Es ist ein Kabel, nur ein Kabel und dennoch mach ich mir Gedanken darüber. Der Verkauf von Apple iPhone 6s geht los, die ersten Schlangen sind vor den Apple Retail Stores zu sehen. Neben einer Vielzahl von technischen Neuerungen hat Apple eine neue Farbe für seine iPhone 6s und iPhone 6s plus eingeführt: Roségold
Ich werde jetzt nicht schwach und kaufe ein neues Smartphone. Mein bisheriges iPhone 6 (in Gold) reicht noch ein Jahr bis zum iPhone 7 aus. Aber das Roségold finde ich schon sehr hübsch.
Apple liefert zu den iPhones ein weißes Lightning Kabel aus. Die weiße Farbe hat sich seit dem ersten iPhone nicht geändert. Individualismus hört bei der Kabelfarbe aus. Das ist die Chance von Drittherstellern. Und der erste dieser Anbieter ist Kanex. Pünktlich zum Verkaufsstart des iPhone 6s kündigte Kanex an, neben den silbernen, goldenen und grauen Lightning-Kabeln nun auch ein passendes für die Roségold-Variante des iPhones anzubieten. Die Premium-Kabel sind MFi-zertifiziert, besitzen ein Aluminiumgehäuse und eine widerstandsfähige Nylonummantelung in geflochtener Optik, um ein Verknoten zu verhindern. Mit drei verschiedenen Längen zwischen 1,2 Meter, 2 Meter und 3 Meterist für jeden Bedarf das Richtige dabei. Die Roségold-Variante wird ab Mitte Oktober ab einem Preis von 19,95 € erhältlich sein. Die Farben Silber, Gold und Grau sind bereits verfügbar.
Bisher hatte ich mehrere weiße Kabel im Einsatz. Vielleicht sollte ich für mein goldenes iPhone 6 auch ein goldene Kabel besorgen. Neben dem Aussehen hat ein goldenes Kabel einen weiteren Vorteil: Der Streit um das Kabel innerhalb meiner Familie ist schlagartig zu Ende. Meine Frau hat ein graues iPhone und bekommt ein graues Kabel und die Kinder werden die weiße Kabel nehmen. So hat jeder sein Kabel und es gibt keinen Streit mehr.
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Ein Lightning-Kabel in Roségold
25. September 2015Meine Tools für mobilen Journalismus
21. September 2015Immer wieder kommt die Frage, welche Apps und Geräte ich eigentlich als digitaler Nomade nutze. Durch die digitale Revolution hat sich meine Arbeitsweise als Journalist und Blogger komplett verändert. Smartphone und Tablet gehören zu meine täglichen Werkzeugen, schließlich leben wir im Post PC-Zeitalter. Vor kurzem hatte ich wieder ein Seminar zum Thema „Mobiler Journalismus und Pressearbeit“ durchgeführt und einige Werkzeuge vorgestellt, die ich im Einsatz habe.
Als Kameras nehme ich in der Regel mein iPhone 6 plus, die GoPro Hero3+ und die Bloggerkamera Canon LEGRIA mini X
sowie mein iPad mini 2 und ab und zu ein Google Nexus Tablet (wenn es gar nicht anders geht).
Ich möchte die Software clustern und habe als Empfehlung jetzt nur kostenlose Software im Einsatz. Natürlich habe ich noch weitere Software am Start, aber für den Anfang als mobiler Journalist sollte es genügen. Ich habe geschaut, dass es die Software für iOS und Android gibt, beim Windows Phone kenne ich nicht so aus.
Video
Hyperlapse
iMovie (nur iOS), PowerDirector Videobearbeitung (nur Android)
YouTube
Periscope
Vine
Google Studio/Youtube Studio
Audio
iRig Recorder
Bildbearbeitung
Adobe Photoshop Express
Snapspeed
Zusammenarbeit
Mindmeister
Toodledo
Wunderlist
Evernote
Dropbox
Trello
Doodle
Google Übersetzer
iTranslate Voice
Text
Google Drive
Ulysses nur iOS
Pages/Keynote/Numbers nur iOS
Blogging
Jimdo
Wordpress
Social Media
Twitter
Facebook
Instagram
Hootsuite
Google Hangout
Skype
Hardware
In der Regel habe ich allerhand Hardware dabei. Die muss ordentlich verpackt sein. Das ganze Kabelzeugs und Adapter und Akkus habe ich in Cases von Amazon.
