Archive for the ‘Medien’ Category
26. April 2010

Der Fixierungscode von Ibrahim Evsan
Ich empfehle dieses Buch den Zweiflern, den Zauderern, den Leute, die Angst vor Veränderung haben. Ibrahim Evsan hat seinem launigen Buch „Der Fixierungscode“ im Grunde ein Plädoyer für das Internet abgegeben, ohne blindlings eine Jubelarie anzustellen. Kritische Distanz zum Web geht bei ihm einher mit Begeisterung über die Möglichkeiten, die dieses revolutionäre Medium mit sich bringt.
Geschickt geschrieben beobachtet der Web 2.0-Visionär und erfolgreiche Unternehmensgründer Entwicklungen im Web und erläutert sie vermeintlich aus der Distanz. Und das ist geschickt gemacht. Er gibt den Sachbuchautor vor, ist aber der Faszination des Netzes erlegen – und das ist gut so.
Beim ersten Lesen des Buches dachte ich mir: Ein bisschen mehr Begeisterung und Humor würde ich gerne in diesem Buch spüren, denn Evsan ist ein begeisterungsfähiger und humorvoller Mann. Doch beim zweiten Lesen von
Der Fixierungscode: Was wir über das Internet wissen müssen, wenn wir überleben wollen
stelle ich fest: Immer wieder blitzt diese Begeisterung bei ihm durch. Ein Beispiel: „Wer nicht im Netz ist, lebt nicht, existiert nicht. So zumindest ist die Sicht der jungen Generation und sie wird sich durchsetzen.“
Auf dem ersten Blick ist ihm mit dem „Fixierungscode“ ein klassisches deutsches Sachbuch für den klassischen Bildungsbürger gelungen. Evsan erläutert, erklärt, hinterfragt auf Sachebene, aber wer genau hinschaut, findet eine emotionaler Ebene, wie es angloamerikanische Autoren tun. Und dieser Stil ist großartig.
Großartig ist aber auch, dass Evsan die richtigen Fragen stellt. Ist das Deutschland, in dem wir aufgewachsen sind, reif für das Netz? Und damit ist vor allem die Arbeitsweise gemeint. Arbeitsteilung ist bei uns noch ein Fremdwort, obwohl gerade das Web die neuen Tools dafür schafft. Arbeiten über Entfernungen hinweg, von zu Hause aus – so was geht in einem Deutschland mit Zeiterfassung und steilen Hierarchien nur schwerlich. Teamwork wird bei uns nicht gelebt, die einzelne Leistung zählt. Mühsam müssen unsere Kinder Teamwork erlernen, wenn sie aus Schule und Uni entlassen werden. Dort hat man ihnen individuelles Lernen eingetrichtert und Zusammenarbeit liegt höchstens bei der Vorbereitung von gemeinsamen Referaten vor. Hier spricht Ibrahim Evsan unbequeme Wahrheiten an.
Aber der Autor ist kein Schwarzmaler. Sein Buch „Der Fixierungscode“ soll ein Beitrag sein, den Rückstand des Landes aufzuholen. Sehr gut schreibt er: „Es wird höchste Zeit, dass wir mitwachsen, Nischen besetzen und Raum im Netz erobern.“ Dazu gehört Information und diese bietet Ibrahim Evsan mit seinem Buch, das im Verlag Zabert Sandmann erschienen ist.
Aufmunternd finde ich seine Aussage: „Es ist also wichtig, dass wir an dieser digitalen Welt nicht nur teilnehmen, sondern sie mitbestimmen.“ Das Web gibt uns dazu die Tools an die Hand.
Schlagwörter:Arbeitsweise der Zukunft, Bildungsbürger, digitalen Welt, Fixierungscode, Fremdwort Teamwork, Ibrahim Evsan, Sachbuchautor, Schwarzmaler, Teamwork in der Schule, Unternehmensgründer, Zabert Sandmann, Zauderer, Zweifler
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25. April 2010
Social Media verändert das Arbeitsleben und führt zu neuen Berufsbildern. Richtig populär wurde dies, als Best Buy Marketingmitarbeiter suchte, die mindestens 250 Follower in Twitter haben. Doch der Trend geht weiter. Unternehmen ernennen eigene Social Media-Mitarbeiter, weil sie das Potential dieses Kommunikationstrends erkannt haben. Vor kurzem wurde ich sogar angerufen, um einen Verband in diese Richtung zu schulen. Wichtig bei dem Berufsbild ist dabei, das der Mitarbeiter Social Media nicht so nebenbei macht.
