Ich bin es leid, den Leuten folgendes zu erklären:
Ja, Adobe hat aufgehört, seine Software Flash für mobile Endgeräte weiter zu entwickeln und geht stattdessen auf HTML 5.
Nein, Adobe hat nicht aufgehört, Flash für den Rechner weiter zu entwickeln.
Es ist doch eigentlich ganz einfach: Nix Flash für unterwegs, aber auch künftig Flash für stationäre Maschinen.
Ich erinnere mich an zahlreiche Messen: IBC, NAB, Adobe-Roadshows auf denen ich immer wieder hinter vorgehaltener gehört habe: Man habe ein Flash-Lösung für das iPhone, doch Apple verweigere die Installation auf dem Device. Steve Jobs wollte kein Flash auf seinen mobilen Geräten iPhone und iPad. Als Grund wurde der hohe Stromverbrauch genannt, der bei den Devices sowieso extrem ist.
Und die Apple Stänkerer war dies zuviel: Android öffne sich für Flash und was wollte man denn mit der Diktatur von Apple? Flash läuft auf den Samsungs, HTC usw und saugt ratz fatz die Batterie leer.
Und nun? Steve Jobs hat recht behalten. Flash in der jetzigen Form ist nichts für mobile Endgeräte. In einem Blogbeitrag gab Adobe die Entscheidung bekannt. Nach dem Update auf Flash 11.1 ist mit mobil Schluss. HTML 5 und die breite Marktmacht von Apple haben wohl zu dieser Entscheidung geführt.
Steve, du hattest mit deinem offenen Brief recht gehabt: Flash ist von gestern. Dir bringt es zwar nichts mehr, aber es war mal wieder eine visionäre Entscheidung.
Am 19. Oktober fand die Trauerfeier für Steve Jobs auf dem Apple Campus statt. Jetzt stellte Apple einen Link zur Gedenkfeier für den verstorbenen Chef auf die Apple Website. Die Apple Familie ist dafür dankbar.
Es war eine amerikanische Feier von 81 Minuten bei dem die Trauernden mit Kaffeebecher und Sonnenbrille, mit T-Shirts und Baseball-Hüte im Campus in Cupertino versammelt sind. Umrahmt von überlebensgroßen Fotografien von Steve Jobs fand die Trauerfeier statt, die irgendwie auch eine Rock´n Roll-Party wurde. Die Feier wurde weltweit in die Apple Retail Stores übertragen, die früher schlossen. In München war nur noch das Post-it-Konterfei von Steve Jobs an der Scheibe zu sehen.
Der Münchner Apple Retail Store.
CEO Tim Cook sprach die einführenden, bewegenden Worte. „Die letzten Wochen waren die traurigsten meines Lebens.“ Jobs Frau Laurene Powell hatte einen der seltenen öffentlichen Auftritte. Die Kinder von Jobs waren nicht zu sehen. Leider hab ich auch den zweiten Steve nicht erblickt. Wo war Woz bei der Feier seines Kumpels? Am meisten bewegte mich eine Audiozuspielung der Think different-Kampagne. Es ist eine seltene Aufnahme bei der Steve Jobs selbst den Text zu den „Crazy Ones“ sprach. In der Werbung wurde später die Stimme von Richard Dreyfuss verwendet. Das Bekenntnis rührt noch immer zu Tränen und inspiriert.
Viele Weggefährten sprachen, darunter Al Gore, Sir Jon Ive, Apple-Aufsichtsrat Bill Campbell. Norah Jones und ColdPlay sangen verschiedene Songs. Nora Jones begeisterte mit dem Dylan-Klassiker „Forever Young“. ColdPlay brachten „You’ve Got a Friend in Me“ dar.
Um den Videostream anzusehen, wird Safari 4 oder 5 unter Snow Leopard oder Lion, iOS 3 und neuer oder QuickTime 7 unter Windows benötigt. Oder es gibt den Film auf YouTube.
Here’s to the crazy ones.
The misfits.
The rebels.
The troublemakers.
The round pegs in the square holes.
The ones who see things differently.
They’re not fond of rules.
And they have no respect for the status quo.
You can quote them, disagree with them, glorify or vilify them.
Wie hatte Adenauer gesagt: Keine Experimente – und zu diesem Ergebnis komme ich auch, wenn es ums Brennen auf dem Mac geht. Ich mag mich nicht mehr mit Freeware- und Shareware-Zeugs rumschlagen oder mit findigen Alternativen wie Disco: Ich bleibe einfach bei Toast – meiner bewährten Brennsuite für den Mac. Ich nutze die Software seit Version 4 oder 5, wenn ich meine alten Datenträger herauskrame. Und ich bin zufrieden mit der Leistung der aktuellen Version 11.
