Archive for the ‘3D’ Category

Neuer Pixar-Film 2012: Merida – Legende der Highlands (Brave)

6. Januar 2012
Merida – Legende der Highlands mit rotem Haare.

Merida – Legende der Highlands mit rotem Haare.

Der Kinosommer wird ein doppeltes Highlight für mich: Zum einen kommt ein neuer Pixar-Film – zum anderen spielt der Film in Schottland, meinen absoluten Lieblingsland. Also die Voraussetzung für perfekte Unterhaltung möchte ich meinen.

Auch Pixar geht mit der Zeit: Die Hauptrolle spielt eine Frau, nämlich besagte Merida. Vor der Kulisse der schottischen Highlands entführt das 13. Animationshighlight der Pixar Animation Studios in eine urtümliche und geheimnisvolle Welt, in der seit Menschengedenken die alten Geschichten von epischen Schlachten und mystischen Legenden von Generation zu Generation weitergegeben werden. Merida – Legende der Highlands reiht sich ein in den Reichtum dieser Sagenwelt mit einer mutigen jungen Heldin, die den Traditionen, ihrem Schicksal und der schrecklichsten aller Bestien die Stirn bietet. Im Original heißt der Streifen übrigens Brave.

Schauen wir uns einmal die Story genauer an: Inmitten der rauen Wildnis der schottischen Highlands träumt die talentierte Bogenschützin Merida davon, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Doch im Hause des schottischen Königs hat nur eine das Sagen – Meridas Mutter, Königin Elinor. Ob das eine Anspielung auf die Männerwirtschaft im Hause Pixar/Apple sein soll?

Hier hat der Mann das Sagen!

Hier hat der Mann das Sagen!

Und die stolzen Schotten haben eine ganz klare Vorstellung davon, wie die Zukunft ihrer Tochter aussehen soll: Das aufmüpfige Mädchen mit den wilden roten Locken soll möglichst bald unter die Haube, vermählt werden mit einem der Clan-Söhne aus der Umgebung. Also lädt Elinor den klobigen Lord MacGuffin, den mürrischen Lord Macintosh (nein, das soll kein Hinweis auf Apple sein und Steve Jobs sein) und den streitsüchtigen Lord Dingwall und ihre Söhne zu Ritterspielen ein, bei denen der Nachwuchs um die Hand von Merida kämpfen soll. Oh, Oh ich wittere schon wieder einen Fehler. Liebe US-Freunde von Pixar. In Schottland gibt es keine Lords, sondern Lairds. Sie sind die Herrscher über die Highlands gewesen und nicht mit dem englischen Lords vergleichbar. Ich hoffe, dass es nur ein simpler Übersetzungsfehler in der deutschen Fassung ist, sondern wäre es ein böser Fehler.

Schottische Lords oder Lairds aus den Highlands?

Schottische Lords oder Lairds aus den Highlands?

Und es kommt in der Geschichte, wie es kommen muss: Heimlich nimmt auch Merida – als Ritter verkleidet – an den Spielen teil und stellt die aussichtsreichen Kandidaten mehr als bloß. Die Lords schäumen vor Wut. Als Merida nach einem Riesenkrach mit der Mutter voller Zorn mit ihrem Pferd in den Wald flüchtet, nehmen die Dinge ihren unheilvollen Lauf. Ein magischer Fluch fordert all ihre Kräfte und ihren Mut, wenn sie ihre Familie und ihr Königreich retten will… Und wie das Plakat zeigt, werden wohl blaue Steine eine gewisse Rolle spielen.

Mit den blauen Steinen geht der Ärger richtig los.

Mit den blauen Steinen geht der Ärger richtig los.

Mit Merida – Legende der Highlands inszenierten Mark Andrews (Story Supervisor „Die Unglaublichen – The Incredibles“ und „Ratatouille“) und Brenda Chapman („Der Prinz von Ägypten“). Übrigens, es gab Krach bei der Produktion: Regisseur Mark Andrews ersetzte die frühere Regisseurin und Autorin des Films Brenda Chapman. Merida – Legende der Highlands markiert das erste Märchen der Pixar Animation Studios und erobert ab 02. August 2012 die deutschen Kinoleinwände – auch in Disney Digital 3D und in ausgewählten Kinos in IMAX 3D.

