Die erfolgreichste Videoplattform im Internet ist YouTube. Das ist eigentlich nichts neues. Bei meinen Seminaren weise ich auf die unglaubliche Chance hin, die YouTube im Social Media-Umfeld spielt. Ich empfehle meinen Kunden einen YouTube-Auftritt, um ihre Marke zu streuen und zu festigen. Wichtig ist es, verschiedene Plattformen zu bedienen und den Content zu vernetzen und nicht alles auf einer Website zu horten.
Als Webnutzer birgt YouTube wahre Schätze. Natürlich gibt es zahlreiche verwackelte, unscharfe Vidoes, die reiner Datenmüll sind. Aber es gibt auch enorm kreatives Material zu sehen. Ich stelle fest: Mein Leben wäre ohne YouTube deutlich ärmer.
Als Blogger und Social Media-Berater sollte man auch immer wieder den YouTube-Blog im Auge haben, der aktuelle Zahlen liefert. Und über das aktuelle Material lässt sich nur staunen. Ich wusste zwar, dass YouTube erfolgreich ist, aber nicht so: Über 35 Stunden Videocontent wird pro Minute bei YouTube hochgeladen. Da sollten sich die TV-Sender warm anziehen. Für ARD und ZDF sind nicht die Privaten Anstalten die Konkurrenz, sondern YouTube und Co. Ihr Fernsehmacher wacht auf. Auf der IFA habe ich Fernseher gesehen, die jetzt auch einen YouTube-Channel eingebaut haben. Das ist die Zukunft.
Lassen Sie uns mit den YouTube-Zahlen spielen: Es bedeutet, dass 2100 Stunden Videocontent alle 80 Minuten hochgeladen werden oder 50400 Stunden jeden Tag.
Nachdem YouTube Änderungen beim Hochladen vorgenommen hat, wird es sogar noch attraktiver: Ich kann nun 15 Minuten Clips der Welt zur Verfügung stellen und das in einer Auflösung von 4 K. Wahnsinn. Ich allerdings nicht, denn für solches Material ist meine Leitung dann doch zu schwach.
Weihnachten kommt, das ist gewiss. Und dieses Jahr liegt der Heilige Abend völlig zu meiner Überraschung am 24. Dezember. Also knapp etwas über einen halben Monat Zeit die Weihnachtsgeschenke zu besorgen. Das ganze Jahr habe ich eine Liste geführt und nun wird eingekauft.
Doch wo wird eingekauft? Ich liebe Shoppen, Klamotten anprobieren, hier und dahin zu laufen und mich beraten zu lassen. Doch auf den Trubel in der Landeshauptstadt München hab ich keine Lust. Ich mag mich nicht durch überfüllte Fußgängerzonen odre Kaufhäuser quälen oder mich mit genervten Verkäufern herumschlagen, die ihren Beruf nur als Job verstehen. Ich kaufe, wie die Jahre zuvor auch, im Internet.
Und auch da bin ich nicht allein, wie jetzt der Branchenverband BITKOM feststellte. Etwa 22 Millionen Deutsche werden in diesem Jahr Weihnachtsgeschenke im Internet kaufen. Das sind 57 Prozent mehr als im Vorjahr und entspricht knapp jedem dritten Bundesbürger ab 14 Jahren. Hinzu kommen weitere 17 Millionen, die Interesse am Online-Kauf von Präsenten haben, aber noch unentschlossen sind. Das ergab eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM.
Vor allem junge Menschen ordern ihre Weihnachtsgeschenke im Netz. In der Altersgruppe von 14 bis 29 Jahren gehen 44 Prozent im Internet auf Shopping-Tour. Auch jeder siebte Senior ab 65 Jahren kauft im Web ein (14 Prozent). Kleinere Unterschiede gibt es zwischen den Geschlechtern: Während 33 Prozent der Männer Präsente im Web ordern wollen, sind es bei den Frauen 29 Prozent. Überdurchschnittlich häufig kaufen Angestellte Weihnachtsgeschenke im Web (41 Prozent), bei den Arbeitern sind es lediglich 29 Prozent.
