Archive for the ‘Familie’ Category

Legoland Saison 2014 ist zu Ende – schön wars

12. November 2014
Aus und vorbei - die Legoland Saison 2014 ist zu Ende.

Aus und vorbei – die Legoland Saison 2014 ist zu Ende.

Mit dem 2. November endete die Saison 2014 im Legoland Günzburg und ich war natürlich bis zum Schluss mit meiner Familie dabei. Als Lego-verrückte Besitzer einer Jahreskarte war dies für uns Ehrensache, denn uns macht dieser Freizeitpark gehörig Spaß.
Im Grunde ist der Ablauf bei einem Besuch eine Art Ritual. Der Start ist immer gleich. Jedes Mal wird vor dem Park ein Familienselfie geschossen mit dem großen Legoland-Logo im Hintergrund. Die Variante ohne Kinder wird dann meist in Facebook und Co veröffentlicht, um Flagge zu zeigen. Nach dem Eintritt ist der erste Gang zur Lego Boutique, um neue Klamotten anzusehen. Das war am Saison-Ende eine Enttäuschung. Der Store sah aus, wie in besten Sozialismus-Zeiten. Der Laden war leer, es gab kaum Waren zu kaufen. Ein paar Baby-Klamotten und das war es auch schon. Aber aus dem Baby-Alter sind wir raus.


Dann teilt sich die Familie meist auf. K2 verbringt mit meiner Frau den Tag in den diversen Achterbahnen und K1 und ich streifen umher. Natürlich war es Ehrensache dem Lego X-Wing-Fighter einen letzten Gruß abzustatten. Ein Jahr lang stand dieses monumentale Raumfahrzeug aus der Star Wars-Reihe im Legoland Günzburg. Nun wird er abgebaut und zieht weiter. Ich habe mehrmals über den Fighter gebloggt, also kann ich mir es an dieser Stelle sparen. Aber nur soviel: Es war schön, das Ding mal live in Deutschland zu sehen.

Freilich trifft sich die Familie beim obligatorischen Besuch der Lego-Fabrik wieder. Dabei geht es uns nicht mehr um den Film, den wir auswenig können. Ein neuer Film wäre längst mal fällig. Es geht uns als Lego-Sammler um den besonderen Sammlerstein, den es am Eingang zur Fabrik für jeden Besucher kostenlos gibt. Wir haben schon eine ganze (Lego-)Kiste voller dieser kostbaren Sammlersteine. Raus aus der Fabrik, rein in die Eisenbahn, die uns einmal quer durchs Legoland bringt.

Dieses Mal am Saisonende war die Ansprache im Zug etwas kürzer als sonst. Wir hielten zwar an der X-Wing-Fighter-Halle, aber eine Erklärung gab es nicht. Für uns als Profis kein Problem, jemand der zum ersten Mal den Freizeitpark besucht, sicher eine Enttäuschung.

Dann kommen immer der Drehturm und die neue Attraktion Grab der Pharaonen an die Reihe. Hier wird genau notiert, wie hoch der familieninterne Highscore liegt. Im Pharaonengrab muss auf Lichter geschossen werden. Den Punktestand kann man im Wagen ablesen und am Ende gibt es am Ausgang die gesamte Score-Liste. Dieses Mal war ich mehr mit Filmen beschäftigt und weniger mit Schießen.

Eigentlich eine Kleinkinder-Attraktion ist die Safari-Tour mit Jeeps auf Schienen. Aber K1 und ich haben diese Tour schon immer gemacht und wir werden immer wieder machen, immer wieder, immer wieder.


Mir gefällt das Legoland Günzburg, wie man an diesem Blogpost unschwer erkennen kann. Im nächsten Jahr geht es wieder am 5. April. Als neue Attraktion wird es wohl etwas aus Lego City Undercover geben. Erste Hinweise gibt es dazu auf der Website. Wir lassen uns überraschen und sind auch 2015 wieder dabei. Versprochen!

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25 Jahre Maueröffnung – meine persönlichen Erinnerungen