Als Taschen verwende ich die Pride and Soul Umhängetasche aus Leder Ethan und als Laptoptasche in der Regel die Booq. Je nach Einsatz und Kunde setze ich auf Rimowa, Tweed oder College. Strom ist kostbar und nichts ist schlimmer, als wenn unterwegs der Saft ausgeht.
Für längere Einsätze habe ich den Anker Astro E7 26800mAh dabei, wenn ich nur ein paar Stunden unterwegs bin, dann reicht der Anker 2. Gen. Astro E4 13000mAh
. Akkus unter 10000mAH braucht man nicht ernst nehmen.
Tastatur
In der Regel versuche ich meine Texte mit Siri zu diktieren. Das klappt bei guter Internetverbindung. Mit iOS 9 ist es spürbar besser geworden. Natürlich muss nachgearbeitet werden. Wenn ich in Gesellschaft bin und nicht laut diktieren kann, dann muss natürlich eine Tastatur ran. Für das iPad mini habe ich mehrere Bluetooth-Tastaturen im Einsatz, mal mit Hülle, mal nur als Case.
Ich verwende das Logitech Ultrathin Magnetic Keyboard . Der Anschlag ist ok, aber das Problem ist der Tastenabstand. Vielleicht sind meine Finger zu dick. Daher nutze ich meist die externe Bluetooth-Tastatur von Apple. Wenn ich faul bin und nichts tragen will (und Eindruck schinden möchte), verwende ich die Epic RGOMCQZ virtuelle Laser Tastatur
. Ich freue mich schon auf das iPad Pro mit der Apple-Tastatur, die einen geschmeidigen Anschlag haben soll. Nur die graue Farbe gefällt mir nicht.
Stative
Natürlich dürfen YouTube-Aufnahmen auch bei mir wackeln, das erhöht die Authentizität, aber irgendwann ist Schluss mit der Wackelei. Ich habe zwei Arten von Tischstativen im Einsatz. Das Gorilla kann man schön biegen und auch via Magnet auf entsprechenden Untergrund befestigen.
Standfester ist allerdings mein Manfrotto PIXI Tischstativ. Wenn es etwas größer sein muss, aber leicht, dann schwöre ich auf mein Tamrac ZipShot Stativ. Das System klappt wie ein Zeltstangensystem. Das Ganze ist bei Wind nicht zu gebrauchen, weil es umkippt. In Räumen ist es aber okay und vor allem leicht. Schwerer und in den semiprofessionellen Bereich gehört da mein Reisestativ Rollei Compact Traveler No. I
.
Das ist ein Zwischending, aber für mobilen Journalismus habe ich keine Lust meine schweren Manfrotto-Stative mitzunehmen, obwohl sie für den Profi-Einsatz unschlagbar sind. Da die Stative in der Regel ein Drehgewinde haben, braucht es zur Befestigung meines iPhones noch einen Adapter.
Ich nehme hier den, weil ich ihn in der Größe verändern kann – iPhone 5s und jetzt iPhone 6 plus haben doch unterschiedliche Ausmaße und der Adapter wächst mit. Ich habe mir zahlreiche Halter angeschaut und bin vom Glif tripod angetan.

Wenn es ein wenig eleganter werden soll, habe ich ein kleines Steadycam Mantona Schwebestativ dabei. Es ist zwar nur eine Notlösung, macht aber ganz annehmbare Bilder. Vor Gebrauch sollte man allerdings ein wenig üben, um den Dreh heraus zu haben.

Und ich habe eine neue Selfie-Stange im Einsatz. Ich hatte lange Zeit ein schwere Variante und bin jetzt aufgrund eines Tipps von Jürgen Pieperhoff auf die Anker Bluetooth Selfie Stange umgestiegen und bin sehr angetan.