Dies hat auch die große Frittenbude McDonald´s erkannt. Die Fastfoodkette will ihr digitales Marketing sowie die Onlinekundenbetreuung weiter ausbauen. Den Job als Social-Media-Chef übernimmt Rick Wion, der bereits seit 2006 Projekte in diesem Bereich für McDonald’s betreut hat, berichtet AdvertisingAge. Außerdem war er Mitglied der McDonald’s Digital Task Force, die die digitale Strategie des Unternehmens entwickelt hat.
Dabei hat der Kollege drei Aufgaben: Der Einsatz von Social Media, um ein Geschäftsfeld aufzubauen, die Betreuung von Kundenanfragen sowie das Erreichen von bestimmten Zielgruppen. Wions Tätigkeit begrenzt sich auf die USA. Dort wird er auch mit dem PR-Team zusammenarbeiten und eigene Mitarbeiter in seiner Abteilung erhalten. Als erstes großes Projekt will Wion die wachsende Zahl an bloggenden Müttern ansprechen. Die Umsetzung soll im Sommer erfolgen. Deutschland hat (noch) keinen eigenen Social Media-Experten. Zeit wird es.
Schlagwörter:AdvertisingAge, Aufbau von Geschäftsfelder, bloggende Mütter, Digital Task Force, digitale Strategie, Kommunikationstrends, McDonald's, Rick Wion, Social Media
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23. April 2010

Red Bull Media House hat die schwierigste Skiabfahrt der Welt in Stereo 3D aufgenommen.
Stereo 3D haut beim Sport voll rein. Kurz bevor der diesjährige Startschuss für das 70. Hahnenkamm-Rennen in Kitzbühel fiel, hat Red Bull Media House die schwierigste Skiabfahrt der Welt in Stereo 3D aufgenommen. Dank der Bearbeitung des Materials am Pablo von Quantel konnten die Operator von tv productioncenter zürich ag (tpc) die komplette Postproduktion dieses fünfminütigen Stereo 3D-Films in einem Rekordtempo von nur 36 Stunden bewältigen. „Dafür gab es großen Applaus“, berichtet Sascha Klement, Head of Sales bei tpc. „Es war eine große Herausforderung für uns, die komplette Stereo 3D-Postproduktion unter diesen engen zeitlichen Bedingungen zu bewältigen. Dank dem Einsatz von Quantels Pablo, an dem unsere Operator für die Stereo 3D-Postproduktion geschult worden sind, hat alles reibungslos funktioniert.“
Das spektakuläre Stereo 3D-Event wurde in fünf Tagen realisiert: Am Montag wurde unter der Leitung des tpc-Projektmanagers ein mit Stereo 3D-Tools ausgestatteter Pablo im Rasmushof in Kitzbühel am Fuße des steilen Ski-Abhanges aufgebaut. Nach ersten Kameratests mit den Skiläufern am Dienstag erfolgte am Mittwoch der Dreh des Abfahrtsrennens, das mit vier verschiedenen 3D-Kamerasystemen aufgenommen wurde. Um den rasanten Abfahrtslauf aus der Perspektive des Skiläufers filmen zu können, ist dafür ein spezielles Mini 3D-Kamera-Rigg entwickelt worden. Neben dieser spektakulären subjektiven Kameraperspektive lieferte ein Helikopter Stereo 3D-Luftaufnahmen von der atemberaubenden Berglandschaft. Das kreiselstabilisierte Kamerasystem bestand dabei aus einem 3D Kamera-Rigg von P+S-Technik sowie zwei RED-Kameras.
Das aufgenommene Stereo 3D-Material von der Abfahrt auf der Streif wurde am Donnerstag auf dem Pablo bearbeitet. „Wir haben den geschnittenen Film als File Export auf einen FTP-Server gelegt, so dass Dolby über Nacht das Sounddesign vornehmen konnte“, berichtet Klement. Das Ergebnis war ein rund fünfminütiger Stereo 3D-Film, den Red Bull Media am Freitagabend auf einem digitalen Projektionssystem von Dolby rund 200 geladenen Zuschauern in Kitzbühel präsentierte. Zu diesem Zweck wurden die Stereo 3D-Bilder als .tif‘s aus dem Pablo ausgespielt und zum Playout in das Projektionssystem importiert.
