Matthias fragt nach bei … Modeblogger Heiko Kunkel (@olschok)

31. Juli 2012

Im ICE von Würzburg nach München traf ich den Modeblogger Heiko Kunkel, der der Twittergemeinde als @olschok bekannt ist. Kunkel befand sich auf den Weg zu einer Bogner-Veranstaltung in München. Wir unterhielten uns über Mode und die Welt. Kunkel hat das Design seines Blog geändert. Ich habe ein Kapitel über Olschok in meinem Buch Social Media für Friseure geschrieben.

 

Sizilianische Eröffnung beim Lego-Schach Kingdoms Chess

29. Juli 2012
Das Lego Schach Set wird in fünf Beutel geliefert.

Das Lego Schach Set wird in fünf Beutel geliefert.

Als erstes bauten wir den Harlekin zusammen, der ein Pferd symbolisieren soll. Das war der Start unseres Lego Schachspiel mit insgesamt 328 Teilen. Was sehr verwirrend war, ist die Tatsache, dass auf der Packung keine Set-Nummer angegeben ist. Es handelt sich um die Artikel-Nr.: 853373. Interessant ist, dass der Lego-Shop immer von 28 Figuren spricht. Das ist natürlich absoluterer Blödsinn. Es sind natürlich 32 Figuren, sonst wäre Schach nicht möglich. Kein Wunder, dass dieses Exklusivset LEGO Kingdoms 853373 nicht der Verkaufsrenner geworden ist, seit es im Mai 2012 auf den Markt kam.

Völliger Quatsch im Lego Store: Es sind nicht 28, sondern 32 Schachfiguren.

Völliger Quatsch im Lego Store: Es sind nicht 28, sondern 32 Schachfiguren.

Bei der geringen Anzahl von Teilen sollte man denken, dass das Spiel sehr schnell aufgebaut ist. Allerdings stellte sich am Laufe der Baumaßnahme heraus, dass die Kleinteile sehr zeitaufwändig sind. Viele Urteile sind in fünf unterschiedliche Plastikbeuteln aufgeteilt. Den Start macht das Kampffiguren der Löwenritter: Springer, Läufer, Türme und dann Dame und König. Die Löwendame ist kunstvoll geschminkt und hat ein wertvolles Zepter in der Hand, während der König in voller Rüstung und rotem Umhang ein goldenes Schwert samt Schild trägt. Warum die Springer allerdings wie Harlekins aussehen, versteht wohl nur Lego.

Dame und König der Löwen-Ritter

Dame und König der Löwen-Ritter

Der zweite Plastikbeutel enthält das Fußvolk, die Bauern der Löwen-Ritter. Ihr Aufbau geht sehr schnell vonstatten. Beutel drei und vier enthalten die Drachenritter, aber in unterschiedlicher Reihenfolge – erst die Bauern, dann die Kampffiguren. Während die Löwenritter in in freundlichen, hellen Rot-Tönen gehalten sind, sind die Drachenritter eher in dunklen Grüntönen gehalten. So ist die Unterscheidung zwischen schwarz und weiß sehr einfach. Die Bewaffnung der Drachenritter-Bauern ist spektakulär. Sie haben nicht nur Streitäxte sondern auch Morgensterne. Die Bauern der Löwen haben nur Schwerter oder Spieße. Uns gefallen die Drachenritter einfach besser. Vielleicht liegt es daran, dass der König einen Schlapphut wie Gandalf hat. Die Details der Drachenritter sind einfach facettenreicher: Zwei Umhänge für den Adel, ein Messer.

Die unterschiedliche Bewaffnung der Bauern.

Die unterschiedliche Bewaffnung der Bauern.

Der finale fünfte Beutel entfällt das Schachbrettmuster. Viereckige Platten in Schwarz und Weiß, die auf eine grüne Bodenplatte gebaut werden. So entsteht das Schachbrett. Am Schluss müssen nur noch die Schachfiguren aufgebaut werden. fertig ist das Lego Schachbrett Kingdoms Chess. Negativ zu bemerken ist, dass keine Markierungen A bis H und 1 bis 8 am Brett vorhanden sind. Damit lässt sich ein professionelles Schachspiel mit dem LEGO Kingdoms 853373 nicht durchführen. Aber für klassische Turniere ist dieses Spielbrett sowieso nicht vorgesehen.

