Posts Tagged ‘iPhone 5’

Filmen mit dem iPhone: Meine Ausrüstung

31. Juli 2013

Ich drehe immer mehr kleine Videobeiträge mit dem iPhone 5 und der GoPro Hero3. Die Qualität reicht durchaus aus, da mein Hauptausgabemedium in der Regel DVD aber vor allem YouTube ist. Mehr und mehr drehe ich Interviews und habe mich selbst im Bild. In der Vergangenheit habe ich das iPhone einfach am ausgestreckten Arm gehalten. Doch auf Dauer wird der Arm lahm und es sieht auch etwas doof aus, wenn man bei uns mit ausgestreckten Arm  in der Gegend herumsteht. Also musste ein tragbares Einhandstativ her.

freestyler

Seit mehreren Wochen arbeite ich nun mit dem Cullmann Freestyler. Ich habe noch einige andere, vor allem preiswertere Stative ausprobiert, war aber über die Verarbeitung enttäuscht und lasse die Finger von dem Amateurzeugs. Der Freestyler  ist ideal für spontane und kreative Selbstporträts, Action- und Outdooraufnahmen. Das stabile Handstativ ist komplett aus Aluminium gefertigt und verfügt über einen schaumgummiummantelten Griff mit Handschlaufe. Was mich besonders überzeugt hat, ist der robuste Kugelkopf, gefertigt aus Aluminium. Dieser Kugelkopf mit Blitzschuh und 1/4 Zoll Kamera-Anschlussschraube ist ideal für das iPhone oder die GoPro Hero3. Voraussetzung, du verfügst über die entsprechenden Adapter. Das Stativ hat zusammengeklappt eine Länge von 31,5 cm, passt also in die Aktentasche. Komplett ausgefahren reicht es 68 cm in den Raum und bringt damit genügend Abstand für meine Videointerviews. Ich weiß allerdings nicht, wie die Fluggesellschaften auf ein Stativ in der Aktentasche reagieren.

mikro

Ton ist das nächste Problem beim Filmen. Ich habe bisher verschiedene Mikrofone beim iPhone im Einsatz gehabt und auch darüber geschrieben. Bisher setzte ich die Mikros von iRig ein und war zufrieden. Aber vollens zufrieden bin ich seit dem ich das smartLav on Røde habe. Es ist ein Ansteck-, Lavalier-Mikrofon. Es verfügt über eine Miniaturkondensatorkapsel mit Kugelcharakteristik und einem Übertragungsbereich von 20 Hz bis 20 kHz. Leider habe ich keine Möglichkeit, den Ton bei der Aufnahme live mitzuhören, aber kann dennoch jedem dieses Mikro empfehlen.

Vielen Dank überigens an meinen Projektmanagement-Kollegen Dr. Michael Homberg, der auf die Veröffentlichung dieses Blogbeitrages drängte – gerne geschehen.

Mein Kollege Thomas Gerlach hat einen netten Film über das Mikro gedreht:

Mikro fürs iPhone: iRig MIC Cast oder doch kein Mikro

30. Oktober 2012
Immer in meiner Tasche: iRig MIC Cast

Immer in meiner Tasche: iRig MIC Cast

Wenn ich unterwegs bin und zufällig ein Video- oder Audiointerview machen muss, hab ich in der Regel mein iPhone 5 als Aufnahmegerät dabei. Die Tonqualität ist okay, aber natürlich nicht richtig optimal. Zwar verfüge ich über einige Mikrofone für iPhone/iPad wie beispielsweise das iRig Mic, aber natürlich habe Mikros in solch einer Größe nicht in der Hosentasche dabei.

Da kommt mir das iRig MIC Cast gerade recht. Das kleine Mikro passt in jede Hosentasche und wird einfach in den Kopfhörereingang des Devices gesteckt. Um die Qualität zu überprüfen, kann ich zusätzlich einen Kopfhörer anstecken.

Viel einzustellen gibt es bei dem 100 Gramm leichten Aufsteckmikro nicht, außer einen kleinen Hebel für Low und High. Ist der Interviewpartner rund 30 Zentimeter entfernt, wird der Hebel auf Low gestellt. Ist er weiter weg, dann auf High – fertig ist das Einstellen. Dazu gab es einen Desktopständer, den ich aber gleich am ersten Tage verschmissen habe.

Der Klang mit dem Mikro ist ganz klar besser. Bei einer spontanen Probe der Volksmusikgruppe Schaftlacher Dreig´sang. Das Trio übte das Lied „Da Summa is uma“ zum Almbauertag. Unser Seminarraum diente dabei als Proberaum.

Mein werter Kollege und Freund Thomas Gerlach und ich ergriffen die Chance und nahmen den Gesang auf. Ich mit dem iPhone 5 ohne zusätzlichen Mikro, Kollege Gerlach mit dem iPhone 4 mit dem iRig MIC Cast. Vergleicht selbst, wie gut die Aufnahmen geworden sind.

