Seenotretter feiern 150. Geburtstag – danke für eure Arbeit

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Ein paar Tage verbrachte ich in Norddeutschland an der Küste um den Kopf freizubekommen und neue Kraft für anstehende Projekte zu tanken. Bei einer Überfahrt nach Helgoland hatten wir Windstärke 5 und einige der Passagiere ging es bei der Schaukelei nicht so gut. Aber im Grunde ist dies nur ein schwaches Lüftchen gewesen. Als ich in Helgoland meine Spaziergänge mache, da wurde die Situation brenzliger. Auf einem Frachtschiff vor Helgoland kam es zur Rauchentwicklung. Der Frachter Purple Beach hatte Düngemittel geladen und drohte zu explodieren. Die Situation war ernst und es kamen zahlreiche Schiffe zum Noteinsatz.
Nach diesem Notfall sah ich, wie wichtig die Arbeit der Seenotretter ist. Überall an der Küste, in Kneipen, Museen und an anderen öffentlichen Orten wird Geld für die Arbeit der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger gesammelt. Die DGzRS ist einer der modernsten Seenotrettungsdienste der Welt und finanziert seine Arbeit ausschließlich durch Spenden und freiwillige Zuwendungen. Auf meinem Fährschiff nach Helgoland habe ich auch etwas gespendet. Mit einer Flotte von 60 Seenotkreuzern und Seenotrettungsbooten helfen diese Idealisten und das ist hoch anzuerkennen.


Heute feiern die Seenotretter ihren 150. Geburtstag und haben extra eine Jubiläumsseite ins Netz gestellt. Wer mehr über die Geschichte der Seenotretter und der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger lesen will, wird hier fündig.

Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger finanziert sich über Spenden.

Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger finanziert sich über Spenden.

Das erste Mal bin ich als Bayer mit der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger aufmerksam geworden, als Bundeskanzlerin Angela Merkel im Jahre 2007 eine Original-Wetterjacke der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger anhatte. Damals war die Kanzlerin mit dem dänischen Ministerpräsidenten Anders Fogh Rasmussen durch einen Eisfjord im grönländischen Iluissat unterwegs und gab mit dieser Jacke indirekt ein klares Statement ab. Merkel besitzt diese Jacke seit 2002. Damals am 19. Juli 2002 war sie als CDU-Vorsitzende zu Gast auf dem Rettungsboot „Werner Kunze“ im Hafen Langballigau bei Flensburg und als es zu regnen begann, schenkten ihr die Seenotretter diese rote Jacke. Merkel spendete 100 Euro und behielt die Jacke. Als sie beim Klimagipfel 2007 diese Jacke anhatte, warb sie damit für die Arbeit der Seenotretter und ich finde es prima. Einige Oberlehrer warfen ihr Werbung vor – und wenn es so wäre: Na und! Für mich machen die Seenotretter eine gute Sache. Vielen Dank für die Arbeit.

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