Archive for the ‘Gastronomie’ Category

Podcast: Entbürokratisierung muss spürbar werden – Kassenbon bei Bäckerei abschaffen

21. Januar 2026

In meinem Podcast „Aus der Backstube der Bäckerei-Konditorei Reicherzer“ spricht Martin Reicherzer, Bäckermeister aus Leidenschaft, ungewöhnlich offen über ein Thema, das viele Handwerksbetriebe seit Jahren beschäftigt: die Bonpflicht. Was politisch als Maßnahme gegen Steuerbetrug gedacht war, empfindet Reicherzer im betrieblichen Alltag vor allem als unnötige Belastung.

Die Einführung der Bonpflicht habe ihn überrascht, sagt Reicherzer – nicht wegen der Regelung an sich, sondern wegen ihres tatsächlichen Ausmaßes. Erst im laufenden Betrieb sei deutlich geworden, wie viel Papier täglich anfällt. Bei jedem Verkauf, selbst bei einer einzelnen Breze oder Semmel, wird automatisch ein Kassenbon ausgedruckt, den nach seiner Erfahrung kaum ein Kunde haben möchte. Die Bons müssten dennoch ausgegeben, gesammelt und am Ende des Tages entsorgt werden – ein Verwaltungsakt ohne erkennbaren Mehrwert. Hier der Podcast zum Anhören.

Besonders kritisch sieht Reicherzer die Umwelt- und Kostenfrage. Das verwendete Thermopapier ist nicht recyclingfähig und muss im Restmüll entsorgt werden. Jede Rolle kostet Geld, verursacht laufende Ausgaben und produziert Abfall, der aus seiner Sicht vermeidbar wäre. Kunden, die tatsächlich einen Beleg benötigen – etwa Firmen oder größere Einkäufe – könnten diesen jederzeit bekommen, auch nachträglich. Für den täglichen Kleinstverkauf hält er die Pflicht jedoch für vollkommen unverhältnismäßig.

Einen echten Nutzen der Bonpflicht kann der Bäckermeister nicht erkennen. Moderne Kassensysteme verfügten bereits über mehrere Sicherungsmechanismen, jede Buchung sei digital nachvollziehbar. Der zusätzliche Papierbeleg ändere daran nichts. Stattdessen sieht Reicherzer darin ein weiteres Beispiel für ausufernde Bürokratie und wachsende Kontrollstrukturen, die Betriebe Zeit und Geld kosten, ohne einen spürbaren Beitrag zur Wertschöpfung zu leisten.

Die Bonpflicht ist für ihn dabei nur ein Symptom. Mindestens ebenso belastend empfindet er die umfangreichen statistischen Meldepflichten, etwa vierteljährliche Angaben zum Mehlverbrauch und zum damit erzielten Umsatz. Den Sinn dieser Erhebungen könne ihm niemand erklären, Ergebnisse seien für die Betriebe nicht einsehbar. Für Reicherzer erinnert dieses System eher an Planwirtschaft als an eine praxisnahe Wirtschaftspolitik.

Insgesamt summiert sich der bürokratische Aufwand in seinem Betrieb auf rund zehn Stunden pro Woche – Zeit, die weder dem Handwerk noch den Kunden zugutekommt. Es ist Zusatzarbeit, die er selbst leisten oder seinen Mitarbeitern bezahlen muss. Sein Appell an die Politik fällt daher deutlich aus: Weniger Schlagworte, mehr Taten. Entbürokratisierung müsse spürbar werden – gerade für das Handwerk, das ohnehin unter Fachkräftemangel, steigenden Kosten und wachsendem Druck steht.

Ich habe den Blogpost an die Bundesregierung in das Portal https://einfach-machen.gov.de gepostet.

Streaming-Event: BistroTalk mit Denis Kleinknecht in Maisach

7. Januar 2026

Bei meinem BistroTalk am Mittwoch, 7. Januar im Bistro SixtyFour in Maisach darf ich um 18 Uhr einen besonderen Gast begrüßen: Denis Michael Kleinknecht vom Rottbacher Gasthof Heinzinger. Ganz nach dem Motto Live. Lokal. Echt. Findet die Veranstaltung unter Publikumsbeteiligung in der Bar in der Zentrumspassage vor Publikum statt. Zudem gibt es einen moderierten Live-Stream in YouTube.

Gastronom Denis Kleinknecht ist einer von denen, die nicht laut auftreten müssen, um Eindruck zu hinterlassen. Im Gasthof Heinzinger lebt seine Handschrift in jedem Detail: ehrlich, bodenständig, herzlich. Denis hört zu, packt an, bleibt ruhig – auch wenn es stressig wird. Er steht für eine Art von Gastfreundschaft, die man nicht lernen kann, sondern lebt. Wer bei ihm einkehrt, merkt schnell: Hier geht es nicht nur ums Essen, sondern um Menschen, um Vertrauen, um ein gutes Gefühl, das bleibt, wenn man längst wieder draußen ist.