Da ich in der Regel mehrere Stative dabei habe, kann ich eines als Lichtstativ verwenden. Manches Mal brauche ich für meine Einsätze externes Licht und die Taschenlampenfunktion des iPhones reicht nicht aus. Aus alten 16mm Zeiten hatte ich noch Halogen-Scheinwerfer samt Akku, aber hier hebe ich mir einen Bruch und die Dinger werden extrem heiß. Daher setze ich auf LED-Leuchten, deren Licht ich angenehm regulieren kann. Hier habe ich mich für Manfrotto LED-Licht Midi Plus entschieden.
Audio
Der Ton ist im mobilen Journalismus immer ein Problem. Wunderbar ist der Klang bei der Canon Legria mini X. Aber die Kamera hat ein extremes Weitwinkel, kann also nicht immer eingesetzt werden. Zudem ist die App-Verbindung ein Gemurkse.
Ich habe eine Reihe von Mikros, wie das iRig Mic Handgehaltenes Mikrofon oder iRig Mic Cast Ultra-compact microphone
und wenn ich meine teuren XLR-Mikros einsetze, verwende ich ein iRig Pre Universal Microphone Interface. In Interviews setzte ich auf Rode smartLav+ Lavalier-Mikrofon
.
Bei Konferenzen gibt es oftmals schrecklich viel Papier. Und viele Veranstalter verteilen die Dateien nicht digital. Ich habe ein paar Smartphone-Scanner im Einsatz, aber wenn es richtig etwas zum Scannen und Weiterverarbeiten gibt, dann kommt mein Fujitsu iX100 ScanSnap mobiler Scanner aus der Tasche. Er scannt das Zeug perfekt via WiFi weg und die Dateien können ideal weiterverarbeitet werden. Die entsprechende App gibt es kostenlos und ist zu empfehlen.
Diese Aufstellung hat natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie ist lediglich eine Empfehlung aus meiner täglichen Praxis. Und natürlich gibt es immer wieder neues Zeug.
Kostenfalle: WLAN Assist bei iOS9 ausschalten
18. September 2015Das Update auf iOS9 klappte bei mir ohne Probleme und innerhalb von zwölf Minuten war der Update-Zirkus am iPhone 6 plus erledigt. Rund 1,2 GByte mussten von den Apple Servern geladen werden – frühere Versionen waren bei 6 GByte und höher.
Zug um Zug probiere ich die Neuerungen aus. Bisher klappt alles einwandfrei. Eines vorweg: Siri scheint wirklich leistungsfähiger zu sein und erkennt mehr und mehr Befehle. Andere neue Funktionen werden sich in der Praxis beweisen müssen. Apple hat dieses Mal viel unter der Motorhaube geschraubt.
Sobald meine Kinder mit ihren iPhones auf iOS9 upgedatet haben, werde ich allerdings eine Kostenfalle im neuen System bei ihnen ausschalten. Die Kostenfalle heißt WLAN Assist.
Der WLAN Assist ist unter Einstellungen – Mobiles Netz und dort ganz am Ende der Liste zu finden. Nach dem Update auf iOS9 setzt Apple den Schieberegler automatisch auf aktiv. Der WLAN Assist sorgt dafür, dass bei einer schlechten WLAN-Verbindung automatisch die Funktion mobile Daten verwendet wird.
Dies kann je nach Vertrag teuer werden. Innerhalb von kürzester Zeit kann das Datenvolumen des Handyvertrages so aufgebraucht werden und neue Kosten anfallen. Hier hat Apple eine Kostenfalle installiert, die aber aus Sicht von Apple nur konsequent ist. Apple setzt auf WLAN-Vernetzung, scheitert aber an der bundesrepublikanischen Wirklichkeit. Wir reden zwar gerne von WLAN, von Laptop und Lederhose, bevorzugen allerdings dann doch die Lederhose und müssen uns mit katastrophalen Internetgeschwindigkeiten zufrieden geben. Daher gehört zur Medienkompetenz erst einmal WLAN Assist auszuschalten.
