Unser Leben ist mobil, warum dann die Werbung nicht?
Es ist klar. Mobile Devices gehört die Zukunft und sie revolutionieren die Art des Einkaufens. Nicht zuletzt ist das neue Amazon Handy, die perfekte Symbiose zwischen Mobilität und Shopping. Leider wird oft vom klassischen Einzelhandel die Chance noch nicht erkannt. Dabei ist doch jedem offensichtlich: Die Bedeutung von mobilen Endgeräten für den Handel nimmt kontinuierlich zu: 40 Prozent der Deutschen nutzen mittlerweile Smartphones, fast jeder Dritte hat damit bereits online eingekauft.
Die logische Schlussfolgerung liegt damit auf der Hand: Um langfristig erfolgreich zu bleiben, müssen Online-Händler mobile Kommunikation in ihre Marketing-Strategie einbeziehen. Mithilfe von Anzeigen, die speziell auf mobil surfende Nutzer ausgerichtet sind, lässt sich die Zielgruppe effektiv erreichen. Wie das geht, dazu haben sich die Experten der Löwenstark Online-Marketing Agentur GmbH ein paar Gedanken gemacht.
Aktuellen Studien zufolge entwickelt sich mobile Commerce zum Online-Kanal der Zukunft und Smartphones zum wichtigen Hilfsmittel für Einkäufe. Online-Händler und Website-Betreiber müssen auf diesen Trend reagieren und die entsprechende Online-Strategie entwickeln. Diese lässt sich effektiv mit mobilen Anzeigen umsetzen. Mobile AdWords-Anzeigen werden auf Mobilgeräten in Google-Suchergebnissen, auf Content-Websites und in Apps geschaltet und sorgen so für erhöhte Aufmerksamkeit bei mobilen Nutzern. Um jedoch das Potenzial von mobilen Adwords-Anzeigen optimal zu nutzen, sollten Online-Shops einige Punkte beachten. 1: Responsive Design: Webseite für die mobile Nutzung optimieren
Um mit mobilen Kampagnen Erfolg zu haben, reicht es nicht, nur Gebote, Anzeigenlayouts und Inhalte anzupassen. Noch wichtiger ist es, Online-Shops für die mobile Nutzung zu optimieren. „Unser Tipp: Verwenden Sie das sogenannte ‚Responsive Webdesign’. Diese effiziente Webdesign-Technik folgt dem Nutzer und passt Funktion, Design und Inhalt von Websites der Bildschirmauflösung des verwendeten Endgerätes an“, erklärt Marian Wurm von Löwenstark Online-Marketing GmbH. „Anderenfalls riskieren Sie, dass der gerade gewonnene Nutzer wieder abspringt, weil Webseiten falsch dargestellt werden, Formulare zu kleinteilig erscheinen oder die Schrift unlesbar wird.“ Jetzt ist Responsive Design keine neue Erfindung und viele CMS beherrschen diese Technik automatisch, doch sind viele Website-Betreiner hier konservativ. Das wird sich rächen, wenn die Kunden ausbleiben.
2: Call to Action: Werbemittel auf den mobilen Nutzer ausrichten
Die mobile Suche unterscheidet sich von der klassischen Suche am Desktop-PC: Die Nutzung erfolgt eher spontan, meist von unterwegs oder schnell mal zwischendurch. Daher gilt es, den User-Kontext bei der Gestaltung von Anzeigen zu berücksichtigen. Mobile Anzeigen sind kurz und prägnant, sollten die wichtigsten Keywords enthalten und im Idealfall auf eine mobile Zielseite führen. „Empfehlenswert ist es, einen mobilen Call-to-Action in Anzeigen für die Google Suche einzubauen und mobil optimierte Anzeigen für das Display-Netzwerk von Google sowie in mobilen Apps einzusetzen, die vom Smartphone aus einfach bedient werden können“, betont der Löwenstark-Geschäftsführer Wurm. „Darüber hinaus ist es auch bei mobilen Anzeigen wichtig, sogenannte AB-Tests durchzuführen, um zu erkennen, welche Variante höhere Konversionsraten aufweist.“ Um saubere Ergebnisse zu erhalten, sollte dabei immer nur ein Element an der Anzeige geändert werden – zum Beispiel die Farbe oder Größe des Call-to-Action-Buttons. Diese Tests sollten sowohl bei Textanzeigen als auch Bannern durchgeführt werden.
3: Lokale Suche: Den Standort des Users berücksichtigen
Über 40 Prozent der mobilen Suchanfragen haben einen lokalen Bezug. Bei mobilen Geräten erfolgt die Standortbestimmung viel genauer als beim stationären Internet und dieser Vorteil sollte auch bei mobilen Anzeigen genutzt werden. „Mit lokal ausgerichteten AdWords-Kampagnen kann man vor allem wunderbar für Anbieter vor Ort werben und Nutzer erreichen, die gerade in der Umgebung unterwegs sind,“ betont der Experte Wurm. „Für Nutzer, die sich innerhalb eines Kilometers im Umkreis des Anbieters – zum Beispiel eines italienischen Restaurants – befinden und gerade mobil surfen, macht es zudem Sinn, die Google-Gebote stark nach oben anzupassen.“
4: Richtiges Timing: AdWords-Anzeigen auf mobilen Endgeräten zur optimalen Tages- und Uhrzeit schalten
Es ist wichtig, passende Gebote für unterschiedliche Tage und Tageszeiten festzulegen. Ein Beispiel: Ein Restaurantbesitzer bietet in der Zeit von 12.00 – 15.00 Uhr einen besonders günstigen Mittagstisch an. In dieser Zeit werden spezielle Anzeigeninhalte geschaltet und die AdWords-Gebote erhöht. Außerhalb der Geschäftszeiten werden die Gebote hingegen gesenkt. „Die Mühe lohnt sich: Nur Anzeigen, die bei der Google-Suche auf Platz 1 oder 2 landen, werden für die Nutzer sichtbar“, so der Löwenstark-Experte. „Daher mein Tipp an Online-Händler: Behalten Sie die Statistiken immer im Auge. Wann kommen die Nutzer zu meiner Seite? Wann konvertieren sie am meisten? Welche Anzeigen funktionieren am besten? Wer die Werbechancen von Google nutzen will, muss die Gebote taktisch richtig anpassen.“
5: Hilfreiche Extras: Anzeigenerweiterungen nutzen
Bei Anzeigenerweiterungen handelt es sich um Zusatzinformationen, wie zum Beispiel die Telefonnummer oder die Webseite des beworbenen Unternehmens, die den Suchanzeigen hinzugefügt und prominent in der Anzeige hervorgehoben werden. „Insbesondere so genannte ‚Sitelinks’ konvertieren sehr gut“, erklärt Wurm. „Diese können für mobile Endgeräte separat festgelegt werden. Sehr wichtig für die mobile Suche ist zudem der Einsatz der Telefon- und Standorterweiterung.”
