Star Trek fasziniert seit Jahrzehnten nicht nur durch ferne Galaxien, futuristische Technik oder ikonische Raumschiffe, sondern vor allem durch eine Idee, die heute vielleicht aktueller ist denn je: die Kraft von Gemeinschaft. Im Herzen von Star Trek steht immer das Miteinander. Es geht nicht um den einen Helden, sondern um eine Crew, die nur gemeinsam funktioniert – mit all ihren Unterschieden, Stärken, Schwächen und Zweifeln.
Auf der Brücke der Enterprise begegnen sich Menschen und Außerirdische, Rationalisten und Emotionale, Skeptiker und Idealisten. Sie streiten, sie irren, sie scheitern – und genau das macht sie glaubwürdig. Doch am Ende finden sie immer wieder zusammen. Entscheidungen werden diskutiert, Perspektiven abgewogen, Verantwortung geteilt. Star Trek erzählt von einer Zukunft, in der Vielfalt nicht trennt, sondern verbindet, in der gegenseitiger Respekt wichtiger ist als Macht, und in der Zuhören genauso zählt wie Handeln.
Diese Vorstellung von Gemeinschaft wirkt weit über den Bildschirm hinaus. Sie schafft Identifikation, Trost und Hoffnung. Für viele Fans ist Star Trek ein Ort, an dem man gelernt hat, dass Anderssein kein Makel ist, sondern eine Bereicherung. Dass Konflikte lösbar sind, wenn man bereit ist, den anderen ernst zu nehmen. Und dass eine bessere Zukunft nicht durch Perfektion entsteht, sondern durch Zusammenarbeit.
Dass sich diese Idee nun im echten Leben fortsetzt, zeigt das erste Zusammentreffen des Trek-Dinners in Fürstenfeldbruck. Im Gasthof auf der Lände trafen sich über 30 SF-Interessierte rund um Star Trek, Star Wars, Harry Potter und mehr zum Austausch. Menschen, die sich vielleicht vorher nie begegnet wären, sitzen an den rustikalen Tischen – verbunden durch ihre Begeisterung zu Star Trek und durch die Werte, die die Serie vermittelt. Wie eine kleine Crew entsteht Gemeinschaft nicht durch Uniformität, sondern durch geteilte Begeisterung, Gespräche, Lachen und gegenseitige Neugier. Für ein paar Stunden wird aus Fans eine Gemeinschaft, aus Fremden ein Miteinander. Ich war zusammen mit Markus Schmölz, Geschäftsführer des Scala Kinos Fürstenfeldbruck, vor Ort und diskutierten über die Serien unserer Jugend. Wir folgten einer Einladung von Tom und Chris, den Organisatoren des Trek-Dinners.
Genau darin liegt das Faszinierende an Star Trek: Es bleibt nicht Fiktion. Es inspiriert dazu, im Hier und Jetzt Brücken zu bauen, offen zu sein, Unterschiede auszuhalten und Gemeinsamkeiten zu feiern. Star Trek zeigt, wie die Zukunft aussehen könnte – und erinnert uns gleichzeitig daran, dass Gemeinschaft immer dort beginnt, wo Menschen sich an einen Tisch setzen und einander mit Respekt begegnen.
Ich gehe auf das nächste Treffen im Februar und wer auch mit dabei sein möchte, der folge der Facebook-Gruppe. Mir hat es Spaß gemacht und vielleicht entsteht im Landkreis Fürstenfeldbruck eine Community.
Ach ja: Damit die Frage geklärt ist, unter welchem Captain ich dienen würde, lautet meine Antwort Jean-Luc Picard und Kathryn Janeway.
„Schöne Bescherung“ ist nicht einfach nur eine Weihnachtskomödie, sondern ein liebevoll-chaotischer Spiegel all dessen, was dieses Fest so magisch – und so nervenaufreibend – macht. Ich besprach und zeigte den Film bei meiner Weihnachtsmatinee im Scala Fürstenfeldbruck. Die nächste Komödie ist Die Glücksritter am Sonntag, 18. Januar um 10:45 Uhr. Karten gibt es hier.
Clark Griswolds verzweifelt optimistischer Versuch in „Schöne Bescherung“, das ultimative Weihnachtsfest zu erzwingen, trägt einen Traum in sich, den fast alle kennen: einmal alles richtig machen, Harmonie herstellen, Glück planbar machen – koste es, was es wolle. Hier mein Vortrag
Gerade deshalb trifft sein grandioses Scheitern mitten ins Herz. Wenn Lichterketten explodieren, der Baum zur Gefahr wird und die Familie am Rand des Nervenzusammenbruchs steht, wirkt das zwar urkomisch, aber immer auch schmerzhaft vertraut. Clark ist keine plumpe Witzfigur, sondern ein Getriebener: einer, der zu viel will, weil ihm seine Familie unendlich viel bedeutet, der sich verausgabt, weil er dieses eine perfekte Bild von Weihnachten im Kopf hat. Sein legendärer Ausraster ist weniger Slapstick als ein emotionaler Kurzschluss – der Moment, in dem all der Druck, die Enttäuschungen und die stummen Erwartungen mit einem Mal aus ihm herausbrechen.
Der Film erinnert daran, dass Weihnachten fast nie so läuft, wie wir es planen. Verwandte sind anstrengend, Pläne kippen, Gesten gehen schief – und doch schimmert inmitten des Durcheinanders etwas Kostbares auf. In den kleinen Momenten liegt die eigentliche Magie: im Leuchten in Clarks Augen, wenn das Haus endlich im Licht erstrahlt; im gemeinsamen Lachen nach dem größten Desaster; in diesem leisen Gefühl, trotz allem auf der richtigen Seite des Chaos zu stehen – nämlich beieinander. „Schöne Bescherung“ macht sich nicht über Familie lustig, er nimmt sie ernst, mitsamt all ihrer Macken, Verletzungen und wunderbar absurden Seiten.
