Archive for the ‘Apple’ Category

Apple Design – die geheimen Prototypen von Apple

2. Juni 2014
Die Ur iWatch von Apple - als Prototyp

Die Ur iWatch von Apple – als Prototyp

Über das Design von Apple sind zahlreiche Bücher veröffentlicht worden, aber eines der besten ist meines Erachtens die Designbibel von Paul Kunkel mit den Fotos von Rick English. Das Buch heißt schlicht Apple Design und die edle Titelseite ist weiß mit einem kleinen Regenbogenapfel.

Apple

Der erste Teil erzählt die Geschichte des Apple Designs und der Apple Industrial Design Group. Hier gibt es harte Fakten um coole Produkte und Strategien. Paul Kunkel berichtet, wer an welcher Produktentscheidung beteiligt war und warum ein Produkt nicht verwirklicht wurde. Super interessant zu lesen und darüber zu philosophieren.

Der zweite Teil zeigt das besprochene Design in zahlreichen, erstklassigen Fotos. Wer durchblättert, der begibt sich auf eine faszinierende Entdeckungsreise durch faszinierende Produkte. Mir bliebt die Spucke weg, welche abgebildete geheimen Prototypen es gab, die nie das Licht der Öffentlichkeit erblickt haben. Das Buch erschien 1997 und gilt unter Apple-Sammlern als wahre Schatztruhe.

Es macht unglaublichen Spaß in der Design-Vergangenheit von Apple zu stöbern und seinen Gedanken nachzuhängen, was wäre passiert, wenn das Produkt wirklich gebaut wäre. Es beginnt mit den ersten Macs und reicht bis zum legendären Twentieth Anniversary Macintosh, der als Sondermodell zum 20. Firmenjubiläum von Apple im Jahre 1997 erschien.

Ich habe mal ein paar visionäre Produkte herausgesucht, die bis heute reichen. So beispielsweise das TimeBand. Es ist im Grunde die Ur-iWatch – wenn sie denn jemals kommt.  Das TimeBand stammt aus dem Jahre 1991 und ist ein Newton am Handgelenk. Natürlich wirkt das Teil aus heutiger Sicht unbeholfen und klobig, aber dennoch welche Innovation steckt in so einem Produkt? Heute reden wir über wearable computer, Apple hat sie 1991 bereits im Kopf bzw am Arm gehabt.

Apples Figaro-Tablet, freilich noch mit Stift von 1989

Apples Figaro-Tablet, freilich noch mit Stift von 1989

Oder das Figaro-Tablet, freilich noch mit Stift von 1989. Es ist ein entfernter Design-Vorläufer des iPads, basierend wiederum auf der Newton Idee. Es zeigt sich, dass der Newton von John Scully gar nicht so schlecht war, auch wenn er von Steve Jobs verteufelt wurde. Es war wohl eher dem Reality Distortion Field zuzurechnen. Aber das Teil war wohl seiner Zeit weit voraus.

Die Brain Box (1989) oder Portable Computer (1989).

Die Brain Box (1989) oder Portable Computer (1989).

Das Buch Apple Design birgt zahlreiche Schätze von mobilen Mac, die Brain Box (1989) oder Portable Computer (1989).

So stellte sich Apple ein Navi vor.

So stellte sich Apple ein Navi vor.

Wir finden dort Vorläufer von Navigationsgeräten wie AppleSeeds von 1990 mit touristischen Informationen sowie die nette Idee eines Geldwechslers Exchanger von 1990.

Tragbares CD-Laufwerk Popeye.

Tragbares CD-Laufwerk Popeye.

Interessant fand ich auch die Kombi Anrufbeantworter und Fax und ein tragbaren CD-Player mit dem netten Namen Popeye von 1992.

Wunderbare Ideen sind in dem Buch zu finden.

Wunderbare Ideen sind in dem Buch zu finden.

 

Fotos und Videos vom iPhone aufs iPad überspielen

19. Mai 2014
Ich schließe iPad und iPhone per Kabel zusammen.

Ich schließe iPad und iPhone per Kabel zusammen.

Ich drehe meine Interviews die meiste Zeit mit dem iPhone 5s. In Zeiten der mobilen Pressearbeit habe ich einfach keine Lust mehr, großes Videogerät mitzuschleppen, wenn es nur um gleiche Slots wie Interviews oder Kurzbeiträge geht. Die Qualität des iPhones ist hervorragend. Im Moment bereite ich gerade ein Seminar mobile Pressearbeit vor. Wer Interesse hat, bitte Kontaktaufnahme.