Was muss eine Brennsuite eigentlich alles können? Aufzeichnen, Brennen, Kopieren, Rippen, Authoring, Veröffentlichen – klappt alles mit Toast hervorragend. Obwohl Apple kein Blu ray unterstützt kann ich mit dem entsprechenden Plug-in zumindest Speichermedien anfertigen. Das schrumpft meine DVD-Stapel.
Toast 11 Titanium Pro beherrscht die Standardfunktionen – auch auf mehrere Brenner parallel. Ein-Klick-Kopie vorhandener Medien, Aufnahme von Bild und Ton aus den verschiedensten Quellen wie Internetradio oder anderen Mac-Programmen, Konvertierung mithilfe selbst erstellter wie auch vorgegebener Profile für iPad oder iPhone sowie automatische Veröffentlichung eigener Videos auf Vimeo, Facebook und YouTube. Ich nutze oft das Konvertieren von H.264- Videos. Das läuft flotter als mit QuickTime. Und Toast 11 von Roxio kann viele Sachen, von denen ich noch gar nicht wusste, dass ich sie brauchen würde. Also ist die Software wirklich für eine Überraschung gut.
Ich bin mal gespannt, was die Version 12 so alles bringt. Einen Vorschlag hätte ich: Ich würde gerne meine Brennroboter von Primera mit der Software steuern. Ich muss dies bisher mit unflexiblen Programmen und würde gerne den Komfort von Toast haben.
Außerdem bin ich gespannt, wohin sich Toast entwickeln wird. Apple scheint ja Abstand von optischen Datenträgern zu nehmen. Mein MacBook Air hat schon kein Laufwerk mehr, der Mac Mini auch nicht mehr. Diese Entwicklung wird sich fortsetzen und Toast braucht einen Ausweg aus diesem Dilemma. Also wird man mehr Features einbauen und sich vom Kern der Software, dem Brennen, weiter entfernen. Vielleicht wird Toast sich mit Retrospect verschmelzen, das aus dem gleichen Hause stammt.
Ja, heute ist für mich ein persönlicher Trauertag. Der Tod von Steve Jobs berührt mich, er berührt mich sehr. Die Ideen dieses Mannes haben mich geprägt, mich beeinflusst und sein Tod trifft mich als ob ich eine vertraute Person aus meinem Umfeld verloren habe. Steve Jobs und die Produkte seiner Firmen waren stets um mich. Kaum ein Tag verging an dem ich nicht ein Produkt aus Cupertino nutze.
Ich pilgerte jahrelang zu den Keynotes nach San Francisco und traf gleichgesinnte Jünger im Ballroom des Moscowne-Center. Wir wollten Steve Jobs erleben und wir haben ihn erlebt. Es war wie eine Mischung aus Konzert und Gottesdienst. Dabei ging es doch schlicht nur um die Vorstellung von IT-Produkten. Doch diese Produkte wurden von Steve Jobs in einer fantastischen Art präsentiert. Wir fieberten auf „one more thing“. Wenn er da in schwarzen Rollkragenpulli, Jeans und Sneakers stand, war er mehr als ein Firmenchef. Er war ein Symbol für Aufbruch für uns alle. Ich war bei der Einführung vieler revolutionärer Produkte dabei und durfte sogar einmal ein kurzes Interview mit Jobs führen.
Ich wollte nie für Jobs arbeiten: Mit einem Genie zu arbeiten ist schwer und wenn ich die Berichte ehemaliger Mitarbeiter über his Steveness lese, tat ich wohl gut daran. Er war wohl lange Zeit ein sehr schwer zu ertragener Mensch. Es herrschte auf dem Campus in Cupertino eine gewisse Anspannung, wenn der Chef mal wieder einen seiner Tage hatte. Ich hatte es einmal miterlebt.
Der Name Steve Jobs war immer für eine Auseinandersetzung unter Kollegen gut – er polarisierte. Er trennte die Welt in Apple und den Rest. Aber es ist klar: Steve Jobs war ein Genie und ein großer Visionär. Er hat mit Apple die Computerindustrie und mit Pixar die Filmindustrie auf den Kopf gestellt. Er hat die Musikindustrie komplett verändert und er hat gezeigt, wie man ein Handy bedienen kann. Seine Art und seine Ideen inspirierten mich, motivierten mich und ja, sie prägten mich zutiefst. Es gab wenig wirkliche Persönlichkeiten in diesem Business, das sonst von langweiligen Excelfanatikern beherrscht wird. Und nun ist der Tag da, der sich lange ankündigte. Jetzt ist einer der ganz großen Helden von uns gegangen.
