Bei uns im Dorf hat es gebrannt, richtig gebrannt. Die Rauchsäule war weit über die Ortschaft Maisach im Landkreis Fürstenfeldbruck zu sehen.
Die Scheune eines leerstehenden Bauernhofes im Zentrum der Gemeinde gegenüber des gut besuchten Edeka-Supermaktes ist aus noch unbekannten Gründen in Brand geraten. Das Gebäude stand schon einige Jahre leer. Ob Personen zu schaden kamen, ist bislang unbekannt. Die Freiwillige Feuerwehr Maisach und umliegende Feuerwehren bekämpfen den umfangreichen Brand. Die Ortsdurchfahrt musste gesperrt werden. Die Feuerwehr rief die Bevölkerung auf, aufgrund der starken Rauchentwicklung die Fenster zu schließen. Der Brandgeruch war auch bei einem Kilometer Entfernung zu bemerken.
Zwei Drehleitern wurden zur Brandbekämpfung eingesetzt. Die Feuerwehr Maisach hatte erst im vergangenen Jahr eine neue Drehleiter angeschafft, die sich jetzt bewehrt hat. Die Leiter ist seit November 2022 im Einsatz. Es rückte ein Großaufgebot an Blaulichtkräften ins Ortzentrum an, um den Brand in den Griff zu bekommen und ein Übergreifen der Flammen zu verhindern. Es kamen zum Einsatz die Freiwilligen Feuerwehren aus Maisach und den umliegenden Gemeinden/Städten Gernlinden, Überacker, Germerswang, Rottbach, Esting, Germering, Gröbenzell und Fürstenfeldbruck und die Kreisbrandinspektion sowie der Rettungsdienst und die Polizeikräften.
Verräter oder Held? Gerade habe ich die Autobiografie Permanent Record von Edward Snowden beendet. Das Buch hatte ich mir beim Erscheinen gekauft und es lag bis bis heute ungelesen herum. In zwei Tagen hab ich diese Autobiografie gelesen, um die Gründe Snowdens für Snowden Verrat besser verstehen zu können. Vor zehn Jahren machte Edward Snowden Spionagepraktiken des US-Geheimdienstes NSA öffentlich. Dann musste er abtauchen – ausgerechnet in Russland.
Edward Snowden ist bis heute eine polarisierende Figur, die international für ihre Enthüllungen im Jahr 2013 bekannt wurde, als sie vertrauliche Informationen über die Massenüberwachungspraktiken der US-amerikanischen National Security Agency (NSA) öffentlich machte. Seine Handlungen haben zu intensiven Debatten über Datenschutz, Bürgerrechte, Regierungstransparenz und staatliche Überwachung geführt. Aber ich frage ich: Ist etwas dann geschehen? Hat sich unser Verhalten geändert? Nein, ich glaube nicht. Das Opfer von Snowden war für die meisten Menschen umsonst, so wird Snowden für mich eine tragische Figur. Der Mann zerstörte sein bisheriges Leben, um Die Welt zu informieren, doch Die Welt interessiert sich zum großen Teil nicht dafür. Brot und Spiele sind wohl wichtiger.
Verteidiger der Privatsphäre Die Befürworter von Snowden sehen ihn als mutigen Whistleblower und Verteidiger der Privatsphäre und Freiheitsrechte. Sie schätzen, dass er das Ausmaß der globalen Überwachungsprogramme, die von Geheimdiensten betrieben wurden, ans Licht brachte und dadurch die breite Öffentlichkeit und die politischen Entscheidungsträger auf die Notwendigkeit von Schutzmechanismen gegen übermäßige staatliche Überwachung aufmerksam machte. Snowden wird oft für seine Opferbereitschaft gelobt, da er seine persönliche Freiheit riskierte, um die Informationen öffentlich zu machen.
Verräter Gegner von Snowden argumentieren hingegen, dass seine Enthüllungen die nationale Sicherheit gefährdet haben könnten, indem sie potenzielle Feinde über die Fähigkeiten der Geheimdienste informierten. Einige betrachten seine Flucht nach Russland als Verrat an den USA und werfen ihm vor, sensibles Material ohne angemessene Filterung oder Prüfung veröffentlicht zu haben, was die Arbeit der Geheimdienste beeinträchtigen könnte.
