Von Computerfreunden aus den Staaten habe ich folgenden Musical-Tipp bekommen: Bis 3. Februar läuft in North Carolina noch „Nerds, A New Musical Comedy“. Es handelt sich um die humorvolle Auseinandersetzung der beiden IT-Größen Steve Jobs (Apple) und Bill Gates (Mircosoft).
Im Grunde geht es in dem von Marc Bruni inszenierten Muscial um die Geburtsstunde des heutigen Personalcomputers. Die Geschichte beginnt Mitte der siebziger Jahre als Computer nur von Nerds bedient werden konnten. Wie ich gehört habe, sollen Computerfreunde ihre Freude an den vielen kleinen Details des Stückes haben, das nicht umsonst Nerds heißt. Aber auch klassische Musicalfans kommen hier auf ihre Kosten im A.J. Fletcher Opera Theater. Die Musik von Hal Goldberg ist sehr nett.
Die Darsteller sind Darren Ritchie (Wonderland, Thoroughly Modern Millie) als Steve Jobs, Stanley Bahorek (25th Annual Putnam County Spelling Bee) als Bill Gates, Diana DeGarmo (Hair, Hairspray, „American Idol – Season 3“) als Sally und Leslie Kritzer (Elf, Legally Blonde) als Myrtle. Benny Elledge (Chicago) spielt Steve Wozniak, Rob Morrison (Avenue Q) den MS-Mitbegründer Paul Allen.
Das Drehbuch kommt von Jordan Allen-Dutton und Erik Weiner (Emmy Award-nominees for Cartoon Network’s „Robot Chicken“). Nerds wurde inszeniert von Marc Bruni und die Choreografie stammt von Denis Jones.
Wenn das Stück gut angenommen wird, hat es eine Chance auf den Broadway nach New York zu kommen. Dort werde ich es mir ansehen, aber nach North Carolina fahre ich jetzt dann doch nicht spontan.
Ich gebe es zu, ich habe keinen grünen Daumen. Für die Pflanzenpracht im Garten und den vier Wänden ist die Ehefrau (freiwillig) zuständig. Für meine Pflanzen in meinen Arbeitszimmer muss ich mich aber selbst kümmern, so ist der Deal. Und muss gestehen, mein Fokus liegt nicht auf der Pflanzenwelt in meinem Arbeitszimmer. Die Konsequenz: so manche Pflanze kämpft eine schwere Schlacht, einige verlieren, andere gewinnen. Mir wäre es lieb, wenn ich ans Gießen oder Pflanzenpflege erinnert werde. Klar, ich könnte mir einen Eintrag im Kalender machen, aber das ist nicht individuell abgestimmt auf die jeweilige Pflanze.
Für so Leute wie mich, zeigt ein Anbieter auf der CES 2013 in Las Vegas jetzt eine Lösung. Parrot bringt Flower Power. Parrot ist bei mir zu Hause durch die fliegende Done AR.Parrot bekannt. Flower Power ist eine Plastiklösung in grün und braun, die mit Bluetooth ausgestattet ist. Das Plastikteil mit AAA-Batterie wird in den Blumentopf gesteckt und informiert mich über den Wasserstand und Zustand der Pflanze. Eine App mit dahinterliegender Datenbank greift dann auf eine Parrot Cloud zu und klärt die notwendigen Maßnahmen ab. Das Ganze ist noch in der Erprobungsphase, soll aber irgendwann kommen.
Klingt für mich sehr interessant, Preis und Lieferzeitpunkt stehen noch nicht fest. Grundsätzlich ist die Bluetooth-Lösung für mich eher nachteilig, weil ich Bluetooth bei mir nicht die ganze Zeit am iPhone an ist. Besser wäre eine Lösung via WLAN, wie sie der Mitbewerber Koubachi bietet. Noch besser: Die Sache ist lieferbar und funktioniert.
Der Sensor meldet dem iPhone, wann die Pflanze Wasser braucht.
Der Koubachi WiFi Pflanzensensor ist bereits erhältlich und sammelt die Daten der Pflanze. Die Übermittlung erfolgt via WLAN, wobei die App lernt, wie sich die individuelle Pflanzenwelt entwickelt – ich muss natürlich erst einmal der App sagen, welches Grünzeug ich habe.
