für Kevin, Sam und Quorra ums Überleben …
Ich werde an dem Datum nicht nichts Kino gehen, denn ich schaue mir den gesamten Film an und nicht nur einen Happen. Und ich bin gespannt, was aus meinem Tron gemacht wurde. Übrigens, ein Rechner zu Hause heißt immer noch MCP – Master Control Programm.
Schlagwörter:Bruce Boxleitner, Cinecitta, CinemaxX, CineStar, Dr. House, Duos Daft Punk, Garrett Heldund, Jeff Bridges, Joseph Kosinski, Master Control Programm, Mathäser, MCP, Michael Sheen, Olivia Wilde, Oscar, Starttermin TRON: LEGACY, Stereo 3D, Tron, Tron-Day, TRON: LEGACY, Walter Carlos, Wendy Carlos
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3. September 2010
Ich kenn den SID zwar nicht, aber er spricht mir aus der Seele: Die Software-Initiative Deutschland e.V. (SID) rät den Verbrauchern, sich auf absehbare Zeit keine 3D-Fernsehgeräte zuzulegen. Der Hype um das dreidimensionale Fernsehen auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) sei völlig überzogen und nur von kurzer Dauer, urteilt der Verband. „Es gibt weder Standards noch 3D-Fernsehsender noch Qualitätserfahrungen mit 3D-Geräten“, begründet der SID-Vorstandsvorsitzende Helmut Blank die Anti-Empfehlung des deutschen Softwareverbandes. „Wer sich heute vom 3D-Hype blenden lässt, läuft Gefahr, morgen eine Flimmerkiste zu Hause stehen zu haben, die längst nicht mehr den aktuellen Normen entspricht, wenn es in einigen Jahren mit 3D richtig losgeht“, warnt Verbandschef Helmut Blank.
Ich halte diese Einstellung für seht vernünftig. Erst mal sollte sich HD in Deutschland durchsetzen, bevor man wieder eine neue Sau durchs Dorf treibt. Es gibt im Moment noch zu wenig Content und die Investitionskosten sind in Sachen TV noch zu hoch. Dabei bin ich ein Fan von Stereo 3D – aber ich denke, dass das Kino der richtige Ort dafür ist.
Als „substanzielles Trendthema“ der IFA stuft die Software-Initiative Deutschland hingegen das sogenannte „Connected Home“ ein. Helmut Blank verweist beispielhaft auf die jüngsten Neuvorstellungen von Apple (Apple TV) und Telefunken (Mediola). „Mit Apple TV können die Verbraucher mediale Inhalte von Smartphones, Tablets und PCs drahtlos auf den Fernsehschirm beamen. Das ist wie ein iPad oder iPhone mit Riesenbildschirm für Filme, Musikclips, Videos und Fotos“, betont er den Kern der Apple-Ankündigung für das Connected Home kurz vor der IFA. Noch weitreichender sei das Mediola-Konzept, das Telefunken auf der Funkausstellung vorgestellt hat: Mediola erlaubt per Smartphone oder Tablet (iPhone, iPod Touch, iPad, Android, Windows Phone 7) die gesamte Steuerung sowohl der Audio- und Videoanlagen (Hifi, TV, Receiver etc.) als auch der Haustechnik (Beleuchtung, Heizung, Sicherheitsanlagen etc.) in den eigenen vier Wänden. „Die eigentliche Technik verstecken Apple und Telefunken gleichermaßen in einem kleinen unscheinbaren Kästchen mit Funkanbindung; der Verbraucher steuert sein Heim komfortabel am gewohnten mobilen Endgerät per Touchscreen“, bringt der SID-Vorsitzende Helmut Blank den Komfort für den Kunden auf den Punkt.
