Das Duo Guldenstern (li, re) und Wolfgang Fierek (Mitte)
„Wer ein Bild kauft, der weiß, das in dem Moment etwas passiert. Es geht nicht um pure Dekoration, sondern es geht um persönliche Werte, die einem ein Leben lang begeistern“, so Galerist Harry Mensing. Die Galerie Mensing eröffnete vor kurzem das Kunstjahr 2013 mit einem Neujahrsempfang in der Galerie München. Bei diesem Event wurde mir wieder bewusst, wie wichtig Neugierde im Kunstbereich ist. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte ausgetretene Pfade nicht verlassen. Kunst bedeutet für mich, sich auf etwas neues einzulassen und den Blick über den Tellerrand schweifen zu lassen.
Galerist Harry Mensing in seiner Münchner Galerie.
Kunst bedeutet für mich nicht Geldanlage. Ich weiß zwar, dass der Kunstmarkt aus finanziellen Aspekten interessant ist. Aber beim Kauf von Kunstwerken muss mir das Werk gefallen. „Im Vordergrund der Kunst steht immer die Emotion“, so Harry Mensing weiter – und recht hat er.
Matthias J. Lange mit Peter Guldenstern.
Bettina Müller, Galerieleiterin in München, sagte bei der aktuellen Ausstellung des Duo Guldenstern über die Künstler. „Es ist gelungen, deutsche Popart aus dem Dunstkreis der amerikanischen Vorbilder zu befreien und ihr Eigenleben und Originalität zu geben. In ihren ausdrucksstarken Montagebildern verarbeiten sie plakative Bild- und Textmitteilungen, die in verblüffenden Materialkombinationen zu immer wieder neuen Ebenen der Wahrnehmung zusammengeführt werden. Unmittelbar, ehrlich und authentisch.“
Matthias J. Lange mit Schauspieler Wolfgang Fierek
Stargast auf dem Neujahrsempfang war der Serienschauspieler und Amerika-Fan Wolfgang Fierek. „Amerika ist für mich etwas besonders“ , erzählte er. Popart habe ihn erwischt als Beatles-Fan, nachdem er das Cover von Yellow Submarine gesehen hatte. „Warhol war mir zu viel LSD“, so Fierek scherzahft. Popart sei gesellschaftsfähig geworden. „Bilder sind wie eine Zeitreise. Popart ist meine Kunstart, die ich liebe.“
Wer zufällig in New York ist, der sollte sich unbedingt die (kostenlose) Ausstellung Lunch Hour in der New York Public Library ansehen. Es lohnt sich für alle, die gerne essen. Die Ausstellung dreht sich bis 17. Februar schließlich ums Essen, speziell ums Mittagessen der vergangenen 150 Jahre in New York.
Es ist kulturgeschichtlich interessant, wie und in welcher Form Mittagessen in dieser Stadt serviert wurde und wird. Die einen essen an einem Tisch, die anderen stopfen sich Fast Food im Gehen hinein. Durch den Schmelztiegel New York kamen unterschiedliche (Ess-)Kulturen zusammen und entwickelten immer wieder neue Formen. Heute interessant für mich die Pretzel-Stände mit Sauerkraut in den Straßenfluchten von New York. Diese Prezeln haben nur noch entfernt mit der bayerischen Brezn etwas zu tun. In der Ausstellung gibt es Gedichte zum Mittagessen (Lunch poetry) sowie eine umfangreiche Sammlung an Brotzeitboxen und Kochzeitungen. Ich erinnere mich an meine Jugend zurückversetzt, als meine Mutter Rezeptsammlungen von Dr. Oetker oder dem Meister Verlag sammelte.
Heinz hat auch Suppen zu bieten.
Mein Herz als Ketchup-Fan schlug höher als ich Heinz entdeckte. Heinz ist in den USA eine Institution, spätestens nachdem Andy Warhol seine Heinz-Bilder als Kunst veröffentlichte. In den US-Supermärkten bietet Heinz nicht nur Ketchup an, sondern auch enorm viele Suppe. Die Reaktion der US-Besucher der Ausstellung war typisch nach dem Motto „erinnerst du dich an diesen Geschmack?“
Ein Original-Restaurantautomat
Wunderbar ist ein aufgebautes Automatenrestaurant, das einst in den USA populär war. Der Automat war ein Wunder in New York. Als Joe Horn und Frank Hardart am 2. Juli 1912 ihr erstes Automatenrestaurant am Time Square eröffneten war es eine Sensation. In den 1940er Jahren gab es in New York einen regelrechten Boom in der Stadt. In den 1950er Jahren ebbte die Flut ab als die Kaufhäuser ihre eigenen Cafeterias eröffneten. Der Besuch der Ausstellung erinnerte mich so sehr an den Jacques Tati-Film Herrliche Zeiten (Playtime), als der französische Komiker 1967 ein Automatenrestaurant besuchte. Das letzte Automatenrestaurant in New York schloss 1991.
