Autodesk hat den App Markt für sich entdeckt. Der Software-Riese ist begeistert über die Resonanz der Apps im iTunes Store. Autodesk stellt große Software-Suiten für Architekten, Konstrukteure und 3D-Artists her und bewegt sich mit dem Apps auf einem komplett neuen Markt. In der Vergangenheit hatte das Unternehmen vor allem im B2B-Markt einen großen Erfolg. Mit dem Apps tastet man sich indirekt auf den B2C-Markt vor. Interessant, wie sich so ein Unternehmen wandeln kann. Thomas Schwendner von Autodesk sprach mit mir über Chancen durch die Apps und verriet, dass wir noch mehr im App-Bereich von Autodesk erwarten dürfen.
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Autodesk setzt auf Apps
25. März 2011Wuala – mein Lagerhaus in der Wolke
18. März 2011Ich stimme überein mit den Trendforschern, die zwei große Trends voraussehen: Mobiles Internet und Cloud Computing. Über das Internet unterwegs habe ich mich bereits ausgelassen, nun kommt Cloud Computing. Und dies möchte ich am Beispiel von Wuala machen. Das Wort wird wie das französische Voilà ausgesprochen und war eine Entwicklerbude der ETH Zürich (Eidgenössische Technische Hochschule Zürich), bevor sie vom französischen Festplattenspezialisten LaCie gekauft wurde. Wuala und sein Team von Daniel Düsentriebs haben aber weiterhin das Glück unabhängig arbeiten zu dürfen.
Wuala ist nichts anderes als ein fetter Online-Speicher. Aber was für einer. Im Grunde funktioniert er ähnlich wie Dropbox, aber ist sicherer. Das hat mich überzeugt seit dem ersten Zusammentreffen mit dem Wuala-Chef Dominik Grolimund. Kollege Heike und ich erkannten den USP des Produktes sofort und sprachen immer wieder mit Dominik darüber. Bei Wuala können Benutzer ein automatisches Backup erstellen, Dateien synchronisieren, speichern, teilen und von überall darauf zugreifen. Wuala bietet ein einzigartiges Sicherheitskonzept, das sich klar von anderen Online-Speicher-Anbietern unterscheidet. Alle Dateien werden direkt auf dem Computer des Benutzers verschlüsselt und das Kennwort wird nicht übertragen. Ohne Berechtigung kann niemand – nicht einmal Wuala als Anbieter – auf die Dateien der Benutzer zugreifen. Zusätzlich stehen Wuala’s Rechenzentren ausschließlich in Europa (Schweiz, Deutschland, Frankreich).
Mir hatte bisher nur die mobile Variante gefehlt: Doch seit wenigen Tagen gibt es endlich Wuala für das iPhone. Mit der Wuala-iPhone-App können Dateien mit verschiedenen Anwendungen geöffnet werden. Somit kann ich zum Beispiel eine Präsentation einfach und schnell anschauen, Musik gehört und Dateien mit Kollegen geteilt werden. Vom Benutzer ausgewählte Dateien können zudem für eine spätere lokale Offline-Verwendung gespeichert werden. Die neue Applikation für iPhone und iPod touch ergänzt Wualas Portfolio im Bereich „Cloud Storage“ um die mobile Komponente. Mit automatischem Backup, Synchronisation und der Daten-Verschlüsselung entspricht Wuala allen Anforderungen eines Online-Speichers. Wuala für iPhone und iPod touch gibt es kostenlos.
Ich habe lange Dropbox verwendet. Allerdings ist Dropbox ein US-Dienst und unterliegt damit US-Datenschutzbestimmungen. Und wir wissen ja, was die Amerikaner unter Datenschutz verstehen. Interessant wird Cloud Computing, wenn Google sich der Sache annimmt und einen vernünftige GUI anbietet. Die Client-Software von Google ist einfach nur grausam. Aber alle Hersteller machen sich daran, die Wolke zu erobern: Apple mit Mobile Me und sogar Microsoft mit SkyDrive. Ich bleib erst einmal bei meinen Schweizern, denn da fühl ich mich sicher.