„Bei diesem Projekt haben wir davon profitiert, dass unsere Editors Nicolas Sieber und Fabian Hochreutener schon sehr lange mit den Systemen von Quantel arbeiten und dementsprechend über viel Erfahrung verfügen“, betont Klement. Zur Schulung im Stereo 3D-Bereich hatten sie vor Beginn dieses Projektes noch ein Training bei Quantel in England absolviert.
Bei der Premiere des in Stereo 3D gefilmten Abfahrtsrennen setzte Red Bull Media House auf das 3D-Stereosystem ColorCode, das es als einziges System ermöglicht, dreidimensionale Bilder in vollem Farbumfang und Bildtiefe auf verschiedenartigen Displays darzustellen. Die Fernsehausstrahlung der Stereo 3D-Clips von Red Bull Media erfolgt bei dem österreichischen Sender Servus TV in ColorCode. Die Fernsehzuschauer, die über eine blaue-gelbe 3D-Brille verfügen, kommen damit in den Genuss von diversen 3D-Clips, welche dieser Form noch nie zuvor zu sehen waren.
Schlagwörter:3D-Brille, 3D-Clips, 3D-Kamera-Rigg, 3D-Kamerasystemen, 3D-Luftaufnahmen, 3D-Rigg, 3D-Stereosystem, Abfahrtsrennen, ColorCode, Editor, Fabian Hochreutener, Hahnenkamm, Kitzbühel, Nicolas Sieber, P+S-Technik, Pablo, Perspektive des Skiläufers, Quantel, Rasmushof, Red Bull, Red Bull Media House, RED-Kamera, Sascha Klement, tpc, tv productioncenter zürich ag
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20. April 2010

Das letzte Abendmahl, interpretiert von Brendan Powell Smith.
Brendan Powell Smith erfüllt eine Mission. So könnte man zumindest sagen. Er baut die Bibel in Lego nach und bringt sie als Buch heraus. Jetzt bin ich nicht gerade bibelfest, aber wer dieses Blog kennt, der weiß: Ich liebe Lego. Und daher ist die Verbindung Lego und Religion keine schlechte. Wenn ich meinen Kinder die biblischen Geschichten näher bringen will, kann ich auf Brendan Powell Smith und seine Werke zurückgreifen. Einige, wie Das 1. Buch L
werden gerade bei Amazon für nen Apple & Ei verscheuert. Das Buch macht mir unheimlichen Spaß, denn es gelingt dem Autoren wirklich Emotionen in den Steinen zu wecken. Und auch die Lego-Landschaften sind nicht von schlechten Eltern. Es wird schön mit Perspektive gearbeitet und das ganze macht Lust auf mehr.
Schlagwörter:Amazon, Bibel in Lego, bibelfest, Brendan Powell Smith, Landshaften aus Lego, Lego, Religion, Religion für Kinder
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19. April 2010

Erste 3D-Live-Produktion in Deutschland mit Equipment von Sony.
Stereo 3D nimmt Fahrt auf, auch hierzulande. Neben Kino ist der künftige Haupteinsatzort wohl Sport. So hat am 14. März 2010 Sky Deutschland einem ausgewählten Zuschauerkreis in München die erste 3D-Live-Übertragung in Deutschland präsentiert. Das Spiel der ersten Fußball Bundesliga zwischen Bayer Leverkusen und dem Hamburger SV wurde von der DFL und Sportcast in 3D produziert. Der technische Dienstleister TopVision entschied sich für die Technik von Sony Professional und bestellte zudem als erstes Unternehmen in Deutschland in einem ersten Schritt gleich 20 3D-Monitore. Grundsätzlich eine gute Sache, aber mir wäre ein Spiel des FC Bayern lieber gewesen.