Münze rein, Klappe auf, Essen raus
Also bevor die Ausstellung Lunch Hour in New York schließt, solltet ihr sie unbedingt in der New York Public Library besuchen oder mein Video ansehen.
Bei einem Besuch in Franken schaue ich gerne in dem Heimatort meiner Mutter vorbei: Coburg – Dazu gehört ein Abstecher zur Coburger Bratwurst, aber auch ein Besuch bei in der Goldenen Traube. Es ist ein Romantik Hotel mit einem wunderbaren Gourmetrestaurant mit netten Namen Esszimmer. Den Besuch kann ich jedem Besucher ans Herz liegen (unbedingt reservieren).
Ein kulinarischer Stern erstrahlt über Coburg – das Gourmetrestaurant Esszimmer wurde im Restaurantführer Guide Michelin mit dem begehrten Michelin-Stern ausgezeichnet. Der Küchenchef Stefan Beiter versteht es, Kreationen aus der klassischen Haute Cuisine mit Elementen der Molekularküche zu kombinieren.
Bisher war das Esszimmer in Rottönen eingerichtet. Es wirkte wie ein Relikt der siebziger Jahre. Das ist vorbei: Das Esszimmer ist bis einschließlich 11. Februar 2012 geschlossen, weil es komplett renoviert wird. Das Rot weicht, und in freundliche viktorianische, helle Tapeten erscheint der Raum. Das Separee wurde vergrößert und insgesamt bietet das neue Esszimmer Platz für 20 Gäste. Ich durfte den neuen Raum besuchen und hatte zufällig eine Kamera dabei.
Bisher hat das Esszimmer folgende Auszeichnungen: VARTA-TIPP im Varta-Restaurantführer, drei F im Restaurantführer des Feinschmeckers, 3,5 Löffel im Aral-Schlemmeratlas, zwei Sonnen im Savoir Vivre, 15 Punkte im Gault Millau, sieben Pfannen im Gusto-Führer und natürlich ein Michelin Stern im Guide Michelin
Bis der Umbau abgeschlossen ist, konnte ich Steak im Viktoria Grill genießen. Die luftgetrocknete Fleischreifung im Klimahaus ist ebenso wichtig, wie die Qualität von Weiderindern aus natürlicher Aufzucht. Also guten Appetit.
Nach über 20 Jahren habe ich wieder Schneeschuhe unter meinen Füßen und es macht mir genauso Spaß wie früher. Musste ich mir früher die Schneeschuhe aufgrund meiner Studienexkursionen unter die Füße schnallen, mache ich es heute wegen Spaß und wegen des erhöhten Blutdrucks. Daher habe ich der Ehefrau und mir neue Schneeschuhe zu Weihnachten gekauft.
Das Problem ist allerdings der Schnee. Aber nachdem es bei uns in den vergangenen Tagen geschneit hat, wollte ich mein persönliches Weihnachtsgeschenk ausprobieren. Natürlich sind Schneeschuhe erst bei Tiefschnee richtig angesagt, aber zum Ausprobieren reichte die weiße Pracht vor der Haustüre. Wer Schneeschuhe aus Metall kauft, sollte unbedingt auf sein Gewicht achten. Ist die Auflagefläche zu klein, bringt der ganz Schneeschuh nichts und man sinkt einfach ein. In der Regel gibt es drei Gewichts- und damit drei Größenklassen für Schneeschuhe. Zur groben Orientierung: Länge 1 = 58 Zentimeter für ein Körpergewicht bis ca. 68 Kg, Länge 2 = 68 Zentimeter für ein Körpergewicht bis ca. 80 Kg und Länge 3 = 78 Zentimeter für ein Körpergewicht bis ca. 114 Kg Ich hatte früher Schneeschuhe aus Holz und geflochteten Netz, so gehe ich heute mit High Tech-Schuhen in den Tiefschnee. Das Material des Rahmens ist Aluminium, die Bespannung ist aus Hypalon und die Krallen sind aus Stainless Steel. Das Ganze macht irrsinnig Spaß, belastet die Natur nicht wie Skifahren oder Boarden und kurbelt den Kreislauf an.
