Posts Tagged ‘Steve Jobs’

Als ich einmal den Apple-CEO traf: Happy Birthday Steve Jobs

24. Februar 2011
Steve Jobs bei der Keynote 2007. Foto: Lange

Steve Jobs bei der Keynote 2007. Foto: Lange

Alles Gute zum Geburtstag Steve Jobs. Heute feiert einer meiner Helden seinen 56. Geburtstag. Sein Lebenslauf und seine Verdienste sind allseits bekannt. Da brauch ich nichts mehr hinzufügen. Steve Jobs ist und bleibt ein IT-Genie, auch wenn ich nicht unbedingt unter ihm arbeiten möchte. Ich war einmal auf dem Campus in Cupertino, da herrschte eine seltsame Stimmung. Keiner wollte seinem CEO unbedingt über den Weg laufen. Ich erinnere mich an die Kantine, wo eine strikte Mülltrennung herrschte und auch ein ebenso striktes veganisches Essen. Bei einem Interview sagte mir John Lasseter von Pixar: „Steve ist Inspiration pur“. Dies bestätigte mir auch der andere Steve – Steve Wozniak: „Jobs hat viele Talente.“ Beide haben mit Jobs gearbeitet und beide müssen es wissen.

Richtig stolz bin ich allerdings, dass ich den CEO von Apple einmal live sprechen konnte. Der Tag, an dem ich Steve Jobs sprach. Es war 2002 auf der Macworld Expo. Steve Jobs stellte auf einer seiner berühmten Keynotes gerade den Lampen iMac vor. Das Time-Magazin verriet bereits vor der Macworld das „One more thing“ und Steve war entsprechend sauer. Das Cover mit dem iMac wurde vor der Keynote auf der Time-Website verbreitet. Es war die große Stunde von Apple-Designchef Jonathan Ive.

Nach der Keynote war es üblich, dass der Chef an dem Apple Stand Huldigungen der Jünger entgegen nahm. Die Chance nutze ich und stellte Steve Jobs ein paar Fragen. Steve antwortete ruhig und sprach konzentriert über den G5-Prozessor, während seine blonde Pressedame an seiner Seite immer nervöser wurde und in ihren Papieren wühlte. Nach ein paar Minuten unterbrach sie höflich unser Gespräch und fragte, ob ich denn von ABC-Fernsehen sei. Ich verneinte und antwortete, dass ich für die PC Professionell aus Deutschland arbeite. Gleich zwei Reizwörter: PC und Deutschland. Steve schüttelte den Kopf, lachte, wandte sich sofort ab und wies Marketing-Chef Phil Schiller an, das Interview mit mir weiter zu führen. Steve hatte seine Bühnenklamotten wie Jeans und schwarzem Rollkragenpulli an, und auch Schiller trug seine Standardkleidung: Sein Polo-Shirt hing über den dicken Bauch und wir lachten beide köstlich über meine PC-Geschichte.

Also lieber Steve, bleib uns noch lange erhalten, werd noch gesund und immer wieder denke ich an deine Stanford-Rede zurück, die ich jedem empfehle: Stay hungrey, stay foolish. Danke für alles.

Cars 2 startet am 28. Juli 2011

29. Dezember 2010
Cars 2 kommt am 28. Juli 2011 in die deutschen Kinos.

Cars 2 kommt am 28. Juli 2011 in die deutschen Kinos.

