Ein paar Tage verbrachte ich in Norddeutschland an der Küste um den Kopf freizubekommen und neue Kraft für anstehende Projekte zu tanken. Bei einer Überfahrt nach Helgoland hatten wir Windstärke 5 und einige der Passagiere ging es bei der Schaukelei nicht so gut. Aber im Grunde ist dies nur ein schwaches Lüftchen gewesen. Als ich in Helgoland meine Spaziergänge mache, da wurde die Situation brenzliger. Auf einem Frachtschiff vor Helgoland kam es zur Rauchentwicklung. Der Frachter Purple Beach hatte Düngemittel geladen und drohte zu explodieren. Die Situation war ernst und es kamen zahlreiche Schiffe zum Noteinsatz.
Nach diesem Notfall sah ich, wie wichtig die Arbeit der Seenotretter ist. Überall an der Küste, in Kneipen, Museen und an anderen öffentlichen Orten wird Geld für die Arbeit der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger gesammelt. Die DGzRS ist einer der modernsten Seenotrettungsdienste der Welt und finanziert seine Arbeit ausschließlich durch Spenden und freiwillige Zuwendungen. Auf meinem Fährschiff nach Helgoland habe ich auch etwas gespendet. Mit einer Flotte von 60 Seenotkreuzern und Seenotrettungsbooten helfen diese Idealisten und das ist hoch anzuerkennen.
Heute feiern die Seenotretter ihren 150. Geburtstag und haben extra eine Jubiläumsseite ins Netz gestellt. Wer mehr über die Geschichte der Seenotretter und der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger lesen will, wird hier fündig.
Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger finanziert sich über Spenden.
Das erste Mal bin ich als Bayer mit der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger aufmerksam geworden, als Bundeskanzlerin Angela Merkel im Jahre 2007 eine Original-Wetterjacke der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger anhatte. Damals war die Kanzlerin mit dem dänischen Ministerpräsidenten Anders Fogh Rasmussen durch einen Eisfjord im grönländischen Iluissat unterwegs und gab mit dieser Jacke indirekt ein klares Statement ab. Merkel besitzt diese Jacke seit 2002. Damals am 19. Juli 2002 war sie als CDU-Vorsitzende zu Gast auf dem Rettungsboot „Werner Kunze“ im Hafen Langballigau bei Flensburg und als es zu regnen begann, schenkten ihr die Seenotretter diese rote Jacke. Merkel spendete 100 Euro und behielt die Jacke. Als sie beim Klimagipfel 2007 diese Jacke anhatte, warb sie damit für die Arbeit der Seenotretter und ich finde es prima. Einige Oberlehrer warfen ihr Werbung vor – und wenn es so wäre: Na und! Für mich machen die Seenotretter eine gute Sache. Vielen Dank für die Arbeit.
Als ich dieses Bild in Facebook gepostet habe und fragte, was es darstellen soll, schmunzelte ich über die Antworten. Die ungewöhnlichsten lauteten: Todesstern Sektor 121.17-B, Minas Tirith und Königsmund oder Klötzleshausen. Nun ja, das Bild stellt Bayreuth dar.
Als Behinderter mit einem Augenleiden freue ich mich immer, wenn an Blinde gedacht wird. So auch bei meinem jüngsten Besuch in der Richard Wagner-Stadt Bayreuth. Beim Schlendern durch die Fußgängerzone entdeckte ich einen dreidimensionalen Stadtführer für Blinde. Es handelt sich um ein Stadtmodell der Stadt aus Bronze. Das Modell zeigt die Innenstadt von Bayreuth, die Häuser, Plätze, Kirche und Straßen. Das Stadtmodell steht am Marktplatz gegenüber dem Alten Rathaus. Der Blinde kann die Stadt erfühlen. Zudem gibt es Zusatzinformationen in Blindenschrift. Hier können die Beschreibungen ertastet werden. Das Lesen erfolgt dabei mit dem Tastsinn der Finger.
Als Blindenschrift wurde die am weitesten verbreitete Blindenschrift verwendet, die Brailleschrift. Die Brailleschrift wurde bereits im Jahr 1825 von Louis Braille entwickelt und wird heute am meisten eingesetzt. Auch als ich im Jahr 2000 Textchef der PC Professionell war, hatte ich die Aufgabe die damals beliebte Computerzeitschrift in eine Blindenausgabe umzuwandeln. Auch damals setzten wir die Brailleschrift ein.
