Star Trek fasziniert seit Jahrzehnten nicht nur durch ferne Galaxien, futuristische Technik oder ikonische Raumschiffe, sondern vor allem durch eine Idee, die heute vielleicht aktueller ist denn je: die Kraft von Gemeinschaft. Im Herzen von Star Trek steht immer das Miteinander. Es geht nicht um den einen Helden, sondern um eine Crew, die nur gemeinsam funktioniert – mit all ihren Unterschieden, Stärken, Schwächen und Zweifeln.
Auf der Brücke der Enterprise begegnen sich Menschen und Außerirdische, Rationalisten und Emotionale, Skeptiker und Idealisten. Sie streiten, sie irren, sie scheitern – und genau das macht sie glaubwürdig. Doch am Ende finden sie immer wieder zusammen. Entscheidungen werden diskutiert, Perspektiven abgewogen, Verantwortung geteilt. Star Trek erzählt von einer Zukunft, in der Vielfalt nicht trennt, sondern verbindet, in der gegenseitiger Respekt wichtiger ist als Macht, und in der Zuhören genauso zählt wie Handeln.
Diese Vorstellung von Gemeinschaft wirkt weit über den Bildschirm hinaus. Sie schafft Identifikation, Trost und Hoffnung. Für viele Fans ist Star Trek ein Ort, an dem man gelernt hat, dass Anderssein kein Makel ist, sondern eine Bereicherung. Dass Konflikte lösbar sind, wenn man bereit ist, den anderen ernst zu nehmen. Und dass eine bessere Zukunft nicht durch Perfektion entsteht, sondern durch Zusammenarbeit.
Dass sich diese Idee nun im echten Leben fortsetzt, zeigt das erste Zusammentreffen des Trek-Dinners in Fürstenfeldbruck. Im Gasthof auf der Lände trafen sich über 30 SF-Interessierte rund um Star Trek, Star Wars, Harry Potter und mehr zum Austausch. Menschen, die sich vielleicht vorher nie begegnet wären, sitzen an den rustikalen Tischen – verbunden durch ihre Begeisterung zu Star Trek und durch die Werte, die die Serie vermittelt. Wie eine kleine Crew entsteht Gemeinschaft nicht durch Uniformität, sondern durch geteilte Begeisterung, Gespräche, Lachen und gegenseitige Neugier. Für ein paar Stunden wird aus Fans eine Gemeinschaft, aus Fremden ein Miteinander. Ich war zusammen mit Markus Schmölz, Geschäftsführer des Scala Kinos Fürstenfeldbruck, vor Ort und diskutierten über die Serien unserer Jugend. Wir folgten einer Einladung von Tom und Chris, den Organisatoren des Trek-Dinners.
Genau darin liegt das Faszinierende an Star Trek: Es bleibt nicht Fiktion. Es inspiriert dazu, im Hier und Jetzt Brücken zu bauen, offen zu sein, Unterschiede auszuhalten und Gemeinsamkeiten zu feiern. Star Trek zeigt, wie die Zukunft aussehen könnte – und erinnert uns gleichzeitig daran, dass Gemeinschaft immer dort beginnt, wo Menschen sich an einen Tisch setzen und einander mit Respekt begegnen.
Ich gehe auf das nächste Treffen im Februar und wer auch mit dabei sein möchte, der folge der Facebook-Gruppe. Mir hat es Spaß gemacht und vielleicht entsteht im Landkreis Fürstenfeldbruck eine Community.
Ach ja: Damit die Frage geklärt ist, unter welchem Captain ich dienen würde, lautet meine Antwort Jean-Luc Picard und Kathryn Janeway.
Vom 6. bis 8. Juni 2025 feiert die Brauerei Maisach erstmals ihr eigenes Brauereifest – ein neues, gemeinschaftliches Veranstaltungsformat, das als künftige Tradition etabliert werden soll. Initiiert wurde das Fest als Reaktion auf den Wegfall des bisherigen Maisacher Volksfests. „Das Volksfest ist tot, es lebe das Brauereifest“, fasste es Bürgermeister Hans Seidl zusammen. Die Gemeinde Maisach ist meine Wohnortgemeinde im oberbayerischen Landkreis Fürstenfeldbruck.
