Fahrt von Cuxhaven nach Helgoland und zurück

5. Juli 2015
Ausbooten von der Atlantis.

Ausbooten von der Atlantis.

Schiff ahoi – wenn ein Bayern nach Helgoland fährt, dann ist es für mich als Bayer schon ein Erlebnis – auch wenn es sich nur eine Überfahrt von Cuxhaven auf die Insel Helgoland handelt.
Zunächst erstaunt mich, dass die Verkehr nicht im Stundentakt abläuft. Als Großstädter bin ich es gewohnt, dass die U-Bahn alle paar Minuten fährt. Beim Schiffsverkehr ist das anders, ganz anders. Das Schiff fährt pünktlich und das war es dann. Wer nicht pünktlich ist, der fährt halt eben nicht. Wir entscheiden uns für die Reederei Cassen Eils. Die Reederei Cassen Eils wurde 1952 von dem Norderneyer Reeder und Kapitän Cassen Eils gegründet. Gute zweieinhalb Stunden fährt das Seebäderschiff ab Cuxhaven bis zur Hochseeinsel Helgoland. Pünktlich um 10:15 Uhr legt das Schiff MS „Atlantis“ am Fährhafen ab. Zuvor gilt es ein Ticket für den Parkplatz zu lösen. Für die Fahrgäste der Atlantis steht ein Großraumparkplatz direkt am Anleger zur Verfügung. Die Parkgebühr beträgt 5,00 Euro pro Tag. Das Parkticket war gelb, das Mehrtagesticket für längere Inselaufenthalte hat wohl eine andere Farbe.
Dann geht es in ein Gebäude zum Ticketkauf. Einzeltickets lassen sich online kaufen, ein Familienticket gibt es nur vor Ort. Es kann auch mit Kreditkarte bezahlt werden, sehr gut. Neben dem Ticket gibt es auch einen Meldeschein zum Ausfüllen: Name, Geschlecht und Datum. Diesen Schein muss der Passagier beim Hafenmeister abgeben. Er dient als Passagierliste. Wenn das Schiff untergeht, können so die Passagiere identifiziert werden. Deutsche Ordnung muss sein, gut so.
Wir schiffen auf der MS Atlantis ein. Das Schiff ist schon ein älteres Semester. Ab Sommer 2015 kommt bei der Reederei Cassen Eils das neue umweltfreundliche Helgolandschiff. Hintergrund für diese erforderliche Umstellung sind neue Anforderungen im Sinne eines barrierefreien Reisens sowie die Beförderung von Frachtgütern.
Aber ich darf noch auf der alten Atlantis einschiffen. Die MS Atlantis wurde für den Helgolandverkehr gebaut und ist nach wie vor das größte im Einsatz befindliche Schiff. 1000 Passagiere finden während der Fahrt in sechs Salons Platz. Seine Mannschaft besteht aus acht Mitgliedern. Geplant und gebaut wurde MS Atlantis 1972 für die Reederei HADAG. Getauft wurde das Schiff allerdings zunächst auf „Helgoland“. Ein erster Namenswechsel erfolgte im Jahr 1983 in „First Lady“ bis zur Rückbenennung in „Helgoland“ 1997. Seit 1999 verkehrt das Seebäderschiff unter dem aktuellen Namen „Atlantis“.

Platz nehmen im Bordrestaurant.

Platz nehmen im Bordrestaurant.

Die Familie nimmt im Restaurant Platz, bestellt ein Frühstück und spendet einen Betrag für die Seenotretter. Während die Familie schlemmt, erkundige ich das Schiff und bin etwas über die Größe des Schiffsbazars enttäuscht. Ich dachte ursprünglich, dass an Bord Dutyfree-Einkauf möglich ist. Stattdessen gibt es Kuscheltiere und Reiseführer. Ich Landratte irrte mich, weil ich übersah, dass Dutyfree-Einkauf auf Helgoland kein Problem ist. Ja, da war es wieder, das Schnäppchen-Machen-Gen. Übrigens, die Zollbestimmungen sind klar und eindeutig:

  • 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 Gramm Rauchtabak
  • 1 Liter alkoholische Getränke mit mehr als 22 Vol% oder 2 Liter alkoholischer Getränke mit bis zu 22 Vol%
  • 500 Gramm Kaffee oder 200 Gramm Kaffeeauszüge
  • 50 ml Parfüm oder 250ml Eau d´Toilette

Schmuggel lohnt sich nicht. Der deutsche Zoll ist streng und bei der Rückreise aufs Festland werden viele Passagiere gefilzt. Das finde ich richtig und gut.

