Es ist wieder Kürbiszeit und ich war mit meiner Gattin in der Nähe von Aichach unterwegs. Am Straßenrand standen verschiedene Stände mit Kürbissen aller Art und allen Größen. Wir hielten an und bestätigten uns gegenseitig, dass Kürbissuppe eine Bereicherung unseres kulinarischen Lebens sei. Außerdem steht Halloween vor der Tür und ich feiere dieses Feschen mit einem ausgehöhlten Kürbis vor der Haustür.
Interessant war bei einem Kürbisstand, dass es nicht nur eine Kasse des Vertrauens gab in denen die Käufer Münzen und Scheine einwerfen sollten. Es gab auch die Möglichkeit via PayPal zu überweisen. So geht Kürbiskauf im 21. Jahrhundert.
Der Fiat 522 L war ein Mittelklassewagen, der von 1931 bis 1933 vom italienischen Automobilhersteller Fiat produziert wurde. Der Wagen war Teil der Fiat 522-Baureihe und zeichnete sich durch seinen leistungsstarken 6-Zylinder-Motor mit einem Hubraum von 2516 cm³ aus, der etwa 52 PS leistete. Die Limousine bot ausreichend Platz für bis zu fünf Personen und war bekannt für ihre gute Straßenlage sowie die fortschrittliche technische Ausstattung, zu der hydraulische Bremsen gehörten – eine Neuerung in dieser Fahrzeugklasse zur damaligen Zeit. Das elegante, stromlinienförmige Design und der komfortable Innenraum machten den Fiat 522 L zu einem beliebten Modell unter den gehobenen Käufern in den frühen 1930er Jahren.
Der Fiat 522 L war ein herausragendes Modell des italienischen Automobilherstellers Fiat, das zwischen 1931 und 1933 produziert wurde. Es gehörte zur Fiat 522-Baureihe, die sowohl für ihre technischen Innovationen als auch für ihr elegantes Design bekannt war. Der 522 L stellte die Langversion dieses Modells dar und sprach insbesondere Käufer an, die sowohl Wert auf Komfort als auch auf Leistung legten.
Motor und Leistung Im Herzen des Fiat 522 L arbeitete ein Sechszylindermotor mit einem Hubraum von 2516 cm³, der eine Leistung von 52 PS (38 kW) bei 3600 U/min entwickelte. Dies ermöglichte eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 105 km/h, was für die damalige Zeit durchaus beachtlich war. Der Motor war mit einer Dreifach-Vergaseranlage ausgestattet, die eine zuverlässige und gleichmäßige Kraftstoffzufuhr gewährleistete. Der Antrieb erfolgte über ein manuelles Vierganggetriebe, das dem Fahrer ein hohes Maß an Kontrolle und Flexibilität bot.
Innovatives Fahrwerk und Sicherheitsausstattung Eine der herausragenden Innovationen des Fiat 522 L war die Ausstattung mit hydraulischen Bremsen. Dies war in den frühen 1930er Jahren noch keine Selbstverständlichkeit, insbesondere in der Mittelklasse. Diese Bremstechnik bot gegenüber den damals weit verbreiteten mechanischen Bremsen eine deutlich bessere Verzögerung und ein höheres Sicherheitsniveau, was den Fiat 522 L zu einem Vorreiter in der Fahrzeugsicherheit machte.
Das Fahrzeug verfügte außerdem über eine hochwertige Federung und eine robuste Karosserie, die für eine angenehme Fahrweise sorgten. Die Hinterachse war als Starrachse ausgeführt und die Vorderräder waren unabhängig aufgehängt, was zu einer besseren Straßenlage und höherem Fahrkomfort beitrug.
Design und Komfort Der Fiat 522 L glänzte durch ein elegantes und aerodynamisches Design, das typisch für die Fahrzeuge dieser Zeit war. Die langgestreckte Karosserie des 522 L bot Platz für bis zu fünf Insassen und zeichnete sich durch eine komfortable Innenausstattung aus. Das Interieur war großzügig gestaltet und bot viel Beinfreiheit sowie bequeme Sitzplätze. Verzierungen aus Holz und Leder unterstrichen den luxuriösen Charakter des Fahrzeugs, das sich vor allem an wohlhabendere Käufer richtete.
Die Außenoptik des Fiat 522 L wurde durch sanfte Rundungen, große Scheinwerfer und einen markanten Kühlergrill geprägt. Das Fahrzeug war sowohl als Limousine als auch in einer sportlicheren Coupé-Version erhältlich, was es zu einer vielseitigen Wahl machte.
