In die geheimnisvolle Welt von Atlantis tauchen die Besucher der Unterwasserwelt im Legoland Günzburg ein. Das Ganze ist ein riesiges Aquarium mit Haien, Rochen und allerlei Fischen. Mich begeisterten vor allem die zarten Seepferdchen und als Pixarfan natürlich die Clownfische. Von Atlantis habe ich nicht viel gesehen – eigentlich gar nichts, aber einen tollen Eindruck von den Attraktionen von Sealife bekommen, die die Attraktion im Legoland Günzburg unterstützen. Ein paar Lego-Fische wie einen Hai gab es übrigens auch, aber zur Lego-Atmosphäre trugen nur ein paar U-Boote und Taucher bei. Auch der angeschlossene Shop konnte mich als Lego-Fan mit all den Plüschtieren nicht überzeugen. Insgesamt: Schönes Erlebnis für Fischfans, für Lego-Fans eher schwach. Der Film über Atlantis by Sealife entstand mit dem iPhone 4 und die Musik steuerte Dosch Design bei.
Archive for the ‘Familie’ Category
Meine Reise ins Legoland Günzburg: Atlantis by Sealife Teil 5
17. August 2011Meine Reise ins Legoland Günzburg: Fahrt mit der Lego-Eisenbahn Teil 4
16. August 2011Wer das erste Mal im Legoland Günzburg unterwegs ist, der sollte die Eisenbahn nehmen, um das Terrain zu erkunden. Die Lok und Wagons sind natürlich aus großen Legosteinen und die Fahrt geht durch das komplette Legoland. So erhalten die Besucher einen kleinen Überblick, welche Attraktionen es gibt und was als nächstes Anzuschauen ist. Es empfiehlt sich übrigens weiter hinten einzusteigen, dann ist das Zugfeeling deutlich höher. Auch aufpassen, dass nicht zuviele Leute in einer Bank in einem Wagon sitzen, denn die Attraktionen ziehen links und rechts schnell vorbei – nicht das man etwas verpasst. Die Fahrt ist mit der Lego-Eisenbahn ist kostenlos. ich habe mit dem iPhone 4 die Fahrt festgehalten.
Meine Reise ins Legoland Günzburg: Flughafen für die Jüngsten Teil 2
14. August 2011Das Legoland ist für Groß und Klein. Die Fahrgeschäfte sind für verschiedene Zielgruppen ausgerichtet. Für den Nachwuchs ist der Flughafen die richtige Einstimmung auf den Erlebnispark. Gleich hinter dem Eingang befindet sich das Karussell. Verschiedenfarbige Propellerflugzeuge stehen zum Start bereit. Das Tolle: Die Nachwuchspiloten können mit dem Steuerknüppel ihr Flugzeug hoch und runter bewegen. So wird ein Eindruck vom Steuern des Fliegers erzeugt. Ist kein großes Kino, aber den jüngsten Familienmitgliedern hat es Spaß gemacht. Das Video wurde mit dem iPhone 4 gedreht.
Kinder lieben Bricks-Hüllen fürs iPhone
12. August 2011Ich hatte bereits früher schon mal über die Bricks-Hülle für mein iPhone 4 geschrieben und ich möchte es heute wieder tun. Weiterhin bin ich zufrieden mit der Hülle, habe aber mehr und mehr Schwierigkeiten in meiner Familie. Meine Kinder verbauen das iPhone, weil es ideal zusammen mit ihren Lego-Steinen passt. Es kommt immer öfters vor, dass ich mein iPhone suche. Wenn ich es dann anrufe, entdecke ich es in einem Lego-Bauwerk meiner Kinder.
Die Hard Case BRICKS von iCU sind die ideale Ablenkung. BRICKS umschließt iPhone zuverlässig und bildet mit den Noppen auf der Rückseite die Plattform, um die mitgelieferten Steinchen, Sternchen oder Blümchen oder die Lego-Steinchen der Kinder nach Herzenslust zu verbauen. Auch das umfangreiche Zubehör ist prima: 2 Dockadapter in Schwarz und Weiß, 2 Schutzfolien, 4 Anschluss-Protektoren und ein Y-Adapter für einen zweiten Kopfhöreranschluss.
Das Zeug wird dieses Jahr auf der IFA wieder vorgestellt. Ich habe ein kleines Gespräch mit Martin Greulich von PICOM geführt. Schaut euch die Bricks-Hüllen an, sie machen richtig Spaß.
Souza for Kids – wir lieben es
11. August 2011Wenn der Papa mit der Tochter zum Shoppen loszieht, dann steht Mode ganz oben auf der Wunschliste. Im Moment ist es die neue Kollektion von Souza for Kids hoch im Kurs. Unter dem Motto „A Day at the Circus“ können Kinder in eine farbenfrohe Welt des Zirkus eintauchen. Durch Kombinieren im Mix- und Match-Stil kann sich die werte Tochter ihr magisches Outfit zusammenstellen. Papa muss es nur bezahlen.