Ich kenne Denis Kleinknecht seit Jahren als engagierten Gastgeber mit seinem vorzüglichen regionalen Speisen und ich weiß auch, dass Denis Kleinknecht ein Freund des deutlichen Wortes ist. Somit ist ein interessantes Gespräch vorprogrammiert. Mal sehen, ob ich ihm das eine oder andere Geheimnis entlocken kann. Also einschalten.

Nochmal an dieser Stelle vielen Dank an Uwe Flügel vom SixtyFour, der mir eine Stunde seine Theke als Streaming-Studio zur Verfügung stellt und dem BistroTalk seit über einem Jahr eine Heimat gegeben hat. Ich verstehe den BistroTalk als Beitrag zur Kommunikation in der Gemeinde Maisach und lade in regelmäßigen Abständen Gesprächspartner aus der Gemeinde ein. 

Bei meinem BistroTalk am Mittwoch, 7. Januar im Bistro SixtyFour in Maisach darf ich um 18 Uhr einen besonderen Gast begrüßen: Denis Michael Kleinknecht vom Rottbacher Gasthof Heinzinger. Ganz nach dem Motto Live. Lokal. Echt. Findet die Veranstaltung unter Publikumsbeteiligung in der Bar in der Zentrumspassage vor Publikum statt. Zudem gibt es einen moderierten Live-Stream in YouTube.

Mein Silvester im Gasthof Heinzinger, Rottbach

1. Januar 2026

Jeder feiert Silvester auf seine Weise. Die einen mit großer Party bis in die Morgenstunden, die anderen stoßen in der Familie auf das neue Jahr an, andere liefern sich mit Böllern und Raketen eine Vorstufe des Krieges inklusive Verletzen und Toten.

Meine Frau und ich durften bis 23 Uhr ein hervorragendes Silvestermenü in unserem Lieblingslokal Gasthof Heinzinger bei Denis Michael Kleinknecht und seiner Frau genießen. Unsere Kinder blieben zu Hause und feierten mit Freunden und ab 23 Uhr übernahmen wir die Beruhigung unserer verschreckten Kater. Verbietet endlich das Böllern.

Gasthof Heinzinger ist ein traditionsreicher Gasthof und Gourmet-Wirtshaus im Ortsteil Rottbach der Gemeinde Maisach bei München. Er verbindet bayerische Wirtshauskultur mit moderner, kreativer Küche und legt großen Wert auf Regionalität, Nachhaltigkeit und frische Zutaten aus der Umgebung – vom klassischen Wirtshausgericht bis zum sorgfältig zusammengestellten Fine-Dining-Menü ist für Genießer viel geboten.

Unter der Leitung von Küchenchef Denis Michael Kleinknecht hat sich der Gasthof einen ausgezeichneten Ruf erarbeitet und wiederholt Anerkennung in Gourmetführern erhalten. Die gemütliche Atmosphäre im Innenraum und im Sommer auch im Wirtsgarten lädt ebenso zum Verweilen ein wie die Möglichkeit, besondere Anlässe in stilvollem Rahmen zu feiern. Daher entschlossen wir uns zum zweiten Mal im Gasthof Heinzinger das Jahresende zu begehen.

Kleinknecht überraschte uns mit einem vorzüglichen Silvestermenü, das die ganze Vielfalt seines Könnens als Koch und Küchenchef zeigte. Nach einem Amuse Bouche, einer Kürbissuppe, ging es los.

Birnbaum-Rauchforelle, Buttermilch, Schnittlauch, Apfel, Kren

Imperial Kaviar, Kartoffel, braue Butter

Hummer-Ravioli

Heilbutt, wilder Blumenkohl, Safran

Rinderfilet, Kräuter, Kartoffel, Jus, Rotweinschalotte

Für mich gab es Rohmilchkäse

Baumkuchen, Schokolade, Beeren

Petit Fours

Getrunken habe ich dieses Mal ein 2024 Edda von der Catina San Marzano aus den Abruzzen

Ich wünsche meinen Leserinnen und Lesern ein gesundes neues Jahr 2026. Übrigens, ich habe am 7. Januar einen BistroTalk mit Denis Kleinknecht von 18-19 Uhr im Bistro SixtyFour in Maisach. Der Talk wird online in YouTube gestreamt.

Zwischen Lichtern, Holzduft und stillen Momenten – ein Weihnachtsmarkt zum Durchatmen

22. Dezember 2025

Eigentlich ist ja vor Weihnachten die ruhige Zeit. Eigentlich. Im Grunde bin ich vor den Feiertagen richtig gestresst und konnte nur aufgrund der Terminlage einen weiteren Bummel über einen Weihnachtsmarkt machen. Ich war auf dem Fürther Weihnachtsmarkt, der zusammen mit einem Mittelaltermarkt mir ganz gut gefallen hat. Nicht so ein Trubel wie der große Christkindlesmarkt in Nürnberg.