9. November 2014

Es werden große politische Reden zum 25jährigen Jubläum der Maueröffnung gehalten und das ist auch gut so. Ich brauche dazu keine staatstragenden Worte zum 9. November beizusteuern, das machen andere besser als ich. Nur ein paar persönliche Erinnerungen, nicht mehr, nicht weniger.
Zum 20. Geburtstag dieses denkwürdigen Ereignisses habe ich ausführlich gebloggt, wie ich die Nacht vom 9. November erlebt habe. Doch wie ging es weiter? Wochen später besuchte ich Berlin. Wie ein Schwamm saugte ich den Geist der Freiheit auf. Es waren die großen Tage der Mauerspechte. Ganze Heerscharen pilgerten zur Mauer und schlugen mit stählernden Hämmern Steine aus der barbarischen Grenze, die eine Nation teilte. Auch ich konnte mich nicht zurückhalten und schlug mir ein paar Brocken aus dem antifaschistischen Schutzwall der DDR-Verbrecher. Einen davon schenkte ich meinen Vater, dessen Familie aus der DDR geflohen war. Dabei hatte mein Vater Tränen in den Augen, als er mein Geschenk annahm. Die Geste hätte nicht größer sein können. Es hat ihm sichtlich viel bedeutet.
Während meines Berlin-Aufenthalts hatte ich kaum geschlafen, ich wollte die Stimmung des Aufbruchs in der Stadt genießen, sie selbst spüren. Mit meiner Nikon spazierte ich durch Berlin, immer auf der Suche nach Motiven. Am Nachmittag hatte ich so ein Motiv vor der Linse. Ich beobachtete einen besonderen Mauerspecht. Es war ein älteter Herr mit Brille und Hut. Er wollte ein Stück farbigen Mauerstein herausschlagen, kam aber nicht an die gewünschte Stelle. Er fragte eine junge Dame, ob sie ihn unterstützen könne. Und die Berlinerin half dem Herrn. Diese Szene musste ich auf Analogfilm T-Max 3200 festhalten.

Ein Mauerspecht der besonderen Art. Foto: Lange

Ein Mauerspecht der besonderen Art. Foto: Lange

Von der Mauer war ich fasziniert. Den Todesstreifen bin ich immer wieder abgeschritten. Dieser unmenschliche Riss durch unser Land, der auch meine Familie zerriss. Die Mauer, die die Bürger der DDR einsperrte, bekam Risse. Die Risse wurden zu Löchern und ich machte mir einen Spaß durch die Löcher zu fotografieren. An einem Mauerstück entdeckte ich sogar einen Schriftzug Liberty for China. Die blutige Niederschlagung des chinesischen Studentenaufstands durch die Dreckskommunisten war Gott sei Dank kein Vorbild für die deutsche friedliche Revolution. Ich machte ein Foto von dem Mauermotiv.

Liberty for China in der Mauer. Foto: Lange

Liberty for China in der Mauer. Foto: Lange

In der nächsten Nacht streifte ich wieder an der Mauer entlang. DDR-Bauarbeiter kamen zu später Stunde mit schwerem Gerät und rissen die Mauer niededer. Mit Kränen wurden die Mauerstücke angehoben, auf Lkws gepackt und abtransportiert. Ich beobachtete die Szenerie und ich genoss das Ereignis. Wir waren ungestört: Nur die Bauarbeiter und ich. Natürlich schoss ich von dem Abriss und Abstransport einige Fotos und zog mich am frühen Morgen müde in meine Unterkunft zurück.
Zuhause wieder in Bayern entwickelte ich die Filme und machte in meinem heimischen Schwarzweißlabor Abzüge. Und beim Trocken der Bilder an einer Wäscheleine erkannte ich erst, welches Glück ich mit meinen Motiven hatte. Die Mauer vom Tage mit der Aufschrift Liberty für China hatte ich zufällig auch in der Nacht fotografiert. Völlig ungeplant stand ich mitten in der Nacht an der gleichen Stelle und lichtete das Motiv ab. Es muss also einen Fotogott geben.

Liberty for China wird nachts abtransportiert. Foto: Lange

Liberty for China wird nachts abtransportiert. Foto: Lange

YouTuber bringen meine Kinder zu Neuschwanstein

23. Oktober 2014

Auf einmal interessieren sich meine Kinder für König Ludwig II. und Schloss Neuschwanstein, für Richard Wagner und seine Musik. Was ist bloß passiert? Sie sind nicht durch eine Gehirnwäsche von mir gegangen, obwohl es mich als Wagner-Fan schon gefreut hätte. Nein, meine Kinder haben YouTube geschaut und dort ist der Kultur-Funken auf sie über gesprungen.
Meine Kinder haben auf ihren iPod touchs die YouTube-Kanäle von Dner und Ungespielt abonniert, weil sie die Let’s play-Videos der beiden Halbwüchsigen verfolgen.
Für Leute über 40 Jahre als Erklärung: In Let’s play-Videos spielen Gamer ein Videospiel durch, kommentieren es und filmen das ganze Geschehen dabei. Dann werden die Folgen zu YouTube hochgeladen und die riesige Fangemeinde verfolgt gebannt die Aktionen, darunter auch meine Kinder. Durch Millionen Klicks bekommen die YouTuber interessante Einkommen durch die Werbeschaltungen von Google – ein interessantes Geschäftsmodell bei Content, der gut ankommt.
Auf jeden Fall hatten die beiden YouTuber Dner und Ungespielt eine gute, sehr gute Idee. Sie fuhren mit ihren Longboards – eine spezielle Art von langem Rollbrett (so nannte man es in meiner Jugend) von Sylt zum Schloss Neuschwanstein. 40 Tage dauerte die Reise und die beiden wurde frenetisch von Fans (und Medien) begleitet. Dabei filmten sie sich und erzählten von ihren Erlebnissen. Und meine Kinder waren dabei. Keine Folge wurde verpasst von den Erlebnissen der beiden. Beide kamen absolut authenisch bei meinem Nachwuchs an und glaubhaft. Es war nicht inszeniertes Fernsehen von TV-Redakteuren, sondern echt. Und als Dner und Ungespielt in Neuschwanstein ankamen und über Schloss, König und Wagner philosophierten, war auf einmal das Interesse geweckt. Bei einem Urlaub im Allgäu konnte ich meine Kinder nur bedingt für Kultur begeistern und jetzt fragen sie, wann wir wieder ins Allgäu fahren. Vielen Dank Dner und Ungespielt.