Das passt zu einer Meldung von mir, dass die Geschäfte ins Web wandern. Wer nicht bei seinen Kunden online ist, der versäumt sein Geschäft und das Geschäft der Zukunft. Verraten wird allerdings nichts, was ich denn zu Weihnachten kaufe. Nur soviel: Die Gattin und ich haben ausgemacht, dass es bei uns nur was Kleines werden wird. Nun ja, ein Diamantring kann auch recht klein sein.
Wenn ich mit den Jungspunden um mich herum spreche, überschlägt sich die Begeisterung bei den Next-Gen-Spielen. Und wenn ich dann erzähle, mit welchen Games ich aufgewachsen bin, dann schauen die Herrschaften verschämt zu Boden nach dem Motto: Mann ist der Typ alt.
Aber jetzt kann die Jugend meine Spiele spielen: Atari Europe veröffentlichte die ersten Atari PlayStation Klassiker für die PlayStation 3 und die PSP auf dem PlayStation Network bekannt. Der Launch von Atari Classics hat mit der Veröffentlichung von PONG, Missile Command und Centipede begonnen. Weitere Spiele sollen folgen. Und die Kinderchen von heute werden feststellen: PONG ist ein geiles Spiel. Ich brauche nicht immer GPU-Rendering und fette Grafik – das Spielprinzip muss stimmen.
„Viele Gaming-Fans haben ihre ersten Spielerfahrungen mit einer der klassischen Marken von Atari gemacht“, so John Burns, Vice President und General Manager von Atari Europe, „Mit so vielen fantastischen Klassikern in der Hinterhand, können wir es kaum noch erwarten einige der populärsten Atari Arcade Titel aller Zeiten zu veröffentlichen und sie Retro-Fans, aber auch einer komplett neuen Generation von PlayStation3 und PSP-Spielern, zugänglich zu machen“. Ja, ja, ja und Atari will noch ein wenig Kohle machen.
Und für die Jungspunde unter den Gamern von heute: Was verbirgt sich hinter PONG, Missile Command und Centipede?
PONG, eines der mitreißendsten Eins gegen Eins Spiele, das jemals veröffentlicht wurde. Spieler kämpfen mit ihren Freunden durch dutzende fantastische Levels wie beispielsweise Henhouse Surprise, Soccer Stars, Balloon Circus. Für dieses ultimative Party-Spiel benötigen die Gamer jede Menge taktisches Gespür und spielerisches Geschick, um die Reise vom blutigen Anfänger zum erfahrenen Pong-Meister erfolgreich zu beenden. So klingt es bei Atari. Es waren einfach zwei Blöcke, die einen viereckigen Ball über den Bildschirm jagen.
Die Aufgabe in Missile Command ist einfach: Verteidige die Städte der Erde gegen unzählige Angriffswellen von außerirdischen Invasoren. Als hoch motivierter “Missile Commander” muss der Spieler den Umgang mit neuen Waffensystemen erlernen und Strategien entwickeln, die in einer Gegenoffensive zur Rettung der Menschheit vor den Aliens mündet. Das war übrigens mein Groschengrab. In Italien in den Spielhöllen meiner Jugend wanderten die 100 Lire Stücke nur so in die Automaten.
Das schnelle Action-Shoot-em-up Centipede fordert jedes Quäntchen Konzentration und umwerfende Qualitäten als Scharfschütze von den Spielern. Unterschiedlichste Perspektiven, verschiedene Power-Ups und ein treibender Soundtrack helfen dabei, aus der entscheidenden Schlacht gegen Königin Pede und ihre Armeen von Tausendfüßlern, Spinnen, Fliegen und Skorpionen siegreich hervorzugehen.
Wer in München für sein junges Kreativunternehmen eine Bleibe sucht, schluckt erst einmal über die hohe Mietkosten. Da fiel mir ein Wettbewerb von b-neun, das Media & Technology Center in Unterföhring, in die Hände. Das Gründerzentrum schrieb den JUMP-Preis aus. Der Gewinner kann ein Jahr lang mietfrei zwei Büroräume im b-neun nutzen. Gar nicht schlecht.