Allerdings ist der Schnitt am iPhone so eine Sache. Als Schnittsoftware nutze ich iMovie und FiLMiC. Allerdings sind meine Augen so schlecht, dass ich ein größeres Display als das iPhone-Display bevorzuge. Also schneide ich die Filme am iPad, das ich auch immer dabei habe. Doch wie kommen die Filme vom iPhone aufs iPad?

Es gibt dafür drei Lösungen:

Die umständlichste Variante ist per Mail. Ich schicke jeden einzelnen Clip per Mail aufs andere Gerät. Das ist Käse. Es ist Zeit- und Ressourcenfressend und natürlich ein völliger Quatsch. HD-Filme per Mail versenden ist Blödsinn.

Die zweite Variante ist Austausch via AirpDrop.Der Austausch via Bluetooth ist ok, doch klappt er mir bei nicht immer (warum weiß ich nicht) und zudem frisst der Blauzahn Strom und saugt bei solchen Aktionen meinen Akku leer.

Ich habe mich für eine kabelgebunde Lösung entschieden. Diese Lösung ist das Lightning-USB-Kabel von Apple für schlappe 30 Euro. Ich schließe mein normales Lightning  ans iPhone, das Lightning-USB-Kabel ans iPad und verbinde beide Kabel über USB. Sofort öffnet sich am iPad meine Camera Roll, also mein Film- und Videoarchiv. Es kommt noch die Vertrauensfrage und dann lässt sich über Importieren das Archiv des iPhones am iPad ansehen und die entsprechenden Filme auswählen. Dann importieren und entscheiden, ob die Filme am iPhone erhalten bleiben sollen. Fertig ist das Überspielen aufs iPad und los geht es mit dem Schneiden.

 

Filmtipp: jOBS – Die Erfolgsstory von Steve Jobs

17. Mai 2014

Wir stehen vor der WWDC und meine Spannung steigt. Um mich abzulenken, habe ich mir die die DVD-Veröffentlichung des jüngsten Steve Jobs Films jOBS – Die Erfolgsstory von Steve Jobs besorgt und angeschaut. Als Mac-Jünger der frühen Stunde könnte ich jetzt stundenlang über die großen und kleinen Fehler des Film XXX herziehen, aber ich werde es aber nicht machen. Es ist ein Film, keine Dokumentation. Es ist einfache Unterhaltung, nicht ein Gottesdienst oder eine Bühnenweihespiel.

jobs

Das Problem des Apple-Fan Boy wie ich einer bin, ist, dass wir alles kritisieren müssen, was dem Heiligtum Apple widerspricht. Ich meine nicht die Bubis, die mir von ihrem ersten iMac erzählen, sondern die Hardcore-Fanatiker. Es ist zu erwarten, wir besserwisserisch den Zeigefinger erheben und auf die Schwachstellen hier, hier und hier hinweisen müssen nach dem Motto “Herr Lehrer, ich weiß was!” So erging es mir natürlich auch, als ich mir den Film um ersten Mal ansah: Wo ist Pixar? Warum nur kurz Next? Warum, warum, warum ist die Banane krumm?

Beim zweiten Ansehen fand ich den Film aber gar nicht so schlecht. Es will unterhalten und das tut er zweifellos – bei all seinen Fehlern für uns Apple Jünger. Ashton Kutcher als Steve ist nett anzusehen und obwohl mir der Gang zu übertrieben erschien, liefert er eine reife Leistung. Dermot Mulroney spielt Mike Markkula sehr gut und besonders hat mir Josh Gad als Steve Woz Wozniak gefallen. Dennoch floppte der Film in den US-Kinos und kam bei uns in  synchronisierte Fassung am 27. März 2014 auf DVD/Blu ray heraus.

Steve und Steve

Steve und Steve

Der Film handelt von Steve Jobs bei seinen Anfängen bei Apple in der Garage seiner Adoptivelterm, seinem Rauswurf bei Apple und seine Wiederkehr. Ein wenig schnell geschnitten für meinen Geschmack, aber das ist wohl dem Zeitgeschmack geschuldet. Wer es langsamer mag, kann ja die Verfilmung Die Silicon Valley Story aus den neunziger Jahren ansehen, Streit gibt es gerade um die Neuverfilmung durch Sony. David Fincher, der schon Zuckerberg wunderbar auf die große Leinwand gebracht hat, bekam sich wegen der Bezahlung mit Sony in die Haare und hat erst einmal hingeworfen.Gerne hätte ich erlebt, was David Fincher aus dem Sony-Stoff gemacht hätte, aber das werden wir wohl nie sehen.

