Archive for November 2013

85. Jahre – Happy Birthday Micky Maus

18. November 2013

Stars kommen und gehen, doch die Maus bleibt. Der Superstar der Comic-Szene war, ist und bleibt Micky Maus. Die Erfindung von Walt Disney wird heute 85. Jahre alt und dazu natürlich alles, alles Gute zum Geburtstag lieber Micky. Zusammen mit ein paar Studenten habe ich einen kleinen Film gedreht.

Die Geschichte ist bekannt: Während einer tagelangen Bahnfahrt durch die USA entwickelt 1928 Walt Disney eine Maus, die zum Helden seiner folgenden Filme werden sollte. Seine Frau Lillian denkt sich den Namen Mickey Mouse aus, nachdem ihr der Name „Mortimer Mouse“ Gott sei Dank nicht gefällt. Am 18. November kommt dann „Steamboat Willie“ ins Kino. Es ist der erste Zeichentrick-Tonfilm der Welt und er feierte Premiere im New Yorker Colony Theatre. Von Publikum und Kritik wird der Streifen als „echter Leckerbissen der Unterhaltung“ bejubelt. Mit diesem Tag beginnt Mickys phänomenale Filmkarriere. Am 13. Januar 1930 erscheint der erste Micky Maus-Comic-Strip in amerikanischen Tageszeitungen. Es ist die erweiterte Fassung des Trickfilms „Plane Crazy“ und wird zunächst noch von Walt Disney getextet und von Ub Iwerks gezeichnet. Damit ist klar, die Maus ist ein Renner und eine Goldgrube. Sie ist der Grundstein für das Disney-Imperium und noch heute lernen 3D-Animatoren ihr Handwerk auf der Grundlage von Disney. Der Konzern selbst wuchs und wuchs, hatte mal mit sich selbst zu kämpfen und ist aber heute nach der Übernahme von Pixar und den Star Wars-Rechten einer der wichtigsten Player im Geschäft.

Mein Zauberlehrling im Arbeitszimmer.

Mein Zauberlehrling im Arbeitszimmer.

Aber zurück zur Maus. Bei uns stehen zu Hause zahlreiche LTBs und die Abkürzung ist in den Sprachgebrauch unserer Familie übergegangen. Die Lustigen Taschenbücher gehören einfach dazu. Überall werden sie bei uns gelesen und die Abbildungen auf dem Rücken der LTBs zieren auch die Regale der Kinderzimmer. Im Videospiel-Bereich tut sich Micky allerdings gegen die Pokemons noch schwer. Da haben die kleinen Japaner (noch) die Nase vorne, obwohl Mickey Epic schon oft gespielt wird.

Geschenk meiner Eltern zum 50. Geburtstag der Maus.

Geschenk meiner Eltern zum 50. Geburtstag der Maus.

Auch bei mir gehört die Maus zum Leben. Drei Kreise, richtig angeordnet und fertig ist der Mäusekopf – einfach genial. Im Arbeitszimmer stehen verschiedene Figuren, die ich aus Disneyworld Paris mitgebracht habe. Ich habe aktuell im Grunde zwei Lieblingsfiguren der Maus. War ich früher von Micky als Detektiv begeistert, ist es heute retromäßig Steamboat Willie und der Zauberlehrling aus Fantasia.

Steamboat Willie als Pin bei mir am Jacket.

Steamboat Willie als Pin bei mir am Jacket.

Immer wenn ich mir Steamboat Willie heute ansehe, erblicke ich zwar eine schlacksige Figur mit langen Schwanz, die wenig mit der heutigen Maus zu tun hat. Aber was muss es für eine kreative Wucht 1928 gewesen sein, so etwas im Kino zu sehen. Mein Leben lang hat mich diese Ikone der US-Unterhaltungsindustrie begleitet. Zum 50. Geburtstag der Maus bekam ich von meinen Eltern einen Jubiläumsband geschenkt bekommen, den ich noch heute besitze und an meine Kinder weitergeben habe. Gerne schauen wir zusammen die Abenteuer der Maus an. Zum 85. Geburtstag ist ein neuer Jubiläumsband erschienen. Ich habe natürlich bei Alles über Micky Maus: Vom Dreikäsehoch zum Meisterdetektiv zugegriffen. Dieser Jubiläumsband enthält die besten Comics der bekanntesten Disney-Zeichner sowie zahlreiche Anekdoten rund um eine der größten Ikonen des 20. Jahrhunderts – eine klare Kaufempfehlung für Sammler und Fans.

Adobe schließt Verträge zur Softwarelizenzierung für Schulen und Hochschulen

10. November 2013

Für Software-Firmen ist es wichtig, in Schulen zu gelangen. Wer als Schüler eine Software lernt, wird sie später weiter verwenden, weil er sie gewohnt ist. Adobe schloss vor kurzem bundesweite Rahmenverträge zur Softwarelizenzierung für Schulen und Hochschulen und ist damit einen Schritt weiter. Bei meinen Schülerzeitungsseminaren zeigt sich, dass viele Schulen ein Software-Problem haben. Dies könnte sich mit dem Rahmenvertrag entspannen.