Datenbank für junge Leute: Bento 4 für Mac, iPad und iPhone
17. März 2011Bento, die Datenbank für junge Leute, bekam gestern von FileMaker ein Versionsupdate auf 4. Ich weiß, ich weiß: Datenbanken sind per se nicht sexy, aber Bento ist eine feine Sache, wenn man als Mac-User nicht gerade mit dem übermächtigen FileMaker hantieren will. Einige sinnvolle Features wurden in die Version Nummero 4 integriert – allen voran das Drucken von Etiketten, dem Export von Bibliotheken mit Daten, dem automatischen Hinzufügen von Standortdaten in Datensätze sowie dem Sperren von Formularen. Gleichzeitig erschienen die Versionen 1.1 für iPhone und iPad und zwar endlich auf Deutsch. Bisher ist Bento die meist verkaufteste Datenbank auf den mobile Apple-Devices.
Bento gibt es wie üblich auf einem optischen Speichermedium, aber jetzt auch bequem über den Mac App Store per Download. Schließlich ist Hersteller FileMaker ja eine Apple Tochter, da wurde Bento bereits schmerzlich im Store vermisst. Preis jeweils rund 40 Euro.
Rundherum ist Bento 4 eine gelungene Sache, aber natürlich gibt es noch was zu meckern. Schmerzlich vermisse ich eine Synchronisierung der Daten über die Cloud. Apple hat Mobile Me noch nicht völlig ausgereizt und könnte hier endlich seiner Tochter FileMaker Raum und Popularität geben. Auf den Comsumer-Rechnern ist Bento bereist als Trial vorinstalliert und auf den Pro-Geräten gibt es die FileMaker-Trial.
Und weil ich gerade beim Maulen bin: Die neuen Features sind fein, sinnvoll und entsprechen den User-Forderungen. Aber: Ich denke mit einer 3.5-Version hätten wir auch gut leben können. Denn was gibt es noch neues in Bento 4? Die gemeinsame Nutzung von Datenbanken wurde erleichtert. Jetzt können Bento-Bibliotheken zusammen mit den Daten exportiert und an andere weitergegeben werden. Die Bibliotheken können einfach wie per E-Mail an andere Bento-Nutzer gesandt werden. Alle Bento-Vorlagen können auf die Plattform Bento-Vorlagen-Austausch hochgeladen und so unter allen Community-Teilnehmern getauscht werden. Dort sind bereits über 800 Vorlagen, zumeist in englischer Sprache, kostenlos verfügbar.
Ich werde auf jeden Fall mein Bento upgraden. Übrigens, dass Bento das Wort für die japanische Brotzeitbox ist nur ein Zufall. Das Unglück in Japan hatte nichts mit dem Launch gemeinsam. Wie mir FileMaker versichert habe, gehe es den Leuten im japanischen Office von FileMaker gut. Sie haben an einer lokalisierten Version von Bento gearbeitet.
Spenden für Japan via iTunes
13. März 2011Besitzer eines US-iTunes-Accounts können seit heute Nacht über die Apple Plattform für die Erdbeben-Opfer in Japan spenden. Derzeit ist die Aktion nur auf dem US-Store begrenzt. Ich gehe davon aus, dass der deutsche Store heute nachzieht.
Über den US-Account lassen sich Spenden in Höhe von 5, 10, 25, 50, 100 und 200 US-Dollar an das amerikanische Rote Kreuz spenden. Bei Apple sind nach Angeben des Unternehmens rund 200 Millionen Kreditkarten hinterlegt, so dass die Abwicklung der Spende sehr einfach geht. Allerdings bekommt der Spender keine Spendenquittung, da de personenbezogenen Daten nicht an das Rote Kreuz weitergegeben werden. Der User erhält eine Bestätigung seiner Spende von Apple. Ob diese vom Finanzamt anerkannt wird, muss sich zeigen.