Eigene Apple-Geräte im Unternehmen
2. September 2015Als ich noch bei Verlagen angestellt war, nutze ich in der Regel den IT-Park des Unternehmens. Größter Nachteil: Das Zeug war in der Regel veraltet und nicht flexibel. Für einen Chefredakteur und meinen Mitarbeitern von IT-Zeitschriften also ein Alptraum. Also nutzen wir Zug um Zug auch eigene IT-Infrastruktur, um unsere Arbeit richtig machen zu können. Das Schlimmste war für mich die Nutzung eines Uralt-Blackberry, der in der Schublade lag, während ich das erste iPhone benutzte. Wir wussten, was wir da tun.
Dass dies nicht überall zu so, zeigt eine Studie von Centrify, ein Anbieter von Lösungen für Identity & Access Management (IAM). Hier wurde die Compliance von Apple Geräten am Arbeitsplatz hinsichtlich bestimmter Sicherheitsrichtlinien untersucht. Die Studie bezieht sich zwar auf die USA, aber lässt sich teilweise auch auf Deutschland übertragen. Die in Zusammenarbeit mit Dimensional Research durchgeführte Studie zeigte, dass mittlerweile viele US-amerikanische Anwender Apple Geräte am Arbeitsplatz nutzen. Allerdings sind Unternehmen durch die mangelnde Sicherheit und die fehlende Verwaltung der Geräte hohen Risiken ausgesetzt.
Von insgesamt 2.249 befragten Arbeitnehmern gab knapp die Hälfte an, beruflich mindestens ein Apple Gerät zu benutzen. Darüber hinaus zeigte sich:
- Die meisten dieser Apple Geräte (63%) sind kein Firmeneigentum, sondern in Privatbesitz und werden für die Arbeit mit Firmenmails, Dokumenten und Geschäftsapplikationen verwendet.
- 59% der Mac Computer greifen auf vertrauliche Unternehmensinformationen zu, bei sensiblen oder reglementierten Kundendaten sind es sogar 65%.
- 51% der iPhones und 58% der iPads werden am Arbeitsplatz genutzt, um auf Geschäftsapplikationen zuzugreifen.
- Trotz der hohen Popularität von Apple Geräten am Arbeitsplatz investieren Unternehmen nicht genug in die Sicherheit und Verwaltung dieser Geräte.
- Über die Hälfte (51%) aller Geräte ist lediglich von einem einfachen Passwort wie einem einzigen Wort oder einer Zahlenfolge gesichert.
- Auf den meisten Geräten (58%) ist keine Software installiert, die komplexere Passwörter erzwingt.
Über die Hälfte der Anwender (56%) gibt an, ihre Passwörter anderen mitgeteilt zu haben. - Nur 17% der Apple Geräte verfügen über einen vom Unternehmen gestellten Passwort-Manager.
Unternehmenseigene Geräte-Management Lösungen sind nur auf 28% der Apple Geräte installiert. - Nur bei 35% der Geräte erzwingen Unternehmen eine Verschlüsselung der gespeicherten Daten.
Ebenfalls wurde festgestellt, dass es keinen erkennbaren Zusammenhang zwischen der Komplexität des Passwortes und der Sensibilität der Daten gibt, die das Passwort schützt.
Ich will nicht den schwarzen Peter in die eine oder andere Richtung schieben. Aber für mich steht zweierlei fest: Unternehmen müssen attraktiver in ihrer IT-Infrastruktur werden und Mitarbeiter brauchen ein Bewusstsein für IT-Sicherheit.
„Die Apple Studie von Centrify verdeutlicht die großen Sicherheitslücken die entstehen, wenn Geräte nicht den Sicherheitsrichtlinien eines Unternehmens entsprechen”, sagt Bill Mann, Marketingchef bei Centrify. „Besonders Kundendaten stellen eine große Verantwortung für die Unternehmen dar. Wenn vertrauliche Informationen wie zum Beispiel Krankenakten bekannt werden, können Geldbußen und weitere rechtliche Schritte gegen das Unternehmen die Folge sein. Dabei gibt es bereits heute Lösungen, mit denen sich Apple Geräte sehr einfach sichern lassen, ohne die Produktivität der Nutzer einzuschränken. IT-Abteilungen sollten jetzt handeln.“ Freilich bietet Centrify die entsprechenden Lösungen, wie es in der Pressemitteilung des Unternehmens heißt.