Das Modell ist wichtig, denn sie sind barrierefrei. Tastbare Sehenswürdigkeiten bieten für Blinde und Sehbehinderte die Möglichkeit, eine Stadt oder eine Sehenswürdigkeit zu erleben und sich eine Vorstellung davon zu machen. Aber auch Kindern, lassen sich anhand eines taktilen Modelles das Dargestellte näher bringen, wie zum Beispiel die Stadtgeschichte anhand eines Stadtmodelles.
In Bayreuth wurde das Bronze-Modell im Maßstab 1:500 von dem Bildhauer und Objektdesigner Egbert Broerken geschaffen. Der Bildhauer Egbert Broerken lebt und arbeitet in einem kleinen Renaissance- Wasserschloss in der Nähe von Soest in Westfalen. Er ist Spezialist für solche Objekte. Tastmodelle für Blinde und Sehende aus der Werkstatt Egbert Broerkens stehen mittlerweile in 60 Städten Deutschlands und seiner Nachbarländer.
Mit Schülern und Lehrern der Westfälischen Blindenschule in Soest entwickelte er die optimale Tastbarkeit der Modelle, mit der Bronzegießerei ein Verfahren für die filigranen Erläuterungen in Blindenschrift. Die Stadtmodelle entstehen im Wachsausschmelzverfahren, einer alten handwerklichen Kunst, die Detailtreue und Unverwüstlichkeit der bronzenen Reliefs garantiert. In Auftrag gegeben wurde das Bayreuther Stadtmodell vom örtlichen Rotary Club im Jahre 2000. Ich habe großen Respekt vor einer solchen Aktion.
Tetris war und ist eine Sucht. Als das erste Mal die bunten Steine vom virtuellen Himmel fielen, war ich fasziniert. Das Spielprinzip von Tetris ist einfach und es ist schlichtweg genial. Stundenlang spielte ich Tetris und wurde nicht müde die Steinreihen abzubauen. Und nach Jahren bin ich als Retro-Gamer immer noch ein Tetris-Gamer.
Da war es folgerichtig, dass ich eine Tetris-Lampe brauchte. Ich entdeckte diese am Stand von getdigital.de auf der re:publica 2015. Für 30 Euro war es meine Tetris Lampe.
Sie besteht aus sieben typischen Tetris-Steinen in unterschiedlichen Formen. Die Farben sind gelb, rot, blau, grün, orange und rosa. In dem blauen Stein war der An-/Ausschalter und die Stromversorgung. Alle Steine müssen miteinander verbunden sein, nur dann leuchten alle Lampenteile. Die ganze Sache steht etwas wackelig und macht dennoch super Spaß. Jeden Tag baue ich meine Tetris Lampe um und erzeuge neue Formen.
Das Licht erleuchtet nicht mein Arbeitszimmer, aber es ist ein netter Lichtereffekt auf dem Schreibtisch. Und meine Nerd-Freunde, die mich besuchen, sind bei der Lampe Feuer und Flamme. Auch sie bauen immer wieder die Lampe um, bauen Türme, Mauern und Formen. Vielleicht wird die Tetris Lampe auch eine Sucht wie es das Tetris-Spiel von früher werden. Wer weiß?
Wenn ich in die Schulen schaue, treffe ich ein Spielzeug, das ich zu meiner Schulzeit auch hatte: Den Zauberwürfel. Rubik’s Zauberwürfel hat eine Renaissance. Kinder drehen sich den Wolf, um die farbigen Flächen einheitlich zu bekommen. Heute gibt es die Zauberwürfel in zahlreichen Variationen und Größen. Als Retro-Fan musste ich mir vor kurzem auch wieder einen Zauberwürfel kaufen, aber dieser dient nicht der Unterhaltung oder der Konzentration. Dieser dient dem Kampf gegen meine laufende Nase. Ich kaufte mir einen Zauberwürfel bei Getdigital in Form einer Taschentücherbox auf der re:publica 2015 in Berlin. Getdigital ist ein Händler für wunderbaren digitalen Blödsinn und genau meine Kragenweite.
Es passen alle quadratischen Kosmetiktücherboxen in diese Dekorationsbox, die jetzt auf meinem Schreibtisch steht. K1 bekämpft mit den Tüchern den Heuschnupfen. Diese Zauberwürfel-Taschentuchbox stammt aus Big Bang Theory, eine Serie, die ich eigentlich nicht mag.