Nachdem Cars 2 nur im produktionstechnischen Bereich wie Raytracing und weniger in Sachen Story Maßstäbe gesetzt hat, will ich bitte wieder einen Top-Pixar-Film sehen. Die Story scheint etwas düster zu sein und die Figur der Merida ist gut herausgearbeitet. Ich denke, es wird kein reiner Kinderfilm werden, sondern etwas mit Tiefgang und ich bin auf die Moral gespannt. Und ich hoffe inständig, dass der Film über den Pixar-typischen Humor verfügt, den wir zuletzt in Wall E oder Oben genossen haben. Und ich bin gespannt, wie in dem Pixar-Film die wichtige Zahl A 113 auftaucht. Technisch wird er das Thema Haare weiterbringen, nachdem Pixar bei Monster AG und den Unglaublichen viel geleistet hat.

Talente gesucht – der dritte Weg

18. September 2011

Ich hab gelacht, ja ich hab gelacht als ich den neuen Spot von Springer zum Thema „Talente gesucht“ gesehen habe. Mir wurde der Spot von einem Kollegen geschickt und erst später hab ich ihn auf den Springer Websites entdeckt.

Warum lache ich eigentlich? Vielleicht weil ich ähnliche Szenen dauern erlebe. Alte und neue Welt prallen aufeinander. Die Komik daraus ist wunderbar. Ich bin viel mit Kreativen, 3D-Artists, Grafiker und Programmierneerds zusammen und ich kenne die Welt der grauen Mäuse, wo alles seine Ordnung haben muss.

Der Spot ist nett – aber nur auf den ersten Blick. Auf den zweiten zeigt er die Hilflosigkeit beider Welten. Die Bewerber ist unverschämt, hat keinen Stil und ist arrogant. Und die Springer-Truppe ist grau: mausgrau, aschgrau, feldgrau, mausgrau, betongrau. Will ich hier wirklich arbeiten? Wenn ich ehrlich bin, will ich mit keinen der beiden Welten zusammenarbeiten. Nicht mit diesem jugendlichen Aufschneider und auch nicht mit den Betonköpfen. Aber es gibt einen dritten Weg zwischen flippigen Aufschneidern und reaktionären Rückwärtsgewandten – man muss nur in der Medienbranche genau hinsehen.

Aber Springer hat in einem Fall recht: Es gibt neue Berufe, für die es noch gar keine Berufsbezeichnung gibt. Arbeitsagentur und das BIBB stehen fassungslos vor den neuen Entwicklungen. Aber es braucht jemanden, der diese neuen Berufe sammelt, kanalisiert und ein Sprachohr für sie ist. Es wird Zeit, auch hier mal kreativ zu sein.

3D-Drucker for the rest of us

10. September 2011

Vor 8 Jahren habe ich zum ersten Mal 3D-Drucker auf einer Messe live gesehen. Ich war und bin fasziniert, wie man aus nichts einen dreidimensionalen Körper schaffen kann. Schicht um Schicht werden aufgetragen und am Ende hat man seinen gewünschten Körper, sei es ein Ball (simpel), sei es Turnschuh (schon schwieriger) oder eine verwinkelte Röhrenkonstruktion (richtig schwer). Solche 3D-Drucker werden vor allem bei Ingenieuren in der Konstruktion eingesetzt. Die Geräte sind teuer und damit nicht für zu Hause geeignet.

Ich hatte einmal eine Geschäftsidee. Auf Wochenmärkten wollte ich 3D-Scans von Leuten machen und ihnen dann eine Büste verkaufen. Vor allem Omas hätten zugeschlagen, wenn sie eine Büste vom Enkel bekommen hätten. Gute Idee, aber ich verbummelte die Umsetzung.

Bis jetzt: Mein Twitter-Kollege @julianreischl hat mich auf einen youTube-Film aufmerksam gemacht, der mich doppelt berührt: Zum einen geht es um einen 3D-Drucker, zum anderen um Lego.

Ein findiger Mensch hat einen 3D-Drucker aus Lego Technik und Mindstorms gebaut. Großartig und aus meiner Sicht eine tolle Leistung.

Unterwegs modellieren mit Autodesk 123D Sculpt

26. August 2011
Unterwegs modellieren mit Autodesk 123D Sculpt

Unterwegs modellieren mit Autodesk 123D Sculpt

Als 3D-Anhänger wählte ich wenn es um digitales Sculpting und Painting in 3D entweder ZBrush oder Mudbox von Autodesk. Damit kann ich Modelle erstellen, ohne technischen Schnickschnack. Ich forme meine Skulpturen aus digitalem Lehm. Jetzt geht diese kreative Arbeit sogar noch einen Schritt weiter – ich kann unterwegs arbeiten.

