Archive for the ‘Aufgelesen’ Category

Grapefruitbesteck – das beste Weihnachtsgeschenk 2011

8. Januar 2012
Mit meinen Grapefruitbesteck hat der tägliche Kampf mit der Frucht ein Ende.

Mit meinen Grapefruitbesteck hat der tägliche Kampf mit der Frucht ein Ende.

Mein bestes Weihnachtsgeschenk, das ich 2011 erhalten habe, war ein Grapefruitbesteck. Es klingt blöd, stimmt aber. Ich essen morgens gerne eine Grapefruit, eine Kaki, eine Kiwi oder eine Sharon. Bisher habe ich ein Haushaltsmesserchen und einen Kaffeelöffel zum Herauspuhlen des Fruchtfleisches verwendet. Das war aber in der Regel eine Sauerei. Der Saft spritze durch die Gegend, es tropfte und das Fruchtfleisch wollte sich nicht so richtig lösen. Wenn ich ehrlich bin, sah mein Frühstücksplatz nach dem Essen wie ein Schlachtfeld aus. Mein frisches weißes Hemd musste durch Servietten vor unliebsamen Spritzern geschützt werden.

Aber dieser Kampf am Frühstückstisch ist vorbei: Am Heiligen Abend bekam ich ein Grapefruitbesteck geschenkt – was heißt ein Besteck: Besser das optimale Besteck. Es handelt sich um zwei Teile aus der Reihe BSF Melody, die in einem Haushaltswarengeschäft in München gekauft wurden. Online finde ich das Besteck derzeit nur schwer. Es besteht aus Löffel und Messer, beides aus glänzendem Edelstahl. Löffel und Messer sind mit scharfen Zacken ausgestattet, die das Fruchtfleisch wunderbar lösen. Das Messer mit Gesamtlänge von 18.5 Zentimeter ist an der Spitze leicht gebogen, um in den abgerundeten Fruchtkörper einzubringen und das Fleisch optimal zu lösen. Und es funktioniert kinderleicht. Im Netz habe ich gelesen, dass andere Bestecke die Zunge verletzen, weil sie zu scharf sind. Das kann ich im Fall von BSF Melody nicht bestätigen.

Das tägliche Gemetzel am Frühstückstisch hat seit Weihnachten ein Ende. Ich bin ein Fan meines Grapefruitbestecks. Das geht sogar so weit, dass wir zu Hause ein zweites Besteck besorgen, um weitere Teile der Familie mit dem optimalen Werkzeug zu versorgen. Danke liebes Christkind für dieses Besteck.

Pomade kommt wieder in Mode und ich bin dabei

7. Januar 2012

Auf der HAARE 2011 in Nürnberg habe ich einen genialen Shop entdeckt, der das Hairstyling der 20er bis 50er Jahre zurückbringt. Ich liebe diesen Retro-Style und der Pomade Shop schwimmt auf dieser Welle mit. Das Geschäft in München in der Schlierseestraße 75 ist einer der größten Spezialshops für klassisches Haarstyling und ein Mekka für Haarpflegeartikel der 1920-50er Jahre. Und da jetzt die aktive Faschingszeit kommt, kann man ungefährdet einen neuen Stil ausprobieren.

Wer seine Haare wie die Hollywood-Größen von einst gelen will, der kommt hier voll auf seine Kosten. James Dean benutzte es, und für mich viel wichtiger: Johnny Cash und Elvis Presley nutzen es auch: Pomade.

Sie dient dazu, meine Haare in Form zu bringen und ihnen einen schönen Glanz zu verleihen. Und es sieht für mich besser aus als moderne Styling-Produkte. Auch die Verpackungen haben irgendwie Kultcharakter und sind nicht so Einheitsbrei wie heute. Einst war Pomade das Haarpflegeprodukt Nummer eins und der Retro-Trend sorgt dafür, dass Pomade wieder in Mode kommt – und das ist gut so.