Vielleicht ist der Film deshalb so zeitlos. Er erlaubt es, herzhaft über die eigenen Weihnachtskatastrophen zu lachen – und gleichzeitig Trost darin zu finden, dass man damit nicht allein ist. Am Ende bleibt die stille Erkenntnis: Liebe zeigt sich selten in perfekten Momenten, sondern in gemeinsamen Fehltritten, in Streit, Versöhnung und der Entscheidung, trotz allem zusammenzubleiben. Und wenn draußen die Lichter glitzern, drinnen das Chaos tobt und trotzdem alle irgendwie an einem Tisch landen, fühlt sich genau dieses unperfekte Weihnachten plötzlich erstaunlich richtig an. Die nächste Komödie ist Die Glücksritter am Sonntag, 18. Januar um 10:45 Uhr. Karten gibt es hier.
Es freut mich sehr. Ich darf mit meiner Matinee im Scala Kino Fürstenfeldbruck im Jahr 2026 weitermachen. Zusammen mit dem Geschäftsführer Markus Schmölz habe ich ein abwechslungsreiches und interessantes Programm aus Unterhaltung, phantastischen Film und Western zusammengestellt. Dabei haben wir weniger auf eine Quote als vielmehr auf Qualität der Filme geachtet. Die Matinee findet immer an einem Sonntag statt. Start ist um 10:45 Uhr und ich spreche zwischen 20 und 30 Minuten über den gezeigten Film.
Am 18. Januar Die Glücksritter „Die Glücksritter“ ist eine Komödie, die man einfach erlebt haben muss – spritzig, warmherzig und voll brillantem Schauspiel. Unter der Regie von John Landis, dem Meister hinter Klassikern wie Blues Brothers, entfaltet sich eine rasante Geschichte, die bis heute nichts von ihrem Charme verloren hat. Getragen wird der Film von den grandiosen Hauptdarstellern Eddie Murphy und Dan Aykroyd, deren perfektes Timing und Energie jede Szene zum Vergnügen machen.
Murphy glänzt als gewitzter Straßenkünstler Billy Ray Valentine, der plötzlich in die Welt des Reichtums katapultiert wird, während Aykroyd als versnobter Börsenprofi Louis Winthorpe III sein altes Leben verliert – und beide liefern eine Komik ab, die heute genauso zündet wie damals. Unterstützt werden sie von einer großartigen Nebenbesetzung, darunter Jamie Lee Curtis, die dem Film zusätzlich Herz und Humor verleiht. „Die Glücksritter“ ist ein turbulentes Vergnügen voller Witz, Tempo und cleverer Wendungen – ein Film, der beste Laune garantiert und den man unbedingt gesehen haben sollte.
Am 1. Februar Sie leben „Sie leben“ von Horror- und Kultregisseur John Carpenter ist ein Film, den man nicht nur sieht, sondern erlebt. Mit seiner Mischung aus Science-Fiction, Gesellschaftskritik und spannungsgeladener Atmosphäre entfaltet er eine Kraft, die bis heute fasziniert. In der Hauptrolle überzeugt Roddy Piper als Wanderarbeiter Nada, der zufällig auf eine Sonnenbrille stößt, die die wahre Welt enthüllt – eine Welt, in der außerirdische Eliten die Menschheit manipulieren und steuern.
Was folgt, ist ein packender Kampf gegen unsichtbare Kontrolle, durchzogen von Carpenters unverwechselbarem Stil, seinem ikonisch-minimalistischen Soundtrack und legendären Szenen, die längst Filmgeschichte sind – von der Enthüllung der „OBEY“-Botschaften bis zum wohl berühmtesten Faustkampf der 80er. „Sie leben“ ist düster, spannend, überraschend aktuell und dabei ungemein unterhaltsam. Ein Kultfilm, der Fans von Sci-Fi, Action und cleverem Genre-Kino gleichermaßen begeistert – und den man unbedingt gesehen haben sollte.
Am 22. Februar Die glorreichen Sieben „Die glorreichen Sieben“ ist ein Western, der bis heute nichts von seiner Kraft verloren hat – ein Film, der mitreißt, bewegt und legendäre Kinomomente erschafft. Unter der Regie von John Sturges entfaltet sich die Geschichte von sieben Außenseitern, die sich zusammentun, um ein bedrohtes Dorf zu schützen. Getragen wird der Film von einer beeindruckenden Besetzung: Yul Brynner als charismatischer Anführer, Steve McQueen mit seiner unverwechselbaren Coolness, Charles Bronson, James Coburn, Horst Buchholz und weitere Stars, die jeder Figur Tiefe und Charakter verleihen. Dazu kommt die unvergessliche Filmmusik von Elmer Bernstein, die schon mit den ersten Takten Gänsehaut erzeugt und längst zum Mythos des Westerns gehört.
„Die glorreichen Sieben“ ist ein packendes Abenteuer über Mut, Ehre und Solidarität – actionreich, emotional und zeitlos. Wer große Geschichten und ikonisches Kino liebt, sollte sich diesen Klassiker unbedingt ansehen.
Am 8. März Dr.Seltsam oder: Wie ich lernte die Bombe zu lieben „Dr. Seltsam oder: Wie ich lernte, die Bombe zu lieben“ ist ein Meisterwerk, das man erlebt haben muss – bissig, brillant und zeitlos aktuell. Unter der Regie von Stanley Kubrick, einem der einflussreichsten Filmemacher überhaupt, entfaltet sich eine tiefschwarze Satire über den Kalten Krieg, die mit ihrem absurden Humor ebenso unterhält wie sie zum Nachdenken bringt.