Unabhängig von den unterschiedlichen Meinungen über Edward Snowden ist unbestreitbar, dass seine Enthüllungen eine tiefgreifende und anhaltende Debatte über den angemessenen Umfang staatlicher Überwachung und die Grenzen der individuellen Privatsphäre ausgelöst haben. Seine Handlungen haben dazu beigetragen, das Bewusstsein für die Herausforderungen im digitalen Zeitalter zu schärfen und den Weg für Reformen im Bereich der Überwachung und des Datenschutzes zu ebnen. Ob man ihn als Held oder als Verräter betrachtet, steht im Zusammenhang mit den eigenen Ansichten über staatliche Macht, Bürgerrechte und die Verantwortung von Individuen im Spannungsfeld zwischen Sicherheit und Freiheit. Interessant ist, dass kaum ein Land der Erde Snowden Asyl gebeten wollte. Die Allmacht der USA ist spürbar. Heute ist Snowden russischer Staatsbürger, aber von einem Geheimnisverrat an Putin ist mir nicht bekannt und konnte ich bei meinen Recherchen nicht finden.
Zum Jahrestag hab ich mir mal wieder den Film von Oliver Stone Snowden angeschaut. Der Streifen ist ein bisschen zäh, aber erzählt die Geschichte ganz gut. Er das Buch nicht lesen will, der schaut eben den Film und sollte ein wenig darüber nachdenken.
Durch Zufall bin ich in YouTube und Facebook auf eine erfrischende Indie-Folk-Band aus Australien gestoßen: Little Quirks. Bisher spielten sie nur Down Under und hatte ein paar US-und GB-Auftritte. Nun waren sie das erste Mal im alten Europa und machten auch in München Station. Ich war also dabei beim allerersten Deutschlandkonzert der Little Quirks im Lost Weekend in München Schwabing.
Little Quirks ist eine australische Indie-Folk-Band, die 2015 an der Central Coast (New South Wales) von den Schwestern Abbey Toole (Gitarre, Gesang) und Mia Toole (Schlagzeug, Gesang) sowie ihrer Cousine Jaymi Toole (Mandoline, Gesang) gegründet wurde. Die Gruppe hat Australien bereist und vier Extended Plays veröffentlicht. Im Jahr 2019 wurde die Gruppe durch Alex Toole (Jaymis älterer Bruder) am Bass und seit Ende 2021 durch Jordan Rouse an der E-Gitarre ergänzt.
Ich habe den Auftritt absolut genossen. Abbey Toole feierte an diesem Abend ihren 21. Geburtstag und die Band war gut aufgelegt und spielte ihre Setliste mit viel Charme und bekannten Temperament ab. Natürlich waren die Damen standesgemäß barfuß unterwegs, so kenne ich sie aus Facebook. Abbey trug den siebziger Jahre Klamottenlook und das Make-up erinnerte an frühe Bowie-Zeiten. Und die bekannten Gitarreninstrumente trugen auch das wunderbare Blitzlogo, wie wir sie aus Bowie-Zeiten von Aladdin Sane kennen. Ich geriet beim Auftritt ins Schwärmen, denn ich bin überzeugt, den Little Quirks steht eine erfolgreiche Karriere bevor. Ihre kraftvollen Show beherrschen die jungen Damen auf jeden Fall einwandfrei. Der Harmoniegesang wirkte, die Fans waren angetan – inklusive mir. Die Musik aus einer Mischung aus Indie-Folk und Alternative-Pop macht einfach Spaß.
Im März 2022 veröffentlichten sie die Single „The Rain“, die australische Rezensentin des NME, Ellie Robinson, beschrieb den Song als „kraftvoll“ mit einem „gefühlvollen, balladesken Lauf, angetrieben von kühl gezupften akustischen Gitarren und hellen Klavierakkorden“ Das Musikvideo wurde von Tim Swallow gedreht. Im August 2022 veröffentlichte die Gruppe ihre vierte EP, Call to Unknowns, die sechs Tracks enthält, darunter die drei vorangegangenen Singles „Someone to Hold“, „Florence’s Town“ und „The Rain“.Die EP wurde von Adam Toole in den Grove Studios und in seinem Heimstudio aufgenommen und produziert. Leider ist es mir bisher nicht gelungen einen physischen Datenträger von der Band zu bekommen und auch auf der Tour in München gab es keinerlei Merch oder Tonträger. So bleibt mir erst mal nur das Streaming über Apple Music.