Mir ist aber die Medienkompetenz innerhalb eines Unternehmens wichtig. Ich hatte für kurze Zeit Mitarbeiter, die immer nur von ihrem Arbeitgeber Leistungen eingefordert haben: Nach dem Motto „Ohne Schulung während der Arbeitszeit kann ich das nicht.“ Selbstinitiative war nicht vorhanden. Diese Mitarbeiter waren die längste Zeit meine Mitarbeiter. Sowohl Unternehmen als auch Mitarbeiter müssen ein Bewusstsein entwickeln oder schärfen. Medienkompetenz gehört da dazu.
Neues Armband für die Apple Watch
27. August 2015Ich dachte ursprünglich, verschiedene Armbänder für die Apple Watch sind ein Quatsch und so etwas brauche ich nicht. Ich hatte beim Kauf meiner Apple Watch das Malaise-Armband gewählt und bin auch zufrieden damit.
Doch es kam zu folgender Situation: Bei einer Einladung zu einem englischen Abend wählte ich Braun- und Grüntöne, also braunes Lederschuhwerk, Tweed-Jacke und so. Das Metallarmband der Apple Watch störte mich in diesem Fall, aber auf die Uhr wollte ich nicht verzichten. Also musste ein braunes Lederarmband her. Meine Wahl fiel auf den Hersteller CASEual. Der Hersteller bleibt sich seiner Stilrichtung treu und präsentiert in gewohnter Qualität schlichte und elegante Apple Watch Armbänder aus Echtleder und Edelstahl. Ich wählte für meine 42mm Apple Watch ein braunes Lederarmband. Es ist hochwertig verarbeitet und der Wechsel der Armbänder per Knopfdruck war Applelike einfach.

Wert legte CASEual darauf, das Material der Armbänder auf die Edelstahl-Version der Apple Watch abzustimmen. Die Adapter fügen sich optisch nahtlos ein, sodass die Armbänder perfekt mit der Uhr harmonieren. Die Kompatibilität mit der Apple Watch Sport und Apple Watch Edition ist ebenso gewährleistet für alle, die mal einen wilden Materialmix ausprobieren möchten, was aber nicht mein Stil ist.
Jutehülle für mein goldenes MacBook
4. Juli 2015Nach einigen Wochen in Gebrauch, kann ich resümieren: Die Anschaffung des goldenen MacBooks 12 Zoll hat sich gelohnt. Es ist prima für meinen Seminareinsatz und sorgt für die gewünschte Aufmerksamkeit, ein richtiges Angeberteil. Und es ist vor allem leicht. Es wandert in meine Umhängetasche und ich kann auf Laptoptaschen und anderes sperriges Gepäck verzichten. Allerdings hat der Gebrauch der vergangenen Wochen schon erste Spuren hinterlassen, also musste ein Schutz her.
Weil mich in der Vergangenheit der kalifornische Taschenhersteller Book kaum enttäuscht hatte, griff ich wieder zu einem Booq-Produkt für mein 12 Zoll MacBook. Zur Auswahl hatte ich zwei Booq-Linien: Taipan Spacesuit und Mamba Sleeve
.
Beim Taipan spacesuit setzt booq auf robustes Neopren, das mit extraweichem Plüsch sorgfältig gepolstert wird und so das MacBook wie eine Schlangenhaut umschließt. Die schmale Laptop-Hülle lässt sich auch bequem in anderen Taschen als Extraschutz verwenden. Die feine Wabenstruktur der schwarzen oder grauen Außenhaut sorgt für einen unverwechselbaren Look. Neben zwei schwarzen Exemplaren liefert booq auch jeweils eins in Rot, Blau und Orange für das schwarze bzw. in Pink, Rot und Orange für das graue Modell.