Ich erinnere mich noch sehr gut, als ich zum ersten Mal im Rahmen der Think different Kampagne vom Apple Manifest „to the crazy ones“ hörte. Noch immer läuft es mir kalt den Rücken herunter, wenn ich mir den Spot anschaue oder das Plakat von damals heraussuche und die Stimme in meinen Kopf höre „to the crazy ones“. Ob ich ein Kreativer oder einer von den benannten Verrückten war, weiß ich nicht. Aber ich fühlte mich in einer Welt von Windows angesprochen. Wir von der Apple-Community, die installed base – wir rückten zusammen und die Integrationsfigur war Steve Jobs. Das war zu einer Zeit als Apple noch Apple Computer Inc. hieß und keine Consumer-Electronic-Company war. Es waren die Zeiten als ich für ein paar D-Mark Apple Aktien kaufen konnte und keiner mehr an die Regenbogenmarke glaubte.
Dann kam der iCEO und er schaffte es, dass Ruder herumzureißen. iMac und später iTunes, iPod, iPhone, iPad. Was wäre nicht alles noch gekommen, wenn dieses Genie nicht gestorben wäre? Menschen, gehen in die Geschichte ein, weil sie diese einmal verändert haben. Steve Jobs hat die Geschichte mehrmals verändert. Zusammen mit Steve Wozniak gründete er Apple in der Garage seiner Eltern. Die Ideen von Wozniak und das Marketingtalent von Jobs führten zur Einführung des ersten Personal Computers. Der Mac war 1984 eine Revolution: Ein Computer mit grafischer Oberfläche mit einer Maus. Der iPod löste den Walkman ab und wurde berühmter. Jobs veränderte dann wieder die Welt mit der Einführung des iPhones. Apple erfand das Telefon neu. Apple bereite den Weg für Tablets. Mit iTunes lehrte er uns, was es heißt, eine Plattform zu betreiben. Steve Jobs hat Nicholas Negroponte und sein Buch „Total digital“ genau studiert und umgesetzt. Mit Pixar aus der Scheidungsmasse von George Lucas revolutionierte er die Filmindustrie. „Toy Story“ trieb mir die Tränen in die Augen. War denn so etwas möglich – ein kompletter Spielfilm aus dem Computer? Ich pilgerte jahrelang zu Siggraph und traf die Kreativen von Pixar. John Lasseter in Hawaii-Hemd lobte die Kraft seines Unternehmenschefs und ich glaube ihm. Und ich hörte mal, dass es für Steve Jobs eines Herzenssache gewesen sei, die Beatles im iTunes Store zu haben. Auch das glaube ich.
Nun ist Steve Jobs verstorben. Was bleibt zurück? Mit Apple und Pixar zwei wunderbare Unternehmen, die hervorragend aufgestellt sind. Bitte behaltet den innovativen Geist von Steve Jobs bei. Bitte entwickelt euch weiter, aber vergesst nicht, woher ihr kommt. Auf der Apple-Website steht heute zu lesen: „Apple hat ein visionäres und kreatives Genie verloren, und die Welt hat einen fantastischen Menschen verloren. Jene von uns, die das Glück hatten Steve zu kennen und mit ihm arbeiten zu können, haben einen engen Freund und inspirierenden Mentor verloren. Steve hinterlässt eine Firma, wie nur er sie aufbauen konnte, und sein Geist wird immer die Grundlage von Apple bleiben.“
Steve Jobs war sterbenskrank. Seine Milliarden auf dem Konto konnten den Tod nicht besiegen, vielleicht nur sein Sterben herauszögern. Ich hoffe, Steve Jobs hat seinen Frieden mit seiner Familie und sich selbst gemacht und konnte in der Stunde seines Todes zufrieden zurückblicken. Seine Stanford-Rede wird uns alle in Erinnerung und als Mahnung bleiben: Stay hungry, stay foolish. Nothing more: Stay hungry, stay foolish. Vielen Dank Steve Jobs.