Parallel zur standardmäßigen HDTV-Produktion eines jeden Bundesligaspiels, waren bei der Begegnung von Bayer Leverkusen und dem Hamburger SV insgesamt zehn zusätzliche Kamerapärchen für die Aufzeichnung in 3D auf das Spielfeld gerichtet. Als Führungskamera wurden zum ersten Mal bei einer 3D-Übertragung zwei Sony HDC-1000 eingesetzt, mehrere Sony HDC-1550 am Spielfeldrand und je ein Paar der Sony PMW-EX3 Camcorder für die beiden 3D-Steadycam Systeme. Herzstück der Regie des TopVision HD Ü-Wagens bildete der Sony Multiformat-Bildmischer MVS-8000G. Das 3D-Material wurde zudem im Dual Stream Modus auf eine Sony HDCAM SR SRW-5800 aufgezeichnet. Als Kontrollmonitore dienten die Sony LMD-940W Monitore sowie der 24 Zoll 3D-Monitor LMD-2451TD. Für die Auswahl und die Bereitstellung des gesamten 3D-Equipments inklusive aller Objektive und diverser 3D-Kamerarigs für das Projekt war der Berliner TV-Dienstleister TopVision verantwortlich.
Andreas Berghaus und Sebastian Leske, Produktmanager bei Sony Professional, haben die Partie im Stadion und in der Regie mitverfolgt: „Die Aufnahmen, die in Leverkusen produziert wurden, sind fantastisch. Die erste Live-3D-Übertragung war aus unserer Sicht ein voller Erfolg“, sagt Andreas Berghaus. „Umso mehr freut es uns natürlich, dass unser Equipment – von PMW-EX3 bis HDC-1550 über MVS-8000G bis hin zu den Displays – in allen Bereichen der 3D-Produktion beteiligt war und Sony so zu diesem Erfolg beitragen konnte“ fügt Sebastian Leske hinzu.
„Das Geschäft mit 3D zieht massiv an“, sagt Eduard Palasan, Geschäftsführer der TopVision Telekommunikation GmbH & Co. KG. „3D-Live-Produktionen sind extrem anspruchsvoll und erfordern viel Erfahrung und Know-how. Die Erwartungen unserer Kunden an die Technologie und an die Ergebnisse sind sehr hoch.“ TopVision ist von der Leistungsfähigkeit der Sony Professional Produkte überzeugt und investiert bereits jetzt in die Zukunft: Als erstes Unternehmen in Deutschland hat der TV-Dienstleister zehn 24 Zoll 3D-Monitore LMD-2451TD und zehn 42 Zoll 3D-Monitore LMD-4251TD sowie weitere 3D-HD-Kameras und zusätzliches 3D-Equipment bei Sony Professional geordert.
Schlagwörter:3D-Equipment, 3D-Kamerarig, 3D-Live-Produktion, 3D-Steadycam, Andreas Berghaus, Bayer Leverkusen, Bundesligaspiel, Eduard Palasan, Fußball in 3D, Hamburger SV, HDC-1550, LMD-4251TD, MVS-8000G, PMW-EX3, Sebastian Leske, Sky Deutschland, Sony, Sony Professional, Sport in 3D, TopVision
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18. April 2010

16 non-lineare Avid Media Composer Nitris DX-Systeme gehen an den Start zur WM.
Für mich ist die Fußballweltmeisterschaft noch ewig weit weg, doch natürlich laufen die logistischen Vorbereitungen bereits jetzt auf Hochtouren. Zwar ist Südafrika kein Entwicklungsland, doch wenn es an Übertragungstechnik für eine WM geht, da sollten die Verantwortlichen an nichts sparen. Ein Ausfall der Technik und dann könnten die Medienverantwortlichen sofort ihren Hut nehmen. Wir werden diese WM voll in HD genießen können und darauf freu ich mich (und wenn die Deutschen vorne mit dabei sind, um so mehr). Nachdem Stereo3D dieses Jahr nur rudimentär übertragen wird, setzen die Verantwortlichen voll auf HD. Dazu braucht es neue Ausrüstung und die liefert unter anderem ein hervorragender Dienstleister, das Kölner Systemhauses Wellen+Nöthen.
Zur Fußball-Europameisterschaft 2008 blieb uns Fußball-Fans der volle optische Fernsehgenuss noch verwehrt. Zwar produzierten die öffentlich rechtlichen Sender auch hier bereits HD-fähiges Material, gesendet wurde allerdings ausschließlich im SD-Standard. Mit der kommenden Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika wird sich dies nun ändern. Durch die Aufnahme ihres HDTV-Regelbetriebs seit den Olympischen Winterspielen Anfang diesen Jahres werden ARD und ZDF auch den Nationalsport Nr. 1 in HD und SD ausstrahlen. Ermöglicht wird dies auch durch das Engagement des Kölner Systemhauses Wellen+Nöthen, das entscheidende Komponenten der von ARD und ZDF in Südafrika gemeinschaftlich genutzten bandlosen High Definition Produktions- und Sendetechnik zusammenstellt.
