Posts Tagged ‘iPhone’

Lego-Hülle fürs iPhone und iPad

21. April 2011
Lego-Hülle fürs iPhone und iPad

Lego-Hülle fürs iPhone und iPad

Ich habe einen neuen Blickfang. Als Lego-Fan musste ich zuschlagen, als ICU eine iPhone-Schutzhülle im Lego-Design auf den Markt brachte. Wer diesen Blog kennt, dass meine Liebe Lego gehört. Sohn und Tochter sind auch dem Star Wars Universum von Lego verfallen. Jetzt kommt Lego aufs iPhone für rund 26 Euro und iPad für 30 Euro. Wenn’s mal wieder länger dauert, in langweiligen Meetings oder auf Bahnfahrten, liefert iCU mit dem neuen Hard Case BRICKS die ideale Ablenkung. ICU Bricks umschließt iPhone und das iPadt zuverlässig und bildet mit den Noppen auf der Rückseite die Plattform, um die mitgelieferten Steinchen, Sternchen oder Blümchen oder die Lego-Steinchen der Kinder nach Herzenslust zu verbauen. Ich habe die rote Hülle gewählt und meine Kinder haben das iPhone in ihre Lego-Welten verbaut. Ich habe mir einen Kamera-Halter aus Lego gebaut, um besser mit dem iPhone filmen zu können.

ICU hat zu ICU Bricks einiges an Zubehör beigefügt, schließlich kostet die Hüller rund 30 Euro. 2 Dockadapter in Schwarz und Weiß, 2 Schutzfolien, 4 Anschluss-Protektoren und ein Y-Adapter für einen zweiten Kopfhöreranschluss. Für den Anfang sind im Lieferumfang fünf Bausteinchen sowie je ein Stern, ein Herz und eine Blume enthalten. Meine Tochter hat die Blume ins Herz geschlossen und ich trage mein iPhone mit Blume verziert. Die BRICKS gibt es in Rot, Blau, Gelb, Grün, Schwarz und Durchsichtig.

etyBLU2: Bluetooth Headset fürs iPhone

27. Februar 2011
Mein neues Etymotic EtyBlu2 Bluetooth Headset für mein iPhone.

Mein neues Etymotic EtyBlu2 Bluetooth Headset für mein iPhone.

Seit kurzem bin ich auch wieder Business-Kasper. Sie wissen schon, die Menschen, die am Flughafen mit sich selbst reden, wenn sie in der Schlange beim Einchecken sind. Ja, ich habe ein neues Bluetooth Headset für mein iPhone. Nachdem ich Held mein Apple Originalteil verloren hab, brauchte ich dringend Ersatz, denn Autofahren ohne Headset ist nicht drin und das Auto hat nun mal keine Freisprechanlage. Außerdem will ich wichtig sein und telefonieren, ohne mit dem iPhone das Hirn zu grillen.

Ich probiere viele Sets aus und bin schließlich beim etyBLU2 von Etymotics gelandet und kann es nur empfehlen. Das Etymotic EtyBlu2 Bluetooth Headset bietet 30 dB Lärmunterdrückung am Mikrofon und 30 dB Lärmunterdrückung am Ohr. Dadurch sorgt das schnurlose Headset für eine hohe Schalldämpfung sowohl beim Sprechen als auch beim Hören. Sein flexibler Bügel, der mit einem nah am Mund gelegenen Zweirichtungsmikrofon ausgestattet ist, bietet einen guten Ausgangspegel und gute Klangqualität. Das hat mich überzeugt.

Das Teil ist für mich als Vieltelefonierer und berüchtigter Nuschler bestens geeignet. Bei dem etyBLU2 ermöglicht das nah am Mund gelegene Mikrofon dem Nutzer in normalem oder sogar in leisem Ton zu sprechen und dennoch klar verstanden zu werden. Eine spezielle Technologie, im PR-Deutsch die ACCU•Location-Mikrofon-Technologie, sorgt dafür, dass ich selbst bei hoher Geräuschkulisse quatschen kann. Sie sorgt für eine deutliche Reduzierung der Außengeräusche.