Nachdem es kein großes Management oder Backstage-Bereich gab, kam ich mit den Australierinnen nach dem Konzert ein bisschen ins Plaudern und brauchte unbedingt ein Autogramm und ein Selfie mit der Band. Also hört euch die Band einmal an und genießt die frische Musik der jungen Damen.
Brain Salad Surgery von 1973 ist nicht nur eines der besten Alben von Emerson, Lake and Palmer (wenn nicht sogar das beste), sondern auch eines der Alben mit dem höchsten Wiedererkennungswert der Band. Und es ist eines meiner Lieblingsalben. Jetzt kam es als Picture Disc heraus und ich musste zuschlagen.
Die Bekanntheit liegt zum großen Teil an dem beeindruckenden Artwork, das das Album ziert. Es ist das Werk des Schweizer surrealistischen Malers, Bildhauers, Filmregisseurs und Bühnenbildners Hans Ruedi Giger, der später für seine einzigartige Arbeit an der Alien-Filmreihe bekannt ist. Ich verehre Giger.
Wie kam es zu diesem Cover? Als ELP auf der Suche nach einem neuen Artwork für ihr viertes Studioalbum waren, schlug ihr Schweizer Promoter Gustav Zumsteg seinen Freund HR Giger vor. „Mein Promoter-Freund bestand darauf, mich zu Gigers Haus zu fahren“, erinnert sich Keith Emerson. „Ich erinnere mich, dass es von außen ein ziemlich bescheidener Bungalow war – bis man hineinging. Das Innendekor war überwältigend, gotisch bis zum Äußersten. Vom Boden bis zur Decke hatte seine einzigartige Airbrush-Technik einen einfachen Raum in eine Kathedrale verwandelt.
Die ursprüngliche Hülle war in der Mitte geteilt, beide Seiten öffneten sich nach außen und enthüllten darunter ein menschliches Frauengesicht mit außerirdisch anmutendem Haar und verschiedenen Markierungen im Gesicht – vermutlich Narben. Für mich ist es Gigers damalige Frau, der Schauspielerin Li Tobler, die später aus dem Leben geschieden ist, Der damalige Arbeitstitel für die LP Whip Some Skull On Ya, ein Euphemismus für Fellatio. Das gefiel Giger natürlich sehr gut.
„Es war naheliegend, Lippen, Penis und Schädel zu kombinieren“, erklärte er damals 1991. „Diese Elemente flossen in das Bild ein. Trotzdem teilte mir Keith plötzlich mit, dass der Titel des Albums Brain Salad Surgery lauten würde. Ich war konsterniert, bis er mir erklärte, dass dieser Ausdruck ebenfalls Fellatio bedeutet.“
Mit der Welttournee „Brain Salad Surgery“ und dem daraus resultierenden Dreifach-Live-Album „Welcome Back My Friends…“ feierten ELP weitere Erfolge. Gigers wurde bekannt. Im Jahr 1977 veröffentlichte er sein erstes Buch, Necronomicon. Regisseur Ridley Scott war so begeistert dass Giger schließlich das Alien entwerfen durfte und den Oscar bekam.
Gigers Arbeit auf dem Gebiet der Musik ging ebenfalls unvermindert weiter. Er arbeitete an Magmas Album Attahk von 1978, Debbie Harrys Album Koo Koo, Danzigs Danzig III: How The Gods Kill und Stevie Stevens Atomic Playboys und entwarf Mikrofonständer für Jonathan Davis von Korn. Er arbeitete auch eng mit Thomas Gabriel Fischer zusammen und entwarf das Cover für das 1985 erschienene Album To Mega Therion von Celtic Frost sowie für das in diesem Jahr erschienene Album Eparistera Daimones von Triptykon.