Obwohl ich mit dem roten Modell geliebäugelt habe, entschied ich mich dann doch für das Mamba sleeve. Vielleicht bin ich gerade jetzt im Sommer auf einem Naturtripp? Die Außenhaut des Mamba sleeves ist aus sorgfältig verarbeiteter Jutefaser im puristischen booq-Stil. Also im Grunde ist das Sleeve ein moderner Jutesack, wie ihn die Ökos in meiner Schulzeit hatten – nein, es ist ein solides Hightech-Produkt. Die Naturfaser wurde in einem nachhaltigen Produktionsverfahren speziell für die Mamba-Serie von booq entwickelt. Das umweltschonend gefärbte Material ist wasserfest, robust und zugleich besonders leicht. Das weiches Innenfutter aus Plüsch reizt zum Darüberstreicheln. So bringt der schmale MacBook-Schutz inklusive hochwertigem YKK-Reißverschluss nur 144 Gramm auf die Waage. Ich wählte die Farbe Sand aus, aber es gab noch Schwarz oder Grau.
Die Hülle schlägt etwa mit 40 Euro zu Buche und bevor jetzt das Geschrei über den Preis einsetzt, sollte man bedenken: Das MacBook in meiner Ausführung kostet etwa 1800 Euro – da sollten jämmerliche 40 Euro für den Schutz des Goldstücks keine Rolle spielen. Ich habe ein gutes Gefühl, wenn ich das geschützte MacBook nun in meiner Umhängetasche trage.
Apple Pay und wir spielen nicht mit
13. Juni 2015Wir Deutschen sind schon ein seltsames Volk. Wir reden gerne von Technik und Innovation, aber eigentlich sind wir im Moment eher auf dem Nummer Sicher-Tripp.
Mir geht es gerade so, wenn ich das Thema Digitalisierung im Finanzbereich anspreche. Erst neulich hatte ich meinem Fischhändler eine lange Diskussion, warum er kein eCash annimmt. Terminals seien teuer und seine Kunden wollten so was nicht. Ich sagte ihm dann, dass ich eigentlich sein Kunde sein wollte, aber wenn er mein Geld als eCash nicht will, dann besorge ich mir einen anderen Fischdealer.
Die dpa meldete vor kurzem, dass Bankgeschäfte haben viel mit Vertrauen zu tun haben. Und aus genau diesem Grund tun sich viele Deutsche schwer, mit dem Smartphone zu bezahlen. 88 Prozent fürchten, dass bei mobilen Bezahlverfahren Daten gehackt und missbraucht werden, wie eine repräsentative Umfrage von PwC ergab. 85 Prozent fürchten zudem, dass ihnen ihr Handy gestohlen wird und damit dann kriminelle Geschäfte gemacht werden.
Und dann sehe ich, wie jetzt in Großbritannien Apple Pay eingeführt wird. Tja, aber nicht bei uns und das ärgert mich. Auf der WWDC wurde bekannt gegeben, dass die Finanznation Großbritannien ab Juli auf den neuen Smartphone-Service von Apple setzt. Ob beim Lebensmitteleinkauf, beim schnellen Kaffee unterwegs, beim Mittagsimbiss oder der Fahrt mit der U-Bahn, Kunden in Großbritannien können bald viele ihrer täglichen Einkäufe mit Apple Pay erledigen. Zum Startzeitpunkt werden über 250.000 Anlaufstellen Apple Pay akzeptieren. Acht der renommiertesten Banken Großbritanniens werden Apple Pay mit Kredit- und Bankkarten aller großen Anbieter unterstützen. In den Läden ist Apple Pay schnell und erfordert keine weiteren Schritte – dazu hält man das iPhone in die Nähe des kontaktlosen Kartenlesers, während ein Finger auf der Touch ID bleibt. Mit Apple Watch muss man nur den seitlichen Knopf zweimal drücken und das Zifferblatt zum kontaktlosen Lesegerät halten, um direkt vom Handgelenk aus einen Kauf zu tätigen.
Interessant ist, wenn ich Leuten dieses News erzähle, kommt sofort das Thema Sicherheit. Und das ist auch gut so. Man darf sich nicht über die Ängste der Bevölkerung hinwegsetzen. Gegen Angst hilft Aufklären und Informieren. Dieses Rezept gilt nicht nur beim Geld.