Bis Dienstag, 23. Dezember, findet der Fürther Weihnachtsmarkt auf der Frühster Freiheit statt. Ein ganz besonderes Ambiente entsteht auch in diesem Jahr wieder durch den Mittelaltermarkt. An rund 25 liebevoll historisch gestalteten Ständen und Buden lassen sich traditionelle Handwerkskünste wie Kerzenziehen, Glas- und Schmiedearbeiten, Töpfern oder Filzen hautnah erleben. Dazu werden Getränke und Speisen nach alten Rezepturen angeboten. Ich habe ein Schaschlik gegessen, leider ohne Leber und daher nur ein schnöder Fleischspieß. Hier ein paar Videoeindrücke.

Für Unterhaltung ist ebenfalls gesorgt: Ein vielfältiges Rahmen- und Bühnenprogramm begeistert kleine wie große Gäste. Den stimmungsvollen Abschluss eines jeden Markttages bildet ein Feuerspektakel. Nach Einbruch der Dunkelheit tauchen Fackeln den Markt in ein warmes Licht, während Feuerstellen und Badezuber zum Aufwärmen und Verweilen einladen.

Nicht fehlen darf auch in diesem Jahr Bayerns höchste Weihnachtspyramide, die diesmal bis Samstag, 10. Januar, in der Adenauer-Anlage zum gemütlichen Glühwein-Umtrunk lädt und den Fürther Markt mit einbindet. Dort blieb ich länger stehen. Die Weihnachtspyramide auf dem Fürther Weihnachtsmarkt ist eines der prägenden und beliebtesten Elemente des Marktes und verbindet traditionelle Handwerkskunst mit festlicher Symbolik. Sie ist nicht nur ein Blickfang, sondern auch ein kulturelles Zeichen für vorweihnachtliche Stimmung und gelebtes Brauchtum in der Innenstadt.

Weihnachtspyramiden haben ihren Ursprung im Erzgebirge und entwickelten sich aus einfachen, mit Kerzen bestückten Gestellen, die Licht in die dunkle Jahreszeit bringen sollten. In Fürth greift die Weihnachtspyramide diese Tradition auf und übersetzt sie in eine zeitgemäße, öffentlich zugängliche Form. Mit ihrer mehrstöckigen Bauweise, den kunstvoll gestalteten Figuren und der warmen Beleuchtung bildet sie einen zentralen Treffpunkt auf dem Weihnachtsmarkt.

Charakteristisch für die Fürther Weihnachtspyramide ist ihr Aufbau in mehreren Ebenen, auf denen sich unterschiedliche Szenen und Figuren präsentieren. Häufig greifen diese Darstellungen weihnachtliche Motive, regionale Bezüge oder handwerkliche Themen auf. Durch die Drehbewegung der Ebenen entsteht eine ruhige, gleichmäßige Dynamik, die Besucher fast automatisch zum Verweilen einlädt. Das Spiel aus Licht, Bewegung und Holz verleiht der Pyramide eine besondere Ausstrahlung, die sich deutlich von modernen Lichtinstallationen abhebt.

Technisch wird die Pyramide – traditionell wie symbolisch – durch Wärme und Luftströmung in Bewegung gesetzt oder durch einen unauffällig integrierten Motor unterstützt. Unabhängig von der Antriebsform bleibt der ursprüngliche Gedanke erhalten: Licht erzeugt Bewegung, Bewegung erzeugt Leben. Gerade in der dunklen Jahreszeit entfaltet diese Idee eine besondere Wirkung.

Im Kontext des Fürther Weihnachtsmarktes übernimmt die Weihnachtspyramide mehrere Funktionen. Sie ist Orientierungspunkt, Fotomotiv und identitätsstiftendes Element zugleich. Viele Besucherinnen und Besucher verbinden ihren Marktbesuch ganz selbstverständlich mit einem Gang zur Pyramide, sei es zum Innehalten, zum Beobachten der Details oder als Treffpunkt. Besonders für Kinder übt die langsam rotierende Konstruktion mit ihren Figuren eine große Faszination aus.

Darüber hinaus steht die Weihnachtspyramide sinnbildlich für das, was den Fürther Weihnachtsmarkt auszeichnet: eine Verbindung aus Tradition, Handwerk und familiärer Atmosphäre. In einer Zeit, die oft von Hektik geprägt ist, setzt sie einen ruhigen Gegenpol und lädt dazu ein, den Moment bewusst zu erleben.

So ist die Weihnachtspyramide weit mehr als ein dekoratives Element. Sie ist ein fest verankerter Bestandteil des Weihnachtsmarktes in Fürth und trägt maßgeblich dazu bei, dessen besondere Stimmung Jahr für Jahr erlebbar zu machen.

Übrigens: Das Sicherheitskonzept empfand ich als sinnvoll und gut.