Doch das Cover von ELP verschwand: Die Ausstellung Giger in Prag lief vom 14. April bis zum 31. August 2005. Nach dem Ende der Ausstellung wurde das Werk für die Rückreise in die Schweiz verpackt und über das Wochenende im Museum verschlossen. Das Werk kam am Dienstag, den 6. September, wieder in Zürich, in Gigers Haus, an und wurde von zwei Assistenten Gigers auf einen anderen Lastwagen umgeladen, der es zum Museum in Gruyeres fuhr, wo man feststellte, dass die beiden einflussreichen Werke fehlten. Ich hab sie nicht.
Bernard Herrmanns Aufnahme von “Psycho” ist ein Meisterwerk der Filmmusik. Die Musik ist so ikonisch wie der Film selbst und hat die Art und Weise, wie wir Filmmusik hören und verstehen, für immer verändert. Herrmanns Verwendung von Streichern und Perkussion ist besonders bemerkenswert. Die berühmte Duschszene wird durch das Schreien der Streicher untermalt, was eine unheimliche Atmosphäre schafft. Die Musik ist so effektiv, dass sie den Film ohne Dialog tragen könnte. Bernard Herrmann war ein US-amerikanischer Komponist und Dirigent, der durch seine Arbeit an Filmmusik bekannt wurde. Hier eine schöne Vinyl-Ausgabe.
Er wurde am 29. Juni 1911 geboren und starb am 24. Dezember 1975. Herrmann arbeitete mit vielen berühmten Regisseuren zusammen, darunter Alfred Hitchcock, François Truffaut und Martin Scorsese. Er komponierte die Musik für viele Filme, darunter “Citizen Kane”, “Vertigo” und “Psycho”. Sein letztes Werk war Taxi Driver. Nachdem der letzte Takt eingespielt war, verstarb Herrmann.
Bernard Herrmanns Musik für Alfred Hitchcocks Film „Psycho“ wird weithin als bahnbrechende Leistung in der Filmmusik angesehen und hat selbst einen ikonischen Status erlangt. Mehrere Aspekte tragen zur Einzigartigkeit und Wirkung von Herrmanns Musik in „Psycho“ bei.
Zunächst einmal war Herrmanns innovativer Einsatz von Klang und Instrumentierung entscheidend für die Gestaltung der Atmosphäre des Films und die Verstärkung seiner spannenden und psychologischen Elemente. Er setzte hauptsächlich auf Streichorchester, insbesondere Violinen, um einen durchdringenden, schrillen Effekt zu erzeugen, der die Spannung und Unruhe steigerte. Die schrillen und dissonanten Streicher, besonders in der berüchtigten „Duschszene“, sind sofort erkennbar und untrennbar mit dem Horrorfilmgenre verbunden.
Darüber hinaus brach Herrmann mit dem damaligen traditionellen Stil der Filmmusik. Anstelle eines großen Orchesters entschied er sich für ein kleineres Ensemble, das die Streicher betonte und dadurch eine intime und klaustrophobische Qualität der Musik erzeugte. Diese Wahl spiegelte die Erzählung des Films wider, der sich größtenteils in engen Räumen abspielt und die gestörte Psyche seiner Charaktere erkundet. Hier eine schöne Kombi-CD von Psycho und Vertigo. Herrmanns Partitur für „Psycho“ war auch bemerkenswert für den Einsatz von Leitmotiven, wiederkehrenden musikalischen Themen, die mit bestimmten Charakteren oder Konzepten verbunden sind. Das bekannteste Motiv ist das treibende und repetitive Thema, das die Figur des Norman Bates begleitet, der zentrale Charakter des Films. Dieses Motiv erfasst die Dualität von Bates‘ Persönlichkeit, mit einem Wechsel zwischen Verletzlichkeit und Bedrohlichkeit. Die thematische Herangehensweise verleiht der Musik eine zusätzliche Tiefe.
