Die Hackergruppe Anonymous erwirbt sich im Netz mehr und mehr eine Art Robin Hood-Status. Vor kurzem griffen die Hacker in der Operation Darknet Server wie Lolita City an, die eindeutig Kinderpornografie hosten. Hinter dem Recht auf freie Meinungsäußerung tarnen die Serverbetreiber ihr schlimmes Treiben. Anonymous habe die Seiten immer wieder angegriffen und sich vor kurzem gegen eine kollektive Aktion gegen diese Plattformen entschlossen. Bei Golem gibt es einen lesenswerten Artikel über die Hintergünde.
Nutzerdaten sind nun in den Händen der Hacker und diese wollen die Kinderschänder und Nutzer von Kinderpornografie veröffentlichen. Über 2 Millionen Pageviews verzeichnen die Server nach Aussage von Anonymous. Jetzt werden diese Verbrecher zur Strecke gebracht. Das Internet regelt sich selbst. Haben bisherige Aufsichtsgremien versagt?
Ich habe überhaupt kein Problem damit, wenn gegen Pädophile vorgegangen wird. Bitte mit voller Wucht und gnadenlos. Was mich allerdings stört und mich hochgradig nervös macht, dass eine Gruppe selberernannter dunkler Rächer im Stile Batmans diese Arbeit verrichtet. Ich glaube nicht, dass Polizei und Vollstreckungsbehörden in diesem Fall nicht tun. Aber nach außen hin, kommt bei mir als Steuerzahler zu wenig an. Anonymous tut was, auch wenn sie illegale Wege bestreiten. Brauchen wir solche Leute wie Anonymous? Darf es Anonymous überhaupt geben?
Ich bin gespannt auf den 5. November. Zu diesem Datum hat Anonymous zum Sturm auf Facebook aufgerufen. In der öffentlichen Diskussion hat sich Facebook nur bedingt in Sachen Datenschutz und Privatsphäre bewegt. Gestern gingen Gespräche zwischen Datenschützern und Facebook im Grunde ergebnislos auseinander. Hier der Aufruf auf Deutsch.
Wie hatte Adenauer gesagt: Keine Experimente – und zu diesem Ergebnis komme ich auch, wenn es ums Brennen auf dem Mac geht. Ich mag mich nicht mehr mit Freeware- und Shareware-Zeugs rumschlagen oder mit findigen Alternativen wie Disco: Ich bleibe einfach bei Toast – meiner bewährten Brennsuite für den Mac. Ich nutze die Software seit Version 4 oder 5, wenn ich meine alten Datenträger herauskrame. Und ich bin zufrieden mit der Leistung der aktuellen Version 11.
Was muss eine Brennsuite eigentlich alles können? Aufzeichnen, Brennen, Kopieren, Rippen, Authoring, Veröffentlichen – klappt alles mit Toast hervorragend. Obwohl Apple kein Blu ray unterstützt kann ich mit dem entsprechenden Plug-in zumindest Speichermedien anfertigen. Das schrumpft meine DVD-Stapel.
Toast 11 Titanium Pro beherrscht die Standardfunktionen – auch auf mehrere Brenner parallel. Ein-Klick-Kopie vorhandener Medien, Aufnahme von Bild und Ton aus den verschiedensten Quellen wie Internetradio oder anderen Mac-Programmen, Konvertierung mithilfe selbst erstellter wie auch vorgegebener Profile für iPad oder iPhone sowie automatische Veröffentlichung eigener Videos auf Vimeo, Facebook und YouTube. Ich nutze oft das Konvertieren von H.264- Videos. Das läuft flotter als mit QuickTime. Und Toast 11 von Roxio kann viele Sachen, von denen ich noch gar nicht wusste, dass ich sie brauchen würde. Also ist die Software wirklich für eine Überraschung gut.
Ich bin mal gespannt, was die Version 12 so alles bringt. Einen Vorschlag hätte ich: Ich würde gerne meine Brennroboter von Primera mit der Software steuern. Ich muss dies bisher mit unflexiblen Programmen und würde gerne den Komfort von Toast haben.