Die Mietliste für die WM ist Highend-Ausrüstung vom Feinsten. Da kann die Multimediale Materialschlacht geschlagen werden.
So stellt das Kölner Systemhaus den Sendern für die bandlose Produktion insgesamt 16 non-lineare Avid Media Composer Nitris DX-Systeme sowie drei Media Composer Software Workstations bereit. Hier ist Avid voll dabei. Um dem hohen Speicherbedarf gerecht zu werden wird das Avid Unity ISIS-System aus der Mobilen Produktionseinheit (MPE) des ZDF durch Wellen+Nöthen für den Zeitraum der Fußball-Weltmeisterschaft mit 192 TB Avid-Storages erweitert. Durch dieses großformatige System kann der Produktionsbereich so rund 1300 Stunden Material in HD-Qualität speichern und weiterverarbeiten. Insgesamt 14 Avid AirSpeed-Plattformen inklusive DNxchange Boxen (für HD-SDI) sorgen dabei für die Ein- und Ausspielung. Aufgrund des hohen Datentransferaufkommens zwischen den EVS- und Avid-Systemen werden zusätzlich drei Avid Interplay Transfer Engines in die IT-Umgebung mit eingebunden.
Es wird volle Kanne aufgefahren zur WM: Zur Aufzeichnung der Spiele aus den Stadien und für Impressionen rund um die Fußball-WM stellt Wellen+Nöthen dem ZDF rund 20 HD Maz-Geräte aus seinem Mietportfolio zur Verfügung, darunter komplett bestückte Sony SRW-5800, Sony DVW-M2000P, sechs PDW-HD1500 mit SDI/O Board sowie zehn Panasonic AJ-HD1800 und AJ-SD965 SDI.
Auch bei der Konvertierung des Weltbild-Signals setzen die Mainzer auf die Qualitäten des Equipments aus Köln. So nutzt der Sender für die HD Formatwandlung von 1080i/50 auf 720p/50 drei Alchimist Ph.C HD und sieben Mach HD-Systeme von Snell. Für die Signalverarbeitung sorgen zudem diverse Kreuzschienen von Harris.
Grafiken geben jeder Sportberichterstattung den letzten Schliff, liefern sie doch für die Zuschauer den notwendigen Überblick über den aktuellen WM-Stand, Platzierungen der Mannschaften, Spielerinformationen oder Mannschaftsaufstellungen. Für die 3D-Grafikaufbereitung stehen somit mehrere Viz Trio-Systeme von Vizrt bereit, die durch einen 2-Kanal Inscriber von Harris als Schriftgenerator für das On-Air-Design ergänzt werden.
Last but noch least liefert Wellen+Nöthen umfangreiches Monitoring-, Regie- und Studio-Equipment nach Südafrika. Rund 180 Monitore und 9 Multiviewer-Systeme stellen u.a. sicher, dass Regie und Master Control jederzeit den Überblick behalten und bei packenden Zweikämpfen nah am Geschehen bleiben. Hierfür stehen 40 20“-Monitore von EIZO, 65 Sony LMD-Displays von 9“ bis 24“ sowie 20 32“-Full HD-Displays von Panasonic bereit. Verschiedene Multiviewer-Systeme von Evertz mit rund 400 Inputsignalen sorgen dabei für die organisatorische Verteilung der Bildsignale. Darüber hinaus stellen HD Farbkorrektoren des Typs Fig von TCube die einheitliche Farbwiedergabe auf den verschiedenen Display-Typen sicher.
Für den reibungslosen Ablauf der Kommunikation sorgt eine Riedel Matrix 128×128 mit 59 Sprechstellen inklusive Erweiterungspanels. Im ZDF WM-Studio kommen außerdem Vinten Quattro Kamerastative aus dem Mietpool von Wellen+Nöthen zum Einsatz. Anfang Mai wird das vorkonfigurierte Equipment per Luftfracht in das Broadcast Center nach Johannesburg verschifft, vor Ort installiert und pünktlich zum Anpfiff des Eröffnungsspiels am 11. Juni zwischen Südafrika und Mexiko in Betrieb genommen. Ich würde gerne über die Technik in Südafrika berichten.