Im Moment sind wir bei genau 19.044 Bäumen bei der Togowald-Challenge und wir haben bis Ende Juli noch ein wenig Zeit, die geplante 20.000-Grenze zu knacken. Nach der erfolgreichen Pflanzung von 30.000 Bäumen im Jahr 2021 und von 10.000 Obstbäumen im Jahr 2022 setzet die Aktion PiT aus Fürstenfeldbruck die Togowald-Challenge im Jahr 2023 fort. Ich bin dort Mitglied und unterstütze die Aktion – und wir gehen auch neue Wege der Information.
Mit nur 3,- €/Pflanze kann die Aktion PiT den Kauf der Setzlinge und die Pflege der Heilpflanzen für ein Jahr garantieren. „Werden Sie Baumpate und spenden Sie unter dem Stichwort „Togowald“ eine Zahl X von Gesundheits-Bäumen“, so Marget und Andy Kopp, die derzeit im afrikanischen Togo sind. Und hier hatten wir eine Idee. In einer Live-Schaltung streamten wir live in YouTube und informierten die Unterstützer über das Vorhaben. Hier der Stream als Aufzeichnung.
Das Internet war super stabil. ES war schon faszinierend durch das Internet einen Blick auf die andere Seite der Welt zu bekommen. Was heute technisch alles möglich ist. Andy Kopp drehte und Margret Kopp zeigte, was in Togo vor sich ging. Ich moderierte die ganze Sache von Deutschland aus und sorgte für den Stream. Gesendet wurde aus dem Aimes-Afrique-Dorf Djamdé und wir konnten dort eine Baumpflanzung live erleben. Zudem ist eine deutsche Reisegruppe aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck vor Ort. In Djamdé hat die Aktion PiT schon eine Schule und die Schulkantine gebaut.
Also bitte mithelfen, dass noch die 20.000-Grenze bis Ende Juli geknackt wird. Wir sind auf dem besten Weg dorthin.
Bei uns auf dem Dorf wird Altpapier von Vereine gesammelt und natürlich gibt es auch eine blaue Tonne, die regelmäßig geleert wird. Ich rolle gerade mal wieder meine Tonne vor die Türe und denke darüber nach, was eigentlich ins Altpapier gehört. Klingt einfach, aber ganz so simpel ist es dann doch nicht. In das Altpapier gehören üblicherweise alle Arten von Papier- und Kartonabfällen, die recycelbar sind. Es gibt jedoch einige Gegenstände, die nicht in das Altpapier gehören und anderweitig entsorgt werden sollten:
Verschmutztes Papier: Papier, das stark mit Lebensmittelresten, Ölen, Farben, Klebstoffen oder anderen Verschmutzungen verunreinigt ist, sollte nicht in das Altpapier gegeben werden, da dies die Recyclingprozesse beeinträchtigen kann.
Thermopapier: Papier, das für Kassenzettel und Quittungen verwendet wird und einen glänzenden, chemisch behandelten Rückseitenbeschichtung aufweist, sollte nicht recycelt werden, da es schädliche Chemikalien wie Bisphenol A (BPA) enthalten kann.
Wachspapier oder beschichtetes Papier: Papier oder Karton, das mit Wachs oder einer Kunststoffbeschichtung versehen ist, gehört nicht ins Altpapier, da diese Beschichtungen das Recycling verhindern oder beeinträchtigen können.
Kohlepapier: Kohlepapier, das zum Kopieren oder Durchschreiben verwendet wird, sollte nicht recycelt werden, da es Chemikalien enthält, die das Recyclingpapier kontaminieren können.
Tapeten: Tapeten sollten nicht in das Altpapier gegeben werden, da sie oft mit Klebstoffen oder anderen Beschichtungen versehen sind, die das Recyclingprozess stören können.
Pappbecher mit Plastikbeschichtung: Einweg-Pappbecher, die mit einer dünnen Plastikschicht versehen sind, sollten nicht recycelt werden, da diese Beschichtung schwer zu trennen ist und das Recycling erschwert.
Laminiertes Papier: Laminiertes Papier, das mit einer dünnen Kunststoffschicht versehen ist, gehört nicht ins Altpapier, da es nicht recycelbar ist.