In den Zimmern meiner Kinder gibt es viele Helden, aber einer wird richtig geliebt: Lightning McQueen
Sie erinnern sich? Das ist der Held des Pixar-Hits Cars. Meine Kinder lieben ihn, weil er ein toller Held ist. Ich liebe ihn, weil er von meiner Lieblingsanimationsfirma Pixar kommt. Daher ist es ok, wenn es bei uns zu Hause Cars Geschirr, Bettwäsche, Rennautos, Filme, Malbücher, Zahnbürsten, Puzzles und und und von Cars gibt.
Muss ich mir Sorgen machen? In jüngster Zeit findet die Jugend keinen rechten Gefallen mehr an Lightning McQueen. Er ist zum Alltag geworden, der Zauber ist ein wenig verfolgen. Schließlich kam Cars 2006 auf die Leinwand. Es wird also Zeit für einen Schuss neue Magie. Und die bringt uns Pixar mit Cars 2. Der deutsche Start ist der 28. Juli 2011.
Regie führt wieder Pixar-Frontman John Lasseter und ich bin gespannt. Wenn ich die Handlung betrachte, wird es eine Mischung aus Cars 1 und der Bond-Parodie „Die Unglaublichen.“
Hier schon mal die Inhaltsangabe, wie sie von Disney verbreitet wird: Lightning McQueen ist das schnellste Rennauto der Welt! Das glaubt er zumindest. Und um das zu beweisen, begibt er sich mit seinem besten Freund, dem etwas in die Jahre gekommenen Abschleppwagen Hook, auf eine  Reise rund um den Globus und bis nach Europa! Denn Lightning McQueen tritt in CARS 2 im allerersten World Grand Prix gegen die Rennelite der ganzen Welt an. Aber der Weg zum Champion ist lang. Und nicht nur Lightning muss in diesem Wettkampf  alles geben, auch der liebenswerte Hook erlebt das Abenteuer seines Lebens, als er unwissentlich geradewegs mitten in eine Spionage-Affäre hineingerät. Hin und her gerissen, seinem Freund bei dessen wichtigstem Rennen zur Seite zu stehen und gleichzeitig seine eigene, actiongeladene Geheimagenten-Mission zu erfüllen, begibt sich Hook vor den Augen der Welt und mit seinen Freunden im Schlepptau, auf eine explosive Verfolgungsjagd durch Japan und Europa. Soviel der etwas redigierte PR-Text.
CARS 2 entstand unter der Koregie von Brad Lewis („Ratatouille“), als Produzentin fungierte Visual Effects Veteranin Denise Ream (“Oben”). CARS 2 startet am 28. Juli 2011 auf den deutschen Leinwänden in ausgewählten Kinos auch in Disney Digital 3D und IMAX 3D.
Ich bin sehr gespannt auf den Film und freue mich, ein neues Werk von Pixar zu erleben. Mal sehen, was die Steve Jobs-Company an technischen Effekten zu bieten hat: Cars 1 brachte das Rennfeeling perfekt animiert auf die Leinwand. Als Fan freu ich mich, wohin die Reise dieses Mal geht. Und die ganze Familie freut sich über die neuen Fan-Artikel aus dem Hause Disney.

Meine Beatles bei iTunes

18. November 2010
Weltveränderer Beatles

Weltveränderer Beatles

Der Tag, der die Welt verändern sollte, ist vorbei und für viele geht das Leben weiter wie bisher. Die vollmundige Ankündigung von Apple war eine ungeheure PR-Maßnahme und das Ergebnis fiel für viele enttäuschend aus. Die Beatles in Apple iTunes Store reißt die Massen nicht zu Begeisterungsstürmen hin.

Dennoch: Die Ankündigung von Apple bedeutet viel, sie sagt enorm viel über das Unternehmen aus Cupertino und die Haltung von Steve Jobs aus. Wir Apple-Fans erwarteten eine bedeutende technische Neuerung in der beliebten iTunes Software, wie eine Streaming-Möglichkeit. Aber mal ehrlich: Sind wir denn so verblödet, dass wir ein technisches Feature als weltverändernd ansehen würden. Nein, Steve Jobs hat höhere Ziele. Mit dem Verkauf der Beatles über seine Plattform ermöglicht er den Zugang zu modernen Kulturgütern ersten Grades an die digital natives. Die Beatles haben die Geschichte verändert und Apple verbeugt sich vor dieser Veränderung (und kassiert mit).

Ein jahrzehntelanger Rechtsstreit zwischen Apple Plattenlabel und Apple Computer ist zu Ende und die Gewinner sind wir Fans. Natürlich haben die Beatles Liebhaber die Schallplatten, die CDs der ersten und zweiten Auflage und diverse CD-Sammlungen zu Hause. Aber Steve Jobs denkt an die zukünftige Generationen, die nicht mehr in Vinyl oder Datenträger denken. Beatles sind nach wie vor ein fettes Geschäft und in Sachen Geschäfte kennt sich Apple aus. Aber ich bin davon überzeugt, dass es wirklich ein persönliches Anliegen von Steve Jobs war, die Beatles auf seiner Plattform zu veröffentlichen. Jobs ist ein Kind der sechziger Jahre und liebt die Musik seiner Zeit. Er bekennt sich in seinen zahlreichen Keynotes zur Musik seiner Zeit, spielt Beatles und Dylan auf der Bühne einem jungen Publikum vor. Er selbst war in grauer Vorzeit sogar einmal mit Joan Baez leiert.

