Kindergärten sollen künftig GEMA-Gebühren zahlen. Nachdem die Sache bei Twitter in den vergangenen Wochen rauf und runter lief, bekamen die Massenmedien davon Wind. Warum regen wir uns über die GEMA-Forderungen auf? Ich bin nicht unbedingt der beste Freund der GEMA, aber die Organisation macht genau das, wofür sie gegründet wurde: Sie vertritt die Rechte der Musiker und bringt den Musikanten da draußen ein paar Euro.
Die GEMA hat im Auftrag der VG Musikedition zu Weihnachten rund 36.000 Kindergärten angeschrieben und verlangt Geld für Kopien von Liederzetteln. 500 Kopien sollen 56 Euro plus Mehrwertsteuer kosten. Die Träger der Kindergärten sind von den Forderungen überrascht und nun beginnt das große Jammern. Wo soll das Geld herkommen?
Ich frag mich auch, warum Kindergärten kopierte Noten brauchen? Meine Kinder konnten im Kindergarten nicht Texte lesen, geschweige denn Noten lesen. Zur Klarstellung: Es ist super, wenn im Kindergarten gesungen und musiziert wird. Musikalische Früherziehung kann nicht früh genug einsetzen. Musik bereichert das Leben.
Bevor jetzt wieder ein Geschrei einsetzt: Wie wäre es, wenn die Kindergärten endlich ein Rahmenabkommen mit der GEMA schließen? Schulen oder auch Verbände haben es gemacht. Dann können sie Musik nutzen und keiner hat ein Problem. Ich zahl jetzt schon einen Obolus für Kleber, Papier, Bastelzeugs, Taschentücher usw. da kommt es auf ein paar Euro GEMA-Gebühr nicht an, bzw. vielleicht kann ich die internen Kosten anders verteilen. Ist es beispielsweise ein kirchlicher Kindergarten, so kann die Kirche einspringen, die sowieso GEMA-Gebühren für das Kopieren von Gottesdiensttexten zahlt.
Das einzige Problem ist vielleicht, dass sich Kindergärten endlich professionalisieren müssen.
Als Papa von zwei (ehemaligen) Kindergartenkinder musste ich über das amateurhafte Herumwursteln von Kindergärten immer den Kopfschütteln. Ein Beispiel war der traditionelle St. Martins-Umzug. Da wird aufwendig ein Pferd samt St. Martin organisiert, die Straße von der Polizei abgesperrt und zeitweise stand auch eine tragbare Lautsprecheranlage zum Mitsingen der Lieder zur Verfügung. Doch Pferd reitete irgendwo voran, die Kinder trotteten hinterher. Der Umzug wurde immer länger zu einer Art Lindwurm und nahm die Länge einer Fronleichnamsprozession ein. Die transportablen Lautsprecher wurde gleich nach der Brgüßung eingepackt und als man wieder zusammenkam und die Weihnachtswünsche anhören wollte, gab es keine Verstärker. Ein Teil des Kindergartenumzugs bummelte immernoch irgendwo in der Prämie herum, während die Streber ganz vorne mit dabei waren und schon Feuer machten. Jeder sang irgendwas vor sich hin: Mehr als die erste Strophe von Laterne, Laterne ging aber bei den meisten Papas und Mamas nicht.
Übrigens: GEMA-pflichtige Noten hätten da auch nichts gebracht, es war ja stockdunkel.
Weihnachten kommt, das ist gewiss. Und dieses Jahr liegt der Heilige Abend völlig zu meiner Überraschung am 24. Dezember. Also knapp etwas über einen halben Monat Zeit die Weihnachtsgeschenke zu besorgen. Das ganze Jahr habe ich eine Liste geführt und nun wird eingekauft.
Doch wo wird eingekauft? Ich liebe Shoppen, Klamotten anprobieren, hier und dahin zu laufen und mich beraten zu lassen. Doch auf den Trubel in der Landeshauptstadt München hab ich keine Lust. Ich mag mich nicht durch überfüllte Fußgängerzonen odre Kaufhäuser quälen oder mich mit genervten Verkäufern herumschlagen, die ihren Beruf nur als Job verstehen. Ich kaufe, wie die Jahre zuvor auch, im Internet.
