Archive for the ‘Aufgelesen’ Category

Unveröffentlichtes Bild von Elvis Presley in Frankfurt

24. Juni 2010
Elvis in Deutschland. Es gibt noch unbekannte Bilder von ihm. Dieses ist natürlich bekannt.

Elvis in Deutschland. Es gibt noch unbekannte Bilder von ihm. Dieses ist natürlich bekannt.

Taxifahrer können Geschichten erzählen. Das ist keine Neuigkeit und ich berichtete in diesem Blog bereits von Taxifahrer aus Leipzig. Nun ein neues Erlebnis aus Frankfurt, das mich regelrecht elektrisierte. Auf dem Weg zu einem Termin zur SAE in den Norden der Stadt musste ich auf ein Taxi ausweichen. Der Taxifahrer, ein junger Mann mit schwarzem Pferdeschwanz und ich kamen ins Gespräch über den King Elvis. Schließlich war Elvis Presley im Frankfurter Raum einstmals stationiert. Und ich dachte, ich weiß schon vieles über den King, aber die folgende Geschichte war mir neu: Mein Taxifahrer berichtete mir von seiner Schwiegermutter, die als junges Mädchen Elvis Presley vier Paar Damenschuhe verkaufte.

Die Geschichte ging so: Eines Tages hielt vor einem vornehmen Frankfurter Schuhgeschäft eine Limo und der King of Rock´n Roll stieg aus und betrat den Laden. Er wollte sich Damenschuhe ansehen, die er vor Tagen bestellt hatte. Es waren vier Paar Schuhe in unterschiedlichen Farben, vielleicht waren sie ja für Priscilla oder ein gar ein deutsches Fräulein.

Die Verkäuferin, die Schwiegermutter meines Taxifahrers, konnte zwar kein Englisch, bediente Elvis aber sofort und war seinem Scharm erlegen. „Der Elvis, das war ein hübscher Mann“, wusste die Verkäuferin noch nach Jahren zu erzählen. Die Familie konnte die Geschichte schon nicht mehr hören, aber ich fand sie toll.

Außerdem wurde noch ein Foto von Elvis und der Verkäuferin geschossen, das bis zur Rente der Dame in dem Frankfurter Schuhgeschäft hing. Wahrscheinlich ist es eines der letzten noch unveröffentlichten Elvis-Bilder und die Elvis-Preley-Gesellschaft wird jetzt nach Lesen dieses Blogs ihre Späher lossenden und dieses Bild auftreiben. Der King kaufte Schuhe und ich hätte das Bild gerne gesehen.

Ewig von Bestand: die Wirtshausblöcke

31. Mai 2010
Der Wirtshausblock sieht seit Jahren gleich aus.

Der Wirtshausblock sieht seit Jahren gleich aus.

Seit Ewigkeiten gibt es diese Blöcke für Gastwirtschaften. Vieles wurde in unserer Mediengesellschaft modernisiert, auf CI getrimmt, angepasst oder umgestaltet – nur diese Blöcke nicht. Die EU mischt sich in vielen ein, warum nicht auch hier?

Zugegeben, die Blöcke erfüllen ihren Zweck tadellos. Die Biere des Abends werden zusammengefasst, dazu der Schweinshaxn und der Schnappes. Auf Sauberkeit kommt es nicht an, sondern auf Praxistauglichkeit. „Ziehst mich ab!“ habe ich mal im Saarland gehört. In Oberbayern heißt es schlichtweg „Zahlen!“ und in der schwäbischen Höflichkeitsform „Ich tät dann gern zahlen wollen!“ Der Wirt schreibt die Beträge auf dem holzhaltigen Papier untereinander und addiert. Am Schluss wird schwungvoll die Endsumme hingeschrieben, zack das war es. Kohle her! Nach dem Kassieren verschwindet der Block wieder in der Kittelschürze des Gastwirts oder wandert mit dem Geld in den aufgeklappten Geldbeutel des Kellners.

Ich habe diese Blöcke überall in Deutschland gesehen, aber auch nur dort. In den USA haben die Diners fette Blöcke im Stil eines Zeitungsreporters und in Italien merkt sich der Ober alles und bringt etwas völlig anders.