Positionierung und Bedeutung Der Fiat 522 L war Teil einer Serie, die Fiat in die Riege der internationalen Hersteller führte, die Wert auf Innovation und Qualität legten. Während er technisch und in seiner Größe oberhalb des Fiat 514 angesiedelt war, galt er als erschwinglichere Alternative zu den noch größeren Luxusmodellen. Er vereinte technische Raffinesse mit stilvollem Design, was ihn bei gut situierten Käufern beliebt machte.
Fiat gelang es mit diesem Modell, sich sowohl in Europa als auch darüber hinaus zu etablieren. Der Fiat 522 L war auch ein Vorläufer der größeren und luxuriöseren Modelle, die in den folgenden Jahren das Portfolio von Fiat erweitern sollten.
Der Fiat 522 L war ein Auto, das in den frühen 1930er Jahren Maßstäbe in der Mittelklasse setzte. Mit seinem leistungsstarken Motor, den innovativen technischen Lösungen wie hydraulischen Bremsen und einem eleganten Design bot er ein hervorragendes Gesamtpaket für anspruchsvolle Kunden. Heute ist der Fiat 522 L ein gesuchtes Sammlerstück und erinnert an eine Zeit, in der Fiat durch technologischen Fortschritt und stilvolle Fahrzeuge international Anerkennung erlangte.
Als Bahnfahrer arbeite ich regelmäßig mit dem MacBook im Zug – AirPods ins Ohr und volle Konzentration. In der Regel schreibe ich meine Blogartikel oder erstelle Präsentationen für meine zahlreichen Vorträge. Dann und wann arbeite ich auch an sensiblen Material wie beispielsweise Mails, Angebote oder Kalkulationen. Da verwende ich einen Sichtschutz für mein Display, um den Inhalt für fremde Blicke abzuschirmen. Sichtschutzfolien für Laptops funktionieren, indem sie den Betrachtungswinkel des Bildschirms einschränken.
Diese speziellen Folien bestehen aus Mikro-Lamellen-Technologie, die ähnlich wie winzige Jalousien wirkt. Wenn die Folie auf den Laptop-Bildschirm aufgebracht wird, ist der Inhalt nur direkt von vorne sichtbar. Personen, die von der Seite auf den Bildschirm schauen, sehen lediglich eine dunkle oder undurchsichtige Fläche, was den Schutz der Privatsphäre gewährleistet. Dadurch werden neugierige Blicke in öffentlichen Bereichen wie Cafés, Zügen oder Flughäfen verhindert. Gleichzeitig bleibt die Anzeigequalität für den direkten Nutzer fast unverändert. Sichtschutzfolien sind oft einfach anzubringen und lassen sich bei Bedarf wieder entfernen, ohne den Bildschirm zu beschädigen.
Zwei Drittel der Zugpendler sind Voyeure Interessant sind die Zahlen, die Kaspersky jetzt vorlegt. Zwei Drittel der Zugpendler sind Voyeure und glotzen auf fremde Bildschirme, so die aktuelle Kaspersky-Studie „Unsichere (Daten-) Reise: Visual und Audible Hacking im Zug“.
So sind zwei Drittel (66 Prozent) der Befragten versucht, während der Fahrt auf die Bildschirme ihrer Sitznachbarn zu schauen oder deren Gespräche mitzuhören. 12 Prozent würden aufgeschnappte Informationen über Budgets, Finanzen oder Projekte sogar an Kollegen oder die eigene Geschäftsführung weitergeben. Dass das nicht nur eine theoretische Gefahr für Geschäftsinterna ist, zeigt ein begleitendes Kaspersky-Experiment zur Studie: ein unabhängiger Tester fuhr drei Tage durch Deutschland und notierte per Strichliste alle Geschäftsgeheimnisse, die ihm im Zug oder in den Lounges an den Bahnhöfen begegnet sind. Die potentielle Ausbeute: 695 einsehbare und mitzuhörende Informationen wie Name und Unternehmen von Geschäftsleuten beziehungsweise von Kollegen, Kunden und Partnern.
Mitarbeiter mittelständischer Unternehmen in Deutschland absolvieren 39 Prozent ihrer Geschäftsreisen mit dem Zug. Wie die Kaspersky-Umfrage zeigt, reist das Datensicherheitsrisiko dabei mit: Fast ein Fünftel (19 Prozent) der Befragten gesteht, bereits heimlich vertrauliche Texte und Präsentationen auf Bildschirmen von Mitreisenden in Augenschein genommen zu haben. Nahezu ein Drittel (31 Prozent) hat schon einmal ein vertraulich klingendes Telefongespräch mitgehört; mehr als ein Fünftel (22 Prozent) konnte darin die konkreten Namen von Unternehmen identifizieren – 23 Prozent sogar jene von Geschäftsreisenden und deren Kunden.