Die Designer von Souza for Kids haben sich von den Pariser Catwalks für die Saison 2012 inspirieren lassen. Dort wird eine Kombination aus Vintage und Haute Couture gezeigt. Und Souza hat Prinzessinnenkostüme mit Feenflügel und auch luxuriöse Ballettkostüme geschaffen. Dazu gibt es als Accessoires wie Zauberstäbe, Flügel, Taschen und Portemonnaies. Bei letzteren beiden ist die Tochter (und der Vater) dann schwach geworden. Und damit nicht genug; Neue Spangen und Haargummis von Souza for Kids mussten auch sein. Die Schätze wurden fein säuberlich gehütet in einem Schmuckkästchen in Cupcake-Form. Wir lieben es.
Star Wars Spielzeug von Revell
22. Februar 2011Ich gestehe: Als Jugendlicher habe ich Revell-Bausätze geliebt. Ich hatte vor allem Panzerstreitkräfte des Zweiten Weltkriegs und sowie Lord Neslons Victory, um die Schlacht von Trafalgar nachzuspielen. Komisch, bei mir gewann ab und zu Spanien. Richtig geliebt habe ich aber meine Apollo Saturn V von Revell. Als Science Fiction-Fan verschlag ich alles rund um Raumfahrt. Die Saturn-Rakete thronte auf meinem Schreibtisch.
Heute ist nichts mehr von meinen damaligen Revell Bausätzen übrig geblieben. Aber ich entdecke gerade für meinen Sohn eine neue Generation von Bausätzen aus dem Star Wars-Universum. Als absoluter Fan von Lego Star Wars bekam der Herr Sohn zu Weihnachten einen Adventskalender von Revell-Star Wars-Modellen geschenkt. Und er liebte sie: Er fieberte jeden Tag neu entgegen, um ein neues Türchen zu öffnen. Und er liebt das Zusammenbauen der Modelle. Und er liebt das Anmalen. Ich habe das Bemalen nie gemocht, denn es meine Geschicklichkeit hielt sich in Grenzen und hinzu kam meine Ungeduld. Ich habe unendlich Geduld, aber es muss schnell gehen.
Bei der jüngsten Spielwarenmesse in Nürnberg entdeckte der Kollege Heiko neue Bausätze von Revell, die dieses Jahr erscheinen werden. Und er schoss auch gleich ein paar Fotos. Ob er es durfte, weiß ich nicht, aber egal. Danke auf jeden Fall dafür.
Die neuen Modelle stammen aus der Clone-Kriege-Phase. Mein Sohn mag sie sehr, ich habe noch Schwierigkeiten damit, weil ich eher in den alten Star Wars-Teilen zu Hause bin. Aber ich bin hier nicht wichtig. Mal sehen, was mein Sohn zu den neuen Bausätzen sagt.
Zum Tode von Peter Alexander
14. Februar 2011Peter Alexander begleitete mich mein Leben lang. Meine Mutter war ein Fan und ich wuchs mit ihm auf: Vater, Mutter und Peter. Meine Mutter war nie eine Sammlerin von irgendwas, aber bei Peter Alexander machte sie eine Ausnahme. Zahlreiche Langspielplatten und Singles besaß sie. Ich kann mich noch gut an die LP-Heuler erinnern: „Aus Böhmen kommt die Musik“ oder „Peter Alexander präsentiert Walt Disney´s Welt“ – letztere hab ich geliebt.
Wenn die große Samstagabend Show in der Familie zelebriert wurde, dann war ab und zu Peter Alexander mit dabei. Dann durfte in unserem Haushalt nicht gesprochen werden. Andächtig wurde gelauscht, wenn Peter von der „kleinen Kneipe in unserer Straße“ oder „Papa wird’s schon richten“ sang. Auch ich, der aufmüpfige Jugendliche, musste die Klappe halten und so hab ich die Songs noch heute im Ohr. Die Fußballweltmeisterschaft von 1986 in Mexiko blieb mir nicht wegen der spielerischen Leistung unserer WM-Elf in Erinnerung, sondern wegen „Mexico mi Amor“, das Alexander mit unseren Kickern sang. Ich hab bei YouTube noch einen Kaiser Franz gefunden – genial.
Herr bzw. Frau über die Fernbedienung unseres Grundig Farbfernsehgerätes war Frau Mutter, wenn die „Abendteuer des Grafen Bobby“, „das weiße Rössle am Wolfgangsee“ oder „Charleys Tante“ im ZDF über die Mattscheibe flimmerte. Als ich später meiner Mutter eine DVD-Sammelbox zu Weihnachten schenkte, war ich zu 100 Prozent ihr Sohn.