Zum Lieferumfang gehört neben einem USB-Ladekabel auch ein Windschutz. Wie alle Etymotic-Produkte lässt es sich gegen einen Aufpreis von 99 Euro über des Etymotic-CUSTOM•FIT-Otoplastik-Programm individuell anpassen. Ich bekomme ein Ohrteil, das speziell für mein Ohr ausgelegt ist. Etymotic ist der Erfinder der In-Ear-Technologie.

Bei all meiner Begeisterung hat das ganze Headset für mich nur einen Nachteil. Der Bügel, der das Headset hinterm Ohr festhält, ist wacklig und geht schnell verloren. Nach einer Woche war das Teil spurlos verschwunden. Ein Drah dient als Ersatz, sieht aber natürlich nicht so schick aus.

Doctor’s Diary: Wer telefoniert so?

11. Februar 2011

Wir sind alle nur Menschen und Menschen passieren Fehler. Aber da gibt es Sachen, die dürfen einfach nicht passieren. Auf so einen Fehler hat mich mein Kollege Michael aufmerksam gemacht: In der jüngsten Folge von Doctor’s Diary kam diese Szene vor. Was ist falsch?

Was ist hier bei Doctor’s Diary falsch?

Was ist hier bei Doctor’s Diary falsch?

Ja richtig: Die Dame in der deutsch-österreichische Arztserie Doctor’s Diary, die seit 2007 bei RTL Zuschauer von wirklich wichtigen Dingen im Leben abhält, hat ihr iPhone falsch in der Hand. Wie blöd ist das denn? Ok, das Mädel ist müde, aber dennoch: Es ist ein Fehler und die iPhone-Nerds (mich eingeschlossen) dieser Welt bekommen einen Anfall. Wir sehen als Zuschauer die falsche Seite des iPhones. Das an der Seite sind übrigens Laut/Leiser und Stumm-Tasten. Wie soll man so telefonieren?

Also bitte liebe Produktionsgesellschaft Polyphon, lieber Regisseur, lieber Best-Boy, liebe Programmgestalter bei RTL und ORF: Bitte verkauft uns nicht für doof, auch wenn wir doofe Sendungen anschauen. Wahrscheinlich sind noch 1000 andere Arztfehler in der Sendung, aber das ist eben den Techniknerds aufgefallen.

 

CES: Blutdruck am iPhone messen

12. Januar 2011

Als Nerd habe ich eine Waage mit WLAN-Anschluss. Natürlich braucht es kein Mensch, aber cool ist es doch. Mein Gewicht wird gespeichert und ich kann im Netz nach Eingabe meines Passworts meinen Gewichtsverlauf verfolgen. Der französische Hersteller Withings legt jetzt nach und brachte auf der CES ein mobiles Blutdruckmessgerät für mein iPhone und iPad auf den Markt.

Und da die Wohlstandsgesellschaft unter erhöhtem Blutdruck leidet, kommt so ein Messgerät genau zur rechten Zeit. Das Gerät wird an den Dock-Anschluss angestöpselt und mit einer kostenlosen App von Withings erscheinen die Werte auf dem Display. Der Blutdruck wird laut Website mit einer Abweichung von 2 Prozent gemessen, beim Puls weicht der Wert um 5 Prozent ab. Also Werte, die meiner Meinung nach im Toleranzbereich liegen. Für 130 Euro bin ich ab Februar dabei.

Blutdruckmessen am iPhone - muss ich haben.

Blutdruckmessen am iPhone - muss ich haben.

Zudem bietet Withings künftig ein Baby Fon an und nennt es BabyMonitor. Künftig kann ich meinen Nachwuchs über das iPhone per Video überwachen. Im Grunde ist es nicht anderes als eine Videoüberwachung. Es hat einen Bewegungs- und Lautstärkedetektor und kann somit den Schlaf des Babys überwachen. Schade, dass meine Kinder schon so groß sind. Die Produktion eines weiteren Familiennachwuchses kommt nicht in die Frage – auch nicht, weil es ein so tolles Tool gibt.

