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Drohnen: Hoch hinaus für jedermann mit Bebop Drone und Hammer X8

19. Dezember 2014

Der Markt an Drohnen wächst und wächst. Die Faszination ist klar. Schon als kleiner Junge war ich von ferngesteuerten Hubschraubern begeistert, die damals allerdings unerschwinglich waren. Heute bin ich dem Drohnen-Fieber verfallen und beobachte fasziniert diese Flugobjekte. Ich habe ein wenig mit meiner ersten Version der Parrot-Drohne herumgespielt und bin begeistert. Die Fliegerei damals war allerdings eher kompliziert. Jeder Lufthauch brachte meine Drohne zum Absturz, so dass ich nur in geschlossenen Räumen fliege.

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Aufpassen beim Drohenflug: Es darf nicht einfach so losgeflogen werden. Vor kurzem musste ein Fotograf für einen unerlaubten Drohnenflug 1.500 Euro Strafe zahlen. Das Verkehrsministerium von Mecklenburg-Vorpommern verhängte die Strafe, weil der Fotograf mehrfach ohne nötige Aufstiegsgenehmigung seine Drohne beim Hafenfest in Ueckermünde gestartet hatte und die Bilder veröffentlichte.
Damit ist es jetzt vorbei. Parrot bringt nach Weihnachten die Bebop Drone, die dritte Generation seiner Drohnen, auf den Markt. Und die Fortschritte sind im Vergleich zu meiner Version 1 gewaltig. Es gibt zwei Varianten: die Parrot BeBop Drone für Tablet und Smartphone und die Parrot BeBop + Sky Controller für Tablet und Smartphone

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Ausgestattet mit einer Full HD 14 Megapixel-Kamera und stabilisiert durch einen 3- Achsen-Rahmen zeichnet die Parrot Bebop Drone Videos oder Fotos in einem 180°- Panorama in hoher Bildqualität auf.
Als leistungsstarkes Flugobjekt kombiniert die Bebop Drone eine Vielzahl an Sensoren, die für Stabilität sorgen, mit einer einfachen Steuerung via WLAN über Smartphone oder Tablet. Die Parrot Bebop Drone ist auch kompatibel mit einer WLAN-Erweiterung, dem Parrot Skycontroller, mit dem die Bebop gesteuert werden kann und der eine höhere Flugreichweite ermöglicht. Die Flugleistung auf den Videos des Herstellers sind beeindruckend. Ich muss das Ding unbebingt ausprobieren.

Interessant wird die Bildaufzeichnung: Die Parrot Bebop Drone ist mit einer 14 Megapixel– Frontkamera mit Fisheye-Objektiv ausgestattet, welche Videos in Full HD aufzeichnet. Sie überträgt live eine umfassende Flugsicht auf den Bildschirm des steuernden Smartphones oder Tablets. Der Pilot kann den Kamerawinkel einfach über die Steuerungs-App mit dem Daumen kontrollieren und ihn auf einen 180°-Winkel umstellen. Darüber können Filme oder Fotos vertikal aufgenommen werden. Die Bilder werden digital aufbereitet – durch denParrot P7 Dual-Core-Prozessors, seiner GPU und einem firmeneigenen Bild-Signal-Prozessor.
Ich bin sehr angetan, aber mir ist es komplett unverständlich, warum Parrot das System nicht vor Weihnachten 2014 auf den Markt bringt, sondern erst Ende Dezember. Hier verschenkt das Unternehmen fette Marktanteile. Da hat wohl einer falsch geplant.

Aber richtig interessante Flugdrohnen habe ich dieses Jahr bei der SAE Alumni Conference in Berlin gesehen. Dort war The Black Drone mit seinen Profi-Drohnen als Aussteller dabei. Dort wurde unter anderem die Hammer X8 zum Preis ab 21.000 Euro präsentiert. Das Ding ist – schlichtweg gesagt – ein Hammer (daher wohl auch der Name). Die 15 kg schwere Drohne hat die Abmessungen von 800x800x450 mm. Gesteuert wird das Teil über die Multirotorsteuerung DJJ Wookong-M mit GPS. Der Antrieb bringt 8x KW Power über Elektromotoren und der Hammer X8 kann damit bis zu 30 Minuten in der Luft bleiben. Die Bilduübertragung erfolgt über Inmersion RC 25mW RX & TX Set oder ein fettes HD-System.