Außerdem bin ich gespannt, wohin sich Toast entwickeln wird. Apple scheint ja Abstand von optischen Datenträgern zu nehmen. Mein MacBook Air hat schon kein Laufwerk mehr, der Mac Mini auch nicht mehr. Diese Entwicklung wird sich fortsetzen und Toast braucht einen Ausweg aus diesem Dilemma. Also wird man mehr Features einbauen und sich vom Kern der Software, dem Brennen, weiter entfernen. Vielleicht wird Toast sich mit Retrospect verschmelzen, das aus dem gleichen Hause stammt.
Studienvorstellung durch Thomas Gronert und Markus Kaiser. Minister Marcel Huber checkt schon mal den Blackberry.
Im Auftrag des MedienCampus Bayern haben mein Kollege Thomas Gronert und ich eine aktuelle Studie zum Bachelor erstellt. Markus Kaiser vom MedienCampus Bayern hat auf den Medientagen München dieses Papier vorgestellt: Rund ein Drittel der bayerischen Journalismus-, Design-, Medientechnik-, Medienmanagement- und Games-Studierenden will sich in jedem Fall um einen Masterplatz bewerben bzw. hält dies für „sehr wahrscheinlich“. Ein weiteres gutes Drittel aller Studierenden hat sich noch nicht festgelegt. Knapp jeder Vierte aller befragten Bachelor-Studierenden aus dem Medienbereich schließt es aus, direkt nach dem Bachelor einen Master anzuschließen. Stattdessen wollen sie zunächst arbeiten oder ein längeres Praktikum absolvieren. Cool war, dass Bayerns Medienminister Marcel Huber direkt von der Elefantenrunde der Medientage beim MedienCampus vorbeischaute und die Studie interpretierte.
An der online durchgeführten Umfrage haben sich 623 Studierende verschiedener Bachelor-Studiengänge im Medienbereich an bayerischen Hochschulen und Universitäten beteiligt. Die Befragung begann im August 2011. „Mit dieser Studie leistet der MedienCampus Bayern einen wertvollen Beitrag, um die Hochschulen und Universitäten bei ihren Planungen für neue Masterstudiengänge zu unterstützen“, sagt Bayerns Medienminister, Dr. Marcel Huber. Der Freistaat Bayern unterstützt den Dachverband für die Medienaus- und -fortbildung.
MedienCampus-Geschäftsstellenleiter Markus Kaiser fügt hinzu: „Außerdem wollen wir die Medienbranche informieren, mit wie vielen Bewerbungen von Bachelor-Absolventen sie in den nächsten Jahren rechnen kann.“ Seit das Diplom- und das Magisterstudium weitgehend ausgelaufen sind, ist das Hochschulstudium in zwei Abschlüsse gestuft: Nach dem in der Regel sechs- bzw. siebensemestrigen Bachelor können Studenten ein drei- bis viersemestriges Master-Studium belegen.
Überraschendes Ergebnis der MedienCampus-Studie: Ein knappes Drittel hält ein berufsbegleitendes Masterstudium für eine wählbare Option. Fast die Hälfte könnte es sich „vielleicht“ vorstellen. Nur jeder zehnte Bachelor-Student lehnt ein berufsbegleitendes Masterstudium ab. „Hier können die Hochschulen auf teils schon bewährte Strukturen aufbauen, denn einige – wie die Universität Erlangen-Nürnberg mit dem Weiterbildungsmaster Multimediadidaktik – haben bereits Erfahrungen gesammelt“, meint Kaiser. „An vielen Hochschulen laufen derzeit Planungen.“
Knapp jeder zehnte Student kann sich vorstellen, an eine Fernhochschule oder eine private Hochschule zu wechseln. Knapp die Hälfte aller Befragten gab als Möglichkeit an, an der eigenen Institution zu bleiben und dort den Master zu machen. Drei Viertel schließen nicht aus, die Hochschule zu wechseln. Mehrfachnennungen waren möglich. „Dies zeigt, dass die Hochschulen auch die Frage klären müssen, wer mit welchem Bachelor-Abschluss für welchen Master zugelassen werden kann“, sagt Markus Kaiser. Um dies bayernweit zu koordinieren, organisiert der MedienCampus Bayern im März 2012 ein Koordinierungstreffen an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, die selbst den Master „Management und Innovation in Journalismus und Medien“ anbietet.