Im Moment spiele ich gerade mal wieder The Last of Us – und ich spiele auf der PS3. Wir erinnern uns: Kurz vor dem Start der Next Gen-Konsole PS4 präsentierte uns Naughty Dog noch einmal die Leistungsfähigkeit von Sonys Playstation 3 und lieferte uns eines der besten Spiele überhaupt ab.
Eines der besten Spiele überhaupt: The Last of Us für die PS3
Im Grunde ist das Spiel ein klassischer Survival-Thriller vom Uncharted-Team, aber hoch emotional und packend. Nicht Ballern bringt die beste Lösung, sondern Anschleichen und Abwarten – im Grunde also nichts für mich. Die beiden Figuren Joel und Ellie kämpfen ums nackte Überleben und haben vor allem eines: Charakter.
Das ist neu, denn in der Regel haben Videospiele eindimensionale Charaktere, aber bei The Last of Us taucht der Spieler in eine Welt der unterschiedlichen Emotionen ein. Das habe ich bei Videospielen selten erlebt und das machte mich bei Erscheinen des Spiels neugierig. Und ich wollte mehr davon. Ich kaufte mir deshalb das Buch The Art of The Last of Us von Dark Horse Books. Leider handelt es sich weniger um ein klassisches Art of, als vielmehr um ein simples Artbook. Wo liegt der Unterschied? Im Art of-Buch werden in der Regel verschiedene Sketches gezeigt bis hin zur Endversion und dabei gibt es einen erklärenden Text, warum der Artists es so oder so gemacht hat. Diese Erklärungen fehlen hier fast immer. Das Buch ist zum reinen Bilderbuch generiert, also zum Artbook. Und das ist schade, denn ich hätte gerne mehr über die Produktion bei Naughty Dog erfahren. Ich hätte mehr über die Entstehung und Varianten der Charaktere gewusst, aber hier bleibt das dennoch interessante Buch an der Oberfläche. Natürlich bekomme ich die Konzeptzeichnungen der Hauptcharaktere mit: Joel, Ellie, Sarah, Tess, Tommy, Marlene, Bill und David sowie der verschiedenen Gruppierungen im Spiel, z. B. Hunter und Fireflies. Aber warum sich die Personen ändern, davon erfahre ich nichts.
Es ist ein schönes Bilderbuch für Fans wie mich geworden. Wir Fans werden es lieben, aber das Buch kommt nicht an den Art of-Büchern aus der Filmwelt heran, die ich so liebe. So gut und wichtig das Spiel war und so nahe es an einen Film kam, desto höher waren meine Erwartungen an das 184 seitige Artbook.
Und wie es sich gehört, habe ich mir auch den Soundtrack von The Last of Usgekauft. Es ist für mich ein neues Genre: Soundtracks zu Spielen. Ich hab einige, doch oft bin ich enttäuscht worden. Bei The Last of us gingen die Produzenten auf Nummer sicher. Sie engagierten den gestandenen Filmkomponisten Gustavo Santaolalla. Er sammelte schon Oscars für Brokeback Mountain (2006) und Babel (2007), die beide nicht zu meinen Lieblings-Scores gehören. Es ist kein orchestraler Stil, sondern eher Kammerspiel mit Zupfinstrumenten. Die Musik passt hervorragend zum Spiel. Der Stil des Scores orientiert sich eher an folkorientierten und elektronischen Klängen und Gustavo Santaolalla setzt auf die Gitarre und Schlagwerk als primäres Musikinstrument. Vielleicht mal reinhören.
Für die Fans, die nicht genug bekommen. Ende des Monats, am 30. Juli erscheint das Spiel als The Last of Us Remastered in einer Version für die PS4. Die Auflösung und Grafik wurde wohl nochmals hochgeschraubt (und der Preis auch).
Vielen vielen Dank für diesen Humor: Monty Pythons.
Ja, ich geb es zu: Ich konnte über die alten Herren lachen. Ich habe es mir voller Wehmut vor meinem Rechner bequem gemacht und mir die Show von Monty Pythons aus London via Arte angeschaut. Dafür zahle ich gerne meine Gebühren.
Ich bin mit der Truppe aufgewachsen und ich bin mit ihnen alt geworden. Ihre Sketche und Filme haben einen Platz in meinem Herzen, nein, in unserer aller Herzen. Kaum jemand in meinen Alter kennt die Monty Pythons-Truppe nicht. OK, nicht alle mögen sie, aber kennen tun wir sie. Und der letzte gemeinsame Auftritt von Eric Idle, Terry Jones, John Cleese, Terry Gilliam und Michael Palin unter dem Motto „One down, Five to go“ war eine Wohltat des Klamauks nahe am Wahnsinn.
Klamauk am Rande des Wahnsinns
In Show war in 43 Sekunden ausverkauft. Nur eine WWDC von Apple ist da schneller gewesen und gerne wäre ich bei den Shows in der Londoner O2-Arena mit 15.000 anderen Gleichgesinnten dabei gewesen. Aber am Bildschirm war auch nicht schlecht.