Im Moment bin ich gerade am Backup alter Videodaten machen. Als Festplatte wählte ich eine Western Digital USB-Platte mit 3 TB. Natürlich wäre ein Raid schöner, doch im Grunde müssen die Daten nur irgendwo zwischengelagert werden. Also nehme ich die Western Digital 3TB
Doch die WD-Platte ließ sich nicht am Mac als MacOS Extended (Journaled) formatieren. Das Festplattendienstprogramm versagte. Formatieren am Mac war unmöglich. Aber es gibt einen schönen Workaround. Man öffne TimeMaschine und wähle die Festplatte als TimeMaschine Backup aus. Schon geht die Formatierung am Mac. Anschließend die Festplatte mit dem Festplattendienstprogramm so formatieren, wie sie gebraucht wird.
Mein Sohn ist durch Zufall an das iPad 3 herangekommen. Bei einem Besuch des örtlichen Zeitschriftenladen entdeckte er die Micky Maus und kombinierte schnell: Steve Jobs war Chef bei Apple, aber er sitzt auch im Board von Disney. Und zum Disney-Konzern gehört die Micky Maus. Und hier testet Steve Jobs den Prototypen seines neuen iPad 3. Das Device lag dem Heft bei und damit werden wohl neue Zielgruppen für das iPad getestet. Wie es heißt, soll das iPad 3 irrtümlich ausgeliefert worden sein. Steve Jobs soll toben.
Interessant, dass das Gerät nun doch wieder über einen Stift als Eingabemedium verfügt. Touch wird aber wohl weiter funktionieren. Die uns vorliegende Ausgabe ist mit einem neuen iOS ausgestattet. Die installierten Apps drehen sich ausschließlich um kriminalistische Spurensicherung und Verbrecherjagd. Als Mail-Programm verwendet Apple scheinbar eine modifizierte Version des alten MS-Entourage in violett. Das vorliegende Gerät ist nur WLAN-fähig, eine UMTS-Version kann es aber auch geben. Auch interessant, eine Frontkamera gibt es nicht mehr.
Dieser Beitrag erschien in der Online-Ausgabe der wuv. Ich wurde als ehemaliger Chefredakteur der MACup gefragt, wie sich die Marke Apple künftig entwickeln wird. Das Original gibt es hier zu lesen.
„Apple als Unternehmen ist hervorragend aufgestellt und ich bin mir sicher, dass das Apple-Management diesen Tag gut vorbereitet hat: Wir stehen vor dem neuen iPhone, das iPad 3 läuft langsam an und die Gerüchteküche über ein neues revolutionierendes Apple-Produkt brodelt bereits. Tim Cook ist nicht Steve Jobs und das ist gut so. Damit wird sich die Marke Apple verändern. Think different gehört damit endgültig der Vergangenheit an. Die Installed base der Apple-Jünger ist größer geworden. Die Marke Apple ist heute voll in der Welt der Consumer Electronics angekommen. Der Heilsbringer Jobs geht, bleibt Apple aber als Ratgeber (noch) erhalten. Vielleicht bekommt der andere Steve, Steve Wozniak, wieder eine stärkere Rolle als Apple-Botschafter. Das Apple-Management ist gut aufgestellt: Sir Jonathan, Phil Schiller, Peter Oppenheimer und andere – die haben es im Kreuz, dass die Marke Apple keinen Schaden nimmt.
Die andere Jobs-Firma hat den Übergang still und leise geschafft. Der Übergang bei Pixar ist gelaufen. Steve ist zwar Chef, doch John Lasseter zeigt uns im Kino, wo es mit Animation lang geht. Dies wird auch bei Apple der Fall sein, mögen die alten Fans noch so schreien.
Für die Medien tut es mir leid. Es war so schön einfach, das Unternehmen Apple nur auf eine Person zu reduzieren. Das wird unter Cook nicht der Fall sein. Jetzt ist eine differenzierte Betrachtungsweise durch die Medien gefordert.“
Steve Jobs ist als CEO von Apple zurückgetreten. Hier die offizielle Übersetzung seines Briefes an Apple und die Apple-Community, freundlicherweise von Apple Deutschland zur Verfügung gestellt.
An den Apple-Aufsichtsrat und die Apple-Gemeinschaft:
Ich habe immer gesagt, dass wenn jemals der Tag kommen sollte, an dem ich nicht länger meine Aufgaben und Erwartungen als CEO von Apple erfüllen kann, ich der erste wäre, der Euch das wissen lässt. Leider ist dieser Tag gekommen.