Zusätzlich stehen ihm ein persönlicher Coach als Ansprechpartner, dauerhafte Beratung durch ein Experten-Team, Workshop-Teilnahme in verschiedenen business-relevanten Bereichen zur Verfügung. Mit dem Firmensitz direkt im Mediencluster Unterföhring hat der Gewinner beste Chancen zur Vernetzung mit Profis aus allen Medienbereichen und zum Aufbau wertvoller Kontakte.
Franz Glatz, Geschäftsführer des b-neun, erklärt mir die Idee so: „Mit dem Förderprogramm JUMP! wollen das b-neun und seine zwölf Gesellschafter einem jungen Unternehmen die Fixkosten sparen und darüber hinaus wertvolle Tipps und Kontakte geben. Eine Förderung, die nicht unbedingt mit Geld bewertet werden kann.“
Und Glatz hat recht. Nicht Finanzen sind ausschlaggebend, sondern das richtige Umfeld. Und Unterföhring ist für die Medienbranche kein schlechtes Umfeld. Also einfach mitmachen: Die Teilnahme an JUMP! ist einfach: Gründer bzw. junge Unternehmen aus den Bereichen Film- und Fernsehproduktion, Neue Medien und Games schicken ihre Geschäftsidee samt Business Plan bis spätestens 15, November 2010 an:
b-neun, Media & Technology Center GmbH
Betastrasse 9
85774 Unterföhring b. München
Sieben erfahrene Branchenprofis beurteilen die Bewerbungen und küren den Gewinner. Die Jury besteht aus Arnd Benninghoff, SevenOne Intermedia GmbH, Hansjörg Füting, ndf neue deutsche Filmgesellschaft, Holger Haas, Plazamedia GmbH, Annette Kümmel, ProSiebenSat.1 Media AG, Elke Opitz, E.O.PRESS, Thomas Repp, BAF Bayerische Akademie für Fernsehen und Rainer Tief, Programm Bereich Multimedia Bayerischer Rundfunk. Ab 1. Januar .2011 kann die Siegerfirma ihre Räume im b-neun beziehen.
Politiker jammern gerne darüber, dass die Deutschen unpolitisch sind. Das stimmt nicht: Ich denke vielmehr, das Volk ist politisch interessiert, aber sie sind Politikermüde. Die Bevölkerung lässt sich nicht mehr langfristig in Parteien binden, aber wir sind dennoch politisch. Sobald wir von etwas betroffen sind, bzw. uns Dinge betreffen, dann engagieren wir uns. Sei es bei Stuttgart21, Nichtraucherschutz usw. Das Engagement ist ereignisgebunden und anschließend bricht das Engagement wieder ab und die Aufmerksamkeit wendet sich etwas anderem zu.
Die Rolle von Social Media ist dabei gewaltig. Hier lassen sich Massen mobilisieren. Wer dazu ein aktuelles Beispiel braucht, der sollte sich eine Online-Petition an den Deutschen Bundestag ansehen. Thema: Einhaltung der Verträge zur Abschaltung der Atomkraftwerke bis zum Jahr 2023. Der Antrag kam von Jörg Zwosta, Petitionsnummer 13587. Interessant ist das Jörg Zwosta Bürgermeister der CDU in Baden-Baden war und auf eine weitere Amtszeit verzichtete. Die Petition sollte von 50.000 Bundesbürgern am Abend des 21. Oktober 2010 unterzeichnet werden. Um 0 Uhr war Schluss. Um 21 Uhr fehlten noch rund 6000 Unterschriften, damit die Petition behandelt wird. Und dann brach der Online-Sturm nicht. Über Twitter und Facebook riefen die Befürworter der Petition die Community zum Mitmachen auf. Und siehe da: Minute für Minute registrierte sich das Volk und die Zahl der Unterschriften wuchs. Am Schluss waren es 73978 Unterzeichner – ein Erfolg für die Befürworter und ein Sieg für die Leistungsfähigkeit Social Media. Die Petition ist nun in der parlamentarischen Prüfung.