Autodesk stellt die Autodesk 123D Sculpt App für iPad vor. Anwender können mit der Autodesk App aus verschiedenen Formen, Oberflächen und Farben individuelle 3D-Figuren modellieren. Das Programm ist im App Store erhältlich und kostet im Moment nichts.

Die Autodesk 123D Sculpt App basiert auf Mudbox-Technologie. Mit Hilfe der intuitiven Benutzeroberfläche sowie den einfach zu bedienenden und leistungsstarken Tools können eigene Modelle auf dem iPad entworfen werden. In nur drei Schritten entstehen aus einfachen Grundformen digital modellierte Kunstwerke:

1) Auswahl einer Form: Benutzer können aus 17 Grundformen auswählen, darunter Menschen, Fahrzeuge, Figuren und einfache geometrische Objekte.

2) Modellierung und Dekor: Es steht eine Vielzahl von Tools zur Verfügung, mit denen der Anwender seine Figuren vergrößern, verkleinern, verdrehen oder veredeln kann. Für seine Kreationen erreicht er dadurch dramatische, komische oder erschreckende Effekte. Kreative Details können über eine Auswahl an Stempeln, Texturen oder Bildern ebenfalls hinzugefügt werden.

3) Mit Freunden teilen: Nachdem die Gestaltung bzw. das Werk abgeschlossen ist, lässt sich davon ein Foto oder ein HD Turntable Video erstellen und über die App, per E-Mail oder auf Facebook, Flickr oder YouTube mit anderen teilen.

Private Bilder und Fotos können entweder importiert oder mit Hilfe der iPad2 Kamera aufgenommen und als Schablonen für die 3D-Figuren verwendet werden: für einen personalisierten Look. Die 123D Sculpt App bietet viele der Interface-Elemente an, die bereits aus Autodesk SketchBook Pro bekannt sind.

„Wir haben Autodesk 123D entwickelt, um Konsumenten 3D-Konstruktion zugänglich zu machen, die ‚einfach machen’ wollen. Die 123D Sculpt App geht noch einen Schritt weiter und ermöglicht personalisierte Modellierung und digitale Kunst“, sagt Samir Hanna, Vice President Consumer Products von Autodesk. „Sie müssen kein Michelangelo sein, um mit der Sculpt App tolle gemalte Skulpturen zu erstellen.“

Was schade ist, dass ich die Dateien nicht in mein Mudbox einladen kann. Aber 123D Sculpt ist eben für den Konsumer entwickelt, um Spaß an 3D zu wecken. Wenn es ernst wird, dann besser auf das Pro-Tools umsteigen.

A113 – Humor in Pixar-Filmen

4. August 2011

Es ist allseits bekannt: ich liebe die Pixar-Filme und bei jedem Film gibt es Neues zu entdecken. Seit nunmehr 25 Jahren haben die Kreativen von Pixar die Filmwelt verändert. Obwohl im Pixar-Universum viele unterschiedliche Leute arbeiten, gibt es immer wieder Konstanten. So taucht die Kombination A113 in jedem der bislang 11 Pixarfilme auf:

In Toy Story (1996) trägt das Nummernschild des Minivans von Andys Mutter diese Nummer.

 

In Das große Krabbeln (1998) beschreibt A113 den Code auf einer Frühstücksflocken-Packung. In Toy Story 2 (2000) steht erneut A113 auf dem amtlichen Kennzeichen des Mini-Vans von Andys Mutter. Außerdem erfolgt im Flughafen ein Aufruf für „LassetAir Flug A113“, eine zusätzliche Anspielung auf den Regisseur John Lasseter. In Die Monster AG (2001) ist A113 auf einem Schild im Hintergrund zu lesen, als Sulley Needleman und Smitty beim Beladen einer Abfallpresse beobachtet. In Findet Nemo (2003) beschreibt A113 die Modellbezeichnung der Unterwasserkamera, mit der der Zahnarzt ein Foto von Nemo macht, bevor er ihn einfängt.