Im Moment heißt es warten. Vielleicht schau ich mir  jOBS – Die Erfolgsstory von Steve Jobs noch ein drittes Mal an, um die Wartezeit zur WWDC zu verkürzen.

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Nike kneift vor Apple und legt das Fuelband auf Eis

19. April 2014

Der Sportgigant Nike kneift. Wie es aussieht, bereitet sich Nike auf Apples Eintritt in den aufkommenden Markt von wearable Computer vor und lässt sein Fuelband auslaufen. Damit wird klar: die Apple iWatch steht uns bevor und Nike scheut die direkte Auseinandersetzung. Dabei ist der Wearable-Markt höchst interessant und wird härter, sobald Google und Apple mit entsprechender Power auf den Markt kommen.

Ich muss mich heute noch ein wenig bewegen - so mein Nike Fuelband.

Ich muss mich heute noch ein wenig bewegen – so mein Nike Fuelband.

Wie zu hören ist, hat Nike Teile des Hardware-Entwicklerteams auf Eis gelegt  Neue Produkte gibt es nicht. Es heißt aus US-Kreisen, dass 55 von 70 Entwickler von der Maßnahme betroffen sind. Ob sie das Unternehmen verlassen oder intern umgeschichtet werden, ist noch unklar. Klar ist aber: Das Kapitel Fuelband ist damit zu Ende. Zurück bleiben die App-Entwickler und die Pflege der Nike+-Community.

Ich persönlich finde es sehr schade. Seit über einem Jahr nutze ich das Fuelband und habe nur positive Erfahrungen gemacht. Auch mein Freundeskreis und meine Frau nutzen das Band fleißig. Das Band war sehr leicht, schlicht und behinderte mich in meinem Alltag nicht. Ich habe bereits darüber gebloggt.

Für mich deutet alles darauf hin, dass der Markteintritt von Apple kurz bevorsteht. Apple-CEO Tim Cook trägt selbst ein Fuelband, ist ein Fan des Produktes und was noch viel interessanter ist, er sitzt im Board von Nike. Wahrscheinlich haben Nike und Apple ein gemeinsames Produkt am Start. Erinnert sei nur an die Kooperation von Nike+ und iPod. Ich hatte damals sogar mit einem Kollegen ein Buch darüber verfasst. Restbestände gibt es übrigens bei mir.

Fest steht auch: Zahlreiche Fuelband-Entwickler sind inzwischen bei Apple unter Vertrag. Wie es heißt, soll das neue iOS-Betriebssytem iOS 8 die Apple App Healthbook als zentrale App für Fitness-Applikationen fungieren. Die App sammelt wohl alle Fitness- und Gesundheitsdaten und wird natürlich auf die Apple Hardware optimiert sein. Die Sache ist vor allem interessant, dass es einem Sportriesen wie Nike nicht gelingt, Apple und Google hier Paroli zu leisten. Statt Konfrontation kommt wohl Kooperation und das Fuelband bleibt auf der Strecke. Nike wird wohl weiter am Markt unterwegs sein. Jetzt heißt es Warten auf die WWDC.

 

Mega-Neuerung in Apples Keynote

18. April 2014

Da ich viele Vorträge halte und nicht gerne meine Ausrüstung durch die Gegend tragen will, nehme ich zum Präsentieren mein iPad mini. Meine Präsentationssoftware ist Apple Keynote, da ich sie für sehr intuitiv halte. Ein Buch zum Erlernen der Software braucht es nicht. Am 7. April bekam Keynote wieder ein Software-Update auf 6.2 und auch die iOS-Version wurde auf 2.2 aktualisiert. Die Aktualisierungen sind sehr sinnvoll und mein Workflow hat sich weiter optimiert. Danke Apple.

Bei einer Präsentation probierte ich am iPad mini die neuen Features aus. Viele Neuerungen liegen unter der Motorhaube wie Dateiexport oder Fehlermeldungen, aber die verbesserte Benutzeroberfläche finde ich sinnvoll und sie kam auch bei meinen Kunden in der Live-Präsentation sehr gut an. So kann ich während der Präsentation jetzt sieben farbige Stifte aufrufen und in meine Präsentation live hineinmalen. Einfach während der Präsentation am angeschlossenen Beamer rechts oben im Eck das Icon drücken und die Stifte erscheinen am iPad. Die Stiftfarben sind rot, gelb, blau, grün, violett, grau und schwarz. Gerne hätte ich noch einen weißen Stift gehabt, da viele meiner Folien einen schwarzen Hintergrund haben. Hier sollte Apple nachbessern und ein Update nachschieben.