Ich habe Bargeld in der Tasche, aber wenn es irgend möglich ist, dann bezahle ich elektronisch per Karte oder Uhr. ES gibt in Deutschland noch genügend Unternehmen, da muss ich als Kunde Bargeld auf den Tisch legen. So ist das eben. Aber was ich wirklich nicht mag, sind die Münzen 1 Cent und 2 Cent. Sie werden abends in eine Godzilla-Spardose geworfen, weil die meinen kleinen Geldbeutel nur unnötig aufblähen. Höre ich da einen verfrühten Ruf aus dem Sommerloch? Es gibt einen erneuten Ruf aus der Politik nach Abschaffung von Ein- und Zwei-Cent-Münzen.
… aber dann schlägt Godzilla zu.
Jetzt hatte sich der Haushaltsexperte der Unions-Bundestagsfraktion, Andreas Mattfeldt (CDU), zu Wort gemeldet, dass er sich die Abschaffung durchaus vorstellen könnte. Was ich nicht wusste: Das Kleinstgeld gilt in manchen Staaten als weitgehend überflüssig. In Belgien oder den Niederlanden etwa wird an der Kasse auf fünf Cent auf- oder abgerundet. Die kleineren Münzen sind weiterhin gültig, aber kaum noch im Umlauf.
Und die Herstellung der Ein- und Zwei-Cent-München ist teuerer als ihr eigentlicher Nennwert, so das Bundesfinanzministerium. Die EU-Kommission untersuche derzeit die Folgen einer tatsächlichen Abschaffung. Und man diskutiert den digitalen Euro als Zahlungsmittel. Ein Schelm, wer Böses sich dabei denkt.
Nun, entweder runde ich beim Bezahlen auf oder ich werfe die Münzen abends in mein Sparschwein. Alle paar Monate werden die Münzen dann beim Geldinstitut eingezahlt. Noch muss ich dafür keine Gebühren zahlen, aber ich sehe sie schon am Himmel der Wegelagerer.
Als Kind hat meine Familie eine große grüne Glasfalsche mit Bastboden aus Italien hinter der Tür gehabt. Die Flasche war gefüllt mit billigen Fusel, den meine Eltern im Campingurlaub tranken – oder vielleicht auch weggossen. Die Flasche fuhr von Italien nach Hause und stand fortan hinter der Wohnungstür. Meine Eltern leerten Pfennige in diese Flasche bis sie fast voll war. Wir hatten ein wahres Kupfervemögen. Irgendwann eines Nachts hielt die Flasche den Druck des Geldes nicht mehr stand und zerbarst. Meine Mutter trennte Scherben vom Geld. Geld zum Geldinstitut und Scherben in den Container, den es damals schon gab. Von wegen Scherben bringen Glück.
Der Boss war in der Stadt und es war eine Selbstverständlichkeit, dass ich ihn einen Besuch im Münchner Olympiastadion abstattete. Ich hatte ihn zuletzt 2016 dort gesehen als er die Hütte rockte. Jetzt mit 73 Jahren flog bei der Hütte das Dach weg. 2:45 Stunden spielte sich Bruce Springsteen alleine und mit E-Street-Band die Seele aus dem Leib. Hier bekommt der Fan etwas geboten für die happigen Eintrittspreise im ausverkauften Konzert.
Springsteen ist ein alter Fuchs und weiß um seine exzellente Bühnenpräsens, die er sich über schweißtreibende Jahre erarbeitet hat. Der große Entertainer hat sich den Ruf bewahrt, eine mehr als solide Show abzuziehen und setzt einig und allein auf die Ausstrahlung und Musikalität von Künstler und Band. Keine große Lightshow, keine Gimmicks, kein Feuerwerk – schlichtweg kraftvoller Stadion-Rock’n Roll, der in großen Teilen in jahrelangen Touren durch die Arenen dieser Welt einstudiert war. Interessant wäre es mal die Wirkung in einen Club in New Jersey zu erfahren, wo alles mal begonnen hat.