In Die Unglaublichen (2004) lautet die Nummer von Syndroms Konferenzraum, in dem Bob mit Mirage verabredet ist, A113. Außerdem wird Mr. Incredible in einem Gefängnis in Ebene A1 festgehalten. Seine Zelle besitzt die Nummer 13: A1+13. In Cars (2006) taucht die Zahl gleich zwei Mal auf: Einmal als Kennzeichen an Hook, zum anderen auf einer Lokomotive. In Ratatouille (2007) hat ein Familienmitglied von Remy ein Schildchen mit der Bezeichnung am Ohr baumeln.

In Wall•E – der Letzte räumt die Erde auf (2008) beschreibt A113 die Anweisung zur Meuterei durch Autopilot Otto.

In Oben (2009) bezeichnet A113 den Gerichtssaal, in dem Carls Fall verhandelt wird. Obwohl einige Jahre vergangen sind, hat Andys Mutter ihr altes Nummernschild mit der A113 auch in Toy Story 3 (2010) noch. Auch in CARS 2, der derzeit in die Kinos läuft, taucht die A113 natürlich wieder auf. Doch was hat es mit der A113 auf sich? In Raum A113 befand sich das frühere Klassenzimmer von John Lasseter, Brad Bird, Pete Docter und Andrew Stanton am CalArts, dem California Institute of the Arts, wo die vier studiert haben. Die Bezeichnung kommt in jedem Pixar Film vor. Das ist Humor, wie ich ihn mag.

In den Startlöchern zu Cars 2

24. Juli 2011

Pünktlich zum Schuljahresende in Bayern startet bei uns Cars 2 und ich werde mich Sohnemann den Pixar-Film ansehen. Ich freu mich darauf. Seit dem ersten Teil von Cars wird unser trautes Heim von Pixar-Merchandise-Produkten bevölkert. Im Dach fährt Wall•E, Lightning McQueen fährt in groß und in zahlreichen kleinen Varianten durch diverse Kinderzimmer, auf dem Frühstückstisch wird Müsli und Spiegelei in diversen Cars-Schalen und -Tellern serviert. Plüschfiguren aus den Unglaublichen und Nemo aus dem gleichnamigen Film wartet in den Kinderbetten. Die Actionfiguren aus Toy Story stehen bei mir auf dem Schreibtisch und die Mitwirkenden aus Ratatouille sorgen für das Flair in der Küche samt Ratte. Und natürlich gibt es die Filme wie Cars [Blu-ray] auf DVD und Blu ray, die Hörspiele sind auf dem Musikserver und die Noten von Randy Newman liegen auf dem Klavier.

Und im Moment ist das Familienspiel auf der PS3 die Games-Version von Cars 2 – Das Videospiel. Im Vergleich zu den Games aus Teil 1 ist das Spiel aus dem Hause Disney Interactive Studios deutlich flotter und actionlastiger. Natürlich geht es um Rennwagen und um heiße Reifen, doch die Fahrzeuge haben deutlich mehr Features. In einigen Levels sind sie sogar bewaffnet mit Maschinengewehren und Raketen. Das Videospiel basiert auf dem Disney/Pixar Animationsstreifen und ist auch in Deutsch erschienen, was den Familiennachwuchs entgegen kommt. Und das Spiel kommt in 2D und 3D daher. Schnell mal einen entsprechenden Monitor angeschlossen und schon tauchen die Spieler in die dritte Dimension ein. Gerade bei farbgewaltigen Rennen durch Weltstädte wirkt diese Effekt. Wer keine 3D-Glotze hat, braucht aber nicht enttäuscht sein. Das Spiel macht einfach Spaß – und man muss nicht allein spielen. Bis zu vier Spieler können im Mehrspielermodus gegeneinander zocken. Das brauchte bei uns Stimmung in die Hütte, wobei ich aus unerfindlichen Gründen immer Letzter war. Wahrscheinlich lag es daran, dass ich die (mir total langweiligen) Trainingsfahrten im Computergestütztes Hauptquartier der Regierung für Operative Motorspionage auch CHROM genannt, nicht absolviert habe. Meine Lieblingsfigur als Bayer war natürlich Hook im Landhausmodenlook und die Lieblingsstrecke war London, gefolgt von Tokio.

Die Grafik von Cars 2 – Das Videospiel ist nicht der Hammer. Da kann die PS3 deutlich mehr. Aber den Kindern hat die Grafik keinen Abbruch gemacht, nur überkritische Papas haben wohl damit ein Problem.