Jetzt gibt es farbige Stifte und einen Laserpointer in Keynote.

Jetzt gibt es farbige Stifte und einen Laserpointer in Keynote.

Wie setze ich die Stifte in der Praxis ein? Bisher brauchte ich für meine Präsentationen noch eine separate Flipchart, die in der Regel vom Kunden gestellt wird. Das war teuer, denn viele Hotels verlangen dafür gewaltige Gebühren und berechnen das Papier extra. Die Flipchart können wir uns jetzt sparen, denn ich plane mein meinen Vorträgen jetzt das Entwickeln von Zeichnungen per Keynote-Folie ein. Wichtig ist mir Interaktivität mit den Zuhörer. Meinen Präsentationen sind visuelle Präsentationen nach dem Prinzip von Garr Reynolds, über den ich bereits hier und hier geschrieben habe. Wichtig ist mir ein Gespräch mit dem Zuhörer und die neuen Keynote-Features bringen diese Interaktivität auf ein neues Level.

Bei meinem Vorträgen kommt jetzt eine weiße, leere Folie zum Einsatz. In der Vergangenheit bin ich an die Flipchart getreten und habe eine Grafik, Diagramm usw live per Stift und Papier entwickelt. Jetzt entwickle ich diese Grafik, Diagramm live am iPad mit den Keynote-Stiften. Dazu verwende ich in der Regel den Finger, aber für feinere Zeichnungen nehme ich einen Touchpen.

Eine weiteres nettes Feature ist nun der eingebaute Laserpointer. Ich mag eigentlich keine Laserpointer und habe in der Regel einen ausziehbaren Zeigestab im Einsatz. Da bin ich einfach oldschool, denn ich sehe den Zeigestab einfach besser als einen roten Punkt, der hektisch über die Folie wandert. Aber ich habe den eingebauten Laserpointer ausprobiert und er kommt gut an, weil eben dieses hektische Gewackel fehlt. Dennoch werde ich bei meinen ausziehbaren Zeigestab wohl bleiben. Lieber Evolution statt Revolution – dies gilt auch beim Präsentieren.

In der Präsentation interaktiv arbeiten.

In der Präsentation interaktiv arbeiten.

 

iPad sorgt für Verständigung

17. März 2014

Ich erinnere mich noch, wie ich als Kind vom Universalübersetzer bei Raumschiff Enterprise begeistert war. Captain Kirk konnte mit den Romulanern sprechen und obwohl sie unterschiedliche Sprachen hatten, verstanden sie sich. Sie konnten sich dank des Universalübersetzer verständigen.

Daran hatte ich mich neulich erinnert, als ich bei einem Lehrerseminar mehrere Lehrkräfte von Förder- und Mittelschulen unterrichtete. Die Lehrer hatten das Problem, dass sie Schüler aus so manchem ausländischem Land einfach nicht verstanden. Sie behalfen sich mit Bilderbüchern, um eine grundlegende Kommunikation mit den Schülern aufrecht zu erhalten. Viele der Kinder kamen aus dem arabischen Raum. Sie waren zumeist Flüchtlinge und sprachen kein Deutsch. Aber ihre Eltern waren so stolz, dass in Deutschland Bildung bekommen.

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Hier fiel mir die Idee von Raumschiff Enterprise und dem Universalübersetzer ein. Mein persönlicher Universalübersetzer ist das iPad und Übersetzungssoftware iTranslate Voice. Ich zeigte den Lehrern die Software.Hier kann ich einfache Sätze in Deutsch (oder einer anderen Sprache) hinein sprechen und via Internet werden diese Sätze in eine vorher eingestellte Sprache umgewandelt. Natürlich lassen sich hier keine tiefgehenden Gespräche führen. Aber für die klassische Alltagskommunikation ist es prima. Die Lehrer probierten es aus. Sie sprachen in Deutsch in mein iPad hinein und siehe da, der Text kam auf Arabisch heraus. Wir probierten es, indem wir Deutsch Englisch, Deutsch Italienisch und Deutsch Französisch ausprobierten. Es klappte tadellos. Die Lehrer waren begeistert.