Friseure erklärten mir als Fachleute, dass Pomade meine Haare und die Kopfhaut nicht angreifen, anders als so manches moderne Stylingprodukt wie Haarspray. Pomade macht mein Haar geschmeidig und es wirkt gepflegt. Es soll sogar bei Schuppen, Spliss und stumpfes Haar helfen. Genial: Das Haar kann ich formen wie ich will und meine Frisur bleibt den ganzen Tag kämmbar. Und Kämme , darunter coole Klappkämme, gibt es beim Pomade Shop in München auch.

Experten unterscheiden bei Pomade vier verschiedene Härtegrade: Weich für viel Glanz. Mittelfest und fest für die Elvis-Tolle der modernen Teds. Wer sturmfeste Frisuren auf seinen Kopf trägt, der wählt natürlich sehr fest. Klar ist: Je fester die Pomade ist, desto schwieriger ist das Auswaschen. Es gibt dazu spezielle Pomade-Shampoos mit Ölen, die die Haarpflege unterstützen.

Die Marken von früher sind Murray´s (seit 1926), DAX Wax, Sweet Georgia Brown (seit 1934). Sweet Georgia Brown kommt aus New York und war der Renner in den USA der 1940er Jahre. Sie wurde 1934 erstmals hergestellt und wurde durch eine Serie von Werbekampagnen landesweit bekannt. Sie ist mittelfest. Der Duft ist legendär. Die Kult-Pomade aus Memphis heißt Black & White Genuie Pulko. Sie ist mittelfest und wurde von den Rock´n Rollern der 50er Jahre verwendet und duftet nach Kokkus, Sonne und Strand. Die Country-Stars ab 1936 waren Fan der Royal Crown Hair Dressing. Sie eine weiche Pomade, die das Haar immer wieder genussvoll kämmen lässt. Royal Crown Men´s Pomade wurde von Johnny Cash und Elvis verwendet, ist mittelfest und duftet nach süßem Lavendel. Wer es ganz extravagant will, greift zum weichen Blue Magic Pressing Oil und duftet nach Biker-Jacke.

Übrigens: Die Basis von Pomade ist duftfreie, allergiefreie Vaseline. Sie schließt die Feuchtigkeit in das Haar ein und schützt es vor Austrocknung durch Kälte, Wind, Wasser, Sonne und natürliche Luft. Klassische Pomade wird wie in alten Zeiten hergestellt und ist frei von Zusatzchemie. Verpackt ist Pomade in Retrodosen.

Neujahrstag: Der Tag des Aufräumens

1. Januar 2012
Leeres Sektglas vor dem Rathaus.

Leeres Sektglas vor dem Rathaus.

Wer eine Sauerei macht, der muss auch aufräumen. So haben es einem die Eltern beigebracht. Was eine Selbstverständlichkeit ist, scheint aber leider nicht überall der Fall zu sein. Das stelle ich fest, wenn ich am Neujahrstag einen Spaziergang durch meine kleine Landgemeinde mache. In der Silvesternacht wurde geschossen und geballert, was das Zeug hielt. Ich als Spaßbremse nahm an dem kollektiven Abbrennen von Feuerwerkskörpern nicht teil. Aber ich glaub auch nicht an den frommen Wunsch: Brot statt Böller.

Scherben und Reste von Feuerwerk - so präsentiert sich der Neujahrstag.

Scherben und Reste von Feuerwerk - so präsentiert sich der Neujahrstag.

Beim Neujahrsspaziergang am Nachmittag zeigte sich das Bild der Verwüstung. Überall die Reste des Feuerwerks. Raketen, Kracher, Chinaböller allerlei Größenordnung und Sprengkraft, Knallfrösche, Schweizer Kracher und was das Silvesteraresnal noch an asiatischen Kampfstoffen zu bieten hat. Dazwischen zerschlagene Flaschen, Gläser, die Hundepfoten verletzen und Reifen aufschlitzen Und leider noch mehr: Reste von blindwütiger Gewalt, wenn besoffene Vollpfosten ihre Umgebung demolieren.

Wo Deppen unterwegs sind.

Wo Deppen unterwegs sind.

