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Einkaufsverhalten verändert sich: Bio geht zurück

6. Oktober 2022

Bei uns im Dorf gibt es einen Wochenmarkt und mehrere Selbstvermarkter. In der Corona-Phase habe ich mir die Zeit genommen und bewusst Bio-Produkte eingekauft. Dann waren wir Mitglied in einer Lebensmittelgenossenschaft (in der Familie Kolchose genannt), was allerdings eine ziemliche Fahrerei war, bis wir unsere Produkte ins Auto laden konnten. Durch die Hektik in Familie, Job, Ausbildung, Studium ist dieses Einkaufsverhalten wieder eingeschlafen. Wir hatten auch mal eine Bio-Kiste einmal pro Woche bestellt, waren aber von der Qualität der Waren nicht überzeugt.

Und nun: Als Familie versuchen wir das Auto so oft wie möglich in der Garage zu lassen. Eingekauft wird nur noch einmal pro Woche im örtlichen Inhabergeführten Edeka-Supermarkt. Ketten wie Aldi oder Rewe vermeiden wir, wenn möglich. Gespart wird bei uns in der Familie nicht bei Lebensmitteln, dafür bei Kleidung und Schuhe. Geheizt wird im Moment noch nicht, die Temperatur im Haus ist noch bei 19 Grad. Doch wie sieht es bei anderen Familien aus? Da gibt es interessante Zahlen von der Offerista Group, Europas größtes Netzwerk für digitales Handelsmarketing.

Stark gestiegene Lebensmittelpreise machen sich im Einkaufskorb bemerkbar. Und das betrifft vor allem Bioprodukte. 40 Prozent der von Offerista in Deutschland Befragten gaben an, dass sie wegen der explodierenden Preise ihren Konsum von Bioware eingeschränkt haben. Offerista hat daher gefragt, ob Bioprodukte für deutsche Verbraucher überhaupt noch interessant sind, und wenn ja, wo sie diese kaufen.

Nachdem sie auch Discounter mehr und mehr anbieten, ist in den vergangenen Jahren ein regelrechter Boom rund um Bioprodukte im Lebensmittelhandel ausgebrochen. Doch die jüngsten Preissteigerungen haben das Interesse an den nachhaltigen Frischewaren mitunter sehr gedämpft, so das Ergebnis einer Studie, für die Offerista in Deutschland im Zeitraum von 31. August bis 12. September 2022 insgesamt 882 volljährige Konsument online befragt hat. Dabei interessierte auch, wo die Menschen in Deutschland ihre Lebensmittel überwiegend kaufen, ob beim Discounter oder beim Super- beziehungsweise Biomarkt und wie beliebt Bio überhaupt ist.

Wo kaufen die Deutschen am liebsten Lebensmittel?
Die Antwort ist so wie in Österreich, wo die Studie zeitgleich lief: Die Mehrheit kauft Lebensmittel beim Discounter! Mehr als die Hälfte (55 Prozent) gibt in der Befragung an, ihren Lebensmitteleinkauf in einem Discounter wie ALDI, Lidl oder Netto zu erledigen – also in Ketten, die nicht Inhabergeführt sind. Ähnlich beliebt ist der Kauf der alltäglichen Waren in einem Supermarkt. Hier kaufen 38 Prozent der Probanden ihre Lebensmittel ein. Einkaufsstätten wie der Wochenmarkt (4 Prozent) und Biomärkte (3 Prozent) sind in der Käufergunst weit abgeschlagen beim Lebensmitteleinkauf.

Vor allem ältere Leute im Alter von 65+ Jahren drängt es wegen der günstigeren Preise mit 57 Prozent eher zu den Discountern, während es bei der Gruppe der 25- bis 34-Jährigen „nur“ 44 Prozent sind. Das ist ein deutliches Zeichen der Altersarmut in diesem Land.

Discounter oder Biomarkt?
Wenn man vom Beliebtheitsgrad absieht, zieht es die Konsumenten noch mehr in die Geschäfte der Discounter. Denn mit 91 Prozent sind sie ganz klar vorn, was sich in Zeiten der Krise und galoppierenden Inflation noch verstärkt hat. Nur etwa 9 Prozent der von Offerista Befragten kaufen ihre Lebensmittel des Öfteren im Biomarkt, 51 Prozent gehen dagegen einmal pro Woche zum Discounter, 34 Prozent sogar zwei- oder mehrmals pro Woche, wobei hier zwischen Stadt- und Landbevölkerung zu unterscheiden ist. Letztere schafft es meistens nur einmal in der Woche zum Discounter. Biomärkte werden hingegen von dem Großteil der Verbraucher selten bis gar nicht angesteuert: 41 Prozent gehen gar nicht dort einkaufen, 33 Prozent, die zweitgrößte Gruppe der Befragten, „eher selten“.