Zum Tode von Beatles George.

Zum Tode von Beatles George.

Ich erinnere mich daran, wie Steve Jobs die Website von Apple beim Tode von George Harrison änderte und einen Nachruf veröffentlichte. Welches Unternehmen – außer das Plattenlabel – hätte so etwas gemacht? Natürlich geht es Steve Jobs um seine Produkte. Er ist Geschäftsmann. Aber es geht ihm auch um seine Kultur. Dafür gebührt im Dank und wir bräuchten mehr Steve Jobs in Unternehmensführungen. Leute mit Visionen. In einer Pressemitteilung besteht Jobs auch: „Wir lieben die Beatles, fühlen uns geehrt und sind begeistert sie bei iTunes willkommen zu heißen. Es war eine ‚long and winding road‘ bis hier her. Dank den Beatles und EMI wird nun ein Traum für uns wahr, den wir seit dem Start von iTunes vor zehn Jahren hatten.“

Dazu passt auch das Statement von Ringo: „Es freut mich besonders, dass ich in Zukunft nicht mehr gefragt werde, wann die Beatles endlich in iTunes verfügbar sein werden.“ Ringo at his best.

Aber natürlich sind die Beatles auch ein großartiges Geschäft: Apple Corps Ltd. wurde 1968 von The Beatles gegründet, mit dem Ziel sich der eigenen Geschäfte der Band anzunehmen. Das Unternehmen mit Sitz in London hat den Katalog der Veröffentlichungen seit 1960 von The Beatles verwaltet, von denen bisher über 600 Millionen Langspielplatten, Kassetten und CDs verkauft wurden. Seit den Neunziger Jahren hat Apple neue Beatles-Projekte angeführt, die zum Maßstab für Pionierleistungen wurden, darunter das The Beatles Anthology-Projekt, das über 29 Millionen-fach verkaufte Album The Beatles 1, die The Beatles LOVE-Show und -CD und die 09/09/09-Veröffentlichung des The Beatles Remastered-Katalogs und das The Beatles Rock Band Spiel.

Neben der Musik gibt es auch einen Konzertfilm zum Ansehen und beim Kauf zum Download: Für Fans gibt es das spezielle digitale ‚Beatles Box Set‘ inklusive dem Konzertfilm ‚Live at the Washington Coliseum, 1964‘ – ein weltweit exklusiv über iTunes erhältliches Video, das das allererste US-Konzert der Beatles zeigt. Schön zu sehen in dem Film, wie Ringo sein Bühnenset selbst aufbaut. Was müssen das für Zeiten gewesen sein?

Maulen muss ich aber auch als Fan: handelt es sich bei dem ‚Beatles Box Set‘ nun um die Stereo- oder die Mono-Aufnahmen? Stereo hab ich auf CD, aber Mono würde ich mir glatt kaufen. Die Apple-Presseagentur gab dazu keine Antwort. 

Kreisch: Das US-Konzert der Beatles 1964.

Kreisch: Das US-Konzert der Beatles 1964.

Kommentar: Apple Pro was ist los?

15. November 2010
Lebwohl XServe

Lebwohl XServe

Im Moment bin ich ein wenig nervös, dass Apple uns Pro-User in dem Erfolgsrausch vergisst. Neuentwicklungen für iPhone und iPad kosten Kraft und binden Personal. Dieses Personal wird auch für die Pro-Produkte von Apple benötigt. Apple ist zwar ein großes Unternehmen, aber eben doch nicht riesig. His Steveness ist auch nur ein Mensch und kann nur begrenzt alles allein überwachen. Die Vorschau auf OS Lion macht mir Angst. Will ich eigentlich iPad-Funktionen am Mac Desktop?

Es stimmt mich im höchsten Maße nervös, wenn ich lese, dass der XServe eingestellt wird und ich stattdessen einen Mac Pro verwenden soll, der aber nicht in mein Serverrack passt. Natürlich ist der Mac Pro eine tolle Maschine, aber ein XServe war es eben auch. Und ein Mac Mini als Server ist ja nett für Word-Dokumente, aber nichts für Profis. Wenn ich meinen Final Cut Server in Betrieb halten will, bin ich auf meinen Mac Server angewiesen. In reinen Mac-Umgebungen war der XServe ein Traum.