Was macht der Nachwuchs?

Was macht der Nachwuchs?

 

Medienkompetenz: Aigner wettert gegen Drohnen

27. Dezember 2010

Ilse Aigner als Verbraucherschützerin ist immer gerne zur Stelle, wenn es um neues Futter für die Massenmedien und ihre Wählerschaft geht. Aigner bedient oftmals ein gewisses Wählerklientel, das sich nicht mit neuen Techniken beschäftigen will (oder kann) und daher den Aussagen der streitbaren Dame gerne folgt. Einst beschwor die Aignerin die Angst vor Google Streetview. Doch nur ein Bruchteil der Deutschen folgte ihrem Boykottaufruf. Auch die Drohung gegen Facebook war ein Sturm im Wasserglas. Aigner löschte ihren Facebook-Account und siehe da, die Welt dreht sich weiter. Erst als vier US-Senatoren einen offenen Brief an Mark Zuckerberg schrieben, änderte Facebook seine Privateinstellungen.
Nun hat Ilse Aigner die fliegenden Drohnen im Visier. Sie sieht Datenschutzlücken beim Einsatz der fliegenden Helikopter aus dem Elektromarkt. Waren die Drohnen in der guten alten Zeit nur den Militärs zum Töten und Auskundschaften vorbehalten, kann ich heute mit dem fliegenden Auge die Nachbarin beim Sonnenbaden beobachten. Spannen hieß es zu meiner Zeit.
Und ich glaube, dass sich die Gesetzeslage nicht verändert hat. Auch früher war es verboten, auf einen Baum zu klettern und die Nachbarin mit Teleobjektiv oder Fernglas zu beobachten. Auch früher war es verboten, den Helikopter oder den Ballon mit einer Kamera auszustatten und zum Spannen zu nutzen. Es hat sich nichts an der Gesetzeslage geändert, doch Frau Aigner sieht populär schwadronierend wie sie nun mal ist, auf einmal Datenschutzlücken. Meine AR.Drone von Parrot kann ich mit dem iPad und iPhone steuern und die Bilder live übertragen. Ja, die Technik ist billiger geworden und daher wird sie auch gekauft. Ich kann die Drohne zum Spannen nutzen, aber ich kann auch wunderbar damit fliegen. Ich denke, der durchschnittliche Modellflieger von früher ist kein Spanner, und der Drohnenlenker von heute auch nicht. Aber gleich mal einen Generalverdacht aussprechen, so sichert sich Aigner die Stimmen ihrer ahnungslosen Klientel.
An der Gesetzeslage hat sich aber nichts geändert. Was statt einer Gesetzesverschärfung gebraucht wird, ist Medienkompetenz. Wie gehe ich mit modernen Techniken sinnvoll und verantwortungsvoll um? Das ist die Herausforderung mit der sich Frau Aigner und Kollegen beschäftigen sollten. Wie lernen Kinder (und Erwachsene und Politiker) einen modernen Umgang mit Medien? Dazu gehört auch die Drohne, die sich mit neuen Medien steuern lässt. Ein Verbot ist das Letzte, was wir brauchen.
Und ich lese in den Agenturen, dass die Linkspartei auch Gefahren durch die Drohnen sieht. CSU-Aigner und Linke sind sich einig? Ist die Linke nicht die Partei der ehemaligen SED, die durch Ausspionieren ihrer Bürger großartige Erfahrungen gesammelt hat? Hier empfehle ich: Einfach mal die Klappe halten. Wer selbst im Glashaus sitzt …

Media Markt steigt mit eBooks ins Buchgeschäft ein

23. Dezember 2010

Alles was digital vertrieben werden kann, wird auf diesem Weg distribuiert. Dieses Erkenntnis von Nikolas Negroponte war so wegweisend, dass sie ganze Industrien und unser aller Leben veränderte. Mit dem Launch eines eBook-Store durch den MediaMarkt wird konsequent ein weiterer Schritt gegangen.