Und auch da bin ich nicht allein, wie jetzt der Branchenverband BITKOM feststellte. Etwa 22 Millionen Deutsche werden in diesem Jahr Weihnachtsgeschenke im Internet kaufen. Das sind 57 Prozent mehr als im Vorjahr und entspricht knapp jedem dritten Bundesbürger ab 14 Jahren. Hinzu kommen weitere 17 Millionen, die Interesse am Online-Kauf von Präsenten haben, aber noch unentschlossen sind. Das ergab eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM.
Vor allem junge Menschen ordern ihre Weihnachtsgeschenke im Netz. In der Altersgruppe von 14 bis 29 Jahren gehen 44 Prozent im Internet auf Shopping-Tour. Auch jeder siebte Senior ab 65 Jahren kauft im Web ein (14 Prozent). Kleinere Unterschiede gibt es zwischen den Geschlechtern: Während 33 Prozent der Männer Präsente im Web ordern wollen, sind es bei den Frauen 29 Prozent. Überdurchschnittlich häufig kaufen Angestellte Weihnachtsgeschenke im Web (41 Prozent), bei den Arbeitern sind es lediglich 29 Prozent.
Das passt zu einer Meldung von mir, dass die Geschäfte ins Web wandern. Wer nicht bei seinen Kunden online ist, der versäumt sein Geschäft und das Geschäft der Zukunft. Verraten wird allerdings nichts, was ich denn zu Weihnachten kaufe. Nur soviel: Die Gattin und ich haben ausgemacht, dass es bei uns nur was Kleines werden wird. Nun ja, ein Diamantring kann auch recht klein sein.
Fischdosen haben etwas von meiner Jugend. Meine Frau erzählte, dass es bei ihrer Familie früher zum Abendessen zwei Fischdosen gab. Und auch heute schätzt sie ab und zu den Inhalt einer Blechdose. Bei mir zu Hause mochte die Fischdosen mein Vater. Wenn wir heute Fischdosen beim Supermarkt kaufen („Es empfiehlt sich immer, etwas Appel im Hause zu haben“ – ja, ja ein Kind der Werbung) können wir unter zahlreichen Sorten wählen. Curry, Senf, Sahne usw. Das gab es früher nicht. Bei uns zu hause gab es standardmäßig drei Sorten: Tomaten-Sauce, mit Champignons oder die voll exotische Variante Balkan mit Paprika und Mais. Da gab es obendrein das Zitat meines Vaters: „Esse ich einen Fisch oder eine Gemüseplatte?“.
Die Auswahl an Fisch in meiner Jugend war auch begrenzt. Nicht, weil es keinen gab, sondern weil Fischessen nicht so in unserem Haushalt angesagt war. Natürlich gab es die Forelle, entweder nach Art Müllerin, aber meist Forelle blau. Als Kind bekam ich noch eine Schillerlocke mit den Worten: „Iss die ganz auf, die war teuer!“ Dann noch so Sachen wie Brathering (am besten englisch ausgesprochen mit th) und den Rollmops.
Gut, dass diese Zeiten vorbei sind. Heute ist Fisch ein großer Bestandteil unserer Küche: Ich liebe Doraden mit Knoblauch und alle anderen Arten von Fisch, Schalentieren und Meeres- See- oder Flussbewohnern. Muscheln, Mann wie genial sind eigentlich Muscheln. Bei einem Aufenthalt in Kopenhagen verbrachte ich zwei Stunden beim Frühstück, um mich durch alle Arten von Heringssalaten beim Hotelfrühstück zu fressen (ja, ich muss es so sagen). Fisch ist genial, obwohl meine Erfahrungen mit Fischern eine andere Geschichte ist, die ich hier nicht ausbreiten muss.
Fischdosen gibt es heute auch noch, aber ich mag sie immer noch nicht so. Bis auf die Kieler Sprotte – und da gab es früher schon die Diskussion, ob ich den Kopf mitessen darf oder nicht. Ich hab ihn gegessen.
Lego ist meine Welt – die bunten Steine begeistern bei uns die ganze Familie. Jeder hat seine eigene Lego-Welt gefunden: Und natürlich sind wir Fan der Videogames von Lego, wobei Star Wars am besten im Familienranking abschneidet, das habe ich ja in meinem Blog bereits geschrieben.