Ach ja Final Cut. Wo bleibt das Update, das dringend notwendig wäre? Das neue Adobe Premiere CS5 ist stark, Avid ist auch wieder von den Toten auferstanden und mischt im Videomarkt wieder mit. Und mein FCP rendert, rendert, rendert  vor sich hin. Mercury zischt ab und ich schau blöd mit meinem FCP beim Rendern zu. In einer E-Mail hat Steve scheinbar versprochen, dass im Frühjahr 2011 sich in Sachen FCP etwas tun soll. Gut so, sage ich. Wird auch verdammt Zeit, füge ich hinzu.

Der Sprung zum neuen Aperture war ok, als Fotograf bin ich zufrieden, aber das Bewegtbildthema hinkt hinterher. iLife 11 hat nette Videoansätze, aber es spielt eben nur in der Amateurliga. Die Final Cut Suite brauch ein Update. Apple, Eure installierte Basis ärgert sich gerade. Ich will mich auch noch mal an dieser Stelle darüber beklagen, dass Shake eingestellt wurde. Sorry für die harten Worte, musste aber mal sein. Jetz fühl ich mich besser.

 

Social Media: Apple pingt und macht Kasse

4. September 2010

Apple macht es geschickt – wieder einmal. Was früher beim Mac der Finder war, ist heute für alle iTunes. Und in dieser Schaltzentrale installiert Apple sein neues Soziales Netzwerk Ping. Bisher ist es nur ein Netzwerk in dem User sich gegenseitig Musik empfehlen können. Auf den ersten Blick: Auf den zweiten ist es eine geniale Idee, um Leute miteinander zu vernetzen und um enorm viel Geld zu verdienen. Schließlich ist Apple im Besitz von Millionen von Kreditkartennummern – und die Musik ist nur ein Klick entfernt. Facebook verdient auch viel Geld, aber nicht so leicht die Apple.

Einen Tag nach der wegweisenden Apple iPod-Pressekonferenz 2010 habe ich mir das neue iTunes 10 geladen. Optisch etwas reduziert – aber schon das Logo ist wegweisend: Die CD in iTunes wurde gestrichen und es gibt nur noch eine Note. Wer braucht denn noch eine CD? Richtig – keiner mehr. Das Teil ist überholt wie die Diskette.

Unter Store findet sich das neue Icon Ping. Microsoft wird mit seinem Bing kotzen. Und für Plattformen wie Last.fm wird die Luft dünner. Und für MySpace ist es der Tod. Der Anmeldevorgang bei Ping ist innerhalb weniger Sekunden möglich. Wer eine Apple-ID hat, gehört zur Familie, wobei es mir nicht gelang, am ersten Tag ein Foto von mir auf Ping hochzuladen. Da war der Server wahrscheinlich zu viel mit Anmeldungen beschäftigt.

Anschließend kann man wie in allen anderen Sozialen Netzwerken auch Freunde folgen und man wird von ihnen verfolgt. Die Wahl der Musik geschieht über den iTunes Store. Habe ich ein Album ausgewählt, kann ich das Posten und mit einem Kommentar versehen. Meine Follower sehen meine Wahl und meine Kommentare und können das Album kaufen (freilich über iTunes im appleschen Sinne). Interessant ist aber auch der soziale Aspekt. Das hat Steve Jobs und seinen Ingenieure richtig erkannt. Es macht einfach unheimlich Spaß über Musik zu reden. Ich habe als Jugendlicher stundenlang damit verbracht mit meinen Kumpels über Musik zu diskutieren. Was war die beste Platte? Was das beste Konzert? Spielte nicht der bei der und der Band? Musik bietet Stoff für unendliche Diskussionen. Heute ist Musik weiterhin wichtig in meinen Leben.

Noch ist Ping ein geschlossenes Netzwerk. Ping.fm kann (noch) nicht darauf zugreifen. Facebook ist noch außen vor. Doch ich denke, Steve wird die Benutzerschnittstellen öffnen und dann begint die Vernetzung der Netzwerke. Und Ping wird weiter gehen. Diskussionen über Spiele, über Filme, über TV-Shows werden die Folge sein. Und Apple wird kräftig mitverdienen. Da bin ich mir sicher.