Nachdem Google mit seinen BookStore in Deutschland noch nicht in die Puschen kommt und Amazon über den Kindle vor allem noch US-Bücher verkauft, gibt es nur wenige Möglichkeiten in digitalen Buchgeschäften mit deutschen Büchern zu stöbern. Für mich als iPad-User ist natürlich iBooks von Apple an erster Stelle, aber ich hätte natürlich gerne eine Alternative.

Media Markt hat zum Start rund 30.000 eBooks im Angebot – einige sind zum Schnäppchenpreis von 1,49 Euro zu haben – aber leider nicht für mich. Im Kleingedruckten ist zu lesen, dass die Bücher nicht auf den Apple-Devices iPhone und iPad laufen. Das ist ein Müll und damit ist der Store für mich unbrauchbar. Die digitalen Bücher von Media Markt sind auf eReadern, PCs und Notebooks und Tablets nutzbar. Bezahlt wird mit Kreditkarte oder aufladbaren Geschenk- und Downloadkarten.

Vor dem Lesen steht die Installation der kostenlosen Software Adobe Digital Editions. Sie regelt die Rechteverwaltung. Ein Buch kann für bis zu sechs Geräte aktiviert werden.

Billiger sind die eBooks in Deutschland freilich nicht. Der Preis der eBooks wird von den Verlagen festgelegt. Wie bei den gedruckten Büchern unterliegen auch die eBooks der deutschen Preisbindung. Das heißt jedes deutsche eBook kostet überall gleich viel. Da wird es Zeit, dass Amazon USA endlich deutsche eBooks führt. Die Mehrzahl der eBooks sind im Schnitt ca 20% günstiger als das gedruckte Buch, sagt Media Markt. Dies stimmt allerdings nur bedingt.

Sehr nett ist übrigens am Seitenende der Website die Aussage: Alle Angebote nur solange der Vorrat reicht. Sind wir hier im digitalen Zeitalter oder nicht?

Medienkompetenz endlich notwendig: Der Cyberwar ist im Gange

19. Dezember 2010

Immer wieder halte ich Seminare zum Thema Internet-Sicherheit – im Januar das nächste. Abgründe taten sich in der Vergangenheit auf, wenn ich mitbekomme, wie schlampig Privatleute aber auch Firmen mit ihrer IT-Sicherheit umgehen. Jetzt bin ich wahrlich kein paranoider Zeitgenosse, aber wer sich durchs Netz bewegt, der muss sich schützen. Medienkompetenz in Deutschland ist hier gefragt. Es gehört mehr Informationen unters Volk gebracht, die immer noch denken: Gegen einen Virus hilft Vitamin C und ein Schal.

Die Angriffe aus dem Netz werden heftiger. Meiner Meinung nach ist ein Cyberwar bereits voll im Gange. Und hier gibt mir einer der führenden Hersteller von Antivirensoftware Kaspersky leider recht.  Kaspersky Lab geht in seinem Malware-Report 2010 davon aus, dass Stuxnet eine neue Ära von Cyberbedrohungen eingeläutet hat. Zielgerichtete Attacken gegen Unternehmen und Organisationen – durchgeführt mit Hilfe äußerst komplexer Schadprogramme – werden im kommenden Jahr vermehrt auftauchen. Weiter prognostiziert der IT-Sicherheitsexperte, dass Cyberkriminelle wie im laufenden Jahr auf Sicherheitslücken in populären Programmen setzen, mit Spyware 2.0 arbeiten und vermehrt Attacken gegen Android-Nutzer starten werden.

Bei meinen Seminaren stelle ich eine Sorglosigkeit fest. Es wird sich massiv gegen Google Streetview aufgeregt, doch eine Antiviren-Software für ein paar Euro im Jahr zu bezahlen, da regiert der Geiz. Kostenlos ist ja so schick. Hinzu kommt noch die verbreitete Meinung: Wer soll mich denn schon angreifen oder gar hacken?