La Palma – Ein Ort, an dem Geschmack zu Erinnerung wird

20. Dezember 2025

Das La Palma in Fürth fühlt sich an wie ein leiser Zeitsprung: Man tritt von der Karlstraße aus ein und findet sich in einem Raum wieder, in dem gedämpftes Stimmengewirr, sanftes Licht und der Duft von Meer und Kräutern eine eigene kleine Welt bilden. Nichts hier wirkt laut oder aufgesetzt, alles scheint mit einer stillen Sorgfalt arrangiert – von den weißen Tischdecken bis zu den Gläsern, in denen das Licht schimmert. Wenn ich in Fürth Station mache, dann kehre ich gerne bei Familie Minneci im La Palma ein. Ich war im Oktober dort und jetzt vor Weihnachten wieder.

Herzlich werde ich von Gianni Minneci begrüßt. Wichtig ist, unbedingt reservieren. Gianni Minneci kam im Jahr 1973 aus dem kleinen sizilianischen Dorf Castellana Sicula über die Alpen nach Deutschland. Wie viele begann auch er in der Gastronomie ganz unten – als Tellerwäscher. Doch schon bald entdeckte er seine große Leidenschaft für diesen Beruf. Mit Fleiß, Hingabe und viel Herz arbeitete er sich innerhalb weniger Jahre Schritt für Schritt nach oben, vom Tellerwäscher über den Koch bis hin zum Kellner.

Nach mehreren erfolgreichen Jahren voller Erfahrung reifte schließlich der Entschluss, den Traum von der Selbstständigkeit zu verwirklichen und ein eigenes Restaurant zu eröffnen. 1984 wurde dieser Traum Wirklichkeit: In Fürth entstand das Ristorante La Palma als echtes Familienunternehmen. An Giannis Seite standen sein ältester Sohn sowie dessen sechs Geschwister, die ihm von Italien nach Deutschland gefolgt waren. Von Beginn an war auch seine Frau Maria Minneci mit ganzer Leidenschaft dabei und sorgt bis heute mit großer Sorgfalt für die Frische und Qualität der zubereiteten Speisen.

Vorspeisen mit leiser Opulenz
Der Abend beginnt oft mit einem Teller, der mehr erzählt als jede Speisekarte: dünn aufgeschnittenes Vitello Tonnato, das so zart ist, dass es unter der Gabel fast nachgibt, und eine Thunfischcreme, die nach Meer schmeckt, ohne jemals aufdringlich zu sein. Daneben ein Teller mit gratinierten Jakobsmuscheln, die in einer Sauce aus Steinpilzen baden – ein kleiner Moment von Luxus, der sich anfühlt, als würde man kurz den Alltag abstreifen. Ich wählte dieses Mal Scampetti all’aglio.

Pasta als Herzenssache
Wenn im La Palma Pasta serviert wird, wirkt es, als sei jedes Gericht ein Versprechen: Tagliatelle mit Kalbsragout, deren Duft nach langsam geschmortem Fleisch und tomatiger Wärme schon auf halbem Weg zum Tisch berührt. Paccheri, die sich mit einer leuchtenden San-Marzano-Tomatensauce, Mozzarella und Basilikum verbinden – jede Gabel ein kleines, sanftes Feuerwerk aus Süße, Säure und Kräuterfrische. Und dann die Tagliolini mit schwarzem Trüffel, ein leiser, erdiger Luxus, der lange im Gedächtnis bleibt.

Die Nähe zum Meer
Die Küche des La Palma trägt immer ein Stück Meer in sich: Spaghetti allo Scoglio mit Meeresfrüchten, bei denen Muscheln, Garnelen und Calamari nicht spektakulär, sondern selbstverständlich wirken – wie ein vertrauter Gruß aus der Ferne.

Fischgerichte wie Kabeljaufilet auf Fenchel in Safransauce oder Seeteufel in Tomatenkräutersauce bringen diese mediterrane Ruhe an den Tisch; man schmeckt die Balance aus Klarheit und Fülle in jedem Bissen. Ich wählte dieses Mal aber die Barbarie-Entenbrust auf Balsamico-Essig-Sauce, Bohnen und Rosmarin Kartoffeln.

Süßer Ausklang
Am Ende eines Abends im La Palma steht oft ein Dessert, das mehr ist als nur ein letzter Gang: eine samtige Panna Cotta mit Erdbeeren, die auf der Zunge fast verschwindet, oder ein Semifreddo al Pistacchio, das mit seiner nussigen Kühle wie ein leiser Abschiedsgruß aus Italien wirkt. Dazu ein Espresso, dunkel, dicht, mit einer feinen Bitterkeit – und plötzlich versteht man, warum so viele Gäste dieses Restaurant nicht einfach besuchen, sondern immer wieder dorthin zurückkehren.

Da ich nicht unbedingt der Freund der süßen Nachspeise bin, wählte ich Formaggio Misto (Käseteller) mit Gorgonzola, Provolone, Bel Paese und Parmigiano.

Vom Wald auf den Teller – eine kulinarische Liebeserklärung an das Reh

15. Dezember 2025

Der Gasthof Heinzinger in Rottbach ist nicht nur bekannt für seine außergewöhnliche Küche, sondern auch für seine professionellen Kochkurse zu den verschiedensten kulinarischen Themen wie Fisch, Mehlspeisen oder auch Wild. Unlängst konnte ich bei einem Kurs zum Thema Reh dabei sein.