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Eine Woche später bekam ich ein hervorragendes Feedback per Telefon. Es klappte auch an der Schule. Die Flüchtlingskinder waren begeistert. Sie konnten den Lehrern antworten. Lehrer und Schüler konnten in ihrer Sprache kommunizieren. Natürlich ersetzt diese Software keinen ausgebildeten Dolmetscher. Aber sie hilft im Alltag und sie hat den Alltag in den Klassenzimmern der Förder- und Mittelschulen erleichtert. Wahrscheinlich sind wir gar nicht mehr weit entfernt, bis der Universalübersetzer von Raumschiff Enterprise im Alltag Wirklichkeit geworden ist.

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CarPlay – die Welten wachsen weiter zusammen

13. März 2014

carplay

Die Welten wachsen weiter zusammen. Nach der Veröffentlichung von CarPlay durch Apple kommt das iPhone stärker ins Auto. Auf dem Internationalen Automobil-Salon Genf gab Apple bekannt, dass Automobilhersteller CarPlay einführen werden. Es startete mit Ferrari, Mercedes-Benz und Volvo. Andere werden laut Apple folgen, darunter BMW Group, Ford, General Motors, Honda, Hyundai Motor Company, Jaguar Land Rover, Kia Motors, Mitsubishi Motors, Nissan Motor Company, PSA Peugeot Citroen, Subaru, Suzuki und Toyota Motor. Nachdem Google unter anderem mit Audi eine Kooperation eingegangen ist, zieht jetzt Apple nach. Inzwischen kam für iOS das Update für CarPlay.

CarPlay bietet iPhone-Anwendern einen intuitiven Weg mit nur einem Wort oder einer Berührung Telefonanrufe zu tätigen, Karten zu nutzen, Musik zu hören und auf Nachrichten zuzugreifen. Anwender können CarPlay über die ursprüngliche Benutzeroberfläche des Autos steuern oder einfach den Sprachsteuerungsknopf des Lenkrads gedrückt halten, um Siri ohne jegliche Ablenkung zu aktivieren. CarPlay kombiniert Auto und iPhone auf eine durchdachte Art und Weise, die dem Fahrer volle Konzentration auf das Fahren ermöglicht, während er sich alles vom iPhone holen kann, was er möchte. Thomas Gerlach und ich haben uns über das Zusammenwachsen der Welten unterhalten.

Wie soll CarPlay funktionieren?  Sobald iPhone über die CarPlay-Integration mit dem Fahrzeug verbunden ist, unterstützt Siri beim Zugriff auf Kontakte, bei Telefonanrufen, beim Rückruf von verpassten Anrufen oder dem Abhören von Sprachnachrichten. Wenn eingehende Nachrichten ankommen, bietet Siri die Möglichkeit die Anfragen über Sprachbefehle zu beantworten, in dem es die Nachrichten dem Fahrer vorliest, sich die Antworten diktieren lässt oder einen einfachen Rückruf ermöglicht – und das alles, ohne dass der Fahrer den Blick auf die Straße verliert.

CarPlay macht die Planung von Routen intuitiver, indem es – durch die Verzahnung mit Karten – Ziele auf Basis kürzlich vorgenommener Fahrten über Kontakte, E-Mail und Nachrichten voraussagt und Streckenführung, Verkehrsinformationen und die voraussichtliche Ankunftszeit zur Verfügung stellt. Man kann auch einfach Siri fragen und gesprochene Turn-by-Turn-Anweisungen erhalten, die mit den Karteninformationen korrespondieren, die auf dem im Auto eingebauten Display angezeigt werden. Als Kartendienst wird der Appleeigene Dienst genommen. Der hatte in der Vergangenheit noch massive Lücken, wurde aber inzwischen deutlich verbessert. Mir persönlich fehlen aber noch Informationen über den ÖPNV.

Ach ja und natürlich gibt CarPlay mir Zugriff auf all seine Musik, Podcasts und Hörbücher durch simples Navigieren durch die Hörauswahl über die im Auto eingebauten Steuerungsmöglichkeiten oder durch das einfache Fragen von Siri, das abzuspielen, was man hören möchte. CarPlay unterstützt auch Musik-Apps von Drittherstellern inklusive Spotify und iHeartRadio, so dass man während der Fahrt meine Lieblingsradiodienst- oder Sportübertragungs-Apps hören kann.