Blick von Helgoland auf die wartenden Schiffe.

Blick von Helgoland auf die wartenden Schiffe.

Ich verbringe die meiste Zeit an Deck, lasse mich vom Nordseewind durchblasen und beobachte die vorbeifahrenden Schiffe wie Küstenwache oder Frachter. Was ich erst Tags darauf mitbekommen hatte, geriet ein Frachter mit Düngemittel vor Helgoland in Brand. Das hätte ins Auge gehen können, doch die Seenotretter und Hilfsorganisationen hatten die Sache im Griff.
Während der Überfahrt herrscht Windstärke 5. Es schaukelt ganz schön, zumindest für mich als Bayer. Windstärke 5 bedeutet, dass so manches Frühstück wieder zu Tage kommt. Nicht bei mir – mir macht das nichts aus. Die Mannschaft holt die Nasssauger zum Reinigen hervor, teilt blaue Spucktüten aus, reinigt das Schiff. Beim Klabautermann, es ergeht einigen Passagieren richtig schlecht und manche haben auch gelernt: Sich gegen den Wind zu übergeben ist keine gute Idee.
Nach zweieinhalb Stunden läuft die MS Atlantis im Hafen von Helgoland ein. Wir können mit der Atlantis nicht in den Hafen einfahren. Das geht erst mit dem Nachfolgeschiff ab Sommer. Das bedeutet, wir müssen Ausbooten. In der Schifffahrt bezeichnet man als Ausbooten die Beförderung von Passagieren von einem auf Reede liegenden Schiff zum Land. In Deutschland gibt es diese Transportform nur noch auf der Insel Helgoland. Dort werden zum Ausbooten so genannte Helgoländer Börteboote eingesetzt. Diese kleine Boote kommen vom Hafen und nehmen die Passagiere auf. Das Helgoländer-Hafenteam hat die Sache super im Griff, solange die Passagiere den Anweisungen folgen.

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Jutehülle für mein goldenes MacBook

4. Juli 2015
Mein neues MacBook und seine neue Booq-Hülle.

Mein neues MacBook und seine neue Booq-Hülle.

Nach einigen Wochen in Gebrauch, kann ich resümieren: Die Anschaffung des goldenen MacBooks 12 Zoll hat sich gelohnt. Es ist prima für meinen Seminareinsatz und sorgt für die gewünschte Aufmerksamkeit, ein richtiges Angeberteil. Und es ist vor allem leicht. Es wandert in meine Umhängetasche und ich kann auf Laptoptaschen und anderes sperriges Gepäck verzichten. Allerdings hat der Gebrauch der vergangenen Wochen schon erste Spuren hinterlassen, also musste ein Schutz her.
Weil mich in der Vergangenheit der kalifornische Taschenhersteller Book kaum enttäuscht hatte, griff ich wieder zu einem Booq-Produkt für mein 12 Zoll MacBook. Zur Auswahl hatte ich zwei Booq-Linien: Taipan Spacesuit und Mamba Sleeve.
Beim Taipan spacesuit setzt booq auf robustes Neopren, das mit extraweichem Plüsch sorgfältig gepolstert wird und so das MacBook wie eine Schlangenhaut umschließt. Die schmale Laptop-Hülle lässt sich auch bequem in anderen Taschen als Extraschutz verwenden. Die feine Wabenstruktur der schwarzen oder grauen Außenhaut sorgt für einen unverwechselbaren Look. Neben zwei schwarzen Exemplaren liefert booq auch jeweils eins in Rot, Blau und Orange für das schwarze bzw. in Pink, Rot und Orange für das graue Modell.
Obwohl ich mit dem roten Modell geliebäugelt habe, entschied ich mich dann doch für das Mamba sleeve. Vielleicht bin ich gerade jetzt im Sommer auf einem Naturtripp? Die Außenhaut des Mamba sleeves ist aus sorgfältig verarbeiteter Jutefaser im puristischen booq-Stil. Also im Grunde ist das Sleeve ein moderner Jutesack, wie ihn die Ökos in meiner Schulzeit hatten – nein, es ist ein solides Hightech-Produkt. Die Naturfaser wurde in einem nachhaltigen Produktionsverfahren speziell für die Mamba-Serie von booq entwickelt. Das umweltschonend gefärbte Material ist wasserfest, robust und zugleich besonders leicht. Das weiches Innenfutter aus Plüsch reizt zum Darüberstreicheln. So bringt der schmale MacBook-Schutz inklusive hochwertigem YKK-Reißverschluss nur 144 Gramm auf die Waage. Ich wählte die Farbe Sand aus, aber es gab noch Schwarz oder Grau.
Die Hülle schlägt etwa mit 40 Euro zu Buche und bevor jetzt das Geschrei über den Preis einsetzt, sollte man bedenken: Das MacBook in meiner Ausführung kostet etwa 1800 Euro – da sollten jämmerliche 40 Euro für den Schutz des Goldstücks keine Rolle spielen. Ich habe ein gutes Gefühl, wenn ich das geschützte MacBook nun in meiner Umhängetasche trage.