Klar, Silvester soll Spaß machen und feiern gehört dazu. Von mir auch das Abschießen von Brillantfeuerwerk. Aber zum Feiern gehört auch das Aufräumen am nächsten Tag dazu. Es kann nicht sein, dass einige wenige durch die Straßen ziehen und die Reste der Feiergesellschaft beseitigen. Also Besen und Schaufel schnappen und den Müll aufräumen! Und die Volldeppen, die Gemeingut demolieren, gleich anzeigen.

Schmuckvoll die Böller um einen Baum gestapelt.

Schmuckvoll die Böller um einen Baum gestapelt.

Sprengstoff an der Rathaustreppe.

Sprengstoff an der Rathaustreppe.

 

iPhone-Handschuhe im Winter: Roeckl Intelligence

9. Dezember 2011

Es wird kalt, nachdem es auch schon Dezember ist. Und das bedeutet: Es ist wieder Zeit für Handschuhe. Ich liebe Handschuhe und kann leider nicht mehr als ein Paar anziehen, dabei gibt es doch so schöne. Vor Jahren habe ich in San Francisco North Face-Handschuhe für das iPhone gekauft. Meine bisherigen Handschuhe konnten das iPhone nicht aktivieren. Die North Face Etip Gloves iPhone konnte das, denn die Fingerspitzen waren mit Metallzeugs versehen, so dass ich bei Eiseskälte die Handschuhe nicht ausziehen musste. Inzwischen sind diese Handschuhe von North Face und anderen Anbietern auch in Deutschland zu haben.

Aber richtig schöne Handschuhe kaufe ich eigentlich in München beim Roeckl. Ich liebe die Atmosphäre und das klassisches Ambiente beispielsweise vom Roeckl Eck an der Adresse: Theatinerstraße 44. Anprobieren wird hier zum Erlebnis und was ganz wichtig ist: Bei dem Preis stimmt auch die Beratung des Roeckl-Teams.

Heimat der Handschuhe: Roeckl Eck in München.

Heimat der Handschuhe: Roeckl Eck in München.

Vor kurzem hab ich auch ein Weihnachtsgeschenk für meine Frau entdeckt: Roeckl Intelligence – Nachdem die North Face Handschuhe sportlich aussehen, aber nicht klassisch, gefällt mir die neue Linie von Roeckl sehr gut.  Die Smartphone-Handschuhe sehen perfekt aus und erfüllen ihren Zweck.

Die Roeckl Intelligence sehen heiß aus.

Die Roeckl Intelligence sehen heiß aus.

Das Geheimnis liegt in der zum Patent angemeldeten Schnittführung: Die eleganten, bis in die Fingerspitzen weich gefütterten Haarschafnappaleder-Handschuhe sitzen wie eine zweite Haut und sorgen für optimale Bewegungsfreiheit der Finger. So ermöglicht die Schnittführung in Kombination mit einem leitfähigen Material an Daumen und Zeigefinger das spielend leichte Bedienen der Touchdisplays.

Jetzt müssen wir nur noch einkaufen gehen oder bei Amazon die Roeckl Intelligence shoppen.

Toller Amazon-Kundenservice

7. Dezember 2011

Ich muss heute für Amazon eine Lanze brechen. Zwar kam das Unternehmen in den sozialen Netzen vor kurzem schlecht weg, als dort Arbeitsmaßnahmen ohne Bezahlung durchgeführt wurden. Dennoch: Ich bin von dem Service des Online-Versenders restlos begeistert.

Vor kurzem gab es ein Problem mit einer Bestellung. Ich wollte ein Angebot für Weihnachten nutzen und Mario Kart 7 samt Hülle für das Nintendo 3Ds als Schnäppchen für den Sohn erstehen. Doch leider machte das System keinen Schnäppchenpreis am Ende meiner Abrechnung, sondern berechnete den Vollpreis der Einzelsendungen.