Im Jahr 2010 missbrauchten Cyberkriminelle vor allem Sicherheitslücken in beliebten Anwendungen, wie Adobe-Software, um Schadprogramme auf den Rechnern der Anwender zu platzieren. Zudem waren P2P-Netzwerke wie BitTorrent als Einfallstor für Schadprogramme sehr beliebt. Das Fluten von P2P-Netzen mit Malware begann im März 2010, als Kaspersky Lab erstmals 2,5 Millionen Vorfälle im Monat registrierte. Zum Ende des Jahres identifizierte Kaspersky Lab 3,2 Millionen Attacken dieser Art. Auch Botnetze wie ZeuS, Bredolab oder Koobface tauchten 2010 regelmäßig in den Schlagzeilen auf. Dabei wurden sie nicht nur mit konventionellen Mitteln, sondern auch über moderne Verbreitungsplattformen wie soziale Netzwerke und Dateitauschbörsen platziert. Und hier ist sie wieder, die Kostenlos-Mentalität. Warum soll ich denn für Filme oder Musik bezahlen? Das oftmals über die Tauschnetze Malware verbreitet werden, das juckt die User nicht. Ich habe Eltern erlebt, die ihrem Junior den Familienrechner zur Verfügung stellen und der Sohnemann saugt fleißig aus dem Netz. Fahrlässig konnte man sagen, einfach doof sage ich. Medienkompetenz ist für mich eine der Herausforderungen 2011.

Kaspersky Lab geht davon aus, dass man zahlreiche Trends des Jahres 2010 im kommenden Jahr wieder sehen wird. So identifizierte der IT-Sicherheitsexperte im September 2010 den ersten richtigen Schädling für Android, und zwar Trojan-SMS.AndroidOS.FakePlayer, für den offensichtlich russische Virenautoren verantwortlich waren. Der Trojaner funktioniert nach der bereits erprobten Methode mobiler Trojaner: der Versendung von SMS-Nachrichten an kostenpflichtige Nummern. Vermutlich werden in Zukunft Schadprogramme auch über die offizielle Plattform zum Erwerb von Android-Anwendungen, dem Android Market, verbreitet werden. Des Weiteren werden auch iPhone-Nutzer vor Attacken nicht verschont bleiben. Nutzer und AV-Industrie werden sich allgemein auf neuartige Angriffe auf mobile Geräte und Betriebssysteme einstellen müssen.

Sorgen machen müssen aber auch Industrie-Unternehmen. Viele Mittelständler und vor allem Schulen nehmen den Schutz auf die leichte Schulter. Der Wurm Stuxnet war nicht nur wegen seiner außergewöhnlichen Komplexität, sondern in erster Linie aufgrund seines Angriffsobjekts interessant. Denn er hatte speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS) zum Ziel, die in der industriellen Produktion verwendet werden. Stuxnet ist so das erste bekannt gewordene Beispiel für industrielle Cyberspionage und -Sabotage. Kaspersky Lab geht davon aus, dass solche zielgerichteten Attacken zukünftig vermehrt gegen Unternehmen und Organisationen auftreten werden. Schädliche Programme werden nicht mehr nur entwickelt werden, um damit Geld zu verdienen. In Zukunft werden Informationen zum Hauptziel von Cyberattacken und gleichzeitig zu einer neuen Einnahmequelle der traditionellen Cyberkriminalität werden.