Die Zauberwürfel Taschentuchbox ist so konzipiert, dass handelsübliche Taschentuchboxen aus dem Drogeriemarkt einwandfrei hineinpassen und sich die witzige Dekoration somit leicht und günstig nachfüllen lässt. Entferne dafür einfach den Boden auf der Unterseite, Taschentuchbox rein und Boden wieder rauf. Dieser hält mit mehreren Magneten. Das Seitenmaß des Würfels ist 14 Zentimeter.
Hier noch mein Video von der re:publica 2015 über den Stand von Getdigital:
Der Pfefferberg an Berlins Schönhauser Allee hat eine wechselvolle Geschichte. Von bayerischer Brauerei über NS-Rüstungsstätte bis hin zum Druckerei-Standort der SED-Zeitung Neues Deutschland ist das Gelände heute in der Hand der Kreativen. Eine eigene Stiftung widmet sich um das 13.500 Quadratmeter große Gelände. Auf diesem historischen Ort gibt es seit Dezember 2009 das Restaurant Tauro.
Nach all der Hektik des Berliner Großstadtlebens ist das Tauro ein Hort der Ruhe, sei es im Biergarten oder in den Restaurants. Auf 1.600 Quadratmeter eines ehemaligen Ballsaals ist eine Gastronomie über drei Ebenen mit Cocktail- und Tapas-Bar, Wein-Probierecke und spanisch-mediterranem Feinkostgeschäft entstanden.
Tatar als Starter
Bei einem Besuch in Berlin habe ich das Tauro ausprobiert und kann dieses Lokalität mit kleinen Einschränkungen empfehlen.
Als Starter wählte ich Tatar. Hier fehlte mir die Schärfe. Leider wurde keine Pfeffermühle vom Kellner dazu gereicht, was bei einem Restaurant dieser Preisklasse schon sein sollte – zudem kaum Gäste anwesend waren.
Rib Eye Medium Rare – einfach perfekt.
Als Hauptspeise gab es ein Rib-Eye-Steak, was ausgezeichnet war. Es war perfekt Medium Rare gebraten und hat wunderbar geschmeckt.
Das Restauant „Tauro Iberico“ bietet in der Ebene zur Schönhauser Allee spanische Tapas, Meeresfrüchte und Spezialitäten wie Paella, Fideuà (Nudelpaella) oder Arroz Caldoso. Im Angebot hier auch der spanische Bellota-Schinken vom eichelgefütterten Iberico-Schwein. Am Eingang grüßt der lebensgroße Namenspatron, der auf einem Mosaik aus fast 40.000 handgesetzten Steinen steht. In der darüber gelegenen Ebene stehen Steaks, Salate und frische Pasta auf der Karte.
Drei verschiedene Grills vom klassischen V-Stab-Grill über den mit besonders harzarmer japanischer Kokosholzkohle befeuerten spanischen Grill bis hin zum ersten US-Infrarot-Gasgrill Berlins mit 800 Grad Celsius Grilltemperatur bleibt für Fleisch- und Fischliebhaber kein Wunsch offen. Eine umfangreiche Weinauswahl steht auch zur Verfügung und mit der Galerie und der Kaminecke auch separate Räumlichkeien für besondere Anlässe.
250 Jahre ist Hennessy alt und ich war bei der Geburtstagsparty im Berliner KaDeWe mit von der Partie. Die großartige Feier ist der Auftakt einer Ausstellung, die noch bis zum 30. Mai läuft. Die Ausstellung findet dabei nicht an einem beliebigen Ort statt, sondern im Atrium im Erdgeschoß des KaDeWe. Dies ist die prominenteste Präsentationsfläche für Luxusmarken in Deutschland. Zahlreiche prominente Gäste gratulierten. Sehr nett war übrigens Schauspielerin Katja Flint mit der ich ein paar Worte wechselte. Die Ex von Heiner Lauterbach, Peter Handke und Bernd Eichinger nutzte den Event zur Eigen-PR und ich nutze den Event, um ein Foto mit der Schauspielerin zu machen.
Katja Flint und ich sprachen ein paar Worte.
Aber zurück zum eigentlichen Anlass: 250 Jahre Hennessy. Neben der global weitreichenden Geschichte der Maison und ihrer feinen Cognacs steht besonders die Zukunft im Mittelpunkt der exklusiven Präsentation: Neben Besuchen in China, Russland, den USA, Südafrika und Frankreich legt das „Hennessy Time Barrel“ auch in Berlin Station ein.
Holzfass für Videobotschaften.