In einem Gespräch mit mit Blog stellten man das Fest ausführlich vor. Die Verantwortlichen – allen voran der neue Brauereichef Umberto Freiherr von Beck-Peccoz samt Familie, Marlies Wieser-Sedlmayr von der eingesessenen Maisacher Brauereifamilie und zahlreiche Ehrenamtliche – haben gemeinsam mit der Gemeinde ein Konzept entwickelt, das weit über ein gewöhnliches Fest hinausgeht. „Es ist auch ein klares Bekenntnis der Gemeinde Maisach und der Vereine zu ihrer Brauerei“,so Gemeinderat Gottfried Obermair.
Das geplante Brauereifest vereint bürgerschaftliches Engagement, regionale Identität und die Wertschätzung für die ortsansässige Braukultur. Das Maisacher Brauereifest setzt auf Gemeinschaft, Ehrenamt und ein vielfältiges Programm – ein Fest, das die Region bereichern und vielleicht zur neuen Tradition werden könnte. Alle Vertreter in dem Pressegespräch mit mir betonten das „Gefühl der Zusammengehörigkeit und des Miteinanders.“
Engagement der Vereine Besonders bemerkenswert ist die breite Beteiligung: Rund 30 Vereine aus den sechs größten Ortsteilen der Gemeinde Maisach wirken aktiv an der Organisation und Durchführung mit. Sie betreiben eigenverantwortlich Getränkestände und Verpflegungsbuden, kümmern sich um Programmbeiträge und helfen bei der Logistik. „Es ist eine Art Hochzeitsfest zwischen Brauerei und Gemeinde“, so Bürgermeister Hans Seidl mit Augenzwinkern. Das habe sich in München auch gut bewährt. Entstanden ist damals das Oktoberfest. Die Gemeinde Maisach unterstützt das Fest mit erheblichem personellen und finanziellen Aufwand, etwa durch die Bereitstellung der Infrastruktur, der Stände und der grundlegenden technischen Ausstattung. Ziel ist es, den Vereinen die Möglichkeit zu geben, sich ohne große finanzielle Hürden einzubringen und gleichzeitig das bürgerschaftliche Miteinander zu fördern. Jeder Ortsteil betreibt mit seinen Vereinen eine eigene Schenke, sodass die Vielfalt Maisachs auch im Angebot der Getränke und Speisen spürbar wird.
Idealer Rahmen Das Festgelände befindet sich auf dem Gelände der Brauerei, das mit seiner historischen Bausubstanz und dem geschlossenen Innenhof den idealen Rahmen für ein Fest dieser Art bietet. Sechs verschiedene Ausschankstationen bieten eine große Auswahl an Biersorten – vom klassischen Hellen über dunkles Bier bis hin zu Weißbieren und alkoholfreien Getränken. Besonders hervorzuheben ist die Hauptschenke, in der die Maisacher Perle direkt aus dem Lagerkeller gezapft wird – ein Alleinstellungsmerkmal, das selbst beim traditionsreichen Kühbacher Brauereifest nicht geboten wird. Ergänzt wird das Angebot durch eine Flaschenschenke mit Spezialbieren, eine Weinschenke in der alten Pichlerei und eine Bar mit Mischgetränken und Spritz-Variationen.
Kulinarischen Meile Ein vielseitiges kulinarisches Angebot entlang der „Kulinarischen Meile der Emmeringer Straße“ bietet Speisen für jeden Geschmack – von traditionellen Würsteln über vegetarische Optionen bis hin zu regionalen Spezialitäten. Dieses wird größtenteils von den beteiligten Vereinen organisiert, die ihre Stände entlang der Straße betreiben und für die Verpflegung der Gäste sorgen. Aber auch der Wirt des Bräustüberls Harry Faul bietet seine Speisen an.