Web_Kreativitaetsbarrieren

Adobe Systems hat mit dem Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht (FWU) sowie dem Leibniz-Rechenzentrum (LRZ) bundesweit gültige Rahmenverträge zur Lizenzierung von Adobe-Software an Bildungseinrichtungen abgeschlossen. Mit den Rahmenverträgen bietet Adobe ein neues Mietlizenzmodell namens ETLA („Enterprise Term License Agreement“) an. Deutsche Schulen und Hochschulen können sich den Rahmenverträgen anschließen, was sowohl Planung, Kostenkalkulation, Beschaffung als auch die Verwaltung der Programme für Bildungseinrichtungen stark vereinfacht. Laut einer aktuellen Studie, für die im Auftrag von Adobe weltweit mehr als 4.000 Eltern und Lehrer zu Barrieren in Bildungssystemen befragt wurden, ist eine bessere Integration von Technologien zur Förderung der Kreativität auch dringend notwendig. So stellen 71 Prozent der befragten Lehrer in Deutschland fest, dass sie mehr für die wichtige Kreativitätsvermittlung im Unterricht tun könnten, ihnen jedoch schlichtweg die Mittel dafür fehlen. Das kann ich bestätigen. Obwohl alle von Bildung sprechen, ist in den Schulen kaum Geld vorhanden. Hier eine Grafik über die Kreativitaetsbarrieren zum Download.

Zwei Drittel der befragten Pädagogen aus Deutschland sind sich einig, dass Kreativität eine tragende Säule der Wirtschaft ist und die effektive Förderung die Entwicklung des Landes vorantreibt. Die überwiegende Mehrheit der befragten Eltern und Lehrer ist sich zudem einig, dass Kreativität, Innovationsvermögen und Medienkompetenz wichtige Lernfelder der Zukunft sind und Kreativität im Bildungsumfeld in den nächsten 25 Jahren sogar noch stärker an Bedeutung gewinnen wird. Dabei ist in vielen Lehrbereichen der Einsatz neuer Medien unter kreativen Aspekten bereits vorgesehen, doch allzu oft fehlen die Ressourcen. Es fehlt an Werkzeugen sowie an der Zeit für die Vermittlung und Umsetzung innovativer Ideen im Schulalltag. 81 Prozent der Lehrer besitzen derzeit nicht die richtigen Tools, um Kreativität bei Schülern und Studenten effektiv zu fördern. Eine logische Schlussfolgerung daraus ist, dass sich die befragten Lehrer für einen Wandel von Lehrplänen und Studieninhalten aussprechen und die bessere Integration von Werkzeugen zur Kreativitätsförderung in die Lehrpläne fordern.

Jetzt wissen wir auch, wie lange es braucht, bis Lehrpläne geändert werden. In Bayern haben wir 2016 neue Lehrpläne, die lange vorbereitet werden. Dennoch kann Kreativ-Software in den Schulen beitragen, dass das Schulleben spannender wird. Genannt seien nur die Schülerzeitung, der Jahresbericht, P-Seminare, Kreativseminare, Fotoseminare, Filmseminare. Und hier alle diese Seminare und Aktionen brauche ich moderne Software.

Kostenvorteile durch ETLA-Rahmenverträge mit FWU und LRZ

Um den besonderen Anforderungen von Bildungseinrichtungen gerecht zu werden, bietet Adobe Schulen und Hochschulen seit diesem Jahr ein neues Mietlizenzmodell namens ETLA („Enterprise Term License Agreement“). Über den Beitritt der Bildungseinrichtungen zu einem Rahmenvertrag werden Software-Lizenzen für Adobe Creative Cloud-Produkte gemietet, was allerhand Vorteile gegenüber Kaufverträgen bietet. Das Mietlizenzmodell erleichtert die Planbarkeit sowie die Kostenkalkulation der Softwareanschaffungen für Bildungseinrichtungen, da Kosten für die Softwarelizenzen künftig auf Basis beschäftigter Vollzeitmitarbeiter berechnet werden. Mit der Ermittlung des Lizenzbedarfs per Mitarbeiter statt per Computer entsteht ein signifikanter Preisvorteil gegenüber der traditionellen Kauflizenzierung.