Unbedingt darauf achten, dass die Krallen aus beweglichen Metall sind und sie nicht zu eng nebeneinander sitzen. Metall gibt es entsprechenden Halt im Schnee. Wenn die Krallen zu eng sind, dann sammelt sich schnell Dreck oder Eis darunter bei den Schneeschuhwanderungen. Wer es professionell haben will und im Gebirge unterwegs ist, der kann beim Kauf auf Varianten mit zusätzliche Krallen achten. Bei Abstiegen im Gebirge sorgen zusätzliche Krallen hinten sowie Snowbrakes für sicheren Halt. Das brauche ich aber nicht, ich will einfache Wanderungen machen und keine Extremtouren.
Wichtig: Damit die Hose beim Einsinken in den Tiefschnee nicht nass wird, empfehle ich Outdoorgamschen. Diese wasserdichten Gamaschen kommen über die Hosenbeine (auf die Größe achten) und die Riemen werden unter dem Schuh befestigt. Zum Ausgleich nehme ich einfach meine Trekkingstöcke. Es gibt professionellere Lösungen, aber fürs Wandern reicht es.
So gut wie ausverkauft ist die Philharmonie im Gasteig, wenn Schwanensee gegeben wurde.
Wenn das Bolschoi Staatsballett Belarus in München gastiert, dann kommen sie, die Ballettfreunde aus nah und fern. Bei nahezu ausverkauften Auftritten konnten die Ballettfreunde den Schwanensee mit der Musik von Peter I. Tschaikowsky genießen. Zu sehen bekamen das Publikum in der Philharmonie im Gasteig an zwei Aufführungen routinierte Klasse.
Wer den Schwanensee in der Aufführung des Bolschoi Staatsballetts besucht, der erwartet keine Neuinterpretation des Stücks. Er bekommt eine konservativ inszenierte Tanzschöpfung auf Weltniveau. Das Libretto hält sich an die Märchenvorlage von Wladimir Begitschew und Wassili Geltzer. Die wunderschöne Choreografie stammt von Marius Petipa, Lew Iwanow und Alexander Gorsky.
Und dem Münchner Publikum hat es gefallen. Die zahlreichen Höhepunkte, zu denen auch die Charaktertänze, Solo-Variationen, die Pas de deux des Prinzen Siegfrieds mit dem weißen Schwan im 1. Akt und mit dem schwarzen Schwan im 2. Akt mit der Serie von 32 Fouttés, der Tanz der vier kleinen Schwäne und die Variationen der großen Schwäne gehören, alle wurden mit Applaus bedacht. Dennoch hatte ich das Gefühl, dass die Freude über den Applaus bei den Tänzern nicht ankam. Professionell bedankten sie sich artig, das Feuer und die Leidenschaft der Tänze zeigten die Tänzer gegenüber ihrem Publikum weniger
Wunderbar die Choreografie bei Schwanensee.
Vielleicht lag diese Distanz zum Publikum auch an den aktuellen Vorkommnissen in der Heimat: Der Ballettchef des Bolschoi Theaters, Sergej Filin, erlitt vor kurzem bei einem Säureattentat schwere Verätzungen an Kopf und Hals. Der 42jährige droht blind zu werden. Ein Unbekannter hatte Filin vor seiner Wohnung angegriffen und ihm Säure ins Gesicht geschüttet. Der Täter entkam. Vom Staatsballett auf der Bühne in München gab es zu den Vorfällen in Moskau kein Statement. Dabei hätten die Münchner Ballettfreunde sicher die besten Genesungswünsche mit einem donnernden Applaus in die russische Heimat geschickt.
Ballettleistung auf hohem Niveau beim Bolschoi Staatsballett.
Wie enorm Projektmanagement ist, sehen wir derzeit am Bau des neuen Flughafens in Berlin. Von außen als Bürger steht es chaotisch aus und natürlich sind noch nicht alle Details bekannt. Fest steht aber, das Projekt Flughafen scheitert immer wieder und die Verantwortlichkeiten werden hin und her geschoben. Peinlich für den Standort Deutschland und Kostenexplosion für uns Steuerzahler. Da wäre ein solides Projektmanagement von Vorteil gewesen.