Der Sensor kostet rund 90 Euro. Wie funktioniert die Sache? Der Koubachi WiFi Pflanzensensor verfügt über einen Bodenfeuchtigkeitssensor und misst zusätzlich die Lichtintensität sowie die Temperatur. Über die eingebaute WLAN-Schnittstelle sendet der Sensor diese Daten an die so genannte Koubachi Plant Care Engine in die Cloud, wo diese ausgewertet werden. Ich erhalte danach detaillierte Hinweise, die mich bei der Pflege meiner Pflanzen unterstützen. Aber natürlich sind 90 Euro pro Pflanze nicht unbedingt preiswert, aber bei teueren Pflanzen wie mein Bonsai ist die Lösung ideal.
Abhängig von Pflanzentyp, Jahreszeit und Wohnort gibt mir der interaktive Pflegeassistent von Koubachi Pflegehinweise, basierend auf Pflanzenpflegemodellen. Ich bin kein Gärtner oder Florist und kann diese Hinweise nicht genau beurteilen, aber ich habe ein gutes Gefühl. Aus der Pflanzen-Enzyklopädie wählen ich meine Pflanze aus, kalibriere diese einmalig und ab da übernimmt Koubachi die Aufsicht über die Pflege. Ist die Zeit gekommen, verschickt Koubachi eine Nachricht aufs iPhone, dass die Pflanze Wasser oder Dünger braucht oder besprüht werden muss. Die Anwendung kann kostenlos als App für das iPhone im App Store heruntergeladen oder alternativ als Web-App im Internet genutzt werden.
Die App Flare für das iPhone verspricht HDR in Videos, was natürlich Quatsch ist. Aber ab und zu setze ich die Videosoftware ein und bekomme immer wieder ein nettes Feedback. Die App überzeichnet die Farben des Videobildes psychodelisch. Der HDR-Effekt sorgt dafür, dass ein ungewohnter Farbeindruck entsteht, das heißt höherer Farbumfang und Kontraste.
Es können drei Filter verwendet werden, die über einen einfachen Schieberegler aktiviert werden. Zudem kann mit Fingergesten der Zoom gesteuert werden. Mehr Einstellmöglichkeiten gibt es bei der rund 4,5 MByte großen App nicht. Leider wurde die App nicht weiterentwickelt und liegt nicht in eine iPad-Version vor.
Die Videos werden in einer eigenen Gallery gespeichert, können aber auch in die Camera Roll exportiert werden. Dort können dann klassische Videoschnitt-Programme wie iMovie oder Avid Studio auf die Clips zugreifen. Die Clips liegen in 24fps vor, aber leider nur in einer kleinen Auflösung. Für Youtube reicht es aber, wie der Film unten zeigt. Ich habe ihn bei der Berufsbildung in Nürnberg am Stand des Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks aufgenommen, mit iMovie live geschnitten und ein poppiges Thema verwendet. Der Schnitt und Upload erfolgten noch in der Messehalle.
Ein netter Gag für die kalten Tage ist mir unter gekommen. Wer ein Smartphone hat, braucht eigentlich einen modischen Handschuh, mit dem die Touch-Oberfläche seines Telefons bedienen kann. Dazu hat Roeckl für mich das ideale modische Modell abgeliefert.
Wer es allerdings etwas cooler haben möchte, der greife zum Hi-Fun Hi-Call Smartphone Handschuh mit integrierten Bluetooth. Die Handschuhe schützen vor Kälte, ich kann die Touch-Oberfläche wunderbar bedienen. So richtig modisch sehen sie aber nicht aus. Macht nix. Der Clou liegt aber in dem integrierten Bluetooth-Headset. Ich kann mein iPhone in der warmen Tasche lassen und kann mit den Handschuhen das Telefonat annehmen.
Ich hab es ausprobiert und ich sah so richtig doof aus. Die Menschen um mich herum, haben mich seltsam angeschaut und für verrückt erklärt. Der Typ spricht mit seinen Handschuh. Der hat ne Macke.
Das Koppeln Handschuh – iPhone funktioniert tadellos. Aktiviert wird das Handset über die Bedienfläche am Handschuh. Einfach drücken und die klassische „Ruf mich an“-Geste machen. Das Mikrofon und Lautsprecher befindet sich im kleinen Finger und Daumen des Handschuhs.
Der Akku, aufzuladen über USB, soll für 20 Stunden Gespräche und 10 Tage Standby reichen. So lange habe ich es allerdings nicht ausprobiert. Also: Wer einen Gag braucht, der braucht diese Smartphone Handschuhe. Und wer dann irgendwann eingeliefert wird, der ist selbst schuld.