Software bleibt immer auf dem aktuellsten Stand 

Kostenfreie Updates auf die jeweils aktuellsten Software-Versionen sind standardmäßig in den Mietlizenzen der Rahmenverträge enthalten. Kostenpflichtige Upgrade-Pläne gehören so der Vergangenheit an, wodurch Bildungseinrichtungen ihre EDV-Kosten senken und sie langfristig transparent sowie planbar halten. Zusätzlich haben alle teilnehmenden Einrichtungen eine „Work-at-home“-Möglichkeit, mit der sich Lehrkräfte auch zu Hause auf den Unterricht vorbereiten können. Damit auch Schüler und Studenten die Creative Cloud-Tools in ihrer Freizeit einsetzen können, besteht die Option, sie in die Lizenzstaffelung mit einzubeziehen. So können alle Schüler, Dozenten und Verwaltungsangestellte innerhalb der Einrichtung immer die aktuellsten Versionen der Creative Cloud-Werkzeuge für Lern- und Privatzwecke nutzen.

Das Angebot der Rahmenverträge senkt den Aufwand des Vertragsmanagements für alle Bildungseinrichtungen um ein Vielfaches, da bei Beitritt für alle Teilnehmer die jeweiligen Konditionen der verabschiedeten Rahmenverträge gültig sind. Der Rahmenvertrag für Schulen wurde im ersten Schritt zwischen Adobe und dem Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht (FWU) abgeschlossen. Schulen können diesem Vertrag zu unterschiedlichen Zeitpunkten innerhalb eines Kalenderjahres beitreten, die Gesamtlaufzeit beträgt drei Jahre. Die gleichen zeitlichen Modalitäten bietet auch der Rahmenvertrag für Hochschulen, der zwischen Adobe und dem Leibniz-Rechenzentrum (LRZ) in München vereinbart wurde, lediglich das Startdatum des Hauptvertrags unterscheidet sich.

 

eBooks: Noch besteht die Angst vor elektronischen Büchern

9. November 2013

Kaum ein Tag vergeht, dass nicht eine Meldung zum Thema eBooks in meinem Posteingang landet. Alle besagen: eBooks werden immer beliebter. In vielen meiner Seminaren stelle ich aber noch ein Angst vor elektronischen Büchern fest.

amazon

Jetzt hat die Plattform Deals.com, ein Portal für kostenlose Gutscheine und Rabatte, das eBook-Leseverhalten der Deutschen unter die Lupe genommen. Während noch vor einem Jahr nur jeder dritte Deutsche schon mal ein eBook gelesen hat, liegt die Zahl der Nutzer mittlerweile bei 41 Prozent. Auch wenn elektronische Bücher weithin bekannt sind, werden sie dennoch wenig gelesen: Nur ein Drittel (32 Prozent) der eBook-Nutzer liest eBooks mehrmals die Woche oder sogar täglich – 42 Prozent nur einmal im Monat oder seltener. Jeder Zehnte behauptet allerdings, mehr zu lesen, seitdem er eBooks nutzt.

Die beliebtesten eBook Medien: Notebook weiter vorn, aber eReader holen auf

Was die Wahl des Mediums angeht, so geht der Trend ganz klar zu spezialisierten eReadern. Vor allem die Beliebtheit von Notebooks und PCs als Medium für den Lesestoff sank im Vergleich zum Vorjahr: Nur noch 26 Prozent lesen eBooks auf diesen Geräten (49 Prozent 2012). Ich muss zugeben, ich würde nie ein Buch am Rechner lesen, glaube aber die Zahlen. Der Amazon Kindle wird von jedem vierten eBook-Leser genutzt (Anstieg gegenüber 2012 von 16 auf 25 Prozent 2013). Auch iPads (12 Prozent) und andere Tablets (17 Prozent) erfreuen sich großer Beliebtheit. Leider wurde das soziale Lesen nicht untersucht. In meinen Seminaren zeige ich immer die Möglichkeit des sozialen Lesens. Das bedeutet, in einem Fachbuch unterstreichen die Leser wichtige Passagen am Kindle. Ich kann mir als Leser des Buches diese Markierungen aus der Cloud einblenden lassen und lese das Fachbuch deutlich schneller als bisher. Es stellt sich nämlich heraus: Die Leute sind nicht dümmer und unterstreichen in der Regel genau das, was ich auch unterstrichen hätte.

Auf welchen Geräten lesen Sie E-Books? (Mehrfachantworten möglich)

  • Notebook / Netbook / PC 26%
  • Kindle 25%
  • Smartphone 25%
  • Anderer Tablet-PC (z. B. Samsung Galaxy Tab), aber kein iPad 17%
  • iPad 12%
  • E- Reader anderer Hersteller 11%
  • Sony Reader 5%
  • Tolino 5%
  • Kobo 2%
  • Sonstiges Gerät 7%