Maximilian Sedlmair von Sedlmair Wildgenuss und Denis Michael Kleinknecht leiten diesen außergewöhnlichen, zweiteiligen Kochkurs Masterclass Wild. Die beiden zeigen vom „aus der Decke schlagen“ über das Zerlegen hin zu neuen Cuts, Techniken und modernen Rezepten was man alles aus Reh und Co zaubern kann.

Während sich Gastronom Denis Kleinknecht auf das Zubereiten in der Küche konzentrierte, lernten die fünf Kursteilnehmer in Hofhegnenberg bei Maximilian Sedlmair von Sedlmair Wildgenuss das Zerlegen des Rehs. Das regionale Wildfleisch stammt ausschließlich aus freier Wildbahn aus den Landkreisen Fürstenfeldbruck, Landsberg a.L. und Augsburg.

Maximilian Sedlmair bezieht das Wild von ihm bekannten Jägern, bei denen er sicher sein kann, dass das Wild waidgerecht erlegt und unter besten hygienischen Voraussetzungen nach Hofhegnenberg in die Wildkammer gelangt. Der Amtsveterinär überzeugt sich anschließend selbst von der Qualität.

Das Zerlegen eines Rehs folgt einer klaren anatomischen Struktur und dient dazu, das Wildbret in hochwertige Teilstücke zu gliedern. Voraussetzung ist ein sauber ausgeweidetes Tier, das ausreichend abgekühlt wurde. Das Reh wird zunächst auf eine stabile Unterlage gelegt, idealerweise auf einem dafür vorgesehenen Zerlegebrett. Benötigt werden ein scharfes Messer, ein Knochensägeblatt sowie Handschuhe für hygienisches Arbeiten.

Die wichtigsten Teilstücke sind Keule, Rücken, Schulter, Brust, Hals und Blatt. Die Keulen am hinteren Teil des Tieres zählen zu den wertvollsten Fleischstücken; sie lassen sich in Oberschale, Unterschale, Nuss, Bürgermeisterstück, Knie und Hüfte unterteilen. Der Rücken, auch als Sattel bezeichnet, liefert zartes Fleisch für Steaks oder Medaillons. Die Schultern enthalten stärker beanspruchte Muskeln und eignen sich ideal für Schmorgerichte. Brust und Hals sind kräftiger im Geschmack und werden häufig für Ragouts, Gulasch oder Suppen verwendet.

Beim Zerlegen folgt man stets den natürlichen Muskelsträngen und Sehnenlinien. Die Schnitte erfolgen entlang dieser Strukturen, damit möglichst wenig Fleisch beschädigt wird. Überflüssiges Fett, Sehnen und Häutchen werden sorgfältig entfernt, da sie den Geschmack beeinflussen können. Nach dem Zerteilen werden die Stücke beschriftet, vakuumiert oder kühl gelagert.

Das sachgemäße Zerlegen eines Rehs erfordert etwas Übung, ist mit anatomischem Grundwissen jedoch gut zu bewältigen. Das Ergebnis ist eine Vielzahl hochwertiger Teilstücke, die sich für unterschiedliche Zubereitungsarten eignen und die Wertschätzung für das Wildtier deutlich widerspiegeln.

In Rottbach wurden dann die Rehstücke unter Anleitung von Denis Kleinknecht zubereitet – und natürlich gemeinsam verzehrt. Weitere Kurse gibt es online.

Ein neuer Genussort erwacht – das Conti strahlt wieder im Herzen Münchens

7. Dezember 2025

Nach der Umbaupause wurde das Conti feierlich wiedereröffnet. Mitten in München — in der Max-Joseph-Straße 5, im Gebäude der Haus der Bayerischen Wirtschaft — liegt das Conti Restaurant, ein Ort, der auf charmante Weise viel mehr verbindet als bloß gutes Essen: Gastronomie, Geselligkeit und urbanen Stil – und ein Ort für den wirtschaftlichen Austausch.

Zahlreiche Wirtschaftsvertreter der vbw sowie Lieferanten wurden eingeladen.
Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw, und Jürgen Weingarten, Maitre bei Conti Gastronomie, begrüßten.

Schon beim Betreten merkt man: Conti ist flexibel — tagsüber Bistro und Lunch-Spot, abends ein elegantes Restaurant mit Bistro- und Lounge-Atmosphäre. Die Küche unter Leitung von Jürgen Weingarten reicht von klassisch-mediterranen bis hin zu modernen europäischen Gerichten und überzeugt durch frische, saisonale Zutaten — oft mit kreativem Touch, der selbst gehobene Ansprüche erfüllt. Das neugestaltete Conti Restaurant bietet Platz für bis zu 80 Gäste und lädt zu entspannten Stunden in stilvollem Ambiente ein. Durch regelmäßig wechselnde Gerichte bietet es ein stets frisches und abwechslungsreiches Angebot. Wie gewohnt können die Gäste zwischen Menü oder á-la-carte wählen.