Also wir sind bereit auf Cars 2. Auch der Handel hat sich auf das Filmabenteuer dieses Sommers eingestellt und mit zahlreichen Produkten rund um die beliebten Cars-Charaktere kleine und große Rennfahrer in Pole Position gebracht. Für frischgebackene Eltern hat der Hersteller Hauck eine ganze Produktreihe im roten Cars-Design im Angebot: Vom praktischen Reisebettchen über eine weiche Reisematratze bis hin zur komfortablen Hochstuhleinlage, hier ist für jedes Baby etwas dabei – und mit dem sportlichen Liegebuggy wird jeder Spaziergang zum rasanten Abenteuer. Alles Sachen, die wir nicht mehr brauchen.

Auch für ältere Kinder halten Lightning McQueen und seine Freunde jede Menge unterschiedliche Items parat. Trendig wird es mit der Frühling/Sommer 2011 Kinder-Kollektion von adidas und Disney: Neben Schuhen gibt es T-Shirts mit ausgefallenen Motiven. Zum Spielen gibt es für Cars-Fans aller Altersgruppen ebenfalls eine breitgefächerte Produktpalette. Die Kleinsten können auf dem „Lightning McQueen“ Bobby-Car von BIG ihre Runden drehen oder die Geschichten ihrer Helden mit den zahlreichen LEGO DUPLO Bausätzen nachspielen.

Auch für die Älteren gibt es von LEGO Spielsets mit den neuen Charakteren aus dem zweiten Cars-Film sowie Puzzle von Ravensburger, Spielzeugautos, -trucks und -sets von Mattel und einen Scooter von Mondo.

Passend zum Sommer sind zudem viele Merchandising-Produkte für die Urlaubszeit im Handel erhältlich, wie eine Strandmuschel und ein Sandspielset. Bei der nächsten großen Auto-Reise dürfen natürlich die aktuellen Cars-Artikel von Kaufmann Neuheiten nicht fehlen, denn hier gibt es neben Sonnenschutzblenden und Nackenhörnchen auch Kindersitzerhöhungen. Pünktlich zum Schulanfang können alle Lightning McQueen-Fans mit Schulranzen-Sets, Trinkflaschen, Freundschaftsbüchern und Schreibsets von Undercover in die Schule starten – brauchen wir nicht, haben wir schon.

Ach ja, hier noch ein paar Infos zum Film: Lightning McQueen ist das schnellste Rennauto der Welt! Das glaubt er zumindest. Und um das zu beweisen, begibt er sich mit seinem besten Freund, dem etwas in die Jahre gekommenen Abschleppwagen Hook, auf eine abenteuerliche Reise rund um den Globus und bis nach Europa! Denn Lightning McQueen tritt in Cars 2 im allerersten World Grand Prix gegen die Rennelite der ganzen Welt an. Aber der Weg zum Champion ist lang– und voller Schlaglöcher, Umleitungen und verrückter Überraschungen! Und nicht nur Lightning muss in diesem entscheidendem Wettkampf um Ruhm, PS und Ehre alles geben, auch der liebenswerte Hook erlebt das Abenteuer seines Lebens, als er unwissentlich geradewegs mitten in eine internationale Spionage-Affäre hineingerät. Hin und her gerissen, seinem Freund bei dessen wichtigstem Rennen zur Seite zu stehen und gleichzeitig seine eigene, actiongeladene Geheimagenten-Mission zu erfüllen, begibt sich Hook vor den Augen der Welt und mit seinen Freunden im Schlepptau, auf eine explosive Verfolgungsjagd durch Japan und Europa. Cars 2 ist das neue Meisterwerk der Pixar Animation Studios.
John Lasseter setzt sich erneut hinters Lenkrad und führt Regie bei der Fortsetzung seines mit einem Golden Globe ausgezeichneten Erfolgsfilms „Cars“ (2006). Cars 2 entstand unter der Co-Regie von Brad Lewis („Ratatouille“), als Produzentin fungierte Visual Effects Veteranin Denise Ream („Oben“).

Leute, wir sind bereit und starten durch.

Software findet Musik für Vertonung von Fotoserien und Videos

24. Juni 2011

Es ist fast wie Magie und es haute mich aus den Socken. Forscher der Uni Saarland haben eine Software entwickelt, die passende Musik für die Vertonung von Fotoserien und Videos findet.