Steve, wo ist mein Apple-Aufkleber?

1. Juni 2010

Es wird Steve Jobs von Apple im Moment viel vorgeworfen. Er sei der große Mediendiktator, der alles seinem iTunes-Store unterwerfen will und dabei abkassiert. Mir egal, aber jetzt hört es auf. Wo sind eigentlich meine Apple-Aufkleber?

Früher waren bei jedem Apple-Produkt ein bis zwei Aufkleber dabei, doch beim neuen iPad war nichts mehr in der Verpackung. Klar, das Unboxing war wieder eine Wohltat und auch das iPad ist der Hammer. Doch wo ist mein Aufkleber?

Eingespart? Sagt mal spinnt ihr in Cupertino? Ich habe sie alle: Die schönen Logos in den Regenbogenfarben, dann in silber, sogar extra-Aufkleber aus der Newton-Reihe besitze ich und natürlich viele, viele weiße. Am Auto bei klebt derzeit ein weißer angebissener Apfel, damit auch jeder weiß, welche Gesinnung ich habe. Erst klaut ihr uns die Apfel-Taste und ersetzt sie durch eine cmd-Befehlstaste. Und jetzt den Aufkleber oder was? Ich bin entsetzt.

Aber Entwarnung: Ein Anruf bei der Hotline sorgte für Aufklärung. Der Aufkleber sei dabei und wurde wohl bei mir nur vergessen. Vergessen? Apple – ihr überlasst sonst nichts dem Zufall und da vergesst ihr einen Aufkleber! Aber richtig, in der iPad-Packung der Ehefrau war der Aufkleber drinnen. Ich hab ihn einfach geklaut. Sie merkt es wahrscheinlich gar nicht.

Neuer Trailer zu Toy Story 3

5. April 2010
Meine Familie entwickelt sich zum Pixar-Fan. Erst gestern haben wir die Hörbücher von Die Monster Ag und Toy Story. CD. Das Original- Hörspiel zum Film. angehört und die Kinder waren begeistert. Und dann kommt ja bald der neue Toy Story in die Kinos und es wird das erste Mal sein, dass Papa und Sohn zusammen ins Kino gehen.
Es ist eine Ewigkeit her, als der erste Teil von Toy Story die Filmwelt veränderte. John Lasseter schickte sich an mit seinen Kurzfilmen die Filmgeschichte auf den Kopf zu stellen und Steve Jobs als neuer Chef von Pixar glaubte an ihn.  Mit Toy Story präsentierten die Pixar Animation Studios 1996 den ersten computer-generierten abendfüllenden Kinofilm, ein Meilenstein in der Filmgeschichte. Drei Jahre später gab es ein Wiedersehen mit Cowboy Woody, Space-Ranger Buzz Lightyear und ihrer liebenswert-schrägen Toy-Gang in Toy Story 2. Jetzt öffnen die Macher wieder ihre Spielzeugkiste und lassen sie in Toy Story 3 erneut raus! Aus dem kleinen Andy, dem die Spielzeuge gehören, ist mittlerweile ein Teenager geworden, der gerade seine Sachen fürs College packt. Und da ist leider kein Platz mehr für Cowboys, Space-Ranger oder Dinosaurier. Für Woody und seine Freunde ist damit der Tag gekommen vor dem sie immer Angst hatten: Sie werden nicht mehr gebraucht…denken sie zunächst. Der neue Trailer hat wieder Atmosphäre und alles, was einen guten Pixar-Film ausmacht. Ich liebe das Zitat: „Mal sehen, was wir bei eBay wert sind.“
Regisseur Lee Unkrich (Co-Regisseur von „Toy Story 2“ und „Findet Nemo“) und sein Team schicken die beliebten Spielzeug-Helden in ihr bislang größtes  Abenteuer: in einen Kindergarten! In diesem Chaos aus klebrigen kleinen Händen, die es auf die „neuen“ Spielzeuge abgesehen haben, ist ihre größte Herausforderung erstmal zusammenzubleiben und sich – weder ganz noch in Teilen – zu verlieren: Kein Spielzeug darf zurückbleiben! Und plötzlich stehen sie auch noch den einheimischen Spielzeugen im Sunnyside Kindergarten gegenüber: einer wild gemischten Toy-Truppe um Anführer Lotso, ein Plüschbär, der nach Erdbeer riecht. Sind diese Spielzeuge wirklich alle so herzlich, aufgeschlossen und nett, wie es auf den ersten Blick scheint? Und apropos erster Blick: Für Barbie und Ken scheint es tatsächlich Liebe auf den ersten Blick zu sein, als sie das erste Mal aufeinander treffen…
Genau 11 Jahre nach ihrem letzten erfolgreichen Abenteuer spielen die liebenswerten und smarten Helden aus Toy Story ganz groß auf: in ihrem dritten Leinwandauftritt, in Disney/Pixars 11. Animationsfilm und in Disney Digital 3D.! Die Erfolgsschmiede von Filmen wie „Findet Nemo“, „Ratatouille“, „Wall-E“ oder „Oben“ präsentiert mit Toy Story 3 ein von Pixar-Veteranin Darla Anderson („Cars“, „Die Monster AG“) produziertes witziges, turbulentes und warmherziges Abenteuer, für das Michael Arndt, Drehbuch-Oscar für “Little Miss Sunshine”, die Vorlage schrieb.
Ich bin gespannt und freu mich. Derweil schauen wir mal Toy Story [Blu-ray]

