Posts Tagged ‘iPhone’

Geld zurück, wenn Deutschland gewinnt

22. Mai 2010
Das WM-Angebot von Elgato.

Das WM-Angebot von Elgato.

Die Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika ist noch in weiter Ferne, doch die Vermarktung der Spiele ist im vollen Gange. Fest steht; Ich will bei schönem Wetter draußen Fußball glotzen. Dafür brauche ich einen TV-Stick im USB-Format. Da hat Elgato was putziges im Angebot. Den EyeTV DTT – super klein und sowohl für Mac als auch PC. Mac-Nutzer können mit einer optionalen App die Spiele außerdem live auf ihr iPhone streamen. Und es gibt zur WM ein Angebot, das ich mir überlegen werde: Die EyeTV DTT Deluxe Fußball Edition

Da ist beim USB-Stick noch eine kleine Landesfahne dabei. Das Beste aber: Wenn Deutschland gewinnt, dann bekomm ich von Elgato meine Kohle zurück. Das Teil Elgato EyeTV DTT Deluxe ‚Football Edition‘ kostet immerhin bis zu 90 Euro. Allerdings muss ich bis 11. Juni kaufen und mich bis 25. Juni registrieren – das dürfte machbar sein. Voraussetzung: Ich muss in Deutschland wohnen und ein deutsches Konto haben und – na ja: Deutschland muss die WM gewinnen.

Energiespender für das iPhone

21. April 2010
Das Scosche flipSYNC-Kabel hängt am Schlüsselbund und versorgt das iPhone mit Strom vom Mac.

Das Scosche flipSYNC-Kabel hängt am Schlüsselbund und versorgt das iPhone mit Strom vom Mac.

Was ist die wichtigste Frage, wenn man ein Wochenende auf eine Tagung ist? Klar – wer hat bitte ein Ladekabel für das iPhone dabei? Ich habe zwar einen extra Batteriepack für mein mobiles Device, aber leider frisst das iPhone bei intensiver Benutzung richtig Strom und ich vergesse regelmäßig mein Ladekabel.
Abhilfe schafft hier ein kleiner Energiespender für iPhone und iPod, das ich an den Schlüsselbund basteln kann. Das Scosche flipSYNC-Kabel. Via USB kann ich damit mein iPhone an meinem Rechner auftanken. Keine große Techniksache, aber unheimlich nützlich. Geliefert wird das clevere Gadget von Soular für knapp 20 Euro, die gut investiert sind.

Space Ranger Buzz Lightyear aus Lego

14. April 2010
Space Ranger Buzz Lightyear aus Lego.

Space Ranger Buzz Lightyear aus Lego.

Lego und Pixar sind eine ideale Verbindung. Und was bei Lego Star Wars geklappt hat, sollte bei Pixar auch funktionieren. Deshalb gibt es ab Juli drei neue Lego Sets rund um Toy Story 3. Jetzt gilt es das Thema am Köcheln zu halten Bund die Öffentlichkeit immer wieder mit Aktionen zum Thema Toy Story zu versorgen.
So auch unlängst als von 2. bis 6. April insgesamt 165.888 Lego-Steine im Cinecitta Kino in Nürnberg von den Besuchern zum großen Toy Story  3 Lego Mosaik verbaut wurden. Auf einer Gesamtfläche von 4,6 x 2,3 m erstrahlten Cowboy Woody, Space Ranger Buzz Lightyear und all die anderen Spielzeuge in vollem Glanze. Ich war leider nicht dabei, aber mein Kollege Michael machte ein Foto mit seinem iPhone bei einer Aktion im Münchner Mathäser-Kino, wo Buzz gerade entsteht.
Eine der Stationen wird am 30. Juni auch Berlin sein, wenn Regisseur Lee Unkrich und Produzentin Darla K. Anderson zu Gast sind, um Toy Story  3 der deutschen Presse vorzustellen. Ich hoffe sehr, dass ich mit dabei sein darf, schließlich ist Pixar meine Welt und Toy Story 1 hat mich damals im Kino weggeschossen. Ja geht denn das? Ein Film aus einem Computer?
Genau 11 Jahre nach ihrem letzten erfolgreichen Kino-Abenteuer spielen die beliebten und smarten Helden aus Toy Story diesen Sommer wieder ganz groß auf: TOY STORY 3, der dritte Leinwandauftritt von Cowboy Woody, Space Ranger Buzz Lightyear und ihrer Spielzeug-Gang, ist zugleich der 11. abendfüllende Spielfilm der Erfolgsschmiede Disney/Pixar.