Schlagwörter:3D Fernsehen, 3D-Fernsehgeräte, Apple TV, Connected Home, ernationalen Funkausstellung, Helmut Blank, IFA, iPad, iPhone, Mediola-Konzept, SID, Software-Initiative Deutschland, Stereo 3D, Telefunken
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2. August 2010
Es wird ernst: Sir Ridley Scott will sich wirklich wieder an Alien wagen. De Info geht schon seit Anfang des Jahres durch Netz, doch nun wird es konkreter, Nachdem im Oktober 2010 die Alien Anthology (Facehugger Edition) [Blu-ray]
auf den deutschen Markt kommen wird, steht uns jetzt wieder ein neuer Teil ins Haus, sogar ein Zweitteiler, wie manche Seiten behaupten. Wie es heißt, soll Alien 5 im Oktober 2011 in die Kinos kommen. Gedreht ist aber freilich noch nichts, weil noch nicht einmal eine Handlung da ist. Wie aus Hollywood bekannt wurde, soll Damon Lindelof ein Drehbuch verfassen. Lindelot ist ein Profi, zeigte er doch mit den Drehbücher zur Lost-Serie, dass es möglich ist, sechs Staffeln lang die Spannung aufrecht zu erhalten. Durch die jüngste Star Trek-Produktion kennt Lindelof das Filmproduktionsgeschäft rund um Blockbuster.
Doch braucht die Welt wirklich einen neuen Alien-Film? Als 1979 Alien in die Kinos kam, stand ich vor dem örtlichen Lichtspieltheater und las fasziniert die Unterzeile: „Im Weltraum hört dich niemand schreien.“ Ich mogelte mich als kleiner Knirps ins Kino und stellte fest: Im Kino hört dich jeder schreien. Der Film war entsetzlich – und das meine ich ausdrücklich positiv. Der Film von Meister Scott war der Hammer, er fegte mich vom Stuhl und er tut es noch immer. Er ändere mein Weltbild in Bezug auf Science Fiction und Horror. Und auch auf Setdesigns. Das Raumschiff Nostromo war kein glänzender Sternenkreuzer, die bösen Außerirdischen waren wirklich erschreckend und das Setdesign der Space Jockeys war faszinierend. Damals lernte ich das Werk von H.G. Giger schätzen und das gilt bis heute. Giger war immer wieder für Schöpfungen der abartigen Art bekannt – leider wurde nie auf seine Werke bei der Verfilmung von Dune zurückgegriffen. Species war von der Ausstattung und der Hauptdarstellerin schön anzusehen, aber das war es auch dann schon.
Die Fortsetzungen von Alien waren gemischt: Alien II war ein schönes Geballer und gar nicht so schlecht. James Cameron lieferte solide Kost ab. Teil III von David Fincher war verstörend und auf seine Art großartig. Hauptdarstellerin und Monster gaben den Löffel ab – gut so. Teil IV von Jean-Pierre Jeunet war der letzte Mist – alles war konstruiert und die Vfx waren erbärmlich. Dann gab es noch grausame Line Extensions Alien vs. Predator 1+2 [Blu-ray]
in Form von zwei Teilen – kompletter Dreck. Alien-Fans wandten sich mit Grausen ab.
Doch nun die Nachricht: Sir Ridley Scott will wieder für Alien die Regie führen. Fox macht natürlich ein Staatsgeheimnis daraus. Nur soviel: Es soll Licht hinter die Vorgeschichte von Alien bringen. Wie kapern die Aliens das unheimliche Raumschiff, das auf das LV-426 abstürzt und auf das später die Besatzung der Nostromo stößt? Und es soll endlich die Geschichte des Space Jockeys erzählt werden. Und Roger Christian, Art-Director von 1979, verriet in einem Interview, dass Alien 5 in Stereo 3D gedreht werden soll.
Schlagwörter:Alien, Alien 2, Alien 3, Alien 4, Alien 5, Alien Blu ray, Alien vs Predator, Art Director, Blockbuster, Blu ray, Damon Lindelof, David Fincher, Dune, Giger, H.R. Giger, Im Weltraum hört dich niemand schreien, James Cameron, Jean-Pierre Jeunet, Lost, Nostromo, Roger Christian, Setdesign, Space Jockeys, Species, Star Trek, Stereo 3D, Wüstenplanet
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3. Juni 2010
Und da sage noch einer, bei den Franken ist nix los. Der 14. Internationale Comic-Salon Erlangen, das wichtigste Festival für grafische Literatur im deutschsprachigen Raum, findet ab 3. Juni wieder statt. Ausstellungen, Comic-Messe, Comic-Börse, Comic-Künstler, Max und Moritz-Preis, Comic Film Fest, Comic Podium, Junges Forum, Familien-Sonntag, Lesungen, Performances, Workshops …
Auf über 12.000 Quadratmetern wird sich vier Tage lang alles um die „Neunte Kunst“ drehen. Und ich liebe diese Kunst. Comics haben durch das iPad neuen Zulauf bekommen, denn wer einmal die Marvel App geladen hat, freut sich auf Comics im digitalen Stil. Auch das Comiczeichnen hat sich verändert. Waren früher Blockund Stift die Arbeitsmaterialien sind es heute Grafiktablett und Zeichensoftware. Ich habe einige Comcis-Zeichner erlebt, die mit 3D-Software arbeiten. Mal sehen, wie es in Erlangen wird.