Rund 60 Prozent der Deutschen fordern deutlich günstigere Preise bei eBooks

Die noch relativ geringe Nutzung von eBooks ist vor allem auf die zu hohen Geräte- und eBook-Preise zurückzuführen. Jeder Vierte behauptet, dass ihm eBooks und eReader zu teuer sind (je 23 Prozent). Das ist für mich sehr interessant, denn Kindle und auch Tolino werden deutlich subventioniert. Ich denke, das Argument des hohen Preises für Reader nicht zieht, Deutlich wird aber eine andere Zahl, Ganze 59 Prozent sagen ganz klar: eBooks sollten im Vergleich zum gedruckten Buch deutlich günstiger sein. Mehr als jeder Dritte behauptet, er würde sich eher für ein eBook entscheiden, wenn es nur halb so viel kosten würde wie ein gedrucktes Buch (38 Prozent). Jeder Siebte liest derzeit sogar ausschließlich kostenlose eBooks (14 Prozent). Das System scheitert aber an der deutschen Buchpreisbindung. Die Abschaffung wurde im europäischen Parlament diskutiert, aber erst mal auf Eis gelegt. Vielleicht haben die Lobbyverbände der deutschen Verlage hier gute Arbeit geleistet. Egal ob eBook oder gedrucktes Buch: Das Buch kostet überall gleich viel.

Jeder Zehnte wünscht sich einen eReader zu Weihnachten

Das Christkind wird wohl dieses Jahr eine Menge der elektronischen Bücher verteilen: Jeder Sechste hält eReader für ein besseres und zeitgemäßes Weihnachtsgeschenk als ein Buch. Jeder Zehnte hat zudem selbst einen eReader auf seinem Wunschzettel. Sechs Prozent planen einen solchen zu Weihnachten zu verschenken. Bei mir in der Familie ist das auch so: K1/2 bekommen einen Kindle und auch mein Vater wird einen bekommen.

Frauen als Bastion gedruckter Bücher

Völlig unverständlich ist für mich folgende Aussage der Umfrage; Während jeder fünfte Deutsche schon heute behauptet, dass eBooks gedruckte Bücher auf lange Sicht völlig ersetzen werden, hat die Literatur auf gedrucktem Papier vor allem weibliche Anhänger: 41 Prozent der Frauen und nur 29 Prozent der Männer glauben nicht, dass sich eBooks jemals gegen gedruckte Bücher durchsetzen werden. Wenn ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs bin, dann sehe ich vor allem Frauen, die einen eReader verwenden, Natürlich sind meine Beobachtungen rein subjektiv. Aber das Thema bleibt spannend.

Müll-Alert für Kommunen

7. November 2013

Ich berate immer wieder Bürgermeister und Kommunalpolitiker in Sachen Social Media. Vor kurzem hatte ich eine ganz nette Idee, die Bürgernähe zeigt und auch ganz einfach umzusetzen ist. Ich will sie gerne diskutieren. Es ist eine Alert Mail für die anstehende Leerung der Mülltonnen.

Ich hätte gerne eine E-Mail zur bevorstehenden Leerung der Mülltonne.

Ich hätte gerne eine E-Mail zur bevorstehenden Leerung der Mülltonne.

Folgendes Problem: Bei uns auf dem Land wird im regelmäßigen Rhythmus die Mülltonne geleert. Das ist normalerweise an einem Dienstag. Die Papiertonne wird an einem anderen Rhythmus am Donnerstag abgeholt. Und die Biotonne ist wiederum an einem anderen Tag fällig. Ich habe zwar von der Gemeinde einen entsprechenden Müllkalender aus Papier am Anfang des Jahres bekommen. Wenn ich den nicht sofort in unseren elektronischen Familienterminkalender übertragen hätte, wäre der Zettel schon längst verloren und ich müsste den Terminen immer hinterher rennen.

So geht es übrigens einem Nachbarn, der im Laufe des Jahres in unsere Gegend gezogen ist und diesen Müll-Kalender aus Papier scheinbar nicht bekommen hat. Er orientiert sich immer abends, welche Art von Tonne auf der Straße steht und stellt seine eigenen Tonne dazu. Oftmals ist es für ihn aber Glückssache, denn er verpasst schon mal eine Leerung.

Wie wäre es dann, wenn meine Gemeinde eine Art Müll- und Werkstoffmeldesystem entwickeln würde? Ein Müll-Alert per Mail. Einfach die entsprechenden E-Mail-Adressen der Bewohner auf freiwilliger Basis einholen und am Tag zuvor rechtzeitig per E-Mail auf die Leerung der jeweiligen Tonne hinweisen. Die Kosten wären minimal, aber die Bürgernähe wäre enorm.

Gerade an Feiertagen würde sich das System bewähren. An Feiertagen verschiebt sich nämlich die Leerung der Mülltonnen und oftmals herrscht Ratlosigkeit, wann welche Tonne geleert wird. Also, meine Damen und Herren Kommunalpolitiker, das wäre eine einfache Lösung, die es umzusetzen gilt. Oder liege ich falsch?