Beim Erdbeben in Haiti hat Apple ebenso reagiert und weltweit über die iTunes-Store Spenden gesammelt. Ich habe darüber berichtet. Ich hoffe, dass Apple Deutschland heute nachzieht.
Update (15.3.): Inzwischen sind Spenden auch über den deutschen iTunes-Store möglich. Gespendet wird an das amerikanische Rote Kreuz. und die Beträge sind 5, 10, 25, 50, 100 und 150 Euro. Apple weißt auf die steuerliche Problematik nochmals ausdrücklich hin und erklärt auch, das iTunes-Guthaben nicht gespendet werden können.
iPad App TinkerBox von Autodesk macht Kindern Lust aufs Konstruieren
10. März 2011Wir waren das Land der Erfinder und Ingenieure – so kommt es mir vor, wenn ich mit meinen Kindern durchs Deutsche Museum wandere. Aber leider ist nicht viel von dieser Aufbruchstimmung hängen geblieben. Ich stelle auf den Seminaren und Vorträgen eine starke Technikfeindlichkeit fest. Das ist schade, denn Technik ist nur ein Werkzeug. Wie Technik eingesetzt wird, das bestimmt der verantwortungsvolle Mensch dahinter. Für mich steht fest: Ich will meine Kinder zu kritischen Menschen erziehen, aber die Lust auf Technik haben. Ich habe von den Leuten genug, die immer nur „ja, aber“ sagen. Die Chancen erkennen und ergreifen, aber um die Risiken wissen.
Da kommt eine neue iPad-App vom Software-Riesen Autodesk gerade zur richtigen Zeit. Die neue Autodesk TinkerBox soll Kindern und Teenagern Lust aufs Konstruieren machen. Und diesen Zweck erfüllt sie. Das Spiel wurde entwickelt, um auf spielerische Art das Interesse von Jugendlichen für mechanische Zusammenhänge zu wecken. Durch die App werden der Spaß und die Faszination, die von eigenen Erfindungen ausgehen, für den Spieler erlebbar. Gleichzeitig wird die Angst vor Ingenieursthemen genommen.
Ziel des Spiels TinkerBox ist es, verschiedene mechanische Komponenten und Bauteile so zu platzieren, dass ein anspruchsvolles mechanisches Puzzle und auftretende physikalische Probleme gelöst werden. Ziel ist es, über eine selbstentwickelte Konstruktion aus Förderbändern, Zahnrädern und Federn Bälle von einem Behälter in einen anderen zu befördern. Mit jedem gemeisterten Spiellevel wird der Spieler dazu motiviert, komplexere Konstruktionen zu entwerfen. Neben den vorgegebenen Puzzles können auch eigene komplexe Vorrichtungen konstruiert und mit Freunden ausgetauscht werden. Meine Kinder sind fit mit Lego und Co. Da machte es ihnen riesige Freude, auch hier als Konstrukteur tätig zu sein. Allerdings: Papa muss dabei sein, denn leider ist TinkerBox bisher nur auf Englisch erschienen und über einen Konstruktionswortschatz verfügt mein Nachwuchs noch nicht. Ich hoffe, Autodesk legt eine lokalisierte Version nach, um das Tool in Deutschland erfolgreicher zu machen.
Solche Tools erwarte ich mir eigentlich auch von anderen Herstellern aus dem Konstruktionsbereich. Natürlich festigt sich Autodesk durch solche Apps den Boden und bereitet die späteren Studenten für den Kauf von Autodesk-Software vor. Aber daran ist nichts falsches. Offiziell heißt es: Autodesk möchte jungen Menschen Wissenschaft zugänglicher machen und ihren Spaß daran wecken. „Die TinkerBox App von Autodesk vermittelt den Kids, wie aufregend und unterhaltsam mechanisches Entwerfen sein kann. Jugendliche machen mit diesem Spiel tolle Erfindungen und überwinden gleichzeitig den Irrglauben, Wissenschaft und Ingenieurswesen seien zu schwer für sie“, sagt Samir Hanna, Vice President of Consumer Products bei Autodesk.