Im Zentrum steht Peter Sellers, der gleich drei Rollen spielt und jede einzelne unvergesslich macht – vom schusseligen Präsidenten über den britischen Offizier bis hin zum titelgebenden Dr. Seltsam, dessen groteske Gestik und Sätze längst Kultstatus haben. Unterstützt wird er von einer starken Besetzung, darunter George C. Scott und Sterling Hayden, die den Wahnsinn der politischen und militärischen Entscheidungswege mit perfektem Timing auf die Spitze treiben. „Dr. Seltsam“ ist ein Film voller ikonischer Momente – scharf, mutig, satirisch auf den Punkt – und dabei erstaunlich unterhaltsam. Wer intelligentes Kino liebt, das Humor und Kritik meisterhaft verbindet, sollte sich diesen Klassiker unbedingt ansehen.
Am 5. April Wargames – Kriegsspiele „WarGames – Kriegsspiele“ ist ein fesselnder Klassiker der 80er, der bis heute nichts von seiner Spannung verloren hat. Unter der Regie von John Badham erzählt der Film die Geschichte des jungen Hackers David Lightman, gespielt von Matthew Broderick, der aus purer Neugier in ein militärisches Computersystem eindringt – ohne zu ahnen, dass er damit beinahe einen globalen Atomkrieg auslöst. An seiner Seite überzeugt Ally Sheedy als Jennifer, die nicht nur Humor und Herz einbringt, sondern gemeinsam mit David versucht, die Katastrophe aufzuhalten.
Mit seinem Mix aus Nervenkitzel, Technikfaszination und überraschend viel Menschlichkeit ist „WarGames“ ein Film, der sofort packt. Die aufkommende Bedrohung, die ikonische Frage „Shall we play a game?“ und das Rennen gegen die Zeit erzeugen eine Spannung, die auch heute noch perfekt funktioniert – gerade in einer Welt, in der KI und Computersysteme realer denn je geworden sind. Wer kluge Unterhaltung, Retro-Technik-Atmosphäre und einen echten Kultfilm erleben möchte, sollte „WarGames“ unbedingt sehen.
Am 3. Mai Dressed to kill „Dressed to Kill“ ist ein eleganter, hochspannender Thriller, in dem Regisseur Brian De Palma sein Gespür für Stil, Atmosphäre und meisterhafte Spannung voll ausspielt. Der Film verfolgt die Geschichte einer Frau, gespielt von Angie Dickinson, deren Leben nach einer verstörenden Begegnung eine dramatische Wendung nimmt. Als sie Opfer eines brutalen Verbrechens wird, geraten ein junger Zeuge – dargestellt von Keith Gordon – und eine selbstbewusste Callgirl-Figur, brillant verkörpert von Nancy Allen, in ein gefährliches Netz aus Geheimnissen und Lügen.
De Palma kombiniert kunstvolle Kamerafahrten, ausgeklügelte Bildsprache und eine kraftvolle Musik von Pino Donaggio zu einem intensiven Erlebnis, das sofort in seinen Bann zieht. Der Film lebt von Überraschungsmomenten, psychologischer Tiefe und einer Atmosphäre, die gleichzeitig verführerisch und bedrohlich wirkt. „Dressed to Kill“ ist ein raffinierter, nervenaufreibender Thriller – perfekt für alle, die elegante Spannung, stilvolles Kino und starke Darsteller lieben. Ein Film, der packt, verstört und lange nachhallt.
Am 10. Mai Unternehmen Petticoat „Unternehmen Petticoat“ ist eine herrlich charmante Komödie, die mit Witz, Herz und einem großartigen Ensemble begeistert. Unter der Regie von Blake Edwards – dem Meister des eleganten Humors – begleiten wir die chaotischen Abenteuer eines U-Boots im Zweiten Weltkrieg, das dank kurioser Umstände nicht nur rosa gestrichen wird, sondern plötzlich auch fünf Krankenschwestern an Bord hat. Getragen wird der Film von den beiden grandiosen Hauptdarstellern Cary Grant als stoisch-gelassener Kommandant und Tony Curtis als windiger, aber liebenswerter Lieutenant. Ihr Zusammenspiel sorgt für unvergessliche Momente, turbulente Situationskomik und viele herzerwärmende Szenen.
„Unternehmen Petticoat“ ist leichtfüßig, klug und voller Charme – ein Film, der beste Laune garantiert und zeigt, dass selbst im Chaos Platz für Humor und Menschlichkeit bleibt. Wer klassische Hollywood-Komödien liebt, sollte sich dieses Schmuckstück unbedingt ansehen.
Am 17. Mai Little Big Man „Little Big Man“ ist ein außergewöhnlicher Western, der mit Witz, Tiefe und viel Herz erzählt wird – weit mehr als ein klassisches Abenteuer. Unter der Regie von Arthur Penn folgt der Film dem 121-jährigen Jack Crabb, gespielt von einem brillanten Dustin Hoffman, der in Rückblenden auf sein bewegtes Leben zwischen zwei Welten schaut: der weißen Siedlergesellschaft und den Cheyenne, bei denen er als Junge aufgenommen wurde.