Nun schlägt Lego ein neues Kapitel auf und eröffnet ein Lego Universe. Ich bin skeptisch, ob das Spiel mich vom Hocker haut. LEGO Universe ist das erste Massen-Mehrspieler-Online-Gemeinschaftsspiel (MMOG), das auf dem LEGO-Spielspaß basieren soll. Die Versionen von LEGO Universe gibt es für PC und Mac. Ich habe hier mal die Trailer zusammengestellt, die vom Publisher LEGO Group bereit gestellt wurden. Ein Video zeigt, wie der Charakter-Editor funktioniert, welche verschiedenen Charakter-Klassen es gibt und was für atemberaubende Objekte sich mithilfe der virtuellen LEGO-Steine erstellen lassen. Außerdem gibt es noch zwei neue Gameplay-Videos direkt aus dem Spiel. Das erste zeigt eindrucksvolle Bauwerke, die innerhalb kurzer Zeit von Spielern erstellt wurden. Im zweiten Video sieht man, wie sich LEGO-Fans für ein spannendes Abenteuer in LEGO Universe zusammenschließen.
Zumindest die Zielgruppe, mein Sohn, zeigte sich sehr interessiert und will gleich ausprobieren. Klar, es ist besser, wenn er Lego Universe spielt als wenn er bei WOW einsteigt. Dennoch bin ich bei MMOG spektisch und werde daher dabei sein, wenn er die virtuelle Welt betritt. Die Möglichkeiten, die das Spiel bietet, sind auf jeden Fall fantastisch – ob es ausreicht, den ähnlichen Spielspaß wie Lego Star Wars zu bringen, muss sich zeigen. Ich bin gespannt.
Die Urkunden zu den Bundesjugendspielen mit Köhler-Unterschrift werden nicht mehr ausgegeben.
Es wird Zeit, dass wir einen neuen Bundespräsidenten bekommen. Der Rückritt von Köhler hat die Gemüter beschäftigt. Ich möchte eine neue Perspektive anbringen: Viele Kinder sind über den Rücktritt von Horst Köhler stocksauer. Das hat keine politischen Gründe, sondern ganz einfach: Sie bekommen ihre Ehrenurkunde zu den Bundesjugendspielen nicht.
Die Ehrenurkunden zu den Bundesjugendspielen werden vom Bundespräsidenten unterschrieben und da wir den Bundeshorst nicht mehr haben, darf seine Unterschrift auch nicht mehr verwendet werden. Die tausendfach gedruckten Urkunden wandern ins Altpapier und die sportbegeisterten Schüler bekommen im Moment keine Urkunde. Danke liebe Politik für diese Motivationsbremse.
Wie es auf der offiziellen Seite der Bundesjugendspiele heißt, gilt derzeit folgende Anordnung: „Ehrenurkunden mit der Unterschrift des Bundespräsidenten a.D. Horst Köhler können nicht mehr vergeben werden. Neue Ehrenurkunden können voraussichtlich ab Mitte September 2010 geordert und an die Teilnehmenden nachgereicht werden. Sieger- und Teilnahmeurkunden können weiterhin ausgegeben werden.“
Also Mitte September gibt es wieder Ehrenurkunden, dann mit der Unterschrift des neuen Bundespräsidenten. Was dauert denn da so lange? Die Wahl des neuen Präsidenten wird ratz fatz geschehen und dann hat die Druckerei die Unterschrift. Über Nacht könnten die Urkunden gedruckt sein und Anfang nächster Woche verschickt werden. Das wäre eine schöne Geste an die Jugendlichen. Aber die sind nicht wichtig, die haben ja Zeit bis September.
Seit fast acht Jahren ist unser Steiff-Teddy täglich in Gebrauch. Mein Sohn liebt ihn abgöttisch. Der Bär hört auf den Namen Molly und ist Teil der Familie. Molly muss überall mit hin, denn Molly gibt Sicherheit und Vertrauen. Der Sohn schläft mit seinem Bär ein und wenn Sohn durchs Haus wandert, dann wird Molly locker unter den linken Arm geklemmt. Wenn der Bär einmal nicht da ist, gibt es zwar Molly 2, aber der Orginal-Molly ist einfach die Nummer eins. Problematisch wird es, wenn Molly mal ins Krankenhaus muss. Die Nähte des braunen Gesellen lösen sich und es bedarf einer Notoperation. Mal sehen, wie die Familie auf diesen Notstand von Steiff 019678 – Molly Teddybär, kastanie, 28 cm reagiert.