Wie beliebt oder wichtig ist „Bio“ eigentlich?
Ganz entgegen dem Ergebnis, dass Biomärkte sich über weit weniger Kundschaft freuen können als die Discounter und die großen Supermärkte, ist das Interesse an Bioprodukten nach wie vor groß. Viele Konsumenten halten es sogar für wichtig, Produkte mit dem Bio-Label zu kaufen und dies unabhängig davon, ob beim Discounter, Bio- oder Supermarkt. Interessant ist: Man würde ja Bio kaufen, tut es aber doch nicht,
34 Prozent der Befragten greifen nach eigenem Bekunden gelegentlich, 20 Prozent sogar oft zu Bioprodukten. Am meisten achten sie auf Biosiegel, wenn es sich um Obst und Gemüse handelt. Das ist mit 75 Prozent weit vorn, auf den zweiten und dritten Plätzen folgen Eier mit 67 Prozent und Fleisch mit 56 Prozent. Molkereiprodukte wie Milch, Butter, Käse und Joghurt sollten für 44 Prozent der Verbraucher ebenfalls den Biostandards genügen, wobei es hier sicherlich regionale Unterschiede gibt. Mich würde interessieren, ob man beim Urlaub auch so auf den Preis schaut – wir Deutschen sind ein irrationales Volk.

Viele der Befragten, nämlich 40 Prozent, haben allerdings geäußert, dass sie angesichts der stark steigenden Preise ihren Konsum an Bioware eingeschränkt haben. Von denjenigen, die ohnehin nie oder nur selten zu Bioprodukten greifen, sind sie 86 Prozent schlicht zu teuer. 18 Prozent von ihnen nannten als Argument dagegen, dass ihnen das Biosortiment nicht breit genug aufgestellt sei.

Warum dort kaufen und nicht woanders?
Daran knüpfte sich auch die Frage, was für die Wahl des Einkaufsortes entscheidend ist. 61 Prozent der Befragten nannten als wichtigstes Kriterium den Preis, 60 Prozent ein breitaufgestelltes, gutes Angebot. Frische ist für 58 Prozent der Konsumenten in Deutschland ein wichtiges Kaufargument, die Regionalität der Produkte nur für 54 Prozent der Befragten

Hat die Preisexplosion zu einer Kundenwanderung geführt?
Interessanterweise sind trotz der stark gestiegenen Preise 76 Prozent der Konsumenten ihrem angestammten Einkaufsort treu geblieben. 25 Prozent haben sich allerdings nach Alternativen umgesehen oder diese schon gefunden.

Mobilitätsfaktor Auto beim Einkaufen
Viele Discounter, große Super- und Hypermärkte locken die Kundschaft immer mehr in die Peripherie oder in große Einkaufs-Ballungszentren, die oft besser oder nur mit dem Auto zu erreichen sind. Dieser Trend hat sich gerade in ländlichen Regionen und Kleinstädten verstärkt, ist aber auch in Metropolen erkennbar. Das ist auch bei uns im Dorf so, wo ein Aldi eröffnet hat. Daher ist auch nicht verwunderlich, dass 39 Prozent der Verbraucher in Deutschland zwischen 1 und 5 km mit dem Auto zum Geschäft ihrer Wahl fahren, obwohl 24 Prozent nur 100 bis 500 m benötigen würden, um ihre Lebensmitteleinkäufe zu erledigen. Ich steuere ein wenig dagegen und hab mir so ein Oma-Wägelchen gekauft und werde von der Dorfjugend doof angesehen, Dabei sind deutliche Unterschiede zwischen Land- und Stadtbevölkerung erkennbar: Erstere nimmt eher längere Fahrstrecken in Kauf, wobei das Auto für beide Gruppen trotz extrem gestiegener Spritkosten und trotz des vorübergehenden 9-Euro-Tickets immer noch die erste Wahl ist.

71 Prozent der Verbraucher in Deutschland fahren meist mit dem Auto zum Einkaufen, 26 Prozent erledigen ihre Einkäufe zu Fuß oder mit dem Rad. Auf dem Land überwiegt das Auto mit 84 Prozent als Einkaufsvehikel, aber auch in den Städten ist der Anteil mit 62 Prozent vergleichsweise hoch, während nur 25 Prozent zu Fuß oder Rad einkaufen gehen.
Und wie ist es bei Ihnen?