Mit feinem Humor, kraftvollen Bildern und einer Mischung aus Satire und Tragik zeigt der Film die amerikanische Geschichte aus einer ungewöhnlich persönlichen Perspektive. Hoffmans Wandlungsfähigkeit macht jede Station seines Lebens faszinierend – vom Händler über Revolverhelden bis hin zum „letzten Weißen Indianer“. „Little Big Man“ ist mal komisch, mal bitter, mal poetisch – und immer zutiefst menschlich. Ein unvergesslicher Film, der berührt, überrascht und ein Genre völlig neu denkt. Ideal für alle, die Western lieben, aber mehr wollen als Reiten und Revolverduelle.
Am 7. Juni Über dem Jenseits „Über dem Jenseits“ – im Original „The Beyond“ – ist ein atmosphärischer Horrortrip von Kultregisseur Lucio Fulci, der bis heute als einer der eindrucksvollsten Vertreter des italienischen Gruselfilms gilt. Der Film entfaltet eine dichte, unheilvolle Stimmung, in der Realität und Albtraum unaufhaltsam ineinanderfließen. Im Mittelpunkt steht Catriona MacColl als junge Frau, die ein altes Hotel in Louisiana erbt – ohne zu wissen, dass es auf einem der sieben Tore zur Hölle erbaut wurde. Was zunächst wie ein Neuanfang wirkt, verwandelt sich schnell in eine surreale Spirale aus Visionen, düsteren Geheimnissen und schockierenden Ereignissen. Fulcis unverwechselbarer Stil, seine mutigen Bilder und der eindringliche Score von Fabio Frizzi machen jede Szene zu einem intensiven Erlebnis.
„Über dem Jenseits“ ist keine gewöhnliche Gruselgeschichte, sondern ein hypnotisches, verstörendes Stück Horrorkunst – perfekt für alle, die atmosphärischen, mutigen und kultigen Horror lieben. Ein Film, der sich tief in die Erinnerung brennt.
Am 12. Juli The Breakfast Club „The Breakfast Club“ ist einer dieser Filme, die einen sofort mitten ins Herz treffen. Unter der Regie von John Hughes, dem Meister der 80er-Coming-of-Age-Filme, treffen fünf Highschool-Schüler aufeinander, die unterschiedlicher kaum sein könnten: der Rebell, der Sportler, die Außenseiterin, die Streberin und der Musterschüler. An einem Samstag im Schul-„Nachsitzen“ prallen ihre Welten aufeinander – doch im Laufe des Tages öffnen sie sich, legen ihre Masken ab und entdecken, wie viel sie eigentlich miteinander teilen.
Dank der starken Besetzung – Emilio Estevez, Molly Ringwald, Judd Nelson, Ally Sheedy und Anthony Michael Hall – lebt der Film von authentischen Momenten, echten Emotionen und Dialogen, die auch Jahrzehnte später noch treffen. „The Breakfast Club“ ist warm, witzig, klug und zutiefst menschlich – ein Film, der zeigt, wie schwer das Erwachsenwerden sein kann und wie befreiend es ist, endlich verstanden zu werden. Ein zeitloser Klassiker, der Generationen bewegt hat – und den man unbedingt gesehen haben sollte.
„Schöne Bescherung“ ist mehr als nur eine Weihnachtskomödie – der Film ist ein liebevoll-chaotischer Spiegel all dessen, was das Fest der Familie so wunderbar und zugleich so anstrengend macht. Wenn Clark Griswold mit unbeirrbarem Optimismus versucht, das perfekte Weihnachtsfest zu erschaffen, dann steckt darin ein Wunsch, den fast jeder kennt: einmal alles richtig machen, Harmonie erzwingen, Glück planbar machen. Und genau daran scheitert er auf die denkbar komischste, aber auch menschlichste Weise. Ich bespreche und zeige den Film am Sonntag, 21. Dezember um 10:45 in unserer Matinee im Scala Kino Fürstenfeldbruck. Karten gibt es hier. Wir haben extra einen großen Raum gebucht.
Der Film lebt von der schmerzhaft vertrauten Erkenntnis, dass Weihnachten selten so verläuft, wie wir es uns vorstellen. Lichterketten explodieren, Familienkonflikte brechen auf, Erwartungen kollidieren mit der Realität – und doch liegt in all dem Chaos eine große Wärme. Clark ist keine Karikatur, sondern ein Getriebener: jemand, der liebt, der sich aufreibt, der sich verzettelt, weil ihm Familie und Zusammenhalt alles bedeuten. Sein berühmter Wutausbruch ist weniger ein Gag als ein Befreiungsschlag, ein Moment, in dem all die aufgestaute Anspannung herausbricht, die viele nur zu gut kennen.
„Schöne Bescherung“ erzählt davon, dass Weihnachten nicht perfekt sein muss, um echt zu sein. Zwischen schrägen Verwandten, peinlichen Momenten und völliger Überforderung blitzen immer wieder Augenblicke auf, die berühren: das Leuchten im Blick, wenn das Haus endlich strahlt, das gemeinsame Lachen nach dem größten Desaster, das stille Gefühl, trotz allem zusammenzugehören. Der Film macht sich nicht über Familie lustig – er nimmt sie ernst, mit all ihren Macken, Verletzungen und liebenswerten Absurditäten.
Gerade deshalb ist „Schöne Bescherung“ so zeitlos. Er erlaubt uns, über unsere eigenen Weihnachtskatastrophen zu lachen und gleichzeitig Trost darin zu finden, dass wir damit nicht allein sind. Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass Liebe oft im Durcheinander steckt, dass Nähe nicht aus Perfektion entsteht, sondern aus gemeinsamen Fehltritten. Und wenn draußen Schnee fällt, drinnen das Chaos regiert und trotzdem alle am Tisch sitzen, dann fühlt sich das plötzlich genau richtig an. Karten gibt es hier.