Gorillamobile hält mein iPhone am Radl

12. April 2010
Gorillamobile hält mein iPhone am Radl

Gorillamobile hält mein iPhone am Radl

Es hält mich nichts mehr in der Hütte. Nach einem ziemlich kalten Winter muss ich raus, ich muss mich bewegen und die Pfunde abtrainieren. Ein schöner Ausgleichssport zur sitzenden Bürotätigkeit ist für mich Radfahren. Aber ich will auf einen Luxus nicht verzichten: Ich will meine Musik dabei haben.
Da ein Teil der Musik auf dem iPhone ist, geht das mobile Device eben mit zum Radeln. Bisher hatte ich das Problem, dass ich nicht wusste, wie ich das iPhone am Fahrrad festmachen sollte. Das ist jetzt gelöst: Das Gorillamobile 3G/3GS Haltesystem klammert sich fast überall fest und hat das iPhone dabei voll im Griff. Für mich eine geniale und mit 40 Euro eine preisgünstige Lösung.
Egal wo, an was und in welcher Position: die flexiblen Kugelgelenk-Arme des Gorillamobile ermöglichen eine sichere Befestigung von iPhone, Digitalkameras und anderen Mobilgeräten an allen erdenklichen Gegenständen und Untergründen. Die maßgeschneiderte Schale mit samtiger Oberfläche bietet meinem geliebten mobilen Begleitern in jeder Situation passgenauen Halt. Und wer hat es erfunden? Die Idee dazu hatten Schweizer: Soular e.K. Die coole Truppe dort ist ein trendorientierter IT-Distributor mit speziellem Fokus auf den Mac-Markt.
Ob am Fahrradlenker, an der Schreibtischlampe, neben dem Laptop stehend oder für einen Schnappschuss per Selbstauslöser am nächsten Laternenpfahl befestigt: Mit seinen flexiblen Kugelgelenk-Armen bietet das Gorillamobile 3G/GS-Haltesystem viele Möglichkeiten, wenn es um die sichere Positionierung des iPhones und anderer mobiler Geräte geht. Der neue iPod nano macht seine Aufnahmen übrigens auch so. Mit seinen geringen Abmessungen von 206 x 128 x 70 Millimetern und einem Gewicht von nur 130 Gramm lässt sich das Gorillamobile dabei platzsparend in der Laptoptasche mitführen.
Für die kreative Befestigung liegen dem Haltesystem vier auswechselbare Adapter und ein universeller Kameraadapter mit 1/4“-Stativschraube bei. Zwei abnehmbare Clips mit hoher Klebkraft sorgen auf schwierigem Terrain für zusätzlichen Halt. Über die Website von Soular e.K. gibt es auch die Reseller bei uns.