Ich war immer schon ein Gamer, aber jetzt werden Videospiele erst richtig schön. Vor kurzem brachte UPS die Elgato Game Capture HD. Damit ist es möglich, das Gameplay von der PS3 oder XBox 360 mitzuschneiden und die Filme später anzusehen, hochzuladen oder zu teilen. Nachdem Elgato mich seit Jahren als Mac-User in Sachen Fernsehen begleitet, war ich an dieser Games-Lösung interessiert und bin bereits nach einem Tag Testlauf restlos begeistert. Das Teil ist super. Gaming gewinnt durch Elgato deutlich.
Im Grunde ist es ein sehr einfach zu bedienendes HDMI-Capture-Device. Damit kann ich mein PlayStation- und Xbox-Gameplay am Mac oder PC aufnehmen. Die Software dazu gibt es kostenlos bei Elgato zum Download, funktioniert freilich nur mit der Elgato-Hardware. Systemvoraussetzungen sind Mac OS X 10.7, 2.0 GHz Intel Core 2 Duo CPU. Das mitglieferte PlayStation-Kabel kommt in den MULTI AV OUT der Konsole und wird mit dem GameCapture HD verbunden. Ein mitgliefertes, etwas zu kurzes HDMI-Kabel führt von dem GameCapture HD zur TV-Gerät (Passthrough) und ein UBS-Kabel in den Rechner. Hier kommt die Capturing-Software zum Einsatz. Das kleine 142 Gramm leichte Gerät verträgt die Auflösungen in 480p, 576p, 720p, 1080i und 1080p – letztere bei bis zu 30 Mbit/s, das Teil lässt also keine Gamer-Wünsche offen. Die HD PVR von Haupauge ist auch ganz nett, aber natürlich nicht für uns Mac-User interessant.
Sehr interessant ist die so genannte Flashback-Funktion. Auch wenn der Capturing-Knopf nicht gedrückt wurde, zeichnet das Gerät auf. Der entscheidende Head-Shot bei Call of Duty geht also nicht verloren. Die Filme werden über H 2.64 kodiert und herunter gerechnet. Trimmen ist mit der Software möglich, den Feinschnitt erledigt ein separates Schnittprogramm wie iMovie, Final Cut oder Premiere Pro.
Als erstes Gameplay zeichnete ich eine Fahrt in MotorStorm 2 auf. Dabei ging es mir nicht um eine elegante Fahrweise, sondern ich wollte die Funktionsweise des Geräts testen. Ich habe anschließend meinen kleinen Film zu YouTube hochgeladen. Lief alles bestens.
Warum schneide ich eigentlich Videogames mit? Wenn ich Experte in einem Spiel bin, kann ich damit so richtig angegeben, also den dicken Maxe machen nach dem Motto: Schaut her, was ich drauf habe. Leider bin ich bis auf die Lego Star Wars-Serie nicht wirklich top in Videogames. Zu oft werde ich getroffen, abgemurkst, über den Haufen geschossen, geschlagen, abgehängt, auf die hinteren Plätze verwiesen. Also mit klassischer Angabe ist es nicht weit her.
Die kostenlose Capturing-Software von Elgato arbeitet nur mit Elgato-Hardware zusammen.
Aber ich kann endlich verlustfrei Machinima-Filme drehen. Als Machinima bezeichnet man Filme, die mit Hilfe von Game-Engines produziert werden. Ich spiele mein Gameplay, gestalte meine Story und gestaltete anschließend einen eigenen Film. Machinima ist eine eigene Kunstform im Netz. Das gefällt mir und reizt meine Kreativität. Damit steht fest, die Elgato GameCapture HD ist die richtige Anschaffung und eine klare Kaufempfehlung von mir.
Ist es eigentlich forma lrechtlich erlaubt, sein Gameplay bei YouTube hochzuladen? Ja, YouTube ist voll davon, doch ist es eigentlich legal? In den Nutzungsbedingungen von YouTube steht, dass keine Rechte Dritter verletzt werden dürfen. Nun, die Gameszenen sind sicherlich urheberrechtlich geschützt und mit Sicherheit der Soundtrack zum Game. Wenn ich also mein Gameplay bei YouTube hochlade, laufe ich dann Gefahr, Urheberrechte zu verletzen? Die Spieleindustrie ist zwar locker, aber ganz so locker dann doch nicht, oder?