Der Gasthof Heinzinger in Rottbach ist nicht nur bekannt für seine außergewöhnliche Küche, sondern auch für seine professionellen Kochkurse zu den verschiedensten kulinarischen Themen wie Fisch, Mehlspeisen oder auch Wild. Unlängst konnte ich bei einem Kurs zum Thema Reh dabei sein.
Maximilian Sedlmair von Sedlmair Wildgenuss und Denis Michael Kleinknecht leiten diesen außergewöhnlichen, zweiteiligen Kochkurs Masterclass Wild. Die beiden zeigen vom „aus der Decke schlagen“ über das Zerlegen hin zu neuen Cuts, Techniken und modernen Rezepten was man alles aus Reh und Co zaubern kann.
Während sich Gastronom Denis Kleinknecht auf das Zubereiten in der Küche konzentrierte, lernten die fünf Kursteilnehmer in Hofhegnenberg bei Maximilian Sedlmair von Sedlmair Wildgenuss das Zerlegen des Rehs. Das regionale Wildfleisch stammt ausschließlich aus freier Wildbahn aus den Landkreisen Fürstenfeldbruck, Landsberg a.L. und Augsburg.
Maximilian Sedlmair bezieht das Wild von ihm bekannten Jägern, bei denen er sicher sein kann, dass das Wild waidgerecht erlegt und unter besten hygienischen Voraussetzungen nach Hofhegnenberg in die Wildkammer gelangt. Der Amtsveterinär überzeugt sich anschließend selbst von der Qualität.
Das Zerlegen eines Rehs folgt einer klaren anatomischen Struktur und dient dazu, das Wildbret in hochwertige Teilstücke zu gliedern. Voraussetzung ist ein sauber ausgeweidetes Tier, das ausreichend abgekühlt wurde. Das Reh wird zunächst auf eine stabile Unterlage gelegt, idealerweise auf einem dafür vorgesehenen Zerlegebrett. Benötigt werden ein scharfes Messer, ein Knochensägeblatt sowie Handschuhe für hygienisches Arbeiten.
Die wichtigsten Teilstücke sind Keule, Rücken, Schulter, Brust, Hals und Blatt. Die Keulen am hinteren Teil des Tieres zählen zu den wertvollsten Fleischstücken; sie lassen sich in Oberschale, Unterschale, Nuss, Bürgermeisterstück, Knie und Hüfte unterteilen. Der Rücken, auch als Sattel bezeichnet, liefert zartes Fleisch für Steaks oder Medaillons. Die Schultern enthalten stärker beanspruchte Muskeln und eignen sich ideal für Schmorgerichte. Brust und Hals sind kräftiger im Geschmack und werden häufig für Ragouts, Gulasch oder Suppen verwendet.
Beim Zerlegen folgt man stets den natürlichen Muskelsträngen und Sehnenlinien. Die Schnitte erfolgen entlang dieser Strukturen, damit möglichst wenig Fleisch beschädigt wird. Überflüssiges Fett, Sehnen und Häutchen werden sorgfältig entfernt, da sie den Geschmack beeinflussen können. Nach dem Zerteilen werden die Stücke beschriftet, vakuumiert oder kühl gelagert.
Das sachgemäße Zerlegen eines Rehs erfordert etwas Übung, ist mit anatomischem Grundwissen jedoch gut zu bewältigen. Das Ergebnis ist eine Vielzahl hochwertiger Teilstücke, die sich für unterschiedliche Zubereitungsarten eignen und die Wertschätzung für das Wildtier deutlich widerspiegeln.
In Rottbach wurden dann die Rehstücke unter Anleitung von Denis Kleinknecht zubereitet – und natürlich gemeinsam verzehrt. Weitere Kurse gibt es online.
Shaun of the Dead (2004) ist weit mehr als nur eine Zombiekomödie – es ist ein ebenso witziger wie melancholischer Kommentar auf das moderne Leben. Ich besprach und zeigte den Film in meiner phantastischen Matinee im Scala Fürstenfeldbruck. Die nächste Matinee findet am Sonntag, 16. November statt. Ich bespreche und zeige den Klassiker des Horrorfilms The Shining von Stanley Kubrick. Karten gibt es hier.
Zurück zu Shaun of the Dead. Regisseur Edgar Wright und Hauptdarsteller Simon Pegg schufen mit ihrem ersten gemeinsamen Kinofilm einen echten Kultklassiker, der das Horrorgenre mit britischem Alltagswitz, präzisem Timing und überraschender Emotionalität verbindet. Hier mein Vortrag.
Im Mittelpunkt steht Shaun, ein sympathisch-loser Durchschnittstyp, der sein Leben in einem Trott aus Pubbesuchen, Videospielen und Beziehungsproblemen fristet. Als plötzlich eine Zombie-Apokalypse über London hereinbricht, reagiert er zunächst kaum – zu sehr ähnelt das apathische Schlurfen der Untoten seinem gewohnten Alltag. Erst als seine Freundin ihn verlässt und seine Nachbarn anfangen, ihn fressen zu wollen, erwacht Shaun aus seiner Lethargie. Mit seinem besten Freund Ed (Nick Frost) und einem waghalsigen Plan – „Wir holen Mum, retten Liz, gehen in den Pub und warten, bis alles vorbei ist“ – zieht er los, um das Chaos zu überleben.