Das kleine Gespenst kommt als Realfilm

4. Juli 2012
Wo ist das kleine Gespenst?

Wo ist das kleine Gespenst?

Als Kind liebte ich die Geschichten von Otfried Preußler. Und bei meinen Kindern ist es ebenso. Renner bei uns zu Hause ist das Buch Das kleine Gespenst. Immer und immer wird es gelesen und darüber diskutiert. Ich erinnere mich noch, als 1992 die Trickfilm-Version vom Das kleine Gespenst in die Kinos kam und ich restlos enttäuscht war. Regie führte  Zeichentrickveteran Curt Linda und ich war von der langweiligen Animation frustriert. Ich hab den Film nie meinen Kindern gezeigt, weil ich damals so enttäuscht war.

Jetzt wird an einer Realverfilmung vom kleinen Gespenst gearbeitet. Vor kurzem fiel auf Schloss Wernigerode in Sachsen-Anhalt unter der Regie von Alain Gsponer die erste Klappe zum generationenübergreifenden Familienfilm. Otfried Preußlers beliebtes Kinderbuch  „Das kleine Gespenst“ erschien 1966. Mit 2,3 Millionen verkauften Exemplaren – plus verkaufter Hörspiele – gehört seine charmante Geistergeschichte nun schon seit vier Jahrzehnten zur Grundausstattung deutscher Kinderzimmer. Das Produzententeam Uli Putz und Jakob Claussen („Jenseits der Stille“, „Maria, ihm schmeckt’s nicht!“) hat 2008 bereits den Preußler-Klassiker „Krabat“ mit großem Erfolg auf die Leinwand gebracht. „Das kleine Gespenst“ kommt pünktlich zu Otfried Preußlers 90. Geburtstag am 20. Oktober 2013 im Verleih von Universum Film ins Kino. Gedreht wird noch bis 7. August in Werningerode und Quedlinburg sowie in München. Mal sehen, ob ich am Drehort mal vorbeischauen darf. Ich werde die Produktion mal bequatschen. Ich hoffe, dass der Film mich nicht so enttäuscht, wie der Streifen von 1992. Ich will mit meinen Kindern ins Kino gehen.

Neben den Newcomern Jonas Holdenrieder (Karl), Emily Kusche (Marie), Nico Hartung (Hannes) und Carlos Richter (Peter) sorgen Uwe Ochsenknecht („Die wilden Kerle“) als „alter Schwede“ Torsten Torstenson, Herbert Knaup („Jerry Cotton“) als Uhrmachermeister Zifferle und Aykut Kayacik („Almanya – Willkommen in Deutschland“) als grantiger Burgverwalter für geistreichen Spaß. Mit großem Aufwand erweckt ein Team von VFX und Character Designern, die bereits in „Wickie auf großer Fahrt“ und „Krabat“ involviert waren, das kleine Gespenst digital zum Leben. Anna Thalbach leiht dem weiß-schwarzen Helden ihre Stimme, Veteran Wolfgang Hess spricht den weisen Uhu Schuhu.

Regisseur Alain Gsponer, für „Das wahre Leben“ mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet, inszeniert mit  „Das kleine Gespenst“ seinen ersten Kinderfilm. Martin Ritzenhoff, der schon das Drehbuch zu „Vorstadtkrokodile“ lieferte, adaptiert Otfried Preußlers zeitlosen Klassiker für die Leinwand.

„Das kleine Gespenst“ ist eine Produktion der Claussen+Wöbke+Putz Filmproduktion, in Koproduktion mit Zodiac Pictures Ltd, dem Zweiten Deutschen Fernsehen ZDF, dem Schweizer Radio und Fernsehen SRF und der Teleclub AG. Das Projekt wird gefördert durch den FilmFernsehFonds Bayern, die Mitteldeutsche Medienförderung, die Filmförderungsanstalt, den BKM – Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien, den Deutschen Filmförderfonds, MEDIA Development, das Bundesamt für Kultur (EDI) und die Zürcher Filmstiftung.

Songs an einem Sommerabend 2012

3. Juli 2012

Die „Songs an einem Sommerabend“ bedeuten für mich Genuss pur und Stress total. Ich bin dieses Jahr bei dem Festival bei Bad Staffelstein in Franken wieder dabei und wieder beauftragt das Konzert, die Stars und den Trubel Backstage zu fotografieren.

