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Wie das Playmobil-Reporterset 3468 meinen Berufswunsch beeinflusste

17. April 2017

So viele Produkte in meinem Umfeld sind weißblau oder blauweiß und ich habe eine Reizüberflutung, wenn ich an die Produkte in diesen Farben denke. Daher hatte ich Schwierigkeiten bei der Blogparade der IronBlogger München zu diesen Farben. Es war einfach zu viel. Beim Nachdenken überlegte ich mir, welche Geschichten ich zu diesem Thema bloggen könnte.

Ich muss mir das Set mal wieder kaufen.

Ich muss mir das Set mal wieder kaufen.

Als Kind war ich von einer Fernsehserie fasziniert, die sich um die Reporter der fiktiven Tageszeitung Los Angeles Tribune drehte: Lou Grant – diese Serie prägte mich und meinen späteren Berufswunsch Journalist. Ich liebte die Personen und die Geschichten. Und ich spielte als Kind meine Reportergeschichten mit Playmobil nach. Meine Eltern kauften mir im Jahre 1984 das Playmobil Set 3468. Ich spielte gerne Lego und ich spielte gerne Playmobil. Und das Set 3468 war ein Kamerateam mit Übertragungswagen. Ich habe es geliebt und habe meine Art Lou Grant mit den Playmofiguren aus dem fränkischen Zirndorf nachgespielt. Die Farben waren freilich weißblau oder blauweiß. Das Team tvi Television international bestand aus einem Kameramann für eine Studiokamera, eine Ton-Dame, einen Redakteur mit Bart und einen mobilen Reporter. Vielleicht eine Art Bayerischer Rundfunk, denn die Farben waren ähnlich und die Bartträger unter den Redakteuren habe ich damals beim PresseClub München auch getroffen. Es gab einen Übertragungswagen in weiß mit einem blauen Streifen an der Seite, es gab Scheinwerfer und eine schwenkbare Studiokamera und einen Tonarm.


Am liebsten war mit allerdings der Reporter. Er hatte eine Filmkamera (wahrscheinlich 16 mm) in der Hand und einen Rucksack auf dem Rücken. Wahrscheinlich war damals der Akku-Pack untergebracht. Diesen Typen schickte ich auf meine journalistischen Reisen. Im Grunde war er so eine Art Gerd Ruge, Peter Scholl-Latour, Peter von Zahn oder Dieter Kronzucker, wie meine Helden damals in der realen Welt hießen. Den Namen meines Reporters habe ich vergessen. Ich glaube, er hieß immer wieder anders und musste ja auch in unterschiedliche Rollen schlüpfen. Mein Reporter besuchte Cowboys und Indianer, war Kriegsberichterstatter, reiste zu Piraten und er filmte auch eine königliche Playmobil-Hochzeit – Charles und Diana hinterließen auch bei mir als Jugendlicher ihre Spuren.
Irgendwann spielte ich nicht mehr mit Playmobil. Ich war zu alt. Meine Reporter verkaufte ich auf dem Flohmarkt und habe heute nur noch das Drehgestell der Studiokamera. Geblieben ist eine nette Erinnerung und ein weiterer Mosaikstein meines Berufswunsches, den ich später auch umgesetzt habe. Das Spiel mit meinem Playmobil-Reportern hat mich geprägt. Was kann es Schöneres geben?

Buchkritik: Inside IS – 10 Tage im Islamischen Staat von Jürgen Todenhöfer

8. Juni 2015
Der Stern brachte mich zu Jürgen Todenhöfer.

Der Stern brachte mich zu Jürgen Todenhöfer.