Smartphone ersetzt den Diaabend (leider)

1. September 2014

Jetzt beginnt die Zeit, in der alle wieder aus dem Urlaub zurückkehren. In den alten Zeiten konnte ich mich darauf verlassen, dass in ein, zwei Wochen Einladungen zu Diaabenden ins Haus flatterten. Damals konnte ich mich entscheiden, ob ich die stundenlange Qual von ambitionierten Hobbyfotografen auf mich nehmen wollte, oder ob ich einfach kniff. Ausreden gab es viele, wie an diesem Abend haben wir leider keine Zeit oder das Kind ist krank geworden oder meine Schwiegermutter feiert Geburtstag.
Doch mit dem guten, alten Zeiten ist es vorbei. Das Smartphone ist schuld daran. Die Leute machen heute ihre Urlaubsfotos mit dem Smartphone. Die Kompaktkamera ist nahezu abgelöst durch die Megapixel-Auflösung der Smartphone Kameras. Und damit beginnt das Problem: das Smartphone ist immer dabei. Und ich habe keine Chance, den Urlaubsbildern am Smartphone zu entgehen. Kaum treffen sich Freunde auf der Straße, schon zückt einer sein Smartphone und quält mich mit den Urlaubsbilder vom jüngsten Urlaub. Und da die meisten mit dem Smartphone nicht fotografieren können, erleide ich Qualen. Noch schlimmer ist es, wenn ich im Hochformat-Smartphone querformatige Bilder anschauen muss. Übrigens, es heißt in der Fotografie Hochformat nicht hochkant – hochkant ist beim Schreiner/Tischler.

Na, in welcher Stadt war ich im Urlaub?

Na, in welcher Stadt war ich im Urlaub?

Leute, ich will eure schrecklichen Bilder vom Gardasee, Kroatien oder aus der Toskana nicht sehen. Ich will auch nicht wissen, hinter welcher Ecke der Eiffelturm zu sehen wäre oder warum man mit einem kleinen Blitz vom Smartphone nicht den ganzen Hamburger Hafen ausleuchten kann. Solchen Leuten würde ich gerne das Smartphone einfach wegnehmen durch ein klassisches Telefon ersetzen. Und zudem den Leuten noch ein absolutes Fotografierverbot erteilen.
Ich will wieder zurück zu den alten Diaabenden bei Freunden, bei denen es wenigstens zu qualvollen Bildern einen Käseigel oder eine Schinkenplatte zu essen gab.

Nach New York zieht es viele.

Nach New York zieht es viele.

Zum Thema Urlaub passt folgende Meldung, die mich gerade erreichte. Der führende Reisegroßhändler Tourico Holidays hat das Buchungsverhalten seiner europäischen Kunden analysiert und herausgefunden, dass Reisen in die USA immer beliebter werden. So ist New York mit 8% der Buchungen vom dritten auf den zweiten Platz der meistbesuchten Städte gestiegen und liegt bei den Buchungen nun fast gleichauf mit Paris, in das ebenfalls 8% reisen wollten. Also werde ich wohl Smartphone-Fotos von NYC und Paris in den folgenden Wochen sehen. Auf den Plätzen drei und vier der beliebtesten Städte liegen London mit 7% (im Vorjahr noch auf Platz 2) und Amsterdam mit 4%, das sich somit vom sechsten Platz auf den vierten verbessert hat. Neu in der Top 5 ist auch Las Vegas, ebenfalls mit 4% der Buchungen, das von Platz 10 auf Platz 5 gestiegen ist. Las Vegas ist übrigens eine eigene Welt entweder liebt man es oder man hasst es. Auf keinen Fall darf man Vegas ernst nehmen.