In der Begründung zum Antrag hieß es:
Trotz der vor sieben Jahren geschlossen Verträge plant die Bundesregierung eine Verlängerung der Restlaufzeiten 13 Jahre vor in Kraft treten der beschlossenen Maßnahmen. Die Regierungskoalition will eine Verlängerung der Restlaufzeiten von 8 bis 14 Jahren erreichen.
Wir möchten die Bundesregierung auffordern, sich mit Vertretern aller Energieformen auseinander zu setzen und gemeinsam Meilensteine der Energiewende zu erarbeiten.
Ein Austritt aus den bestehenden Verträgen 13 Jahre vor Umsetzung der Maßnahmen halten wir für nicht richtig und bestehen auf der Einhaltung der Vereinbarung.
Zum aktuellen Zeitpunkt ist die Haupt-Begründung: „Wir brauchen die Atomenergie als Brückentechnologie“ nicht belegbar. (Siehe Stromüberschüsse bereits 2010)
Immer noch ungeklärt und medienwirksam „vertuscht“ ist dagegen das Thema der Entsorgung des Atom-Mülls und die fehlende Beteiligung der Erzeuger an der Lösung dieses Problems.
Auch der Einsatz der Technik ist ein enormes Sicherheitsrisiko. Denn alle technischen Systeme versagen einmal – bei einem Atommeiler allerdings mit nicht planbaren Risiken. (Bsp.: Alle vor 1980 erbauten Atommeiler verwenden noch heute (2010) eine analoge Steuerung.)
Mit der Förderung der erneuerbaren Energieträger und ihre Verwertung sind wir in der Lage, bis zum Zeitpunkt des geplanten Laufzeitendes des letzten Atommeilers die geforderten 40% Strom aus erneuerbaren Energieträgern zu erzeugen.
Aus den oben genannten Gründen fordern wir die aktuelle Bundesregierung dazu auf, dafür Sorge zu tragen, dass die von Ihren Vorgängern abgeschlossenen Verträge zur Abschaltung der Atomkraftwerke bis 2023 eingehalten werden!
Lego ist meine Welt – die bunten Steine begeistern bei uns die ganze Familie. Jeder hat seine eigene Lego-Welt gefunden: Und natürlich sind wir Fan der Videogames von Lego, wobei Star Wars am besten im Familienranking abschneidet, das habe ich ja in meinem Blog bereits geschrieben.
Nun schlägt Lego ein neues Kapitel auf und eröffnet ein Lego Universe. Ich bin skeptisch, ob das Spiel mich vom Hocker haut. LEGO Universe ist das erste Massen-Mehrspieler-Online-Gemeinschaftsspiel (MMOG), das auf dem LEGO-Spielspaß basieren soll. Die Versionen von LEGO Universe gibt es für PC und Mac. Ich habe hier mal die Trailer zusammengestellt, die vom Publisher LEGO Group bereit gestellt wurden. Ein Video zeigt, wie der Charakter-Editor funktioniert, welche verschiedenen Charakter-Klassen es gibt und was für atemberaubende Objekte sich mithilfe der virtuellen LEGO-Steine erstellen lassen. Außerdem gibt es noch zwei neue Gameplay-Videos direkt aus dem Spiel. Das erste zeigt eindrucksvolle Bauwerke, die innerhalb kurzer Zeit von Spielern erstellt wurden. Im zweiten Video sieht man, wie sich LEGO-Fans für ein spannendes Abenteuer in LEGO Universe zusammenschließen.
Zumindest die Zielgruppe, mein Sohn, zeigte sich sehr interessiert und will gleich ausprobieren. Klar, es ist besser, wenn er Lego Universe spielt als wenn er bei WOW einsteigt. Dennoch bin ich bei MMOG spektisch und werde daher dabei sein, wenn er die virtuelle Welt betritt. Die Möglichkeiten, die das Spiel bietet, sind auf jeden Fall fantastisch – ob es ausreicht, den ähnlichen Spielspaß wie Lego Star Wars zu bringen, muss sich zeigen. Ich bin gespannt.