Wrights Regie überzeugt durch raffinierte visuelle Gags, rhythmische Schnitte und eine erstaunlich dichte Inszenierung, die Komik und Spannung perfekt ausbalanciert. Das sogenannte „Cornetto“-Erzähltempo – benannt nach der späteren Trilogie aus Shaun of the Dead, Hot Fuzz und The World’s End – ist präzise durchkomponiert: Montagen, Soundeffekte und Musik (von Queen bis Zombie-Metal) verschmelzen zu einer eigenen filmischen Sprache. Trotz der grotesken Gewaltmomente – abgetrennte Köpfe, blutige Schlägereien mit Schallplatten – verliert Wright nie den Sinn für Herz und Menschlichkeit.
Was den Film besonders macht, ist seine emotionale Tiefe: Unter all dem Splatter verbirgt sich eine Geschichte über Erwachsenwerden, Freundschaft und Verlust. Wenn Shaun am Ende im Pub um sein Leben kämpft, spürt man echte Tragik zwischen den Lachern. Die Zombies sind hier weniger Bedrohung als Symbol – für Routine, Stillstand und soziale Entfremdung. Die satirische Pointe: Schon vor der Katastrophe bewegen sich viele Figuren wie lebende Tote durch ihren Alltag.
Simon Pegg spielt Shaun mit einer seltenen Mischung aus Slacker-Humor und Verletzlichkeit. Seine Entwicklung vom passiven Mitläufer zum handlungsfähigen Helden macht den Film so sympathisch. Nick Frost liefert dazu die perfekte Ergänzung als unverbesserlicher Kumpel Ed, dessen Flegelhaftigkeit ebenso nervt wie rührt.
Auch zwanzig Jahre nach seiner Premiere wirkt Shaun of the Dead frisch, intelligent und außergewöhnlich gut gealtert. Er hat zahllose Nachfolger inspiriert, von Zombieland bis What We Do in the Shadows, und gilt als Musterbeispiel dafür, wie man Horrorparodie, Romantik und Sozialkommentar vereinen kann.
Shaun of the Dead ist eine brillante, liebevoll gemachte Horrorkomödie, die gleichermaßen zum Lachen, Nachdenken und Mitfühlen einlädt – ein moderner Klassiker, der zeigt, dass selbst im Angesicht der Apokalypse noch Platz für Humor, Herz und ein Pint Bier bleibt. Die nächste Matinee findet am Sonntag, 16. November statt. Ich bespreche und zeige den Klassiker des Horrorfilms The Shining von Stanley Kubrick. Karten gibt es hier.
Wenn Denis Kleinknecht vom Gasthof Heinzinger zum 4-Hands-Dinner bittet, sollte man das Angebot unbedingt annehmen. Der Gast bekommt fine Dining in Rottbach im Landkreis Fürstenfeldbruck nicht nur die exzellente Küche von Denis Kleinknecht zum Genießen, sondern auch die Küche des eingeladenen Koches, eben vier Hände in der Küche.
Dieses Mal kochte Denis Kleinknecht zusammen mit Jürgen Beyer. Jürgen Beyer ist ein erfahrener Kochmeister aus Nürnberg, der seit vielen Jahren in der Gastronomie, im Catering und in der Kochpädagogik tätig ist. Nach seiner Ausbildung – unter anderem an einer Hotelfachschule – erwarb er den Titel des Küchenmeisters sowie den staatlich geprüften Gastronom.
Mit seinem Unternehmen Mobiler-Koch.net betreibt Beyer eine moderne Kochschule in Nürnberg, bietet Private Cooking-Events, Caterings und Schulungen an. Sein Ansatz ist, Kochkunst zugänglich zu machen, persönliche Erlebnisse in der Küche zu schaffen und Menschen mit verschiedenen Hintergründen zum Kochen zu motivieren.
Ein bemerkenswerter Aspekt seines Engagements ist sein Einsatz für Inklusion. So unterstützte er ein Kochprojekt an der Dr. Bernhard Leniger Schule im Nürnberger Land, bei dem Schülerinnen und Schüler mit Behinderung unter seiner Anleitung ein Drei-Gänge-Menü für Gäste kochten. Dabei stand nicht nur die Technik im Vordergrund, sondern auch Respekt, Teamarbeit und Teilhabe.
Beyer sieht Kochen nicht nur als Handwerk, sondern als Erlebnis. Sein Motto würde ich überschreiben: „Genuss, Bildung und Gemeinschaft“. Er verbindet klassische Kochkunst mit modernen Konzepten – und legt Wert darauf, dass Kochen Spaß macht, neue Fähigkeiten vermittelt und Menschen zusammenbringt. Ob Hobbykoch oder angehender Gastronom – wer mit ihm arbeitet, bekommt nicht nur ein Menü serviert, sondern eine Erfahrung.
Und das war das Menü Denis: Kohlrabi | Kohirabi | Kohirabi | Kohirabi | Kohlrabi
Die Challans-Ente gilt als eine der edelsten Geflügelarten Frankreichs – ein Produkt, das für höchste Qualität, feines Aroma und traditionelle Zuchtkunst steht. Ursprünglich aus der Region Vendée nahe der Stadt Challans stammend, wird sie dort seit dem 18. Jahrhundert auf kleinen Höfen gezüchtet, meist in Freilandhaltung. Die Nähe zur Atlantikküste und das milde Klima sorgen für ideale Bedingungen.
Besonders schätzt Denis Kleinknechht wird die Challans-Ente wegen ihres zarten, aromatischen Fleisches und der feinen Fettmarmorierung, die ihr beim Braten eine unvergleichlich knusprige Haut und zugleich saftiges Fleisch verleiht. Ihr Geschmack ist intensiver als der gewöhnlicher Mastenten, dabei aber stets elegant und ausgewogen – eine Eigenschaft, die sie zu einem Liebling der Spitzengastronomie gemacht hat.