Es war eine große Show der alten Männer mit viel Musik und Klamauk, Und wahrscheinlich haben sich junge Zuschauer kopfschüttelnd abgewendet, dies konnte ich zumindest aus meiner Twitter-Timeline feststellen. Einige haben Spagat zwischen Humor und Wahnsinn nicht verstanden. Ich muss für mich sagen: Es war Nonsens, wie ich ihn liebe mit viel Verkleidungen und Anspielungen und mir hat es gefallen, sehr sogar. Und es waren die kleinen Gags, die voll eingeschlagen haben. Sehr nett beispielsweise bei der Berufswahl, statt Löwenbändiger lieber Systemanalytiker zu werden, bevor wir dann doch zum Holzfäller in Kanada kommen. Wir sollten übrigens öfters nach Kanada fahren – oder nach Finnland.
Und alle singen den Lumberjack-Song.
Im Mittelpunkt standen die Songs und – oh my dear – ich konnte jeden mitsingen. Es begann gleich mal mit etwas deftiger Kirchenkritik: Der Penis Song und natürlich every sperm is sacared sind heute Gassenhauer meiner Generation. Die spanische Inquisition ist heute Standard in Blödeleien unter Freunden.
every sperm is sacared
Kritik gegen die Kirche
Sogar Gott sprach zu den Pythons.
No one expects the Spanish Inquisition!
Damals führte so etwas zu massiven Protesten. Die Songs waren stark, vor allem natürlich Lumberjack, I Like Chinese, Philospher’s Song und das inspirierende Sit on my face. Sehr schön am Tag der Mondladung war der wunderschöne Milkyway-Song. Und bei der Anwesenheit von Stephen Hawking zeigt sich, welche Wirkung die Pythons heute noch in Großbritannien haben. Es gab eine Einspielung mit dem großen Physiker und Denker, der auch in der O2 Arena anwesend war.
Stephen Hawking singt den Milkyway-Song
Es gab einige Zuspielungen alter Filme, aber auch sehr viel live. Damit gab es auch Versprecher und Hänger – mit massiven Applaus vom Publikum bei Aussetzer von John Cleese. Oder wenn der Bart verrutscht beim Warmlaufen beim Kneipensketch. So ist Britannien, so ist Humor, der mir gefällt. Und der Sketch Blackmail wäre eine Idee für RTL samt schmierigen Moderator.
Wie ist das mit dem Sex?
Blackmail – Anregung für RTL?
Es war kein reiner Terror-Comedy, wie er heute in der Glotze läuft. Natürlich war es Wahnsinn, wie weit und böse die Pythons waren und wie weit sie ihrer Zeit voraus waren. Sehr gut, auch wieder die deutsche Aufstellung zur Fußball-WM.
Was macht dieser Beckenbauer da?
Ungewöhnlich für heutige Fernsehzuschauer waren die zahlreichen Tanzeinlagen. Nicht herumgezappelt, sondern Choreografie der alten Schule. Das Pythons-Fernsehballet brachte die alten Zeiten wieder – vor allem beim Ministry of Silly Walks. Dies überließen die alten Herren dann doch den jungen Tänzern. Hier hätten sich die alten Herren dann doch die Knochen gebrochen.
Welcher Minister könnte so ein Ministerium leiten?
Und allen jungen Leuten im WWW sei die Pythons-Lektion empfohlen, woher der Spam im Internet stammte. Spam, Spam, Spam. Der Humor im Netz wurde von alten Leute gemacht, nicht von crazy Hipsern. Die Monty Pythons waren die Grundlage von allem. Vorher gab es nichts und nach ihnen kam nur Spam. Spam, Spam, Spam – das war gut.
Die Geburtsstunde des Internets: Spam, Spam, Spam
Und dann war da noch der Papagei als mein persönlicher Höhepunkt. Jedes Wort, jede Zeile ist in das allgemeine Bewusstsein einer ganzen ganzen Generation eingegangen. Aber es war kein rezitieren alter Sprüche. Dieser Papagei ist tot. So geschehen als der Papagei abgeflogen ist zu seinen Ahnen, respektive zum (verstorbenen) Dr. Chapman. So was können nur die Pythons: Ganz nebenbei zollen sie ihrem verstorbenen Mitglied Graham Chapman in ihrem berühmten Sketch die Ehre. Hut ab – und ich hab richtig gelacht.
Bester Gag mit Tribut an Graham Chapman
Und dann war noch ein kollektives Erlebnis auf dem Planeten. Die ganze Welt sang mit beim Bright side of Life. Ein ganzes O2-Station sang, ich sang vor dem Computer, die angeschlossenen Kinobesucher sangen und die Timeline in Twitter auch. Always look on the bright side of life – wahre Worte. Verabschiedet wurde sich dann stilgerecht mit Piss off – so soll es sein.
Woher rührt meine Technikbegeisterung? Es gibt sicherlich viele Einflüsse und ein Einfluss ist heute im Alter von 86 Jahren verstorben: James Garner.
Als Kind war er für mich Detektiv Rockford. Wenn meine Eltern die Serie sahen, durfte ich ab und zu mitschauen und mich interessierte vor allem der Serienvorspann. Da gab es einen Anrufbeantworter zu sehen. Für mich damals absolute Science Fiction. So etwas gab es in meiner Welt damals nicht. Damals war ich entweder zu Hause, wenn das Telefon klingelte oder eben nicht. Wenn der Gesprächspartner am anderen Ende der Leitung nicht da war, dann rief ich eben später wieder an. Oder die Information war nicht wichtig und ich rief gar nicht mehr an.
Ich bin noch in der Tradition aufgewachsen, die mir meine Eltern beigebracht haben: Bei Todesstrafe ruft man niemanden zu den heute Nachrichten, zur Tagesschau, zur Sportschau oder während eines Fußball-Länderspiels an. Ja, so wurde ich damals erzogen.