Ich habe einen Lexus Hybrid als Firmenwagen und werde mal sehen, ob CarPlay bei mir funktionieren wird. Bisher klappt die Zusammenarbeit iPhone und Lexus ganz gut. Es kann aber noch verbessert werden.

iPad optimiert Olympia-Training

1. Februar 2014
WM-Vorbereitungen mit dem iPad. Foto: Apple

WM-Vorbereitungen mit dem iPad. Foto: Apple

Die anstehenden Winterspiele werden die teuersten Spiele überhaupt. Und sicherlich eine der aufwendigsten. Lkw-Ladungen an Übertragungstechnik ist in Sotschi aufgestellt und warten auf den Einsatz. In bundesdeutschen Medien vergeht kein Tag, an den nicht über die Sportler berichtet werden, wie sie sich vorbereiten.

Als Apple Fan-Boy stieß ich auf eine Meldung, wie sich US-Sportler mit iPad und Videotechnik-Apps fit machen, um ihr tägliches Training für Sotschi noch effektiver gestalten zu können. Das olympische Bob- und Skeleton-Team der USA stellte fest, dass ihnen die Auswertung ihrer Trainings- und Wettkampfleistungen mit Hilfe der Kombination aus iPad und Ubersense Coach-App einen Wettbewerbsvorteil verschafft. Ob das stimmt, werden wir in wenigen Tagen wissen, wenn die Spiele starten.

Im Moment bereite ich ein Seminar vor, dass professionelle Arbeit an mobilen Devices zeigt. Da kommen mir die Beispiele der Sportler gerade recht. Das gesamte digitale Leben hat sich durch iPhone und iPad geändert. Auch dieser Blog entsteht mit der mobilen WordPress App. Das MacBook Pro bleibt in der Tasche. Aber zurück zum Sport:

So sieht moderne Trainingsvorbereitungen aus. Foto: Apple

So sieht moderne Trainingsvorbereitungen aus. Foto: Apple

Die Mannschafts-Trainer nutzen das iPad und Ubersense Coach, um sowohl im Training als auch im Wettkampf die Leistung eines Athleten der Disziplinen Zweierbob, Viererbob und Skeleton an verschiedenen Stellen der Rennstrecke aufzunehmen, zu analysieren und zu manipulieren. Um dem Team ein direktes Feedback geben zu können, werden die Videoaufnahmen im Anschluss gleichzeitig an alle Trainer gepusht.

Das Team stellte von einer PC-Kamera-basierten Lösung im Jahr 2012 auf iPad um. Die für die Analyse notwendigen Computer sind zwar gut für Sportarten, die in einer Arena ausgetragen werden, waren aber zu globig, um sie auf einen Berg zu abgelegenen Orten mitzunehmen. Mit dem iPad in der Hand Jetzt können die Trainer nun auch abseits der Strecke einfach komfortabel zu arbeiten.

„Das iPad ist ein unglaublich leistungsfähiges Werkzeug für unser Team und hat bereits unter Beweis gestellt, dass es dabei hilft unsere Leistungen in Training und Wettkampf zu steigern“, sagte Scott Novack , Bob-und Skeleton High Performance Director des Team USA.“ Wir trainieren in einigen der hügeligsten Orte der Welt. Die Mobilität und das leichte Design des iPad machen es möglich, es überall hin mitzunehmen, Videos aufzunehmen und die Läufe zu analysieren. Somit können wir den Athleten umgehend kritisches Feedback geben, sogar Minuten vor ihrem nächsten Lauf.“

Auswertung am iPad. Foto: Apple

Auswertung am iPad. Foto: Apple

Mit Ubersense Coach kann das Team Videomaterial aufnehmen, das sofort mit mehreren Trainern geteilt werden kann, die oft meilenweit voneinander entfernt an verschiedenen Streckenabschnitten oder Kursen positioniert sind. Zuvor musste das Videomaterial zunächst auf einen Remote- Server hochgeladen, und dann erneut heruntergeladen werden. Dank Ubersense auf dem iPad entfällt die Notwendigkeit für externe Server. Die Lösung bietet eine nahtlose Nutzererfahrung, die von unschätzbaren Wert ist, wenn nur ein paar kurze Minuten zwischen den Läufen bleiben, um Feedback zu geben und Anpassungen vor dem nächsten Lauf vorzunehmen. Das ist einer der größten Vorteile, der ihnen bahnbrechende Wettbewerbsvorteil gebracht hat.

iPad hat außerdem die Art verbessert, wie das Team untereinander kommuniziert und in Kontakt bleibt. Dank erweiterter LTE- Abdeckung kann das Team an jedem Ort der Welt eine lokale nano SIM in das Gerät stecken und sind sofort einsatzbereit.