 

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Parrot Bebop Drone: Drone für die Freizeit

18. Mai 2014

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Dronen faszinieren mich. Ich habe eine Parrot AR.Drone der ersten Generation und spiele ein wenig damit herum. Es ist nur ein Herumspielen, aber bei Kollegen sehe ich den professionellen Einsatz. Ich werde mich mit dem Thema mehr befassen müssen, denn Dronen für Luftaufnahmen sind eine deutliche Bereicherung der klassischen Fotografie. Unlängst habe ich Bergsteiger gesehen, die von einer Drone gefilmt und fotografiert wurden, als sie einen Berg erklommen – faszinierende Bilder und extrem eindringlich. Wer von euch nutzt denn Dronen für Foto oder Video?

Eher zum Spaß ist die neue Parrot Bebop Drone anzusehen, die im vierten Quartal 2014 auf den Markt kommen soll. Der Preis steht noch nicht fest. Die Bebop Drone wird vom Hersteller als ein Hightech-Quadcopter für die Freizeit mit den Funktionen einer Profidrohne angepriesen.

Ausgestattet mit einer 14 Megapixel Fisheye Kamera fotografiert und filmt die Parrot Bebop Drone die Welt in einem 180° Panorama. Die Drone streamt live Bewegtbilder während des Flugs auf den Screen des steuernden Smartphones oder Tablets. Darüber hinaus ermöglicht die volldigitale Technologie der Bildstabilisierung der Bebop Drone Videoaufnahmen aus der Luft auch in Bewegung. Das zwar bisher immer ein Manko der Freizeitdronen. Wenn Parrot das Problem der Wackelei gelöst hat, sind wir einen Schritt weiter.  Die Kombination aus einer Vielzahl an Sensoren sorgt für eine Stabilität und Manövrierbarkeit bei der Steuerung mit einem Smartphone oder Tablet. Dank der von Parrot-Ingenieuren entwickelten Algorithmen profitiert die Bebop Drone von einem 3-Achsen Bildstabilisierungssystem, das den Blickwinkel fixiert hält, unabhängig von der Neigung der Drohne und der Bewegungen, die durch Turbulenzen verursacht werden.

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Die Verwendung des WLANs 802.11ac MIMO und der vier Keramikantennen im 2.4GHz und 5GHz-Bereich garantiert laut Hersteller eine hohe Reichweite. Die mit der Bebop Drone aufgenommen Fotos, werden dank des Parrot P7 Dual Core Prozessors, der GPU und eines firmeneigenen Bildsignalprozessors digital bearbeitet.  Landschaftsmotive gelangen mit hoher Detailtreue und Schärfe in den 8GB Flash-Speicher der Parrot Bebop Drone. Nach dem Landen der Drohne können die Videos (MP4-Format) und Fotos (JPEG- und DNG-Format) entweder auf das Steuerungsgerät oder einen Computer via WLAN oder eingebautem Micro-USB Connector übertragen werden.

Entstanden ist ein extrem leistungsstarkes Hightech-Fliegerchen, das ohne Hülle 380 Gramm wiegt (400 Gramm mit Hülle) und Innen- und Außenflüge ermöglicht – ohne die Risiken, die mit größeren Drohnen verbunden sind. Spezielle Genehmigungen wie bei Profidronen sind daher nicht nötig.