Und was die Elgato Game Capture HD auch ermöglicht, ist das Rippen von Kopiergeschützen Blu rays. In der PlayStation 3 werden die Filme abgespielt und mit 1080p über die Elgato Game Capture HD auf der Festplatte verlustfrei aufgezeichnet. Ich habe es mit einer Blu ray getestet. Ja, auch diese Art von Privatkopie ist nicht gestattet, schließlich umgehe ich einen Kopierschutz.
Vor einem Jahr bekam ich um 4:30 Uhr morgen eine SMS aus Cupertino. Steve Jobs sei verstorben. Bestürzt schrieb ich einen Nachruf, gab als ehemaliger Chefredakteur der ältesten Mac-Zeitschrift Europa, der MACup, sowie als Ex-Chefredakteur der wichtigsten 3D-Zeitschrift, der DIGITAL PRODUCTION, einige Interviews. Ein Jahr ohne Jobs ist seitdem vergangen. Apple ist weiter gewachsen und ich will hier nicht darauf eingehen, wie es mit Apple weitergeht. Das ist nicht der Zeitpunkt. Ich will heute an Steve Jobs mit einem persönlichen Fotoalbum erinnern – Fotos, die ich über Jahre hinweg von ihm geschossen habe.
Ok, jetzt hab ich ein neues MacBook Pro mit Retina-Display und superschnellen Thunderbold-Anschluss. Viele meiner Peripheriegeräte haben aber noch USB 2.0 oder FireWire-Ports, also wird es Zeit für ein paar Anschaffungen. Die erste Bestellung war eine robuste transportable Festplatte. Meine erste Wahl fällt hier traditionsgemäß auf LaCie. Die LaCie Rugged hat mir in der Vergangenheit gute Dienste geleistet und wird es auch in der neuen Variante tun. Das kleine Modell ist die erste Speicherlösung mit Thunderbold und USB 3.0-Technologie in einem SSD-Hochleistungslaufwerk. Die LaCie Rugged soll derzeit die schnellste externe Speicherlösung mit Bus-Stromversorgung auf dem Markt sein. LaCie Rugged SSD liefert bisher unerreichte Geschwindigkeiten bis zu 380 MB/s und ist damit das derzeit schnellste Produkt mit Bus-Stromversorgung. Die Festplatte muss allerdings am Ende einer Thunderbold-Reihe stehen. Leider gibt es die Version nur bis 250 GByte. Die Festplattenversion von 1 TByte bietet Geschwindigkeiten bis zu 110 MB/s, immerhin eine 35-prozentige Verbesserung im Vergleich zu FireWire 800. Ich nutze die Platte im Design von Neil Poulton vor allem für große Videodateien, um sie an Kunden zu senden.
Da die Kurierdienste nicht immer meine Festplatten sorgsam behandeln, habe ich bewusst die LaCie Rugged gewählt. Die Platte erfüllt die MIL-Spezifikationen für höchsten Schutz der Daten und ist stoßfest bis zu einer Fallhöhe von 1,2 Meter. Mir ist sie selbst schon heruntergefallen und der Platteninhalt war voll in Ordnung. Dank der SSD-Technologie hält das Modell intensiven Erschütterungen und Belastungen stand. Die LaCie Rugged ist robust genug, um sie zuverlässig an Kunden zu schicken. Die enthaltende AES 256-Bit-Verschlüsselungssoftware brauche ich aber in der Regel nicht.
Ich glaube, ich setze dieses Mal auf Schnelligkeit. Das 1 TByte HDD-Modell kostet rund 250 Euro, das 120 GByte SSD-Modell 200 Euro und das 256 GByte SSD-Modell 350 Euro. Was wichtig ist, egal welche Platte ich wähle, die entsprechende Kabel (USB 3.0 und und sogar ein 50 cm Thunderbold) sind mit dabei. Das ist besonders bei Thunderbold wichtig, denn diese Kabel haben ihren Preis.
Knallgelb ist die neue iPhone-Hülle Mitch, die es am 1. Oktober gibt.
Das iPhone 5 ist da, installiert und nun geht der Kauf verschiedener Peripherie-Geräte. Dazu gehört auch eine neue Hülle für das Apple-Smartphone. Nachdem ich auf meinen Reisen immer wieder auf meine Feuerwear-Taschen angesprochen werde, schaute ich mal, was Feuerwear zum neuen iPhone bringt. Und ich hatten den richtigen Riecher. Am 1. Oktober kommt das Gelbste, was meinen neuen iPhone 5 je passieren konnte: Am 1. Oktober präsentiert das Label aus Köln die neue Version seiner nachhaltig und in Handarbeit produzierten Smartphone-Hülle Mitch in einer auf 250 Exemplare limitierten Sonderedition. Die neongelbe „Lightline“ aus seltenem Feuerwehr-Signalschlauch macht jede Hülle nicht nur wegen ihrer Farbe zum Hingucker. Auch die unterschiedlichen Aufdrucke und Einsatzspuren lassen jede Hülle zum Unikat werden.