Neulich hatten wir uns den Film über Margarete Steiff aus dem Jahr 2005 angeschaut:Margarete Steiff Die Erfinderin der kuscheligen Wesen war die körperbehinderte Margarete Steiff. Ihr ebenso beeindruckendes wie auch kraftvolles Leben hat Regisseur Xaver Schwarzenberg mit Heike Makatsch in der Titelrolle verfilmt. Unserer Familie hat der Film Spaß gemacht, für den Sohn kamen aber eindeutig zu wenig Bären vor. Was aber schön dargestellt wurde: Der Bär ist ein Qualitätsprodukt und diese Qualität hat ihren Preis.
Ich selbst habe mich auch in einen Steiff-Bären verliebt. Ich geb es ja zu. Modedesigner Karl Lagerfeld hat nach seinem Abbild einen Teddybären für den traditionsreichen Stofftier-Hersteller entworfen. Ich find den Lagerfeld-Bären absolut cool. Er ist für die Vitrine, aber nicht zum Spielen. Jetzt brauch ich nur noch eine Finanzierungsmöglichkeit. Der Teddy ist 40 Zentimeter groß und wurde in Handarbeit aus weißem Alpaka gefertigt. Von dem Schmusetier gibt es 2500 Exemplare, die für 1000 Euro erhältlich sind. Wer einen bestellen will, der klickt hier: 657726 – Steiff – Limitierungen – Teddybär Karl Lagerfeld – 40 cm schwarz/weiß
Wohin gehts in den Urlaub? Als Freiberufler muss es mir genau überlegen, wenn ich in den Urlaub fahre, denn die Kohle muss verdient sein. Aber wenn ich mich umschaue, sind die Deutschen ein reiselustiges Völkchen. Ich hab sogar eine halbwegs aktuelle Statistik gefunden.
Trotz Wirtschaftskrise will jeder zweite Deutsche auch im Krisenjahr 2010 in den Urlaub fahren. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Instituts UMA Unister Market Research & Analysis unter rund 1000 Teilnehmern für das Online-Reisebüro ab-in-den-urlaub. 41 Prozent planen jedoch weniger Geld auszugeben als im vergangenen Jahr: 26 Prozent möchten generell eine billigere Reise buchen, 15 Prozent wollen die Reisekosten durch eine Urlaubsverkürzung senken. Nur 10 Prozent verzichten in diesem Jahr ganz auf eine Urlaubsreise. Auf die Frage, ob Reisen öfters privat oder aus beruflichen Gründen stattfinden, sagten 54 Prozent der Teilnehmer, sie würden „ausschließlich privat“ verreisen, 31 Prozent „vorwiegend privat“. 12 Prozent reisen gleichermaßen häufig privat oder beruflich. Drei Prozent verreisen fast nur aus beruflichen Gründen.
Die Studie untersuchte auch das Buchungsverhalten der Verbraucher in Deutschland. So suchen 14 Prozent der Befragten ein Mal im Monat nach günstigen Reiseangeboten im Internet. Mehrmals im Monat sind 23 Prozent der Befragten auf Angebotssuche, 35 Prozent schauen seltener als ein Mal pro Monat nach Reiseschnäppchen.
Ich würde gerne mal wieder nach Schottland zum Kopf freibekommen. Aber vielleicht bleib ich dieses Jahr einfach nur im Garten in der Hängematte mit iPad und viel Musik. Wohin gehts bei euch?
Ostern ist ein wichtiges christliches Fest, aber Gott sei Dank noch nicht zu einer Geschenkeorgie wie Weihnachten verkommen. Dennoch wird bei uns zu Ostern eine Kleinigkeit verschenkt. Die bessere Hälfte steht zum Beispiel auf die Schokoeier von Lindt, die sie aber dieses Jahr nicht (!) bekommen wird, weil ein Familienfest naht.
