Posts Tagged ‘Crossmedia’

Trend Day: Trends im Bewegtbildsektor

3. Dezember 2014

Mein alter Freund Nikolai Behr veranstaltet am Donnerstag, 4. Dezember wieder seinen Trend Day – Corporate Video und ich möchte euch auf diese wichtige Veranstaltung hinweisen. Es gibt noch ein paar Restkarten und Kurzentschlossene sollten zugreifen. Mit dem Trend Day – Corporate Video setzt die Vereinigung CTVA – Corporate TV & Video Association e.V. ein Branchenzeichen und bietet Gästen wie Mitgliedern ein hochkarätiges Forum, das den Austausch unter Bewegtbild-Kommunikatoren und -Interessenten intensiviert. Klar ist: Bewegte Blilder sind der Renner. Anmeldungen und Infos hier.


Netzwerken, informieren und diskutieren, kommende Trends erkennen – die Idee des Trend Day – Corporate Video 2015 in München. Am 4. Dezember sind Content-Marketing, Crossmedia, Storytelling, IPTV und Social Web die alles bestimmenden Themen im Münchner ARRI-Kino. Referenten wie Frank-Erik Horlbeck von Audi setzen sich mit dem Zusammenspiel von interner und externer Bewegtbildkommunikation auseinander. Mit Spannung wird die Podiumsdiskussion „Wie kommunizieren Marktführer?“ erwartet. Cherno Jobatey diskutiert dazu u.a. mit den Kommunikationsprofis von SKY Deutschland, addidas und Audi.
Videomarketing ist das Thema von Sandra Löffler von der Onlinevideoplattform brightcove. Die Hochschulseite ist mit Prof. Christian Köster von der HFF (Next Generation of Imagefilm Makers) und Prof. Dr. Michael Müller von der HdM (Storytelling im Unternehmensfilm) vertreten. Auch das Kinoerlebnis selbst wird nicht zu kurz kommen, wenn es heißt: „Vorhang auf für die besten Unternehmens- und Marketingfilme“.
Organisator ist die CTVA – Corporate TV und Video Association, eine die Expertenplattform für Bewegtbildkommunikation und -marketing: PR-Spezialisten und Marketingprofis schaffen gemeinsam mit Produzenten und Dienstleistern ein offenes Forum für zukunftsweisende Ideen und Technologien rund um die Bewegtbildstrategien von Unternehmen und Organisationen. Aus dem intensiven und direkten Austausch zwischen den Mitgliedern entsteht ein lebendiges Netzwerk, das Innovationen und Trends der audiovisuellen Kommunikation und des Marketings aktiv begleitet und die Entwicklung qualitativer Standards und ethischer Grundsätze einer dynamischen Wachstumsbranche fördert. Um den Wissenstransfer unter Kommunikationsexperten zu ermöglichen, veranstaltet die CTVA regelmäßig Events mit Experten und kann so bestehende Fragen oder Themen umfassend diskutieren.

Schülerzeitungen gehen ins Netz und ins Web-TV

27. April 2013
Crossmedia-Schulung am Gymnasium in Selb.

Crossmedia-Schulung am Gymnasium in Selb.

Der journalistische Nachwuchs liegt mir sehr am Herzen und neben meiner jahrelangen aktiven Mitgliedschaft bei den Nachwuchsjournalisten in Bayern und dem PresseClub München widme ich einen Teil meiner Zeit  natürlich auch Schülerzeitungen. Das Thema ist furchtbar spannend, weil Schülerzeitungsredakteure einen frischen Blick auf viele Dinge werfen. Sie sehen manche Dinge anders und haben Lust am Experimentieren und das ist gut so. Ich bin Jury-Mitglied des Schülerzeitungspreises Die Raute und engagiere mich stark in dem Bereich. Zur Schulung der Nachwuchsredakteure habe ich zusammen mit einem Kollegen sogar das Buch 1×1 der Schülerzeitung geschrieben. Bestellungen für kostenlose Exemplare übrigens bitte bei mir.

Die älteren Schüler schulen die jüngeren.

Die älteren Schüler schulen die jüngeren.

Aber Schülerzeitungen bleiben nicht stehen. Neue Entwicklungen zeigen mir, dass es die Medienkrise auch Schülerzeitungen erreicht hat. So manche Schülerzeitung kann aus Vertriebs- und Anzeigengründen nur noch ein- bis zweimal im Jahr erscheinen. Und was machen die pfiffigen Redakteure? Sie weichen ganz selbstverständlich aufs Netz aus. Die einen manchen eine Schülerzeitung im Web als WordPress-Seite, die anderen gehen gleich auf Facebook und stellen sich dar. Die Mitschüler sind sowieso auf Facebook und somit ist das Vertriebsproblem gelöst. Die Artikel werden gelesen – und das ist das Hauptziel von Schülerzeitungen.

Und wiederum andere machen Schulfernsehen. Oftmals mit den Fernsehkameras, die sie in ihrer Hosentasche haben: Den Smartphones. Sowohl iPhone als auch Android haben gute Videokameras und Schnittsoftware und Smartphones sind immer dabei. Zwar gibt es an bayerischen Schulen die rückständige Vorgabe: Das Handy bleibt aus, doch Schüler finden einen Weg und gegebenenfalls wird das Smartphone eben auf Flugmodus gestellt.

Die jüngsten Filme nutzen die Produktionswerkzeuge aus ihrer Hosentasche.

Die jüngsten Filme nutzen die Produktionswerkzeuge aus ihrer Hosentasche.

Und dann habe ich Schülerinnen und Schüler vom Walter Gropius-Gymnasium in Selb erlebt, die mit Profi-Ausrüstung Schulfernsehen machen. Sie nehmen ihre Beiträge auf P2-Karten auf, schneiden am Avid und erlernen in der Schule Medienkompetenz. Sie spielen ihre Beiträge im Netz aus und sind Mitglied bei den Jungen Medien Oberfranken zusammen. Ich durfte die rund 20 Schüler in Sachen Crossmedia schulen und künftig arbeiten Schülerzeitung, Schulfernsehen und Schulwebsite Hand in Hand. Journalistische Themen werden von den jungen Kolleginnen und Kollegen aufgegriffen und über verschiedene Medienformate gespielt. So sieht praktischer Journalismus im 21. Jahrhundert aus.

Bei meiner Schulung gingen wir auf Themensuche und stellten fest: Es gibt Themen, die Schüler zu 100 Prozent betreffen und die in allen drei Medienarten gespielt werden können. Zur besseren Vertreibung wird jetzt an einer internen Facebook-Gruppe gearbeitet, um Auflage, Klickzahlen und Reichweite zu stabilisieren und zu erhöhen.

Zum Spaß drehten die Schüler ein Interview mit Sabine Habla, Regionalbeauftragte bei der Hanns-Seidel-Stiftung, die meine Schulung ermöglichte und die Schüler zu weiteren Seminaren in die Bildungszentren der Stiftung einlud. Ich habe die Dreharbeiten zum Spaß mit meinem iPhone mitgedreht und bei YouTube eingestellt.