Die Szene ist optisch eindrucksvoll. Die Bühne ist auf der Wiese vor Kloster Banz, dem Bildungszentrum der Hanns-Seidel-Stiftung. Pro Abend verfolgen rund 5000 Zuschauer die Show. Und es ist nicht das klassische Open Air-Publikum wie Rock am Ring oder sondern eher gesetztere Zuschauer. Weniger ACDC-T-Shirts und Headbangen als vielmehr Picknickkorb und Strohhut. Es ist ein kritisches Publikum, das handgemachte Musik liebt. Die künstlerische Leitung hat der BR-Recke Ado Schlier inne. Zuckerbrot und Peitsche sind im übertragenen Sinne sein Konzept, das nunmehr im 26. Jahr aufgeht. Die Songs an einem Sommerabend finden dieses Jahr am 6. und 7. Juli 2012 statt, wobei die Tribünenkarten für den Samstag ausverkauft sind.

Konzertfotografie ist anstrengend, das Licht wechselt schnell, mal gelles Gegenlicht, mal Kerzenlichtbeleuchtung und zudem wenn die Witterung bei den Songs seit Jahren durchwachsen ist. Sonnenschein und Regen wechseln sich mit schöner Regelmäßigkeit ab. Der Fotograben vor der überdachten Bühne füllt sich mit Regenwasser. Die Dauerbesucher haben ihre Regencaps immer dabei. Objektive, Kamerabodys, Akkus, Laptop – alles muss getragen und einsatzbereit gehalten werden.

Die Auftritte der Stars entschädigen aber. Gerne erinnere ich mich an das Konzert zum 25jährigen Bestehen des Festivals im vergangenen Jahr, moderiert von Bodo Wartke. Ich sah Reinhard Mey und einen grandiosen Arlo Guthrie unterstützt von Wenzel. Klaus Hoffmann. Hoffmann ist ein absoluter Profi. Hinter den Kulissen kam es zu mehreren Sessions, eine hielt ich auf Video fest.

Für mich waren aber die jungen Wilden die wahren Helden von Banz. Allen voran die Band Max von Milland und der Südtiroler Dominik Plangger. Dazu erschien auch eine Doppel-CD 25 Jahre Songs an einem Sommerabend. Im Booklet sind zahlreiche Fotos von mir veröffentlicht.

Max von Milland brachte frischen Schwung in die Szene und mischte das Volk der Liedermacher mit Rockklängen auf. Dominik Plangger platzt vor Talent pur. Er steht in der Tradition der großen Barden, verbringt einen Teil des Jahres stilecht auf der Alm und schreibt seine Songs. Nachdem wir nicht die Baumwollfelder von Mississippi als Inspiration für Blues haben, müssen eben die Südtiroler Alpen her halten. Das Talent von Plangger hat auch Konstantin Wecker erkannt, der 2010 einen Narren an Plangger gefressen hat und sich an den jungen Künstler hängt. Der Auftritt von Plangger von 2011 ist wunderbar – mal sehen wie es dieses Jahr ist.

Für 2012 haben sich folgende Künstler angesagt: Headliner ist Melanie, die vom Veranstalter als Woodstock-Legende verbraten wird. Das hat die gute Frau nicht verdient, aber wahrscheinlich muss sie mal wieder „Ruby Tuesday“ und „Look What They Done To My Song Ma“ schrubben. Ich habe ein paar Singles zum Signieren dabei, die CD finde ich nicht mehr. Ebenso auf der Bühne ist Konstantin Wecker mit Band, der inzwischen zum sechsten Mal in Banz mit dabei ist. Gespannt bin ich auf Heinz Rudolf Kunze, dessen Song „Dein ist mein ganzes Herz“ ich noch im Ohr habe. Aber am meisten freue ich mich auf die Nachwuchspreisträgern der Hanns-Seidel-Stiftung des Jahres 2012 und vor allem auf Dominik Plangger.

Friseurwallfahrt aus Sicht eines Wallfahrers

2. Juli 2012

Zum zehnten Mal begab sich der Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks auf eine Wallfahrt. Wie vergangenes Jahr ging es zum Heiligen Berg nach Andechs. Erst Wallfahrt, dann Gottesdienst und dann zünftige Brotzeit. Ich probierte dieses Mal mein neues Kameraspielzeug aus: Eine GoPro Kamera HD Hero2.