Corona-Virus: Tag 7 der Ausgangsbeschränkung – Maisach hinter Plexiglas

28. März 2020

Grundsätzlich gilt: Bleiben Sie zu Hause – vor allem wenn Sie zu den betroffenen Risikogruppen gehören, dann sollten Sie nicht zum Einkaufen gehen. Das dürfte doch nicht so schwer sein. Es gibt genügend hilfsbereite Mitmenschen in der Gemeinde Maisach, die Besorgungen machen.
Wer zum Einkaufen in Maisach im Landkreis Fürstenfeldbruck geht, stellt aber fest, dass sich Läden optisch verändert haben. Zum einen heißt es ganz klar Abstand halten. Zum anderen haben viele Geschäfte Plexiglasscheiben aufgebaut, um ihre Mitarbeiter zu schützen.

Ein bisschen Glaskäfig, aber egal. Plexiglas beim Edeka.

Ein bisschen Glaskäfig, aber egal. Plexiglas beim Edeka.

Beispielsweise hat Toni Leich vom Edeka in Maisach Plexiglaskästen für seine Kassenkräfte aufgebaut. Auf bei der Fleisch- und Wursttheke sind die freundlichen Mitarbeiter hinter Glas. Es sieht ein wenig gewöhnungsbedürftig aus, dient aber zum Schutz. Zudem tragen die Kassenkräfte jetzt auch Handschuhe. Da ich in der Regel kontaktlos mit dem iPhone via ApplePay bezahle, sind mir die Änderungen beim bar kassieren erst einmal nicht aufgefallen. Das Geld wird nicht mehr direkt überreicht, sondern kommt in eine orange Schale. Das Wechselgeld kommt wieder in die Schale. So wird der körperliche Kontakt vermieden – gute Idee. Ich bitte alle Gewerbetreibenden im Dorf auf so eine Art von kontaktlosen Bezahlen umzustellen.

Ähnliche Plexiglas-Varianten habe ich in der Birken-Apotheke gesehen. Es dürfen nur noch wenige Leute in die Apotheke. Gerade in so sensiblen Bereichen wie Apotheken oder Arztpraxen begrüße ich solche Schutzvorrichtungen.

Bei einem Lungenarzt in Fürstenfeldbruck habe ich sogar eine Variante mit durchsichtiger Folie gesehen – sieht zwar nicht toll aus, funktioniert aber großartig. Die komplette Rezeption war in Folie verpackt. In Zeiten von Corona muss Design wohl in den Hintergrund treten.


Wir wissen ja, das es wichtig ist, Abstand zu halten. Und so gibt es vermehrt Aufkleber oder Markierungen am Boden, die den Abstand der Kunden einfordern. Im Supermarkt, beim Bäcker, bei Auto Walter  – eigentlich überall. Wenn mir persönlich jemand zu nah auf die Pelle rückt, dann erlaube ich mir freundlich aber entscheiden darauf hinzuweisen. Im großen und ganzen klappt das Einhalten des Abstands in den Geschäften sehr gut. 1,5 Meter sind Pflicht.

Ich war gespannt, wie es auf dem Maisacher Wochenmarkt funktioniert. Als ich nachmittags vorbeischaute, staunte ich über die Disziplin nicht schlecht. Vor den drei Ständen hatten sich Reihen mit großzügigen Abständen gebildet. Es gab kein Gedränge, kein Geschupse oder böse Worte der Hatz. Die Einkäufer brachten Geduld mit. Es entzerrt sich, alle haben Zeit bei der Ausgangsbeschränkung eingeplant. Alles läuft bei uns im Dorf entspannter ab – so soll es sein. Gemeinsam überstehen wir die Krise.

 

Shopping in New York – Meine Reiseimpressionen Teil 9

13. Januar 2017

Für mich gehört Shopping in New York einfach dazu. Große Teile meiner Familie waren der gleichen Meinung.

Für mich gehört Shopping in New York einfach dazu. Große Teile meiner Familie waren der gleichen Meinung.

Früher gab es in den USA Produkte, die es in Europa nicht gab. Im Zeitalter des Internets ist das vorbei. Überraschungen beim Shopping gibt es eher weniger. Und dennoch lohnte sich für die Familie der Einkauf in der New Yorker Geschäftswelt. Die Produkte sind toll, aber das Einkaufserlebnis im Big Apple ist viel wichtiger. Hier eine kleine Auswahl von Tipps und ja, ich weiß: New York hat noch viel mehr Geschäfte zu bieten.