Der Besuch eines Gottesdienstes hätte für meine Mutter nicht feierlicher sein können, wenn Peter Alexander in München gastierte. Ich musste Karten besorgen und Mutter ging mit Freundinnen erst schick essen und dann zu ihrem Peter Alexander. Mein Vater und ich blieben zu hause.
Peter Alexander war eine Größe, aber hatte immer eine weiße Weste. Er war ein Schlitzohr ohne Skandale. Nicht so ein genialer Säufer wie Juhnke, nein – er war der Saubermann und die Rolle stand im gut. Lieber Peter, egal wo du jetzt bist: Danke für dein Talent und dass du immer Sonnenschein zu uns nach Hause gebracht hast.
Medienkompetenz: eBooks in der Schule
9. Januar 2011In den Weihnachtsferien habe ich gesehen, mit welcher Schullektüre sich meine Neffen beschäftigen müssen: Kafka, Zweig, Mann und Co. Allesamt große Klassiker, die es zu lesen wert sind. In der Regel ist das Copyright abgelaufen und dennoch müssen die Kinder die Schullektüre im Buchhandel erwerben. So kann man eine Branche auch künstlich subventionieren. Druck kostet fast nichts, Vertrieb findet nur auf Bestellung statt und Lizenzgebühren an die Autoren müssen kaum noch bezahlt werden. Also Verkaufspreis entspricht fast dem Reingewinn – das ist ein Geschäftsmodell auf Kosten der Schüler.
Viele der Klassiker findet sich im Projekt Gutenberg – und zwar kostenlos. Einfach das PDF laden und fertig ist Geschichte. Natürlich ist die Verbreitung von entsprechenden eBook-Readern noch ein Problem, aber PDF kann natürlich auch auf Laptops und anderen Rechnern ausgegeben werden. Dazu braucht es nicht zwingend ein iPad, Kindle oder eBook-Reader. Vielleicht wäre dies ein Schritt in die richtige Richtung und stärkt die Medienkompetenz des Landes.
Da fällt mir eine Studie des Branchenverbandes BITKOM in die Hände. Die meisten Schülerinnen und Schüler wünschen sich einen stärkeren Einsatz elektronischer Medien im Unterricht, wollen auf ihre Schulbücher aber nicht verzichten. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM unter 500 Schülerinnen und Schülern im Alter von 14 bis 19 Jahren ergeben. Danach sind 29 Prozent der befragten Schüler der Ansicht, elektronische Medien wie E-Books oder Lernprogramme könnten Schulbücher vollständig ersetzen. Die große Mehrheit ist dagegen der Meinung, das sei nicht der Fall.
Im Vergleich zu gedruckten Büchern bieten elektronische Lernmedien eine Reihe von Vorteilen. So enthalten E-Books neben Texten und Bildern auch Sprachaufnahmen und Filme. Zudem können sie automatisch aktualisiert und ergänzt werden. Die BITKOM meinte: „Ein modularer Aufbau der elektronischen Lerneinheiten mit differenzierten Inhalten und Tests macht es einfacher, die Schüler individuell zu fördern.“
Nach den Ergebnissen der BITKOM-Umfrage wünschen sich 84 Prozent der Schüler, dass elektronische Medien im Unterricht stärker eingesetzt werden. 92 Prozent sagen, dass neue Medien Schulstunden interessanter machen und 79 Prozent, dass sie zum besseren Verständnis der Lehrinhalte beitragen. Laut Umfrage hapert es in vielen Schulen aber noch an der Basisausstattung mit PCs. Bei 43 Prozent aller Schüler werden Computer im Unterricht entweder gar nicht oder seltener als einmal pro Woche eingesetzt. Die BITKOM weiter: „Eine gute Ausstattung mit Computern, Internet-Zugängen und Whiteboards ist die Grundlage für einen modernen Unterricht.“ Ebenso wichtig wie die Technik seien gut geschulte Lehrer, die neue Lernkonzepte in der Praxis umsetzen können. Und hier sehe ich das größte Problem. Ich will nicht auf die Lehrer schimpfen. Es gibt sehr viele Pädagogen, die einen hervorragenden Job machen. das kann ich aus eigener Erfahrung und der meiner Kinder bestätigen. Bei meinen zahlreichen Schulungen und Fortbildungen für Lehrkräften stelle ich aber eine massive Technikfeindlichkeit fest, die in der Regel aber aus Unsicherheit mit der Materie stammt.
Hier gilt es Medienkompetenz zu beweisen und die Schulung des Lehrpersonals zu intensivieren. Und gleichzeitig müssen die politischen Verantwortlichen mit der Materie vertraut werden. Kultusministerien, Schulbehörden, vorgelagerte Ämter – hier ist ein großer Bildungsbedarf. Packen wir es an, es geht um unsere Zukunft. Es geht um unsere Kinder.