Ich wurde durch die Stern-Kampagne auf das Buch von Jürgen Todenhöfer aufmerksam. Der Stern besann sich auf seine Wurzeln als Reportage-Magazin und warb überall in der Republik für seine IS-Ausgabe. Im Mittelpunkt dabei war das Buch Inside IS von Jürgen Todenhöfer. Der Stern titelte „Im Mittelpunkt des Kalifats“. Als gelernter Tageszeitungsjournalist liebe ich Reportagen. Für mich ist die Reportage die Hochform des Journalismus. Reporter erklären die Welt – das fand ich immer faszinierend und gut. Und wenn der Stern zu seinen Wurzeln als Reportage-Magazin zurückgefunden hat, ist das auch gut: Lebensbeichte, große Geschichten, Gänsehaut und Enthüllung lauteten die Schlagworte beim Stern.

Werbung für den Stern.

Werbung für den Stern.

Der Bericht über die 10 Tage im Islamischen Staat machten mir Lust, mehr von Jürgen Todenhöfer zu lesen. Ich kannte Jürgen Todenhöfer als Mitglied der CDU-Stahlhelmfraktion um Alfred Dregger – aber inzwischen hat sich Jürgen Todenhöfer wohl geändert, er ist sanfter geworden und ist zum Journalisten avanciert.

In zwei Tagen gelesen, das Buch Inside IS von Jürgen Todenhöfer.

In zwei Tagen gelesen, das Buch Inside IS von Jürgen Todenhöfer.

Über die Pressestelle des Bertelsmann-Verlags besorgte ich mir das Buch Inside IS – 10 Tage im ‚Islamischen Staat‘. Innerhalb von zwei Tagen las ich das 288 seitige Buch. Zunächst muss ich Jürgen Todenhöfer meine Hochachtung für seinen Mut aussprechen. Zusammen mit seinem Sohn Frederic und einem Kollegen reiste er zehn Tage als Journalist in den Islamischen Staat. Ich hätte diesen Mut nicht gehabt, ich hätte mein Kind aber auch nicht in Gefahr gebracht. Das muss die Familie selbst ausmachen.
Todenhöfer reiste als erster westlicher Journalist zum IS, wobei vor ihm der Journalist Medyan Dairieh der Internet-Plattform Vice News drei Woche den Islamischen Staat besuchte und eine interessante Reportage in Raqqa drehte. Sie gibt es bei YouTube zum Ansehen.