 

Lesenswerter Leitfaden über Digitalisierungsstrategien für Medienunternehmen

6. November 2013

vbw

 

Argumente für eine Digitalisierung für Medienunternehmen gibt die Vereinigung der bayerischen Wirtschaft den bayerischen Medienbetrieben an die Hand. Unlängst veröffentlichte die Interessenvertretung einen neuen Leitfaden, auf den ich gerne in meinen Seminaren hinweisen werde.

Im Grunde sagt vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt nicht neues, aber der Chef sagt es ganz klar: „Der Digitalisierungsdruck in der Medienbranche wächst. Die Unternehmen müssen neu über Wertschöpfungsketten und Geschäftsmodelle nachdenken, wenn sie der fortschreitenden Digitalisierung von Medieninhalten, Übertragungsnetzwerken und Endgeräten gerecht werden wollen.“ Der Leitfaden stellt systematische Wege in die zunehmend digitalisierte Zukunft vor. Und ich bin mal gespannt, ob es die Medienunternehmer berücksichtigen.

Ich empfehle die Lektüre aber nicht nur den Unternehmern. Ich empfehle sie ausdrücklich den Journalisten. Die Journalistenausbildung muss sich radikal ändern. Noch immer habe ich zu viele junge Leute in den Schulungen, die von einer reinen Karriere bei einer Tageszeitung träumen. “Ich möchte nur schöne Reportagen schreiben”, lautet die Aussage. Schuld daran, sind oftmals die Dozenten von Medienschulen- und -hochschulen, die ihr altes Wissen an die neue Generation weitergeben. Nachrichtenpyramide ist ja gut und wichtig, aber Chris Andersons Wirtschaftstheorien sichern den Job in der Zukunft. Zu viele angehende Journalisten sind der Digitalisierung nicht gewachsen. Und viele etablierte Redakteure verstehen die Welt nicht mehr und hoffen die Zeit bis zur Rente zu überbrücken. “Das digitale Zeugs ist nur was für die jungen Leute.”

In dem lesenswerten Leitfaden steht die klare Aufforderung, die ich nur unterstreichen kann. „Klassische Medienunternehmen müssen sich daher anpassen und ihr Angebot und ihre Kernkompetenzen überdenken.“ Standen bisher Aufgaben wie das Erstellen, Bündeln und Verbreiten von Inhalten im Vordergrund, müssen künftig verstärkt Technologiekompetenzen hinzutreten, die Medienfirmen besitzen müssen, um im zunehmend globaleren Wettbewerb bestehen zu können. Ich würde mich als vbw aber nicht nur an die Unternehmen richten, sondern vielmehr an die gesamte Branche, also auch an die Mitarbeiter. Ich hatte vor kurzem über die Auslagerung von Apps-Produktion an Dienstleister geschrieben, dabei ist dies für mich unter anderem ein zentraler Bereich in einem Medienunternehmen.

Das Kompendium definiert verschiedene Digitalisierungsszenarien und präsentiert konkrete Hilfsmittel für deren Planung, zum Beispiel Technologielandkarten zum Trendscreening, Scope-Analysen zur Identifizierung des Digitalisierungsgrades oder Prozesslandkarten. Darüber bietet er Impulse für die Implementierung der Digitalisierungsstrategien im Unternehmen. Den Abschluss bilden Einblicke in ausgewählte Best-Practice-Beispiele.

Der Leitfaden „Digitalisierungsstrategien für Medienunternehmen“ ist hier als PDF abrufbar.

Bewegungstipps zum Start der Monster Uni auf Blu ray

5. November 2013

Leider kommt der Blu ray-Start von der Die Monster Uni für den Semesterstart in Bayern ein paar Tage zu spät, aber dennoch wird der Film für unter anderem Animationsstudenten eine Bereicherung zum Studienstart sein. Am 14. November kommt der jüngste Pixar/Disney-Film auf Blu ray/DVD und zum Download.

Monster

Ich habe ja bereits zum Kinostart des Films meine Meinung über das Pixar-Werk geäußert. Und natürlich werde ich als Pixar-Fan mir den Film zulegen. Aber ich muss eben noch ein paar Tage warten. Derweil mache ich ein paar Übungen.

Art ist einfach ein cooler  Typ.

Art ist einfach ein cooler Typ.

Als Bildschirmarbeiter muss ich mich mehr bewegen und da gibt mir Monster Uni die richtige Anregung. Angespannt sitze ich am Mac, die Schulter sind hochgezogen, der Rücken rund – das führt zu Verspannungen und Schmerzen. Art, das denkbar merkwürdigste Mitglied der Omega Kreischma-Studentenvereinigung, hat damit keine Probleme – und das liegt nicht nur daran, dass er gar keinen Rücken hat. Er studiert New-Age Philosophie an der Monster Uni, führt ein Traumtagebuch und ist überaus gelenkig. Art hat für uns Pixar-Fans ein paar Übungen zusammengestellt.