Über den Umgang mit To do-Listen

27. Februar 2010
Ich habe mich von meiner Zettelwirtschaft verabschiedet. Früher hatte ich mehrere Zettel und Blöcke auf denen ich meine Notizen machte, um nichts zu vergessen. Ich führte lange To do-Listen und kam nicht zurecht. Ich verlor den Überblick.
Seit längerem habe ich damit aufgehört und führe nur noch eine einzige Liste. Damit behalte ich die Übersicht und weise das Chaos in die Schranken. Obwohl mir ein Kollege ausdrücklich toodledo ans Herz legte, bin ich dann doch bei Things gelandet und komme damit gut zurecht. Die Liste wird am MacBook Pro geführt und am iPhone und mindestens einmal am Tag synchronisiert.
Eines musste ich trotz der Technik lernen: Pack nicht zuviel in deinen Tag. Ich habe oft meine To do-Liste zu voll gepackt, so dass ich abends enttäuscht war, dass ich mein Pensum nicht geschafft habe. Das frustrierte und machte keinen Spaß. Das Übertragen von Aufgaben auf den nächsten Tag sollte nicht unbedingt zur Tagesordnung werden.
Also ganz wichtiger Tipp: Bleiben Sie realistisch. Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut und daher mute ich mir nicht mehr zuviel zu. Durch diese Listen kenne ich mein Leistungspensum. Das hat mich auch gelehrt, einmal nein zu sagen, wenn von außen mehr und mehr auf mich abgeladen wurde.
Außerdem musste ich meine persönliche Art von Projektmanagement erlernen. Oft standen früher in meiner Agenda ganz große Brocken, deren Bewältigung nicht an einem Tag zu schaffen war. Hier lernte ich ein großes Projekt in viele kleine Projektchen aufzuteilen, um tägliche Erfolgserlebnisse zu haben. Also klarer Tipp: Großer Brocken in kleinere Bröckchen aufteilen und schon läuft es besser.
Ich habe bei Kollegen gefragt, wie sie ihre Listen führen, wenn sie denn überhaupt eine führen: Die Ergebnisse waren unterschiedlich: Einer nimmt ein Schmierblatt, der andere ein Notizbuch, ein anderer seinen alten Palm und ich nehme halt mein iPhone – egal, was man nimmt, Hauptsache man nimmt es. Schließlich räumt diese Art von Aufgabenagenda wichtigen Speicherplatz im Gehirn frei. So ist es zumindest bei mir. Was ich aufgeschrieben habe, daran muss ich nicht jede Nacht denken. Diese To do-Listen ordnen meine Gedanken und damit kann ich  mich besser strukturieren und – ganz entscheidend – besser arbeiten.
Und wissen Sie, was das Schönste ist: Wenn eine Aufgabe erledigt ist, dann streiche ich sie mit Genuss durch. Ich glaube, die Psychologie nennt es Erledigungsfreude. Das gibt Motivation und Kraft für neue Aufgaben. Denn eines ist gewiss: Aufgaben gehen nie aus.

Happy Birthday Steve Jobs

24. Februar 2010

Heute wurde Apple-CEO Steve Jobs 55 Jahre alt. Peinlich, dass mich meine Frau darauf aufmerksam machen musste, aber ich hab gerade etwas viel um die Ohren. Aber natürlich will ich es nicht versäumen, den Technik-Guru zu gratulieren.

Steve Jobs wird heute 55 Jahre - alles Gute.

Über die Bedeutung von Steve brauche ich nichts mehr zu schreiben. Das besorgen die Kollegen und Fans auf der ganzen Welt lange. Zur Feier des Tages habe ich mir die berühmte Standford-Rede nochmals angesehen und mir meine Inspiration geholt. Wer sie noch nicht gesehen hat, sie ist ein absolutes Muss.

Ich selbst habe Steve Jobs ein paar Mal selbst gesehen auf verschiedenen Keynotes in San Francisco auf der Macworld Expo. Diese Veranstaltungen waren wie eine Art Rockkonzert. Die Stimmung war jedes Mal fantastisch. Ich sah die Einführung des TFT iMac (Elefantenfuß), das MacBook Air und auch das iPhone. Ich kann sagen: ich habe die letzte Macworld Keynote von Steve live erlebt und darauf bin ich stolz.