Oben auf dem Weg nach oben

3. März 2010

Rick Sayre, Supervising Technical Director bei Pixar

Ich liebe die Pixar-Filme. Was für meine Großeltern wohl die Walt Disney-Filme waren, sind für mich die Animationsfilme aus dem Hause Jobs/Lasseter eine künstlerische Offenbarung. Die ganze Familie liebt die Filme. Mein Sohn spricht die Dialoge aus Cars [Blu-ray] nach und die Figuren aus den Filmen sind Helden bei uns zu Hause.
Mich reizen die Geschichten, die Emotionen und die technische Umsetzungen. Seit dem ersten Film Toy Story [Blu-ray] (ja geht so was denn überhaupt? Filme aus dem Computer) hat mich der Bann aus dem Hause Pixar gefangen. Ich hatte mehrmals die Ehre die Kreativen aus der Animationsschmiede zum Interview zu treffen und es sind faszinierende Persönlichkeiten. Gerne erinnere ich mich an John Lasseter im üblichen Hawaiihemd bei einem Interview im Bayerischen Hof in München. Er machte seine Faxen und erwartete ein übliches Blabla-Interview. Als er mitbekam, dass ich nur an technischen Prozessen und seiner Produktionspipeline interessiert war, kam er zur Ruhe und gab begeistert Infos zu Marionette und Renderman. Noch technischer wurde es bei einem Gespräch in Barcelona mit Rick Sayre, dem “Supervising Technical Director“ – eine Art Technikgott. Sayre ist ein netter Kerl, wirklich. Aber als ich ins Hotelzimmer kam, dachte ich zunächst, ich treffe Marilyn Manson. Komplett in Schwarz, lange Haare, dunkle Sonnenbrille, weiß geschminkt – cool Sau.
Jetzt sehe ich, dass Pixar wieder ein wenig Filmgeschichte schreibt. Der 10. Animationshit aus dem Hause Disney/Pixar ist soeben in den Olymp der Filmgeschichte aufgestiegen! Als erster Animationsfilm wurde Oben [Blu-ray] in den Kategorien „Bester Animationsfilm“ und der Königskategorie „Bester Film“ von der Academy Award Jury für einen Oscar nominiert. Damit ist „Oben“ zudem erst der zweite Animations-Film überhaupt, der in der Kategorie „Bester Film“ nominiert wurde (nach „Die Schöne und das Biest“). Neben den Nominierungen für „Bester Film“ und „Bester Animationsfilm“ bestehen aussichtsreiche Chancen in drei weiteren Kategorien: „bestes Original Drehbuch“, „beste Filmmusik“ und „bester Tonschnitt“.
Schon im Vorfeld der Oscar-Nominierungen räumte „Oben“ einige der begehrtesten Filmpreise der Welt ab: so erhielten die Filmemacher von Pixar zwei Golden Globes für den „besten Animationsfilm“ und „die beste Filmmusik“. Der vielseitige Filmmusikkomponist Michael Giacchino wurde somit schon zum zweiten Mal für seine Arbeit an „Oben“ geehrt, er erhielt vor kurzem den Grammy für seinen Score.