Rund 150 Aussteller präsentieren ihr Programm auf der Messe im Erlanger Kongresszentrum, mehr als 350 Comic-Künstler aus über 20 Ländern sind vor Ort und signieren ihre Bücher. In rund 30 Ausstellungen in der ganzen Erlanger Innenstadt sind Tausende von Exponaten zu sehen, 130 Veranstaltungen zählt das Programm – von der Vortragsreihe zum Thema Comic und Politik, über Gesprächsrunden zu Themen des Comic-Markts bis zum Comic Film Fest in den Erlanger Kinos. Der Familien-Sonntag am 6. Juni bietet zu ermäßigten Eintrittspreisen ein vielfältiges Programm für Kinder und Jugendliche, vom Manga-Workshop bis zur Comic-Druckwerkstatt. Rund 25.000 Besucher werden vom veranstaltenden Kulturprojektbüro der Stadt Erlangen zum 14. Internationalen Comic-Salon Erlangen insgesamt erwartet.
Die Ausstellung „Jahrhundert der Comics“ zeigt wertvolle Originale aus der Pionierzeit des US-amerikanischen Zeitungscomics, die Wiedergeburt des deutschen Zeitungs-Strips und der sechzigste Geburtstag der „Peanuts“ von Charles M. Schulz sind weitere Ausstellungsthemen. Die Schau „Mecki – sechzig Jahre Comic-Abenteuer“ des Wilhelm-Busch-Museums Hannover zeichnet in eindrucksvollen Originalen die Entwicklung des erfolgreichsten deutschen Zeitschriften-Comics des 20. Jahrhunderts nach. „Sechs Zeichner – Ein Autor“ ist der Titel einer weiteren zentralen Ausstellung des 14. Internationalen Comic-Salons: Am Beispiel des norddeutschen Schriftstellers Peer Meter und sechs Zeichnerinnen und Zeichner – unter anderem Isabel Kreitz und Barbara Yelin – erzählt sie von der komplexen Zusammenarbeit zwischen Zeichner und Comic-Szenarist und unterstreicht den Anspruch des Internationalen Comic-Salons, nicht allein die Grafik, sondern auch die literarische Qualität von Comics zu thematisieren. In Einzelausstellungen sind außerdem Nicolas Mahler, Jens Harder, Pascal Rabaté und Oliver Grajewski zu sehen, Themen wie „Comic und Religion“, deutsche Comic-Blogs und autobiografische Comics sind Gegenstand weiterer Ausstellungen.
Im Rahmen des Internationalen Comic-Salons wird auch der Max und Moritz-Preis, die wichtigste Comic-Auszeichnung im deutschsprachigen Raum, vergeben. Der Sonderpreis für ein herausragendes Lebenswerk steht bereits fest: Er geht in diesem Jahr an den französischen Szenaristen Pierre Christin.
Schlagwörter:14. Internationale Comic-Salon, Ausstellungen, Charles M. Schulz, Comic Film Fest, Comic Podium, Comic-Börse, Comic-Künstler, Comic-Messe, Comics, Erlangen, Familien-Sonntag, Grafiktablett, Internationaler Comic-Salon, iPad, Jens Harder, Junges Forum, Kongresszentrum Erlangen, Kulturprojektbüro, Lesungen, Manga-Workshop, Marvel, Max und Moritz, Max und Moritz-Preis, Mecki, Nicolas Mahler, Oliver Grajewski, Pascal Rabaté, Peanuts, Performances, Pierre Christin, Stadt Erlangen, Wilhelm-Busch-Museum Hannover, Workshops
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3. Mai 2010

Gut von Sturmtruppen bewacht: fmx in Stuttgart
Irgendwie ärgert es mich. Da ist in Sachen 3D in Deutschland das ganze Jahr über nicht viel los und dann sind gleich zwei hochkarätige Veranstaltungen fast zeitgleich: die FMX in Suttgart und die RTT Conference in München. Über letztere werde ich separat noch bloggen.