Schlagwörter:3D-Grafikaufbereitung, AJ-SD965 SDI, Alchimist Ph.C HD, ARD, Ausspielung, Avid, Avid AirSpeed-Plattformen, Avid Interplay Transfer Engines, Avid Media Composer Nitris DX, Avid-System, Übertragungstechnik, Bildsignale, Broadcast Center, Datentransferaufkommen, DNxchange Boxen, einheitliche Farbwiedergabe, Einspielung, EIZO, Equipment, Evertz, EVS-System, Farbwiedergabe, Fig, Fußballweltmeisterschaft, Harris, HD Farbkorrektoren, Inputsignalen, Inscriber, Kamerastative, Kreuzschienen, Luftfracht, Mach HD-Systeme, Media Composer, Mexiko, Mietportfolio, Monitoring, Multiviewer-Systeme, PDW-HD1500 Panasonic AJ-HD1800, Regie, Riedel, Riedel Matrix 128x128, Südafrika, Schriftgenerator, Signalverarbeitung, Snell, Sony, Sony DVW-M2000P, Sony LMD-Display, Sony SRW-5800, Studio-Equipment, TCube, Vinten Quattro Kamerastative, VIZ, Wellen+Nöthen, WM, WM-Studio, ZDF WM-Studio
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15. April 2010

Der Moderator der Kindersendung 'Loewenzahn', Peter Lustig, experimentiert mit einer Dampfmaschine.
Ich bin alt, mein Gott bin ich alt, denn eine Lieblingssendung meiner Jugend feierte vor kurzem seinen 30. Geburtstag: Löwenzahn. Ist das wirklich schon so lange her, dass ich Peter Lustig im ZDF auf seinen Exkursionen begleitet habe?
Neulich habe ich mal wieder reingeschaut und mit traf der Schlag. Wo ist denn der Peter hin? Er wurde abgelöst durch Guido Hammesfahr, der Blödel aus Ladykracher. Da hab ich gleich wieder weggeschaltet. Ich bin ein Anhänger von Peter Lustig. Irgendwie war der Lustig mit seiner Latzehose der sympathische Öko, der alles in Frage stellte. Das fand ich als Kind gut (und finde es als Erwachsener eigentlich auch noch). „Löwenzahn“ und dessen Vorläufer „Pusteblume“ begleiteten mich durch meine Jugend. Ich wollte die Welt auch verstehen lernen und Peter half mir dabei. Er stellte die richtigen Fragen und gab auch Antworten, die ich verstand. Eine Art Wissenschaftsmagazin, das auch Zwerge wie ich einer war, verstanden – alles freilich unter einem ökologischen Ansatz. Ich glaube, der Lustig wohnte im Fernsehen auch in einem blauen Bauwagen und irgendwie glaubte ich damals, der Kerl spielt nicht nur, sondern ist es wirklich.
Bei meinem Recherchen stellte sich heraus: Im Oktober 2006 wurde Lustig in Rente geschickt und Guido Hammesfahr wurde eingesetzt. Ehrlich, mir gefällt es nicht, aber wahrscheinlich bin ich alter Mann auch nicht mehr die Zielgruppe. Den ZDF-Angaben zufolge sind die neuen Folgen mit Hammesfahr „schneller, aktionsreicher, mobiler und dichter in der Handlung. Naja, mir gefällt es nicht, ich bin ein Fan von Peter Lustig.
Zum 30. Geburtstag war das ZDF ganz ökohaft. Von klein bis groß, von wuchtig bis filigran, karg im Winter, üppig grün im Sommer – Bäume haben viele Gesichter und sind ein unverzichtbares Stück Natur. Anlässlich ihres 30. Geburtstags und im von den Vereinten Nationen ausgerufenen „Internationalen Jahr der Biologischen Vielfalt“ stellte die ZDF-Kindersendung „Löwenzahn“ den Baum in den Mittelpunkt ihrer Geburtstagsaktivitäten. Mit „Mein Baum. Eine Aktion von Löwenzahn“ starte Ende März die große Mitmach-Aktion. „Welcher Baum ist für dich einzigartig?“ lautet die Frage, die Kinder auf kreative Art und Weise beantworten durften. Die ersten 300 Einsender von Fotos oder einem selbst gemalten Bild erhielten einen echten Baumsetzling, den sie einpflanzen können – eine Vogel-Kirsche, Baum des Jahres 2010, ungiftig und idealer Lebensraum für viele Tiere. Mit dem Setzen des Baumes engagieren sich die Kinder selbst nachhaltig. Hauptpreis ist ein kleiner, begehbarer Bauwagen zum Spielen und Selbstgestalten. Cool, hätte ich es früher gewusst, hätte ich mitgemacht.