Dennoch: Besonders Kinder kommen zu Ostern nicht zu kurz. Was der Osterhase für sie dieses Jahr ins Nest legt, ermittelte das Online-Kaufhaus www.shopping.de anhand der meist gestellten Suchanfragen unter mehr als einer Million Produkten. Ergebnis: Wie im Vorjahr sind Video- und Computerspiele ganz vorn, neu ist aber die Renaissance traditioneller Familien- oder Kinder-Spiele. Absolute Renner sind beispielsweise der Lego-Baukasten Star Wars, der gelbe Kuschelbär Winnie Pooh oder der knopfäugige Zhu Zhu Hamster. Ermittelt wurden die Top-10 Ostergeschenke aus monatlich über 250.000 Suchanfragen. Jene Produkte, welche in den vergangenen sechs Wochen mit mehr als 25 Prozent überdurchschnittlich häufig gesucht wurden, sind in der Regel die, die als Geschenke zu Ostern bestellt werden. Bei Lego Star Wars muss ich der Statistik recht geben. Sohnemann besteht auf den LEGO Star Wars – 8092 Lukes Landspeeder und will zudem New Super Mario Bros..
Top 10 der beliebtesten Ostergeschenke der Deutschen
Dementsprechend sind die beliebtesten Oster-Geschenke der Deutschen Spiele für die Playstation 3 sowie die Nintendo DS und die Wii-Spielekonsole. Auf diese drei Technik-Produkte entfallen alleine 44 Prozent aller Suchanfragen. Neu ist der starke Anstieg traditioneller Kinder- und Familienspiele. So ist der Lego Star Wars Baukasten auf Platz vier der meist verschenkten Ostergeschenke (12 Prozent aller Oster-Geschenke), gefolgt von der guten alten Barbie-Puppe (11 Prozent) sowie den Gesellschaftsspielen (Brettspiele etc.; ebenfalls 11 Prozent). 6 Prozent aller ermittelten Oster-Geschenke entfallen auf die Yu-Gi-OH-Mangas. Beliebt ist auch die Baby Born-Puppe (5 Prozent) und der Winnie Pooh-Bär (4 Prozent). Platz 9 und 10 entfallen auf Fisher-Price-Produkte (4 Prozent) sowie auf den knopfäugige Zhu-Zhu-Hamster (3 Prozent). Die letztgenannten Produkte wurden 2010 insgesamt 30 Prozent stärker gesucht als noch vor einem Jahr. Üblicherweise werden Ostergeschenke am Oster-Sonntag verschenkt, bei uns auch.
Heute mein persönlicher Beitrag zum Tag der Archive. Vergangenheitsbewältigung gehört zu jeder Nation. Und wer hat als Kind seine Großeltern gefragt: Was hast du denn im Krieg gemacht? Ahnenforschung der besonderen Art ist seit kurzem möglich, darauf stieß mich vor kurzem mein Kollege Dieter. Ancestry.de bietet auf einer Unterseite eine der umfangreichsten Sammlungen an militärhistorischen Informationen für die Ahnenforschung, Militärforschung und alle Geschichtsinteressierte. Diese Website, die in Kooperation mit dem Bundesarchiv entstand, enthält rund 3 Millionen Namen. Sie widmet sich dem Thema: Soldatenlisten (Offiziere, Unteroffiziere) und Militärhandbücher der deutschen Armeen, 1600-1914.
War mein Ur-Ur-Großvater ein hoher Offizier? In welchem Regiment hat er gedient, an welchem Standort, welche Auszeichnungen und Orden hat er erhalten? Antworten auf diese Fragen, wertvolle Informationen zu meinen Vorfahren und vieles mehr finde ich hier. Dabei geht die Suche bis ins Jahr 1600 zurück. Diese Sammlung besteht aus 251 militärischen Büchern mit Listen militärischer Offiziere und anderen Details der militärischen Organisation der deutschen Armee und der Vorgängerstaaten. In diesen Soldaten- bzw. Offizierslisten gibt es interessante Informationen wie zum Beispiel: Familiennamen, Regimentszugehörigkeit, Standort, Auszeichnungen, Beförderungen und teilweise auch Geburts- und Wohnortdaten. So kann ich gegebenenfalls als alte Fotos und Zeichnungen aus Familienbesitz mit neuem Leben erwecken, wenn ich mehr über die abgebildeten Personen in Uniform erfahre. Der Leitfaden für die ersten Schritte auf der Website sollten Interessierte lesen, denn es hilft bei der Bedienung der umfangreichen Datenbank.