Zwar gilt für die meisten indiskreten Mitfahrer ‚aus den Augen, aus dem Sinn‘ beziehungsweise ‚zum einen Ohr rein, zum anderen wieder raus‘, jedoch würden 9 Prozent die abgefangenen Informationen an übelwollende Akteure wie Cyberkriminelle verkaufen. Geschäftsschädigend handeln würden 12 Prozent, die Erkenntnisse über Budgets, Finanzen oder Projekte unter Umständen an Kollegen oder das eigene Management weitergeben würden. 11 Prozent könnten sich vorstellen, die erspähten oder aus einem Gespräch entnommenen sensiblen Daten an Interessenten wie andere Unternehmen zu veräußern. 12 Prozent würden erfolgsversprechende Aktien kaufen, wenn sie von vermutlichen Kurssteigerungen Wind bekämen; 13 Prozent würden ihre Neugierde befriedigen und überhörte oder mitgelesene Namen nachschlagen, um mehr über die Personen zu erfahren.
Während des Kaspersky-Experiments konnte der unabhängige Tester Stephan Schilling innerhalb von drei Tagen 695 Informationen mit Business-Bezug anonym und per Strichlistenzählung feststellen. Den Großteil (548) hätte er in Zügen einsehen und hören können, ein paar wenige (147) in DB-Lounges an den Bahnhöfen.
Wie fahrlässig Geschäftsreisende mit den Informationen umgehen, zeigen auch folgende Beispiele, die der Tester während des Tests erlebt hat: Ein Reisender nutzte seinen Laptop im Bordrestaurant mit einem großen Zusatzbildschirm. Darauf waren alle Details eines E-Mail-Programms zu erkennen, sowie auf dem Laptopbildschirm eine PowerPoint-Präsentation, die ebenfalls gut sichtbare Details enthielt.
Eine Reisende arbeitete auf einem Laptop mit großem Bildschirm (17 Zoll) im Intranet eines großen Konzerns. Dabei waren Informationen aus diesem Intranet gut sichtbar, sowie die persönlichen Daten der Reisenden. Ein Reisender, der entweder Manager oder Anwalt ist, bespricht das laufende Strafverfahren eines bekannten Sportlers. Es fällt zwar kein expliziter Name, aber aus den genannten Details (Ort des Gerichts, Zeitraum der vorgeworfenen Tat und weitere Umstände) ließ sich gut ableiten, um wen es ging. Im Gespräch fällt der Satz: „Er hat mir gesagt, das hat er vorsätzlich getan.“
Eine Reisende bespricht in einem MS Teams-Call den Jahresabschluss eines großen Konzerns. Sie nennt dabei vertrauliche Zahlen, die so der Öffentlichkeit nicht bekannt gemacht werden, und spricht Probleme an, die sich bei der Erstellung ergeben haben.
Die Mitarbeiterin einer Lounge telefoniert laut hörbar für die Gäste der Lounge mit einer Kollegin. In dem Gespräch ging es offenbar um Dienstplanangelegenheiten. Dabei wurden der Name der Gesprächspartnerin genannt, sowie die Dauer einer Krankschreibung und die Art der Erkrankung. Eine Gruppe Reisender hielt in einer Lounge eine Besprechung ab. Dabei sprachen sie sehr laut und trugen alle Unternehmensausweise, die gut sichtbar waren und ihre Klarnamen, sowie den Arbeitgeber zeigten. Es wurden viele unternehmensinterna besprochen.
„Das Experiment in den Zügen und den Lounges an den Bahnhöfen gewährt einen interessanten Einblick in den Umgang mit Geschäftsinterna auf Geschäftsreisen“, fasst Stephan Schilling, Personalmarketing-Experte, der als unabhängiger Tester für Kaspersky auf diversen Zugstrecken in Deutschland unterwegs war, zusammen. „Etwa 700 Geheimnisse hätten mit recht minimalem Aufwand abgegriffen und für schädliche Zwecke genutzt werden können. Die gute Nachricht ist, dass Unternehmen vermehrt Wert auf einen sicheren Umgang mit Informationen auf Geschäftsreisen legen; im Jahr 2019 haben wir bereits ein ähnliches Projekt durchgeführt, bei dem deutlich mehr Geheimnisse hätten abgegriffen werden können. Das dürfte auch daran liegen, dass heutzutage subjektiv mehr Bildschirmfolien, die vor neugierigen Blicken schützen, zum Einsatz kommen als noch vor fünf Jahren.“ Das Wichtigste ist für mich der Blickschutzfilter für den Rechner. Die optische Hürde lässt unliebsamen Spähern wenig Chancen. Er ist nicht zu 100 Prozent sicher, aber hilft enorm. Achten Sie dabei auf die Bildschirmgröße, damit der Sichtschutz auch wirklich passt.