Ich weiß noch, dass die Wirte immer etwas nervös wurden, wenn man ihnen beim Schreiben zugeschaut hat. Kopfrechnen sollte eigentlich zur Grundqualifikation eines Gastwirts gehören, aber als Kind machte ich gerne mit meiner Nachrechnerei den Ober nervös. Im Grunde war ich als Kind auf addieren trainiert und meist den armen Ober überlegen, der am Ende immer fragte: Stimmt es?

Wahrscheinlich sollte ich in die Herstellung dieser Blöcke investieren, denn die Wirtslobby fordert das Papier ein und hält daran fest. Aber wahrscheinlich gibt es ein Monopol auf diese Blockproduktion und dann muss doch wieder die EU ran.

Geld zurück, wenn Deutschland gewinnt

22. Mai 2010
Das WM-Angebot von Elgato.

Das WM-Angebot von Elgato.

Die Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika ist noch in weiter Ferne, doch die Vermarktung der Spiele ist im vollen Gange. Fest steht; Ich will bei schönem Wetter draußen Fußball glotzen. Dafür brauche ich einen TV-Stick im USB-Format. Da hat Elgato was putziges im Angebot. Den EyeTV DTT – super klein und sowohl für Mac als auch PC. Mac-Nutzer können mit einer optionalen App die Spiele außerdem live auf ihr iPhone streamen. Und es gibt zur WM ein Angebot, das ich mir überlegen werde: Die EyeTV DTT Deluxe Fußball Edition

Da ist beim USB-Stick noch eine kleine Landesfahne dabei. Das Beste aber: Wenn Deutschland gewinnt, dann bekomm ich von Elgato meine Kohle zurück. Das Teil Elgato EyeTV DTT Deluxe ‚Football Edition‘ kostet immerhin bis zu 90 Euro. Allerdings muss ich bis 11. Juni kaufen und mich bis 25. Juni registrieren – das dürfte machbar sein. Voraussetzung: Ich muss in Deutschland wohnen und ein deutsches Konto haben und – na ja: Deutschland muss die WM gewinnen.

L-1 die sympathische Lampe aus den Pixar-Filmen

17. Mai 2010
L-1 die sympathische Lampe aus den Pixar-Filmen

L-1 die sympathische Lampe aus den Pixar-Filmen

Immer wieder werde ich von Pixar-Fans gefragt, was ist denn das für eine Lampe, die im Vorspann der Pixar-Filme auftaucht?  Es ist die L-1 von LUXO, die 1986 auf dem Schreibtisch von John Lasseter stand und die Grundlage des Erfolgs des Animationsunternehmens ist. Lasseter schaffte es in dem Oscar-nomminierten Kurzfilm „Luxo Jr.“ der Lampe einen Charakter zu geben und das war entscheidend für den Erfolg von Animationsfilmen.

Ich will mich aber heute auf die Geschichte der ursprünglichen Lampe konzentrieren, die eine große Rolle für den Erfolg von Pixar hatte und hat. Die Architektenleuchte L-1 des norwegischen Herstellers LUXO ist auch nach über 70 Jahren noch so erfolgreich wie bei der Markteinführung 1937. Hochwertige Qualität und lange Haltbarkeit zeichnen die symmetrische Arbeitsplatzleuchte aus. Ehemals nur in Schwarz und Weiß erhältlich, erstrahlt die L-1 heute auch mit einem Leuchtenkopf aus farbigem Glas in Opal, Grün oder Blau.

Wenn es eine Arbeitsleuchte bis in die Wohnzimmer und vor allem auf die Filmleinwand schafft, kann es nicht nur daran liegen, dass sie besonders ausgewogenes Licht spendet – sie muss wohl auch gut aussehen. Die Architektenleuchte L-1 von LUXO hat den Schritt vom ehemaligen kranähnlichen Aussehen zur attraktiven Leuchte geschafft. Ob In Schwarz, Weiß, Lichtgrau oder Chrom, mit Metallic-Optik oder mit Reflektor aus farbigem Glas: Dank der Verfeinerung durch Jac Jacobsen, Fabrikgründer LUXO, im Jahr 1936 und der kontinuierlichen Weiterentwicklung ist die L-1 bis heute die am meisten verkaufte Leuchte der Welt.