Und mit dem Vorspann von Detektiv Rockford war auf einmal alles vorbei. Der Anrufbeantworter wäre eine unglaubliche Bereicherung für mein Leben als Jugendlicher. Doch meine Eltern waren dagegen. Sie hatten ein grauen Wählscheibentelefon und später ein moosgrünes Tastentelefon, weil es dort eine Wahlwiederholtaste für Anrufe in die DDR gab. Einen Anrufbeantworter – so etwas brauchten wir nach Meinung meiner Eltern nicht und zudem kostet das Teil richtig viel Geld. Ob die Deutsche Bundespost überhaupt Anrufbeantworter vermietete, weiß ich gar nicht.
Ich musste jahrelang warten bis ich mir meinen eigenen Anrufbeantworter leisten konnte. Es war einer mit Fernabfrage. Man hielt ein batteriebetriebenes Kästchen an den Hörer, das Töne von sich gab und konnte so einen AB (so hie0 der Anrufbeantworter bei uns coolen Jungs) von unterwegs abfragen. Ob der Infowert der Nachricht hoch war, sei dahingestellt. Viele Leute trauten sich nicht aufs Band (so hieß es damals) zu sprechen. Und dann hasste ich die Leute, die Sprüche wie so etwas hinterließen: „Hallo hier ist Thomas, ruf doch zurück, es ist wichtig!“ Die habe ich garantiert nicht zurückgerufen, denn wenn es wichtig gewesen wäre, hätten sie es ja aufs Band sprechen können. Umgang mit dem AB war eine frühe Vermittlung von Medienkompetenz – das, was ich heute in meinen Vorträgen so mache.
Detektiv Rockford hatte nur einen coolen Spruch auf seine Ansage. Es gab aber Leute, die hatten so Promi- oder Spaßansagen. Auf die bin ich dann und wann auch reingefallen. Bis heute habe ich mich solchen Spaßansagen verweigert. Ich bleib lieber so nüchtern wie Detektiv Rockford alias James Garner. Danke lieber James Garner, dass du mir den AB ins Haus geholt hast.
Sommerzeit ist bei mir Grillzeit. Aber wenn ich ehrlich bin, wird bei mir das ganze Jahr über gegrillt. Im Moment arbeite ich mit einem Weber-Grill und hab vom Weststyle noch ein wenig Zubehör besorgt. Mit dem Shop habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht und werde jederzeit dort wieder ordern.
Aber das Wichtigste ist natürlich die Grillware, das FLEISCH. Beim örtlichen Metzger und beim örtlichen Fischhändler besorge ich mir die Ware. Aber als digitale Nomade bestelle ich auch online. Das Thema eFood wird noch einen großen Stellenwert einnehmen, da bin ich mir sicher. Ich war als Referent beim Landesinnungsverband der Bäcker eingeladen, die sich mit dem Thema schon beschäftigen. Amazon experimentiert in den USA auch schon mit eFood. Da kommt noch mehr und der deutsche Mittelstand muss aufpassen, dass er es nicht verschläft.
Hochwertige Waren sind hier selbstverständlich.
Einer der es nicht verschlafen hat und ganz vorne mit dabei ist, ist der Metzger Claus Böbel. Das hochwertige Grillfleisch bestelle ich online bei Claus Böbel in Rittersbach. Er betreibt den Shop umdiewurst.de. Ich war schon ein paar Mal vor Ort bei Claus Böbel und habe mich von der Qualität der Ware und der Herstellung selbst überzeugt. Da ist natürlich auch schon mal ein Videointerview herausgekommen.
Außerdem ist Claus Böbel ein cooler Typ, der nicht nur Metzger/Fleischer ist, sondern auch als Referent seine Brötchen verdient. Seine Vorträge drehen sich um das Erfolgsrezept Internet. Zudem bietet er erfolgreiche Wurstseminare an. Firmen buchen sich ein. Und immer wieder kommen Teilnehmer aus aller Welt, um bei Böbel ein Seminar zu besuchen. Neulich kam sogar ein interessierter Metzger aus Thailand, der in Asien den Wurstmarkt aufmischen will.
CI bis zur Kappe – umdiewurst.de
Ich finde es bewundernswert, dass eine kleine fränkische Landmetzgerei konsequent den Weg ins Netz geht. Hier können andere Betriebe und Gewerke von ihm lernen. Er hat sein Erfolgsrezept in drei Thesen zusammengefasst, die ich jedem Mittelständler im Netz auf den Weg geben kann:
Digital schlägt klassisch
Gestalten statt verwalten
Persönlichkeit schlägt Prozesse
Ein paar Geschenkboxen hab ich bei meinem jüngsten Besuch mitgenommen.
Claus Böbel hat sich mit seinem Shop einen Namen in der Food-Branche gemacht. Top-Qualität. Wer bei ihm in Rittersbach bei Roth auf einen Kaffee vorbeischaut, der bekommt nicht nur seine nagelneue Bratwurst-Event-Küche zu sehen, sondern auch wunderbare Geschichten aus erster Hand zu hören. Böbel kann im Grunde alles besorgen und wird deshalb auch beauftragt. So beispielsweise für deutsche Truppen in Afghanistan, die exzellente Steaks aus der Heimat bestellt haben. Böbel macht es möglich. Witzig ist auch sein grünes Wurst-Taxi mit dem er lokal Waren ausfährt.
Wir bestellen regelmäßig bei ihm und ich habe es noch nie bereut. Hier ein Unboxing eines Wurstpakets:
Die CI wird auch beim Versand des Paketes eingehalten. Bei Böbel muss es grün sein. Grün ist seine Farbe. Wichtiger als die Farbe, ist aber die Kühlung des Pakets. Hier hat sich Böbel etwas einfallen lassen: Seine Pakete isoliert mit Styropor und werden mit Eispads gekühlt. Über 500 Produkte füllt inzwischen sein Online-Shop. Also ruhig mal hineinschauen und sich von der fränkischen Küche verwöhnen lassen.
Sind Comics eine ernstzunehmende Literaturgattung oder ist es einfach nur Schund? Diese Frage wird diskutiert, seit es Höhlenmalerei gibt. Vor kurzem ging der 16. Internationale Comic-Salon Erlangen zu Ende. 25.000 Besucher kamen in die Stadt und zeigten, dass ungebrochene Interesse an der grafischen Literatur.