Keinesfalls ernst nehmen: Las Vegas

Keinesfalls ernst nehmen: Las Vegas

Orlando hat sich vom 15. auf den 12. Platz verbessert. Herausgefallen aus der Top 5 der beliebtesten Reiseziele im Vergleich zum Vorjahr sind Rom, das vom vierten auf den neunten Platz gefallen ist und Madrid, das sich jetzt, nach dem fünften Platz in 2013, auf dem achten Platz befindet.
Die Experten von Tourico Holidays vermuten als Grund für die steigende Beliebtheit Nordamerikas, dass die USA als Reiseland immer günstiger werden. Allerdings haben sich die Herrschaften nicht zum Thema Einreise geäußert. Ich liebe die USA, aber die Einreise erinnert mich an beste DDR-Zeitem. Noch 2013 mussten Besucher für eine Übernachtung in New York City im Schnitt 227 US-Dollar bezahlen, aktuell sind es noch 219 US-Dollar. In Las Vegas fielen die Preise von 123 US-Dollar auf 117 US-Dollar und in Orlando von 98 US-Dollar auf 81 US-Dollar für eine Übernachtung.
Die führenden Quellmärkte sind für den Reisegroßhändler Spanien, UK, Italien, Deutschland und Rumänien in 2014. Das größte Wachstumsplus kam jedoch aus anderen Märkten. Die Buchungen aus Frankreich sind um 30% gestiegen, die aus der Schweiz sogar um 63%.
Für die Auswertung hat Tourico Holidays die Daten aus den ersten beiden Quartalen aus 2013 und 2014 miteinander verglichen. Das Unternehmen ist im Reisegroßhandel führend in der Verarbeitung großer Datenmengen. Aktuell erhält der Reisegroßhändler täglich 90 Millionen Suchanfragen von fast 5.000 Kunden und wiederum deren Klienten aus über 100 Ländern weltweit.

Nicht Venedig, sondern Las Vegas zeigt das Bild.

Nicht Venedig, sondern Las Vegas zeigt das Bild.

#ALS – Meine Ice Bucket Challenge

25. August 2014

Die Amyotrophe Lateralsklerose (Abkürzung: ALS) ist eine degenerative Erkrankung des motorischen Nervensystems. Das ist eine ernste Sache und ich habe mir lange überlegt, ob ich bei der Ice Bucket Challenge mitmachen soll. Nachdem ich ja massiv als Spielverderber bei der Social Beer Challenge im Frühjahr beschimpft wurde, bin ich bei solchen Hypes sehr skeptisch. Ich stehe weiterhin zu meiner ablegenden Haltung zur Beer Challenge. Bei der Ice Bucket Challenge sehe ich es anders. Es geht um ein ernstes Anliegen und wenn die Ice Bucket Challenge zu Spenden führt und die Krankheit ins Bewusstsein rückt, dann halte ich es für eine gute Sache.
Ich selbst habe kein Familienmitglied, das an ALS erkrankt ist. Mein einziger wirklicher Kontakt war vor Jahren bei einer schweren Krankheit meines Sohnes. Es stand auf Messers Schneide und Gott sei Dank ist alles gut für meinen Sohn verlaufen. Während der bangen Stunden lernte ich im Krankenhaus eine Familie kennen, deren Tochter an ALS erkrankt war. Das arme Kind wurde schwächer und schwächer. Ich sah, wie Kind und Eltern litten und keinen Ausweg wussten. Das schmerzte mich sehr. Und ich werde natürlich spenden.
Zurück zur Challenge: Ich wurde von Fleischermeister Ludger Freese nominiert und habe die Herausforderung mit Lego Star Wars-Figuren angenommen. Aber seht selbst in dem kleinen Video:

Und nachdem es so Sitte ist, habe ich auch drei Kollegen nominiert. Wie immer gilt, haben die 24 Stunden Zeit um zu spenden oder sich einen Kübel Eiswasser über den Kopf zu schütten – oder einfach beides.
Thomas Gerlach – er ist ein langjähriger Freund und Arbeitskollege. Mit ihm arbeite ich seit Jahren zusammen.
Armin Gross – er ist Hotelier des Allgäuer Hotels Prinz Luitpold Bad in Bad Hindelang. Ich habe vor kurzem in dem fabelhaften Hotel Urlaub gemacht.
Claus Böbel – er ist Metzger in Franken und verkauft seine Waren über seinen Webshop. Ich bin gerne Kunde bei ihm.

Persönlicher Nachruf James Garner – wie Detektiv Rockford mir den Anrufbeantworter brachte

20. Juli 2014

Woher rührt meine Technikbegeisterung? Es gibt sicherlich viele Einflüsse und ein Einfluss ist heute im Alter von 86 Jahren verstorben: James Garner.


