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Virgin Galactic #Unity22 – der Weltraumflug

12. Juli 2021

Gut gemacht Sir Richard. Natürlich war ich als Raumfahrtfan dabei, als am Sonntag ein großer Schritt in Richtung kommerzieller Raumfahrt beschritten wurde. Virgin Galactic eroberte den Weltraum und ich begann zu träumen.

Die drei Milliardäre Sir Richard Branson, Jeff Bezos und Elon Musk schreiten mit ihren jeweiligen Raumfahrtfirmen voran und ich finde es großartig. Ich fühle das Feuer in mir, was ich als Jugendlicher bei den Columbia-Flügen gespürt habe. Ich habe noch Super 8 Filme von der Mondlandung und NASA-Missionen und eine kostbare Laserdisc vom ersten Columbia-Flug. Ein ähnliches Gefühl der Nervosität und Erregung spürte ich am Sonntag als ich mir die Live-Übertragung vom Flug von Virgin Galactic in YouTube ansah. Perfekte emotionale Show (a Letter to my grandchildren) und eine unglaubliche technische Leistung. Sir Richard kannte ich als Jugendlicher in erster Linie von Schallplatten – als Stichwort sei nur Mike Oldfields Tubular Bells genannt, das die Grundlage für Richard Bransons finanziellen Erfolg ausmachte.

Jeder der drei Milliardäre hat einen anderen Ansatz mit ihren Weltraumfirmen für die Raumfahrtabenteuer und mir steht es nicht zu, welcher Ansatz der richtige ist. Sie sind alle faszinierend. Ich weiß nur, dass ich unglaublich begeistert bin, von dem was ich gesehen habe. Virgin Galactic hat seinen ersten Weltraum-Flug Unity 22 mit voller Besatzung absolviert. Firmenmitgründer Sir Richard Branson war mit an Bord. Und wir waren live dabei. Es ist nicht mehr als der Startschuss für den kommerziellen Weltraumtourismus und ich war an iPhone live dabei. In welchen spannenden Zeiten leben wir eigentlich?


Das Trägerflugzeug hob am Startplatz Spaceport America im US-Staat New Mexico ab – spezielle Range Rovers brachten die Mannschaft zum Raumschiff. Das Trägerflugzeug stieg auf etwas mehr als 13 Kilometer Höhe auf. Dort klinkte der Weltraumgleiter aus und zündete sein Raketentriebwerk für 60 Sekunden. Was für ein dramatischer Moment. In dieser Minute steigt er mit mehr als dreifacher Schallgeschwindigkeit auf 90 Kilometer Höhe auf. Nach wenigen Minuten kehrte der Gleiter unbeschadet selbstständig zurück zum Spaceport America. Der Milliardenmarkt des Weltraumtourismus ist greifbarer geworden.

Jetzt folgt am 20. Juli Jeff Bezos, der mit seiner Rakete von Blue Origin ebenfalls in den Weltraum zu fliegen will. Auch ich bin wieder dabei und hoffe auf eine Übertragung.

Ach ja: Ich würde gerne mal bei einem solchen Start und Landung dabei sein – nicht als Astronaut oder Tourist, sondern als Zuschauer und Blogger vor Ort. Also, wenn dies einer der Verantwortlichen ließt: Ich bin bereit für die Zukunft.

Am Amazon Fire Phone ist FireFly der direkte Weg zu Amazon

19. Juni 2014

Die Deutschen lieben Panikmache – nicht anderes erklärt sich die Panik vor der Google Brille. Erst gestern habe ich wieder einen Hohlkopf poltern gehört, dass er die Google Glass jeden von der Nase schlagen werde – so wegen Datenschutz und so.

Ich bin mal gespannt, wie sich seit gestern Einzelhändler wehren werden. Gestern wurde das Amazon Fire Phone vorgestellt. Es passt hervorragend in das Ecosystem von Amazon und bringt einige interessante Features wie Dynamic Perspective (3D) und sechs Kameras mit. Für mich ist die intergrierte Software FireFly eine absolute Killer-App. FireFly ist der direkte Weg zu Amazon.

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Durch einem Knopfdruck an der Geräteseite aktiviert, scannt FireFly alles und leitet den User zu Amazon weiter. Genial. Wenn ich schreibe alles, dann meine ich nahezu alles: FireFly scannt Strichcodes, QR-Codes. Websites, Telefonnummern, Produkte, Bücher, CDs, DVDs – sogaer Kunstwerke mit einer Verbindung zu Wikipeadia und denken wir daran, Amazon hat in den USA auch einen Art-Shop. Und die Scan-Kamera von FireFly erkennt ähnlich wie Shazzan auch Musik und – jetzt der Hammer – TV-Serien. Es heißt FireFly arbeitet auf Basis von Flow OCR. In der Demo von Amazon-Boss Jeff Bezos erkannte das Amazon Fire Phone über Firefly eine Folge von Game of Thrones. Zudem gab es durch eine Technik namens Amazons X-Ray zusätzliche Infos über die Episode.

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Alle Produkte. seien sie physisch oder digital, die das neue Fire Phone durch FireFly erkennt, können anschließend auf Amazon gekauft werden. Laut Amazon sollen bereitsüber 100 Millionen Objekte erkannt werden. Dabei mussen die Objekte nicht eben vor einem liegen, sondern können auch gebogen sein. Die Scan-Software erkennt die optischen Fehler und gleicht sie aus. Organisiert wird es über ein Schlagwort semantic boosting. Das ist die neue Herausforderung für den Mittelstand.

Wie oft sehe ich Kunden in einem Laden, die ein Produkt entdecken, ihr Handy zücken und den Preis bei Amazon vergleichen und dann dort kaufen. Dieses Vorgehen wird durch FireFly noch einfacher, der Kaufprozess ist simpel und die Idee von Amazon schlichtweg genial. Ich bin mal gespannt, ob mein rabiater Kollege künftig jedem auch sein Smartphone aus der Hand schlagen wird.

In den USA kommt das neue Telefon im Juli. Ein Starttermin für Europa ist gestern nicht genannt worden.

Ab 1:44 mn werden in dem Werbespot die Features von FireFly gezeigt.

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