Die Hülle Mitch von Feuerwear ist jetzt auch für das iPhone 5 geeignet: Etwas länger als sein Vorgänger ist auch der neue Mitch ein handgefertigtes Unikat aus gebrauchtem Feuerwehrschlauch. Den Verkaufsstart am 1. Oktober feiert das Kölner Kult-Label mit der auf 250 Stück limitierten Sonderedition „Lightline“ aus seltenem neongelben Schlauch im Webshop.
Mit seinem im Einsatz erprobten robusten Außenmaterial schützt Mitch seinen Inhalt zuverlässig vor Stößen oder Kratzern, während innen feines Mikrofasergewebe das Display und die Rückseite des Smartphones schont. Mit den abgerundeten Kanten passt Mitch auch optisch perfekt zum neuen iPhone. Damit das iPhone sicher an Ort und Stelle bleibt, hat Feuerwear an der Oberseite der Hülle eine Lasche mit Klettverschluss angebracht. Beim Öffnen wird das iPhone automatisch ein Stück herausgezogen. Auf der Rückseite befindet sich eine Gürtelschlaufe – ideal für seinen Feuerwear-Kollegen, den Gürtel Bill.
Mitch ist ab dem 1. Oktober als limitierte Sonderedition „Lightline“ in strahlendem Gelb exklusiv im Webshop von Feuerwear erhältlich. Der Preis beträgt 49 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versand. Natürlich schützt Mitch auch die Vorgängermodelle sowie viele andere Smartphones mit den Außenmaßen von maximal 63 x 125 x 13mm.
Wer kein Exemplar aus der begehrten Sonderedition ergattern kann, besorgt sich Mitch in Rot, Weiß oder Schwarz zum Preis von 39 Euro.
Das iPhone 5 ist bei mir eingetroffen. Und als Mac-Geek bzw. Apple-Geek muss ich gleich ein Unboxing-Video drehen, wahrscheinlich das 1001-Video zu diesem Thema, aber eben noch nicht von mir. Ich habe mich dieses Mal für ein weißes iPhone entschieden – es passt zum weißen iPad. Bisher hatte ich ein schwarzes iPhone, was allerdings daran lag, dass weiß beim Verkaufsstart nicht erhältlich war – Apple-Fans erinnern sich.
Zur Technik und zum neuen iOS 6 gibt es viel in anderen Blogs zu lesen, das spare ich mir jetzt. Ich muss sagen, dass Design von Sir Jonathan hat sich weiter entwickelt, Evolution statt Revolution. Das iPhone 5 liegt gut in der Hand, das etwas größere Display macht Spaß und ist superscharf. Jetzt folgt erst die Inbetriebnahme und der tägliche Einsatz. Aber ich muss sagen, der erste Eindruck ist positiv.
Das Telefon zu bekommen, war nicht so leicht. Die Telekom verschickte an die Premienkunden leider eine Telefonnummer einer Sexhotline statt der Bestellhotline. Ich habe hier darüber geschrieben.
Update: 24. September: Apple hat heute bekannt gegeben, dass es über fünf Millionen neue iPhone 5 verkauft hat, gerade einmal drei Tage nach der Markteinführung am 21. September. Darüber hinaus sind mehr als 100 Millionen iOS Geräte auf iOS 6, dem weltweit fortschrittlichsten mobilen Betriebssystem, aktualisiert worden. iPhone 5 ist den USA, Deutschland, Australien, Frankreich, Großbritannien, Hong Kong, Japan, Kanada und Singapur erhältlich und wird am 28. September in 22 und bis Ende des Jahres in 100 weiteren Ländern verfügbar sein. Die Nachfrage nach dem iPhone 5 übertrifft den ursprünglichen Vorrat und während der Großteil der Vorbestellungen an die Kunden ausgeliefert wurde, sind einige Auslieferungen bereits auf den Oktober geschoben.