Friseurwallfahrt nach Andechs – der Tradition verpflichtet

3. Juli 2015

Die Mischung macht es. Das merke ich bei meinen Kunden besonders deutlich. Einer meiner Kunden ist der Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks, also die Arbeitgeberorganisation der bayerischen Friseure. Neben der klassischen Verbandsarbeit wie Tarife und Stellungnahmen in arbeitsrechtlichen Fragen sind die Friseure natürlich wichtiger Teil der Beauty-Branche und führen Modeveranstaltungen durch. Ach ja und sie feiern gerne, sie sind gesellig und sich ihrer Tradition bewusst. Das gefällt mir. Und daher veranstaltet der Landesinnungsverband einmal im Jahr eine Wallfahrt nach auf den Heiligen Berg nach Andechs. “Als modernes und modisches Handwerk sind wir Friseure unserer Tradition verpflichtet”, so der Landesinnungsmeister Christian Kaiser.
Eine Wallfahrt und geselliges Feiern passt das zusammen? Ja tut es, wie die jüngste Wallfahrt mit rund 150 Friseurinnen und Friseuren aus ganz Bayern wieder zeigte. Ich war dabei und half bei der Dokumentation der Veranstaltung mit.

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Der Hintergrund zur Friseurwallfahrt ist ein sehr ernster: Im Jahre 2003 drohte das Friseurhandwerk aus der Liste der Vollhandwerke gestrichen zu werden. Der Bundesgesetzgeber war am Streichen, viele Gewerbe blieben auf der Strecke. Das bedeutet: Bei einem Rauswurf aus der Anlage A der Handwerksrolle braucht es keinen Meister als Voraussetzung, um sich selbstständig zu machen. Die Qualität im Friseurhandwerk stand auf dem Spiel.
Auf Initiative des LIV-Vorstandsmitglied Josef Wieser veranstaltete der Verband einen Bittgang nach Andechs, um auch göttlichen Beistand zu erbeten. Mit allerlei Plakaten und Transparenten bauten sich die Friseure vor der Wallfahrtskirche in Andechs auf und veranstalteten dann einen Festgottesdienst.
Ob die Pakete, die Gespräche im Hintergrund, der Druck der Öffentlichkeit, der Bittgang oder der Festgottesdienst am Ende ausschlaggebend war, weiß ich nicht. Fest steht, die Friseure sind in der Anlage A der Handwerksrolle geblieben.

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Seitdem veranstaltet der Landesinnungsverband jedes Jahr eine Friseurwallfahrt nach Andechs, wobei einmal auch Vierzehnheiligen bei Staffelstein auch das Ziel der Pilger war. Die Wanderung von Herrsching nach Andechs durch das schöne Kiental dauerte eine Stunde. Dann war der heilige Berg erklommen. Nach dem obligatorischen Gruppenbild vor der Kirche ging es in den Gottesdienst. Mit dabei waren zahlreiche Fahnendelegationen verschiedener Friseurinnungen. Auch der LIV hat eine eigene Fahne. Sehr schön war auch, dass die Zunftfahne der Münchner Friseure in Andechs im Einsatz war. Vor kurzem wurde auch die historische Zunftfahne von 1927 der Friseurinnung München aufwendig restauriert. Sie wurde in alter Tradition geweiht. Der kirchliche Segen wurde am Schrein von St. Cosmas und St. Damian, den Schutzpatronen des Friseurhandwerks, in der Münchner Jesuitenkirche St. Michael erteilt.