Der variable Leuchtenarm wird mit Spiralfedern im Gleichgewicht gehalten, ähnlichen wie bei dem Zusammenspiel der Muskeln des menschlichen Arms. Die parallelgeführten Vierkantprofile vom unteren und oberen Trägerarm der Leuchte, in Kombination mit Spezialgelenken und Spannfedern garantieren eine ständige horizontale Ausrichtung des Leuchtenkopfes. So entsteht eine Spannkraft, welche den Leuchtenkopf immer in der gewünschten Position belässt. Ich bin ein Fan der alten Glühbirne, aber ich muss mit der Zeit gehen: Eine Energiesparlampe mit 11 Watt lässt die L-1 ganz ökologisch im neuen Licht erstrahlen.

Seit dem Frühjahr 1937 produzierte und vermarktete LUXO (abgeleitete aus dem lateinischen „Ich gebe Licht“) diese Leuchte. Seit dieser Zeit ist die L-1 mit allen begehrten Design Awards ausgezeichnet worden, wie beispielsweise dem „Classic Award for Design Excellence“ (Norwegian Design Council) oder dem SMAU Industrial Design Award 1974. Bereits im Jahr 1954 setzte das Illinois Institute of Technology Fortune die Arbeitsplatzleuchte auf die Liste der 100 besten Produkte, die je gefertigt wurden. Bis heute stellen viele Museen die L-1 als Beispiel für klassisches Leuchtendesign aus. Und nach all der Recherche zur L-1 steht fest: ich schmeiß meine Ikea-Lampe raus und kauf mir eine L-1. Ich bin auf den Geschmack gekommen, nicht zuletzt durch ein nettes Tango-Video der Lampe.

Buchkritik: Positive Körpersprache von Jan Sentürk

13. Mai 2010

Positive Körpersprache von Jan Sentürk

Dieses Buch Positive Körpersprache: Entdecke die Sprache des Lebens hat mich auf den neuesten Stand in Sachen Körpersprache gebracht. Es räumt mit manchen Klischees auf und bringt mir für meine tägliche Arbeit mit Menschen neue Einsichten. Durch zahlreiche eindeutige Fotos werden die Ausdrucke und Haltungen beschrieben. Das ist prima und gut so. Die Schlussfolgerungen, was diese oder jene Geste zu bedeuten hat, gibt Autor Jan Sentürk obendrein. Sentürk ist erfolgreicher Trainer und damit natürlich ein Freund der großen Worte und Gesten. Wer so ein Buch sucht, um sich einen Überblick über Körpersprache zu verschaffen, ist genau an der richtigen Adresse: Schnell und plakativ mit flotter Schreibe und das Ganze nur für rund 18 Euro.

Das ist schön für den einen, reicht mir persönlich aber nicht aus. Ich weiß zwar nach der Lektüre nun, wie meine Körpersprache auf meinen Gegenüber wirkt oder wie ich die Körpersprache meines Gesprächspartners deuten kann. Doch das war es dann auch schon. Gesprächstatiken gibt dieses schnell zu lesende Büchlein leider nicht. Es beschreibt in der Regel nur den Zustand, gibt aber keine Handlungsempfehlungen. Die nachgereichten „Profitipps zum Schluss“ reichen nicht aus. Damit eignet es sich nicht als kompetentes Handbuch für Verhandlungen, sondern als interessanter Zeitvertreib. Zudem gibt es kaum Ausführungen zur interkulturellen Kommunikation, die im Geschäftsleben immer wichtiger werden – schließlich erschien dieses Buch im Businessvillage-Verlag und nicht im Unterhaltungsverlauf. Die Körpersprache bleibt auf einen Standard-Deutschen beschränkt – schon bei Gesprächen mit einem Italiener ist das Buch überfordert. Bei einem Asiaten oder einem US-Amerikaner ist das Buch nutzlos, aber das ist wohl auch nicht die Intension des Buches mit dem netten Untertitel „Entdecke die Sprache des Lebens“.

Immer wieder werden Zitate von so genannten Persönlichkeiten gebracht, die das Buch als externe Autorität stärken und würdigen sollten. Nur blöd, dass ich diese Leute allesamt nicht kenne. Oder kennen Sie beispielsweise den so genannten Hardselling-Experten Martin Limbeck? Das kann an meiner Unwissenheit liegen oder einfach daran, dass keine wirkliche Prominenz Zitate zusteuern wollte. Ich hab gegooglet und finde die Webseite eines wiederum erfolgreichen Trainers. Die Branche kennt sich eben und das ist gut so. Ich bin eben nicht Teil dieser Branche.