Die Kamera nimmt im extremen Weitwinkel auf und ist eigentlich für extreme Sportarten wie Skifahren, Fallschirmspringen, Crossrennen, Boarden u.a. gedacht. Naja, ich betreibe Schach als Sport, habe mir aber die Hero 2 trotzdem auf den Kopf geschnallt und die Wallfahrt aus Sicht eines Pilgers aufgezeichnet. Alles was ich gesehen habe, kann auch der Zuschauer sehen. Das ist bei der Post dann eine große Herausforderung, denn ich nehme so naturgemäß mehr Material auf, als ich überhaupt brauche, Beim Schnitt fällt daher viel Abfall an. Beim Schnitt bei meiner Friseurwallfahrt kam es mir nicht in erster Linie auf eine Dramaturgie an, sondern ich wollte mit der Kamera experimentieren und Erfahrungen sammeln. Natürlich wurden die Bedingungen beim Dreh erschwert, weil die Wallfahrt im Dauerregen stattfand. Ich hätte  ab und zu die Optik abwischen sollen. Dennoch viel Spaß beim Schauen. Die Musik stammt übrigens von Dosch Design.

Im Regen mit der Hero auf dem Kopf.

Im Regen mit der Hero auf dem Kopf.

Tanzvideo, das Spaß verbreitet: Where the hell is Matt?

1. Juli 2012

Auch wenn meine Frau es nicht glauben mag, ich mag tanzen. Ok, ich bin sicher kein Fred Astaire und ich bewege mich eher wie ein Holzklotz. Aber egal. Tanzen bringt Freude. Leute beim Tanzen zu zusehen, ist immer ein Erlebnis. Und ich liebe Matt Haring und seinen Tanz. Ursprünglich war Matt ein Spieleprogrammierer aus Australien. Sein Traum war aber immer Tanz. Er fand einen Sponsor und tanzte sich durch die Welt. Großartig welchen Spaß dieser Kerl verbreitet. Wo Matt auftaucht, ist gute Laune angesagt. Er beobachtet die Tanzformen seiner Gastländer und arbeitet sie in seinen Tanz ein. In Wien und Dresden war Matt Haring vor Ort und tanzte um die Wette. Inzwischen ist Matt Haring durch das Internet mit seiner Serie „Where the hell is Matt?“ ein Star geworden. Und es freut mich, dass wieder einer seinen Traum verwirklichen konnte. Das gibt Mut und das Betrachten des Videos macht Spaß. Die Musik ist „Trip the Light Fantastic“ und heißt etwa „das Tanzbein schwingen“.

Plektron aus Kunststoffkarten

30. Juni 2012

Meine Zeit als Gitarrist sind vorbei, endgültig vorbei. Ich hab als Jugendlicher eingesehen, dass es talentierter Musikanten gibt als mich. Dies zu erkennen, hat zwar einige Zeit gedauert, aber es ist halt so. Die Gitarre sind verkauft, weggepackt. Ab und zu finde ich noch ein Plektron von früher, Ich erinnere mich, dass ich immer auf der Suche mach einem Plektron war. Mein Lieblingsplektron war ein schwarzes Plastikteil, das ich zum Anschlagen meiner Saiten nahm.

Hätte ich damals nur die Stanzmaschine PICKMASTER gehabt. Mit der Stanzmaschine hätte ich mir meine Plektren selbst machen können. Ganz individuell – stattdessen hatte ich die Plastikteile aus dem örtlichen Musikalienhandel. Mit dem Pickmaster hätte ich Eindruck geschunden. Ausgangsmaterial für die Plektren des Pickmasters sind alte Kunststoffkarten. Diese spannt man in die Stanzmaschine ein, drückt den Hebel und fertig. Vielleicht muss der heutige Gitarrist die Ränder noch ein wenig abfeilen. Aber die Idee gefällt mir und mit rund 15 Euro ist die Stanzmaschine PICKMASTER auch finanzierbar.