Kleinknecht schätzt an ihr nicht nur die Qualität, sondern auch die handwerkliche Tradition, die hinter jeder Ente steht. Jede Zucht folgt strengen Regeln, die den Tieren ausreichend Bewegung, natürliche Fütterung und Zeit zur Reifung geben. Diese Kombination aus Sorgfalt, Geduld und Respekt vor dem Produkt macht die Challans-Ente zu einem Symbol französischer Kochkultur – ein Produkt, das zeigt, wie aus Bodenständigkeit und Handwerk kulinarische Exzellenz entsteht.
„Die Ritter der Kokosnuss“ ist weit mehr als nur ein absurder Monty-Python-Klamauk – er ist ein grellbunter Zerrspiegel menschlicher Torheiten, eine gallige Satire auf Macht, Religion, Bürokratie und das ewige Bedürfnis nach Sinn in einer Welt, die längst den Verstand verloren hat. Hinter dem scheinbaren Nonsens liegt ein feines Gespür für die Absurdität gesellschaftlicher Strukturen. Ich besprach und zeigte diesen Klassiker bei meiner jüngsten Komödien-Matinee im Scala Fürstenfeldbruck.
Die nächste Matinee am 9. November ist der Partyschreck, eine meisterhafte Slapstick-Komödie mit Peter Sellers in Höchstform. Als unbeholfener indischer Schauspieler Hrundi V. Bakshi stolpert er durch eine mondäne Hollywood-Party und richtet dort ein herrlich chaotisches Desaster an. Karten gibt es hier.
Großsprecherische Tafelrunde König Artus und seine ebenso nutzlose wie großsprecherische Tafelrunde reiten – ohne Pferde, nur begleitet vom hohlen Klappern imaginärer Kokosnusshälften – durch ein düsteres, matschiges Mittelalter, das gar nicht so weit entfernt ist von unserer eigenen Gegenwart. Ihre Suche nach dem heiligen Gral wird zum Sinnbild der vergeblichen Jagd nach höheren Wahrheiten, während das einfache Volk, geplagt von Dreck, Hunger und der Willkür der Mächtigen, längst aufgehört hat, an Helden zu glauben. Meine Einführung zum Film hier als Video.
Die Python-Truppe entlarvt mit anarchischem Witz, wie dünn die Fassade der Zivilisation tatsächlich ist. Wenn Bauern ihren König nach der „legitimen Machtgrundlage“ fragen oder Nonnen der Lächerlichkeit preisgegeben werden, schimmert durch den Irrsinn eine erschreckende Klarheit: Unsere Institutionen, Ideologien und Rituale sind oft nur hohle Konstrukte – und wer zu genau hinschaut, sieht, dass hinter all der Ordnung ein absurdes Chaos lauert.
„Ritter der Kokosnuss“ macht sich über alles lustig, was Menschen heilig ist, und genau darin liegt seine radikale Gesellschaftskritik. Der Film erinnert uns daran, dass Humor die schärfste Waffe gegen Dogma und Dummheit ist. In einer Welt, die immer wieder dazu neigt, sich selbst zu ernst zu nehmen, ist dieser groteske Gralsritt eine befreiende Erinnerung: Nur wer lachen kann – auch über sich selbst – hat wirklich verstanden, wie absurd das Menschsein manchmal ist.
Die nächste Matinee ist der Partyschreck mit dem großartigen Peter Sellers. Karten gibt es hier.
Das Zentrum für Gesundheit in Maisach wird 30 Jahre alt und veranstaltet daher am Samstag 11. Oktober von 9 bis 15 Uhr einen Tag der offenen Tür in die Frauenstraße. Die Einrichtung von Barbara und Norman Dombo ist für mich der Spezialist für Physiotherapie, Rehabilitation, Prävention und medizinisches Training. Am Tag der offenen Tür lassen sich die verschiedenen Trainingsmethoden ansehen und werden fachlich erläutert.
Das Zentrum bietet ein breites Spektrum an therapeutischen Leistungen wie Krankengymnastik, manuelle Therapie, Massagen, Lymphdrainage sowie Wärme- und Kältetherapien. Ergänzt wird das Angebot durch gerätegestütztes Training mit modernen Systemen wie Milon und FIVE sowie durch diagnostische Verfahren, beispielsweise einen strahlenfreien Rückenscan. Ganz neu ist das Trainingsgerät Skillcourt. Es kommt nicht aufs Posen an, sondern auf Steigerung der Fitness. Neben der Behandlung akuter Beschwerden legt das Zentrum großen Wert auf Prävention und langfristige Gesundheitsförderung. Die Leistungen können über gesetzliche und private Krankenkassen oder auf Selbstzahlerbasis in Anspruch genommen werden. Durch die Zusammenarbeit mit Fachhochschulen und Partnerinstitutionen ist das Zentrum wissenschaftlich angebunden und überprüft regelmäßig die Wirksamkeit seiner Methoden. Es versteht sich als regionaler Partner für nachhaltige Therapie und gesundheitsorientiertes Training.
Skillcourt-Trainingsgerät in Maisach Vor kurzem fand im Zentrum für Gesundheit in Maisach ein besonderer Abend statt: Olympiamedaillengewinner Edgar Itt war zu Gast und stellte das neue Skillcourt-Trainingsgerät vor. Auch der zweite Bürgermeister Roland Müller hieß den Ehrengast willkommen und würdigte die Offenheit des Zentrums für innovative Therapie- und Trainingsmethoden.