Zu Andechs gehört auch der Biergarten mit Bier und Haxn. Und zum bayerischen Biergarten gehört eigentlich auch Blasmusik. Die ist im Biergarten des Heiligen Bergs von den Geistlichen nicht so gerne gesehen, aber die Friseure verhandeln geschickt und so spielt jedes Jahr zur Freude aller eine bayerische Kapelle. Und mitten drin ist auch LIV-Vorstandsmitglied Josef Wieser.

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Der Friseurmeister aus Mammendorf im Landkreis Fürstenfeldbruck ist nicht nur erfolgreicher Friseurunternehmer, er ist im auch Musiker. Nach jahrelangen Einsätzen auf dem Oktoberfest in der Vergangenheit greift er auch bei der Friseurwallfahrt zur Posaune. Dabei kommt es vor allem auf die Stimmung an. Viele Bilder gibt es hier.
Wie eingangs gesagt: Die Mischung macht es und hier stimmt die Mischung.

Kita in Not – Münchner bitte helft!

2. Juli 2015

München ist eine attraktive Stadt. So attraktiv, dass immer mehr Menschen in diese Stadt an der Isar ziehen, um zu hier leben, um hier arbeiten. Ich mag meine Geburtsstadt München mit all ihren Eigenheiten, mit ihren Marotten – wie das Granteln beim Fön. Der Ausdruck, München sei ein Dorf, trifft für mich voll ins Schwarze. Ich sehe keine Art von Weltstadt – naja vielleicht ein bisschen.
Aber München hat auch seine Schattenseiten: Es gibt zu wenig bezahlbare Wohnungen, der Verkehr ist ein Chaos, der ÖPNV bricht regelmäßig zusammen, München ist sehr teuer und es gibt zu wenig Betreuungsmaßnahmen für Kinder.

Ironblogger zeigen Flagge
Und es gibt richtig gute Typen, denn München hat die Ironblogger. Es ist eine Vereinigung von Bloggern mit unterschiedlichen thematischen Ausrichtungen. Hier bin ich dabei, ich fühle ich mich wohl. Ich gehöre nur wenigen Organisationen und Vereinen an, aber die Ironblogger haben mich überzeugt. Als digitaler Nomade bin ich journalistisch in verschiedenen Bereichen unterwegs. Vor gerade mal zwei Jahren gestartet – und schon zählen wir Münchner Ironblogger zu einer der größten und aktivsten Ironblogger-Gruppen in Deutschland. Zu unserem Jubiläum haben wir Ironblogger uns etwas besonderes einfallen lassen: eine geschlossene Blogparade zum Thema München.

130623_ib_Logo_München-01Zum zweijährigen Jubiläum der Ironblogger München möchte ich auf einen Notstand in München aufmerksam machen, verbunden mit einem persönlichen Aufruf zu einer Crowdfunding-Aktion. Die Kindertagesstätten Lucky Children sind unverschuldet in Not geraten. Gerade weil München so eine reiche Stadt ist, wäre es schön, wenn die Web-Community diese Kindertagesstätten unterstützen würden. Und ich will meinen Beitrag in der Blogparade zu München nutzen, um auf das Schicksal der Lucky Children aufmerksam zu machen.

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Bargeldunterschlagung vom Konto
Was ist passiert? Durch eine Bargeldunterschlagung vom Kita-Bankkonto der Lucky Children wurden am 18. Mai 2015 über 113.000 Euro an kommunalen Geldern veruntreut. Diese Unterschlagung gefährdet den Fortbestand von zwei Kitas in Neuhausen und Thalkirchen mit 46 Plätzen und 19 Arbeitsplätzen, die seit dem Jahr 2013 geschaffen wurden. Ich habe mich mit dem Geschäftsführer der Kitas getroffen und ein ausführliches Interview mit dem Geschäftsführer Antonio Martin gemacht.