Wer das Conti besucht, kann zwischen verschiedenen Stimmungen wählen: Die lichtdurchflutete Innen­gastronomie lädt zum entspannten Dinner ein, und im Keller wartet eine rustikale, heimelige Tiroler Stube — ein „Geheimtipp“ für alle, die Atmosphäre mit Alpen-Charme schätzen.

Nicht zu unterschätzen: Mit diesem Angebot ergänzt das Conti ideal die Veranstaltungen, die im Haus der Bayerischen Wirtschaft stattfinden. Die Gäste profitierten von kurzen Wegen, abgestimmten Abläufen und einer zuverlässigen gastronomischen Betreuung – sei es im Rahmen einer Konferenz, eines Workshops, einer Pressekonferenz oder einer Hauptversammlung.

Besonders beliebt sind die wechselnden Mittagsmenüs, die sich ideal für einen schnellen, aber qualitativ hochwertigen Business-Lunch eignen. Am Abend bieten ausgewählte Menüs, manchmal begleitet von Live-Musik, den perfekten Rahmen für gemütliche Abende mit Freunden, Familien oder Dinner zu zweit.

Trotz der zentralen Lage und der urbane Dynamik bleibt das Conti preislich vergleichsweise fair — ein Aspekt, der es auch für Besucher interessant macht, die gute Küche zu annehmbaren Preisen suchen.

In seiner Gesamtheit ist das Conti Restaurant ein Ort des guten Geschmacks und der Vielfalt: Ob lunch in Eile, entspanntes Dinner oder geselliges Get-together — wer in München ein Stück kulinarisches Wohlfühlambiente sucht, findet hier eine Adresse, die Qualität, Vielseitigkeit und Herzlichkeit verbindet.

Das Menü zur Wiedereröffnung:
Vorspeisen:

Schinken von Rind, Wild, Ente, Schwein

Sushi von der Meisterin Nga: Avocado, Saibling, Garnele, Thunfisch, Melone

Ceviche vom Gemüse im Weck-Glas

Mini-Brezn, Obatzda vom Blauschimmelkäse

Hauptgerichte:
Heimischer Hirschrücken mit Wacholderschrot


Spanferkelrücken mit Weißwurstbrät im Hendl gebraten


Bayerische Seeforelle mit Kartoffelschuppen


Feine Pasta mit schwarzem Wintertrüffel und Parmesan
Blaukrautrisotto „Ripasso“ Gemüsebunt

Dessert:
100% Kakao Mousse, Glühweinbirne, Sabayon, Crumble

Pflichttermin: Küchenparty im Gasthof Heinzinger

15. November 2025

Die Aussage „Die besten Partys finden in der Küche statt“ bekommt in einem hochwertigen Restaurant eine ganz besondere Bedeutung. Das weiß auch Spitzenkoch Denis Kleinknecht, der regelmäßig in seinem Gasthof Heinzinger in Rottbach eine Gourmet-Küchenparty einlädt. Einen Termin, den man auf keinen Fall verpassen darf.

Und Denis stand nicht alleine am Herd, sondern hat sich eine illustre Runde an Köchen zusammengesucht. Mit dabei waren Jürgen Beyer aus Nürnberg, Liudmyla Liapunova vom Gasthof Heinzinger, Manuela Sieg kochen-mit-passion.de aus Altenholz, Manuela & Tilo Hamann Restaurant Gaumenkitzel, Radebeuel, Tobias Freudenberg, freiberuflicher Koch aus Dresden.

Dort, wo normalerweise konzentrierte Stille, präzise Handgriffe und das leise Klingen von Stahl auf Porzellan den Takt angeben, verwandelt sich die Küche im Gasthof Heinzinger während der exklusiven Küchenparty in eine Bühne voller Emotion, Energie und unmittelbarer Sinnlichkeit.

Mehrere Spitzenköche arbeiten Schulter an Schulter, jeder ein Meister seines Fachs – doch an diesem Abend vereint sie nicht nur ihre Expertise, sondern eine fast greifbare Leidenschaft, die den Raum erfüllt. Und es macht einfach Spaß Profis bei der Arbeit zuzuschauen und es macht noch mehr Spaß das Essen zu genießen.

Hier duftet es nicht nur nach Essen, hier riecht es nach Kreativität, nach Mut und nach der Magie des Augenblicks. Gäste stehen zwischen Töpfen, glänzenden Messern und heißen Herden, lehnen an der Edelstahltheke oder mischen sich unter die Köche, die sonst hinter geschlossenen Türen Werk für Werk kleine Kunstwerke erschafft. In dieser besonderen Nähe entstehen Gespräche, die man an einem gedeckten Tisch nie führen würde – über Inspiration, über das Handwerk, über die Geschichten hinter den Gerichten. Man spürt die Wärme der Herde und die innere Wärme der Menschen, die dort arbeiten.