In dieser, einem Holzfass ähnelnder Installation, hinterlassen die Besucher kurze Video- oder Text-Botschaften für künftige Generationen. Bei meinem Besuch in Berlin war vor allem die ältere Generation von diesen E-Mail-Botschaften begeistert, wie das kleine Video zeigt.
Sehr eindruchsvoll war eine Videoinstallation im Zentrum der Ausstellung. Die Installation stammt von der Münchner Design-Schmiede OPIUM effect. Für mich war diese Installation war der eigentliche Star der Geburtstagsfeier neben dem Cognac.
Creative Director Jörg Zuber und sein Team zauberten eine meterhohe Videoinstallation, bei denen die anwesenden Stars verblassten. Ich durfte bei meiner Zeit als Chefredakteur der DP und animago-Projektleiter mit diesem hervorragendem Unternehmen zusammenarbeiten. Hier das Video von der Premiere in Berlin:
Eine Bar im Atrium lädt zu einer Entdeckungsreise durch die gesamte Kollektion ein, zum Beispiel von Hennessy Fine de Cognac, Hennessy X.O bis zur Ultra Prestige Range wie Hennessy Paradis Impérial. Exklusiv im KaDeWe steht die limitierte Jubiläumsedition Hennessy 250 im Mai zur Verkostung und zum Kauf bereit. Und ich muss zugebeb, ich habe mehr als ein Glas des Cognacs probiert und kann ihn empfehlen.
Die Auswahl der Eaux-de-vie, die Reifung, das Blending sowie das Finishing sind ausschlaggebend für die Qualität und den Geschmack eines Cognacs. Für den Hennessy 250 Collector Blend wurden Eaux-de-vie ausgewählt, die während des Reifeprozesses die perfekte Harmonie aus Fülle, Lebendigkeit und Eleganz erreichen. Es sind charaktervolle Brände mit ausdrucksstarken Aromen. Zu Beginn weich und klar, entwickeln sie peu a peu ihre ganze Finesse und Intensität. Die zwischen 15 und 35 Jahre alten Eau-de-vie stammen aus Fässern, die zuvor nur für zwei, drei oder vier Brände benutzt wurden. Das heißt, dass das Holz bereits den typischen Eau-de-vie-Charakter hat, ohne den Blend zu dominieren. So kann sich die wundervolle Bernsteinfarbe des Blends entwickeln, ebenso wie ihre Gewürz-Noten, insbesondere die Safran-Nuance.
Kellermeister Yann Filloux und sein Tasting-Komitee haben beim Biending für diesen gleichermaßen kräftigen wie feinen Cognac ihr ganzes Wissen. ihre Erfahrung und ihr Feingefühl unter Beweis gestellt. Sie konnten auf den ganzen Schatz der Maison Hennessy zurückgreifen und haben ihre Auswahl aus über hundert verschiedenen Eau-de-vie getroffen. jedes mit einem ganz eigenen Charakter, auch solche mit nur zarten Holz-Einflüssen. Einige sind dynamischer, forscher, andere sanfter, zurückhaltender und nur durch das perfekte Zusammenspiel all der unterschiedlichen Brände entsteht die Harmonie, die Tiefe und Eleganz dieses Cognacs. Das Ergebnis: ein Blend voller Leben und Intensität, mit Noten von Bitterorange, Lakritz, getrockneten Pfefferminzblättern und Safran.
Auch beim Finishing haben die Kellermeister von Hennessy auf ihre Erfahrung zurückgegriffen. So haben sie über die Jahre festgestellt, dass Cognacs, die in Fässern von höchstens 270 Litern reifen, die besten Eigenschaften in punkte Finesse und Eleganz entwickeln. Solche vergleichsweise kleinen Fässer ermöglichen eine optimale Interaktion zwischen Holz und Cognac. Aus diesem Grund – und natürlich auch als Hommage an das 250-jährige Bestehen der Maison Hennessy – ließ man für den Jubiläums-Blend bei den berühmten Küfern von La Sarrazine 250 Fässer a 250 Liter von Hand fertigen. Allerbeste Voraussetzung also, dass darin ein ganz großer Cognac reifen konnte.
Der Ort, das Mikro-Klima und die Atmosphäre sind ebenfalls wichtige Faktoren für den Reifeprozess eines Cognacs. Für den Hennessy 250 wählte man deshalb den Platz aus, an dem immer schon die ältesten und besten Cognacs ihre Vollendung gefunden haben: am Ufer der Charente, in nächster Nähe des Gründerkellers, einem Ort mit enormer Bedeutung für die Maison Hennessy. Hier also konnte der Cognac unter optimalen Bedingungen und mit der nötigen Zeit und Ruhe seinen Reifeprozess abschließen.