Ich tu es immer wieder und ich froh mich jedes Mal wie ein Schneekönig. Ich meine die Besuche meines Lieblingsrestaurants Gasthof Heinzinger in Rottbach. Zweimal hintereinander war ich da beim Essen und hab es beide Male nicht bereut: Einmal mit der Familie am Sonntagmittag und einmal zum Gourmetmenü mit einem Kunden.
Eigentlich hatte ich für mein Mittagessen schon eine klare Vorstellung was ich speise möchte. Ich hatte online die Karte studiert und mich schon festgelegt. Aber es kam anders. Als ich im Gasthaus in Rottbach im Landkreis Fürstenfeldbruck ankam, spielte Gastronom Denis Kleinknecht seine Stärke aus. Eine Stärke, die ich bei anderen Gastwirtschaften vermisse, obwohl es so einfach sein könnte.
Denis Kleinknecht hat von seinem lokalen Lieferanten Lammleber hereinbekommen. Es reicht für zwei großzügige Portionen. Natürlich wird so ein Leckerbissen, der nur begrenzt verfügbar ist, nicht auf die Karte geschrieben, sondern im Restaurant empfohlen. So etwas kenne ich nur noch von meinem Lieblingsitaliener, der tagesaktuelle Speisen mit Kreide auf eine Tafel schreibt. Wenn das Gericht bestellt wurde, wird es von der Tafel gestrichen. So einfach ist das. Aber viele Köche gehen auf Nummer sicher und bereiten nur ihre Karte vor.
Natürlich warf ich bei Denis Kleinknecht meine Pläne über den Haufen und bestellte die köstliche Lammleber, die ich anderswo kaum genießen kann. Ich bin begeistert. Meine Gattin wählte einen überbackenen Parasol, weil Familie Kleinknecht in den Pilzen war und Pilze sammelte. Natürlich verriet er mir den Fundort nicht, aber nachfragen musste ich natürlich trotzdem. Und Denis Kleinknecht musst die richtige Nase haben, denn er konnte einige Pilze in seine Küche bringen. So stand der überbackenen Parasol auf der Tageskarte – und auch hier ein Leckerbissen.
Auf Nummer sicher ging ich bei einem Geschäftsessen mit einen Kunden. Wir wählten das Gourmetmenü und wurden wie immer nicht enttäuscht. Das Menü umfasste nach zwei Grüßen aus der Küche:
Wer trinkt, soll ein Taxi nehmen, aber sich nicht ins Taxi übergeben. So will es der gute Anstand. Interessant ist hier ein Urteil des Amtsgerichts München vom 02.09.2010. Einen Taxifahrer kann ein Mitverschulden treffen, wenn er bei mitgeteilter Übelkeit des Fahrgasts nicht anhält. Aktenzeichen: 271 C 11329/10
Manche Rechtsfragen bleiben immer aktuell. Vor dem Amtsgericht München machte ein Taxifahrer bereits im Jahr 2010 Schadensersatzansprüche gegen einen Fahrgast geltend, nachdem dieser sich angetrunken im Taxi übergeben hatte. Unstreitig hatte der beklagte Fahrgast sich angetrunken in das Taxi des Klägers begeben, sich dort übergeben und das Fahrzeug beschmutzt. Der Kläger verklagte daher den Fahrgast auf Schadensersatz wegen Reinigungskosten in Höhe von 250 € vor dem Amtsgericht München. Das Gericht gestand dem Taxifahrer dem Grund nach einen Schadensersatzanspruch zu, ging aber von einem hälftigen Mitverschulden des Taxifahrers aus, wies die Klage also teilweise ab. Im Einzelnen führte das Gericht aus:
„[Das Übergeben im Fahrzeug] stellt eine Pflichtverletzung des Beförderungsvertrags dar. Nachdem der Beklagte auch selbst angegeben hat, zumindest angetrunken gewesen zu sein, musste er auch mit dem Eintritt eines solchen Schadens rechnen […]. Der Anspruch ist wegen Mitverschuldens des Klägers gem. § 254 BGB auf die Hälfte zu reduzieren.
[…] Das Gericht ist […] davon überzeugt, dass der Beklagte und auch die Zeugin den Kläger vor dem Vorfall gebeten hatten, anzuhalten, weil dem Beklagten schlecht war und der Kläger dieser Bitte zunächst nicht Folge geleistet hat. […] Da sich […] jedoch nicht ergeben hat, wie eindringlich und drängend die Bitten waren und dass sich für den Kläger die Situation tatsächlich so eilig dargestellt hat, wie sie offensichtlich war, hat das Gericht den Anspruch nicht auf Null reduziert, sondern ein Mitverschulden in Höhe des hälftigen Schadenersatzanspruchs angenommen. Dabei ist auch zu berücksichtigen, dass sich das Geschehen nach übereinstimmender Aussage aller Beteiligten auf einer relativ kurzen Wegstrecke und damit auch innerhalb eines relativ kurzen Zeitraums abgespielt hat.“
Das Urteil sagt aber nichts darüber aus, wie die Verkehrssituation war, ob der Taxler halten konnte und vieles mehr. Also wer trinkt, sollte das Taxi nehmen. Aber nicht soviel trinken, dass es oben wieder raus kommt. Auch das ist eine Disziplin und muss gelernt sein. Und es hat nichts mit Coolness zu tun, in ein Taxi zu kotzen und sich dann noch zu beschweren.