Projekte gibt es aber nicht nur in Berlin. Ein Buch kann ebenso ein Projekt sein, wie ein Wahlkampf, ein Vereinsfest oder ein Ausflug. Wer sich in Projektmanagement auskennt, der tut sich leichter. Daher habe ich zusammen mit meinem Kollegen Dr. Michael Homberg auf einem Seminar gezeigt wie ein Projektplan entsteht und was bei welchen Stuften zu beachten ist. Interessant ist, dass bei den Projekten oft mit den gleichen Fehlern begonnen wird. Zu Beginn des Projektes verstricken sich die Verantwortlichen in Details und verlieren den Überblick. Wir klärten die Arbeit eines Projektmanagers und stellten auch fest: Projektmanagementsoftware wie MS Project oder Merlin ist zwar wunderbar, sollte aber nicht am Anfang stehen und gehört schon gar nicht in die Hand aller Projektbeteiligten. Das Seminar war übrigens so erfolgreich, dass es im Juni einen zweiten Teil davon geben wird. Interessenten können sich gerne melden.
Ein netter Gag für die kalten Tage ist mir unter gekommen. Wer ein Smartphone hat, braucht eigentlich einen modischen Handschuh, mit dem die Touch-Oberfläche seines Telefons bedienen kann. Dazu hat Roeckl für mich das ideale modische Modell abgeliefert.
Wer es allerdings etwas cooler haben möchte, der greife zum Hi-Fun Hi-Call Smartphone Handschuh mit integrierten Bluetooth. Die Handschuhe schützen vor Kälte, ich kann die Touch-Oberfläche wunderbar bedienen. So richtig modisch sehen sie aber nicht aus. Macht nix. Der Clou liegt aber in dem integrierten Bluetooth-Headset. Ich kann mein iPhone in der warmen Tasche lassen und kann mit den Handschuhen das Telefonat annehmen.
Ich hab es ausprobiert und ich sah so richtig doof aus. Die Menschen um mich herum, haben mich seltsam angeschaut und für verrückt erklärt. Der Typ spricht mit seinen Handschuh. Der hat ne Macke.
Das Koppeln Handschuh – iPhone funktioniert tadellos. Aktiviert wird das Handset über die Bedienfläche am Handschuh. Einfach drücken und die klassische „Ruf mich an“-Geste machen. Das Mikrofon und Lautsprecher befindet sich im kleinen Finger und Daumen des Handschuhs.
Der Akku, aufzuladen über USB, soll für 20 Stunden Gespräche und 10 Tage Standby reichen. So lange habe ich es allerdings nicht ausprobiert. Also: Wer einen Gag braucht, der braucht diese Smartphone Handschuhe. Und wer dann irgendwann eingeliefert wird, der ist selbst schuld.
Haltet das Rohr sauber! – Nein, nicht was ihr denkt, ihr Schmutzfinken. Gemeint sind die Kanalrohre. Bei der Berufsbildungsmesse in Nürnberg kam ich ins Gespräch mit Leuten vom Verband der Rohr- und Kanal-Technik-Unternehmen und sie stellten mir ihren Helfer vor. Einen Roboter, der die Kanalrohre inspiziert. Das fand ich super interessant, denn Roboter sind ein großes Hobby von mir. Künftig nannte ich den Roboter einfach Kanalratte.
Die Kanalratte und ihre menschlichen Herrchen sind immer auf der Suche. Sie schauen nicht in die Röhre, aber in Rohre, Kanäle und abwassertechnische Anlagen. Im Rohr- und Kanalservice passiert das durch Inspektionsgänge und mit ferngesteuerten Spezialkameras, eben unseren Roboter. Die Fachkräfte kontrollieren die Netze und Systeme auf Ablagerungen und Verunreinigungen sowie auf Schäden z. B. durch Wurzeln, Frost oder Erdbewegungen. Undichte Stellen werden mit den jeweiligen Werkstoffen, wie z. B. Kunstharz abgedichtet. Dabei setzen sie auch ferngesteuerte Roboter ein. Im Industrieservice kontrollieren und reinigen sie auch Abfüllanlagen, Gär- und Flüssigkeitsbehälter sowie Pumpen und Tanks.