Ohne iRig MIC Cast

Mit iRig MIC Cast

Knallgelbe Feuerwear-Hülle fürs iPhone 5

23. September 2012
Knallgelb ist die neue iPhone-Hülle Mitch, die es am 1. Oktober gibt.

Knallgelb ist die neue iPhone-Hülle Mitch, die es am 1. Oktober gibt.

Das iPhone 5 ist da, installiert und nun geht der Kauf verschiedener Peripherie-Geräte. Dazu gehört auch eine neue Hülle für das Apple-Smartphone. Nachdem ich auf meinen Reisen immer wieder auf meine Feuerwear-Taschen angesprochen werde, schaute ich mal, was Feuerwear zum neuen iPhone bringt. Und ich hatten den richtigen Riecher. Am 1. Oktober kommt das Gelbste, was meinen neuen iPhone 5 je passieren konnte: Am 1. Oktober präsentiert das Label aus Köln die neue Version seiner nachhaltig und in Handarbeit produzierten Smartphone-Hülle Mitch in einer auf 250 Exemplare limitierten Sonderedition. Die neongelbe „Lightline“ aus seltenem Feuerwehr-Signalschlauch macht jede Hülle nicht nur wegen ihrer Farbe zum Hingucker. Auch die unterschiedlichen Aufdrucke und Einsatzspuren lassen jede Hülle zum Unikat werden.

Die Hülle Mitch von Feuerwear ist jetzt auch für das iPhone 5 geeignet: Etwas länger als sein Vorgänger ist auch der neue Mitch ein handgefertigtes Unikat aus gebrauchtem Feuerwehrschlauch. Den Verkaufsstart am 1. Oktober feiert das Kölner Kult-Label mit der auf 250 Stück limitierten Sonderedition „Lightline“ aus seltenem neongelben Schlauch im Webshop.

Mit seinem im Einsatz erprobten robusten Außenmaterial schützt Mitch seinen Inhalt zuverlässig vor Stößen oder Kratzern, während innen feines Mikrofasergewebe das Display und die Rückseite des Smartphones schont. Mit den abgerundeten Kanten passt Mitch auch optisch perfekt zum neuen iPhone. Damit das iPhone sicher an Ort und Stelle bleibt, hat Feuerwear an der Oberseite der Hülle eine Lasche mit Klettverschluss angebracht. Beim Öffnen wird das iPhone automatisch ein Stück herausgezogen. Auf der Rückseite befindet sich eine Gürtelschlaufe – ideal für seinen Feuerwear-Kollegen, den Gürtel Bill.

Mitch ist ab dem 1. Oktober als limitierte Sonderedition „Lightline“ in strahlendem Gelb exklusiv im Webshop von Feuerwear erhältlich. Der Preis beträgt 49 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versand. Natürlich schützt Mitch auch die Vorgängermodelle sowie viele andere Smartphones mit den Außenmaßen von maximal 63 x 125 x 13mm.

Wer kein Exemplar aus der begehrten Sonderedition ergattern kann, besorgt sich Mitch in Rot, Weiß oder Schwarz zum Preis von 39 Euro.

Unboxing iPhone 5

22. September 2012

Das iPhone 5 ist bei mir eingetroffen. Und als Mac-Geek bzw. Apple-Geek muss ich gleich ein Unboxing-Video drehen, wahrscheinlich das 1001-Video zu diesem Thema, aber eben noch nicht von mir. Ich habe mich dieses Mal für ein weißes iPhone entschieden – es passt zum weißen iPad. Bisher hatte ich ein schwarzes iPhone, was allerdings daran lag, dass weiß beim Verkaufsstart nicht erhältlich war – Apple-Fans erinnern sich.

Zur Technik und zum neuen iOS 6 gibt es viel in anderen Blogs zu lesen, das spare ich mir jetzt. Ich muss sagen, dass Design von Sir Jonathan hat sich weiter entwickelt, Evolution statt Revolution. Das iPhone 5 liegt gut in der Hand, das etwas größere Display macht Spaß und ist superscharf. Jetzt folgt erst die Inbetriebnahme und der tägliche Einsatz. Aber ich muss sagen, der erste Eindruck ist positiv.

Das Telefon zu bekommen, war nicht so leicht. Die Telekom verschickte an die Premienkunden leider eine Telefonnummer einer Sexhotline statt  der Bestellhotline. Ich habe hier darüber geschrieben.

Update: 24. September: Apple hat heute bekannt gegeben, dass es über fünf Millionen neue iPhone 5 verkauft hat, gerade einmal drei Tage nach der Markteinführung am 21. September. Darüber hinaus sind mehr als 100 Millionen iOS Geräte auf iOS 6, dem weltweit fortschrittlichsten mobilen Betriebssystem, aktualisiert worden. iPhone 5 ist den USA, Deutschland, Australien, Frankreich, Großbritannien, Hong Kong, Japan, Kanada und Singapur erhältlich und wird am 28. September in 22 und bis Ende des Jahres in 100 weiteren Ländern verfügbar sein. Die Nachfrage nach dem iPhone 5 übertrifft den ursprünglichen Vorrat und während der Großteil der Vorbestellungen an die Kunden ausgeliefert wurde, sind einige Auslieferungen bereits auf den Oktober geschoben.

iPhone 5: Sexhotline statt Telekom

15. September 2012

Ich habe das erste Mal in meinem Leben eine Sexhotline angerufen. Warum? Ganz einfach, ich hatte ein Bedürfnis – ein Bedürfnis nach einem iPhone 5. Wer den Zusammenhang zwischen Sexhotline und iPhone 5 nicht versteht, sollte die Deutsche Telekom fragen. Weil die Telekomiker bei der Bestellnummer für das iPhone 5 einen Fehler machten, riefen Hunderte, Tausende – darunter ich bei einer Sexhotline an.