1. Pflücken Sie Äpfel! Stellen Sie sich vor, diese hängen hoch über Ihrem Schreibtisch (geht im Sitzen oder im Stehen). Recken und strecken Sie sich tüchtig danach, abwechselnd mit dem linken und dem rechten Arm (jeweils 5x).

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2. Stellen Sie sich nun aufrecht hin, heben die Arme und winkeln Sie die Ellenbogen im rechten Winkel ab (wie ein U). Jetzt beide Ellenbogen gleichzeitig nach hinten ziehen. Einen Moment lang halten, nach vorn führen und wiederholen (10x).

3. Legen Sie Ihre Handflächen locker auf Ihre Schultern (linke Hand auf die linke Schulter, rechte Hand auf die rechte Schulter) und kreisen sie dann langsam die Ellenbogen. Erst beide gleichzeitig nach hinten, dann noch vorne (je 5x). Lassen Sie die Arme locker hängen und kreisen anschließend jede Schulter einzeln (je 5x)

Bildschirmfoto 2013-11-03 um 18.03.45

4. Spätestens jetzt müssen Sie sich wirklich hinstellen: Achten Sie auf stabilen Stand, etwas mehr als schulterbreit, Knie leicht angewinkelt. Beugen Sie sich leicht nach vorne, stützen Sie sich auf den Oberschenkeln ab und mobilisieren Sie Ihren Rücken, indem Sie ihn im unteren Teil abwechselnd runden und vorsichtig leicht ins Hohlkreuz gehen (5x).

5. Und zum Abschluss machen Sie es wie Art (l.) und lassen beide Arme und den Kopf einmal hängen und schütteln sie aus.

Bildschirmfoto 2013-11-03 um 18.03.58

Ich hab das Ganze mal in einem meiner Seminare ausprobiert. Ja, die Leute haben saudoof geschaut und sie haben noch mehr geschaut, als ich erklärte, dass ich die Tipps von Art habe. Ich stelle fest: Die Leute haben absolut keinen Humor. Was soll’s, ich freu mich derweil auf Die Monster Uni auf Blu ray.

Standardwerk „Social Media für Friseure“ radikal reduziert. 8,00 Euro statt 24,80 Euro – 67 % billiger

4. November 2013

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Soeben hat der Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks mein Standardwerk „Social Media für Friseure“  radikal im Preis reduziert. Statt 24,80 Euro kosten ein Band des Restbestandes meines Buches nur noch 8,00 Euro (zzgl. Porto und Verpackung). Das ist eine Reduzierung um 67 Prozent. „Wir räumen unser Lager und wollen mit der Aktion noch mehr Friseure bewegen, sich in den sozialen Netzwerken zu beteilen. Friseure dürfen den Anschluss an die Zeit nicht verpassen“, so Landesinnungsmeister Andreas Popp.

Bestellung:

Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks, Pettenkoferstraße 7, 80336 München, E-Mail info@friseurebayern.de, Fax (089) 55 02 93 43 oder Formular  unten

Die Welt der Kommunikation ist im Umbruch. Klassische Tageszeitungen verlieren an Auflage und an Reichweite in jungen Zielgruppen. Viele junge Kunden informieren sich im Internet und in den sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter & Co über die Neuerungen. Jetzt gilt es für Friseursalons einzusteigen und Kundenkontakte zu pflegen, neue Zielgruppen zu erschließen, Mitarbeiter zu gewinnen und sich mit Kollegen auszutauschen. Der Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks hat die Zeichen der Zeit erkannt und unterstützt Friseure bei ihrem Social Media-Vorhaben mit dem Buch „Social Media für Friseure“ von Matthias J. Lange.

Welche Chancen bieten Social Media-Auftritte für einen Friseursalon? Welche Plattformen sind sinnvoll? Was darf veröffentlicht werden? Diese und andere Fragen beantwortet das Buch.

Hier gibt es eine kostenlose Leseprobe des Buches. Das Buch versteht sich weniger als theoretisches Lehrbuch, sondern als leicht verständliche Sammlung von Tipps und Ratschlägen für den Friseuralltag. Auf 164 farbigen Seiten mit anschaulichen Fotos werden dem Leser Chancen und Risiken der sozialen Netzwerke im Friseurhandwerk verständlich erläutert. Hier haben wir ein wenig Feedback zum Buch gesammelt. Hier habe ich mal gesammelt, was die Friseure über das Buch meinen und hier habe ich gesammelt, was die Medien über das Buch meinen.

In dem Buch zeige ich, wie die Kommunikation in einem Friseursalon vernetzt aussehen kann und stellt Marketingmaßnahmen vor. Zudem präsentiere  zahlreiche Beispiele von erfolgreichen Social Media-Auftritten und Aktionen wie einen Enten-Flashmob eines Optikers oder ein Voting eines Friseurs. Berühmte Blogger wie der Modeblogger Heiko Kunkel, die Safttante oder Fleischer Ludger Freese kommen auch zu Wort.