Die sofortige Strafanzeige (Az. BY8523-006940-15/7) bei der Polizei zeigte bisher keine Wirkung, so dass Antonio Martin am 27. Mai 2015 den notwendigen Insolvenz-Eigenantrag (Az.1542 IN 1627/15) stellen musste, da die Elternbeiträge alleine für Essen und Windeln der Kinder, Löhne, Sozialversicherungen und andere laufende Kosten nicht ausreichen.
„Durch diese Tat sind wir unverschuldet in diese Notlage geraten“, so Antonio Martin. „Wir sind ein privater Träger, dessen Elternbeiträge einkommensabhängig sind und sich an den Vorgaben der Stadt München orientieren, die so genannte Münchner Förderformel.“

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Aufruf im Netz
Und nun kommt seine Bitte: „Da wir nicht gemeinnützig sind bitten wir Sie um eine kleine Schenkung, damit wir eine faire Chance bekommen im Insolvenzverfahren nicht abgewickelt zu werden und die Zeit bis uns durch die Justiz Gerechtigkeit widerfährt, zu überbrücken.“
Was liegt da näher, als einen Aufruf im Netz zu starten. Eine örtliche Münchner Boulevard-Zeitung hat sich bereits den Fall angenommen. Die Abendzeitung München hat groß auf Seite 3 berichtet und der Artikel ist auch noch online. Weitere Zeitungen werden folgen.
Inzwischen hat Antonio Martin mit Kleinbeträgen bereits 2000 Euro gesammelt. Er hofft auf Unterstützung durch Crowdfunding, er hofft auf Unterstützung aus dem Web. Eine einfache Webseite und eine Fan-Seite in Facebook stehen schon. Nach den ersten Veröffentlichungen setzte eine kleine Welle der Hilfsbereitschaft ein. Ein Leserin der Abendzeitung rief vom Münchner Flughafen an, als sie ihren Flieger besteigen wollte und schenkte spontan 50 Euro. Ich finde das gut und nachdem wir in der Blogparade der Ironblogger unser München zeigen wollen, will ich ein offenes und reiches München zeigen, dass soziale Projekte unterstützt.
Per Pay Pal oder klassischer Überweisung kann den Lucky Children geholfen werden. Ich würde mich freuen, wenn die Münchner und auch andere ein paar Euro schenken würden.

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Morgen geht es in der Blogparade weiter mit meinem Kollegen Lutz und seinem Blog Irgendwie ein Wassermann.

Bei mir im Glas: Ardbeg Uigeadail

1. Juli 2015
Der neue Ardbeg kam als Probe zu mir.

Der neue Ardbeg kam als Probe zu mir.

Die Postsendung sah schon etwas seltsam aus. In einem kleinen Paket kam eine Probe zu mir nach Hause. Der Inhalt des gut gepolsterten Pakets war ein verschraubtes Gläschen mit einer bernsteinartigen Flüssigkeit. Irgendwie erinnerte es mich an eine Urinprobe beim Arzt. Aber als ich die Aufschrift auf dem Glas las, da ging mir das Herz auf: Ardbeg Uigeadail
Als Fan des Ardbeg Single Malt und Teilzeit Food-Blogger erhielt ich die Ehre, eine Kostprobe der neuen Ardbeg Uigeadail-Edition zu erhalten. Vielen Dank dafür.

Die Probe fühlt sich in meiner Ardbeg-Familie wohl.

Die Probe fühlt sich in meiner Ardbeg-Familie wohl.

Ich mag den schottischen Whisky und besonders die Getränke von der Insel Islay: Rauchig, torfig, herb. Hier nimmt der Ardbeg bei mir eine besondere Rolle ein und sehr gerne, würde ich die Destillerie besuchen und die Atmosphäre aufsaugen. Irgendwann, irgendwann – meine Tweed-Jacke habe ich bereits von den westlichen Hebriden. Diese urtümliche raue, vom Wind und Wetter gezeichnete Insel ist das Zuhause von acht Single Malt Destillieren – von denen Ardbeg eine der Kleinsten ist.
Bis ich auf die westschottische Insel Islay komme, probiere ich den Ardbeg eben bei mir zu Hause. Ardbeg ist meiner Meinung nach am stärksten getorfte Single Malt Whisky, sicherlich aber der torfigste aller Islay Malts. Was ihn für mich legendär macht, ist die unnachahmliche perfekte Balance zwischen Rauch und Süße, bekannt als das Torfparadox.
Der Ardbeg Uigeadail ist ein besonderes Getränk in der Ardbeg-Familie. Dieser Single Malt verdankt seinen Namen dem See aus dem Ardebg sein torfiges Wasser bezieht. Ardbeg Uigeadail ist eine exklusive Komposition, gereift in Ex-Sherry und Ex-Bourbon-Fässern. Der Geschmack ist reichhaltig, süß, salzig und rauchig mit Noten von Karamell, Schokolade und Rosinen. Der Alkoholgehalt liegt bei 54,2 Prozent und er schmeckt mir.