Drei Viertel aller Befragten, die einen Master absolvieren möchten, versprechen sich später bessere Berufs- und Aufstiegschancen. Zwei Drittel wollen einen Master machen, um sich weiter zu qualifizieren. Jeder Vierte plant einen Master nur für den Fall, dass er nach dem Bachelorstudium keine Beschäftigung findet. Immerhin ein knappes Viertel der Befragten gab an, später eventuell noch promovieren zu wollen.
Der Hauptgrund, der gegen einen Master spricht, wäre für zwei Drittel der Befragten, wenn sie nach dem Bachelor-Abschluss eine gute Beschäftigung bekämen. 16,3 Prozent sehen keine besonderen Vorteile im Master für ihre angestrebte Beschäftigung und Karriere. 41,4 Prozent halten ihn für zu teuer. Dass dies aber nicht an den Studienbeiträgen liegt, zeigen die Antworten auf die Frage, in welchem Bundesland die Bachelor-Absolventen ihren Master machen würden: Nur 11,8 Prozent würden sich für den Master nicht in Bayern immatrikulieren.
Ja, heute ist für mich ein persönlicher Trauertag. Der Tod von Steve Jobs berührt mich, er berührt mich sehr. Die Ideen dieses Mannes haben mich geprägt, mich beeinflusst und sein Tod trifft mich als ob ich eine vertraute Person aus meinem Umfeld verloren habe. Steve Jobs und die Produkte seiner Firmen waren stets um mich. Kaum ein Tag verging an dem ich nicht ein Produkt aus Cupertino nutze.
Ich pilgerte jahrelang zu den Keynotes nach San Francisco und traf gleichgesinnte Jünger im Ballroom des Moscowne-Center. Wir wollten Steve Jobs erleben und wir haben ihn erlebt. Es war wie eine Mischung aus Konzert und Gottesdienst. Dabei ging es doch schlicht nur um die Vorstellung von IT-Produkten. Doch diese Produkte wurden von Steve Jobs in einer fantastischen Art präsentiert. Wir fieberten auf „one more thing“. Wenn er da in schwarzen Rollkragenpulli, Jeans und Sneakers stand, war er mehr als ein Firmenchef. Er war ein Symbol für Aufbruch für uns alle. Ich war bei der Einführung vieler revolutionärer Produkte dabei und durfte sogar einmal ein kurzes Interview mit Jobs führen.
Ich wollte nie für Jobs arbeiten: Mit einem Genie zu arbeiten ist schwer und wenn ich die Berichte ehemaliger Mitarbeiter über his Steveness lese, tat ich wohl gut daran. Er war wohl lange Zeit ein sehr schwer zu ertragener Mensch. Es herrschte auf dem Campus in Cupertino eine gewisse Anspannung, wenn der Chef mal wieder einen seiner Tage hatte. Ich hatte es einmal miterlebt.
Der Name Steve Jobs war immer für eine Auseinandersetzung unter Kollegen gut – er polarisierte. Er trennte die Welt in Apple und den Rest. Aber es ist klar: Steve Jobs war ein Genie und ein großer Visionär. Er hat mit Apple die Computerindustrie und mit Pixar die Filmindustrie auf den Kopf gestellt. Er hat die Musikindustrie komplett verändert und er hat gezeigt, wie man ein Handy bedienen kann. Seine Art und seine Ideen inspirierten mich, motivierten mich und ja, sie prägten mich zutiefst. Es gab wenig wirkliche Persönlichkeiten in diesem Business, das sonst von langweiligen Excelfanatikern beherrscht wird. Und nun ist der Tag da, der sich lange ankündigte. Jetzt ist einer der ganz großen Helden von uns gegangen.