25000 Besucher in Erlangen beim Comic Salon.
Trotz Publikumsrekorde und neue Chancen von Comics als App hat die Branche noch immer Probleme in Deutschland. Die zunehmende Akzeptanz der Comic-Kunst als ernsthafte künstlerische Ausdrucksform in der Öffentlichkeit und in den Medien findet nach wie vor keine adäquate Entsprechung in der wirtschaftlichen Entwicklung des Genres. Comic und Kulturförderung war daher ein Thema, das sich wie ein roter Faden durch das viertägige Festival in Erlangen zog. Im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern gibt es in Deutschland keine Strategie für die Unterstützung der grafischen Literatur. Zwischen Literatur und Bildender Kunst angesiedelt, fällt der Comic in der gegenwärtigen Förderlandschaft durch alle Raster.
Das Internationale Literaturfestival Berlin veröffentlichte in diesem Zusammenhang vor knapp einem Jahr ein Manifest, das in Erlangen aufgegriffen und diskutiert wurde. Beim Salon wurde jetzt die Gründung des „Deutschen Comic-Vereins e. V.“ mit Sitz in Berlin bekannt gegeben, dessen Ziel es ist, ein deutsches Comic-Institut zu gründen, das gleichermaßen Kompetenzzentrum und Lobbyist für die grafische Literatur in Deutschland werden und eine Strategie für eine gezielte Comic-Förderung entwickeln soll. Die dringende Notwendigkeit eines solchen Zentrums wurde auch vom Leiter des Internationalen Comic-Salons, Bodo Birk, bestätigt und die Wahrnehmung des Comics als eigenständige Kunstform in entsprechenden Förderprogrammen gefordert. Ulrich Schreiber, Direktor des Internationalen Literaturfestivals Berlin, kündigte im Rahmen einer Podiumsdiskussion weitere Initiativen in diese Richtung an.
Ich unterstützte dieses Vorhaben und würde mich freuen, wenn in Bayern sich Mitstreiter finden.
Mal sehen, was bis zum 17. Internationalen Comic-Salon passiert, der vom 26. bis 29. Mai 2016 in Erlangen stattfinden wird.
Vor kurzem geisterten Zahlen durchs Netz, die zeigen, wie erfolgreich das iPhone 5s ist. Das am häufigsten verkaufte Smartphone stammt von Apple, gefolgt vom Samsung Galaxy S5, das Samsung Galaxy S4 sowie das Samsung Note 3. Auf Platz vier und fünf sind iPhone 5c sowie das iPhone 4s. Und wir können davon ausgehen, dass ab September das iPhone 6 auf den Markt kommt. Diese Zahlen sind aber für mich nicht so wichtig. Wichtiger ist die Nutzung des Smartphones. Das betone ich in meinen Seminaren immer wieder.
iPhone 5c am Hauptbahnhof München.
Zwei Drittel der Deutschen besitzen ein Smartphone. Das zeigt eine repräsentative Studie des Location Based Service Anbieters GETTINGS, durchgeführt von Goldmedia Custom Research. Android-Geräte sind dabei mit 63 Prozent unter den Smartphone-Besitzern am meisten vertreten, gefolgt von iPhones mit 26 Prozent. Die Deutschen nutzen ihr Smartphone zwar vor allem zum Telefonieren (94 Prozent) und SMS schreiben (81 Prozent), aber bereits zwei Drittel surfen damit auch im Internet (66 Prozent) und mehr als die Hälfte braucht es für die Navigation (56 Prozent), und um soziale Medien wie Facebook zu checken (55 Prozent).
Während Android-Modelle und iPhones die beliebtesten Smartphones in Deutschland sind, sind andere Betriebssysteme weit abgeschlagen: Rund jeder Zehnte (8 Prozent) hat ein Windows-basiertes Telefon und nur zwei Prozent setzen auf einen Blackberry. Das verbleibende eine Prozent hat noch ein altes Nokia Smartphone mit Symbian OS. Nach Geschlechtern aufgeschlüsselt ergibt sich, dass mehr Männer (73 Prozent) ein Smartphone besitzen als Frauen (62 Prozent).
Zu Weihnachten wurde um Kunden geworben.
Wofür die Deutschen ihr Smartphone nutzen
Das Smartphone ist für die meisten Deutschen eine echte Multimediazentrale, das zeigen die unterschiedlichen Nutzungen. Fast jeder telefoniert damit, die meisten schreiben Textnachrichten, machen Fotos, checken E-Mails, nutzen das Smartphone als Wecker und rufen den Wetterbericht ab. Aber auch Navigieren per App ist bei mehr als der Hälfte beliebt. Ähnlich viele checken mit ihrem Smartphone soziale Netzwerke wie Facebook und 53 Prozent lesen darauf Nachrichten. Auch Spiele sind für einen Teil (46 Prozent) der Nutzer attraktiv.
Auffällig ist, dass 40 Prozent ihr Smartphone bereits nutzen, um Produktinformationen zu suchen sowie Preise zu vergleichen. Das sind exakt genauso viele, die über ihr Telefon Musik hören. Das Smartphone ist offensichtlich auch auf dem Weg zum Shoppingtool: Ein Drittel der Deutschen setzt ihr Smartphone für das Onlineshopping ein (33 Prozent). Weitere Anwendungen sind Finanzen/Banking (23 Prozent), Internettelefonie (20 Prozent), Sprachen lernen/Wörterbuch nutzen (17 Prozent), Reiseplanung (16 Prozent), sportliche Aktivitäten (14 Prozent) und Bücher lesen (9 Prozent).
Apple drückt das iPhone 5c in den Markt.