Auch andere US-Sportler setzen auf die Apple Technik. Athleten aus dem amerikanischen Olympischia-Team nutzen iPad in Kombination mit der Coach’s Eye-App für die letzten Vorbereitungen für Sotschi, darunter der Freestyle-Skifahrer Patrick Deneen, der Nordische Kombinierer Billy Demong und die Eisschnellläuferin Heather Richardson.

Coach’s Eye erweitert ebenfalls traditionelle Trainingsmethoden. Die App erstellt Videoanalysen, die auf vielfache Art und Weise geteilt werden können – Trainer können Feedback direkt mit einem Athleten teilen, oder es öffentlich für alle Teammitglieder zugänglich machen. Durch den Import anderer Coach’s Eye-Videos mittels eines einfachen Knopfdrucks, können Coaches auch das Training aus der Ferne vereinfachen.

„Dank Coach’s Eye kann ich Heather auf dem Eis wichtige Anweisungen geben, die für mehr Effizienz und Effektivität ihrer Workouts sorgen“, sagte Ryan Shimbukoro, Trainer von Heather Richardson.

„Coach’s Eye wird von den meisten, wenn nicht allen, Freestyle-Ski Trainern auf Weltcup-Niveau genutzt. Es hat die Art und Weise wie ich mit meinem Trainer arbeite nachhaltig verändert“, sagt Patrick Deenen. „Das ist ein riesiger Unterschied verglichen mit der Art des Trainings für Vancouver. Wir nutzen Coach’s Eye den ganzen Tag, jeden Tag.“

Durch Bereitstellung von augenblicklichen Video-Analysen über mobile Geräte, hilft Coach’s Eye Athleten seit mehr als zwei Jahren dabei Spitzenleistungen zu erzielen. Trainer und Athleten aller Niveaus nutzen die App für Training, Praxis und Wettbewerb mit mehr als 25 Millionen analysierten Videos.

Hauptbahnhof München: Apple setzt auf Werbung für iPhone 5c

30. Januar 2014

Irgendwie ist der Wurm im Apfel. Da macht Apple Gewinne wie irre und dennoch fällt der Aktienkurs nach Veröffentlichung der neuesten Zahlen. Gier ist der Antrieb der Broker – nichts gelernt aus der Vergangenheit.

iPhone 5c Werbung im Münchner Hauptbahnhof.

iPhone 5c Werbung im Münchner Hauptbahnhof.

Egal, interessanter ist aber, wie sich der Markt der Smartphones entwickelt. Erstmals wurden die eine Milliarde Marke-Grenze durchbrochen. Der Handymarkt ist ganz eindeutig der Smartphone-Markt. 38 Prozent ist diese Geräteklasse im Vergleich zu 2012 gestiegen. Allerdings wächst der Billigmarkt, also Smartphones unter 150 Euro. Hier gibt es den üblichen Preiskampf und das Hauen und Stechen hat wohl erst begonnen. In diesem Marktsegment spielt Apple keine Rolle. Apple hat sich im Highend-Markt etabliert. Das iPhone 5s ist Verkaufsschlager bei Apple. Weiterhin führt Samsung mit 313,9 Millionen verkauften Geräten den Markt an. Das ist ein Marktanteil von 31,3 Prozent, gefolgt von Apple mit 153 Millionen Smartphones und 15,3 Prozent Marktanteil.

Als ich neulich mit einem Kollegen im Münchner Hauptbahnhof war, sahen wir die aktuellen iPhone 5c-Plakate, die den Hauptbahnhof zieren. Und schon wieder begann das Geblubbere des Kollegen. Apples Strategie mit einem Billig-iPhone sei gescheitert. Blabla Blub Blub. Freunde, um es nochmals klar zu sagen: Das iPhone 5c war niemals als Billigphone gedacht. Auch wenn es Journalistenkollegen noch so gerne herbeischreiben. Nein, das iPhone 5c mit seinen frischen Farben ist nicht billig, sondern für den Konsumenten gedacht, der nicht Profi ist und vor allem kein Billigheimer oder Schnäppchenjäger. Wer das behauptet, der hat Apple nicht verstanden.

Klar ist aber auch, dass sich das iPhone 5c nicht so verkauft, wie Apple es geplant hat. Die Produktion wurde wohl angepasst und die Werbung erhöht, um den Verkauf zu steigern. Das sieht man ausgezeichnet mit der Werbeaktion im Hauptbahnhof München. Nicht kleckern, sondern klotzen.