Jürgen Todenhöfer ging anders vor. Er beherzigte einen der wichtigsten Sätze des Journalismus, den ich in meinen Seminaren auch immer predige: Audiatur et altera pars. Dieser lateinische Spruch stammt aus dem römischen Recht und bedeutet soviel wie: Die andere Seite möge gehört werden. Und das ist genau der Kernsatz des Buches. Todenhöfer will die andere Seite hören. Er gibt den IS-Vertretern die Möglichkeit, sich auszubreiten. Die Aussagen der IS-Vertreter sind schwer verdaulich und tun weh. Todenhöfers Ablehnung gegenüber diesen Terroristen ist klar und dennoch lässt er sie zu Wort kommen. Das finde ich richtig, denn meiner Meinung nach, entlarven sich die IS-Vertreter mit ihren Aussagen und Handlungen als eiskalte Terroristen, die sich das Deckmäntelchen des Islam übergestreift haben. Ich glaube nicht, dass dies der wirkliche Islam ist und ich will und werde auch keine Religionsdebatte führen. Klar ist, dass Hardliner auf beiden Seiten den Autoren Todenhöfer vorwerfen, dass der IS zu Wort kommt und Todenhöfer ihm damit eine Plattform gibt. Und dennoch: Audiatur et altera pars. Aber genau das ist der Verdienst von Jürgen Todenhöfer. Und ich glaube nicht, dass Todenhöfer Propaganda für den IS macht und durch sein Buch dem IS auch noch Kämpfer in die Arme treibt. Er schreibt eindeutig: „Der IS ist eine mörderische Terrororganisation, für die es Erklärungen, aber keine Rechtfertigung gibt.“
Der Leser kann die mühevolle Kontaktaufnahme mit dem IS via Skype verfolgen. Die Dialoge werden überarbeitet abgedruckt. Wir erfahren viel über die Psyche und Argumentation dieser Leute. Aber hier setzt meine Kritik an. Ich liebe Reportage und ich liebe Reportage-Bücher. Aber ich möchte mehr Hintergrund, tieferen Hintergrund. Nur den Dialog mit einem IS-Vertreter abzudrucken, ist mir zu wenig. Ich möchte mehr historische Einordnung wie ich es von großen Kollegen wie Peter von Zahn, Gerd Ruge oder Peter Scholl-Latour gewohnt bin. Das sind Storyteller und sie liefern Zusammenhänge. Das liefert für mich Jürgen Todenhöfer nicht und das ist schade. Die Dialoge zeigen den Recherchenweg, eine Aufbereitung der Recherche wie wir es bei Woodward/Bernstein gelernt haben, wäre für mich wünschenswert. Jürgen Todenhöfer ist auf einer Mission, aber er ist für mich kein klassischer Journalist, auch wenn er sich als solcher bezeichnet. Ich will damit nicht seinen Verdienst schmälern und habe wie geschrieben, große Hochachtung vor seinem Mut, aber ich lese dann doch lieber die genannten großen Kollegen, die ihr journalistisches Handwerk aus meiner Sicht besser verstehen.
Das Buch Inside IS – 10 Tage im ‚Islamischen Staat‘ beginnt mit einer gewissen Aufklärung. Der Autor Jürgen Todenhöfer schafft ein Bewusstsein, warum die Kluft zwischen Westen und Naher Osten immer tiefer wird. Bezeichnet ist für mich der Satz: „Wenn Zivilisten getötet werden, handelt es sich immer um Mord. Darüber kann es keine Diskussion geben.“ Da hat Todenhöfer recht und diese Aussage gilt nicht nur für den IS, sondern auch für Kriegstreiber im Westen.
Sehr eindrucksvoll ist der Fanatismus der IS beschrieben. Sie beziehen ihre Überlegenheit nicht aus militärischer Stärke, sondern aus der Kraft des Islam. So erklären sie sich, dass nur wenige IS-Kämpfer gut ausgerüstete Armeen in die Flucht schlagen. Die IS-Kämpfer sind überzeugt mit ihrer totalitären Ideologie und ihrer demonstrativen Brutalität die Welt verändern zu können. In Mosul haben weniger als 400 IS-Kämpfer etwa 25000 hochmodern ausgerüstete irakische Soldaten und Polizisten in die Flucht geschlagen. Gerade das Enthaupten von Menschen und das Zurschaustellen von abgeschlagenen Köpfen, das lebendige Verbrennen eines jordanischen Piloten sind ekelhaft, drücken aber extrem auf die Psyche der Kriegsgegner. Und nachdem alles gefilmt und über Netzwerke verbreitet wird, kommt der Terror der IS zu uns und schürt die Angst.
Ich lese viel über die mühevolle Reise in den IS-Staat, lese die kleinen Geschichten am Rande. Aber was hätte Todenhöfer aus dem Material machen können, wenn er schreiben könnte. Seine Eindrücke sind erstklassig, aber es liest sich leider nicht erstklassig. Die Infos über die Interviews sind hervorragend, eine gute Grundlage für mehr. Leider leidet das Buch unter Redundanz. Immer wieder fragt Todenhöfer nach etwaigen Anschlägen in Deutschland. Diese Frage ist wichtig, aber sie verliert durch seine Wiederholung an Dramatik. Hier hätte ein Lektor eingreifen müssen. Und diese Frage nach dem Lektor stelle ich mir immer wieder beim Lesen. Der Schreibstil von Todenhöfer ist nicht berauschend und das ist schade. Es gibt zudem den Vorwurf der Selbstinszenierung. Den möchte ich nicht gelten lassen, denn schließlich ist es eine Reportage und kein Sachbuch über die Entstehung und Verbreitung des IS. Wer ein Sachbuch will, muss ein anderes Buch lesen.
Das entscheidende Interview mit Abu Qatadah alias Christian Emde, dem deutsche IS-Kämpfer/Sprecher aus dem Ruhrpott, steht am Ende des Buches. Das Buch Inside IS – 10 Tage im ‚Islamischen Staat‘ steuert auf diesen Höhepunkt hin und wer das Video dazu gesehen hat, merkt, wie knapp Todenhöfer dabei war, selbst ermordet zu werden. Ich hatte das Video vor der Lektüre des Buches in Auszügen gesehen, das war leider ein Fehler. Es tat gut, das gesamte Interview jetzt zu lesen, um die Zusammenhänge besser zu verstehen. Aber wirklich gepackt hat mich die Passage, als Todenhöfer erkennt, dass sein Fahrer wohl der IS-Killer Jihadi John war. Dieser skrupellose Killer enthauptete zahlreiche Menschen und ist ein verabscheuungswürdiger Terrorist. Hier kommt die Panik auf, doch leider ist mir die Analyse zu dünn, warum Jihadi John den Journalisten auf seiner Reise begleitete. Die Angebote an den britischen Premier und die damit einhergehende Propaganda durch die IS-Filme ist mir zu wenig.
Übrigens: Das Buch enthält 24 Seiten mit Fotos von der Reise. Sie zeigen sehr authentisch die Situationen von Todenhöfer und seinem Sohn. Gerne würde ich mehr, viel mehr von diesen Bildern sehen und nicht nur diese 24 Seiten. Ich hoffe, Jürgen Todenhöfer veröffentlicht noch ein Fotobuch mit weiteren Fotografien.