Bei der Vorstellung des TFT iMac hatte ich die kurze Ehre Steve Jobs einmal persönlich zu sprechen. Nach der Keynote war es üblich, dass er in den Messehallen ging und am Stand von Apple den Ehrengästen die neuen Produkte persönlich zeigte. Für einen kurzen Moment stand Steve Jobs alleine an Stand und ich nutzte meine Chance. Ich ging auf ihn zu und bat um ein kurzes Statement. Der Meister schaute mich an und gab mir bereitwillig eine Antwort. Währenddessen suchte seine blondhaarige Assistentin verkrampft in ihren Unterlagen. Irgendwann unterbrach mich die verwirrte Mitarbeiterin und fragte mich, ob ich eigentlich ABC-Fernsehen sei. Ich verneinte und sagte, dass ich für eine deutsche Computerzeitschrift das Interview machte. Steve Jobs lachte daraufhin und das Interview wurde sofort abgebrochen. Zumindest rief er seinen Vize Phil Schiller herbei und der musste das Interview fortsetzen. Das war mein einziger persönlicher Kontakt zu Steve Jobs.

xPhone – Hype um Apple-Produkte

9. Februar 2010
Der Hype um Apple-Produkte ist legendär. Diese Company hat wirkliche Fans (mich eingeschlossen). Es macht einen Heidenspaß über die neuen Produkte zu spekulieren und sich die Köpfe heiß zu reden. Dabei ist Kritik an der Apfel-Firma durchaus erlaubt – aber nicht von jedermann. Wer Kritik üben kann, da wird schon fein unterschieden.
Gehört einer zur Gemeinschaft des Apfels, so darf er natürlich schimpfen, was Steve, Jonathan, Tim und den dicken Phil alles vergessen haben. Das ist ok und wird akzeptiert. Aber wehe, einer der Außenstehenden der Gemeinschaft zieht über die Produkte her, da gibt es Ärger. Auf einmal sind alle Streitigkeiten innerhalb der Gemeinschaft begraben und man rückt zusammen. Wagt es ein Windows-User zu bemerken, dass kein Mensch FireWire 800 braucht, dann gibt es richtig Ärger.
Aber die Gemeinschaft um den Apfel kann auch lachen. Beliebt sind Späße rund um die Produkte und den daraus resultierenden Hype. Diese Späße heizen den Hype natürlich an, zeigen aber auch den Spiegel der Gesellschaft. Gelacht wird nur über Sachen, die einen auch berühren. Keiner würde einen Witz über den Zune mache, weil das Ding auch keinen ernsthaft als Produkt interessiert, sorry Microsoft.
Über einen Kollegen, der sehr erfolgreich einen Laufblog in Web betreibt, bin ich auf diesen YouTube-Spot gestoßen. Er handelt von einem legendären XPhone und Entstehungsort ist Deutschland. Überlegungen zum iPhone und jetzt iPad liegen nahe. Was man nicht alles mit einem Telefon so alles machen kann. Am witzigsten finde ich die Szene mit der Videocassette und der SMS-Nachricht auf dem Toast. Wunderschön auch die Abwärtskompatibilität durch Flash-Back-Techologie. Was meint ihr?

Multitouch in neuen Dimensionen durch Folie

5. Februar 2010

Multitouch auf Folie.