Unterschiede bei Geschlechtern und Altersgruppen
Zwischen den Geschlechtern existieren Unterschiede bei der Smartphone-Nutzung. So fotografieren Frauen eher mit ihrem Telefon (84 Prozent) als Männer (75 Prozent). Im Gegensatz dazu setzen Männer (59 Prozent) mehr auf Navigation als die Nutzerinnen (53 Prozent). Sie lesen darauf auch eher Nachrichten (57 Prozent) als Frauen (49 Prozent).
Während ältere Smartphone-Besitzer weniger Funktionen ihres Telefons einsetzen, nutzen sie jüngere vielseitiger. Je jünger die Deutschen sind, desto eher ist das Smartphone das Universal-Werkzeug von der Nachrichtenzentrale bis zum Bankschalter.
Als Alien-Fan bin ich vorsichtig geworden, denn obwohl ich Fan der Giger-Figur bin, mussten wir Fans allerhand Schrott erdulden. Wirkliche Perlen gibt es im Alien-Universium ganz selten. Vor allem im Videogames-Bereich gab es viel nervige Umsetzungen. Mir liegen noch die Spiele Alien vs Predator und Aliens: Colonial Marines schwer im Magen. Beide hatte ich heiß erwartet, doch heraus kam nur eine müde Zockerei. Chance vertan, ab in die Tonne.
Nun kündigt sich für Oktober ein neues Alien-Spiel an: Alien: Isolation
Die bisherigen Ausschnitte und Stills sind nicht von schlechten Eltern und es scheint, als ob endlich einmal ein gelungenes Spiel auf meine Konsole kommt. Um die Fans richtig heiß zu machen, gibt es eine streng limitierte Startauflage, die so genannte Alien: Isolation – Ripley Edition. Die Hauptbesetzung von Ridley Scotts Meisterwerk Alien aus dem Jahr 1979 wird in zwei Bonusmissionen auftreten. Sigourney Weaver (Ellen Ripley), Tom Skerritt (Dallas), Veronica Cartwright (Lambert), Harry Dean Stanton (Brett), Yaphet Kotto (Parker) und Ian Holm (Ash, Aussehen und Stimme nachempfunden) werden ihre virtuellen Charaktere in den klassischen Szenen aus dem Film selbst vertonen. Ich bin sehr gespannt auf das Sega-Spiel.
Natürlich wird tief in die Marketingtonne gegriffen und erste Zitate verbreitet: „Mit der Originalbesetzung zusammenzuarbeiten war ein unglaubliches Erlebnis“, sagt Alistair Hope, Creative Lead bei Alien: Isolation. „Es war uns wichtig, dass die Schauspieler wieder in ihre Rollen schlüpfen, um die Atmosphäre des Films perfekt wiederzugeben. Für einige der Schauspieler ist es das erste Mal, dass sie in einem Alien Videospiel mitspielen. Ihnen dabei zuzusehen, wie sie ihre Rollen von damals nach 35 Jahren wieder einnehmen, ist ein unvergessliches Erlebnis.“ Ja, ja Mr. Hope, mach uns nur Hoffnung, Wie gesagt, ich bin gespannt, habe auch schon geordert, wurde aber schon oft von Spielen aus dem Alien-Universum enttäuscht. Also vorsichtig ist die Mutter der Porzellankiste. Lieber die Erwartungen zurückschrauben.
In Deutschland, Österreich und der Schweiz sind die Zusatzinhalte Teil der Erstauflage, die als Alien: Isolation – Ripley Edition im Handel erhältlich sein wird. In der Bonusmission „Crew Expendable“ wählen die Spieler zwischen drei der überlebenden Crewmitglieder der Nostromo, kurz nachdem die Kreatur Brett getötet hat. Als Ellen Ripley, Dallas oder Parker durchsuchen die Spieler den Frachter vom Wohnbereich bis zum Maschinenraum und stimmen sich mit Lambert und Ash ab, um das Alien in die Luftschleuse des Schiffs zu locken.
Weiter in der Geschichte geht es im Level „Last Survivor“, als Ripley mit dem Rettungsschiff Narcissus zu entkommen versucht. Aufgeschreckt durch die Schreie von Lambert und Parker, müssen sich die Spieler durch die Nostromo kämpfen, um die Selbstzerstörungssequenz zu aktivieren. Der Weg zurück zum rettenden Shuttle Narcissus wird für Ripley und den Spieler zum Spießroutenlauf.
Es wird ein großes Versprechen von Sega abgegeben: Das First-Person-Survival-Horror-Game Alien: Isolation greift die Furcht und die Spannung auf, die Ridley Scott bereits mit dem Filmklassiker von 1979 heraufbeschworen hat. Die Spieler finden sich in einer Atmosphäre aus konstanter Furcht und tödlicher Gefahr wieder, in deren Schatten das unbarmherzige und totbringende Xenomorph lauert. Unvorbereitet und schlecht ausgerüstet musst der Spieler wichtige Ressourcen suchen, improvisieren und seine Sinne nutzen, um nicht nur die Mission abzuschließen, sondern ganz einfach zu überleben. Auch im offiziellen PS4-Blog von Sony wird die Werbetrommel gerührt.
Das offizielle Spiel ohne die Ripley-Edition klingt schon etwas ruhiger: Die Handlung von Alien: Isolation spielt 15 Jahre nach dem Ende des ersten Films. Der Spieler schlüpft in die Rolle von Ellen Ripleys einziger Tochter Amanda, die sich auf die Suche nach ihrer verschollenen Mutter begibt. Als Angestellte der Firma Weyland-Yutami erfährt sie, dass der Flugschreiber des Frachters Nostromo gefunden und nach Sevastopol gebracht wurde, einem stillgelegtem Weltraum-Handelsposten. Auf der halb zerfallenen und nur noch bedingt einsatzfähigen Station wird Amanda nicht nur mit der skrupellosen Restbevölkerung konfrontiert, sondern mit einer viel schlimmeren Bedrohung – einem Xenomorph. Na na na, da kann wieder ein Schrott auf uns zukommen, muss aber nicht.