Das löst das Musikproblem vieler Amateure. Aus dem Urlaub bringt jeder gerne schöne Fotos von Städten, Sandstränden oder Menschen mit. Wer diese dann mit Musik untermalt dem Freundeskreis zeigen will, sucht oft stundenlang nach den dazu passenden Musikstücken. Diese Aufgabe übernimmt der Computer jetzt völlig eigenständig. Informatiker des Saarbrücker Exzellenzclusters haben dafür eine Software entwickelt, die automatisch für Fotos und Videoausschnitte die geeignete Musik findet. Mit lizenzfreier Musik kann man das Verfahren mit Namen „Picasso“ schon testen. In einigen Wochen wird es außerdem eine Anwendung für das iPhone geben, die als Quelle die auf dem Handy gespeicherte Lieblingsmusik nutzt.  Als Lizenzfreie Musik empfehle ich hier ausdrücklich die Audiotracks von Dosch Audio. Hier kann man die Forschungsergebnisse der Informatiker einmal ausprobieren.

Filmer und 3D-Artist wissen: Passt die Musik zu den Bildern, ist die halbe Miete bereits gemacht. Musik und Bild gehören einfach zusammen. Zum romantischen Foto vom Palmenstrand könnten schmachtvolle Liebeslieder passen, eine Kanufahrt durch wilde Schluchten würde man eher mit temperamentvollen Werken inszenieren. „Filmregisseure achten in der Regel sehr genau darauf, welche Melodie auf eine Szene passt. Damit auch der Computer selbstständig die geeignete Musik für eine Bilderserie findet, haben wir einige Dutzend Filme angeschaut und ihre Soundtracks ausgewertet. Daraus entstand eine Datenbank mit mehreren tausend Bildern und der dazu passenden Musik“, sagt Sebastian Michel, Leiter einer Forschergruppe am Exzellenzcluster der Saar-Uni.

Über ein ausgeklügeltes Rechenverfahren gleicht der Computer diese Bilder mit den Urlaubsfotos ab. Anhand des gespeicherten Soundtracks begibt sich die Picasso-Software dann auf die Suche nach  Musikstücken, die mit hoher Wahrscheinlichkeit die Atmosphäre der Aufnahme passend untermalen. „Die Trefferquote unseres Systems ist erstaunlich hoch. Allerdings kann es häufig vorkommen, dass nicht gleich der erste Treffer perfekt passt. Fehler entstehen meist dann, wenn der Betrachter mit dem Foto verschiedene Gefühle verbindet. Ein einsames Haus zum Beispiel kann der eine mit romantischen Abenden verbinden, der andere denkt nur an gespenstische Nächte“, erläutert der Informatiker. Picasso schlage daher immer mehrere Musikstücke vor, aus denen der Benutzer dann das passendste auswählen kann.

Der Saarbrücker Wissenschaftler will gemeinsam mit seinem Doktoranden Aleksandar Stupar die Software weiter verbessern, damit sie auch für Videosequenzen und die Untermalung von Hörspielen genutzt werden kann. „Wir haben dafür bereits Regiebücher von Filmen ausgewertet und die Szenenbeschreibungen mit der Filmmusik abgeglichen. Auf dieser Datenbasis kann man auch für gesprochene Texte eine geeignete Hintergrundmusik recherchieren“, meint Sebastian Michel. In den kommenden Wochen werden die Informatiker außerdem eine Anwendung für das iPhone programmieren, mit der jeder seine Urlaubsfotos mit Musik untermalen kann, die in der eigenen Mediathek gespeichert ist. „Auf unserer Webseite bieten wir die Picasso-Software außerdem zum Ausprobieren mit lizenzfreien Musikstücken an. Das schränkt die Bandbreite im Musikgeschmack derzeit noch ein. Wir können uns aber vorstellen, dass das Computerprogramm auch für kommerzielle Musikanbieter von Interesse ist“, sagt Michel. Die Wissenschaftler werden das Verfahren im Juli auf einer der weltweit wichtigsten Konferenzen für Informationssuche und Wissensdatenbanken, der ACM SIGIR 2011 in Beijing (China) vorstellen.