Tolles Design der Flasche
Ein großartiger Cognac hat selbstverständlich auch eine ganz besondere Flasche verdient. Für den Hennessy 250 hat die französische Designerin Stephanie Balini, 2005 vom Comite Colbert mit dem Young Designers Award ausgezeichnet, einen eleganten Dekanter aus schwerem Kristallglas gestaltet, der in einer aufwendigen Geschenk-Box angeboten wird.
Im Jahr 2015 feiert die Maison Hennessy seinen 250. Geburtstag. Über sieben Generationen und fünf Kontinente verbinden die beiden Familien Hennessy und Fillioux. Alles begann 1765 in der französischen Region Cognac, dem Sitz der Maison Hennessy. Kontinuierlich reichte jede Generation das Beste, was das Land zu bieten hat, an die nächste Generation weiter. Diese Ausdauer ist insbesondere den Menschen zu verdanken, die in der Vergangenheit und gegenwärtig den großen Erfolg von Hennessy nicht nur vor Ort, sondern auch weltweit geschaffen haben. Hennessys Leistung und Beständigkeit sind ferner das Ergebnis der Werte, an welche die Maison seit ihrer Gründung festhält: Das einzigartige Savoir-Faire, die ständige Suche nach Neuerungen und die Hingabe für Kreation, Exzellenz, Vermächtnis und nachhaltiger Entwicklung. Heute sind diese Qualitäten das Kennzeichen der Maison, ein Kronjuwel der LVMH Gruppe und Manufaktur prestigeträchtiger Cognacs.
Interessant ist der Werdegang der Familie Hennessy, die heute aus der siebten Generation von Maurice Richard Hennessy vertreten wird. Maurice Richard Hennessy war auch in Berlin mit von der Partie.
Im Mittelpunkt: der 1724 geborene Patriarch Richard Hennessy, ein aus einer irischen Kleinadelsfamilie stammender Selfmademan, der nach einigen Jahren in der Armee von König Ludwig XV. endgültig nach Frankreich auswanderte. Aber er ließ sich nicht einfach irgendwo nieder: Seine Wahl fiel auf Cognac in der Region Charante, jenem Ort, an dem seit dem 17. Jahrhundert die bei den Briten so beliebten Weinbrände hergestellt wurden.
Geschichte zum Nachlesen.
Dort begann er, eine Maison aufzubauen und zwar genau in dem Sinne, den das Wort Maison in der heutigen Luxusindustrie hat: mit erstklassigen Produkten, einer ganz eigenen Handschrift, der Tradition ebenso verpflichtet wie visionärem Denken. Von Beginn an wählte Richard Hennessy seine Mitarbeiter und Partner mit allergrößter Sorgfalt aus. Und definierte damit die Philosophie der Familie für die nächsten 250 Jahre: Netzwerke pflegen, die Welt erkunden, sich mutig den sich daraus ergebenden Ungewissheiten und Gefahren stellen. Und immer das Ziel im Auge, die fünf Kontinente zu erobern.
Hennessy ist sichtlich stolz auf seine ereignisreiche Geschichte. Das Event im KaDeWe zeigt es eindrucksvoll. Der Gründer des Hauses, Richard Hennessy, war so fasziniert von der Region Cognac, dass er dort 1765 ein Handelshaus gründete. Unter der Leitung seines Sohnes James vergrößerte sich das Unternehmen rasch unter dem Namen, den es auch heute noch trägt: Jas Hennessy und Co. Generationen der Hennessy Dynastie haben das Maison bisher geleitet, immer darum bemüht, das Ansehen der Marke weltweit zu wahren und zu vergrößern. Im Moment hat das Zepter Maurice Richard Hennessy. Maurice Richard Hennessy wurde 1950 in Neuilly-sur-Seine geboren, einem Städtchen am Rande von Paris. Er verbrachte seine Jugend in Cognac im Département Charente. Daraufhin studierte er Agrarwissenschaften an einer Pariser Universität bevor er einige Jahre in Westafrika verbrachte. 1975 kehrte er zurück nach Cognac – in seine Heimat und zum Unternehmen seiner Familie.
Nachdem er seinen Fokus auf Kommunikation gelegt hatte, ging Maurice nach London, wo er eine essentielle Rolle im Aufbau des Britischen Marktes spielte, bevor er 1984 abermals nach Cognac zurückkehrte.