Ich erinnere mich noch sehr gut, als ich zum ersten Mal im Rahmen der Think different Kampagne vom Apple Manifest „to the crazy ones“ hörte. Noch immer läuft es mir kalt den Rücken herunter, wenn ich mir den Spot anschaue oder das Plakat von damals heraussuche und die Stimme in meinen Kopf höre „to the crazy ones“. Ob ich ein Kreativer oder einer von den benannten Verrückten war, weiß ich nicht. Aber ich fühlte mich in einer Welt von Windows angesprochen. Wir von der Apple-Community, die installed base – wir rückten zusammen und die Integrationsfigur war Steve Jobs. Das war zu einer Zeit als Apple noch Apple Computer Inc. hieß und keine Consumer-Electronic-Company war. Es waren die Zeiten als ich für ein paar D-Mark Apple Aktien kaufen konnte und keiner mehr an die Regenbogenmarke glaubte.
Dann kam der iCEO und er schaffte es, dass Ruder herumzureißen. iMac und später iTunes, iPod, iPhone, iPad. Was wäre nicht alles noch gekommen, wenn dieses Genie nicht gestorben wäre? Menschen, gehen in die Geschichte ein, weil sie diese einmal verändert haben. Steve Jobs hat die Geschichte mehrmals verändert. Zusammen mit Steve Wozniak gründete er Apple in der Garage seiner Eltern. Die Ideen von Wozniak und das Marketingtalent von Jobs führten zur Einführung des ersten Personal Computers. Der Mac war 1984 eine Revolution: Ein Computer mit grafischer Oberfläche mit einer Maus. Der iPod löste den Walkman ab und wurde berühmter. Jobs veränderte dann wieder die Welt mit der Einführung des iPhones. Apple erfand das Telefon neu. Apple bereite den Weg für Tablets. Mit iTunes lehrte er uns, was es heißt, eine Plattform zu betreiben. Steve Jobs hat Nicholas Negroponte und sein Buch „Total digital“ genau studiert und umgesetzt. Mit Pixar aus der Scheidungsmasse von George Lucas revolutionierte er die Filmindustrie. „Toy Story“ trieb mir die Tränen in die Augen. War denn so etwas möglich – ein kompletter Spielfilm aus dem Computer? Ich pilgerte jahrelang zu Siggraph und traf die Kreativen von Pixar. John Lasseter in Hawaii-Hemd lobte die Kraft seines Unternehmenschefs und ich glaube ihm. Und ich hörte mal, dass es für Steve Jobs eines Herzenssache gewesen sei, die Beatles im iTunes Store zu haben. Auch das glaube ich.
Nun ist Steve Jobs verstorben. Was bleibt zurück? Mit Apple und Pixar zwei wunderbare Unternehmen, die hervorragend aufgestellt sind. Bitte behaltet den innovativen Geist von Steve Jobs bei. Bitte entwickelt euch weiter, aber vergesst nicht, woher ihr kommt. Auf der Apple-Website steht heute zu lesen: „Apple hat ein visionäres und kreatives Genie verloren, und die Welt hat einen fantastischen Menschen verloren. Jene von uns, die das Glück hatten Steve zu kennen und mit ihm arbeiten zu können, haben einen engen Freund und inspirierenden Mentor verloren. Steve hinterlässt eine Firma, wie nur er sie aufbauen konnte, und sein Geist wird immer die Grundlage von Apple bleiben.“
Steve Jobs war sterbenskrank. Seine Milliarden auf dem Konto konnten den Tod nicht besiegen, vielleicht nur sein Sterben herauszögern. Ich hoffe, Steve Jobs hat seinen Frieden mit seiner Familie und sich selbst gemacht und konnte in der Stunde seines Todes zufrieden zurückblicken. Seine Stanford-Rede wird uns alle in Erinnerung und als Mahnung bleiben: Stay hungry, stay foolish. Nothing more: Stay hungry, stay foolish. Vielen Dank Steve Jobs.