Sebastian Michel

Sebastian Michel

leitet eine Forschungsgruppe am Saarbrücker Exzellenzcluster „Multimodal Computing and Interaction“ und forscht auch am Max-Planck-Institut für Informatik. Der Exzellenzcluster wird seit 2007 im Rahmen der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern gefördert. Die Wissenschaftler erforschen dort, wie man multimodale Informationen wie Texte, Audiodateien, Videos und Bilder noch effizienter organisieren, verstehen und durchsuchen kann. Neben der Universität des Saarlandes sind am Exzellenzcluster das Max-Planck-Institut für Informatik, das Max-Planck-Institut für Softwaresysteme und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz beteiligt. Ich finde diese Technik kann der volle Hammer werden.

Missioniert die 2D-Branche!

20. Juni 2011

DOSCH DESIGN hat speziell für Photoshop eine große Anzahl 3D-Modelle entwickelt und ganz ehrlich: Ich find sie gut. Schaut sie euch einmal an und vor allem: Empfehlt sie bitte euren Kollegen aus der 2D-Branche weiter. Die Entwicklungen in der Bildbearbeitung sind enorm. Marktführer Adobe hat seit geraumer Zeit nun auch die 3. Dimension erobert und bietet mit der Photoshop CS5 Version großartige 3D-Funktionalitäten, die bisher Anwendern spezieller 3D-Software vorbehalten war. So sparen sich die Anwender von Photoshop Zeit und Kosten für die Anschaffung und Einarbeitung in ein zusätzliches 3D-Programm und können auch mit der vertrauten Software die Möglichkeiten der räumlichen Darstellung ausschöpfen. Wenn wir alle helfen, den 2D-Designer die große Welt von 3D zu erkennen, dann haben wir alle gewonnen.

DOSCH DESIGN unterstützt diese Entwicklung und hat eigens für Photoshop (ab Version CS3 Extended und höher) eine große Sammlung an 3D-Modellen auf den Markt gebracht. Das Unternehmen entwickelt seit vielen Jahren Computergrafik Produkte für professionelle 3D-Anwender und macht sein Know How nun auch Photoshop Nutzern zugänglich. Ob virtuelle Fahrzeuge, Gebäude, Konsumgüter oder Alltagsgegenstände – alle 3D-Modelle haben eine exzellente High-End Renderqualität und können beliebig verändert werden: Skalieren, drehen, positionieren, beleuchten – der Anwender hat volle Freiheit über seine Entwürfe und ist höchst flexibel. So können beispielsweise Fotografen die Modelle von DOSCH DESIGN direkt in ihre fotografierten Hintergründe einfügen. Ebenso sind virtuelle Photo Studios erhältlich, in denen man Produkte oder Verpackungen in Szene setzen kann.

Durch die dreidimensionale Darstellung eröffnen sich dem Nutzer zahlreiche neue Gestaltungsmöglichkeiten, die er für seine Arbeit gewinnbringend einsetzen kann. Die 3D Photoshop Modelle von DOSCH DESIGN sind gemacht für Fotografen, Verpackungsdesigner, Illustratoren, Grafiker oder Motion Designer – eben alle, die professionell mit Photoshop arbeiten und ihre Entwürfe mit 3D-Modellen in Top-Qualität bereichern möchten.  Also meine Bitte: Gehet hin und missioniert die 2D-Branche!

Transformers die Dritte

1. Juni 2011

Ich weiß nicht, ob ich mich wirklich freuen soll. Der dritte Teil der Transformers-Reihe kommt ins Kino und schon läuift die Werbemaschinerie auf vollen Touren. Die Filme sind vfx-technisch der große Wurf, doch bitte, bitte ein wenig mehr Wert auf Inhalte und Schauspieler. Irgendwie hab ich das Gefühl, dass die Robos mehr Ausdruck haben als Shia LaBeouf oder Megan Fox. Aber ILM hat ganze Arbeit geleistet und einen Making-Of-Trailer ins Netz gestellt, der ein wenig von der Arbeit verrät.