Obwohl Jan Sentürk in der Trainer-Szene kein Unbekannter ist, schüttelte ich bei der Eigenvorstellung im Buch nur den Kopf. Hier hat der Lektor versagt. So wird erläutert, warum Jan Sentürk so ein toller Hecht ist: „Wenn du als 26-jähriger zum reichsten Mann der Welt reist, um eine viertel Million Dollar von ihm zu borgen, hält dich jeder für bekloppt – aber du lernst Dinge, die sich den meisten Menschen niemals im Leben eröffnen!“ Schön, aber war Sentürk dieser junge Mann? Wer war der reiche Onkel? Was wollte man mit dem Geld? Und hat er es bekommen? Fragen über Fragen – die Antworten gibt dieses Buch nicht.

Ice Invaders – Eiswürfel in Alienform

12. Mai 2010
Ice Invaders – Eiswürfel in Alienform

Ice Invaders – Eiswürfel in Alienform

Dieses Produkt gehört mit Sicherheit in die Kategorie: Dinge, die diese Welt nicht braucht – und dennoch liebe ich sie: Meine Eiswürfel-Form in Retro Space Invaders Design.

Zufällig entdeckte ich dieses Spielzeug bei meiner Tour über die FMX 2010 in Stuttgart und griff sofort zu. Die „Ice Invaders“ wie das Produkt offiziell heißt, ist eine Form für Eiswürfel und erinnert an den Spieleklassiker der 80er Jahre „Space Invaders“. Wie oft habe ich dieses Spiel gezockt und wie oft habe ich die Erde von den Aggressoren aus dem All gerettet (obwohl ich am Ende eigentlich immer verloren habe).

Aber die Ice Inveaders sind mein Fall und bringen mir die Spiele meiner Jugend zurück in den kommenden Sommer. Einfach Wasser einfüllen, ab ins Gefrierfach und wenn die Flüssigkeit ihren Aggregatszustand geändert hat, dann die Ramschiff-Aliens herauslösen. Insgesamt sind es 24 Alienschiffe – die reichen für ein paar Gläser. Damit habe ich 100 Prozent Coolness im Glas und bin zudem voll auf Retro Irgendwie eine unheimliche Begegnung der gefrorenen Art.

Dank ihrer herausragenden Materialeigenschaften ist die Silikonform absolut unermüdlich. Sie hält Temperaturen von -14 bis +230 °C stand, ist biegsam und lange haltbar. Die 10 Euro waren gut angelegt – jetzt fehlt eigentlich nur der Sommer.

LaCie Vegetal Sleeve: Öko-Laptophülle gegen mein schlechtes Gewissen

11. Mai 2010
LaCie Vegetal Sleeve ist 100 Prozent Öko und sieht cool aus.

LaCie Vegetal Sleeve ist 100 Prozent Öko und sieht cool aus.

Green IT ist ein schöner und erträglicher Geschäftszweig. Es ist ein gutes Gefühl bei all der Rechnerpower im beruflichen Einsatz die Umwelt nicht so massiv zu schädigen. Wobei wenn ich mir alleine den Stromverbrauch meiner Grafikkarten beim Rendern anschaue, wird mir ganz anders. Also heißt es, mein schlechtes Gewissen etwas zu beruhigen. Und nachdem mal wieder eine Laptophülle für das MacBook Pro fällig ist, suchte ich mir ein komplett grünes Produkt. Es musste zwei Voraussetzungen erfüllen: 100 Prozent Öko sein, aber keinesfalls wie 100 Prozent Öko aussehen, schließlich arbeite ich für die Design- und Beautybranche. Da kommt mir das LaCie Vegetal gerade recht. Die Schutzhülle erfüllen ihren Zweck, sehen gut aus und liegen voll im Öko-Trend.