Im Moment bin ich gerade am Backup alter Videodaten machen. Als Festplatte wählte ich eine Western Digital USB-Platte mit 3 TB. Natürlich wäre ein Raid schöner, doch im Grunde müssen die Daten nur irgendwo zwischengelagert werden. Also nehme ich die Western Digital 3TB
Doch die WD-Platte ließ sich nicht am Mac als MacOS Extended (Journaled) formatieren. Das Festplattendienstprogramm versagte. Formatieren am Mac war unmöglich. Aber es gibt einen schönen Workaround. Man öffne TimeMaschine und wähle die Festplatte als TimeMaschine Backup aus. Schon geht die Formatierung am Mac. Anschließend die Festplatte mit dem Festplattendienstprogramm so formatieren, wie sie gebraucht wird.
Amazon bringt den eBook-Markt mit der Veröffentlichung von neuen Readern weiter in Schwung. Während in Deutschland ein Light-Reader für 100 Euro veröffentlicht wurde, tritt Amazon in den USA gegen den Konkurrenten Apple an. Das Flaggschiff nennt sich Fire und ist nur in den USA erhältlich.
Fire wird in den Medien als iPad-Killer bezeichnet. Klingt gut, aber trifft die Sache nicht so richtig: Zu wenig Speicher, keine 3G-Variante, keine Kamera, Content nur aus dem Amazon-Store und als OS ein geschlossenes Android-System mit Anschluss an den Amazon Market. Dennoch das Teil kostet nur 200 US-Dollar und das ist schon eine Ansage. Cool ist die Anbindung an die Amazon Cloud, das wird Apple mit iCloud in wenigen Tagen auch bringen. Also der Weg in die Cloud ist klar vorgezeichnet. Die anderen Specs sind: 7-Zoll-Multitouch-IPS-Display (1.024 x 600 Pixel), Dual-Core-Prozessor, 8 GByte interner Flash-Speicher, WLAN nach 802.11b/g/n, Micro-USB- und Kopfhöreranschluss und 8 Stunden Akkulaufzeit.
Das Teil sieht richtig fett aus. Bei uns wird die Sache nicht laufen, weil der Videocontent derzeit nicht im deutschen Amazon-Store vorhanden ist. Aber Amazon hat den richtigen Schritt gemacht, eBooks unter das Volk zu bringen. Zudem stehen Amazon-Prime-Kunden 11.000 Filme und Serienfolgen kostenlos zur Verfügung aber nur in den USA.
Amazon senkt für Werbezwecke zeitweise im Oktober die eBook-Preise in UK. Für den User ist das eine feine Sache, für den Erzeuger ist eine Frechheit. Mit den Deals of the day verdienen die Entwickler von Apps und Büchern nichts mehr, wenn Amazon sie zu Schleuderpreisen anbietet. Aber die Entwickler sind ja nur brave Lämmer mit denen man so was machen kann. Die deutschen Entwickler sind sowieso die Gelackmeierten. Mit Bestürzung haben deutsche Android-Entwickler auf die Entscheidung von Amazon reagiert, keine neuen Android-Apps aus Deutschland in den Amazon Appstore einzustellen. „Das ist ein schwerer Rückschlag für die deutsche Android-Community“, so Thomas Eisenbarth, Geschäftsführer der deutschen Android-Plattform SmartAppFinder. „Wir bieten mit SmartAppFinder deutschen Entwicklern die Chance, ihre Apps weiterhin weltweit zu vertreiben und von den zahlreichen Vorteilen unserer Plattform zu profitieren.“ Amazon hatte unlängst die deutsche Community informiert aufgrund eines Rechtsstreits mit Apple derzeit keine Apps aus Deutschland mehr aufzunehmen.
Ich hab gelacht, ja ich hab gelacht als ich den neuen Spot von Springer zum Thema „Talente gesucht“ gesehen habe. Mir wurde der Spot von einem Kollegen geschickt und erst später hab ich ihn auf den Springer Websites entdeckt.
Warum lache ich eigentlich? Vielleicht weil ich ähnliche Szenen dauern erlebe. Alte und neue Welt prallen aufeinander. Die Komik daraus ist wunderbar. Ich bin viel mit Kreativen, 3D-Artists, Grafiker und Programmierneerds zusammen und ich kenne die Welt der grauen Mäuse, wo alles seine Ordnung haben muss.