Als Kind war er für mich Detektiv Rockford. Wenn meine Eltern die Serie sahen, durfte ich ab und zu mitschauen und mich interessierte vor allem der Serienvorspann. Da gab es einen Anrufbeantworter zu sehen. Für mich damals absolute Science Fiction. So etwas gab es in meiner Welt damals nicht. Damals war ich entweder zu Hause, wenn das Telefon klingelte oder eben nicht. Wenn der Gesprächspartner am anderen Ende der Leitung nicht da war, dann rief ich eben später wieder an. Oder die Information war nicht wichtig und ich rief gar nicht mehr an.
Ich bin noch in der Tradition aufgewachsen, die mir meine Eltern beigebracht haben: Bei Todesstrafe ruft man niemanden zu den heute Nachrichten, zur Tagesschau, zur Sportschau oder während eines Fußball-Länderspiels an. Ja, so wurde ich damals erzogen.
Und mit dem Vorspann von Detektiv Rockford war auf einmal alles vorbei. Der Anrufbeantworter wäre eine unglaubliche Bereicherung für mein Leben als Jugendlicher. Doch meine Eltern waren dagegen. Sie hatten ein grauen Wählscheibentelefon und später ein moosgrünes Tastentelefon, weil es dort eine Wahlwiederholtaste für Anrufe in die DDR gab. Einen Anrufbeantworter – so etwas brauchten wir nach Meinung meiner Eltern nicht und zudem kostet das Teil richtig viel Geld. Ob die Deutsche Bundespost überhaupt Anrufbeantworter vermietete, weiß ich gar nicht.
Ich musste jahrelang warten bis ich mir meinen eigenen Anrufbeantworter leisten konnte. Es war einer mit Fernabfrage. Man hielt ein batteriebetriebenes Kästchen an den Hörer, das Töne von sich gab und konnte so einen AB (so hie0 der Anrufbeantworter bei uns coolen Jungs) von unterwegs abfragen. Ob der Infowert der Nachricht hoch war, sei dahingestellt. Viele Leute trauten sich nicht aufs Band (so hieß es damals) zu sprechen. Und dann hasste ich die Leute, die Sprüche wie so etwas hinterließen: „Hallo hier ist Thomas, ruf doch zurück, es ist wichtig!“ Die habe ich garantiert nicht zurückgerufen, denn wenn es wichtig gewesen wäre, hätten sie es ja aufs Band sprechen können. Umgang mit dem AB war eine frühe Vermittlung von Medienkompetenz – das, was ich heute in meinen Vorträgen so mache.
Detektiv Rockford hatte nur einen coolen Spruch auf seine Ansage. Es gab aber Leute, die hatten so Promi- oder Spaßansagen. Auf die bin ich dann und wann auch reingefallen. Bis heute habe ich mich solchen Spaßansagen verweigert. Ich bleib lieber so nüchtern wie Detektiv Rockford alias James Garner. Danke lieber James Garner, dass du mir den AB ins Haus geholt hast.

Ausflugtipp: Jurassic Park im Altmühltal

13. Juli 2014

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Als Fan von Jurassic Park musste ich unbedingt mit meiner Familie die Light-Version des bayerischen Jurassic Parks im Altmühltal besuchen. Die Gegend ist dafür bekannt, dass kleine und große Forscher nach Fossilien graben können und garantiert auch fündig werden. Also ein idealer Ausflug für die ganze Familie stand auf dem Programm.

Wer es nicht weiß: Fossilien sind versteinerte Überreste von Tieren und Pflanzen. Aber es gibt auch Fußabtdrücke von Dinos und anderem Getier, das einst die Erde beherrschte. Der Geo-interessierte Bildungsbürger in mir weiß, dass die Gegend um Eichstätt, Solnhofen, Weißenburg und Treuchtlingen am Rand eines tropischen Meeres lag. Bei rund 23 Grad Wassertemperatur des Meeres war im Wasser allerhand los. Nun, dass Wasser ist heute weg und zurückgeblieben sind die Solnhofener Plattenkalken aus dem Oberen Jura, die in den Steinbrüchen der Umgebung abgebaut werden. Und in eben diesen Steinbrüchen gibt es heute zahlreiche Fossilien zu finden.

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Nachdem es in der Gegend des Altmühltals zahlreiche Steinbrüche gibt, entschieden wir uns per Los für den Fossilien-Besuchersteinbruch Mühlheim. Dieser Fossiliensteinbruch zählt zu den Mörnsheimer Schichten und gilt als sehr fossilienreich – zu finden sind hier unter anderem Ammoniten, Pflanzen und Fische. Auf über 6.000 Quadratmeter gingen wir auf die Suche nach dem verschollenen Saurier. Das notwendige Werkzeug wie Hammer und Meißel gab es zum Ausleihen.

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Insgeheim hofften wir natürlich auf den großen Fund. So ganz unmöglich ist es nicht. 2011 wurde von einem Greenhorn ein bedeutender Fund gemacht. Es handelte sich um einen bis dahin unbekannten Flugsaurier. Das Vieh heißt wissenschaftlich Archaeoperyx. Im Oktober 2011 fand ein Familienvater das Skelett eines 144 Millionen Jahre alten Vogels.

Nun so ganz erfolgreich war unsere Suche nicht. Wir fanden Versteinerungen von Flora und Fauna, ein paar Gräser hier, ein Ei dort oder ein paar Schneckenhäuser. Den Kindern war nach zwei Stunden Steineklopfen langweilig, aber ich war fasziniert, was der Steinbruch so alles frei gibt. Wenn die Kinder im Urlaub sind, dann werde ich ein, zwei Tage in den Steinbruch verbringen und mich professioneller auf die Suche begeben. Wozu habe ich den Geologie an der Uni belegt?