Rolltreppen in Macy’s
Macy’s behauptet von sich, das größte Kaufhaus der Welt zu sein. Das war sicherlich früher der Fall. Heute ist das größte Kaufhaus wohl eher der Everythingstore Amazon. Als ich mit meiner Familie in New York weilte, kam die Meldung, dass Macy’s zahlreiche Mitarbeiter entlassen wird. Von den weltweit 163.000 Mitarbeiter müssen nach einem enttäuschenden Weihnachtsgeschäft 2016 rund 4800 Mitarbeiter gehen. Das Geschäft beim Geschäft mit dem roten Stern bröckelt massiv.


Für mich bedeutet Macy’s weniger Shopping als vielmehr Rolltreppenfahren. Klingt blöd, ist aber so. In Macy’s gibt es schöne alte Holzrolltreppen, die die Stockwerke miteinander verbinden. Ich genieße es, auf diesen hölzernen Treppen zu fahren – hoch und runter. Was müssen Rolltreppen damals für eine Revolution gewesen sein? Meine Großmutter, die noch im 19. Jahrhundert geboren wurde, hatte Zeit ihres Lebens Schiss vor den fahrenden Treppen. Im obersten Stockwerk von Macy’s gibt es übrigens eine hervorragende Eisdiele.

Die bunte Welt der Lego-Steine
Als Lego-Fan muss ich Lego-Stores auf der ganzen Welt besuchen. Klar ich: Eigentlich braucht man keine Lego-Stores mehr und eigentlich ist der New Yorker Store am Flatiron überflüssig, denn es gibt den Lego Online-Store. Der Store vor Ort ist aber wichtig, um einen Eindruck von den Modellen zu bekommen und sich auszutauschen. Der AR-Scanner im Store war heftig umlagert. Hier wird der AR-Code von der Lego-Packung gescannt und das fertige Modell erscheint virtuell und kann gedreht werden. Ich habe über den AR-Scanner in München gebloggt.

Und der Lego-Store ist ideal für Ersatzteile von der Brickwall. Schön anzusehen, war ein Streifzug durch die amerikanische Geschichte anhand von Lego-Figuren. Als nette Figur fand ich eine Freiheitsstatue als Lego von ein paar Zentimeter Größe. Ich kaufte mir das Yellow Submarine der Beatles, weil es bei uns schon seltener wird und ich unbedingt Geld loswerden wollte.

Frühstück bei Tiffany
Auf dem Flug nach New York las ich den hervorragenden Roman Frühstück bei Tiffany von Truman Capote. Immer wieder habe ich den Film gesehen und ich bin in Buch und Film verliebt. Daher war es selbstverständlich, dem Juwelier Tiffany einen Besuch abzustatten. Fürs Shoppen bei Tiffany hat die Urlaubskasse nicht ausgereicht, obwohl Ehefrau und K2 sich Ringe, Ketten und Glitzer im größeren Stil angeschaut haben. K2 verstand bei den Preisen die Welt nicht mehr. Es sei unnötig, einen Ring für 4000 US-Dollar zu erwerben, so die Kapitalismuskritik von K2. Auf jeden Fall hat der Laden eine schöne Atmosphäre, auch wenn man nicht in Klunker investieren will/kann. Der Service war super freundlich. Wie sehr überschlagen die Mitarbeiter sich dann, wenn man wirklich mal was kaufen will? Irgendwann, irgendwann werde ich es mal ausprobieren – Kapitalismuskritik hin oder her.

In Gedenken bei Leia – Forbitten Planet
Als wir in New York waren, verstarb Prinzessin Leia – Carrie Fisher und tags darauf ihre Mutter Debbie Reynolds. Welcher Ort kann der beste Ort zum Trauern sein, als eine Zweigstelle von Forbidden Planet. Das ist der weltweit größte Store für Science Fiction. Und natürlich nimmt Star Wars hier eine große Rolle ein. Der erste Weg führte mich in die umfangreiche Comics- und Manga-Abteilung. Ich wollte sehen, was es so auf dem US-Markt gibt und was über kurz oder lang bei uns aufschlägt. Dann für mich ganz wichtig waren die Art of-Bücher, die ich regelmäßig in meinem Blog bespreche. Ich kaufe sie ja in der Regel blind bei Amazon und hoffe, dass sie mir gefallen. Bei Forbitten Planet hatte ich die Gelegenheit, verschiedene Bücher durchzublättern. Gekauft habe ich keines: Zum einen aus Gewichtsgründen, zum anderen aus Bequemlichkeit – denn Amazon liefert bequem nach Hause. Ich hatte gehofft, neues Material zu 2001 zu finden, aber stieß nur auf bekannte Bücher.