Happy Birthday Steve Jobs

24. Februar 2010

Heute wurde Apple-CEO Steve Jobs 55 Jahre alt. Peinlich, dass mich meine Frau darauf aufmerksam machen musste, aber ich hab gerade etwas viel um die Ohren. Aber natürlich will ich es nicht versäumen, den Technik-Guru zu gratulieren.

Steve Jobs wird heute 55 Jahre - alles Gute.

Über die Bedeutung von Steve brauche ich nichts mehr zu schreiben. Das besorgen die Kollegen und Fans auf der ganzen Welt lange. Zur Feier des Tages habe ich mir die berühmte Standford-Rede nochmals angesehen und mir meine Inspiration geholt. Wer sie noch nicht gesehen hat, sie ist ein absolutes Muss.

Ich selbst habe Steve Jobs ein paar Mal selbst gesehen auf verschiedenen Keynotes in San Francisco auf der Macworld Expo. Diese Veranstaltungen waren wie eine Art Rockkonzert. Die Stimmung war jedes Mal fantastisch. Ich sah die Einführung des TFT iMac (Elefantenfuß), das MacBook Air und auch das iPhone. Ich kann sagen: ich habe die letzte Macworld Keynote von Steve live erlebt und darauf bin ich stolz.

Bei der Vorstellung des TFT iMac hatte ich die kurze Ehre Steve Jobs einmal persönlich zu sprechen. Nach der Keynote war es üblich, dass er in den Messehallen ging und am Stand von Apple den Ehrengästen die neuen Produkte persönlich zeigte. Für einen kurzen Moment stand Steve Jobs alleine an Stand und ich nutzte meine Chance. Ich ging auf ihn zu und bat um ein kurzes Statement. Der Meister schaute mich an und gab mir bereitwillig eine Antwort. Währenddessen suchte seine blondhaarige Assistentin verkrampft in ihren Unterlagen. Irgendwann unterbrach mich die verwirrte Mitarbeiterin und fragte mich, ob ich eigentlich ABC-Fernsehen sei. Ich verneinte und sagte, dass ich für eine deutsche Computerzeitschrift das Interview machte. Steve Jobs lachte daraufhin und das Interview wurde sofort abgebrochen. Zumindest rief er seinen Vize Phil Schiller herbei und der musste das Interview fortsetzen. Das war mein einziger persönlicher Kontakt zu Steve Jobs.

xPhone – Hype um Apple-Produkte

9. Februar 2010
Der Hype um Apple-Produkte ist legendär. Diese Company hat wirkliche Fans (mich eingeschlossen). Es macht einen Heidenspaß über die neuen Produkte zu spekulieren und sich die Köpfe heiß zu reden. Dabei ist Kritik an der Apfel-Firma durchaus erlaubt – aber nicht von jedermann. Wer Kritik üben kann, da wird schon fein unterschieden.
Gehört einer zur Gemeinschaft des Apfels, so darf er natürlich schimpfen, was Steve, Jonathan, Tim und den dicken Phil alles vergessen haben. Das ist ok und wird akzeptiert. Aber wehe, einer der Außenstehenden der Gemeinschaft zieht über die Produkte her, da gibt es Ärger. Auf einmal sind alle Streitigkeiten innerhalb der Gemeinschaft begraben und man rückt zusammen. Wagt es ein Windows-User zu bemerken, dass kein Mensch FireWire 800 braucht, dann gibt es richtig Ärger.
Aber die Gemeinschaft um den Apfel kann auch lachen. Beliebt sind Späße rund um die Produkte und den daraus resultierenden Hype. Diese Späße heizen den Hype natürlich an, zeigen aber auch den Spiegel der Gesellschaft. Gelacht wird nur über Sachen, die einen auch berühren. Keiner würde einen Witz über den Zune mache, weil das Ding auch keinen ernsthaft als Produkt interessiert, sorry Microsoft.
Über einen Kollegen, der sehr erfolgreich einen Laufblog in Web betreibt, bin ich auf diesen YouTube-Spot gestoßen. Er handelt von einem legendären XPhone und Entstehungsort ist Deutschland. Überlegungen zum iPhone und jetzt iPad liegen nahe. Was man nicht alles mit einem Telefon so alles machen kann. Am witzigsten finde ich die Szene mit der Videocassette und der SMS-Nachricht auf dem Toast. Wunderschön auch die Abwärtskompatibilität durch Flash-Back-Techologie. Was meint ihr?