Marketing hat etwas mit Netzwerken zu tun und die Anforderungen an die Marketingmanager von heute sind andere als noch von gestern. Soziale Netzwerke gehören heute zum Berufsbild dazu. Da gefällt mir eine Stellenanzeige aus den USA recht gut. Dort sucht die Multimediakette Best Buy, eine Art Saturn, ein neuen Marketingmanager. Die HR-Anforderungen sind ähnlich langweilig wie bisher, mit einem kleinen Unterschied: Der Bewerber sollte einen Universitätsabschluss haben sowie vier Jahre Führungserfahrung. Das Besondere: Er braucht für diesen Job mindestens 250 Follower in Twitter.
Archive for Januar 2010
Neue Voraussetzungen für einen Marketingjob
6. Januar 2010Buchkritik: Projektmanagement mit Merlin
5. Januar 2010Projektmanagement ist eine feine Sache, für denjenigen, der es beherrscht. Für Laien ist es ein Buch mit sieben Siegeln. Als ich einmal mit MS Project arbeiten musste, war ich erschlagen von der Mächtigkeit der Anwendung. Aber genau das war mein Problem. Ich arbeite für kein multinationales Unternehmen und brauche dieses riesige Tool an Projektmanagement-Software für meine Projekte nicht. Eine Nummer kleiner wäre sinnvoller, aber professionell muss es trotzdem sein. So freunde ich mich Merlin von ProjectWizards an. Frank Blome, Chef der Projektzauberer, kenne ich seit Jahren von Messen und Veranstaltungen. Er ist ein angenehmer Zeitgenossen und erklärte mir mit seinem Team geduldig die Vor- und Nachteile von Merlin. Mit Merlin 2.6 war es endlich soweit. Ich stieg in Projektmanagement ein und Merlin verzauberte mich.
Neidisch schaute ich aber weiterhin auf den großen Bruder MS Project. Nicht aufgrund seiner Mächtigkeit, vielleicht aufgrund des enormen Umfangs an Literatur zu MS Project. Vielleicht war ich nicht der einzige, der immer wieder über fehlende Literatur gemault hat, doch mein Rufen wurde endlich erhört. Zum 5. Geburtstag von Merlin erschien im November 2009 das Buch „Projektmanagement mit Merlin“, verfasst von Frank Blome und Antoni Nadir Cherif, ein alter Bekannter in der Mac-Szene und ein hervorragender Trainer.
Das Buch, im Hanser-Verlag erschienen, gilt als das offizielle Handbuch zu Merlin und es war – gelinde gesagt – auch endlich Zeit, dass so ein Buch erschien. Es ist genau die richtige Literatur für Leute wie mich. Ich habe Veranstaltungen zu organisieren, muss Websites planen, muss mich um die Produktion von Produkten kümmern. Keine riesigen Projekte also, aber dennoch so groß, dass eine simple Excel- oder Numberstabelle nicht ausreichen. Und ich bin ein begeisterter iPhone-Nutzer, da kommt es genau richtig, dass Merlin einen mobilen Begleiter in Form einer App hat. Wenn es eine Art von Mac Tablet gibt, dann hab ich mein Projektmanagement noch besser im Auge.
Doch zurück zum Buch: Es ist einfach geschrieben und führt mich als Laien in das Volkabular der Projektmanager ein. WBS, Netzplan und Ressourcenverwaltung waren mir zwar geläufig, doch richtig angewendet habe ich sie nicht. Das ist nach der Lektüre des Buches und der gleichzeitigen Umsetzung mit Merlin anders. Projektmanagement macht Spaß, wird aber durch die Software nicht zum Selbstzweck. Ich habe Projektmanager erlebt, die nur ihre Milestones im Auge hatten und sich in ihre Projekte verrannt haben, weil nur noch sie sich in der Komplexität ihrer Projekte verloren. Das ist bei Merlin nicht der Fall. Relativ schnell kann sich jeder in die Software einsteigen und einarbeiten. Wer es einmal ausprobieren möchte, der kann sich eine Demo von der Website laden.
Ich empfehle ausdrücklich die Investition in Höhe von 30 Euro zum Kauf des 252-seitigen Buches (ISBN 978-3446419278). Das ist alles andere als fauler Zauber, sondern eine sinnvolle Investition in die Zukunft. Mit Merlin und dem Handbuch zu Merlin ist Projektmanagement keine Geheimwissenschaft für mich mehr, sondern eine wesentliche Erleichterung meines Arbeitsalltages.
Fans spekulieren über künftiges Apple Netbook
4. Januar 2010Es ist schon ein paar Tage alt, aber dennoch sehr unterhaltsam. Dieser Fan-Film von Apple-Jüngern zeigt ein neues Apple Netbook ohne Tastatur, nur bedienbar über Multitouch. Es ist eine gute gemachte Unterhaltung von begeisterten Fans von Cupertino, die aber nicht nur ein Produkt reiner Fantasie ist.
In wenigen Tagen lüftet sich das Geheimnis, wie denn ein Tablet Mac aussehen wird. Am 26. Januar lädt Apple zu einer Präsentation. Ich hoffe, dass zu diesem Zeitpunkt auch eine Aktualisierung der iPhone-Software erfolgt und wie wäre es denn, mit Flash auf dem mobilen Apple Devices.
Wohin mit den blauen Flaschen?
2. Januar 2010Nach Silvester sammeln sich naturgemäß leere Flaschen im Haushalt ein, die der pflichtbewusste Haushaltsvorstand natürlich zum Altglascontainer bringt. Bei uns im Dorf werden drei Glasfraktionen gesammelt: Weiß, Braun und Grün. Jetzt habe ich aber eine Sammlung von Prosecco-Flaschen, die dummerweise blau sind. Wohin also mit den blauen Flaschen? In welchen Container kommen sie, damit meine Umweltseele ihre Ruhe findet?
Ganz eindeutig: Blaue Flaschen kommen in den grünen Altglascontainer. Grund: Grünglas lässt beim Schmelzen und der Produktion von Neuglas hohe Toleranzen an Fehlfarben zu. Bei braunem Glas hingegen darf nur ein geringer und bei Weißglas kein Fremdanteil vorhanden sein.
Immer wieder hört man den Blödsinn, dass es ja egal sei, in welchen Container man welche Farbe werfe. Schließlich werden das Altglas von einem Lkw abtransportiert. In Internet-Foren lese ich so Sprüche wie: „Hier fliegt sowieso alles in den gleichen Container.“
Das ist natürlich absoluter Schwachsinn. Bei uns im Verlag gibt es die Spezialisten, wenn es um Recycling geht. Meine Kollegen vom Recycling Magazin bestätigten mir: Der Laderaum der Altglas-Lkw ist in drei Kammern eingeteilt, die separat befüllt werden. So bleibt das sortierte Glas nach Farben getrennt. Ich habe mich persönlich davon überzeugt, also ist das Trennen der Flaschen nach Farben absolut sinnvoll.
Spezielle Entsorgungsfahrzeuge mit drei Kammern für die verschiedenen Glasfarben bringen das Altglas in die Aufbereitungsanlagen. Und hier geht es ums Geld, denn Altglas ist ein Wertstoff und Wirtschaftsgut. Dort wird es zerkleinert, von Störstoffen befreit und nochmals nach Farben durch spezielle Lichtschranken feinsortiert. Bei über 1.200 Grad Celsius wird das Altglas geschmolzen. Unter Zumischung von Zuschlagstoffen wird das geschmolzene Altglas mit speziellen Maschinen in die neue Form gebracht.