Die Schutzhüllen bestehen aus in Europa gewebten Materialien pflanzlichen Ursprungs und werden im Nachbarland Frankreich genäht. Zur Reduzierung der CO2-Emissionen werden sie nur in Europa vertrieben. Also die Amerikaner haben das Nachsehen – die halten trotz Obama ihre Umweltauflagen nicht ein. Aber zurück zum LaCie Vegetal. Die Schutzhüllen haben eine Außenseite aus Leinen, ein Futter aus Bambusfasern und eine viskoelastische Schaumstoffpolsterung auf Soja-Basis. Sie schützen die Festplatte oder das Laptop vor Stößen und Erschütterungen. Zur Verlängerung ihrer Lebensdauer können sie bei 30 °C in der Waschmaschine gewaschen werden. Die Verpackung der Schutzhüllen besteht zu 100 % aus Recyclingmaterial.

LaCie entwickelte die Vegetal Sleeve in enger Zusammenarbeit mit Biolap, Experten in Sachen Öko–Design. Das französische Unternehmen ist ein Pionier für pflanzliche und nachhaltige Taschen für Laptops. Die Firma wurde im Juli 2008 von zwei Teilhabern gegründet: Jean Michel Duivon und Fabienne Le Hénaff. Biolap-Produkte sind das Ergebnis von 18 Monaten Forschung und Entwicklung und mir gefallen sie.

Die LaCie Vegetal Sleeve wurde für umweltbewusste Konsumenten entworfen, die Wert auf Nachhaltigkeit legen. Die Schutzhüllen sind für 2,5“ Festplatten sowie für 10″-, 13″-, 15″- und 17″-Laptops erhältlich. Und für 30 Euro aufwärts sind die im normalen Preisrahmen für hochwertige Laptopschutzhüllen.

Mobile Festplatte für unterwegs

1. Mai 2010
Meine Wahl einer neuen mobilen HD fiel auf die neue Rugged USB 3.0 von LaCie.

Meine Wahl einer neuen mobilen HD fiel auf die neue Rugged USB 3.0 von LaCie.

Ich bin ein Technikfan und bin oft mobil unterwegs für Seminare und Vorträge. Die Daten sind in der Regel auf dem MacBook Pro oder in der Cloud. Doch ich überlege mir wieder eine robuste mobile Festplatte anzuschaffen. Verschiedene Kriterien muss sie erfüllen: Groß, schnell und robust.

Meine Wahl fiel auf die neue Rugged USB 3.0 von LaCie. Sie erfüllt meine Kriterien und sieht auch noch gut aus – was wichtig ist, denn ich bin viel in der Öffentlichkeit unterwegs. Da will ich nicht mit einer grauen Festplatte auftauchen. Sie soll neben all der technischen Leistung was her machen. In der Vergangenheit habe ich gute Erfahrungen mit LaCie-Platten gemacht. Ein Teil meines Backup-Systems im Büro läuft auf LaCie-Platten.

Die LaCie Rugged USB 3.0 bietet Datenübertragungsraten bis 110 MB/s und somit die dreifache Übertragungsrate von USB 2.0. Die höhere Datenübertragungsrate ermöglicht es, einen HD-Film in weniger als 3 Minuten zu übertragen (mit USB 2.0 dauert die Übertragung hingegen mehr als 8 Minuten). Allerdings stellt sich ein kleines Problem: Mein MacBook Pro hat noch kein USB 3.0, was aber sicher nur eine Frage der Zeit ist. Viel wichtiger für mich im Moment: Die Platte bietet eine bessere Energieeffizienz, sodass für die Leistung nur ein Kabel benötigt wird.

Da mein Mac nicht über einen USB 3.0-Anschluss verfügt, kann die Festplatte mit einer LaCie USB 3.0 PCIe-Karte oder USB 3.0 PCIe Express-Karte angeschlossen werden. LaCie bietet diese im Paket an mit der Rugged USB 3.0. Die LaCie Rugged USB 3.0 ist mit USB 2.0 rückwärtskompatibel. Das heißt, dass sie mit jedem Computer oder Notebook mit einem USB-Anschluss funktioniert. Ich arbeite sonst viel mit FireWire-Produkten im Pro-Bereich, aber für Vorträge unterwegs sind mir die FW800-Platten einfach zu teuer. Die LaCie kostet rund 170 Euro und bietet ein cooles Design.