Die Katze ist aus dem Sack und das Krakele geht weiter. Das Deutschlandticket soll ab 1. Januar 2025 statt 49 dann 58 Euro kosten. Der Preis steigt um 9 Euro, also rund 18 Prozent. Heftig, wenn man bedenkt, dass die Politik und die Gesellschaft die Verkehrswende herbeiführen wollten. Bayern, so entnehme ich den Medien, wollte sogar 64 Euro pro Ticket – das wären rund 30 Prozent gewesen.
Ich habe das Deutschlandticket vom ersten Tag angenommen und viel genutzt – und ich werde es auch weiterhin. Ich habe mich meist geweigert, es als 49 Euro Ticket zu bezeichnen, denn der Preis stand ja schon von Anfang an auf dem Prüfstand. Im Autoland tut sich der ÖPNV einfach schwer und nachdem man Jahrzehnte lang kaum investiert hat, baden wir das Chaos der maroden Infrastruktur nun aus. Marode? Was das nicht ein Wort aus der Wendezeit, wenn es um die DDR-Industrie ging? Marode – soweit sind wir nun schon wieder.
Was waren für mich die Vorteile? Mit einem Preis von 49 Euro pro Monat ist das Deutschlandticket im Vergleich zu vielen regionalen Monatstickets oder Einzelfahrscheinen sehr günstig. Es ermöglicht unbegrenztes Reisen im öffentlichen Nahverkehr deutschlandweit zu einem festen Preis. Das Ticket ist im gesamten Nahverkehr Deutschlands gültig, einschließlich Bus, Straßenbahn, S-Bahn, U-Bahn und Regionalzügen (RB, RE). Dadurch wird der öffentliche Nahverkehr flexibler und leichter zugänglich. Durch das Deutschlandticket entfällt die komplizierte Tarifstruktur, die regional unterschiedlich ist. Nutzer müssen nicht mehr verschiedene Tarife vergleichen, sondern können mit einem einzigen Ticket durch das ganze Land reisen. Das hat mir persönlich viele Nerven gespart. Ganz wichtig: Das Ticket kann Menschen dazu ermutigen, vom Auto auf den öffentlichen Nahverkehr umzusteigen, was zu weniger Verkehr und einer Verringerung der CO₂-Emissionen führen könnte. Ich schreibe bewusst „kann“. Viele in meinem Bekanntenkreis sind einfach bequeme Autofetischisten und ich spreche nicht von der Landbevölkerung, die unter einer unsäglichen ÖPNV-Infrastruktur leidet. Viele Politiker unterstützen diesen Wahn vom Autoland Deutschland, anstatt vom Mobilitätsland Deutschland zu sprechen.
Finanzierung Natürlich kommt immer das Argument der Finanzierung: Die Finanzierung des Deutschlandtickets, insbesondere die langfristige Sicherung, war von Anfang an ein umstrittenes Thema. Die Kosten für Bund, Länder und Verkehrsbetriebe sind erheblich, und es gibt Diskussionen darüber, wie diese Belastungen langfristig getragen werden können. Da haben Lobbyisten ganze Arbeit geleistet. Das Dienstwagenprivileg wird oft als attraktiv angesehen, da es dem Arbeitnehmer erlaubt, ein teures Fahrzeug zu nutzen, ohne die vollen Kosten tragen zu müssen. Auf der anderen Seite sind die steuerlichen Vorteile für den Staat immer wieder ein Diskussionsthema, da Kritiker argumentieren, dass diese Regelung Wohlhabendere begünstigt. Schafft man das Dienstwagenprivileg endlich ab, dann würde mehr Geld für den ÖPNV vorhanden sein, wenn man es will. Hier eine Grafik der Lobbyisten Allianz pro Schiene.
Der Preis von 58 Euro für das Deutschlandticket sorgte in unserer Familie wenig Diskussionsstoff. Wir werden unsere Tickets auch im Jahr 2025 weiterführen und ich werde weiterhin intensiv den ÖPNV nutzen (wenn er denn fährt). Ich bin gespannt, ob es ein Thema im Bundestagswahlkampf ist, denn eigentlich ist as Deutschlandticket nur eine Diskussion um den Klimawandel. Aber der scheint trotz Hochwasser im Moment vergessen zu sein und Populismus regiert verstärkt.