Persönlicher Nachruf auf Peter Scholl-Latour

17. August 2014

Er stand für mich für eine besondere Art des Journalismus, der heute nur noch schwer zu finden ist: Peter Scholl-Latour ist tot.
Er war einer derjenigen, die mich zu meinem Beruf inspirierten, deren Berufung es war, Geschichten zu erzählen. Es gab nicht viele seiner Zunft, die so waren wie er: ganz sicher der große Peter von Zahn oder Gerd Ruge – nur um ein paar dieser Liga zu nennen.
Im Bücherregal meiner Eltern entdeckte ich sein Buch Tod im Reisfeld und damit war es um mich geschehen. So kam ich als Jugendlicher zum ersten Mal mit Indochina in Kontakt. Ich lerne eine Welt vor Vietnam kennen und war von der Erzählweise fasziniert. Es folgten weitere Bücher und mit Seinem Buch Mord am großen Fluß begriff ich erst, was die Entkolonialisierung von Afrika hieß. Peter Scholl-Latour erklärte mir die Welt und ich war ein begieriger Schüler. Noch heute hängt in meinem Arbeitszimmer ein Autogramm von ihm, für mich eine Mahnung, Geschichten zu erzählen und nicht nur KPIs zu verfolgen.
Er erklärte uns Deutschen den Islam und ich kann verstehen, dass viele die besserwissende Person Peter Scholl-Latour ablehnten. Ich nicht. Ich genoss es, wenn der alte, knorrige Haudegen die neue Reportergeneration auseinandernahm und sie runterputzte. Je älter er wurde, desto störrischer wurde er und sicherlich vergriff er sich das eine oder andere Mal in seiner Wortwahl, wenn es in der Diskussion heiß her ging. Peter Scholl-Latour teilte aus und verfügte über ein tiefes Fachwissen.