Emotional wird es in München da, wenn Bruce direkten Kontakt mit seinen Fans aufnimmt und nahe heran kommt. Dieses Mal gab es kein Heraufbitten von Fans auf die Bühne und gemeinsame Absingen der Klassiker. Aber vor allem zu seinen jüngsten Fans hatte Springsteen direkten Kontakt, unterschrieb sogar bei laufender Show ein Autogramm und verteilte mehrmals Gitarrenplektren aus seiner „Coin Pocket, der fünften Tasche der Jeans. Alles von Kameras eingefangen und auf drei Großbildleinwände übertragen. Kann sich noch jemand an die Zeit erinnern, als es diese Übertragungen noch nicht gegeben hat und der Musiker ein kleines Männchen in weiter Ferne auf einer Bühne war?
Überraschungen bei den Songs gab es keine. Gewohnte Kost, die uns als Fan schmeckt. Ein paar neue Songs, ein paar Klassiker zum Mitsingen. Springsteen hielt sich weitgehend an sein Set dieser Tour. Einig Johnny 99 war neu im Programm, das musikalisch überarbeitet und angereichert wurde. Es stammt von meinem persönlichen Lieblingsalbum Nebraska. Für mich der Höhepunkt des Konzerts.
ch mochte natürlich den Patti Smiths Klassiker Because the Night, ich träumte bei Glory Days, erinnerte mich die Born to Run-Zeit, rief mir bei The Rising den Schrecken des 11. Septembers zurück und freute mich über den ewigen Klassiker The River. Die Videos sind hinterlegt.
Zwischendurch gab es Geschichten aus der Anfangszeit von Springsteen. Er berichtete vom Tod seines letzten Bandenmitglieds aus der Anfangszeit seiner Karriere. Überhaupt drehte sich bei dem 73jährigen viel um Abschied, Trauer und Tod. Ein Blick zurück und gleichzeitig der Appell sein Leben zu leben. Das kam natürlich bei uns Fans gut an. Auch diese Ansprachen beherrscht der Boss perfekt und sie kommen spontan herüber, obwohl sie natürlich gescripted sind. Interessant auch, dass so mancher Song auf den Großbildleinwänden mit deutschen Untertiteln lief.
Im Netz maulte zwar einer, dass der Boss nicht mal Born in the USA nicht gespielt habe, aber Springsteen ist keine Jukebox, die spielt was der Fan will, sondern ein Künstler mit einem enormen Repertoire. Auch die Überarbeitung der Songs für die Bühne und ein großes Publikum ist schlichtweg gelungen. Bruce Springsteen versteht sein Handwerk und die E-Street-Band ist ein erstklassige Band. Persönlich mag ich den Humor von Steven Van Zandt/Little Steven samt Bandana, das seine Kopfverletzung verbirgt. Saxophonist Jake Clemons hat ebenso musikalische wie auch schauspielerische Qualitäten. Leider war Patti Scialfa dieses Mal auf der Bühne nicht dabei.
Den Abschluss machte ein ruhiges, besinnliches I’ll See You in My Dreams, Springsteen solo mit der Akustikgitarre. Der 2021 erschienene Song ist dem 2021 verstorbenen Australier Michael Gudinski gewidmet. Ein schöner Abschluss, um sich dann in das Münchner Verkehrschaos zu begeben. Und ich gelobe: Kommt Springsteen nochmals in die Stadt, dann bin ich wieder dabei.
Sänger Tony Bennett ist tot. Der große US-amerikanische Sänger starb im Alter von 96 Jahren. Ich durfte ihn nur einmal live erleben und das bei einem ungewöhnlichen Event.
Er war am Ende der Keynote auf der MacWorld Expo 2009 der Überraschungsauftritt. Apple gab bekannt, dass sie 2009 zum letzten Mal an der Macworld teilnehmen werden. Die Keynote wurde nicht von Steve Jobs, sondern von Phil Schiller gehalten. Es wurden iLife und iWork ’09 sowie ein neues 17″-MacBook-Pro vorgestellt. Und dann kam Tony Bennett auf die Bühne. Kein Mann konnte besser sein als er, denn er sang einstmals I Left My Heart in San Francisco und wer passierte nach SF als Tony Bennett. Leider hab ich im Moment nur ein Video mit schlechter Auflösung, die HD-Version liegt noch irgendwo auf Band. Ich habe das Video hier hinterlegt.
Jahre später kaufte ich mir die Vinyl mit Lady Gaga und hab es bis heute nicht bereut.