Apple beherrscht mit seiner Werbung den Münchner Hauptbahnhof.

Apple beherrscht mit seiner Werbung den Münchner Hauptbahnhof.

Meine Kalender: Einst Papier, jetzt digital und Wolke

24. Januar 2014

Ich gestehe: Ohne Kalender bin ich aufgeschmissen. Ich plane mein Leben mit dem Kalender. Es gilt private und berufliche Termine unter einen Hut zu bringen und sie mit der Familie und den Kollegen abzustimmen. So wie mir geht es sicher vielen. Ich habe gemerkt, dass Zeitmanagement mir vor allem eines bringt: Zeit

Ich lasse einmal Revue passieren, welche Art und Form von Kalendern ich genutzt habe. Es war alles dabei. In den alten Zeiten schenkte mir eine Freundin einen Filofax. Das war ein klares Statement. Es war nicht irgendein Terminplaner, nein es musste natürlich ein Filofax sein. Der Organizer war in Leder gebunden und immer dabei. Der Pfarrer hat de Bibel am Mann, ich hatte den Filofax. Fein säuberlich trug ich meine Termine in den Zeitplaner. Als Volontär und späterer Redakteur plante ich so mein berufliches Leben. Abends wurden dann die Termine in den heimischen Wandkalender übertragen, damit die Partnerin wusste, wo ich wann mit wem unterwegs war. Allerdings war die Terninkoordination immer eine riskante Sache. Termine überschnitten sich oder ich vergaß das Übertragen von Daten. Der Filofax (und die Partnerin) wurden abgelöst. Ich bekam einen Taschenkalender von Nikon, da ich zu jener Zeit viel in Kameratechnik investierte. Das System der Terninkoordination war allerdings das gleiche wie beim Filofax.

Meine Newtons und iPhone von Apple.

Meine Newtons und iPhone von Apple.

Dann kam für mich der Apple Newton und ich setzte als Apple Fan Boy auf die neue Technik aus Cupertino. Die Handschriftenerkennung des Newtons war nicht optimal, aber der Terminkalender funktionierte tadellos. Das digitale Zeitalter war angebrochen. Es brachte allerdings einen Nachteil mit sich: Der Newton war ein schwerer Klotz und passte in keine Jacke. Ich musste immer ein Umhängetäschchen tragen – heute Messanger Bag genannt.

Mein eMate von Apple war besonderer Newton.

Mein eMate von Apple war besonderer Newton.

Der Newton wandere ins Archiv und ich entdeckte durch meine Tätigkeit bei der PC Professionell den Palm. Wir hatten in der Redaktion einen regelrechten Palm-Fanclub und die PDAs waren genial. Das Palm OS war einfach zu verstehen. Der Palm mit Stift war klein, leicht und energieschonend. Ich liebte meine Palms in den unterschiedlichen Versionen. Seine unterschiedlichen Programme ließen uns erahnen, was Jahre später mit dem iPhone und den Apps auf uns zukommen würde.

Die Synchronisation der Termine und Daten wurde noch über eine Synch-Station manuell erledigt. Palm einstecken, Synch-Knopf drücken und hoffen, dass alle Daten zwischen Rechner und PDA übertragen werden. Leider klappte es nicht immer, so dass einige Daten doppelt auf dem Device waren.

Einst war ich ein PDA-Fan von Palm. Super Sache.

Einst war ich ein PDA-Fan von Palm. Super Sache.

Meine Freundin und spätere Frau setzte auf einen digitalen Kalender von Texas Instruments. Sehr fortschrittlich und es beeindruckte mich sehr. Die Frau hat ein digitales Gen und das imponierte mir. Der TI-Kalender konnte zwar nicht mit dem Rechner sprechen, aber die Frau hatte ihre Termine voll im Griff und immer in der Handtasche.

Hier der Kalender von einst von meiner Frau.

Hier der Kalender von einst von meiner Frau.

Und heute? Ich arbeite mit iCal von Apple und dem Google Kalender. Beide werden über die böse Wolke abgeglichen und die NSA weiß über meine Termine wohl Bescheid. Und meine Frau und die Familie. Die Wolke koordiniert die Termine und jetzt müssen Apple und Google nur noch besser miteinander sprechen würden, dann wäre meine Kalenderwelt in Ordnung. Jede Welt für sich arbeitet reibungslos – nur die Schnittstellen sind bei mir noch ein Problem. Und welchen Kalender nutzt du für deine Termine?