Gut, dass ich kein wirklicher Sammler von Funko Figuren bin. Funko Figuren sind Sammlerstücke, die von der US-amerikanischen Firma Funko Inc. produziert werden. Besonders bekannt sind sie für ihre Pop! Vinyl-Linie, die charakteristische Figuren mit übergroßen Köpfen und großen schwarzen Knopfaugen umfasst. Diese Designs sollen den Figuren einen charmanten und erkennbaren Stil verleihen, der sie von anderen Sammlerobjekten abhebt. Ich bin wie gesagt ein wirklicher Fan der Figuren, geschweige denn ein Sammler.
Aber natürlich bin ich schwach geworden als es zum 100. Geburtstag eines meiner Lieblingsfilme Nosferatu – eine Symphonie des Grauens den Grafen Orlok 1267 als Figur gibt. Den musste ich mir für kleines Geld einfach anschaffen. Und weil ich schon dabei war, wanderte Dracula 1634 in der Version von Belga Lugosi als Universal Monster gleich hinterher. Und weil ich gerade einen Vortrag über Frankenstein gehalten habe, kaufte ich auch Frankenstein 1630 und Frankensteins Braut 1631– und nun ist Schluss.
Ein Hauptgrund für die Beliebtheit von Funko Figuren ist die enorme Bandbreite an lizenzierten Charakteren. Funko hat Partnerschaften mit zahlreichen Franchises aus Film, Fernsehen, Comics, Videospielen, Sport und Musik. Ob Superhelden aus dem Marvel-Universum, Charaktere aus Harry Potter, Figuren aus Star Wars oder Ikonen der Popmusik – die Auswahl ist ziemlich groß. Diese Vielfalt ermöglicht es Fans, ihre Lieblingscharaktere in einer einheitlichen und sammelbaren Form zu besitzen. Ich hab noch ein paar Figuren, vor allem aus den Filmen von Stanley Kubrick, meinen Regie-Gott.
Im Vergleich zu anderen Sammelfiguren sind Funko Pops relativ erschwinglich. Sie bieten Fans die Möglichkeit, hochwertige Sammlerstücke zu erwerben, ohne ein Vermögen ausgeben zu müssen. Dies senkt die Einstiegshürde für neue Sammler und macht das Hobby für ein breites Publikum attraktiv. Ich habe meiner Frau versprochen, keine teueren Figuren grundsätzlich mehr anzuschaffen. Die 2001-Serie von Exekutive Replica liebe ich, sie waren auch teuer genug.
Limitierte Auflagen und Exklusivität Funko veröffentlicht regelmäßig limitierte Auflagen, Sondereditionen und exklusive Figuren, die nur auf bestimmten Veranstaltungen oder in ausgewählten Geschäften erhältlich sind. Diese Seltenheit steigert den Reiz und den Wert der Figuren für Sammler. Aus dieser Reihe stammen meine Kubrick-Figuren, denn hier bin ich ein wirklicher Sammler. Natürlich sind die Figuren komplett verpackt und haben nie Luft zum Atmen bekommen. Mein Sammeln wird so zu einer persönlichen Reise durch die eigene Popkulturgeschichte.
Endlich komme ich dazu mir die Serie Picard komplett auf Bluray anzusehen. Dabei erinnere ich mich, wie begeistert ich damals Star Trek: The Next Generation verschlungen habe. Als Trekkie liegen mir die Raumschiffe der verschiedenen Kapitäne am Herzen. Jean-Luc Picard nimmt eine ganz besondere Rolle in meinem Herzen ein.
Da freute ich mich, dass Corti die USS Enterprise (NCC-1701-D) als Sammlermodell aufgelegt hat. Die Nummer ist Corgi CC96611. Die USS Enterprise (NCC-1701-D) ist eines der berühmtesten Raumschiffe im Star-Trek-Universum und dient als Schauplatz der Serie Star Trek: The Next Generation (TNG), die zwischen 1987 und 1994 ausgestrahlt wurde. Das Modell sieht detailreich aus, kann aber nichts anderes als nett auszusehen.