Schlagwörter:Öko, Ökologisch, Baum des Jahres 2010, Baumsetzling, Bauwagen, Guido Hammesfahr, Kindersendung, Ladykracher, Löwenzahn, Peter Lustig, Pusteblume, Vogel-Kirsche, Wissenschaft für Kinder, Wissenschaftsmagazin, ZDF
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14. April 2010
Diese Meldung hat Apple gerade verbreitet und ich ärgere mich sehr.
Apple hat heute folgende Erklärung abgegeben:
Obwohl wir mehr als 500.000 iPads in der ersten Woche ausgeliefert haben, ist die Nachfrage deutlich stärker als wir erwartet haben und wird voraussichtlich weiterhin unsere bereitgestellten Mengen in den nächsten Wochen übertreffen, da mehr und mehr Leute das iPad sehen und ausprobieren. Wir haben ausserdem eine große Stückzahl an Vorbestellungen für das iPad 3G zur Auslieferung Ende April entgegen genommen.

Apple USA war früher dran und wir müssen warten.
Konfrontiert mit dieser überraschend starken Nachfrage in den USA, haben wir die schwierige Entscheidung getroffen die internationale Markteinführung des iPad um einen Monat auf Ende Mai zu verschieben. Am 10. Mai werden wir sowohl die internationalen Preise bekanntgeben als auch mit der Möglichkeit zur Vorbestellung beginnen. Wir sind uns bewusst, dass viele Kunden auf der Welt, die auf den Kauf eines iPad warten über diese Nachricht enttäuscht sein werden, aber wir hoffen, dass sie zumindest über den Grund erfreut sind – das iPad ist bislang in den USA ein überwältigender Erfolg.
Schlagwörter:Apple, iPad, iPad-Start
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13. April 2010
Als ich noch Chefredakteur der
DIGITAL PRODUCTION war, wollte ich immer eine Ausgabe in 3D. US-Zeitschriften wie computer graphics world (
CGW) hatten es vorgemacht und in Deutschland hatte die ct auch eine Ausgabe. Leider gelang es mir zu meinen Amtszeiten nicht, dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen. Dennoch freut es mich zu hören, das Stereo 3D richtig populär wird. Beim Newsdienst
New Business lese ich, dass Springer plant eine Ausgabe der Bild in Stereo3D auf den Markt zu bringen – komplett mit Brille. Das Ganze wird Sponsorfinanziert. Wie es heißt, soll das Ganze eine einmalige Aktion werden. Dies wird nach Avatar dem Thema Stereo 3D nochmals Schub verleihen. Wie weiter berichtet wird, sollen alle redaktionelle Beiträge, also die Fotos, aber auch die Anzeigen in 3D erscheinen.
Ich erinnere mich noch an alte Bravo-Zeiten als die rotgrün-Brillen mal wieder populär waren. Hier hab es einzelne Geschichten in 3D. Vor allem die Aufklärungsseite Dr. Sommer wurde von den Jugendlichen genau in 3D bewundert. Das wird bei der Bild nicht anders sein, hat das Springerblatt nicht auch ein aufreizendes Damenfoto auf Seite 1?
Schlagwörter:Aufklärung, Avatar, Bild, Bild in 3D, Bravo, Brille, CGW, computer graphics world, ct, digital production, Dr. Sommer. Fotos in 3D, Springer, Stereo 3D
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10. April 2010

Mein Liebling ist das Digitalradio im Retro-Stil: EVOKE Mio von PURE
Muttertag wird am 7. Mai kommen und die ewig gleiche Frage wird gestellt: Was soll ich bloß schenken? Wie wäre es denn mit den Radios von PURE? Sie sehen stylisch aus und ich kann auch den iPod anschließen. Radio alleine ist keine Option mehr, die Zeiten sind vorbei. Entweder läuft bei mir ein Nachrichtenkanal oder die Kiste ist aus. Das Gedudel, das mir ein DJ oder Formatcomputer andrehen will, ist mir egal. Allerdings, hier kommt die Statistik: Frauen hören in Deutschland durchschnittlich gut drei Stunden Radio am Tag – nun meine Frau und meine Mutter gehören nicht dazu. Egal, die drei neuen Teile von PURE sehen stark aus.