Der Spot ist nett – aber nur auf den ersten Blick. Auf den zweiten zeigt er die Hilflosigkeit beider Welten. Die Bewerber ist unverschämt, hat keinen Stil und ist arrogant. Und die Springer-Truppe ist grau: mausgrau, aschgrau, feldgrau, mausgrau, betongrau. Will ich hier wirklich arbeiten? Wenn ich ehrlich bin, will ich mit keinen der beiden Welten zusammenarbeiten. Nicht mit diesem jugendlichen Aufschneider und auch nicht mit den Betonköpfen. Aber es gibt einen dritten Weg zwischen flippigen Aufschneidern und reaktionären Rückwärtsgewandten – man muss nur in der Medienbranche genau hinsehen.
Aber Springer hat in einem Fall recht: Es gibt neue Berufe, für die es noch gar keine Berufsbezeichnung gibt. Arbeitsagentur und das BIBB stehen fassungslos vor den neuen Entwicklungen. Aber es braucht jemanden, der diese neuen Berufe sammelt, kanalisiert und ein Sprachohr für sie ist. Es wird Zeit, auch hier mal kreativ zu sein.
Auch in diesem Jahr war ich wieder Jury-Mitglied des Hanns-Seidel-Stiftung Schülerzeitungspreises Die Raute. Die Raute wird zum zweiten Mal verliehen. 180 Schülerzeitungen aus ganz Deutschland hatten sich beim Auftakt im vergangenen Jahr an dem neuen Wettbewerb beteiligt. Dieses Mal waren es über 200 Einsendungen.
Ich habe mit Dr. Franz Guber, verantwortlicher Abteilungsleiter für den Wettbewerb ein kleines Videointerview geführt. Wer gewonnen hat, wird nicht verraten.
Der mit 4.500 Euro dotierte Preis wird nach Schularten getrennt in den drei Kategorien „Journalistischer Einzelbeitrag“, „Kreativität und Gestaltung“ bzw. „Informationsvielfalt“ verliehen. Die Jury, der ich angehöre, wählte 15 erste Plätze unter den eingesendeten Schülerzeitungen aus, die jeweils ein Preisgeld von 300 Euro erhalten. Der Preis belohnt die Bedeutung der Schülerpresse herausstellen und das journalistische Engagement der Schülerinnen und Schüler belohnen. Der Name „Die Raute“ geht zurück auf das Stiftungslogo, das als Bildmarke eine Raute enthält.
Die Schulferien in Bayern sind zu Ende und wir hatten als Familie eine tolle Zeit. Wenn es mal regnete, gönnte sich die Familie einen faulen Fernsehtag. Ich hatte als Futter für den DVD-Player Sendungen meiner Jugend dabei: Fünf Freunde.
Ich mochte die Bücher von Enid Blyton und meine Helden waren Julian, Dick, Anne, George und Timmy der Hund. Sie wurde dargestellt von Michele Gallagher (George), Jennifer Thanisch (Anne), Marcus Harris (Julian), Gary Russell (Dick) and Toddy (Timmy). Die TV-Serie basierte auf den Fünf Freunde-Büchern (Famous Five). Ich musste sogar mein erstes Referat im Gymnasium über das Buch „Fünf Freunde auf dem Leuchtturm“ halten.
Die Filme heute wieder zu sehen, war fantastisch. Sie sind ein Produkt der siebziger Jahre, also die Zeit in der ich sozialisiert wurde. Ich trag ähnliche Hemden wie Julian, hatte auch eine Latzhose wie Anne und eine klobige Uhr wie Dick. Ich mochte die Bonanza-Räder und ich liebte den Ford Granada, der von Polizei und Prof. Kirrin gefahren wurde. Übrigens gab es in der Serie keine andere Marke als Ford. Und ich spreche natürlich von der TV-Serie des Jahres 1978 und nicht von dem Dreck aus dem Jahr 1996. Das moderne Zeugs kommt mir nicht ins Haus. Ich wollte meinen Kindern die Serie meiner Jugend näherbringen.