Minimales Wachstum: 76 Prozent der Deutschen sind online

29. Juni 2012

Das Internet in Deutschland wächst nur noch langsam. Noch immer sind 24 Prozent, knapp ein Viertel der Deutschen, offline. Um diese sorgt sich die Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU). Sie mahnt die Webwirtschaft, die Offliner nicht aus dem Blick zu verlieren. Ob Wahltaktik oder echt Besorgnis mag ich nicht sagen. Aber die aktuellen Zahlen des (N)ONLINER Atlas 2012 der Initiative D21 weisen nur noch einen leichten Anstieg der Internetnutzung um 0,9 Prozentpunkte im vergangenen Jahr in Deutschland aus. Damit sind 75,6 Prozent der Deutschen online. Die Hürde von 75 Prozent Internetnutzern in Deutschland wurde erstmals knapp überschritten. Der geringe Zuwachs von 0,9 Prozentpunkten zeigt, dass sich der Trend der vergangenen Jahre bestätigt und die Internetzuwachsraten zunehmend stagnieren. Nur wenige Deutsche haben innerhalb des letzten Jahres das Internet für sich entdeckt und auch die Anzahl der Nutzungsplaner ist erneut leicht gesunken. Gaben 2011 noch 3,3 Prozent der Deutschen an, das Internet innerhalb der nächsten 12 Monate nutzen zu wollen, sind es 2012 nur noch 3,1 Prozent. Insgesamt wird deutlich, dass der digitale Graben innerhalb Deutschlands noch immer verläuft: 24,4 Prozent der Deutschen nutzen das Internet noch nicht. Das bedeutet für mich auch einen Rückgang von Bürgernetzvereinen. Und es bedeutet für mich ein Sterben ganzer Regionen, woe der Netzausbau aus welchen Gründen auch immer nur zögerlich vorankommt.

Der leichte Zuwachs im Netz kommt vor allem aus den Gruppen, in denen das Internet bisher noch kaum genutzt wurde. So kann die Gruppe der ab 70-Jährigen einen Zuwachs von 3,6 Prozentpunkten aufweisen (2012: 28,2 Prozent; 2011: 24,6 Prozent) und auch die Gruppe der 60- bis 69-Jährigen hat sich von 57,3 Prozent im Vorjahr auf 60,4 Prozent Internetnutzer gesteigert. Dies zeigt, dass die zielgruppenspezifische Förderung der bisher weniger vom Internet erreichten Bevölkerungsgruppen erfolgreich ist – und weiterhin wichtig bleibt.

Zuwächse bei den ab 50-Jährigen und den Frauen

Insgesamt konnte sich die Gruppe der ab 50-Jährigen mit einem Wachstum von 2,2 Prozentpunkten erneut überdurchschnittlich verbessern und liegt nun bei einer Internetpenetration von 54,7 Prozent (2011: 52,5 Prozent). Die Frauen ab 50 weisen sogar Wachstumsraten von 3,3 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr auf (46,9 Prozent, 2011: 43,6 Prozent).

Auch die Differenz zwischen den Internetnutzern bei den Männern (81,0 Prozent, 2011: 80,7 Prozent) und den Frauen (70,5 Prozent, 2011: 68,9 Prozent) allgemein verringert sich weiter. Erstmals ist damit auch bei den Frauen die 70-Prozent-Hürde überschritten.

Stadtstaaten mit höchster Internetverbreitung – Hamburg neuer Spitzenreiter

Der „(N)ONLINER Atlas 2012 – Basiszahlen für Deutschland“ ermöglicht auch einen Vergleich der Internetnutzung nach Bundesländern. Nachdem in den Vorjahren Bremen das Bundesländerranking angeführt hat, setzen sich in diesem Jahr die Stadtstaaten Hamburg (80,0 Prozent Internetnutzer) und Berlin (79,8 Prozent) an die Spitze. Bremen komplettiert mit 79,5 Prozent Internetnutzern die Führungsspitze bestehend aus aktuell drei Stadtstaaten. Auf Platz vier behauptet sich mit 78,2 Prozent Baden-Württemberg als der Flächenstaat mit der höchsten Internetpenetration (2011: Platz 3 mit 78,0 Prozent).

Wie bereits in den Vorjahren zeigt sich, dass in den neuen Bundesländern sowie im Saarland die Anzahl der Internetnutzer vergleichsweise gering ist. Trotz eines Zuwachses von 3,1 Prozentpunkten ist Sachsen-Anhalt mit 67,3 Prozent noch immer das Schlusslicht. Mit 67,4 Prozent Internetnutzern nimmt das Saarland unter den alten Bundesländern weiterhin den letzten Platz ein (insgesamt Platz 15, Zuwachs ggü. 2011: 0,5 Prozentpunkte).