Das Buch entstand in enger Zusammenarbeit mit dem Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks. „Das Buch kommt aus der Praxis und ist für die Salonpraxis geschrieben“, so Landesinnungsmeister Andreas Popp. „Der LIV Friseure Bayern ist stolz darauf, als erster Friseurverband in Deutschland ein solches Fachbuch aufgelegt zu haben.“

Die Daten:

Matthias J. Lange: „Social Media für Friseure“

164 Seiten, durchgehend farbig

Preis: 8,00 Euro (zzgl. Porto und Verpackung) statt 24,80 Euro

Bestellung:

Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks, Pettenkoferstraße 7, 80336 München, E-Mail info@friseurebayern.de, Fax (089) 55 02 93 43

10 Praxistipps für mehr Weihnachtsumsatz im Onlineshop

3. November 2013

Vor kurzem diskutierte ich in einem Seminar mit Mittelständlern über den Sinn und Unsinn von Onlineshops für ihre Geschäfte. Ich halte es für enorm wichtig, dass der Mittelstand noch mehr im Onlinehandel fußt fast und das Geschäft nicht nur Amazon und Co überlässt.

Als Unterstützung kamen mir Tipps der Berliner Online-Marketing Agentur Löwenstark gerade recht. Sie haben 10 Praxistipps für mehr Weihnachtsumsatz im Onlineshop veröffentlicht, die ich allesamt empfehlen kann. Denn nicht vergessen: In absehbarer Zeit droht völlig überraschend Weihnachten.

Tipp 1: Lieferzeiten glasklar kommunizieren

In puncto Online-Weihnachtsshopping zählt für die Käufer vor allem eins: die pünktliche Lieferung der Ware. „Daher ist es extrem wichtig, die Lieferzeiten so präzise wie möglich zu kommunizieren“, erklärt Nina Trautmann von Löwenstark. „Zeigen Sie prominent die Lieferbarkeit der Produkte und benennen Sie die durchschnittliche Lieferzeit.“ Durch Lagerstandsanzeigen kann der Kaufreiz noch verstärkt werden: Bei Warenknappheit ist der Kunde eher bereit, den Artikel sofort zu kaufen als im Internet nach alternativen Angeboten zu suchen.

Tipp 2: Service anbieten

Zur stressigen Weihnachtszeit ist ein guter und zuverlässiger Kundenservice Gold wert. Dazu gehören unter anderem eine kostenlose Hotline – angezeigt im sichtbaren Bereich des Browsers – und ein FAQ-Bereich mit Fragen und Antworten rund um Weihnachts-Bestellungen: Wie hoch sind die Versandgebühren? Welche Zahlungsmöglichkeiten gibt es? Wie und unter welchen Bedingungen ist ein Warenumtausch möglich?

Tipp 3: Rückgabemöglichkeiten erweitern

Weihnachtsgeschenke treffen nicht immer den Geschmack des Beschenkten. Wollen Online-Händler die Verkaufschance ihrer Produkte vor Weihnachten erhöhen, dann sollten sie ihren Kunden eine kostenlose Rücksendung oder einen Umtauschservice anbieten. Wichtig ist, dass die Informationen rund um das Rücktritts- und Umtauschrecht prominent auf der Seite dargestellt werden. Die Frist, innerhalb welcher die Ware zurückgegeben oder umgetauscht werden kann, ist zu nennen. „Der Gesetzgeber gibt 14 Tage vor. 30 Tage oder mehr sind aber in der langen Vorweihnachtsphase ein deutlicher Pluspunkt“, erklärt Trautmann. „Im Optimalfall sollten die Shops die Rückgabefrist auf ein oder zwei Wochen nach Weihnachten anpassen.“

Tipp 4: Slideshow zum Thema Weihnachtseinkauf auf Startseite einbinden

Mit Bildern auf Kundenfang: Hochwertige und realitätsnahe Bilder, Grafiken und Videos besitzen eine starke Anziehungskraft. Ein Teaser und eine passende Slideshow zum Thema Weihnachten zeigen die Aktualität der Seite, ziehen die Aufmerksamkeit der User auf sich und verlängern ihre Verweildauer im Online-Shop, was sich positiv auf die Konversionsrate auswirken kann.