So hatte ich die Chance mit Küchenmeister Jürgen Beyer mich über die Euro‑Toques-Vereinigung zu unterhalten. Die Euro‑Toques-Vereinigung gründet ihre Philosophie auf einer klaren Vision: Köchinnen und Köche in ganz Europa verbinden sich zu einer Gemeinschaft, in der Respekt für regionale Traditionen, handwerkliche Qualität und verantwortungsbewusster Umgang mit Lebensmitteln im Zentrum stehen.

Im Kern geht es darum, das reiche kulinarische Erbe Europas zu bewahren – und gleichzeitig innovativ und zukunftsorientiert zu denken. Jeder Mitgliedsbetrieb verpflichtet sich durch einen Ehrenkodex dazu, frische, unverfälschte, saisonale Zutaten zu verwenden, lokale Produzenten zu fördern und dort zu kochen, wo die Produkte wachsen und gedeihen.

Verantwortung gegenüber Verbrauchern und Umwelt spielt eine ebenso große Rolle: Transparentes Produzieren, faire Bezüge und eine Ernährung, die Genuss und Nachhaltigkeit verbindet, gehören zur Selbstverpflichtung. Gleichzeitig sieht Euro-Toques sich als Bewahrer einer kulinarischen Vielfalt – sie kämpft dafür, dass regionale Spezialitäten, traditionelle Techniken und handwerklicher Ursprung nicht verloren gehen. Ein weiterer wesentlicher Baustein ist die Generationen-Verbindung: Die Förderung junger Köchinnen und Köche, das Erlernen von althergebrachten Methoden und deren kreative Weiterentwicklung sind Teil des Gesamtauftrags.  

In der Summe lässt sich die Philosophie von Euro-Toques so beschreiben: Es ist eine Einladung an alle Küchenprofis, sich zu vernetzen und gemeinsam für eine Küche zu stehen, die Ursprung, Qualität und Verantwortung vereint – eine Küche, die sowohl die Wurzeln ehrt als auch den Blick nach vorne richtet.

Bei der ausgebuchten Küchenparty in Rottbach ist die Küche des Spitzenrestaurants das pulsierende Herz des Hauses. Hier wird nichts dem Zufall überlassen, und dennoch entstehen in solchen Momenten spontane Augenblicke voller Echtheit: ein unerwartetes Lachen zwischen Koch und Gast, ein improvisierter Löffelgericht-Moment, ein Funken, der überspringt, weil man spürt, wie viel Liebe und Können in jedem Handgriff steckt. Diese Atmosphäre ist ungefiltert und ehrlich – und gerade deshalb so unwiderstehlich.

Wenn die Party langsam ausklingt, die Gläser noch funkeln und ein letzter Duft von frischen Kräutern in der Luft liegt, bleibt dieses Gefühl, Zeuge eines besonderen Austauschs geworden zu sein. Einer Feier, die nicht nur im Gastraum stattgefunden hat, sondern dort, wo die Seele des Hauses schlägt. Und vielleicht sind genau deshalb die besten Partys die, die mitten in der Küche eines Spitzenrestaurants stattfinden – zwischen Kochkunst, Leidenschaft und der berührenden Nähe echter Gastfreundschaft.

Hier die Speisefolge:

Cornwallschinken

Kohlrabi | Kohlrabi | Kohlrabi

Matjes | Apfel | Zwiebel

Kimchi-Salat

no-Rice | no Fish | but Sushi

Schweinshaxe 2.0 | Haxe | Soya | Wasabi | Edamame | Radi | Bonito

Pilz | Buchtel | Kürbis | Weiße Schokolade | Kürbis | Mangold

Steinbuttflügel | Safran | Vinaigrette

Rauchfisch-Essenz | Topfen | Kren

Jakobsmuschel | Vanillesauce

Ravioli | Lamm | Erbse | Minze

Gnocchi | Salisicca

Saibling | Mangold | Holunder

Currywurst

Reh | Brot | Petersilie hoch 2
Quarkkeulchen

Weißer Kaffee | Baumkuchen

Rohmilch-Trüffel-Camembert

Live. Lokal. Echt. Der BistroTalk in Youtube mit Stefan Pfannes, Kulturreferent von Maisach im Sixtyfour am Mittwoch, 12. November

11. November 2025

Im gemütlichen Ambiente des Maisacher Bistros sixtyfour geht das lebendige Talk-Format: der BistroTalk in die nächste Runde. Gastgeber Matthias J. Lange hat mit dem Maisacher Kulturreferenten Stefan Pfannes eine spannende Persönlichkeit aus der Gemeinde Maisach eingeladen – direkt vor Ort und live im Netz.