Im November 2010 fand eine Umfrage in den USA statt, bei der mehr als 1000 Teenager zwischen 12 und 17 Jahren zu ihrer Einstellung gegenüber Ingenieurswissenschaftlichen Fächern befragt wurden. Das Ergebnis ist, dass die Jugendlichen zwar die Wichtigkeit von Ingenieurswissenschaften nachvollziehen können, aber diese Fächer für zu anspruchsvoll halten. Ich denke, ähnlich – vielleicht ein bisschen besser – dürfte die Situation in Deutschland sein.
– Über die Hälfte der Jugendlichen waren der Meinung, dass Wissenschaft & Technologie (54%) und Ingenieurswesen & Mathematik (53%) für ihre Karriere und Erfolg wichtig sind
– Schüler empfinden diese Schulfächer nicht als langweilig oder verschroben, sondern als schwer. So werden Naturwissenschaften und Mathematik gegenüber anderen Fächern als doppelt so schwer eingestuft
„Dass junge Menschen begreifen, welche Bedeutung Wissenschaft und Ingenieurswesen haben und diese nicht als langweilig erachten ist wichtig. Darüber hinaus müssen sie jedoch zu eigenständigem Denken und innovativem Arbeiten angespornt werden.“, sagt Don Carlson, EMEA Education Director bei Autodesk. „Lösungen wie die neue Autodesk TinkerBox App werden dazu beitragen, dass Jugendliche diese Themen nicht nur für wichtig befinden, sondern auch mit Spaß und Unterhaltung verbinden. Diese Erkenntnis steigert ihre Kreativität. In der Design- und Konstruktionsbranche zeigt sich immer wieder, dass es meistens die Kreativität selbst ist, die den Unterschied macht. Diese einfache, aber wichtige Erkenntnis wird nur in den seltensten Fällen in CAD- oder Engineering-Kursen vermittelt.“
etyBLU2: Bluetooth Headset fürs iPhone
27. Februar 2011Seit kurzem bin ich auch wieder Business-Kasper. Sie wissen schon, die Menschen, die am Flughafen mit sich selbst reden, wenn sie in der Schlange beim Einchecken sind. Ja, ich habe ein neues Bluetooth Headset für mein iPhone. Nachdem ich Held mein Apple Originalteil verloren hab, brauchte ich dringend Ersatz, denn Autofahren ohne Headset ist nicht drin und das Auto hat nun mal keine Freisprechanlage. Außerdem will ich wichtig sein und telefonieren, ohne mit dem iPhone das Hirn zu grillen.
Ich probiere viele Sets aus und bin schließlich beim etyBLU2 von Etymotics gelandet und kann es nur empfehlen. Das Etymotic EtyBlu2 Bluetooth Headset bietet 30 dB Lärmunterdrückung am Mikrofon und 30 dB Lärmunterdrückung am Ohr. Dadurch sorgt das schnurlose Headset für eine hohe Schalldämpfung sowohl beim Sprechen als auch beim Hören. Sein flexibler Bügel, der mit einem nah am Mund gelegenen Zweirichtungsmikrofon ausgestattet ist, bietet einen guten Ausgangspegel und gute Klangqualität. Das hat mich überzeugt.
Das Teil ist für mich als Vieltelefonierer und berüchtigter Nuschler bestens geeignet. Bei dem etyBLU2 ermöglicht das nah am Mund gelegene Mikrofon dem Nutzer in normalem oder sogar in leisem Ton zu sprechen und dennoch klar verstanden zu werden. Eine spezielle Technologie, im PR-Deutsch die ACCU•Location-Mikrofon-Technologie, sorgt dafür, dass ich selbst bei hoher Geräuschkulisse quatschen kann. Sie sorgt für eine deutliche Reduzierung der Außengeräusche.