Während der re:public 15 #rp15 in Berlin war ich mehrmals Gast bei verschiedenen Whisky-Tastings. In Guerilla-Manier traf sich eine Gruppe Gleichgesinnter am Affenhügel oder auf dem Hof und probierte unterschiedlichste Whisky-Sorten. Ein Ardbeg war leider bei meinen Tastings nicht dabei. Es gab bei mir Schweizer Whisky zum Probieren. Ich brachte zu den Tastings mein Nosing-Glas mit – freilich mit Ardbeg-Aufdruck. Aber die Aktionen haben wirklich Spaß gemacht.

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Posto sorgt fürs richtige Abhängen der Kopfhörer

30. Juni 2015
Ordnung am Schreibtisch durch Posto.

Ordnung am Schreibtisch durch Posto.

Kopfhörer sind eine feine Sache. Ich liebe es, laut Musik zu hören oder einen Film zu betrachten. Gerade Filme in der Originalsprache verstehe ich in der Regel mit Kopfhörer besser, denn dann kann ich mich mehr auf die Dialoge konzentrieren. Ich habe einige Kopfhörer am Start, aber wohin kommen die Teile, wenn ich sie nicht trage. Die teueren Studio-Kopfhörer kommen zurück in die jeweiligen Cases, aber die die Consumer-Teile haben keine Aufbewahrungsbox. Sie liegen einfach so herum. Da kam Posto von Bluelounge genau richtig.
Der Kopfhörerständer bringt Ordnung in mein Chaos am Schreibtisch. Im Grunde ist Posto ein ganz einfaches Teil, aber sinnvoll, super sinnvoll.


Der universelle Kopfhörerständer Posto schafft Abhilfe und ermöglicht eine formschöne Art der Aufbewahrung, solange die Kopfhörer nicht im Einsatz sind. Die flexible Stütze aus Silikon passt sich an die Rundung der Bügel an und eignet sich für alle Größen. Ich habe es mit meinen Kopfhörern von Shure, Beyerdynamics, Jabra und Sony getestet. Passt alles wunderbar. Posto bietet für jeden Kopfhörer einen Platz zum Abhängen und sorgt so für Ordnung. Die Idee dahinter ist einfach, aber bestechend. Bestehend aus drei Teilen, wird Posto einmalig zusammengebaut und fügt sich durch sein minimalistisches Design harmonisch in die Umgebung ein. Bei mir steht das Teil auf einem Schreibtisch im Büro. Der Preis liegt etwas bei 20 Euro. Den Kopfhörerständer gibt es in Posto schwarz und Posto weiß

Ausflugtipp: Was macht ein Fischschädel im fränkischen Kloster?

29. Juni 2015

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Ich bin öfters im oberfränkischen Kloster Banz als Referent zu Gast. Hier gibt es ein Bildungszentrum der Hanns Seidel Stiftung in dem ich einige Kurse anbiete. Am Fuß des Bildungszentrums gibt es auch eine sehr interessante Petrefaktensammlung. Eine Petrefaktensammlung ist ein altes Wort für eine Fossiliensammlung, also Versteinerungen von Tieren und Pflanzen. Mit den Kindern bin ich öfters im Altmühltal zum Steineklopfen und hab auch darüber gebloggt. Ich wusste gar nicht, dass die Gegend um Kloster Banz auch für seine Fossilien bekannt ist, bzw. war. Und in Kloster Banz liegt der größte Fischsaurierschädel Europas. Der Schädel und die Reste des Skeletts wurden 1841 beim Durchbruch des Mainbogens bei Unnersdorf gefunden. Ich sprach mit Museumsleiterin Brigitte Eichner-Grünbeck, was denn ein Fischkopf im Kloster.


Die historische Fossiliensammlung, gehört zu den ältesten paläontologischen Ausstellungen in Bayern und wurde zwischen 1814 und 1857 vom Juristen Carl Theodori (1788 – 1837) und dem katholischen Geistlichen Augustin Geyer (1774 – 1837) geschaffen. Seither blieb sie weitgehend unverändert.