Seitdem bereist er den ganzen Globus, um die Flagge von Hennessy zu hissen, Liebhaber der Marke zu treffen, prominente Persönlichkeiten zu unterhalten. Auch im KaDeWe hatte er keine Berühungsängste und sprach mit Stars und Sternchen und wechselte auch ein paar Worte mit mir. Er hält Vorträge auf der ganzen Welt über die Werte von Hennessy und das Savoir-faire, pflegt die Entwicklung der Marke und richtet exklusive Verkostungen von Hennessy Cognacs aus. Als einer der unermüdlichsten Botschafter des Unternehmens ist Maurice häufig auf Veranstaltungen zu sehen, die von Jas Hennessy & Co. unterstützt werden.
Maurice Hennessy spricht fließend Englisch, Spanisch und Italienisch. Zu seinen Hobbys zählen Kochen und sein Garten. Er hört leidenschaftlich gerne Musik und organisiert Konzerte in der Stadt Cognac. Wie auch bei der Geburtstagsfeier im KaDeWe verwendet er Ausdrücke aus den Bereichen der Harmonien und Orchestrierung, um die Prozesse der Vermählung von Cognac zu beschreiben.
Danke für den schönen Abend bei Hennessy im KaDeWe.
Als ich dieses Bild vom Hotel GoldGemäuer in Facebook postete, war die Resonanz meiner Freunde eindeutig: Romantisches Edgar Wallace-Hotel.
Meine Facebook-Freunde erinnerte es an Edgar Wallace.
Und für mich waren die beiden Nächte im Ochsenfurter Hotel ein besonderes Erlebnis. Anders als die klassichen Business-Hotels, in denen ich sonst übernachte, hat das Hotel GoldGemäuer in Ochsenfurt einen eigenen Charme. Individualität wird hier großgeschrieben und diese Individualität drückt sich in zahlreichen Details aus. Die Chefin des Hauses, Sabine Gold ist auch immer auf der Suche nach historischen Schmakerl wie Vasen, Schlüssel, Schränkchen. Als ich mein Zimmer bezog, arbeitete sie gerade mit einer Mitarbeiterin an einer neuen, alten Vitrine. Das Hotel GoldGemäuer liegt in der verkehrsberuhigten Altstadt von Ochsenfurt direkt an der alten Ochsenfurter Stadtmauer.
Ich wohnte im Dachgeschoss des alten Gemäuers in dem Zimmer Dicker Turm. Der „Dicke Turm“ ist ein romantisches Zimmer mit 20 qm Grundfläche und einer verwunschenen Schlafecke – ich hab allerdings klassisch im Bett geschlafen.
Mein Zimmer: Dicker Turm
Es liegt gleich neben dem Gästezimmer „Nikolausturm“. Mein Zimmer ist ganz in Blautönen gehalten mit einem hellen Laminatboden und romantischem, cremefarbenen Doppelbett und Tagesbett. Das Badezimmer ist ausgestattet mit Dusche/WC, Haarfön, Kosmetikspiegel und Kneipp Wellnesskorb. Auch prima: Es gibt ein Teetablett mit Wasserkocher und verschiedenen Teesorten. Das Zimmer „Dicke Turm“ ist im dritten Stock des Vorderhauses aus dem 18ten Jahrhundert und hat Blick auf die historische Ochsenfurter Stadtbefestigung.
Ich kam mit dem Zug an, aber vor allem für Radfahrer ist das Hotel gut vorbereitet. Unterfranken hat in diesem Bereich ein hervorragend ausgebautes Radewegesystem. Radler können ihre Fahrräder sicher und geschützt in dem Innenhof des Hotels abstellen. Autofahrer müssen ein wenig laufen, denn es gibt keinen Hotelparkplatz oder Tiefgarage.
Empfehlenswert ist auch die kleine Bibliothek im Wintergarten. Gerade zum Entspannen kann der Gast hier bei einem Schoppen Wein runterkommen. Wer es lieber digital haben will, dem steht ein kostenloser WLAN-Anschluss im gesamten GoldGemäuer zur Verfügung.
Staatsminister Markus Söder machte einen Hangout und ich war dabei.
Durch einen Zufall kam ich zu einem Termin mit dem bayerischen Finanzminister Markus Söder als sich dieser für ein Gespräch mit Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble in Berlin aufhielt. In der bayerischen Landesvertretung gab Söder dem Verein politik-digital.de ein seit Wochen geplantes Google Hangout-Interview zum Thema Digitalisierung. Seit 1998 informiert politik-digital.de über Netzpolitik und ist führender Anbieter von Politiker-Chats.