Enterprise-D Und jetzt wird es Hardcore und nur für Fans. Das Schiff gehört zur Galaxy-Klasse, wurde 2363 in Dienst gestellt und steht unter dem Kommando von Captain Jean-Luc Picard. Mit einer Länge von 641 Metern bietet es Platz für etwa 1.000 Personen, darunter Sternenflottenoffiziere, Zivilisten und deren Familien. Die Enterprise-D ist nicht nur ein militärisches Schiff, sondern auch für friedliche Erkundungs- und diplomatische Missionen ausgelegt. Zu ihren besonderen Merkmalen gehört die Fähigkeit, sich in zwei Sektionen aufzuteilen: die Untertassensektion und die Kampfsektion, was im Ernstfall flexible Manöver ermöglicht. Besonders bekannt ist die Enterprise-D für das Holodeck, eine Technologie, die realistische Simulationen für Training und Unterhaltung bereitstellt. Das Schiff ist mit Phaserbänken, Photonentorpedos und starken Deflektorschilden ausgerüstet, die es gegen Bedrohungen wie die Borg oder Romulaner verteidigen. Der leistungsstarke Warp-Antrieb ermöglicht Reisen schneller als das Licht, mit einer Höchstgeschwindigkeit von Warp 9.6.
Während ihrer Laufbahn nahm die Enterprise-D an zahlreichen bedeutenden Missionen teil, bei denen sie entfernte Sternensysteme erforschte und an wichtigen diplomatischen und militärischen Auseinandersetzungen teilnahm. Ihre Besatzung, darunter ikonische Figuren wie William Riker, Data, Worf und Deanna Troi, spielte eine Schlüsselrolle in der Verteidigung der Föderation.
Zerstörung der Enterprise-D Doch im Jahr 2371, während des Films Star Trek: Treffen der Generationen, wurde die Enterprise-D zerstört. Dies geschah in einem Kampf gegen die klingonischen Duras-Schwestern Lursa und B’Etor, deren modifizierte Waffe einen Defekt im Warpkern des Schiffes verursachte. Trotz der Zerstörung gelang es der Crew, sich durch eine Notlandung der Untertassensektion zu retten. Die Enterprise-D wurde später durch die USS Enterprise (NCC-1701-E) ersetzt, die in den nachfolgenden Filmen eine zentrale Rolle einnimmt.
Das Corgi-Modell hat selbstverständlich die intakte Enterprise. Mann kann keine Untertassektion lösen. Corgi hat auf der Verpackung einen AI-QR-Code angebracht, so dass das Raumschiff ein bisschen bei uns im Wohnzimmer geflogen ist. Das war es dann auch schon.
Die USS Enterprise-D gilt für mich bis heute als Symbol für den Entdeckergeist und die Ideale der Föderation. Sie steht für die Vision einer Zukunft, in der unterschiedliche Spezies friedlich zusammenarbeiten, um die Geheimnisse des Universums zu erforschen und den Frieden zu bewahren. Das Schiff und seine Missionen haben das Science-Fiction-Genre nachhaltig geprägt und Star Trek zu einem kulturellen Phänomen gemacht.
Ich habe zwei Gelüste. Nein, nicht was Sie wieder denken. Ich liebe Taschen und Schuhe, beides zum Leidwesen meiner bezaubernden Gattin. Neue Schuhe von Lloyd sind per Post unterwegs und vergangene Woche musste ich mir einen Lederrucksack von Time Resistance anschaffen. Gesehen und verliebt.
Wenn ich ehrlich bin, nicht ich nicht so der Rucksacktyp für jeden Tag. Ich bevorzuge lieber Umhängetaschen, aber dieser Rucksack musste einfach sein Ich habe von Time Resistance schon eine Aktentasche in grünem Leder, die ich für meine Seminare nutze. Jetzt kam der Tagesrucksack auch im grünen Leder noch dazu. Ein Kunde fragte mich, ob ich meinen Kinderschulranzen dabei habe? Danke auch schön. Ich sagte ihm nichts über das italienische Leder. Hier das Unboxing meines Rucksacks.
Time Resistance-Taschen und -Accessoires werden aus zertifiziertem, hochwertigem, handgefärbtem, pflanzlich gegerbtem italienischem Rindsleder (Vachetta-Leder) hergestellt. Wie mir der Hersteller versicherte, wird dieses Leder ausschließlich mit natürlichen Gerbstoffen pflanzlichen Ursprungs gegerbt. Tanninextrakte sind wesentliche Bestandteile für den langsamen Bräunungsprozess und die Qualität des Ergebnisses. Diese handwerkliche Technik bewahrt das natürliche Aussehen des Leders und macht jede Haut einzigartig mit einem etwas anderen Muster. Kleine Äderchen, Falten und unmerkliche Kratzer entstehen auf dem Leder entstehen und damit gleich kein Produkt von Time Resistance einem anderen. Ich habe hier das Bild von der Website genommen, denn das Modell trägt den Rucksack wirklich lässig über den Schulter. Das kann ich gar nicht.