Rahmenprogramm Das Rahmenprogramm ist vielfältig und auf alle Altersgruppen zugeschnitten. Das Fest beginnt am Freitagabend um 18 Uhr mit dem traditionellen Anstich durch Bürgermeister Hans Seidl, begleitet vom Fanfarenzug Graf Toerring Gernlinden. Im Anschluss sorgt die bekannte Wiesnband Volxxbeat für ausgelassene Stimmung. Am Samstag stehen ab 14 Uhr die Luitpold-Musikanten mit zünftiger Blasmusik auf der Bühne, während für die kleinen Gäste eine Hüpfburg bereitsteht. Parallel dazu können Besucher das historische Sudhaus und die denkmalgeschützte Dampfmaschine besichtigen oder im kleinen Museum Geschichten vom legendären Räuber Kneißl lauschen. Am Abend heizt die Partyband GETTHAT! die Stimmung weiter an.
Der Sonntag startet um 10:30 Uhr mit einer ökumenischen Festmesse unter freiem Himmel, musikalisch begleitet von der Blaskapelle Maisach. Anschließend gibt es einen Frühschoppen mit Weißwürsten. Der Nachmittag gehört den Familien: Neben Hüpfburg und Kinderschminken findet um 14:30 Uhr eine Mitmach-Konzert-Party mit DONIKKL statt, gefolgt von Tanzaufführungen der KAY Motion Dance Gruppe. Den krönenden Abschluss bildet am Abend die Partyband S.O.S.
Werbung und Marketing Beworben wird das Brauereifest durch Flyer und Plakate. Im Brauereifest Kühbach werde auf das Brauereifest hingewiesen. „Wer Weiterfeiern will, ist herzlich nach Maisach eingeladen“, so Brauereichef Umberto Freiherr von Beck-Peccoz, der sich sichtlich auf das Brauereifest freut. Klassische Massenmedien werden mit Infos versorgt, auch regionale Blogger wie ich wurden nicht vergessen und es wird auf Social Media gesetzt. Vereinsvertreter werden vor ihren Ortschildern für das Brauereifest werben. Marlies Wieser-Sedlmayr nannte das Hastag der Veranstaltung #brauereifestmaisach – mal messen, wie und ob der Hastag dann auch verwendet wurde.
Sicherheit Auch in puncto Sicherheit und Organisation ist das Brauereifest gut vorbereitet. Das Gelände ist durch seine Lage weitgehend abgeschlossen und durch gezielte Maßnahmen – wie mobile Absperrungen und kontrollierte Zugänge – gesichert. Ein erprobtes Sicherheitskonzept, das in Anlehnung an das größere Brauereifest in Kühbach entwickelt wurde, sorgt für einen reibungslosen Ablauf. Der Bauhof steht mit seinen Fahrzeugen bereit um die Zugangswege zu blockieren. Security werden eingesetzt. Zusätzlich stehen ausreichend Parkplätze zur Verfügung, die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr ist gesichert, und eine Sammeltaxistelle besteht.
Festtradition Das Brauereifest soll nicht nur eine einmalige Veranstaltung bleiben. Ziel ist es, eine neue Maisacher Festtradition zu etablieren, die langfristig das kulturelle und gesellschaftliche Leben der Gemeinde bereichert. Dabei steht nicht der kommerzielle Erfolg im Vordergrund, sondern die Gemeinschaft: das Miteinander der Ortsteile, die Anerkennung ehrenamtlichen Engagements und die Freude am gemeinsamen Feiern. Die erste Ausgabe soll dafür den Grundstein legen – mit viel Herzblut, Teamgeist und einer ordentlichen Portion Vorfreude.
Organisation Das Brauereifest ist eine Open-Air-Veranstaltung mit über 1.000 Sitzplätzen, geschützt durch Sonnenschirme. Der Eintritt ist frei, und die Maß Bier kostet 9,50 Euro. Wenn das Wetter nicht mitspielt, dann können Gäste unter den Schirmen Schutz suchen. „Allerdings haben wir bei dem ersten Brauereifest ein Gottvertrauen beim Wetter“, so Seidl.