 

Buchkritik: „Willkommen am Mac – Für Umsteiger, Einsteiger und Neugierige“

27. November 2010

Die Strategie von Apple geht auf. Durch iPod, iPhone und iPad wechseln immer mehr Windows-User zur richtigen Seite. Von meiner ehemaligen Nischenmarke Apple ist nicht mehr viel übrig geblieben. Das Unternehmen ist den Weg von Sony gegangen und wurde zur Computer Electronics Company. Musste ich früher alle paar Wochen Leute beim Umstieg beraten, kommt es heute durch den Erfolg von Apple ständig vor. Immer die gleichen Fragen: „Gibt es denn überhaupt alle Programme auf dem Apple?“ Wenn ich das schon höre: „Auf dem Apple“ – das Ding heißt Mac. Und ich habe endlich eine Entlastung gefunden für meine Beratungen: Das Buch „Willkommen am Mac – Für Umsteiger, Einsteiger und Neugierige“ von Anton Ochsenkühn und Johann Szierbeck ist genau das richtige Buch für die wechselnde Zielgruppe. Das Autorenduo – in der Mac-Szene wahrlich keine Unbekannten – haben einen sehr lesenswerten Ratgeber geschrieben. Mac-User lassen besser die Finger weg, aber Wechselwillige sollten zugreifen. Es werden wunderbar die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen dem Schneeleoparden und Windows 7 erläutert. Außerdem gibt es nützliche Tipps für den Mac-Einsteiger. Er erfährt was hinter den ominösen Worten wie Spotlight, Time Machine, Spaces, Dashboard, Exposé steht.

Für mich ist das Buch die erste Wahl, wenn wieder vermehrt Fragen zum Mac aufkommen. Es ist einfach geschrieben, schön illustriert und macht vor allem Lust auf den Mac – was will ich mehr?

 

Kommentar: Apple Pro was ist los?

15. November 2010
Lebwohl XServe

Lebwohl XServe

Im Moment bin ich ein wenig nervös, dass Apple uns Pro-User in dem Erfolgsrausch vergisst. Neuentwicklungen für iPhone und iPad kosten Kraft und binden Personal. Dieses Personal wird auch für die Pro-Produkte von Apple benötigt. Apple ist zwar ein großes Unternehmen, aber eben doch nicht riesig. His Steveness ist auch nur ein Mensch und kann nur begrenzt alles allein überwachen. Die Vorschau auf OS Lion macht mir Angst. Will ich eigentlich iPad-Funktionen am Mac Desktop?

Es stimmt mich im höchsten Maße nervös, wenn ich lese, dass der XServe eingestellt wird und ich stattdessen einen Mac Pro verwenden soll, der aber nicht in mein Serverrack passt. Natürlich ist der Mac Pro eine tolle Maschine, aber ein XServe war es eben auch. Und ein Mac Mini als Server ist ja nett für Word-Dokumente, aber nichts für Profis. Wenn ich meinen Final Cut Server in Betrieb halten will, bin ich auf meinen Mac Server angewiesen. In reinen Mac-Umgebungen war der XServe ein Traum.

Ach ja Final Cut. Wo bleibt das Update, das dringend notwendig wäre? Das neue Adobe Premiere CS5 ist stark, Avid ist auch wieder von den Toten auferstanden und mischt im Videomarkt wieder mit. Und mein FCP rendert, rendert, rendert  vor sich hin. Mercury zischt ab und ich schau blöd mit meinem FCP beim Rendern zu. In einer E-Mail hat Steve scheinbar versprochen, dass im Frühjahr 2011 sich in Sachen FCP etwas tun soll. Gut so, sage ich. Wird auch verdammt Zeit, füge ich hinzu.

Der Sprung zum neuen Aperture war ok, als Fotograf bin ich zufrieden, aber das Bewegtbildthema hinkt hinterher. iLife 11 hat nette Videoansätze, aber es spielt eben nur in der Amateurliga. Die Final Cut Suite brauch ein Update. Apple, Eure installierte Basis ärgert sich gerade. Ich will mich auch noch mal an dieser Stelle darüber beklagen, dass Shake eingestellt wurde. Sorry für die harten Worte, musste aber mal sein. Jetz fühl ich mich besser.

 

Mein Paris: Meine Hotelerfahrung

7. November 2010
Überraschung: Das gebuchte Zimmer war wohl besetzt.

Überraschung: Das gebuchte Zimmer war wohl besetzt.