Tipp 5: Gutscheinkauf anbieten

Wer keine passende Idee für ein Weihnachtsgeschenk gefunden hat oder auf Nummer sicher gehen will, legt gern einen Gutschein unter den Tannenbaum. „Dieser muss mindestens ein Jahr gültig sein – am besten aber drei“, rät Nina Trautmann von der Löwenstark Online Marketing GmbH. „Auch hier gilt: Platzieren Sie die Information über die Gültigkeitsdauer und die Einlösungsmöglichkeiten der Gutscheine prominent auf der Seite. Bieten Sie zudem Ihren Kunden eine persönliche Gutscheingestaltung im speziellen Weihnachtsdesign an.“

Tipp 6: Besondere Weihnachtsaktionen und -angebote bereitstellen

Durch attraktive Weihnachtsaktionen und -angebote können Online-Händler unwiderstehliche Kaufanreize setzen. Sich täglich erneuernde Angebote zum Schnäppchenpreis in Form eines Adventskalenders, ein weihnachtliches Gewinnspiel oder praktische Geschenktipps motivieren Kunden zum wiederholten Besuch der Seite. Online-Händler, die Mehrwert für ihre Kunden schaffen und sie gleichzeitig über soziale Netzwerke, Newsletter oder auf der Startseite promoten, können diesen Effekt noch steigern.

Tipp 7: Produktbeschreibungen anpassen

Auch Onlineshops sollten ein besonderes Einkaufserlebnis bieten. „Zu Weihnachten sind die wichtigen Produkte und Auslagen in den Ladengeschäften immer in einem weihnachtlichen Umfeld drapiert. Warum? Weil das Auge mitkauft“, erklärt Trautmann. „Schaffen Sie für Ihre Produkte zum Beispiel mit speziellen Fotos oder angepassten Texten einen Bezug zu den Festtagen. Weihnachtsgeschenke sind schließlich etwas Besonderes.“

Tipp 8: Den Kunden mit Geschenktipps unterstützen

Typische Situation zu Weihnachten: Der Mann ist geknickt, weil zum Fest wieder nur eine Krawatte auf dem Gabentisch liegt. „Schaffen Sie Abhilfe, indem Sie Geschenktipps anbieten oder auf aktuelle Trends verweisen. Sie können auch Bestenlisten anbieten – die beliebtesten Einkäufe von Männern oder Frauen“, sagt Trautmann. „Zeigen Sie einfach, dass Sie tolle Lösungen für das typische Geschenkdilemma anbieten.“

Tipp 9: Bezahlmöglichkeiten klar kommunizieren

Wenn es um das Bezahlen geht, versteht der Deutsche keinen Spaß. Onlinehändler sollten bereits vorab alle Zahlungsmöglichkeiten deutlich auflisten. „Speziell beim Zwang zur Vorkasse hört die Freundschaft auf. Zwei Drittel der Kunden brechen hier den Bezahlvorgang ab“, so die Löwenstark-Expertin Trautmann. „Wenn Sie als Shopbetreiber auf die Vorkasse angewiesen sind, sollten Sie diese Notwendigkeit frühzeitig benennen und sie vor allem gut begründen.“

Tipp 10: Werbung fürs Weihnachtsgeschäft optimieren

Wenn es um das Online-Weihnachtsgeschäft geht, ist nicht nur die OnPage-Optimierung wichtig – der gesamte Marketing-Mix ist entscheidend. Mithilfe von Google-Adwords, Banner-Werbung oder Re-Marketing-Maßnahmen locken Online-Shops mehr Besucher auf ihre Seite und sorgen für eine höhere Konversionsrate. Solche Maßnahmen sind auch kurzfristig umsetzbar.

Line Extensions für Buchhandlungen durch Hergo-Schmuck

2. November 2013

Buchhandlungen verlieren immer mehr an Umsatz. Die Kunden bleiben fern und bestellen ihre Bücher lieber bei Amazon als im örtlichen Buchladen. Außerdem etabliert sich in Deutschland das eBook als Alternative zum traditionellen Papierbuch.

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Jetzt gilt es für Buchhandlungen auf neue Konzepte zu setzen. Die Idee, auch CDs, DVDs oder gar Spiele und Spielzeug zu verkaufen, ist nicht neu. Ich habe mich mit Oliver Czelniak von Hergo auf dem Beauty Forum in München getroffen. Hergo verkauft erfolgreich Schmuck und zwar in Schreibtwarenläden, Buchhandlungen und auch in Friseursalons. In der Verlagsbranche hieß das früher Line Extension – das Angebot wird um attraktive Waren erweitert.

Dafür liefert Hergo gleich ein komplettes Sortiment mit Ständern. Siehe da, das Konzept funktioniert. Oliver Czelniak kann von erfolgreichen Abschlüssen berichten. Viele Buchhandlungen müssten allerdings über ihren Schatten springen und konsequent ihr bisheriges Modell in Frage stellen. Das fällt freilich so manchen Buchhändler schwer – vielleicht ist der Leidensdruck noch nicht so groß.

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Die ganze Sache passt natürlich auch ideal in Friseursalons. Dort trifft man in der Regel auf ein modeaffines Publikum. Ich spreche ausdrücklich nicht von den 10 Euro Billigfriseuren, sondern von den Salons mit gutausgebildeten Mitarbeitern.

Ich fand die Idee hervorragend und für überlegenswert. Daher habe ich ein kleines Interview mit Oliver Czelniak gemacht.