Internetnutzung über Kabel- oder Mobilfunkzugänge weiter auf dem Vormarsch

Immer mehr Deutsche gehen über Breitband ins Internet. Der Anteil der Deutschen, die breitbandiges Internet nutzen, ist um 4,6 Prozentpunkte auf 57,1 Prozent gestiegen. Wichtigste Zugangsart bleibt mit 42,2 Prozent der DSL-Anschluss, jedoch haben Kabel- und Mobilfunkzugänge wiederum deutlich an Bedeutung gewonnen. 8,5 Prozent bzw. 5,1 Prozent der Befragten gehen zuhause hauptsächlich über Kabel bzw. Mobilfunk online. Im Vorjahr waren dies noch 5,9 bzw. 2,9 Prozent. Die Zahl derjenigen, die Internet über Kabel nutzen, hat sich somit um 44 Prozent gesteigert, bei den Mobilfunknutzern sind es sogar 76 Prozent.

EM: Gamescontroller im Deutschland-Look

28. Juni 2012

Wenn EM ist, dann muss ich natürlich auch im entsprechenden Look an der PlayStation spielen. Mein neuer Controller stammt von Bigben Interactive, Hersteller von Zubehör und Software für Videospielkonsolen. Mein PS3-Controller hat die Farben der Deutschlandflagge. Außerdem erweitert Bigben Interactive sein Controller-Portfolio mit einer Reihe exklusiver Soccer-Pads mit verschiedenen Fußballmotiven, die ich allerdings nicht brauche. Der Schwarz-Rot-Goldene Controller ist die Augenweide pur. Im Rahmen der EM kommen natürlich Fußball-Spiele wie FIFA in die Konsole.

Zusammenbau des neuen Lego Star Wars Set 10225 R2-D2

27. Juni 2012

Genau 5 Stunden und 23 Minuten hat es gedauert, bis die Familie den neuen Lego-Roboter R2-D2 zusammengebaut hatte. Über den Service des Lego-Shops beim Kauf des neuen Familienmitglieds habe ich in meinem Blog bereits berichtet.

Nun ging es an den Zusammenbau, der einen halben Tag in Anspruch nahm. Mit 2127 Teilen ist der Lego Star Wars Set 10225 R2-D2 zusammengebaut 31 cm hoch und 18 cm breit. Leider war Lego in meinen Modell etwas schlampig und es waren wichtige Teile nicht im Set dabei. Aber als kluger Lego-Fan greift man in seine Wühlkiste und improvisiert. Ich hoffe, dass dieses Manko nur bei der ersten Charge des Lego-Roboters auftrat.

Das zweite Teil hat gefehlt - schade.

Das zweite Teil hat gefehlt – schade.

Der Bau selbst verlief völlig reibungslos und war wieder ein Familienereignis. Die Teile waren in nummerieren Tüten geliefert und die Bauanleitungen waren dreigeteilt, so dass auch die jüngsten Familienmitglieder motiviert waren, noch eine Bauanleitung fertig zu stellen. Hier hat Lego gegenüber früheren Star Wars Collector Modellen wie dem tar Wars Lego Set 10030 Star Destroyer oder dem Star Wars Lego Set 10179 Millenium Falcon dazu gelernt. Deren Anleitungen sind fette Bücher und die Teile waren alle mehreren Beuteln. Da gibt der Familiennachwuchs schnell demotiviert auf.

Was mir sehr gut gefällt, ist die Detailtreue des Roboters. Die baubare Lego-Version des R2-D2 hat ein einklappbares drittes Bein und einen drehbaren Kopf. Hinter den Frontplatten verbergen sich ein universaler Computer-Interface-Arm sowie eine Kreissäge. Zusätzlich verfügt der kleine Klon des R2-D2 über zwei ausklappbare Verbindungskontrollarme für Raumschiffe. Das Set enthält zusätzlich ein Infoschild sowie eine LEGO Minifigur des Roboters. Als früher Besteller im Online-Lego-Shops habe ich zudem ein limitiertes Posters erhalten.

Fertiges Lego Star Wars Set 10225 R2-D2

Fertiges Lego Star Wars Set 10225 R2-D2