Also schnell die Alien: Isolation – Ripley Edition bestellt, die am 7. Oktober veröffentlicht wird und dann abwarten. Entwickler Creative Assembly will mit dem Horror-Game aus der First-Person-Perspektive das ikonische Alien-Universum nicht neu erfinden, sondern erweitern, heißt es in einer Mitteilung. Die Spielwelt ist entsprechend authentisch zum Film im Retro-Sci-Fi-Stil der 70er Jahre konstruiert – von der Architektur, dem Charakter-Design, den visuellen Effekten bis hin zur Beleuchtung. Dieses schlichte Zukunftsdesign aus der Vergangenheit spiegelt sich einerseits visuell in niedrig aufgelösten Röhrenmonitoren oder kantigen mechanischen Gerätschaften wider, bestimmt anderseits auch Gameplay-Entscheidungen: Der schwere, unhandliche Bewegungsmelder kann nicht gleichzeitig mit einer Waffe getragen werden und die einfache 2D-Optik der Anzeige lässt kaum eine genaue Positionsbestimmung des Feindes zu.
Die klaustrophobische Stimmung des Films bildet Creative Assembly nicht nur optisch nach. Musik und Ton spielen eine ebenso wichtige Rolle bei der Erschaffung von Spannung und Furcht in einem Horror-Spiel. Der dynamische Sound im Spiel passt sich dabei an die Aktionen des Spielers und des Aliens an und klingt entsprechend dramatisch, gedämpft oder unheilvoll. Geräusche können in Alien Isolation über Leben und Tod entscheiden: In einer düsteren Spielwelt, in der das Licht Mangelware ist, hört der Spieler Gefahren oft bevor er sie sieht. Umgekehrt sollte der Spieler möglichst lautlos agieren, um das Xenomorph nicht auf sich aufmerksam zu machen. Dank Zugriff der Entwickler auf die Audiodateien des Originalfilms und eines eigenen Orchesters gelingt es Alien: Isolation authentisch den Sound der cineastischen Vorlage wiederzugeben. Leider habe ich nichts gefunden, ob der Soundtrack von Alien vewendet wurde. Ich liebe die Soundtracks der ersten drei Filme und habe auch darüber geschrieben. Ich will mal hoffen, dass die musikalischen Themen aus den Filmen in dem Spiel aufgenommen wurden, denn diese haben wirklich Atmosphäre.
Neue Fernseehgewohnheiten bringen soziale Medien in Verbindung mit digitalen Devices an den Tag. Dabei werden plattformübergreifend die verschiedenen Medien genutzt. Aktuelles Beispiel ist für mich die Fußballweltmeisterschaft. Während Deutschland gegen Brasilien spielte, ist Twitter nahezu explodiert. Die bisherige Theorie des Second Screen ist Realität geworden. Wenn eine Sendung in der Glotze läuft, wird sie gleichzeitig an digitalen Endgeräten wie Smartphone oder Tablet live kommentert. Es macht zuweilen mehr Spaß ein Fußballspiel live in Twitter zu verfolgen, als das Gequatsche der Kommentartoren wie Béla Réthy zu ertragen. Auch Qualitätssendungen wie Tatort, Frauentausch oder Shopping Queen werden von den Usern live kommentiert.
Jetzt lieferte das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen TNS die aktuellen Zahlen für dieses Multi-Screening. In ihrer Studie „Connected Life“ stellte TNS in über 55.000 Interviews weltweit fest, dass nahezu jeder zweite (48 Prozent) abendliche Fernsehzuschauer gleichzeitig mit anderen digitalen Aktivitäten wie den sozialen Medien beschäftigt ist, seine E-Mails überprüft oder online einkauft. Weltweit besitzt jeder Online-Erdenbürger durchschnittlich vier digitale Endgeräte. In Deutschland, Australien und Großbritannien sind es gar fünf. Dies, kombiniert mit der hohen Nachfrage nach TV-und Video-Inhalten on-the-go, treibt den Aufstieg des Multi-Screening weiter an.
Der Wunsch, auf Lieblings-TV-Shows allzeit zugreifen zu können, treibt damit die weiter steigende Online-TV-Nutzung, so TNS. Ein Viertel (25 Prozent) der Weltbevölkerung sieht derzeit täglich Inhalte auf einem PC, Laptop, Tablet oder Handy. Dieser Konsum steigt auf über ein Drittel (33 Prozent) in Ländern wie China und Singapur und auf 32 Prozent in Hong Kong, wo tablet-große Mobiltelefone, so genannte Phablets immer beliebter werden.
Doch trotz der zunehmenden Online-Nutzung von Bewegtbildern, spielen traditionelle Fernsehgeräte noch immer bei drei Vierteln der Befragten (75 Prozent), die täglich vor dem Fernseher sitzen, eine große Rolle in ihrem Alltag. Mal sehen, ob sich nach HD nun auch 4K in den Wohnzimmern breit macht.
So schenken 76 Prozent dem Fernsehen während des abendlichen Essens ihre ungeteilte Aufmerksamkeit. Persönlich finde ich dies übrigens schrecklich. In Deutschland zwar weniger ausgeprägt, dafür nutzen aber 20 Prozent der Bundesbürger ihr TV-Gerät ohne sich von einem weiteren digitalen Device ablenken zu lassen.
Amazon Instant Video ist im Kommen. Foto: Amazon
Viele der großen globalen Medienunternehmen nutzen bereits die Vorteile des wachsenden Trends, Bewegtbilder online zu schauen und bieten On-Demand-Dienste wie, HBO GO, Watchever oder Amazon Instant Video an, auf denen die Verbraucher auf Premium-Inhalte zugreifen können, die es ihnen ermöglichen stets und überall schauen zu können. Multitasking werde zur Norm, so Matthew Froggatt, Chief Development Officer bei TNS.
Heute mal ein Buchtipp für die jüngeren Leser oder für Eltern von jüngeren Lesern. Es stammt natürlich aus dem weiten Raum des Star Wars-Universums und mein Sohn liebt es abgöttisch, Darth Paper schlägt zurück. Es ist ein Jugendbuch, geschrieben von Tom Angleberger. Bei dem Buch handelt es sich um den zweiten Band der Origami-Yoda-Romane von denen inzwischen bereits vier Bände auf Deutsch erschienen sind. Der fünfte Band erscheint im Januar 2015 bei uns. In Deutschland erscheinen seine Bücher beim Baumhaus-Verlag, einem Unterlagverlag von Bastei-Lübbe Verlag.