Ich habe das erste Mal in meinem Leben eine Sexhotline angerufen. Warum? Ganz einfach, ich hatte ein Bedürfnis – ein Bedürfnis nach einem iPhone 5. Wer den Zusammenhang zwischen Sexhotline und iPhone 5 nicht versteht, sollte die Deutsche Telekom fragen. Weil die Telekomiker bei der Bestellnummer für das iPhone 5 einen Fehler machten, riefen Hunderte, Tausende – darunter ich bei einer Sexhotline an.
Was ist passiert? Als braver Apple-Jünger besorgte ich mir im Vorfeld der iPhone 5-Vorstellung ein so genannten Premierenticket. Ich bleibe bei der Telekom mit meinen iPhone, weil die Netzabdeckung prima ist und ich vor allem die Hotspots kostenlos nutzen kann. Ich ging nach gefühlten Jahrhunderten in einen Telekom-Laden und ließ eine Beratung über mich ergehen, bekam aber wunschgemäß die Zuteilung auf ein Premierenticket. Das kam auch einige Tage bei mir per Post ein, eine schön gestaltete Plastikkarte mit meinen Premierencode. Gleichzeitig werde ich via SMS von der Telekom auf dem Laufenden gehalten, wann und wie ich bestellen könnte.
Als dann Tim Cook und Kollegen das iPhone 5 präsentierten, stand für mich fest: Ich will haben. Und auch die Telekom dachte an mich. Via SMS. Am 12. September um 21:26 Uhr schickte mir die Telekom: „Apple hat das iPhone 5 vorgestellt, nur bei uns mit LTE! Ihre Vormerkung liegt uns vor. Sie brauchen nichts weiter zu tun. Details in Kürze – Ihre Telekom“ – Cooler Service, also tat ich nichts.
Cooler Service von der Telekom. dachte ich mir.
Am 14. September saß ich um 9:32 Uhr beim Frühstück (Freiberufler) und die Telekom meldete sich wieder per SMS. „Sichern Sie sich jetzt Ihr iPhone 5 unter XXXXX. Lösen Sie Ihr Premierenticket bis 18.9 ein und steigern Sie die Chance einer der Ersten zu sein.“ Also Kaffee heruntergeschluckt und die angegebene Nummer mit dem vorhandenen iPhone 4 gewählt. Es war eine 0800-Mehrwegnummer, wie sie von verschiedenen Unternehmen verwendet wird. Aer statt der Deutschen Telekom meldete sich eine Stimme, die mir „Frauen aus deiner Umgebung“ anbot. Und ich bekam via SMS eine eindeutige Einladung zum „heißen Flirt“ für „nur 99 Cent die Minute“. Spinn ich?
Spinn ich? Die Telekom verschickt eine Sexhotline-Nummer. Nummer hab ich unkenntlich gemacht.
Mein erster Gedanke: Ich bin einem großangelegten Schwindel aufgesessen. Zweiter Gedanke: Die Telekom hat meine Nummer verkauft. Dritter Gedanke: Ich rufe mal bei der Pressestelle der Telekom an. Hier nahm man meine Beschwerde auf.
Stunden später kam die Korrektur von der Telekom. Da hatte ich schon bei der Sexhotline angerufen.
Um 13:06 Uhr kam dann eine SMS von der Telekom: „Die richtige Rufnummer zur Einlösung Ihres Premierentickes lautet 0800 3308844. Ihre Telekom.“ Die Schnarcher hatten eine Ziffer vergessen. Menschlicher Fehler, der passieren kann, aber bei so einer Aktion wie der Einführung des iPhones 5 nicht passieren darf. Und das ausgerechnet bei Apple. Wir wissen doch, dass Cupertino nicht gerade locker ist, wenn es um Sex geht und dann verschickt der deutsche Vertragspartner von Apple an Apple-Jünger eine Nummer einer Sex-Hotline. Ich bin mal gespannt, welche Konsequenzen dies hat. Interessant ist aber auch, dass in der SMS der Telekom keinerlei Entschuldigung vorkommt. Sauerei.
Update: Apple hat am 17. September bekannt gegeben, dass die Vorbestellungen für das iPhone 5 innerhalb der ersten 24 Stunden die Zwei-Millionen-Grenze überschritten haben, dass sind doppelt so viel als die bisherige Rekordmarke von einer Million Stück beim iPhone 4S. Die Nachfrage nach dem iPhone 5 übertrifft den ursprünglichen Vorrat und während der Großteil der Vorbestellungen am 21. September an die Kunden ausgeliefert wird, müssen einige Auslieferungen bereits auf den Oktober geschoben werden