Zum Lieferumfang gehört neben einem USB-Ladekabel auch ein Windschutz. Wie alle Etymotic-Produkte lässt es sich gegen einen Aufpreis von 99 Euro über des Etymotic-CUSTOM•FIT-Otoplastik-Programm individuell anpassen. Ich bekomme ein Ohrteil, das speziell für mein Ohr ausgelegt ist. Etymotic ist der Erfinder der In-Ear-Technologie.
Bei all meiner Begeisterung hat das ganze Headset für mich nur einen Nachteil. Der Bügel, der das Headset hinterm Ohr festhält, ist wacklig und geht schnell verloren. Nach einer Woche war das Teil spurlos verschwunden. Ein Drah dient als Ersatz, sieht aber natürlich nicht so schick aus.
Als ich einmal den Apple-CEO traf: Happy Birthday Steve Jobs
24. Februar 2011Alles Gute zum Geburtstag Steve Jobs. Heute feiert einer meiner Helden seinen 56. Geburtstag. Sein Lebenslauf und seine Verdienste sind allseits bekannt. Da brauch ich nichts mehr hinzufügen. Steve Jobs ist und bleibt ein IT-Genie, auch wenn ich nicht unbedingt unter ihm arbeiten möchte. Ich war einmal auf dem Campus in Cupertino, da herrschte eine seltsame Stimmung. Keiner wollte seinem CEO unbedingt über den Weg laufen. Ich erinnere mich an die Kantine, wo eine strikte Mülltrennung herrschte und auch ein ebenso striktes veganisches Essen. Bei einem Interview sagte mir John Lasseter von Pixar: „Steve ist Inspiration pur“. Dies bestätigte mir auch der andere Steve – Steve Wozniak: „Jobs hat viele Talente.“ Beide haben mit Jobs gearbeitet und beide müssen es wissen.
Richtig stolz bin ich allerdings, dass ich den CEO von Apple einmal live sprechen konnte. Der Tag, an dem ich Steve Jobs sprach. Es war 2002 auf der Macworld Expo. Steve Jobs stellte auf einer seiner berühmten Keynotes gerade den Lampen iMac vor. Das Time-Magazin verriet bereits vor der Macworld das „One more thing“ und Steve war entsprechend sauer. Das Cover mit dem iMac wurde vor der Keynote auf der Time-Website verbreitet. Es war die große Stunde von Apple-Designchef Jonathan Ive.
Nach der Keynote war es üblich, dass der Chef an dem Apple Stand Huldigungen der Jünger entgegen nahm. Die Chance nutze ich und stellte Steve Jobs ein paar Fragen. Steve antwortete ruhig und sprach konzentriert über den G5-Prozessor, während seine blonde Pressedame an seiner Seite immer nervöser wurde und in ihren Papieren wühlte. Nach ein paar Minuten unterbrach sie höflich unser Gespräch und fragte, ob ich denn von ABC-Fernsehen sei. Ich verneinte und antwortete, dass ich für die PC Professionell aus Deutschland arbeite. Gleich zwei Reizwörter: PC und Deutschland. Steve schüttelte den Kopf, lachte, wandte sich sofort ab und wies Marketing-Chef Phil Schiller an, das Interview mit mir weiter zu führen. Steve hatte seine Bühnenklamotten wie Jeans und schwarzem Rollkragenpulli an, und auch Schiller trug seine Standardkleidung: Sein Polo-Shirt hing über den dicken Bauch und wir lachten beide köstlich über meine PC-Geschichte.
Also lieber Steve, bleib uns noch lange erhalten, werd noch gesund und immer wieder denke ich an deine Stanford-Rede zurück, die ich jedem empfehle: Stay hungrey, stay foolish. Danke für alles.