Wer nach Paris reist, steht vor einem Dilemma. Es gibt dort wunderbare Hotels mit großartigem Service, aber auch zu saftigen Preisen. Und es gibt weniger gute Hotels, mit etwas weniger gutem Service, aber zu hohen Preisen. Was anderes scheint es in Paris nicht zu geben. Die einzige Konstante ist: Hoher Preis. Klar, in der Stadt der Liebe kann es sich der Hotelbesitzer erlauben, denn Paris ist immer noch ein Magnet. Und dieser Magnet übte auch seine Anziehungskraft auf mich aus. Also Koffer gepackt und ab nach Paris. Genächtigt wurde im ibis – Hotel, gebucht wurde über HRS via iPad App.

Das Hotel liegt in der Nähe der Messe – also Porte des Versailles, in einer verkehrsarmen Seitenstraße. Vorweg: Es war die richtige Wahl, aber der erste Tag begann unter dunklen Vorzeichen. Spät nachts kam der Flieger in Orly an, Taxis gab es trotz Benzinknappheit nach einer kleinen Warterei zur Genüge. Übrigens: Benzinknappheit durch Streiks – wenn so eine Stadt aussieht, in der Benzin knapp ist, dann möchte ich nicht nach Paris, wenn Super, Benzin und Diesel reichlich fließen. Der Verkehr ist enorm. Zurück zum Hotel: Eingecheckt und mit dem etwas engen Fahrstuhl in den zweiten Stock in die noch engeren Zimmer gefahren. Doch das Zimmer war nicht gemacht. Das Bett war zerwühlt, das Badezimmer benutzt. Das Zimmer war entweder noch bewohnt – oder der Raumservice hat es schlichtweg vergessen. Zurück zur Rezeption und das Leid geklagt: Zunächst im brüchigen Französisch, dann im besseren Englisch. Und Überraschung: Die Dame hinter der Rezeption spricht Englisch. Zwar nicht Oxford-English, aber zur Verständigung reicht es. Was ist bloß mit Frankreich los? Jedes Klischee wurde schlagartig vom Tisch gewischt. Wie oft war ich in Frankreich und niemand sprach Englisch mit mir?

Wow und gleich die zweite Überraschung: Die Dame an der Rezeption kümmerte sich um ein neues Zimmer, sie kümmerte sich um mein Problem. Trotz Messezeit und vollem Haus gab es ein neues Zimmer – und das ohne Probleme, aber mit zahlreichen Entschuldigungen. Obwohl die Bezeichnung Zimmer etwas voreilig gewählt wurde. In den Raum passte ein Bett und das war es. Maximal neun Quadratmeter war das Zimmer groß, erreichbar über enge verwinkelte Gänge. Egal, ich muss ja nur schlafen. Viel dramatischer: Der Raum hatte nur eine Steckdose. Wie sollte das ganze Technikzeugs (iPhone, MacBook Air, iPad, Akku) denn geladen werden. Das ist ein klarer Minuspunkt – auch weil das Bad über keine Steckdose verfügte. Positiv überrascht: Es gab ein kostenloses WLAN. Es sind 200 MB pro Tag und ich düfte nicht skypen, aber zumindest war ich von der Welt nicht abgeschnitten. Das ist ein absolutes Plus und ich buche Hotels nur noch, wenn sie über WLAN verfügen.

Da ich nicht unbedingt dem Aufzug vertraute, ging ich die Treppen zu meinem Stockwerk zu Fuß. Dort stieß ich auf ein Plakat. Die Hotels haben eine Qualitätsprüfung hinter sich und sind nun ISO 9001 zertifiziert. In Deutschland dürfte so ein Hotel mit den engen Fluchtwegen nicht eröffnen. In Frankreich geht es und es ist nicht das Problem der Franzosen.

ISO 9001 - na dann ist ja alles klar.

ISO 9001 - na dann ist ja alles klar.