Ich nahm über den Amazon-Chat Kontakt am Sonntag auf und innerhalb von Sekunden hatte ich eine Mitarbeiterin, der ich mein Problem schildern konnte. Nach kurzer Erklärung bekam ich meinen Schnäppchenpreis und war vollauf zufrieden. Nach ein paar Sekunden kam noch eine Feedbackmail, die ich auch brav ausfüllte. Ja, ich bin zufrieden und kann heute Amazon voll und ganz empfehlen.

Aus gegebenen Anlass

11. September 2011

10 Jahre 11. September

Aktionskünstler Jürgen Fux: Der Fux geht in den Zoo

30. August 2011

Kennen Sie den österreichischen Aktionskünstler Jürgen Fux? Nein, sollten Sie aber. Der Salzburger ist echt ein cooler Typ und macht noch coolere Sachen. Seit einigen Jahren ist er unter anderem das Enfant terrible der Salzburger Festspiele. 2009 schoss er das fotogeile Publikum der Festspiele und stellte die Bilder als Menschenjäger aus.

Er hatte 2006 die Idee einen russischen Hubschrauber auf den Kopf zu stellen und einen Peugot darauf zu montieren – fertig war das Kunstwerk Heckrotor vor der Statue Mozarts, dem die Augen verbunden wurden.

Ich habe mich einen Nachmittag mit dem Künstler unterhalten. Der Kerl hat Humor und sehr gute Idee. Ich möchte hier nicht viel über alle anstehende Projekte verraten. Aber bald wird sich Jürgern Fux zu einem Luchs in den Salzburger Zoo gesellen und eine Woche lang aus dem Käfig die Zoobesucher beobachten. Der Fux geht in den Zoo.

Aber natürlich ist Jürgen Fux, der 2008 Salzburger Kulturbotschafter für die Olympiade in China war, auch andere Kunst wie Fotos, Skulpturen und Fotos. Seine Website zeigt einige sehr schöne Sachen.

Eindrücke vom Maisacher Bulldogtreffen

29. August 2011

Wenn ich schon auf dem Land wohne, sollte ich auch die Attraktionen des Landes genießen. Wir haben bei uns am Ort einiges, was bemerkenswert ist. Freunde aus der Stadt sind u.a. über unserem Maisacher Bulldogstammtisch begeistert. So was kennen die Stadtmenschen nicht.

In diesem Bulldogstammtisch haben sich Gleichgesinnte zusammengefunden. Sie einigt ihr Liebe zu Bulldogs, Traktoren, Schlepper oder Trecker. Da wird diskutiert und geschraubt, die alten Maschinen liebevoll restauriert. Und alle zwei Jahre veranstaltet der örtliche Bulldogstammtisch auch einen Bulldogtreffen. Im August war es wieder soweit: Mehrere Hundert Bulldogs kamen auf den örtlichen Volksfestplatz, tuckerten von morgens an durch das Dorf und mehrere Hundert Besucher lockte das Großereignis an. Die Freunde von alten PS-Boilden kamen auf ihre Kosten. Väter erklärten ihren Kindern die Funktionsweise. Dazu gab Bier von der örtlichen Brauerei.

Ich habe mich als Kommunikationsheini gefragt, warum die Traktoren-Industrie so ein Ereignis nicht nutzt, um auf ihre neuen Traktorproduktionen aufmerksam zu machen. Hier ist doch geniale Zielgruppe versammelt, die ihre Liebe zu den Bulldogs entdeckt haben. Aber ich habe einen Denkfehler. Bulldogfreunde sind nicht gleich Bulldogfreunde. Die ehrbaren Mitglieder vom Bulldogstammtisch und deren Freunde sammeln alte Maschinen verschiedener Marken wie Kramer, Eicher, MAN, Porsche, Kramer, McCormick, Lanz oder Deutz. Diese sind aber in der Regel nicht mehr im täglichen Produktionseinsatz zu finden. Landwirte dagegen brauchen moderne Traktoren und nicht die alten Bulldogs von gestern und vorgestern. Obwohl beide Zielgruppen sich für Traktoren im höchsten Maße interessieren, sind sie nicht deckungsgleich und dürfen nicht gemischt werden. Ich hab mal über moderne Traktoren und deren Auftritt im Web geschrieben, da gelten ganz andere Kriterien als schöne Formen oder Restauration.