Nachdem lange unklar war, wem die Rechte der Serie von 1978 eigentlich gehören, kam dann aufgrund von Fandruck im Herbst 2010 endlich die lang gesuchten Filme Fünf Freunde auf DVD und Blu ray heraus. Und siehe da: Die Filme funktionieren heute noch immer. Meine Kinder fieberten mit, lachten über Timmy (nein, wir kaufen keinen Hund). Schön waren auch die metallischen Soundeffekte der damaligen Zeit.
Meinen Respekt muss ich den Machern der deutschen Fanpage aussprechen. Ich habe stundenlang auf der Seite gelesen und bin in Erinnerungen geschwelgt. Vielen Dank für eure Mühe.
Schön war auch die Titelmusik der Serie. Ich konnte sie lauthals mitsingen und dies nach all den Jahren. Ich kannte als Kind freilich nur die deutsche Version, aber ich muss zugeben, auch die englische Originalversion hat was.
Ich hör schon wieder das Geschrei der Kollegen, wenn ich sie auf die neue TOMORROW FOCUS Media-Studie aufmerksam mache. Die neueste Erhebung zeigt, dass Android Apple iOS überholt hat und jetzt das am häufigsten genutzte Betriebssystem in Deutschland ist. Apple muss seine Vorherrschaft im Smartphone-Bereich erstmals abgeben. Während die Nutzung von Apple iOS als Betriebssystem bei 25,8 Prozent stagniert, stieg die Nutzung von Android im Vergleich zur letzten Erhebungswelle im April 2011 von 24,4 Prozent auf 31,2 Prozent an. Android ist damit das am häufigsten genutzte Betriebssystem Deutschlands.
Obwohl die Konkurrenz zwischen iOS und Android zum Glaubenskampf hochstilisiert wird, wird die ganze Sache nicht so heiß gegessen, wie sie gekocht wird. In Handy-Läden habe ich folgende Beobachtung gemacht: Die Leute kommen und wollen ein iPhone. Dann hören sie den Preis und das Gejammere geht los. Der Verkäufer schlägt ein billiges Android-Handy vor und – zack – das wird dann gekauft. Die Rolle, ob Apple-Politik und iTunes-Zwang spielt dabei keine Rolle. Hervorragende Android-Apps lassen sich übrigens auf der Plattform SmartAppFinder laden. Anders als im Market werden hier eine Qualitäts-Apps aufgenommen. Anschauen und selbst beurteilen.
TOMORROW FOCUS Media befragte 5.622 Personen im TOMORROW FOCUS Media Netzwerk zur mobilen Internetnutzung und kam zum Ergebnis: Mobiles Surfen nimmt weiter zu. Das mobile Internet setzt sich in Deutschland immer mehr durch. Mittlerweile sind knapp 35 Prozent der Deutschen mobil im Internet. Gleichzeitig ist der mobile Internetmarkt noch lange nicht gesättigt. Über 40 Prozent der Befragten planen die Nutzung des mobilen Internets in 2011. Während über die Hälfte der Deutschen bereits ein Smartphone besitzen, gewinnen auch Tablet PCs zunehmend an Bedeutung. Momentan nutzen 15 Prozent der Befragten ein iPad oder ein anderes Tablet. Ein Drittel der Befragten denkt zudem darüber nach, noch im kommenden Jahr ein Tablet anzuschaffen.
Auch interessant: Social Media & kostenlose Apps gewinnen weiter an Bedeutung. 42,4 Prozent der Befragten nutzen mindestens täglich Communities und Social Media-Plattformen über ihr Smartphone. Im Vergleich zu Januar ist dies eine Steigerung von knapp zehn Prozent. Auch die Bedeutung von mobilen Apps nimmt weiter zu. So gaben über drei Viertel der Befragten an, Apps gelegentlich oder regelmäßig zu nutzen. Gleichzeitig ist die Zahlungsbereitschaft für mobile Apps im vergangenen Jahr gesunken. Waren 2010 noch 35 Prozent der Befragten bereit für eine App zu zahlen, sind es heute nur noch 26,7 Prozent.