Edgar Itt, Bronzegewinner von Seoul 1988 über die 4×400-Meter-Staffel und heute europäischer Botschafter von Skillcourt, führte lebendig in das Thema „Vigomotorik“ ein – das Zusammenspiel von visuellen, kognitiven und motorischen Prozessen. Er machte deutlich, warum modernes Training das Gehirn immer mitdenken muss: Sehen, Verarbeiten, Handeln – wer sich sicher bewegen will, braucht schnelle, präzise Entscheidungen und eine gute Ansteuerung der Muskulatur. Anhand prägnanter Alltags- und Sportbeispiele spannte Itt den Bogen von Sturzprävention und Verkehrssicherheit bis hin zum Leistungs- und Rehasport. Zugleich erinnerte er an die Bedeutung von Muskelaufbau und geistiger Aktivität über die Lebensspanne hinweg – nicht als „Belustigung“, sondern als kontinuierliches Training. Seinen kompletten Vortrag gibt es hier.
Im praktischen Teil zeigte das Team, wie Skillcourt als fehlendes Bindeglied zwischen Physiotherapie und medizinischem Training arbeitet. Das bodenintegrierte 3×3-Feld erkennt mittels Lasertechnologie jede Schritt- und Gewichtsverlagerung, die große Konsole steuert Übungen und erfasst Messdaten; eine Kamera unterstützt die Diagnostik (z. B. Schulter-Winkel nach OP). Von Return-to-Walk und Return-to-Sport über Seh-, Reaktions- und Gedächtnisübungen bis zu Entscheidungs- und Orientierungsaufgaben: Die Programme passen sich dem Leistungsstand an, liefern unmittelbares Feedback und bleiben spielerisch – für Kinder ab etwa sechs Jahren, ambitionierte Sportlerinnen und Sportler, Reha-Patientinnen und -Patienten ebenso wie für Seniorinnen und Senioren. Damit ergänzt Skillcourt Beweglichkeit, Kraft und Ausdauer im Zentrum ideal und macht Training messbar, motivierend und sicher.
Zum Abschluss informierte Norman Dombo vom Zentrum über ein konkretes Angebot: Über den § 20-Präventionskurs „SkillCoach“ (Online-Format über acht Wochen) können Teilnehmende die Methode strukturiert kennenlernen; die Krankenkassen erstatten in der Regel 75–100 % der Kursgebühr. Interessierten am Tag der offenen Tür erhalten zehn Monate Training auf dem Skillcourt im Zentrum. So setzte die Veranstaltung nicht nur einen inspirierenden Impuls, sondern markierte zugleich den Startschuss für ein neues Kapitel im Zentrum für Gesundheit Maisach – mit einem Tool, das Therapie und Training spürbar verbindet und Menschen jeden Alters dabei unterstützt, heute und morgen sicherer, leistungsfähiger und mit mehr Freude in Bewegung zu bleiben.
Es gibt Filme, die man schaut, lacht, und danach wieder vergisst. Und dann gibt es Die Ritter der Kokosnuss. Dieser Monty-Python-Klassiker ist nicht nur eine Parodie auf die Artus-Sage, sondern ein anarchisches Feuerwerk, das mit jeder Szene spürbar macht, wie befreiend Humor sein kann. Ich zeige den Film Die Ritter der Kokosnuss am 5. Oktober in meiner Matinee im Scala Fürstenfeldbruck. Karten gibt es hier.
Schon die ersten Minuten – Ritter ohne Pferde, dafür mit klappernden Kokosnüssen – setzen den Ton: Hier wird nichts ernst genommen, nicht einmal die Grundvoraussetzung für eine mittelalterliche Heldengeschichte.
Schon die ersten Minuten – Ritter ohne Pferde, dafür mit klappernden Kokosnüssen – setzen den Ton: Hier wird nichts ernst genommen, nicht einmal die Grundvoraussetzung für eine mittelalterliche Heldengeschichte.
Was den Film so besonders macht, ist die Mischung aus kindlich-absurdem Klamauk und beißender Satire. Da trifft König Artus auf Bauern, die ihn über Anarchie und Klassenstrukturen belehren, als stünde man mitten in einer politischen Debatte der 1970er-Jahre. Da kämpft ein Schwarzer Ritter unbeirrt weiter, selbst ohne Arme und Beine – ein groteskes Sinnbild für Heldenmut, der in Wirklichkeit nur noch pure Sturheit ist. Und da hoppelt ein weißes Kaninchen ins Bild, das sich als blutrünstiger Killer entpuppt – ein Moment, der bis heute so herrlich überraschend wirkt, dass man sich jedes Mal aufs Neue schüttelt vor Lachen.
Die Monty Pythons schaffen es, mit einfachsten Mitteln – man denke an die legendären Kokosnussschalen – eine ganze Welt zu entwerfen, die vertraut und gleichzeitig völlig absurd ist. Ihr Humor lebt vom Bruch mit Konventionen: der Vorspann, der sich selbst sabotiert, die Ritter, die nur „Ni“ sagen können, oder das Finale, das so abrupt endet, als würde jemand den Filmstreifen einfach aus dem Projektor reißen. All das erzeugt eine Art anarchische Energie, die man beim Schauen regelrecht spürt.
Was bleibt nach diesem Film? Ein Grinsen, das nicht vergeht. Zitate, die man noch Jahre später lachend mit Freunden wiederholt. Und das Gefühl, dass man Zeuge von etwas geworden ist, das weit mehr ist als eine Komödie. Die Ritter der Kokosnuss ist eine Liebeserklärung an die Absurdität – und ein Beweis dafür, dass Lachen manchmal die schärfste Form der Kritik ist. Ich freue mich auf den Film Die Ritter der Kokosnuss am 5. Oktober in meiner Matinee im Scala Fürstenfeldbruck. Karten gibt es hier.