Hier der technische Aufbau der Drone

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  1. Hauptplatine (Parrot P7 Dual Core CPU und Quad Core GPU – 8GB Flash Memory – Alle sind an einem Magnesiumsockel befestigt, der als elektromagnetisches Schild und als Kühlkörper funktioniert.)
  2. Fischaugenlinse (6 optische Elemente – 14 Megapixel Sensor)
  3. Bürstenlose Außenläufermotoren
  4. Fiberglas-verstärkte (15%) ABS-Struktur
  5. Dreiflügelpropeller aus Polycarbonat mit Schnelldemontagesystem
  6. Trägheitsmesseinheit (GPS+Glonass+Galileo – 3-Achsen Beschleunigungssensor – 3-Achsen Gyroskop – 3-Achsen Magnetometer – Drucksensor)
  7. WLAN MIMO Antennen (2 Doppelsätze aus Keramikantennen mit 2.4 und 5 GHz)
  8. Vertikale Stabilisierungskamera (Jede 16. Millisekunde wird ein Foto vom Untergrund aufgenommen und mit dem vorigen verglichen, um die Geschwindigkeit der Bebop Drone zu messen.) Ultraschallsensor (Analysiert die Flughöhe bis zu 8 Metern)
  9. Hülle aus EPP (Einfach zu befestigen und zu entfernen, um Innen- und Außenflüge zu tätigen – schützt die Propeller vor potenziellen Stößen. Kann entfernt werden, um den Windfaktor zu reduzieren.)
  10. Anti-Vibrationsdämpfer

Medienkompetenz: Aigner wettert gegen Drohnen

27. Dezember 2010

Ilse Aigner als Verbraucherschützerin ist immer gerne zur Stelle, wenn es um neues Futter für die Massenmedien und ihre Wählerschaft geht. Aigner bedient oftmals ein gewisses Wählerklientel, das sich nicht mit neuen Techniken beschäftigen will (oder kann) und daher den Aussagen der streitbaren Dame gerne folgt. Einst beschwor die Aignerin die Angst vor Google Streetview. Doch nur ein Bruchteil der Deutschen folgte ihrem Boykottaufruf. Auch die Drohung gegen Facebook war ein Sturm im Wasserglas. Aigner löschte ihren Facebook-Account und siehe da, die Welt dreht sich weiter. Erst als vier US-Senatoren einen offenen Brief an Mark Zuckerberg schrieben, änderte Facebook seine Privateinstellungen.
Nun hat Ilse Aigner die fliegenden Drohnen im Visier. Sie sieht Datenschutzlücken beim Einsatz der fliegenden Helikopter aus dem Elektromarkt. Waren die Drohnen in der guten alten Zeit nur den Militärs zum Töten und Auskundschaften vorbehalten, kann ich heute mit dem fliegenden Auge die Nachbarin beim Sonnenbaden beobachten. Spannen hieß es zu meiner Zeit.
Und ich glaube, dass sich die Gesetzeslage nicht verändert hat. Auch früher war es verboten, auf einen Baum zu klettern und die Nachbarin mit Teleobjektiv oder Fernglas zu beobachten. Auch früher war es verboten, den Helikopter oder den Ballon mit einer Kamera auszustatten und zum Spannen zu nutzen. Es hat sich nichts an der Gesetzeslage geändert, doch Frau Aigner sieht populär schwadronierend wie sie nun mal ist, auf einmal Datenschutzlücken. Meine AR.Drone von Parrot kann ich mit dem iPad und iPhone steuern und die Bilder live übertragen. Ja, die Technik ist billiger geworden und daher wird sie auch gekauft. Ich kann die Drohne zum Spannen nutzen, aber ich kann auch wunderbar damit fliegen. Ich denke, der durchschnittliche Modellflieger von früher ist kein Spanner, und der Drohnenlenker von heute auch nicht. Aber gleich mal einen Generalverdacht aussprechen, so sichert sich Aigner die Stimmen ihrer ahnungslosen Klientel.
An der Gesetzeslage hat sich aber nichts geändert. Was statt einer Gesetzesverschärfung gebraucht wird, ist Medienkompetenz. Wie gehe ich mit modernen Techniken sinnvoll und verantwortungsvoll um? Das ist die Herausforderung mit der sich Frau Aigner und Kollegen beschäftigen sollten. Wie lernen Kinder (und Erwachsene und Politiker) einen modernen Umgang mit Medien? Dazu gehört auch die Drohne, die sich mit neuen Medien steuern lässt. Ein Verbot ist das Letzte, was wir brauchen.
Und ich lese in den Agenturen, dass die Linkspartei auch Gefahren durch die Drohnen sieht. CSU-Aigner und Linke sind sich einig? Ist die Linke nicht die Partei der ehemaligen SED, die durch Ausspionieren ihrer Bürger großartige Erfahrungen gesammelt hat? Hier empfehle ich: Einfach mal die Klappe halten. Wer selbst im Glashaus sitzt …