In Stuttgart startet das große Trio: FMX 2010, the 15th Conference on Animation, Effects, Games and Interactive Media, das Internationalen Trickfilm-Festival Stuttgart und die Finanzierungs-Plattform Animation Production Day.
Zahlreiche Referenten der FMX 2010 am 4. bis 7. Mai wurden mit den wichtigsten Auszeichnungen der Branche bedacht. So war eine Session mit Joe Letteri, Senior Visual Effects Supervisor von „Avatar“, der frischgebackene Gewinner des Oscars für die besten Visual Effects sowie dreier Awards der Visual Effects Society (VES) nach Stuttgart, geplant, Leider hat er wieder abgesagt, für Ersatz ist aber gesorgt, siehe unten. Die Annie Awards auf der FMX vertritt Bruce Smith für die neue Disney-Variante des Froschkönigs, Küss den Frosch. Stereoscopic Supervisor Bob Whitehill repräsentiert den mit einem Oscar für den besten Animationsfilm ausgezeichneten „Oben“; zudem beteiligt sich Pixar wieder am Recruiting auf der FMX. Und last but not least wird der für einen Oscar nominierte „Das Kabinett des Dr. Parnassus“, der letzte Film mit Heath Ledger, durch Paul Docherty auf der FMX vertreten sein. Ich habe „Das Kabinett des Dr. Parnassus“ geliebt und freu mich gerade über diesen Film mehr zu erfahren.
Die FMX bietet nicht nur ein außerordentlich reichhaltiges Vortragsprogramm. Die Masterclasses bieten die Gelegenheit, direkt bei den ganz Großen in die Lehre zu gehen. 2010 unterrichten unter anderem Kevin Todd Haug („Ein Quantum Trost“, „Drachenläufer“, „Fight Club“) zum Thema „VFX Design & Supervision“, Autor und VFX-Spezialist Joseph Gilland mit „Elemental Magic – The Art of Special Effects Animation“ und natürlich FMX-Veteran Ed Hooks mit seinem legendären Seminar „Acting for Animators“. Außerdem gibt es Tipps von Side Effects Software: „Go Procedural with Houdini“. Houdini spielte bisher in Europa keine große Rolle. Die Software leistet gewaltiges, war aber recht kompliziert bei der Bedienung.
Interessant ist dieses Jahr die Haltung von Autodesk. Nachdem man den Markt ziemlich aufgerollt hat, ist der Big Player dieses Jahr nur durch Händler vertreten. Ich verstehe die Politik von Autodesk im 3D-Bereich nicht. Wahrscheinlich ist die Abteilung Media & Entertainment für die Europaverantwortlichen in London nicht mehr wichtig und muss sich den großen Schwestern Architektur und CAD unterordnen. Im vergangenen Jahr hat Autodesk die Media & Entertainment-Abteilung in Deutschland eingedampft und alles auf die Insel verlagert. Deutschland darf so gut wie nichts mehr entscheiden und London ist fern von Stuttgart. Einen ähnlichen Schritt hat man vor Jahren auch schon mal gemacht und dann wieder alles aufgebaut. Ende Mai gibt es den Pressetag von Autodesk. Da gibt es sicher mehr zu berichten.
Ich freu mich schon auf die FMX und auf das Gespräch mit Kollegen und hab ein paar Treffen unter anderem mit NIVIDA. Es gibt sogar ein kleines Twittertreffen am Rande. Natürlich werde ich auch das ein oder andere Gespräch für den animago AWARD führen, der im Herbst diesen Jahres in Babelsberg stattfindet.
Update (3. Mai 2010) : Joe Letteri hat abgesagt. Allerdings hat die fmx gerade zu „Avatar“ trotzdem üppig Beiträge. Darunter auch von dem mindestens ebenso renommierten John Bruno, Oscar-Preisträger und 6x nominiert. Er hat seit anno dunnemals die Effekte für James Cameron gemacht und hält am Mittwoch einen
Vortrag zu „From Abyss to Avatar“. Außerdem gibt es am Freitag dann auch noch drei weitere Vorträge zu „Avatar“, von Weta- und ILM.