Ich trete hiermit als CEO von Apple zurück. Ich möchte, so der Aufsichtsrat dies für möglich hält, als Vorsitzender des Aufsichtsrats, als Aufsichtsratsmitglied und Mitarbeiter von Apple behilflich sein.
Was meinen Nachfolger angeht, empfehle ich mit Nachdruck, dass wir unseren Nachfolgeplan erfüllen und Tim Cook zum CEO von Apple ernennen.
Ich glaube, dass die besten und innovativsten Tage noch vor Apple liegen. Und ich freue mich darauf, den Erfolg von Apple in einer neuen Rolle zu sehen und dazu beizutragen.
Ich habe bei Apple einige der besten Freunde in meinem Leben gefunden und ich danke Euch allen für die vielen Jahre, die ich neben Euch arbeiten konnte.
Ich hatte bereits früher schon mal über die Bricks-Hülle für mein iPhone 4 geschrieben und ich möchte es heute wieder tun. Weiterhin bin ich zufrieden mit der Hülle, habe aber mehr und mehr Schwierigkeiten in meiner Familie. Meine Kinder verbauen das iPhone, weil es ideal zusammen mit ihren Lego-Steinen passt. Es kommt immer öfters vor, dass ich mein iPhone suche. Wenn ich es dann anrufe, entdecke ich es in einem Lego-Bauwerk meiner Kinder.
Die Hard Case BRICKS von iCU sind die ideale Ablenkung. BRICKS umschließt iPhone zuverlässig und bildet mit den Noppen auf der Rückseite die Plattform, um die mitgelieferten Steinchen, Sternchen oder Blümchen oder die Lego-Steinchen der Kinder nach Herzenslust zu verbauen. Auch das umfangreiche Zubehör ist prima: 2 Dockadapter in Schwarz und Weiß, 2 Schutzfolien, 4 Anschluss-Protektoren und ein Y-Adapter für einen zweiten Kopfhöreranschluss.
Das Zeug wird dieses Jahr auf der IFA wieder vorgestellt. Ich habe ein kleines Gespräch mit Martin Greulich von PICOM geführt. Schaut euch die Bricks-Hüllen an, sie machen richtig Spaß.
„Who needs a stylus?“ fragte Steve Jobs bei der Einführung des iPhones als er den menschlichen Finger als das ultimative Eingabegerät vorstellte. Touch war in aller Munde und es ist gut so. Und dennoch ist der Stift für die Apple-Device nicht tot zu bekommen und auch das ist gut so. Es begann mit dem Hersteller für Stifttabletts schlechthin. Wacom. Der Experte für Stifttablets brachte das Consumerprodukt Wacom Bamboo Stylus samt preisgünstiger App auf den Markt. Geschrieben, gezeichnet, gescribbelt wird in der App Bamboo Paper. Die Idee ist sehr nett und durchdacht. Der Stift bietet eine intuitive Art, direkt auf dem iPad handschriftliche Notizen zu verfassen, zu zeichnen, zu malen und andere Formen des kreativen Ausdrucks. Er ist kompatibel mit allen Multimedia-Tabletts, die mit der gleichen kapazitiven Touch-Technologie ausgestattet sind. Der Stift bietet eine genauere und präzisere Art, um Notizen in Meetings oder im Unterricht festzuhalten oder um Ideen unterwegs zu skizzieren. Der Stift misst 120mm in der Höhe, 9mm das Stiftgehäuse und wiegt 20 Gramm. Die weiche und austauschbare Stiftspitze sorgt für ein optimales Schreibgefühl auf dem Display. Doch das hat seinen Preis: Mit 35 Euro ist man dabei.
Der Griffin Stylus kommt zu einem Drittel des Preises daher. Ich habe mich aber für den iCU Pendant Stylus entschieden, da ich den Stift nur für bestimmte Sachen brauche – zum Beispiel Spielen. Der Stift ist rund 11 Gramm leicht (ohne Band), 110 mm hoch und hat ein Trageband mit Gummi-Schnellverschluss zum Umhängen, damit ich ihn auch nicht verliere. Der Stift ist aus Alu und die Spitze aus Gummi. Bei rund 13 Euro kann ich keine Wechselspitze wie bei dem teurem Wacom Produkt erwarten, macht aber in diesem Fall nichts. iCU hat seinen Online-Store in Hamburg. Natürlich eignet sich das Teil auch für andere Touch-Geräte. Aber immer daran denken: Das ultimative Eingabegerät für Touch-Geräte bleibt der Finger. Denkt an Steve.
Der iCU Pendant Stylus ist derzeit bei mir im Einsatz.