Das iPhone hat die Welt verändert – nicht mehr und nicht weniger. Ein Grund ist sicher die Einführung von Multitouch. Diese Innovation revolutionierte die Eingabe an Geräten. Apple war hier Vorreiter und die anderen Hersteller zogen nach. Multitouch-Technologie zieht in immer mehr Geräten zur einfacheren Bedienung ein.
Ein interessantes Produkt kommt aus Portugal. Eine neue Multitouch-Folie von DISPLAX soll Oberflächen in interaktive Bildschirme verwandeln. Ab Juli soll das Produkt marktreif sein, aber das Marketing mit den Worten „Multitouch in neuen Dimensionen“ beginnt bereits jetzt.
Eingesetzt wird die Folie auf jeder nichtleitenden, flachen oder gekrümmten, transparenten oder lichtundurchlässigen Oberfläche. Diese wird dann  in einen Multitouch-Bildschirm verwandelt. Die DISPLAX Multitouch-Technologie basiert auf einer hauchdünnen transparenten Polymerfolie. Bringt man die Folie auf Glas, Plastik oder auch Holz auf, soll daraus eine interaktive Oberfläche entstehen, die auch in großformatigen Installationen zum Einsatz kommen kann. Die Inhalte werden mit einem Projektor auf das Material projiziert.
Zurzeit erkennt die Technologie auf einem 50-Zoll-Display gleichzeitig bis zu 16 Finger von verschiedenen Nutzern, so der Hersteller. Auch LCD-Monitore werden auf diese Weise zu Multitouch-Displays. DISPLAX schafft mit der Folie völlig neue Möglichkeiten: Zum einen lassen sich dank ihrer Flexibilität eine Vielzahl interaktiver Formate mit einer Diagonalen von bis zu drei Metern verwirklichen, selbst Kugeln. Zu anderen ist die Folie äußerst empfindlich – so empfindlich, dass Nutzer nicht nur durch Berührungen mit ihr interagieren können. Erstmals erkennt die DISPLAX Multitouch-Technologie auch Luftbewegungen: Objekte, wie zum Beispiel Fotos oder Dokumente, lassen sich durch Pusten auf der Oberfläche bewegen. Interessant könnte die Technik für LCD-Hersteller, audiovisuelle Integratoren oder Gaming-Plattformen sein.
Die DISPLAX Multitouch-Technologie ist eine zum Patent angemeldete Projected Capacitive-Technologie. Ein Controller verarbeitet dabei multiple Signale, die er von einem Gitter aus Nanodrähten erhält. Das Gitter ist in eine Polymerfolie eingebettet, die auf die Rückseite jeder nichtleitenden, maximal 15 Millimeter dicken Oberfläche aufgebracht werden kann. Berührt ein Finger das so entstehende Multitouch-Display auf der Vorderseite oder pustet ein Nutzer auf die Oberfläche, entsteht eine elektrische Störung, die der Controller registriert. Er dekodiert deren genaue Position auf dem Gitter und kann so die Finger- oder Luftbewegungen verfolgen. Die DISPLAX Multitouch-Technologie ist eine leichte, einfach zu installierende und skalierbare Lösung, die Displays mit einer Diagonalen von 18 Zentimeter (sieben Zoll) bis zu drei Metern (120 Zoll) erlaubt. Gleichzeitig ist sie äußerst robust, da die Folie nie direkt berührt wird. Im Juli wissen wir mehr, wenn das Produkt marktreif ist. Spannend bleibt die Multitouch-Technologie auf alle Fälle.