ONE Mini: Der kleine Begleiter
Klein und handlich passt dieses Gerät problemlos in jede Strandtasche oder in den Picknickkorb. Nicht größer als ein Filofax besticht das ONE Mini zudem durch einen zahlbaren Preis von 70 Euro. Die Klangqualität ist ungeachtet des Miniformats laut Hersteller hervorragend, also eine Art Ghettoblaster für den Strand. Über einen Zusatzeingang kann das ONE Mini auch als Lautsprecher für einen iPod verwendet werden. Das kleine Radio ist einfach zu bedienen, bietet 16 Senderspeicherplätze, und mit textSCAN kann der Hörer den digitalen Lauftext zurückspulen und sich so Liedernamen, Weblinks oder andere vom Sender zur Verfügung gestellte Informationen notieren. Damit der Krach nicht zu laut wird, gibt es auch einen Kopfhöreranschluss.
EVOKE Mio: What a Look!
Mein Liebling ist das Digitalradio im Retro-Stil. Hier greift PURE den Look der 50er-Jahre wieder auf. Das Kofferradio ist mit Glatt- und Wildleder überzogen und in den ungewöhnlichen Farben Chili, Candy, Chocolate, Nachtschwarz oder Moosgrün erhältlich. Das EVOKE Mio ist ein klassisches, einfach zu bedienendes Radio, das neben einem Anschluss für den iPod, ein UKW-Empfangsmodul mit RDS, ein bestechend schönes OLED-Display mit automatischer Helligkeitsregelung, Weckfunktion und einen USB-Anschluss für künftige Produktupgrades bietet. Dank seines integrierten Akkusystems ChargePAK spart das Designwunder außerdem Batterie und sorgt auch unterwegs für guten Sound. Zudem ist das EVOKE Mio ein netter Hingucker in Küche und Co. und darüber hinaus noch praktisch: Es besitzt einen Küchen-Timer, kostet allerdings aber auch 220 Euro.
VERONA: Luxuriöses Design, kraftvoller Klang
VERONA ist das richtig fette Muttertagsgeschenk: Das in zwei Gehäusevarianten erhältliche Gerät bietet wahren Luxus und passt perfekt zu jeder modernen und klassischen Wohnungseinrichtung. Das Gehäuse besteht aus gebürstetem verchromtem Aluminium und ist wahlweise mit echtem Walnussfurnier oder im schwarz glänzenden Pianolack erhältlich. Außerdem verfügt das VERONA über ein eindrucksvolles OLED-Display, das sich aus jedem Blickwinkel perfekt ablesen lässt sowie besonders benutzerfreundliche Bedienknöpfe auf der Oberseite. Zudem bekommt Mutter mit VERONA wahrlich etwas auf die Ohren, denn es besticht durch einen kraftvollen Klang dank der Clearsound-Technologie von PURE.
Auch dieses Digitalradio zum Preis von 250 Euro bietet zahlreiche Features wie einen iPod/MP3-Player-Eingang, ReVuTM zum Anhalten und Zurückspulen des laufenden DAB-Programms, textSCANTM zum Anhalten und Steuern von Lauftext und Intellitext zum Zugriff auf gespeicherte Radio-Lauftexte. Weitere Funktionen sind ein Lichtsensor zur automatischen Helligkeitsanpassung, ein benutzerfreundlicher Ton- oder Radioalarm und Sleep Timer, ein Küchenwecker, 50 DAB- sowie 50 UKW-Speicherplätze, einstellbare Bässe und Höhen und last but not least eine USB-Upgrade-Möglichkeit. Ob Muttern so etwas will
Schlagwörter:ChargePAK, Clearsound-Technologie, DAB-Programm, Digitalradio, EVOKE Mio, Helligkeitsanpassung, Intellitext, iPod, Klangqualität, Lauftext, Lichtsensor, MP3-Player, Muttertag, Muttertagsgeschenk, OLED-Display, ONE Mini, Pure, Radio-Lauftexte, RDS, Senderspeicherplätze, Technikspielzeug, textSCANTM, UKW-Empfangsmodul, USB, VERONA
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