Grundsätzlich eine gute Idee: Das IDAPT i4 Universal-Ladegerät
Das iPhone und das iPad brauchen Strom, ebenso meine Digitalkameras, egal ob Video oder Foto. Eine schöne stylische Energie-Tankstelle ist das neue IDAPT i4 Universal-Ladegerät. das Gerät wird von HAMA in schwarz und weiß vertrieben. Das Teil sieht gut aus und soll Schluss machen mit meinem täglichen Ladechaos. Soweit die Theorie und die klingt gut: IDAPT i4 lädt bis zu vier Geräte unterschiedlichster Art gleichzeitig auf. Der i4-Alleslader kann derzeit bereits mit mehr als 22 robusten modularen Spitzen bestückt werden, die über 4000 Geräte einfach und schnell mit neuer Energie versorgen. Anders als herkömmliche Ladegeräte lädt IDAPT auch AA-Batterien, Handheld-Konsolen, GPS-Geräte und viele mehr. Demnächst stehen darüber hinaus auch optionale Ladespitzen für die PSPGo und eine noch größere Anzahl an Digitalkameras zur Verfügung.
Klingt gut, brauche ich aber in der Realität nicht in dieser Form. Ich brauche keine mitglieferten Adapter für Sony, irgendwelche Mobiltelefonkrams – ich habe einen iPod, ein iPhone und ein iPad sowie eine Bedarf für MiniUSB. Sechs Spitzen für MicroUSB, MiniUSB, Nokia 2, Samsung 4 und Sony Ericsson 2 sind bereits im Lieferumfang enthalten. Die meisten Adapter sind Elektronikschrott weil ich eben das entsprechende Gerät nicht habe und wandern so in die Entsorgung. Allerdings liegt dem rund 50 Euro teurem Gerät nur ein Ladeadapter für Apple-Geräte bei. Ich musste also zwei teure Ladeadapter nachkaufen und das geht ganz schön ins Geld. Stylisch hin, stylisch her.
Aber wahrscheinlich bin ich die falsche Zielgruppe. Ich sehe einen riesigen Bedarf im Hotelgewerbe. Wie oft kommt es vor, dass ich irgendwo übernachte und meine Devices aufladen möchte, habe aber die Steckerchen vergessen. Wenn ich dann das IDAPT i4 auf meinem Zimmer hätte, dann wäre der Tag bzw. die Nacht gerettet. An der Rezeption kann ich mir die gewünschten Adapter ausleihen und alle wären glücklich.
Immer wieder gebe ich Seminare zum Thema Schutz vor Viren, Trojaner und Co. Diese sind in der Regel ausgebucht, denn der Bedarf ist da. Heimanwender, aber auch Unternehmen haben Angst vor Attacken aus dem Netz.
Jetzt fiel mir eine aktuelle Studie von IDC in die Hände, die meine These untermauern. Drei Viertel der deutschen Unternehmen von IT-Attacken betroffen. Also liege ich mit meinen Seminaren voll richtig. Der Bedarf für meine Schulungen ist da.
Eine Umfrage bei deutschen Unternehmen zeigt, wie stark die Bedrohung inzwischen geworden ist: Rund 75 Prozent der deutschen Unternehmen waren in jüngster Zeit Opfer einer IT-Attacke. Etwa 20 Prozent der Unternehmen stellten fest, dass sie in Folge dieser Attacken einen Imageverlust und in vielen Fällen sogar finanzielle Einbußen hinnehmen mussten.
Die Studie wurde von Mai bis Juni 2010 von IDC im Auftrag von Kaspersky Lab durchgeführt. Kaspersky ist ein Antivirenhersteller und hat natürlich ein Interesse daran, seine Software an den Mann zu bringen. Auch ich schütze meine Rechner mit Software des russischen Unternehmens.