 

Buchtipp: Darth Paper schlägt zurück

11. Juli 2014

Heute mal ein Buchtipp für die jüngeren Leser oder für Eltern von jüngeren Lesern. Es stammt natürlich aus dem weiten Raum des Star Wars-Universums und mein Sohn liebt es abgöttisch, Darth Paper schlägt zurück. Es ist ein Jugendbuch, geschrieben von Tom Angleberger. Bei dem Buch handelt es sich um den zweiten Band der Origami-Yoda-Romane von denen inzwischen bereits vier Bände auf Deutsch erschienen sind. Der fünfte Band erscheint im Januar 2015 bei uns. In Deutschland erscheinen seine Bücher beim Baumhaus-Verlag, einem Unterlagverlag von Bastei-Lübbe Verlag.

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Beginnen möchte ich einmal mit dem Autoren Tom Angleberger. Er ist US-Amerikaner und lebt als Autor von Kinderbüchern in Virgina, USA. Er begann seine Karriere als Journalist bei der örtlichen Tageszeitung und berichtete über Sitzungen von Gemeinderäten. Wahrscheinlich müssen diese Sitzungen so öde gewesen sein, dass er zu zeichnen begann. Das kann ich durchaus verstehen, denn ich machte auch die wichtige Ochsentour durch die Lokalredaktion und langweilte mich auch so manches Mal. In den Sitzungen begann Angleberger immer wieder zu zeichnen und entdeckte sein Talent. Als großer Fan der Star Wars-Kinofime entschied er sich, ein Buch über sein Hobby Star Wars zu veröffentlichen. Es handelte sich um das Buch: Yoda ich bin! Alles ich weiß!

Damit war der Grundstock für eine erfolgreiche Karriere als Buchautor gelegt. Er entwickelte aus dem Stoff die Origami-Yoda-Romane, die sich heute sehr erfolgreich verkaufen.

Die Bände lauten:

Band 1 – Yoda ich bin! Alles ich weiß!

Band 2 – Darth Paper schlägt zurück

Band 3 – Star Wars Wookiee – Zwischen Himmel und Hölle

Band 4 – Papp-Jabba greift an

Band 5 – Prinzessin Origami-Leia: Rettung in Sicht – erscheint 2015

Um die Bücher von Tom Angleberger überhaupt verstehen zu können, muss der Leser sich im Universum von Star Wars auskennen. Der Leser muss die Figuren der erfolgreichen Kinofilmreihe von George Lucas kennen, um zu wissen, wie die Figuren in den Büchern reagieren und warum sie so reagieren. Kennt man die Figuren aus den Star Wars-Filmen nicht, so hat man als Leser auch keine Chance, die Bücher von Tom Angleberger zu verstehen oder überhaupt Gefallen an ihnen zu finden.

Und damit wären wir auch schon bei unserem Buch Darth Paper schlägt zurück. Schon alleine der Titel ist eine Anspielung auf Star Wars. Mit Darth Paper ist natürlich der böse Charakter in Star Wars gemeint: Darth Vader, der Mann hinter schwarzen Maske, der mit einem roten Lichtschwert bewaffnet ist. Zudem erinnert das Buch an den Kinofilm “Das Imperium schlägt zurück”. Im Film und auch hier im Buch wird die böse Seite wieder mächtiger und schlägt zurück, wie es der Titel schon sagt.

Doch um was geht es in dem Buch? Autor Tom Angleberger hat geschickt, die Welt der Star Wars Kinofilme mit der Welt der Schule verwoben. Er nimmt Geschichten aus dem Schulallag einer US-amerikanischen Schule auf und verknüpft sie mit Zitaten aus der Star Wars-Welt. Im Grunde ist es eine Mischung von Gregs Tagebuch mit Star Wars-Elementen.

In Band 1 hat das Gute gesiegt. Die Bücher sind aus der Sicht von verschiedenen Schülern geschrieben, die auf die amerikanische Schule gehen. Im Mittelpunkt steht der Schüler Dwight. Dwight hat einen Origami-Yoda gebastelt. Origami ist eine Falttechnik aus Japan. Hier werden Papiere kunstvoll zu Figuren gefaltet. Dwight hat eine Yoda-Figur gefaltet, die Freude in die Schule bringt.

In unserem Band 2 kippt die Stimmung an der Schule. Dunkle Zeiten haben begonnen. Die McQuarie-Schule, Heimat von Origami-Yoda, wird von der Dunklen Seite der Macht heimgesucht: Darth Paper! Erschaffen von Harvey, der Origami-Yoda noch nie ausstehen konnte, bricht Darth Paper dauernd Streit vom Zaun.

Dwight gerät in den Ruf eines Unruhestifters und soll von der Schule verwiesen werden. Immer wieder wird Dwight vom bösen Harvey angeschwärzt. Es beginnt eine Art von Mobbing.