Beginnen möchte ich einmal mit dem Autoren Tom Angleberger. Er ist US-Amerikaner und lebt als Autor von Kinderbüchern in Virgina, USA. Er begann seine Karriere als Journalist bei der örtlichen Tageszeitung und berichtete über Sitzungen von Gemeinderäten. Wahrscheinlich müssen diese Sitzungen so öde gewesen sein, dass er zu zeichnen begann. Das kann ich durchaus verstehen, denn ich machte auch die wichtige Ochsentour durch die Lokalredaktion und langweilte mich auch so manches Mal. In den Sitzungen begann Angleberger immer wieder zu zeichnen und entdeckte sein Talent. Als großer Fan der Star Wars-Kinofime entschied er sich, ein Buch über sein Hobby Star Wars zu veröffentlichen. Es handelte sich um das Buch: Yoda ich bin! Alles ich weiß!
Damit war der Grundstock für eine erfolgreiche Karriere als Buchautor gelegt. Er entwickelte aus dem Stoff die Origami-Yoda-Romane, die sich heute sehr erfolgreich verkaufen.
Um die Bücher von Tom Angleberger überhaupt verstehen zu können, muss der Leser sich im Universum von Star Wars auskennen. Der Leser muss die Figuren der erfolgreichen Kinofilmreihe von George Lucas kennen, um zu wissen, wie die Figuren in den Büchern reagieren und warum sie so reagieren. Kennt man die Figuren aus den Star Wars-Filmen nicht, so hat man als Leser auch keine Chance, die Bücher von Tom Angleberger zu verstehen oder überhaupt Gefallen an ihnen zu finden.
Und damit wären wir auch schon bei unserem Buch Darth Paper schlägt zurück. Schon alleine der Titel ist eine Anspielung auf Star Wars. Mit Darth Paper ist natürlich der böse Charakter in Star Wars gemeint: Darth Vader, der Mann hinter schwarzen Maske, der mit einem roten Lichtschwert bewaffnet ist. Zudem erinnert das Buch an den Kinofilm “Das Imperium schlägt zurück”. Im Film und auch hier im Buch wird die böse Seite wieder mächtiger und schlägt zurück, wie es der Titel schon sagt.
Doch um was geht es in dem Buch? Autor Tom Angleberger hat geschickt, die Welt der Star Wars Kinofilme mit der Welt der Schule verwoben. Er nimmt Geschichten aus dem Schulallag einer US-amerikanischen Schule auf und verknüpft sie mit Zitaten aus der Star Wars-Welt. Im Grunde ist es eine Mischung von Gregs Tagebuch mit Star Wars-Elementen.
In Band 1 hat das Gute gesiegt. Die Bücher sind aus der Sicht von verschiedenen Schülern geschrieben, die auf die amerikanische Schule gehen. Im Mittelpunkt steht der Schüler Dwight. Dwight hat einen Origami-Yoda gebastelt. Origami ist eine Falttechnik aus Japan. Hier werden Papiere kunstvoll zu Figuren gefaltet. Dwight hat eine Yoda-Figur gefaltet, die Freude in die Schule bringt.
In unserem Band 2 kippt die Stimmung an der Schule. Dunkle Zeiten haben begonnen. Die McQuarie-Schule, Heimat von Origami-Yoda, wird von der Dunklen Seite der Macht heimgesucht: Darth Paper! Erschaffen von Harvey, der Origami-Yoda noch nie ausstehen konnte, bricht Darth Paper dauernd Streit vom Zaun.
Dwight gerät in den Ruf eines Unruhestifters und soll von der Schule verwiesen werden. Immer wieder wird Dwight vom bösen Harvey angeschwärzt. Es beginnt eine Art von Mobbing.
Da hilft nur eins: Die Schüler wollen beweisen, dass Dwight ein netter Kerl und Origami-Yoda eine echte Hilfe für alle Schüler ist. Aber das Gute unterliegt. Dwight samt Origami-Yoda werden am Ende des Buches von der McQuarie-Schule auf eine Privatschule verwiesen. Das Böse in Form von Darth Paper hat gewonnen.
Mein Sohn und ich mögen das Buch, weil es Geschichten aus dem Schulalltag bringt, die mit Geschichten von Star Wars angereichert werden. Das zeigt sich auch an den zahlreichen, lustigen Zeichnungen in dem Buch. So wird der Chor der Schule mit der Musikband aus der Mos Eisley verglichen. Die Musikband aus der Mos Eisley stammt aus dem Kinofilm Krieg der Sterne. Uns gefallen die Bezüge zwischen Buch und Filmserie.
Und es ist ein Buch zum Mitmachen. Es gibt zum Beispiel ein nettes Spiel in dem Buch, das wir zu Hause auch ausprobiert haben. Anstelle von Videospielen gibt es ein Pod-Racer-Rennen auf Papier. Pod Racer sind die Rennflitzer aus Star Wars, die mit großer Geschwindigkeit ein gefährliches Rennen fahren und immer wieder aus der Bahn fliegen. Auf einem Papier wird eine Rennbahn gezeichnet. Bleistifte stellen Pod Racer dar, die durch die Bahn geschoben werden. Wir haben zu Hause das Spiel gespielt und es macht einen großen Spaß und man braucht viel Geschicklichkeit.
Die Bücher sind ja Origami-Yoda-Romane. Da wird natürlich gefaltet. In dem Buch sind zwei Faltanleitung enthalten: Einmal für einen Yoda und einmal für Darth Paper. Das macht Spaß und verlangt ein wenig Geschicklichkeit.
Wer sich fürs Basteln und Origami aus der Star Wars Welt interessiert, dem sei dieser Blogpost empfohlen.