Am 23. Juni ist es soweit: In der russischen Hauptstadt beginnt am Abend mit dem Startsignal ‚Autobots transformiert Euch!’ der Auftakt zur Weltpremiere von Transformers 3 als Eröffnungsfilm des Moskauer Internationalen Film Festivals. Regisseur Michael Bay, die Produzenten Lorenzo di Bonaventura und Ian Bryce sowie die Stars Shia LaBeouf, Rosie Huntington-Whiteley, Patrick Dempsey und John Malkovich werden bei diesem Event den Blockbuster in 3D präsentieren! Darauf ist Leonid Vereschagin, Produzent des Moskauer Internationalen Film Festivals besonders stolz: „Das ist das erste Mal, dass die Eröffnung unseres Film Festivals mit der Weltpremiere eines amerikanischen Blockbusters mit Starbesetzung aus Hollywood zusammenfällt. Mit über 150 berichterstattenden Journalisten aus aller Welt wird dieses außergewöhnliche Event für größte Aufmerksamkeit rund um den Globus sorgen.“

Eine weitere Sensation an diesem Abend verspricht der Live-Auftritt der Kapelle Linkin Park auf dem Roten Platz. Die amerikanischen Chartstürmer werden bei ihrem Konzert den Transformers-Fans unter anderem mit ihrem Titelsong ‚Iridescent’ aus dem Soundtrack zum Film einheizen. Tickets für den kostenlosen Auftritt der Erfolgsband in Moskau werden ab heute dem 1. Juni auf deren Homepage unter http://www.linkinpark.com erhältlich sein.  Bei uns startet der Film übrigens am Mittwoch, 29. Juni 2011 bundesweit in 3D in die Kinos!

Buchkritik: „The Art of Star Wars The Clone Wars“ von Frank Parisl und Gary Scheppke

14. Mai 2011
Hier die deutsche Ausgabe des Buches.

Hier die deutsche Ausgabe des Buches.

Nein, Star Wars Clone Wars gehört nicht zu meinen favorisierten Animationsfilmen. Ich steh einfach auf die alten Star Wars-Filme, die jetzt zumindest in überarbeiteter Version auf Blu ray herauskommen. Und dennoch kann ich mich der Faszination des Clones Kinofilms und der Serie nicht entziehen. Aus diesem Grund hab ich mir Art of Star Wars The Clone Wars (Star Wars Clone Wars) von Frank Parisl und Gary Scheppke zugelegt. Sehr skeptisch blätterte ich das Buch durch – immer mit der Gewissheit, es darf mir eigentlich nicht gefallen. Und es ist um mich geschehen. Das Buch zieht mich in seinen Bann. Die 192 Seiten hatte ich schnell durch, doch ich bin voll in das Universum von George Lucas eingetaucht. Das Buch behandelt die Zeichnungen und Sketches des Kinofilms Star Wars – The Clone Wars und der ersten TV- Staffel 1, die nach Episoden geordnet sind. Die zweite Staffel 2 wird nur kurz angerissen.

Vorsicht: An alle 3D-Artists: Es sind keine 3D-Modelle der Filme abgebildet. Es handelt sich um reines Concept-Art und die Previsualisierungen und die sind in der Regel gezeichnet – natürlich auch digital. Dies hat einen Reiz und ich empfehle jedem Artists, sich mit dieser Kunstform zu beschäftigen. Nur wer sich ganzheitlich mit seinem Objekt identifiziert, wird eine exzellente Arbeit abliefern. Exakte Beobachtung schult das Auge und schärft den Blick. Für mich sind die Zeichnungen, die die Gefühlsausdrücke von Personen zeigen, am eindrucksvollsten. Dies gilt auch, wenn sie harte Militärs wie Commander Cody sind, die sich hinter einer Maske verbergen. Die Charaktereigenschaften von einem eleganten Count Dooku und einem ordinären Jabba sind grandios dargestellt. Hier waren Meister am Werk. Leider fehlen mir hier die Emotionen des Bösewichtes  General Grievous, der mir in diesem Buch zu kurz kommt. Kritik muss ich auch an den Texten üben. Zwar gibt es ein paar einführende Worte von George Lucas, aber mir sind die Texte zu oberflächlich und gehen teilweise zu wenig in die Tiefe. Aber hier wacht wahrscheinlich das Auge der Rechtsabteilung, damit keine Produktionsgeheimnisse verraten werden. Egal,Art of Star Wars The Clone Wars (Star Wars Clone Wars) ist ein Bilderbuch und sollte auch so gesehen werden. Mir wäre eine Mega-Version des Buches lieber gewesen, ich hätte gerne mehr Storyboards gesehen, mehr über Beleuchtung und Landschaften und vor allem mehr über Raumfahrzeuge erfahren, denn das Star Wars Universum besteht nicht nur aus Personen. Also kauft das Buch und möge die Macht mit euch sein.