So sah der Minister den Hangout.
Medienprofi wie Markus Söder nun mal ist, nutze er die Chance und beantwortete die zahlreichen Fragen im Google Hangout. Neben einem sachlich fragenden CSU-Mitglied aus seiner Heimatstadt Nürnberg sprach Söder vor allem mit einem Radiomoderator von Radio Charivari 98.6 aus Nürnberg. Sogar der Betreiber des Radiosenders Michael Oschmann war zu diesem Termin gegenüber der komischen Oper in der Landesvertretung erschienen, um den Google Hangout zu verfolgen.
Erinnerungsfoto vom Erinnerungsfoto.
Der Radiosender hatte einige Fragen seiner Zuhörer gesammelt, die Söder zur Zufriedenheit der Fragesteller und des Moderators Christian Marx in 45 Minuten beantwortete. Aus Sicht des CSU-Politikers war die digitale Bürgersprechstunde ein Erfolg. Einige Fragen drehten sich dabei doch sehr um die Unsimmigkeiten zwischen Nürnberg und Fürth und sind bundesweit nicht gerade von Bedeutung. Hier gibt es den ganzen Hangout. Und hier gibt es das ganze Video von 45 Minuten als 4:30 Minuten via Hyperlapse:
Als digitaler Nomade befürworte ich diese Art der Kommunikation, besonders wenn es um das Thema Digitalisierung geht. Söder hat alles richtig gemacht. Aktionen wie einen Google Hangout oder Live-Sendungen via Periscope sind hier die richtigen Werkzeuge, allerdings ob sie die erlaubten Werkzeuge für ihn als Politiker sind, sei dahingestellt. Söder oder ein anderer sind mit solchen Aktionen ein Sender im Sinne der Landesmedienanstalten und als Sender brauchen sie nach Meinung einiger Juristen eine Sendelizenz, wenn mehr als 500 Zuschauer die Übertragung rein technisch empfangen können.
Radiobetreiber Michael Oschmann (l.) schaute sich den Hangout vor Ort an.
500 ? – im Falle von Google Hangouts und Periscope-Übertragungen ist das lässig der Fall. Schon die Kanzlerin hatte mit ihrem Google Hangout zur Bundestagswahl Schwierigkeiten mit ihrer eigenen Landesmedienanstalt in Berlin/Brandenburg bekommen. Das ganze System der Sendelizenzen ist anachronistisch und meiner Meinung nach für ein digitales System nicht geeignet. Es mag sinnvoll in Zeiten knapper und begrenzter Sendefreuqenzen gewesen sein sein, im digitalen Zeitalter ist es komplett überholt. Hier könnten sich die beiden bayerischen Digitalisierungsexperten Markus Söder und Ilse Aigner eine Namen machen und die Sache mit ihrem Parteikollegen Siegfried Schneider von der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien klären. Das Netz würde es ihnen danken.
Die bayerische Landesvertretung war Ort der Übertragung.
Wer meinen Twitter-Feed verfolgt, der weiß, wie genervt ich von dem Streik der GdL bin. Ich bin viel mit dem Zug unterwegs und wurde durch den Streik gezwungen, wieder auf die Straße auszuweichen. Auch die Reise mit Fernbussen erwäge ich. Durch Zufall traf ich Daniel Krauss, den Gründer von FlixBus in Berlin und stellte ihn gleich mal ein paar Fragen – freilich in einem Mein-Fernbus-Flixbus.
Durch den Zusammenschluss mit mein Fernbus kam ein wenig Ruhe in den heiß umkämpften deutschen Markt der Fernbusse. Dennoch müssen die Unternehmen aufpassen, dass sie den Service hochhalten ohne die Preis zu erhöhen. Zudem betreten ausländische Spieler wie Megabus den Markt mit absoluten Dumpingpreisen. Im Grunde herrscht auf dem Fernbusmarkt ein gnadenloser Verdrängungswettbewerb. „Wir wollen als deutsches Startup mit Qualität punkten“, erklärt mir Krauss von Mein-Fernbus-Flixbus. Mit Werten wie Fahrersicherheit und Qualität sollen die Kunden an Mein-Fernbus-Flixbus gebunden werden. Auf jeden Fall steht fest, wenn die GdL die Bahn bestreikt, dann verkaufen die Fernbusse deutlich mehr Tickets.