Da hilft nur eins: Die Schüler wollen beweisen, dass Dwight ein netter Kerl und Origami-Yoda eine echte Hilfe für alle Schüler ist. Aber das Gute unterliegt. Dwight samt Origami-Yoda werden am Ende des Buches von der McQuarie-Schule auf eine Privatschule verwiesen. Das Böse in Form von Darth Paper hat gewonnen.

Mein Sohn und ich mögen das Buch, weil es Geschichten aus dem Schulalltag bringt, die mit Geschichten von Star Wars angereichert werden. Das zeigt sich auch an den zahlreichen, lustigen Zeichnungen in dem Buch. So wird der Chor der Schule mit der Musikband aus der Mos Eisley verglichen. Die Musikband aus der Mos Eisley stammt aus dem Kinofilm Krieg der Sterne. Uns gefallen die Bezüge zwischen Buch und Filmserie.

Und es ist ein Buch zum Mitmachen. Es gibt zum Beispiel ein nettes Spiel in dem Buch, das wir zu Hause auch ausprobiert haben. Anstelle von Videospielen gibt es ein Pod-Racer-Rennen auf Papier. Pod Racer sind die Rennflitzer aus Star Wars, die mit großer Geschwindigkeit ein gefährliches Rennen fahren und immer wieder aus der Bahn fliegen. Auf einem Papier wird eine Rennbahn gezeichnet. Bleistifte stellen Pod Racer dar, die durch die Bahn geschoben werden. Wir haben zu Hause das Spiel gespielt und es macht einen großen Spaß und man braucht viel Geschicklichkeit.

Die Bücher sind ja Origami-Yoda-Romane. Da wird natürlich gefaltet. In dem Buch sind zwei Faltanleitung enthalten: Einmal für einen Yoda und einmal für Darth Paper. Das macht Spaß und verlangt ein wenig Geschicklichkeit.

Wer sich fürs Basteln und Origami aus der Star Wars Welt interessiert, dem sei dieser Blogpost empfohlen.

Tragen Sie einen Bleistift hinter dem Ohr?

9. Juli 2014
Eigentlich sind diese Bleistifte zu lang.

Eigentlich sind diese Bleistifte zu lang.

Ich hab da mal ne Frage: Haben Sie eigentlich auch einen Bleistift hinter dem Ohr wie ich gerade? Meine Frau und ich dachten neulich über dieses Phänomen unserer Jugend nach. Damals kannten wir viele Leute, die sich einen Bleistift hinters Ohr geklemmt hatten. Heute kennen wir keinen mehr.

Bei meiner Frau war es ihr Vater, der bei seiner Arbeit einen Stift hinter dem Ohr trug. Bei mir war es ein Nachbar, ein Schreinermeister. Sie mussten die Hände für ihre Arbeit frei haben, aber wenn es etwas zu notieren oder zu markieren gab, hatten sie den Bleistift immer griffbereit. Vor allem Handwerker kannte ich, die sich diese Sitte angewöhnt hatten. Und ich kann mich sogar dunkel erinnern, dass es mal einen Metzger/Fleischer gab, der bei der Queen ausgezeichnet wurde, während er einen Kugelschreiber hinter dem Ohr trug. Er wollte ihn bei der Zeremonie nicht abnehmen. Seine Begründung war, soweit ich mich erinnere: Wenn die Queen eine Bestellung aufgibt, habe er einen Stift griffbereit.

Ich habe nun den Selbstversuch gestartet und mir einen Bleistift hinters rechte Ohr geklemmt. Bei mir als Brillenträger ist es eine wacklige Angelegenheit und es irritiert mich, wenn im rechten Augenwinkel ein dunkler Stab sichtbar ist. Ich erinnerte mich daran, dass die Leute damals keine langen Bleistifte genutzt haben, sondern die Stifte waren schon zur Hälfte heruntergespitzt. Im Federmäppchen von K1 fand ich einen solchen halbierten Stift und siehe da, es funktioniert. Auch bei mir als Brillenträger. Zu kurz darf der Bleistiftstummel allerdings auch nicht sein, sonst hält mein Ohr das Teil nicht mehr.

Ich habe mit dem Bleistift hinterm Ohr den Briefträger begrüßt. Er schaute mich etwas irritiert an, wies mich auf den Stift hin und wir kamen ins Gespräch. Sein Vater hatte es beim Tapezieren auch so gemacht, aber er selbst trägt keine Bleistifte mehr am Mann bzw. hinter dem Ohr. Eigentlich schade, dass so eine Sitte in Vergessenheit gerät.

Vielleicht spaziere ich mit dem Bleistift hinterm Ohr durch die Stadt und gehe auf Veranstaltungen. Vielleicht ist es was für meine Nerd-Kollegen, die sicher auf so einen Trend abfahren. Als digitaler Zeitgenosse, habe ich meinen Wacom Stift fürs Grafiktablett probeweise hinters Ohr gesteckt, aber mein Ohr ist für diesen Stift zu klein. Also bleibe ich beim Bleistift. Allerding stelle ich mir die Frage: Was soll ich eigentlich notieren? Und vielmehr: Auf was soll ich was notieren? Papier?