Fakt ist: Der Bedarf ist da. Fach- und Führungskräfte aus dem Bereich IT-Sicherheit von 206 deutschen Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern gaben Auskunft über ihre Erfahrungen. Die Multi-Client-Studie „IT-Security – Trends und Anwenderpräferenzen, Deutschland 2010“ stellt klar, wie komplex und aufwendig das Thema IT-Sicherheit inzwischen für Unternehmen geworden ist. Die Unternehmens-IT ist keine „Festung“ mehr, mit definierten, fixen Ein- und Ausgängen, die es zu sichern gilt. Moderne IT-Architekturen sind durch ihre Ausweitung ein Gebilde, in dem die Grenzen verschwimmen – nicht zuletzt durch den Einsatz von mobilen Endgeräten und Web-2.0-Technologien. Vor allem das Social Web stellt eine enorme Herausforderung in Bezug auf die ungewollte oder wissentliche Weitergabe von vertraulichen Informationen dar.
Weitere Erkenntnisse der Studie sind:
knapp 50 Prozent der befragten Unternehmen hatten aufgrund der Attacken mit IT-Ausfällen zu kämpfen
17 beziehungsweise 16 Prozent der Unternehmen erklärten, dass sie finanzielle Verluste erlitten oder sogar Kunden und Verträge verloren haben
lediglich 13 Prozent der Unternehmen gehen davon aus, dass sie ein Optimum an Sicherheit erreicht hätten
Wie immer in der IT-Sicherheit ist die Dunkelziffer weit höher. Es ist wahrscheinlich, dass viele Unternehmen gar nicht wissen, dass sie Opfer eines Angriffs sind oder waren. In den modernen Netzen kommt der Endpoint-Sicherheit gerade wegen ihrer prinzipiellen Durchlässigkeit eine sehr hohe Bedeutung zu – ein Gebiet, auf dem Kaspersky Lab traditionell sehr stark ist. Neben der Absicherung von Endgeräten kommt bei Unternehmen die Sicherung von Servern, Storage-Systemen, Gateways, aber auch vernetzten Druckern hinzu – dies alles muss über geeignete Administrationswerkzeuge auch wirtschaftlich gesteuert werden können.
Alles in allem ist IT-Sicherheit heute eine Aufgabe, die zur zentralen Risiko-Absicherung gehört. Es sind ganzheitliche Konzepte zu entwickeln, die der Forderung nach Compliance im Spannungsfeld zwischen Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) und beispielsweise dem Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) oder der Sorgfaltspflicht eines Geschäftsführers gerecht werden.
Diese Zeitschrift „Landlust“ ist schon ein Phänomen. Obwohl ich kein Leser des Magazins bin, freut es mich immer, wenn ein Papiermagazin in der heutigen Online-Welt Leser findet und Erfolg hat. Im Jahr 2005 ging das Magazin „Landlust“ an den Start und hat sich seitdem zu einer der erfolgreichsten Zeitschriften-Neugründungen Deutschlands entwickelt. Mit über 750.000 verkauften Exemplaren ist „Landlust“ unter den Top 20 der Kaufzeitschriften zu finden.
Mir zeigt es, das ein klares redaktionelles Konzept bei den Lesern ankommt. Das ist gut, obwohl ich das Magazin nicht lese und es mich nicht berührt, obwohl ich ein Landei bin. Landlust zeigt die schönsten Seiten des Landlebens mit einer unverwechselbaren Natürlichkeit und hohen Authentizität. Ich glaube, gerade diese Authentizität ist besonders wichtig, sei es im Print- oder Onlinebereich. Das multithematische Magazin gliedert sich in die fünf Rubriken Garten, Küche/Rezepte, Ländliches Wohnen, Landleben und Natur. Landlust erscheint alle zwei Monate im deutschsprachigen Raum zum Copypreis von 3,80 Euro. Herausgegeben wird das Magazin vom Landwirtschaftsverlag in Münster.