Was ist passiert? Als braver Apple-Jünger besorgte ich mir im Vorfeld der iPhone 5-Vorstellung ein so genannten Premierenticket. Ich bleibe bei der Telekom mit meinen iPhone, weil die Netzabdeckung prima ist und ich vor allem die Hotspots kostenlos nutzen kann. Ich ging nach gefühlten Jahrhunderten in einen Telekom-Laden und ließ eine Beratung über mich ergehen, bekam aber wunschgemäß die Zuteilung auf ein Premierenticket. Das kam auch einige Tage bei mir per Post ein, eine schön gestaltete Plastikkarte mit meinen Premierencode. Gleichzeitig werde ich via SMS von der Telekom auf dem Laufenden gehalten, wann und wie ich bestellen könnte.

Als dann Tim Cook und Kollegen das iPhone 5 präsentierten, stand für mich fest: Ich will haben. Und auch die Telekom dachte an mich. Via SMS. Am 12. September um 21:26 Uhr schickte mir die Telekom: „Apple hat das iPhone 5 vorgestellt, nur bei uns mit LTE! Ihre Vormerkung liegt uns vor. Sie brauchen nichts weiter zu tun. Details in Kürze – Ihre Telekom“ – Cooler Service, also tat ich nichts.

Cooler Service von der Telekom. dachte ich mir.

Cooler Service von der Telekom. dachte ich mir.

Am 14. September saß ich um 9:32 Uhr beim Frühstück (Freiberufler) und die Telekom meldete sich wieder per SMS. „Sichern Sie sich jetzt Ihr iPhone 5 unter XXXXX. Lösen Sie Ihr Premierenticket bis 18.9 ein und steigern Sie die Chance einer der Ersten zu sein.“ Also Kaffee heruntergeschluckt und die angegebene Nummer mit dem vorhandenen iPhone 4 gewählt. Es war eine 0800-Mehrwegnummer, wie sie von verschiedenen Unternehmen verwendet wird. Aer statt der Deutschen Telekom meldete sich eine Stimme, die mir „Frauen aus deiner Umgebung“ anbot. Und ich bekam via SMS eine eindeutige Einladung zum „heißen Flirt“ für „nur 99 Cent die Minute“. Spinn ich?

Spinn ich? Die Telekom verschickt eine Sexhotline-Nummer. Nummer hab ich unkenntlich gemacht.

Spinn ich? Die Telekom verschickt eine Sexhotline-Nummer. Nummer hab ich unkenntlich gemacht.

Mein erster Gedanke: Ich bin einem großangelegten Schwindel aufgesessen. Zweiter Gedanke: Die Telekom hat meine Nummer verkauft. Dritter Gedanke: Ich rufe mal bei der Pressestelle der Telekom an. Hier nahm man meine Beschwerde auf.

Stunden später kam die Korrektur von der Telekom. Da hatte ich schon bei der Sexhotline angerufen.

Stunden später kam die Korrektur von der Telekom. Da hatte ich schon bei der Sexhotline angerufen.

Um 13:06 Uhr kam dann eine SMS von der Telekom: „Die richtige Rufnummer zur Einlösung Ihres Premierentickes lautet 0800 3308844. Ihre Telekom.“ Die Schnarcher hatten eine Ziffer vergessen. Menschlicher Fehler, der passieren kann, aber bei so einer Aktion wie der Einführung des iPhones 5 nicht passieren darf. Und das ausgerechnet bei Apple. Wir wissen doch, dass Cupertino nicht gerade locker ist, wenn es um Sex geht und dann verschickt der deutsche Vertragspartner von Apple an Apple-Jünger eine Nummer einer Sex-Hotline. Ich bin mal gespannt, welche Konsequenzen dies hat. Interessant ist aber auch, dass in der SMS der Telekom keinerlei Entschuldigung vorkommt. Sauerei.

Update: Apple hat am 17. September bekannt gegeben, dass die Vorbestellungen für das iPhone 5 innerhalb der ersten 24 Stunden die Zwei-Millionen-Grenze überschritten haben, dass sind doppelt so viel als die bisherige Rekordmarke von einer Million Stück beim iPhone 4S. Die Nachfrage nach dem iPhone 5 übertrifft den ursprünglichen Vorrat und während der Großteil der Vorbestellungen am 21. September an die Kunden ausgeliefert wird, müssen einige Auslieferungen bereits auf den Oktober geschoben werden