Es gibt den Rucksack noch in anderen Farben, aber der Grünton gefällt mir am Besten und hebt sich vom langweiligen Schwarz oder Braun ab. Wichtig war mir auch ein heller Stoff im Inneren des Rucksacks, damit ich meine Sachen schnell wiederfinde. Ich hasse Taschen mit schwarzem Innenfutter. Das ist dann wie ein schwarzes Loch. Mein Rucksack hat eine Art Schottenmuster und fasst etwa 15 Liter und fasst meine Ausrüstung von Kameras, Mikrofonen, Laptop und Kabel, die ich täglich dabei habe. Der Journalist in mir kann nicht anders. Hier noch das Video von meiner Aktentasche, für die, die es interessiert.
Immer wieder höre ich, dass absichtlich und unabslichtlich Dickpics per Mail versendet werden. Nun ja. Interessant ist dabei eine aktuelle Kaspersky-Umfrage. Sie zeigt, wie verbreitet und sorglos viele Befragte in Deutschland mit Nacktfotos von sich und anderen umgehen. Ein Viertel der Befragten in Deutschland (26 Prozent) verschickt Nacktbilder von sich, wobei es hierbei zwischen den Geschlechtern kaum Unterschiede gibt. Wie ist das bei Ihnen? Gehören Sie zu den 16 Prozent?
Auf eine Normalisierung intimer digitaler Kontakte und ein fehlendes Bewusstsein für Gefahren wie die Verbreitung von Bildern online deutet hin, dass ein Viertel (25 Prozent) der Befragten Nacktfotos anderer Personen auf dem eigenen Handy hat und fast ein Fünftel (18 Prozent) solche sogar rein virtuellen Bekanntschaften schickt.
Laut einer aktuellen Studie wurde weltweit jeder siebte Erwachsene schon einmal mit Nacktbildern erpresst; besonders betroffen seien junge Menschen, queere Personen und Männer. Ungeachtet dieser ‚Sextortion‘ genannten Gefahr, teilt laut Kaspersky-Studie fast jeder Fünfte (26 Prozent) in Deutschland Nacktaufnahmen von sich – Männer und Frauen sind dabei gleich auf (je 26 Prozent). Persönlicher Kontakt spielt für einige hierbei nur eine untergeordnete Rolle: 18 Prozent schicken ihre Nudes auch Menschen, mit denen sie höchstens virtuell verbunden sind; ein Drittel der Befragten (34 Prozent) erhielt diese bereits von Personen, die sie noch nie zuvor getroffen haben.
Die Kaspersky-Studie deutet zudem auf eine Normalisierung des Austausches von Nacktbildern hin. Das findet ich wirklich interessant. Ist hier ein gesellschaftlicher Wandel im Gang? Mir fällt dazu immer ein Satz aus meinen Seminaren ein: Das Internet vergisst nichts.
Eine von vier Personen in Deutschland (25 Prozent) hat auf ihrem Gerät Nacktbilder einer anderen Person abgespeichert; 27 Prozent von sich selbst. Über die Hälfte der Nutzer empfängt oder sendet Nudes über WhatsApp (56 Prozent); die für ihre sich automatisch löschenden Nachrichten bekannte App Snapchat kommt auf einen Anteil von knapp einem Drittel (32 Prozent), noch vor Instagram (28 Prozent). Wobei klar sein müsste, dass die Bilder nur für den Empfänger nicht sichtbar sind. Wie sieht es bei den Datenbanken der IT-Dienstleister aus?
Mehrheit vertraut ungeprüft darauf, dass Empfänger nach Aufforderung löscht Dass das Teilen dieser Fotos vielleicht doch keine gute Idee ist, wird einigen anscheinend erst nach dem Versand bewusst. Immerhin hat ein Viertel (24 Prozent) der Befragten bereits jemanden darum gebeten, die eigenen intimen Aufnahmen auf deren Gerät wieder zu löschen. Das Vertrauen in die Empfänger scheint dabei groß zu sein: Von den 24 Prozent geht deutlich über die Hälfte (57 Prozent) davon aus, dass der Aufforderung auch wirklich nachgekommen wurde.
Kaspersky-Tipps zum Schutz der digitalen Privatsphäre Vor dem Teilen jeglicher Daten innehalten und sich selbst fragen: Wer ist der Empfänger? Wie könnten diese bei Veröffentlichung von Dritten interpretiert und verwendet werden? Sichere Messenger mit einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung verwenden. Wurden mutmaßlich oder nachweislich intime Bilder oder Videos unwillentlich geteilt, sollten Beweise gesichert sowie die Polizei sowie bei Online-Verfügbarkeit der oder die Plattformbetreiber informiert werden. Datenschutzberechtigungen prüfen, um das Risiko der Weitergabe oder Speicherung persönlicher Daten durch unbefugte Dritte zu verringern. Die Webseite StopNCII.org hilft dabei, die unwillentliche Verbreitung intimer Aufnahmen zu stoppen und ihre weitere Verbreitung aufzuhalten.