Ich fotografiere Daniel Krauss und werde fotografiert
Insider sprechen von einer Steigerung von über 150 Prozent. Die Ticketpreise steigen dabei, je voller der Bus wird. Zwar versichert etwa MeinFernbus-Flixbus: „Die Preise sind dieselben wie immer, die Spanne ändert sich nicht.“ Krauss bestätigte mir, dass sich die Fahrpreise nach dem noch verfügbaren Kontingent richten und die Sparpreise schnell vergriffen sind. Wie bei Billigfliegern sind die Preise an die Auslastung gekoppelt.
Kunden können Getränke und WLAN an Bord genießen, während sie durch den Verkehr chauffiert werden. Wenn die GdL weiter streikt und ich im Fernverkehr Ziele erreichen muss, dann wähle ich auch einen Fernbus.
Die Sauvage Restaurants sind die ersten Paleo-Restaurants der Welt.
Neuen Trends in der Küche bin ich immer aufgeschlossen. Neulich erzählte mein Kollege Thomas Gerlach ewtas von dem Paleo-Trend. Das fand ich interessant. Paleo – was verbirgt sich dahinter? Im Grunde ist es, sich so zu ernäheren wie der Urzeitmensch? Dabei ist Ernährung gemeint, nicht die Tischsitten.
Die Paleo-Küche basiert auf den Ernährungsgewohnheiten unserer prähistorischen Vorfahren, was jedoch nicht heißt, dass sie die Ernährung des Steinzeitmenschen imitiert. Der moderne Paleo-Koch kombiniert Erkenntnisse aus der Evolutionswissenschaft mit Elementen der modernen Küche und den Kochmethoden unserer Vorfahren.
In der Paleo-Küche werden ausschließlich natürliche, unverarbeitete Nahrungsmittel verwendet. Dazu gehören unter anderem biologisch und/oder regional angebautes Gemüse der Saison, Fleisch von Tieren aus Weidehaltung oder Wild, Fisch aus Wildfang, Bio Eier aus Freilandhaltung sowie hausgemachte fermentierte Lebensmittel. Alle Gerichte sind ausgerichtet auf Immunstärkung, Museklwachstum und Körperfettabbau.
Klar ist, dass tierische Fette, unraffinierte Pflanzenöle, Nüsse, Samen und Kräuter, Getreide und Milchprodukte keinen Platz in der Paleo-Küche haben.
Thyme-Traveller als Aperitif
In Berlin besuchten wir das Sauvage im Prenzlauer Berg. Die Sauvage Restaurants sind die ersten Paleo-Restaurants der Welt. Das ursprüngliche Sauvage in Neukölln hat seine Türen im Mai 2011 geöffnet und damit eine Ernährungsrevolution gestartet, die weltweit immer höhere Wellen schlägt. Das Prinzip der Paleo-Küche hatte mich neugierig gemacht und bis auf Details hat mich das Essen im Sauvage überzeugt.
Gruß aus der Küche: Fermentierte Karotte.
Nach einem wunderbaren Gruß aus der Küche wählte ich als Vorspeise den Oktopus mit fermentierten Blumenkohl Tabouleh mit Orangen-Minze-Paprika-Coulis.
Oktopus mit fermentierten Blumenkohl
Als Hauptgang gab es für mich ein rotes Meerbarbenfilet. Der Fisch ist klein und persönlich empfand ich ihn als etwas trocken. Die Meerbarbe wird sehr schnell gar. Dazu gab es eine gedünstete Tulpe mit Safran (ausgezeichnet) und Tapioka gefüllt, Blumenkohl-Zitronengras-Püree, geräucherte Muscheln und eine fünf-Gewürze-Kokosnuss-Sauce.
Rotes Meerbarbenfilet als Hauptgang.
Zur Nachspeise wählte ich eine Kombination aus Spargel-Kakaobutter-Vanille-Mousee mit süßen Kalamata Oliven und Haselnuss-Lebkuchen.
Zum Reinlegen: Spargel-Kakaobutter-Vanille-Mousee
Das Sauvage verspricht: „Wenn Sie Ihre Essgewohnheiten den Paleo-Prinzipien anpassen, ernähren Sie Ihren Körper so, wie es die Natur vorgesehen hat. Das kommt Ihrer Gesundheit zugute und Sie werden es sofort spüren. Die unverarbeiteten und/oder rohen Zutaten, die in der Paleo-Küche zuhauf verwendet werden, schmecken nicht nur fantastisch, sie haben auch einen besonders hohen Nährwert.“ Mal sehen, ob ich nach dem System kochen kann.