Meine Reise ins Legoland Günzburg: Allianz Arena Teil 1

13. August 2011

Ferienzeit heißt Reisezeit. Ich bin dieses Jahr nicht weit weggewesen, sondern hab mir einen Kindheitstraum erfüllt: Eine Reise ins Legoland Günzburg. Den Start dieser Serie ist ein Besuch in der Allianz Arena.

Die Allianz Arena ist ein Bau der Superlative. Es ist das größte Lego-Gebäude der Welt. Die Grundfläche beträgt nach Lego-Angaben 5 auf 4,5 Meter und das Teil ist einen Meter hoch. Mitnehmen ist unmöglich, denn die ganze Allianz Arena wiegt 1,5 Tonnen, schließlich sind eine Millionen bunte Lego-Steine nach Originalbauplänen verbaut, inklusive der 30.000 Lego-Fans.

Wer das Original in München kennt und sich mit Lego auskennt, weiß wie schwer die Rundungen des Gebäudes zu bauen sind. Und zudem schimmert auf die Originalhülle der Arena entweder blau (für den TSV 1860 München) oder rot (für den FC Bayern München). Lego löste dieses Problem, in dem man einen Sonderstein produzierte, der blau, rot oder weiß leuchtet.

Hier ein kleines Video von meinen Eindrücken. Die Aufnahmen entstanden mit dem iPhone 4, die Musik stammt von Dosch Design.

Kommunikationsdesaster um Wutbürger und Startbahn21

1. August 2011

Ich habe noch keine Meinung über die mögliche dritte Startbahn in München. Im Moment sammele ich die Argumente und bewerte sie, aber eine Entscheidung habe ich noch nicht getroffen. Als Kommunikationsheini wie ich einer bin, ist das Ereignis aber super interessant: Droht dem Freistaat Bayern eine Startbahn21-Diskussion? Wird es ein heißer Sommer und Herbst, wie von den Gegner der dritten Startbahn angekündigt?

Im Moment wird Druck noch über die traditionellen Medien aufgebaut: Aktion, Gegenreaktion. Das Web spielt nur bedingt eine Rolle. Die Website der Gegner ist grottenschlecht und die Social Media-Strategien beider Seiten sind kaum vorhanden.

Allerdings werden schon jetzt erste strategische Fehler von Seiten der Gegner gemacht, in den Medien schon verächtlich „Wutbürger“ genannt. Ministerpräsident Horst Seehofer bat die Gegner zu einem Gespräch in die Staatskanzlei, was aber ablehnt wurde. Ein Gespräch ablehnen, kommt in einer Demokratie nicht gut an. Die eine Seite signalisiert Gesprächsbereitschaft, die andere Seite bockt – wer geht in der Kommunikation da als Sieger hervor?

Als nächstes kam eine Demo vor der CSU-Parteizentrale. Erschienen sind rund 250 Demonstranten. Sie schwenkten Plakate mit Aufschriften wie „Eich hau ma zum Deifi“. Dialekt – das kommt gut in der Kommunikation – wirkt immer schön authentisch. Immer wieder wurde „Lügenpack“ in Richtung CSU gerufen. Dann uferte die Demo aus und CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt wurde mit einem Tomate/Ei drangsaliert. Und damit sorgten die Wutbürger dafür, dass der Öffentlichkeit der CSU-Mann Dobrindt leid tut. Ein schwerer Fehler in der Kommunikation. Die klassischen Massenmedien berichteten mehr über Tomate/Ei als über die Anliegen der Startbahngegner.

Im Moment ist die Startbahn21 noch kein Stuttgart21, aber Horst Seehofer hat von dem Kommunikationsdesaster seines CDU-Kollegen Stefan Mappus gelernt und gleichzeitig ist es sein Trauma. Ich habe mal eine Facebook-Seite mit dem Namen Aufgemuckt gegründet und sammle dort Veröffentlichungen in den Medien. Mal sehen, wie es weitergeht.