Schlagwörter:3D, animago AWARD, Animation Production Day, Architektur, Autodesk, Avatar, Babelsberg, Bob Whitehill, Bruce Smith, CAD, Das Kabinett des Dr. Parnassus, Disney, Drachenläufer, Ed Hook, Ein Quantum Trost, Fight Club, fmx, Froschkönigs, Heath Ledger, Houdini, Internationalen Trickfilm-Festival Stuttgart, Joe Letteri, Joseph Gilland, Küss den Frosch, Kevin Todd Haug, Masterclass, Media & Entertainment, Oben, Oscar, Paul Docherty, Pixar, Pressetag, RTT Conference, Side Effects Software, Stereoscopic Supervisor, Twittertreffen, VES, Vfx, Visual Effects Society
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23. April 2010

Red Bull Media House hat die schwierigste Skiabfahrt der Welt in Stereo 3D aufgenommen.
Stereo 3D haut beim Sport voll rein. Kurz bevor der diesjährige Startschuss für das 70. Hahnenkamm-Rennen in Kitzbühel fiel, hat Red Bull Media House die schwierigste Skiabfahrt der Welt in Stereo 3D aufgenommen. Dank der Bearbeitung des Materials am Pablo von Quantel konnten die Operator von tv productioncenter zürich ag (tpc) die komplette Postproduktion dieses fünfminütigen Stereo 3D-Films in einem Rekordtempo von nur 36 Stunden bewältigen. „Dafür gab es großen Applaus“, berichtet Sascha Klement, Head of Sales bei tpc. „Es war eine große Herausforderung für uns, die komplette Stereo 3D-Postproduktion unter diesen engen zeitlichen Bedingungen zu bewältigen. Dank dem Einsatz von Quantels Pablo, an dem unsere Operator für die Stereo 3D-Postproduktion geschult worden sind, hat alles reibungslos funktioniert.“
Das spektakuläre Stereo 3D-Event wurde in fünf Tagen realisiert: Am Montag wurde unter der Leitung des tpc-Projektmanagers ein mit Stereo 3D-Tools ausgestatteter Pablo im Rasmushof in Kitzbühel am Fuße des steilen Ski-Abhanges aufgebaut. Nach ersten Kameratests mit den Skiläufern am Dienstag erfolgte am Mittwoch der Dreh des Abfahrtsrennens, das mit vier verschiedenen 3D-Kamerasystemen aufgenommen wurde. Um den rasanten Abfahrtslauf aus der Perspektive des Skiläufers filmen zu können, ist dafür ein spezielles Mini 3D-Kamera-Rigg entwickelt worden. Neben dieser spektakulären subjektiven Kameraperspektive lieferte ein Helikopter Stereo 3D-Luftaufnahmen von der atemberaubenden Berglandschaft. Das kreiselstabilisierte Kamerasystem bestand dabei aus einem 3D Kamera-Rigg von P+S-Technik sowie zwei RED-Kameras.
Das aufgenommene Stereo 3D-Material von der Abfahrt auf der Streif wurde am Donnerstag auf dem Pablo bearbeitet. „Wir haben den geschnittenen Film als File Export auf einen FTP-Server gelegt, so dass Dolby über Nacht das Sounddesign vornehmen konnte“, berichtet Klement. Das Ergebnis war ein rund fünfminütiger Stereo 3D-Film, den Red Bull Media am Freitagabend auf einem digitalen Projektionssystem von Dolby rund 200 geladenen Zuschauern in Kitzbühel präsentierte. Zu diesem Zweck wurden die Stereo 3D-Bilder als .tif‘s aus dem Pablo ausgespielt und zum Playout in das Projektionssystem importiert.
„Bei diesem Projekt haben wir davon profitiert, dass unsere Editors Nicolas Sieber und Fabian Hochreutener schon sehr lange mit den Systemen von Quantel arbeiten und dementsprechend über viel Erfahrung verfügen“, betont Klement. Zur Schulung im Stereo 3D-Bereich hatten sie vor Beginn dieses Projektes noch ein Training bei Quantel in England absolviert.
Bei der Premiere des in Stereo 3D gefilmten Abfahrtsrennen setzte Red Bull Media House auf das 3D-Stereosystem ColorCode, das es als einziges System ermöglicht, dreidimensionale Bilder in vollem Farbumfang und Bildtiefe auf verschiedenartigen Displays darzustellen. Die Fernsehausstrahlung der Stereo 3D-Clips von Red Bull Media erfolgt bei dem österreichischen Sender Servus TV in ColorCode. Die Fernsehzuschauer, die über eine blaue-gelbe 3D-Brille verfügen, kommen damit in den Genuss von diversen 3D-Clips, welche dieser Form noch nie zuvor zu sehen waren.