Friendly Service heißt der Verpackungsservice im AEZ.
„Das ist ja wie in den USA“, platzt es aus einer älteren Dame heraus. Eine junge Frau mit gelben T-Shirt und der Aufschrift „Friendly Service“ nimmt die Waren vom Einkaufsband, verpackt sie in braune Papiertüten und stellt sie behutsam in den Einkaufswagen zurück. Diesen besonderen Verpackungsservice in einem Supermarkt gibt es derzeit im AEZ – Amper Einkaufszentrum im Fürstenfeldbrucker Stadtteil Buchenau. Was in den USA in jedem Drugstore alltäglich ist, kennt der Kunde im deutschen Einzelhandel eher nicht. Bisher musste ich meine Waren selbst vom Band nehmen und einpacken. Das übernehmen im AEZ nun junge Damen und sie wissen, was sie tun. Eier und Obst kommen nicht auf den Boden der Tüte, sondern Tetrapack mit Milch und Konserven.
Das Angebot im Supermarkt wird hervorragend von den Einkäufern angenommen. Viele Familie sind Freitag und Samstag beim Wochenendeinkauf. Das nervt. Kinder wollen der Kasse Süßigkeiten. Da kommt so ein Service für gestresste Eltern gerade recht. Da sage noch einer, Deutschland sei eine Dienstleistungswüste. Ich finde es eine prima Idee.
Die Waren kommen in brauen Tüten in den Einkaufswagen zurück.
Nur beim Trinkgeld sind die Fürstenfeldbrucker sichtlich noch etwas unsicher. Es steht eine gelbe Spardose bei der jungen Frau im T-Shirt mit der gleichen gelben Farbe. Entweder geben die Leute kein Trinkgeld und blicken verschämt weg (Deutschland eben) oder sie geben der jungen Frau die Münzen direkt in die Hand, die es dann in die Dose wirft.
Wie lange dieser Service im AEZ aufrecht erhalten bleibt, das weiß ich nicht. Wahrscheinlich wird er nur an Stoßzeiten angeboten. Cool wäre es, wenn die amerikanischen Verhältnisse bei uns dauerhaft einziehen würden.
Nur ins Auto muss ich die Tüten noch selbst tragen.
Update: Nach ein wenig Recherche und einen Hinweis von Carmen zeigt sich, dass Friendly Service ein sehr interessantes Geschäftsmodell hat. Es arbeiten Schüler und Studenten dort. Auf der Website steht: „Unsere Auftraggeber zahlen pro Wochenende ein vertraglich vereinbartes Entgelt an die Genossenschaft. Davon bezahlt die Friendly Service eG zunächst ihre Kosten für Verwaltung, Schulungen, Vermittlung etc. Am Ende eines Geschäftsjahres kann der Überschuss anteilig an alle Genossenschaftsmitglieder ausgeschüttet werden. Das beschließt die Generalversammlung. Die Genossen arbeiten als selbstständige Mini-Unternehmer oder kurzfristig Angestellte (bis 50 Tage pro Jahr) auf reiner Trinkgeldbasis. Ihr Verdienst liegt in der Regel zwischen 7 und 13 EUR pro Stunde und bleibt zu 100 % bei den Servicekräften. Zeitgleich sind sie mit einer Vergütung Mindestlohn von 7 EUR pro Stunde über die Genossenschaft abgesichert – das heißt, keiner verdient bei seinen Einsätzen weniger als 7 Euro pro Stunde im Monat.“
Maisacher Pfarrkirche St. Vitus samt Friedhof im Abendrot.
Gerne besuche ich die Maisacher Pfarrkirche St. Vitus zum Weihnachtskonzert. Gegeben wurde „Ein Weihnachtssingen der Augsburger Singschule“ von Albert Greiner und Otto Jochum. Es sangen gemischter Chor, Sound of Voices, die Fridolinspatzen des Gesangsvereins Maisach unter der Leitung von Christian Meister. Gespielt hat das arcis-ensemble München. Mir hat es prima gefallen und ich habe die Lieder zum Mitsingen mitgeschnitten. Es handelt sich um die Klassiker „Oh du fröhliche“ und „Vom Himmel hoch“. Als Zugabe gab es den „Andachtsjodler“. Viel Spaß beim Mitsingen.