Das iPad als Telepromter

3. Februar 2010
Der Telepromter auf iPad-Basis

Der Telepromter auf iPad-Basis

Das iPad von Apple ist noch nicht einmal lieferbar und schon gibt es die ersten innovativen Anwendungen, die über den ursprünglichen Einsatzzweck wie Lesen, Musikhören, Filme glotzen oder Surfen hinausgehen. Eine sinnvolles Einsatzgebiet flatterte mir gestern in den Posteingang. Das iPad als Telepromter.
Telepromter sind die moderne Version der Souffleuse. Der Telepromter ist ein technisches Hilfsmittel, das vor allem bei Fernsehproduktionen sowie Vorträgen und Reden verwendet wird, um beim Zuschauer den Eindruck des freien Sprechens zu erwecken. Es wird unter das Kameraobjektiv ein Monitor montiert, der den Text spiegelverkehrt anzeigt. Über einen halbdurchlässigen Spiegel vor dem Objektiv kann der Moderator davon ablesen, ohne den Blick von der Kamera zu nehmen.
Bodelin Technologies haben ihren ProPrompter HD mit einem Halter für das neue Apple iPad ausgestattet. Bodelin ist Insidern bekannt, denn sie sind vor allem für ihre mobilen Teleprompter bekannt, die von Reportern in Kriegsgebieten genutzt werden. Bodelin entwickelte die ProPrompter App, die erste professionelle Teleprompter App. Sie wird mit der dazugehörigen Hardware angeboten und lässt sich mit dem iPhone und iPod Touch mit Pro- und Consumer-Videokameras nutzen.
Die neue Halterung für das iPad lässt sich einfach an dem aktuellen ProPrompter HD befestigen, der sich auch mit LCD Monitor, iPhone oder iPod Touch verwendet lässt. Das iPad hat eine Displaygröße von 9.7“ Zoll und verschafft dem Moderator einen größeren Betrachtungsabstand zur Kamera. Mit einer Akkulaufzeit von 10 Stunden ist das neue iPad perfekt für einen Außendreh geeignet. Kunden die bereits die Prompter App besitzen, können diese direkt auf ihr iPad laden.
Zudem gibt es als kostenloses Update, für die ProPrompter 1.3 App, eine professionelle Fernbedienungsfunktion. Die Software kann jedoch nur mit einem zweiten Apple Gerät genutzt werden, da das Apple iPhone Betriebssystem zurzeit keine Unterstützung für Bluetooth Mäuse und Tastaturen anbietet. Das Ganze sieht dann so aus, dass ein iPhone den Text steuert, während das Andere die Anzeige liefert. Wer die ProPrompter App bereits besitzt, kann diese auf alle in seinem Eigentum befindlichen iPhones, iPod Touch oder iPads laden. Wenn z.B. der Kollege auf dem Dreh auch die ProPrompter App besitzt, können sie dessen Textgeschwindigkeit bestimmen oder sein Gerät als Fernbedienung nutzen.
Wer so ein Teil braucht, sollte sich mit Thomas Nowara von Schnittpunkt in Verbindung setzen. Er vertreibt die Produktlinie für Europa, Großbritannien, Afrika und dem Nahen Osten.

Im Test: iPhone App von Amazon

26. Januar 2010

Memo-Funktion in der Amazon iPhone App

Immer wieder habe ich mich gefragt, wann mein Lieblingshändler Amazon endlich eine iPhone App herausbringt. Seit einigen Wochen liegt sie bereits vor und ich bin überaus zufrieden. Die bisherige reine Online-Lösung war schlichtweg  ein Krampf und nicht praktikabel. Die neue, freilich kostenlose, App hat mehr drauf und bringt alle bekannten Amazon-Funktionen wie Wunschzettel, mein Konto, sichere Serverübertragung usw mit. Was nicht klappt, sind mp3 über Amazon am iPhone kaufen und hören. Da hat der Mitbewerber iTunes als hauseigenes Apple-Produkt natürlich die Nase vorn.
Gespannt war ich vor allem auf die neue Memo-Funktion in der App. Sie funktioniert wie wie folgt: Ich sehe irgendwo ein Produkt und fotografiere es. Anschließend wird das Foto zu Amazon überspielt und die Cloud spürt das Produkt anhand des Aussehens auf. Innerhalb einer überschaubaren Zeit bekomme ich eine Mail von Amazon, dass die kleinen Heinzelmännchen das Produkt identifiziert haben und Vorschläge in der App für mich bereitstehen. Ich habs ausprobiert und es funktioniert eindrucksvoll gut. Mein erster Test: Ich fotografierte das Logo meines Lieblingsmagazins Titanic, schickte das Bild ein. Kurz darauf bekam ich den Vorschlag, das große Titanic Sammelband zum 25. Geburtstag des Satiremagazins zu kaufen. Klappt. Als ich einen Wecker fotografierte, wurde zumindest erkannt, dass ich einen Wecker suche. Grundsätzlich ist die Memo-Funktion eine Bereicherung. Einfach mal ausprobieren.