Gemeinsam wird über die Kultur in der Gemeinde, den Arbeitskreis Geschichte und das Miteinander in der Gemeinde gesprochen – offen, nahbar und ganz ohne Script.
Weiter geht es am Mittwoch, 11. November um 18 Uhr, der Talk dauert etwa eine Stunde und wird ab 18 Uhr live auf YouTube gestreamt. Die Adresse ist:
https://www.youtube.com/@redaktion42/streams

Es können Interessierte den Stream live verfolgen, kommentieren und Fragen stellen. Der Stream wird moderiert. Unterstützt wird das Format vom Treffpunkt Bistro sixtyfour in der Maisacher Zentrumspassage von Gastronom Uwe Flügel.
https://www.youtube.com/@redaktion42/streams

Vielleicht werde ich ja doch noch ein Rum-Mensch

4. November 2025

Ich muss zugeben, mit Rum werde ich nicht so richtig warm. Nicht dass mir Rum nicht schmeckt, aber ich gerate nicht unbedingt in Verzückung, wenn ich ein Glas Rum genieße. Ich bekomme zwar immer wieder gutgemeinte Ratschläge zum Thema Rum von meinem erfahrenen Kollegen Franz Neumeier von Cruisetricks und auch meine Gattin trinkt gerne ein Gläschen Rum. Ich bleibt beim schottischen Whisky.

Aber ich probiere gerne noch einmal. Es kam der Eminente Carta Oro auf den Markt und ich werde ihn mal testen.

Die kubanische Premium-Rum-Marke Eminente präsentierte vor kurzem mit Eminente Carta Oro eine neue Facette ihrer Rumkunst. „Inspiriert von der Wildnis Kubas und veredelt durch jahrhundertealte Handwerkskunst, verbindet Carta Oro intensive Aromen von kandierter Orange, Karamell und Vanille mit einer außergewöhnlichen Tiefe und Balance“, so das Unternehmen in einer Mitteilung. Klingt interessant. „Am Gaumen entfalten sich Noten reifer Mango, umspielt von feinen Röstaromen, die die tropische Seele Kubas einfangen.“

Eminentes Wurzeln liegen in der Wildnis Kubas, die die Einheimischen die „Isla del Cocodrilo“ nennen. Rund 3.000 Arten sind dort beheimatet, unter anderem das kubanische Krokodil im Zapata-Sumpf, in der südlichen Provinz Matanzas. Eminente zeigt seine Verbindung mit der unberührten Natur Kubas, von der Flasche bis zum Logo. Das strukturierte Glas und die krokodilförmige Insel auf dem Etikett erinnern an das heimische Reptil.

Mit Eminente Carta Oro erweitert sich die Eminente Range von Eminente Reserva, Eminente Gran Reserva und Eminente Ambar Claro um eine weitere Qualität, die auf Authentizität und Tiefe echter kubanischer Herkunft setzt. Als Upgrade für den legendären Cuba Libre und in weiteren typischen Rum Mixed Drinks zeigt Eminente Carta Oro sein besonderes Potential. Dazu reifte er mindestens fünf Jahre in ehemaligen Whiskyfässern aus Weißeiche. Der hohe Anteil an Aguardientes – destilliert aus aromatischer, kubanischer Zuckerrohr-Melasse – sorgt für delikate und frische Aromen, die so typisch für den hispanischen Rumstil Kubas sind. Die Vermählung mit leichtem Rum rundet das harmonische Geschmacksprofil ab. Als einer der wenigen kubanischen Abfüllungen ist Carta Oro, ohne künstliche Zusätze, mit der geschützten Herkunftsbezeichnung Denominación de Origen Protegida (D.O.P.) ausgezeichnet – ein unabhängiges Qualitätssiegel, das Authentizität und höchste Standards garantiert.

„Über 150 Jahre Rum-Expertise auf Kuba war für mich Ansporn, Eminente Carta Oro zu erschaffen: Angelehnt an alte Tradition und zugleich Auftrag ihn vollkommen neu zu erfinden,“ sagt César Martí, jüngster Maestro Ronero Kubas. Für seine herausragenden Leistungen ist César inzwischen Primer Maestro del Ron Cubano – die höchste Auszeichnung für eine Master of Rum auf Kuba, und empfiehlt Eminente Carta Oro am besten pur, auf Eis, im Cuba Libre oder in Cocktails zu genießen.
Eminente Carta Oro ist mit 40,3 Vol.% Alkohol abgefüllt und im Fachhandel ab sofort erhältlich. Der Preis liegt bei rund 37 Euro.

Verkostungsnotiz von Eminente Carta Oro (40,3 Vol.% Alk.)

Farbe
Leuchtend wie Antikgold

An der Nase
Die Nase, raffiniert und elegant, öffnet sich mit der Feinheit von hellem Karamell und kandierter Orange, mit subtilen floralen Noten, die an Iris erinnern. Es folgen anhaltenden Aromen von Bourbon-Vanille, Quitte und Muskatnuss

Am Gaumen
Der kräftige, reichhaltige und langanhaltende Geschmack setzt den fruchtigen Duft von exotischer Mango, Lakritz und einigen gerösteten Gewürzen frei

Im Nachhall
Der frische Nachhall hinterlässt ein angenehmes Gefühl von Apfel und Kokosnuss und im Glas verbleibt eine rauchige Nuance

Servierempfehlung
Eminente Carta Oro mit einem großen Eiswürfel pur genießen, als Upgrade für den Cuba Libre oder in klassischen Rumcocktails genießen.