 

Die nächste Pokémon-Welle steht an

20. Juni 2014

Groudon

Absolute Aufregung beim Familiennachwuchs. Seit meine Kinder gehört haben, dass es ab November neue Pokémon geben soll, ist dieser Teil der Familie aus dem Häuschen. Es erwartet uns das gleiche Spektakel wie vergangenes Jahhr als Pokémon X und Y erschienen und der Familiennachwuchs nahezu durchdrehte und es wochenlang kein anderes Thema zu Hause gab. Ich habe darüber gebloggt.

Kyogre

Nun, dieses Mal heißen die Pokémon nicht X und Y sondern Pokémon Omega Rubin und Pokémon Alpha Saphir. Für mich wäre damit alles gesagt, doch der Familiennachwuchs drängt auf handfeste Infos. Ab 28. November 2014 kommen Pokémon Omega Rubin und Pokémon Alpha Saphir nach Europa auf Nintendo 3DS- und 2DS-Systeme (wobei ich mich frage, wer überhaupt ein 2DS hat). Pokémon-Fans werden auf ihrer Reise durch die naturbelassene Schönheit der Hoenn-Region gegen Pokémon kämpfen sowie sie sammeln und tauschen können.

Die Hoenn-Region

Die Hoenn-Region

Außerdem wurde bekannt gegeben, dass es sich bei den Pokémon, welche die Spielverpackungen von Pokémon Omega Rubin und Pokémon Alpha Saphir zieren, um neue Formen der Legendären Pokémon Groudon und Kyogre namens Proto-Groudon und Proto-Kyogre handelt. Für uns Ausstehende wohl eine unwichtige Info, für den Familiennachwuchs heißer Stoff zum Diskustieren.

Diese äußerst mächtigen Pokémon standen sich einst in einem Kampf epischen Ausmaßes gegenüber, durch den beide in einen tiefen Schlaf fielen – Groudon im Magma unterhalb der Erdkruste und Kyogre tief unten am Meeresgrund. Die atemberaubende Verwandlung beider ist das Ergebnis der so genannten Protomorphose, bei der Groudon und Kyogre unter Nutzung der Naturenergie ihre unermesslichen urzeitlichen Kräfte zurückerlangen und somit ihre bereits vorhandene Stärke noch bei weitem übertreffen! Die der Protomorphose zugrunde liegende Kraft sowie der Zusammenhang zwischen Protomorphose und Mega-Entwicklung geben weitere Rätsel auf und werden noch eingehend erforscht. Damit weiß ich das jetzt auch.

Aber es gibt noch mehr Infos:

Proto-Groudon strotzt nur so vor Energie, die seinem Körper in Form von Magma entströmt. Das glühend heiße Magma erreicht dabei derart hohe Temperaturen, dass Proto-Groudon von einem rubinroten Hitzeschleier umgeben wird, der es in der Dunkelheit leuchten lässt. Durch die Protomorphose gewinnt Proto-Groudon an Größe und erhält zusätzlich zum Typ Boden den Feuer-Typ hinzu, wodurch die von ihm erlernbaren Feuer-Attacken noch mächtiger werden. Die Protomorphose führt dazu, dass Proto-Groudons Angriffs-Wert noch weiter ansteigt. Wer weiß, vielleicht gewinnt seine Fähigkeit im Zuge dieser bemerkenswerten Verwandlung ja ebenfalls an Stärke?

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Proto-Kyogre, ein Wasser-Pokémon, ist ebenfalls voller Energie, die als Salzwasser aus seinem Körper fließt. Seine blaue Haut funkelt wie ein Saphir und ist ähnlich lichtdurchlässig wie die Meeresoberfläche. Die Protomorphose verleiht Proto-Kyogres Spezial-Angriffs-Wert einen gewaltigen Schub und auch seine Fähigkeit scheint davon zu profitieren, aber diese Vermutung konnte noch nicht endgültig bestätigt werden. Proto-Kyogre nimmt infolge der Protomorphose gewaltige Ausmaße an, welche die Körpergröße Kyogres vor der Verwandlung um das Zweifache übersteigen.

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In Pokémon Omega Rubin und Pokémon Alpha Saphir wird auch dem Geheimnis der Mega-Entwicklung, jener besonderen Entwicklungsform, die einige Pokémon während eines Kampfes durchführen können, weiter auf den Grund gegangen. Um die Mega-Entwicklung auslösen zu können, benötigen Trainer einen Schlüssel-Stein. Dieser muss auf einen Mega-Stein reagieren, der im Kampf von einem Pokémon getragen wird. Seit Pokémon X und Pokémon Y konnte die Existenz von 28 verschiedenen Mega-Steinen nachgewiesen werden, doch es heißt, dass noch weitere Mega-Steine in der Hoenn-Region zu finden seien.

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Also ich weiß, dass ich die beiden Editionen bald schon vorbestellen kann.