Sicherheit und Privatsphäre sind das Kernstück von Apple Pay. Beim Hinzufügen einer Kredit- oder Bankkarte werden die tatsächlichen Kartennummern weder auf dem Gerät noch auf Servern von Apple gespeichert. Stattdessen wird eine einzigartige Geräte-Kontonummer erstellt, verschlüsselt und sicher in Secure Element auf dem Gerät gespeichert. Zusätzlich wird jede Überweisung über einen einmaligen, individuellen und dynamischen Sicherheitscode autorisiert.
Und die Banken Britanniens vertrauen diesem Service. Apple Pay wird britische Kredit- und Bankkarten von American Express, Master Card und Visa Europe unterstützen, die von vielen der Banken in Großbritannien ausgegeben werden, darunter first direct, HSBC, NatWest, Nationwide Building Society, Royal Bank of Scotland, Santander und Ulster Bank. Andere große Banken werden im Herbst folgen, inklusive Bank of Scotland, Coutts, Halifax, Lloyds Bank, MBNA, M&S Bank und TSB Bank.
Interessant finde ich, dass Pinterest, das soziale Netzwerk für Mädchen, voll auf Apple Pay setzen wird. In Kürze kann der User aus Pinterest Waren via Apple Pay kaufen – freilich nur in den USA und nicht bei uns.
Apple führte gleich mal die Geschäfte auf, die Apple Pay in Großbritannien akzeptieren: Ab Juli können Nutzer von iPhone 6, iPhone 6 Plus und Apple Watch überall dort einkaufen, wo kontaktloses Bezahlen möglich ist. Zusätzlich zu den 39 Apple Stores in Großbritannien zählen Boots UK, BP, Costa Coffee, Dune, JD Sports, KFC UK & Ireland, Liberty, LIDL, Marks & Spencer (M&S), McDonald’s UK, Nando’s, New Look, Post Office, Pret A Manger, SPAR, Starbucks, SUBWAY Stores, Wagamama und Waitrose zu den führenden Anlaufstellen, die Apple Pay akzeptieren werden. Verkehrsmittel in London werden Apple Pay ebenfalls akzeptieren, sodass beim Reisen oder täglichen Pendeln mit iPhone oder Apple Watch bezahlt werden kann. Man stelle sich einmal so eine Innovation beim Münchner MVV vor – hahaha. Aber im Grunde könnte ich heulen. Und ich wollte doch nur meinen Fisch elektronisch bezahlen.
Mein erstes Fazit zur Apple Watch
11. Juni 2015Ja, ich bin zufrieden mit meiner Apple Watch. Nachdem ich immer wieder von Kollegen danach befragt werde, ziehe ich heute ein erstes Fazit. Die Smartwatch aus Cupertino hat mein Leben nicht revolutioniert, aber sie hat mein Leben angenehmer gemacht und sie hat mein Leben ein wenig verändert.
Es ist schön, wenn daher die Apple Watch ab Freitag, 26. Juni in Italien, Mexico, Schweiz, Singapur, Spanien, Südkorea und in Taiwan über den Apple Online Store, in den Apple Retail Stores und bei ausgewählten autorisierten Apple Händlern verfügbar sein wird. Ich selbst habe die Uhr am ersten Tag bestellt und hatte Glück mit der Lieferung. Und ich muss sagen, das Unboxing-Video mit meinem Kollegen Thomas Gerlach hat Spaß gemacht – übrigens hat er auch inzwischen seine Uhr erhalten.