Die LaCie Rugged USB 3.0 bietet das preisgekrönte, robuste und kratzfeste „Rugged“-Alugehäuse, das von Neil Poulton entworfen wurde. Stoßdämpfer im Gehäuse und der Stoßschutz aus Gummi schützen die Festplatte und die digitalen Inhalte bestens im mobilen Alltag. Übrigens: Neil Poulton wurde im schottischen Thurso geboren. Poulton studierte Industrial Design an der Edinburgh University und an der Domus-Akademie in Mailand. Er machte zum ersten Mal 1989 auf sich aufmerksam, als er den „alternden Stift“ entwarf, einen Stift aus einem „lebendigen“, sich abnutzenden Kunststoff, der mit der Verwendung Farbe und Form verändert. Heute entwirft und entwickelt Neil Poulton Produkte für eine Vielzahl internationaler Kunden. Seit 1991 lebt und arbeitet Poulton in Paris.

Technikspielzeug Teil 7: Mercedes-Benz 300 SL als Maus

30. April 2010
Ein Mercedes-Benz 300 SL als optische Maus.

Ein Mercedes-Benz 300 SL als optische Maus.

Diese Maus ist ganz klar etwas für Autofreaks. Ein Mercedes-Benz 300 SL als optische Maus braucht diese Welt zwar nicht, ist aber trotzdem ein Hingucker auf dem Schreibtisch jedes Oldtimerfans.

Der USB-Mikroempfänger wird in den USB-Anschluss des PCs oder Macs eingesteckt. Die 800 dpi Maus gestattet präzises, nahtloses und reaktionsschnelles Tracking. Für klassische Büroarbeiten reicht die Empfindlichkeit aus. Die Wireless-Schnittstelle erlaubt die einfache Verwendung der Maus ohne störende Kabel. Als besonderer Clou, leuchten an der Maus die vorderen und hinteren Scheinwerfer.

Die Mercedes-Benz 300 SL Maus im Maßstab 1:40 nutzt die 2,4 GHz Technologie für eine störungsfreie Übertragung. So können sich bis zu 10 Meter h Maus und Empfänger trennen ohne dass der Zeiger auf dem Computer ruckelt. Hersteller der Maus ist Sunnytrade. Und das Teil kostet mit 50 Euro nur einen Bruchteil eines herkömmlichen Mercedes-Benz 300 SL.

Ausflugtipp: Besuch bei alten Rechnern

29. April 2010

Am Wochenende muss meine Frau ganz besonders auf mich aufpassen, dass ich nicht in Versuchung gerate. Nein, nicht wegen andere Frauen, sondern wegen alter Computer-Hardware. Am Wochenende findet in München wieder einmal das Vintage Computer Festival statt und ich möchte wieder mit dabei sein. Es ist zum elften Mal in der Landeshauptstadt und ich war schon ein paar Mal dabei. Das VCFe widmet sich in jedem Jahr einem Schwerpunktthema. Diesmal ist es: (Online-)kommunikation: Endlich wieder Reden.

Zunächst reizt mich die Ausstellung. Hier sind oftmals verschrobene Typen (mit allem Respekt) und es lässt sich prima Fachsimpeln über alte Rechner. Meine älteste Maschine ist eine alte Lisa von Apple, die noch voll funktionstüchtig ist. Ich freu mich, gleichgesinnte Kollegen zu treffen und in alten Zeiten zu schwelgen. Interessant sind auch die Vorträge. In einer Reihe von thematisch gegliederten Vorträgen werden einzelne Systeme detailliert vorgestellt, kontroverse Fragen im heutigen Licht neu betrachtet sowie einzelne interessante Entwicklungen der Vergangenheit vorgestellt. Ich freu mich vor allem über einen Vortrag von Jan Zottmann über Musik aus klassischen Computerspielen. Die Musik aus alten Computerspielen ist alles andere als vergessen. Heute gibt im Internet eine ebenso aktive wie kreative Community, in der die Klänge aus den Tagen von C64, ST, Amiga und Co. verehrt werden – Komponisten wie Chris Hülsbeck (Turrican, Giana Sisters), Jochen Hippel (Wings of Death) oder Jim Cuomo (Defender of the Crown) genießen Kult-Status und landen gelegentlich sogar auf CD-Compilations.

Die Veranstalter schreiben so nett: „Also lasst uns zurückkehren in die guten alten Tage, als Hacker noch keine Sicherheitsberater, Bytes noch keine Megabytes und kleine grüne Männchen noch kleine gruene Maennchen waren!“