Datenbank für junge Leute: Bento 4 für Mac, iPad und iPhone

Bento, die Datenbank für junge Leute, bekam gestern von FileMaker ein Versionsupdate auf 4. Ich weiß, ich weiß: Datenbanken sind per se nicht sexy, aber Bento ist eine feine Sache, wenn man als Mac-User nicht gerade mit dem übermächtigen FileMaker hantieren will. Einige sinnvolle Features wurden in die Version Nummero 4 integriert – allen voran das Drucken von Etiketten, dem Export von Bibliotheken mit Daten, dem automatischen Hinzufügen von Standortdaten in Datensätze sowie dem Sperren von Formularen. Gleichzeitig erschienen die Versionen 1.1 für iPhone und iPad und zwar endlich auf Deutsch. Bisher ist Bento die meist verkaufteste Datenbank auf den mobile Apple-Devices.

Bento gibt es wie üblich auf einem optischen Speichermedium, aber jetzt auch bequem über den Mac App Store per Download. Schließlich ist Hersteller FileMaker ja eine Apple Tochter, da wurde Bento bereits schmerzlich im Store vermisst. Preis jeweils rund 40 Euro.

Rundherum ist Bento 4 eine gelungene Sache, aber natürlich gibt es noch was zu meckern. Schmerzlich vermisse ich eine Synchronisierung der Daten über die Cloud. Apple hat Mobile Me noch nicht völlig ausgereizt und könnte hier endlich seiner Tochter FileMaker Raum und Popularität geben. Auf den Comsumer-Rechnern ist Bento bereist als Trial vorinstalliert und auf den Pro-Geräten gibt es die FileMaker-Trial.

Und weil ich gerade beim Maulen bin: Die neuen Features sind fein, sinnvoll und entsprechen den User-Forderungen. Aber: Ich denke mit einer 3.5-Version hätten wir auch gut leben können. Denn was gibt es noch neues in Bento 4? Die gemeinsame Nutzung von Datenbanken wurde erleichtert. Jetzt können Bento-Bibliotheken zusammen mit den Daten exportiert  und an andere weitergegeben werden. Die Bibliotheken können einfach wie per E-Mail an andere Bento-Nutzer gesandt werden. Alle Bento-Vorlagen können auf die Plattform Bento-Vorlagen-Austausch hochgeladen und so unter allen Community-Teilnehmern getauscht werden. Dort sind bereits über 800 Vorlagen, zumeist in englischer Sprache, kostenlos verfügbar.

Ich werde auf jeden Fall mein Bento upgraden. Übrigens, dass Bento das Wort für die japanische Brotzeitbox ist nur ein Zufall. Das Unglück in Japan hatte nichts mit dem Launch gemeinsam. Wie mir FileMaker versichert habe, gehe es den Leuten im japanischen Office von FileMaker gut. Sie haben an einer lokalisierten Version von Bento gearbeitet.

Bento 4 spricht Deutsch am iPhone und iPad.

Bento 4 spricht Deutsch am iPhone und iPad.

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Eine Antwort to “Datenbank für junge Leute: Bento 4 für Mac, iPad und iPhone”

  1. Syssojew Says:

    Benachrichtigungen Bento-iCal-Adressbuch
    Ich brauche gute Tipps über Erinnerungs-Benachrichtigungen.
    Wie richte ich mich ein, dass ich daran erinnert werde, dass ich z.B. einigen Leuten aus dem Adressbuch…oder nur bestimmter Name am (z.B) 25.November 2011 eine Nachricht schicken muß?
    Geht das in Bento?
    Ist iCal geeignet?
    Was gibt es sonst für geniale Ideen dazu?

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