Die Sammlung präsentiert einen zu Stein gewordenen Querschnitt des Lebens im ehemaligen Jurameer aus der Zeit vor rund 200 Millionen Jahren.
Das bedeutendste Ausstellungsobjekt dieser Sammlung und Herzstück des Museums ist das 2.10 m lange, versteinerte Skelett eines Fischsaurierschädels, der Größte seiner Art in ganz Europa. Diesem Exponat widmete der Schriftsteller Joseph Victor von Scheffel (1826 – 1886) zwei Gedichte, in denen er seine Faszination dem Objekt gegenüber ausdrückte: den „Bericht vom Meerdrachen“ und „Der Ichthyosaurus“.
Wer einmal in der Gegend ist, sollte mal vorbeischauen und den Fischschädel ansehen.

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Prog Rock trauert: Chris Squire von Yes verstorben

28. Juni 2015

Die Prog-Rock-Szene hat wieder einen prominenten Vertreter verloren. Der Bassist von Yes Chris Squire ist heute an seiner Leukämie-Erkrankung gestorben. Ich habe die Meldung via Twitter von seinem Kollegen John Wetton, der den Tod von Square verkündete.

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Vor kurzem habe ich Yes wiederentdeckt durch die CD-Box Progeny. Squire war, so glaube ich, das einzige Yes-Mitglied, das auf allen Alben mitgespielt hat. Sein Bassspiel war hart und eindringlich. Heute werde ich ein paar Yes-Schreiben anhören und auch mal wieder Squackett. Chris Squire wurde 67 Jahre alt. Wirklich sehr schade.

Die Queen im Legoland

26. Juni 2015

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Ich befinde mich gerade im Queen-Fieber. Ja, ich mag die alte Dame und vor allem mag ich Prinz Philip, den alten Haudegen mit seinen Sprüchen. So sagte er einem britischen Studenten, der zu Fuß Papua-Neuguinea durchquert hatte: “Sie sind also nicht gegessen worden?” oder er fragte 1995 einen schottischen Fahrlehrer: “Wie können Sie die Schotten lange genug vom Alkohol abhalten, um sie durch den Führerscheintest zu kriegen?” – Nach Meinung meines Twitter-Kollegen Victor Fuchs sollte Prinz Philip twittern – wäre eine interessante Sache.
Nun ist die Queen auch im Legoland gelandet. Auch im Legoland Deutschland residiert Elisabeth II. jetzt im Hotel Adlon. Zwar hat die Queen auf dem Balkon des Berliner Lego Gebäudes im Miniland nur einen Maßstab von 1:20, dafür reist sie aber auch nicht bereits am Freitag wieder ab. Noch den ganzen Sommer wird sie mit ihrem Gatten Philip den Besuchern des Günzburger Freizeitparks zuwinken. Das Königspaar wurde von Modelldesignern anlässlich des Staatsbesuchs in Deutschland aus rund 100 Lego Steinen gebaut.

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Automatenrestaurant 2.0 bei McDonald’s

25. Juni 2015
Wie große Smartphone stehen die Bestell- und Bezahlterminals da.

Wie große Smartphone stehen die Bestell- und Bezahlterminals da.

Vor einigen Jahren besuchte ich mit meiner Frau in New York-Ausstellung die Ausstellung Lunch Hour, bei der auch Automatenrestaurants in der Geschichte vorgestellt wurden. Essen auswählen, Geld einwerfen, Essen ziehen, fertig.
Ähnliche Gedanken hatte ich vor kurzem, als ich zum ersten Mal eine Art Automatenrestaurant 2.0 bei McDonald’s im neu rennovierten Untergeschoss des Münchner Hauptbahnhofs entdeckte. Wie übergroße Smartphones stehen die Automaten im Eingangsbereich des Schnellrestaurants. Der Unterschied zu den Automatenrestaurants früherer Zeiten ist nur, dass ich darüber nur meine Bestellung aufgebe. Eine Art Mac-Drive für Laufkundschaft.

Klick und Kaufen

Klick und Kaufen

Über ein Touchdisplay kann man seine Fastfood-Speisen zusammenstellen und mit Plastikgeld bezahlen. Anschließend geht der Gast an die Ausgabestelle und erhält seine Mahlzeit zum Mitnehmen oder auf einem Tablett. Wenn ich mir Skates unter die Füße schnalle, dann habe ich wirklich einen Mac-Drive für Laufkundschaft.

Neue Wege bei McDonald's

Neue Wege bei McDonald’s


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