Schön ist, mit welchem technischen Aufwand so ein Naturmagazin beworben wird. Dies zeigt der neue TV-Spot, der von Neonred hergestellt wurde. Der Spot kommt leicht herüber, ist aber vollgepackt mit CGI und MotionGraphics. Von dem technischen Schnickschnack bekommt der Zuschauer nicht viel mit. Der Spot kommt locker, flockig herüber. Da sind die Macher von Neonred Profis, Die Neonred, mit den Geschäftsbereichen Kommunikation, Design, Film und Architektur, deckt das komplette Spektrum werblicher Kommunikation ab – von klassischer Werbekonzeption und Produktion (Film, Print, Funk), über Sonderwerbeformen (Viralmarketing, 3D-Internetanwendungen, Multitouch Applikationen), bis hin zum Design architektonischer Event-Konzepte. Die Firmengruppe wird von den beiden Gesellschaftern Anke Vermeulen und Markus K. Frey geleitet.
Neonred hat den TV-Spot für die aktuelle crossmediale Werbekampagne anlässlich des fünfjährigen Bestehens produziert, der ab seit kurzem auf ARD und ZDF im Nachmittags- und Vorabendprogramm zu sehen ist. Der 20-sekündige Clip soll den Bekanntheitsgrad des Magazins insbesondere bei den Zuschauern weiter steigern, die das kultivierte Landleben und die Natur schätzen. Markus K. Frey, Kreativdirektor der Neonred Group sagt: „In jeder Ausgabe tritt Landlust den Beweis an, dass mit redaktioneller Qualität und konsequenter Leserorientierung immer noch ein erfolgreiches Print-Produkt entstehen kann.“
Es freut mich für Print, aber ich warte dann doch auf meine iPad-App oder gehe jetzt mal wieder ins Dorf, um statt Landlust mehr Landluft zu schnuppern.
Unabhängig von der konkreten Nutzung und möglichen Verwendungsabsicht sind internetfähige Computer in Höhe der Grundgebühr rundfunkgebührenpflichtig, wenn darüber hinaus keine herkömmlichen Rundfunkempfangsgeräte wie Radio oder Fernseher zum Empfang bereitgehalten werden. Das hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden und damit die Rechtsprechung der Oberverwaltungsgerichte von Bayern, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz bestätigt.
Dazu kam von ARD & ZDF folgende Erklärung:
Der Vorsitzende der ARD, SWR-Intendant Peter Boudgoust, erklärte hierzu: „Die Rundfunkanstalten sehen sich in ihrer Rechtsauffassung bestätigt, dass die derzeit bestehende gesetzliche Regelung rechtmäßig ist. Der direkte Appell des Gerichts an den Gesetzgeber, die Entwicklung der Rundfunkfinanzierung sorgsam im Auge zu behalten, unterstreicht aber nachdrücklich die Bedeutung der gerade von den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten getroffenen Entscheidung für eine Reform ab 2013.“ Markus Schächter, Intendant des ZDF, sagte: „Das Urteil ist eine wichtige klarstellende Grundsatzentscheidung, auch wenn die internetfähigen Geräte für die allermeisten Menschen nicht gesondert gebührenpflichtig sind, sondern schon von der Rundfunkgebühr für ein herkömmliches Fernseh- oder Radiogerät mit erfasst werden. Um Streitigkeiten dieser Art künftig aber ganz zu vermeiden, ist es wichtig, dass die von den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten geplante Reform der Rundfunkfinanzierung ab Januar 2013 umgesetzt wird. Dann geht es nicht mehr um die manchmal schwierig zu klärende Frage, ob, welche und wie viele Geräte zum Empfang bereit gehalten werden, sondern es gilt der einfache Grundsatz, dass jede Wohnung und Betriebsstätte beitragspflichtig wird.“
Vom geplanten Rundfunkbeitrag erhoffen sich die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten insgesamt ein transparenteres und gerechteres Finanzierungssystem. Damit wäre nicht nur die technisch überholte Unterscheidung zwischen herkömmlichen und neuartigen Rundfunkgeräten geklärt. Auch die heutige Mehrfachgebührenpflicht für Familien unter einem Wohnungsdach, nichteheliche Lebenspartner und WG-Mitbewohner entfiele, so dass ca. 1,5 Millionen Privathaushalte entlastet würden. „Außerdem gehen wir davon aus, dass Vor-Ort-Kontrollen und detaillierte Nachfragen reduziert werden können, weil es eben nicht mehr um das Zählen einzelner Geräte ginge“, so Boudgoust.