Dann ging es in die Welt der Action- und Sammlerfiguren. Ich stöberte nach Material zu Gigers Alien, wurde auch fündig, konnte mich aber dann doch nicht zum Kauf der 400 US-Dollar teuren Figur entschließen. Ich hatte Angst, dass die zerbrechlichen Gliedmaßen der Figur während des Flugs kaputt gehen. Außerdem war die Figur recht groß und passte nicht unbedingt in den Koffer. Mal sehen, ob ich online die Figur bekomme. Lebenswichtig ist es ja nicht.


Schön anzusehen, war allerhand Plunder rund um Star Wars. Am Witzigsten fand ich eine Reihe von Esstellern mit Star Wars-Motive. Braucht kein Mensch, sehen aber nett aus. Es war noch einmal die Gelegenheit, Prinzession Leia für ihren Kampf gegen das Imperium und die vielen Stunden der Unterhaltung zu danken.


In diese Kategorie passen übrigens auch die Dronen von Propel, die ich am Flughafen entdeckt hatte. Sie sind Spielzeugdronen mit einer Star Wars-Verkleidung. Tie-Fighter, X-Wing und Speed-Bike. Die Teile sehen gut aus, sind handgemalt und ich habe einige YouTube-Videos darüber gesehen. Ich wollte den Tie-Fighter für 200 US-Dollar erwerben, doch leider verweigerte mir die Lady am Flughafen den Verkauf. Dies sei nur für den US-Markt. Für Europa gebe es eine eigene Website. Menno – möge die Macht nicht mit euch sein.

Durfte ich leider nicht ausführen, sondern muss es online bestellen.

Durfte ich leider nicht ausführen, sondern muss es online bestellen.

The Tonight Show mit Jimmy Fallon
Es ist dann doch fast 20 Jahre her, als ich Fan der Harald Schmid-Show im Deutschen Fernsehen war. Ich liebte seine Late-Night-Show und in New York war ich im Zentrum der Late-Night-Shows. Neben der legendären Radio-City-Hall sind die Studios noch NBC. Dort wird unter anderem die The Tonight Show mit Jimmy Fallon aufgezeichnet.

Gute Unterhaltung und wie sehr vermisse ich Harald Schmidt.

Gute Unterhaltung und wie sehr vermisse ich Harald Schmidt.

Jimmy Fallon kann es wirklich und ist nicht nur Entertainer, sondern auch ein hervorragender Artist. Diese Show wurde von großartigen Menschen moderiert: Johnny Carson, Jay Leno, Conan O’Brien und seit 2014 von Jimmy Fallon. Die Show wird erstmals seit 1972 aus dem Rockefeller Center übertragen, wo NBC fünf Millionen US-Dollar in ein neues Studio investierte. Wir besuchten keine Show, aber auf jeden Fall den Company-Store. Es gab nur noch Fan-Artikel von Jimmy Fallon. Neben den üblichen Tassen und Gläsern fand ich ein Kissen mit dem Senderlogo ganz nett, es braucht aber kein Mensch. Ich wollte eigentlich ein Buch über die Geschichte der Late Night-Shows, hab aber außer Plunder nichts gefunden.

Hier wurde TV-Geschichte gemacht.

Hier wurde TV-Geschichte gemacht.

Obwohl am Eingang des Stores eine Plakette in den Boden eingelassen ist, dass hier das US-amerikanische Fernsehen begann, bekommt man im Store nichts über die US-Fernsehgeschichte. Schade, hier hat sich der Kommerz durchgesetzt, was aber bei den Mieten in der Stadt durchaus nachvollziehbar ist. Der Store ist auf Umsatz getrimmt und nicht auf inhaltliche Tiefe. Dennoch lohnt sich ein Besuch und beim nächsten New York-Aufenthalt in acht Jahren werde ich mal eine Late Night-Show live besuchen. Bis dahin schau ich mir The Tonight Show mit Jimmy Fallon im Internet auf YouTube an.

Bunte Bilder vom Shopping
Hier noch ein paar Schnappschüsse, völlig durcheinander vom Einkaufen in New York. Für mich bedeutet diese Stadt immer wieder neue Inspirationen.