Apple selbst haut ganz schön auf die Pauke und bezeichnet das Devise wie folgt: „Apple Watch, das bisher persönlichste Produkt von Apple, ist ein unglaublich präziser Zeitmesser, ein persönliches und direktes Kommunikationsgerät und ein bahnbrechender Begleiter für Gesundheit und Fitness.“
Als erstes stelle ich fest: Ich greife wegen der Uhr weniger zum iPhone. Mein Telefon bleibt öfters in der Tasche. Nachdem eine Zeitlang mein Telefon mit meiner Hand verwachsen war, kann ich sie wieder frei bewegen. Das ist schön. Es ist eine ungewohnte Freiheit. Ich habe meine liebgewonnene Seamaster in Rente geschickt und trage nun das die Apple Watch mit 42mm Edelstahlgehäuse und Milanaise-Armband. Eigentlich liebe ich kleinere Uhren, aber meine Augen sind zu schlecht für das 38 mm-Display. Die Wahl von 42 mm war bei mir absolut richtig. Ich hatte ein bisschen Muffe vor dem Milanaise-Armband, denn Metallarmbänder früherer Uhren haben immer die Härchen am Armgelenk eingeklemmt und das war mir unangenehm. Ja, ich bin ein Weichei. Das Einklemmen passiert beim Milanaise-Armband nicht und die Uhr ist angenehm zu tragen.

Als zweites stelle ich fest: Ich höre auf die Uhr. Ich achte auf die Aktivitätsanzeigen. Was ich schon bei meinen Nike Fuelband früher gemacht habe, mache ich jetzt auch bei der Apple Watch. Das ganze Thema Fitness ist stärker in mein Bewusstsein gerückt. Das bedeutet nicht, dass ich mich zum Sportler entwickelt habe, aber mir ist der gesamte Fitness-Aspekt in meinem Leben wichtiger geworden. Auch hier hat Apple das Ziel erreicht.
Mit der Akku-Laufzeit der Smartwatch komme ich bisher zurecht. Über Nacht wird die Uhr aufgeladen und für Reisen habe ich mir schon ein zweites Ladekabel besorgt, dass in meiner Reisetasche neben dem Lightning-Kabel fürs iPhone liegt. Technik und Kabel auf Reisen wären da so ein eigenes Thema für einen Blog.
Das Display ist großartig und die Bedienung der Apps ist super, sobald ich das System mit der Krone verstanden habe. Bei den Apps besteht zum Teil noch Optimierungsbedarf. Twitter müsste mir Notifications anzeigen und für mich gerade ganz wichtig: Die Kamera-App sollte nicht nur Fotos auslösen, sondern vor allem Videos. Hier bitte unbedingt ein Software-Update nachschieben. Vor kurzem lief die Keynote zur WWDC und Apple hat ein Update auf watchOS 2 angekündigt. watchOS so heißt jetzt das Betriebssystem für die Uhr. Für Apple Watch-Nutzer ab Herbst erhältlich, beinhaltet watchOS 2 zudem neue Zifferblätter, Informationen von Drittanbieter-Apps als Komplikationen auf dem Zifferblatt und neue Kommunikationsmöglichkeiten in Mail, Freunde und Digital Touch. Auch an die Integration von FaceTime Audio wurde gedacht. Ob ich Video auf der Uhr will, weiß ich noch nicht, aber das Abspielen von Videos soll künftig auch möglich sein. Sehr nett ist für mich auch ein Weckermodus, welcher die Apple Watch in einen Nachttischwecker verwandelt bei dem die Digital Crown und die seitlichen Tasten als Snooze- und Ausschalter für den Wecker dienen.
Großes Lob an Apple für Siri auf der Uhr. Da es keine Eingabe über Tastatur gibt, gebe ich meine Texte in Mitteilungen via Sprache ein. Und Siri versteht mich erstaunlich gut, obwohl ich nicht für eine klare Aussprache bekannt bin. Entweder habe ich meinen Satzbau deutlich vereinfacht oder Siri ist sehr leistungsstark.
Wenn ich die Keynote der WWDC richtig verstehe, dann soll die Apple Watch künftig auch mit einem bekannten WLAN zusammenarbeiten. Bisher funktioniert die Uhr nur via Blauzahn mit dem iPhone ab Version 5. Es sollen einige Funktionen der Uhr nun im WLAN funktionieren, wie Mitteilungen und Siri. Das wäre ein Schritt in die richtige Richtung.



