Zudem ist die Website mit interessanten anderen Datenbanken verknüpft, wie:
Kriegsranglisten und -stammrollen des Königreichs Bayern, 1. Weltkrieg 1914-1918
Diese Datensammlung enthält die Kriegsstammrollen von Soldaten, die während des 1. Weltkriegs (1914-1918) in militärischen Einheiten Bayerns gedient haben. Diese Kriegsstammrollen enthalten folgende Informationen: Name des Soldaten, Rang, Geburtsdatum, Geburtsort und Namen der Eltern. Die erste Ausgabe enthält ca. 1,7 Millionen Aufzeichnungen für die Infanterie, Kavallerie, höhere Stäbe, und das Bayerisches Kriegsministerium.
Deutsche Verluste im Deutsch-Französischen Krieg, 1870-1871
Diese Datenbank enthält 248 Listen von Offizieren und Soldaten der deutschen Armee, die im Deutsch-Französischen Krieg entweder starben, verletzt oder vermisst wurden. Diese Listen wurden in Berlin während dem Krieg fast täglich veröffentlicht. Sie wurden später in einem einzigen Band kompiliert und repräsentieren eine fast vollständige Aufzeichnung der deutschen Todesfälle und Verletzten in diesem Krieg.
Hannoversche Verluste im Russlandfeldzug, 1812-1813
Im Jahr 1812 drangen die Franzosen im Verlauf der Napoleonischen Kriege in Russland ein. Diese Datenbank enthält Listen von ungefähr 2000 deutschen Soldaten aus der Gegend von Hannover, die starben oder vermisst wurden, als sie mit Napoleons Großer Armee in Russland fochten. Zu den Informationen über die Soldaten gehören: Name, Regiment, Rang, Geburtsort oder letzter Wohnort und Informationen über ihre Gefangenschaft, ihr Verschwinden oder ihren Tod.
Militär-Adressbuch (Taschen-Rangliste) aller im Bezirke des VII. Armeekorps wohnenden Offiziere, Sanitätsoffiziere, Veterinäroffiziere und höheren Militärbeamten des Beurlaubtenstandes, 1910
Einfach mal reinklicken und in der Vergangenheit forschen. Ich fand es sehr interessant sich im Web 2.0 Zeitalter mit Geschichte zu beschäftigten.
Was schenken die Deutschen eigentlich zum Valentinstag? Das analysierte jetzt das große Verbraucherportal http://www.preisvergleich.de. Berücksichtigt wurden die in den vergangenen vier Wochen besonders häufig eingegebenen Produkt-Suchanfragen, die mindestens 25 Prozent über dem für das Jahr üblichen Niveau liegen.
Valentinstagsgeschenke der Deutschen
Das Ergebnis:
Das Jette Joop Valentinsherz sowie die Valentin’s Swatch Armbanduhr haben klar die Nase vorn mit den Plätzen eins und zwei. Ganz vorne stehen auch Blumen (Platz 3) und Dekorationsmaterial (4). Es folgen Parfüms (5), Grußkarten (6), Kochbücher (7), Hotels für Städtereisen (8), Valentinsboxen (9) und diverse meist kitschige Herzprodukte (10). „Viele Paare möchten zum Valentinstag nicht mehr Teddys oder rosafarbene Herzen verschenken. Daher greifen die Kunden gern auf hochwertigere Produkte wie Schmuck zurück oder gestalten kreative und individuelle Geschenke selbst“, so Rüdiger Biebl, Portalmanager von preisvergleich.de in einer Mitteilung.
Und ich? Was schenke ich? Schmuck, wäre eine Überlegung. Uhr braucht die Dame des Herzens nicht mehr. Blumen sind immer möglich. Parfüm hab ich mich schon mal vergriffen und die Holde mag den Duft nicht (erinnert wohl an jemanden anderen) und der Rest ist auch nicht so toll.
Also muss ich kreativ sein. Habt ihr Tipps für mich?