Neue Herausforderungen fürs iPad
15. Februar 2011Der Markt für Tablets wird spannend. Soeben veröffentlichte HP ein interessantes Produkt und jetzt legt LG nach. Der LG V900 OPTIMUS PAD hat interessante Eigenschaften: Mit einem 1.280×768 Pixel Touchscreen und 22,6 Zentimetern Durchmesser ist das OPTIMUS PAD klein genug um es überall hin mitzunehmen und groß genug, um Internet Seiten komfortabel zu betrachten oder Präsentation vorzuführen. Ausgestattet ist es mit Googles erstem Tablet Betriebssystem Android 3.0 (Honeycomb).
Damit ist die Zeit der Netbooks vorbei und die Hersteller stürzen sich auf Tabelts. Ich bin ja so gespannt, was Cupertino in wenigen Wochen vorstellen wird. Apple: Ich erwarte nicht mehr als ein kleines Wunder beim iPad 2.
Die PC-Freunde holen auf jeden Fall massiv auf. Mit dem Dual-Core Prozessor Tegra 2 von NVIDIA und einer 3D-Kamera sowie Full HD 1080p Decodierung ist das Tablet ausgestattet. Mit der integrierten 3D-Kamera können Benutzer einfach selbst 2D oder 3D Fotos und Videos aufnehmen, die sie über die HDMI-Schnittstelle auf 2D oder 3D-Fernsehern genießen oder z.B. auf YouTube 3D hochladen können.
„Mit unserem LG OPTIMUS PAD setzen wir neue Standards bei Tablets und bieten genau die richtige Mischung aus Mobilität und Sehkomfort, ohne Abstriche bei der Leistung zu machen“, sagt Gunter Thiel, Head of Marketing Mobile Communications bei der LG Electronics Deutschland GmbH.
Das LG OPTIMUS PAD ist das Ergebnis einer engen Partnerschaft zwischen LG und NVIDIA. „Die IT-Welt verändert sich direkt vor unseren Augen“, so Phil Carmack, Senior Vice President Mobile Business bei NVIDIA. „Tablets nehmen rasch die Stelle als unser wichtigster Personal Computer ein und bieten bislang ungeahnte Möglichkeiten sowie uneingeschränkte Mobilität. “
Das LG V900 OPTIMUS PAD wird ab April 2011 zum Preis von 999 Euro auf dem deutschen Markt verfügbar sein. Ich hoffe, Apple hat bis dahin sein iPad 2 vorgelegt.
Doctor’s Diary: Wer telefoniert so?
11. Februar 2011Wir sind alle nur Menschen und Menschen passieren Fehler. Aber da gibt es Sachen, die dürfen einfach nicht passieren. Auf so einen Fehler hat mich mein Kollege Michael aufmerksam gemacht: In der jüngsten Folge von Doctor’s Diary kam diese Szene vor. Was ist falsch?
Ja richtig: Die Dame in der deutsch-österreichische Arztserie Doctor’s Diary, die seit 2007 bei RTL Zuschauer von wirklich wichtigen Dingen im Leben abhält, hat ihr iPhone falsch in der Hand. Wie blöd ist das denn? Ok, das Mädel ist müde, aber dennoch: Es ist ein Fehler und die iPhone-Nerds (mich eingeschlossen) dieser Welt bekommen einen Anfall. Wir sehen als Zuschauer die falsche Seite des iPhones. Das an der Seite sind übrigens Laut/Leiser und Stumm-Tasten. Wie soll man so telefonieren?
Also bitte liebe Produktionsgesellschaft Polyphon, lieber Regisseur, lieber Best-Boy, liebe Programmgestalter bei RTL und ORF: Bitte verkauft uns nicht für doof, auch wenn wir doofe Sendungen anschauen. Wahrscheinlich sind noch 1000 andere Arztfehler in der Sendung, aber das ist eben den Techniknerds aufgefallen.