Und es war nicht nur ein Wissen aus Büchern, nein Peter Scholl-Latour sprach mit den Leuten. Er ging raus und recherchierte, holte kontroverse Meinungen ein und verarbeitete sie in seinen Artikeln, Büchern und Filmen.
Mit den modernen Strukturen scheiterte er allerdings und ich meine damit nicht soziale Medien. Ich meine damit die Strukturen der Verlagswelt. Als Chefredakteur des Stern musste er sich um Verwaltung und Auflagenzahlen kümmern – das war nicht seine Welt. Er kam aus einer Welt des Geschichtenerzählens und das ist für mich seine Kunst. Dafür und für manches andere werde ich den großen Mann des Journalismus in Erinnerung behalten. Und wenn ich im Arbeitszimmer sitze, das Autogramm von Peter Scholl-Latour sehe, dann weiß ich, warum ich diesen Beruf gewählt habe.

 

Peter Scholl-Latour: Nachträglich alles Gute zum 90.

15. März 2014

Im Grunde ist er heute ein störrischer alter Mann, aber ich bin immernoch ein Fan von ihm. Ich meine den Journalisten Peter Scholl-Latour, der vor kurzem seinen 90. Geburtstag feierte. Er war mit seinen Büchern jemand, der mir den Beruf Journalist schmackhaft gemacht hat.

Im Wohnzimmer meiner Eltern lag eines Tages die Ausgabe seinen Klassikers Der Tod im Reisfeld herum. Als Jugendlicher habe ich den Vietnam-Krieg mitbekommen, aber von Indochina wusste ich eigentlich nichts. Das änderte sich, als ich das Buch von Scholl-Latour zu lesen begann. Es fesselte mich und schlagartig war ich ein Fan dieses Mannes.

Ich habe ein Autogramm von dem jungen Peter Scholl-Latour im Arbeitszimmer.

Ich habe ein Autogramm von dem jungen Peter Scholl-Latour im Arbeitszimmer.

Ich kaufte mir weitere Bücher, war begeistert über die Afrika-Bücher wie Mord am großen Fluß und merkte auch, dass er zeitweise sogar Chefredakteur vom Stern war – nach der Hitler Tagebücheraffäre. Aber Scholl-Latour war wohl weniger der Blattmacher und Verwalter, sondern vielmehr aktiver Journalist und warf beim Stern hin. Als die islamische Revolution stattfand, sah ich ihn immer wieder im Interview mit Ayatollah Khomein. Ich sagte immer meinen Kollegen: Schaut mal, der Typ geht raus und kennt die Leute. Er redigiert nicht nur dpa und ap, sondern schafft Nachrichten und Reportagen. Diese Art von Geschichten liebe ich und finde es einen großartigen Journalismus: Raus zu den Leuten und Augen auf.

Und das ist sicherlich eine der Stärken von Peter Scholl-Latour. Er geht raus und spricht mit Menschen. So bekommen seine Artikel, Bücher und Filme natürlich eine subjektive Sichtweise, die andere ihm natürlich vorwerfen. Aber damit steht er für mich in der Tradition von Peter von Zahn oder Gerd Ruge, die ich beide auch sehr bewundere. Heute wird Reportage-Journalismus nicht mehr bezahlt. Billig muss es heute sein, aber ich glaube, ein junger Scholl-Latour wäre ein starker Blogger geworden.

Im heutigen Medienzeitalter ist Peter Scholl-Latour wahrscheinlich überfordert. Seine Welt ist nicht Google und Blogs, Tags und SEO. Er muss sich aber mit 90. Jahren nicht mehr beweisen. Obwohl ich gerne einen Scholl-Latour des 21. Jahrhunderts begegnen würde.

Immer wieder sehe ich ihn im Fernsehen bei Talkshows, wo er junge Grünschnäbel die Leviten liest. Mir gefällt sein barscher Ton, wenn er dem Moderator über den Mund fährt oder von alten Zeiten schwadroiniert. Der alte Mann hat heute sogar einen YouTube-Kanal und ich schau mir seine alten Sendungen gerne an. Der Scholl-Latour ist ein Original und das ist er auch mit 90 Jahren. Ich gratuliere von ganzem Herzen nachträglich.