Schlagwörter:3D-Brille, 3D-Clips, 3D-Kamera-Rigg, 3D-Kamerasystemen, 3D-Luftaufnahmen, 3D-Rigg, 3D-Stereosystem, Abfahrtsrennen, ColorCode, Editor, Fabian Hochreutener, Hahnenkamm, Kitzbühel, Nicolas Sieber, P+S-Technik, Pablo, Perspektive des Skiläufers, Quantel, Rasmushof, Red Bull, Red Bull Media House, RED-Kamera, Sascha Klement, tpc, tv productioncenter zürich ag
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19. April 2010

Erste 3D-Live-Produktion in Deutschland mit Equipment von Sony.
Stereo 3D nimmt Fahrt auf, auch hierzulande. Neben Kino ist der künftige Haupteinsatzort wohl Sport. So hat am 14. März 2010 Sky Deutschland einem ausgewählten Zuschauerkreis in München die erste 3D-Live-Übertragung in Deutschland präsentiert. Das Spiel der ersten Fußball Bundesliga zwischen Bayer Leverkusen und dem Hamburger SV wurde von der DFL und Sportcast in 3D produziert. Der technische Dienstleister TopVision entschied sich für die Technik von Sony Professional und bestellte zudem als erstes Unternehmen in Deutschland in einem ersten Schritt gleich 20 3D-Monitore. Grundsätzlich eine gute Sache, aber mir wäre ein Spiel des FC Bayern lieber gewesen.
Parallel zur standardmäßigen HDTV-Produktion eines jeden Bundesligaspiels, waren bei der Begegnung von Bayer Leverkusen und dem Hamburger SV insgesamt zehn zusätzliche Kamerapärchen für die Aufzeichnung in 3D auf das Spielfeld gerichtet. Als Führungskamera wurden zum ersten Mal bei einer 3D-Übertragung zwei Sony HDC-1000 eingesetzt, mehrere Sony HDC-1550 am Spielfeldrand und je ein Paar der Sony PMW-EX3 Camcorder für die beiden 3D-Steadycam Systeme. Herzstück der Regie des TopVision HD Ü-Wagens bildete der Sony Multiformat-Bildmischer MVS-8000G. Das 3D-Material wurde zudem im Dual Stream Modus auf eine Sony HDCAM SR SRW-5800 aufgezeichnet. Als Kontrollmonitore dienten die Sony LMD-940W Monitore sowie der 24 Zoll 3D-Monitor LMD-2451TD. Für die Auswahl und die Bereitstellung des gesamten 3D-Equipments inklusive aller Objektive und diverser 3D-Kamerarigs für das Projekt war der Berliner TV-Dienstleister TopVision verantwortlich.
Andreas Berghaus und Sebastian Leske, Produktmanager bei Sony Professional, haben die Partie im Stadion und in der Regie mitverfolgt: „Die Aufnahmen, die in Leverkusen produziert wurden, sind fantastisch. Die erste Live-3D-Übertragung war aus unserer Sicht ein voller Erfolg“, sagt Andreas Berghaus. „Umso mehr freut es uns natürlich, dass unser Equipment – von PMW-EX3 bis HDC-1550 über MVS-8000G bis hin zu den Displays – in allen Bereichen der 3D-Produktion beteiligt war und Sony so zu diesem Erfolg beitragen konnte“ fügt Sebastian Leske hinzu.
„Das Geschäft mit 3D zieht massiv an“, sagt Eduard Palasan, Geschäftsführer der TopVision Telekommunikation GmbH & Co. KG. „3D-Live-Produktionen sind extrem anspruchsvoll und erfordern viel Erfahrung und Know-how. Die Erwartungen unserer Kunden an die Technologie und an die Ergebnisse sind sehr hoch.“ TopVision ist von der Leistungsfähigkeit der Sony Professional Produkte überzeugt und investiert bereits jetzt in die Zukunft: Als erstes Unternehmen in Deutschland hat der TV-Dienstleister zehn 24 Zoll 3D-Monitore LMD-2451TD und zehn 42 Zoll 3D-Monitore LMD-4251TD sowie weitere 3D-HD-Kameras und zusätzliches 3D-Equipment bei Sony Professional geordert.
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