Meine Frau war neulich mal wieder beim Friseur und sie sieht jetzt perfekt aus. Beim Waschen, Schneiden, Legen vergeht aber immer viel Zeit. Rund zwei Stunden hat sie bei ihrem Friseur am Ort verbracht. Wenn man so im Stuhl sitzt, bekommt man immer wieder Gespräche mit. So wollte eine Kundin nebenan genau die Frisur, wie sie Victoria Beckham trägt. Also machte sich die Friseurin auf, de gesamte Yellow-Press des Salons durchzublättern, wie denn nun der neue Schnitt der Promi-Dame aussieht. Aber natürlich wurde nichts gefunden in Gala, Bunte und wie die bunten Blätter so heißen. Also, da kommt das überlegene iPhone zum Zug. In Sekundenschnell war ein neues Abbild von Frau Beckham gefunden. Friseurin und Kundin waren zufrieden. So zeigt das iPhone mal wieder was es kann. Super Alttagstauglich, auch beim Friseur.
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iPhone beim Friseur
23. Oktober 2008Zahncreme ist keine Haftcreme
20. Oktober 2008Kennen Sie dass, wenn Sie lachen und nicht mehr aufhören können. Da wird das Lachen direkt zum Krampf. Dies ist mir eben in Berlin passiert. Hier war ich mit einem Kollegen auf der SAE Alumni Convention. Ich musste zwei Referate machen und übergab einen Preis. Mein Kollege hatte derweil Pech und vergaß seine Zahncreme zu Hause. Kein Problem sollte man denken. Im Quality Hotel gab es zwar Pflegesets für den Zahn, doch waren diese im Lager untergebracht. Die Dame an der Rezeption hätte dafür in den Keller gehen müssen, aber es war gerade viel los. Den Gang in den Keller wollte mein Kollege ihr ersparen und ging um die Ecke in den nächsten Lidl. Eine halbe Stunde später klingelte mein iPhone und der Kollege war am Ohr. Er habe statt Zahncreme blöderweise Haftcreme für dritte Zähne gekauft und bekommt das Zeug nicht mehr aus dem Mund. Der Depp. Die Packungen seien ähnlich und ich eilte zu ihm. Mit Handtuch im Mund zeigte er mir die Tube: Eindeutig Haftcreme – der arme Kerl, doch ich brach in Lachen aus. Im Laufe der Zeit löste sich die Haftcreme und ich lieh ihn meine Zahncreme. Zum Abschluss fuhren wir an eine Tanke zum Einkaufen. Bei der Preisverleihung auf der Bühne hatte ich seine Zahncreme in der Tasche – und es reizte mich bei der Preisverleihung die Creme aus der Tasche zu ziehen und sie dem Publikum zu zeigen. Doch ich war feige.
Apple ist bei den Consumern angekommen
15. Oktober 2008War man früher als Kenner von Apple Mitglied einer Art elitären Gemeinschaft, so hat sich das durch die iPods, aber spätestens durch die Einführung des iPhones gründlich geändert. Apple ist zur Consumer-Electronic-Company geworden. Da wollte Apple-Guru Steve Jobs ja wohl auch hin, als er auf der Macworld Expo 2007 aus Apple Computer Inc. ein Apple Inc machte und das Wort „Computer“ aus dem Namen strich. Die Folge davon war, dass Apple nicht mehr den Fokus auf Computer-Hardware im klassischen Sinne legt, sondern auch auf Devices und Services wie den iTunes-Store.
Dass man jetzt bei breiten Consumer-Schichten angekommen ist, zeigen einige Beispiele. So ist ein Kollege dieser Tage auf dem Bahnhof angesprochen worden, als er sein iPhone zum Musikhören auspackte. Ein Typ, Marke übler Hinterhof, fragte ihn, wie er Musik auf das iPhone bekommt. Gibt es da eine spezielle Software? Er habe sich das weiße iPhone gekauft und nun wolle er es gleich ausprobieren. Der Kollege hatte von iTunes wohl noch nie was gehört. Wie schaltet er eigentlich sein iPhone frei? Die Beratung durch den Fachhandel hatte er wohl nicht mitbekommen oder sie ist erst gar nicht bei ihm angekommen. Mein Kollege leistete Aufklärungsarbeit.
Anderes Beispiel: Ich hatte vor kurzem den Fall, dass mich ein Bekannter ansprach, wie er denn Filme auf den iPod nano bekommt? Er zieht die VOB-Dateien immer wieder ins iTunes, aber nix passiert. Als ich ihm erklärte, dass es da so was wie DRM gäbe, schüttelte er den Kopf. Und auch der Einsatz von Crack-Software wie Handbrake sei illegal, weil man offiziell den Kopierschutz nicht knacken dürfe. Da wurde ich mit großen Augen angeschaut und ein sonst rechtschaffender Mann meinte nur: „Ich hab die DVD gekauft, jetzt will ich das Zeug auf dem iPod sehen. Basta.“
Hier für alle, die Fragen rund um Apple und deren Bedienung haben: 01805009433 ist der User-Support. Da wird Ihnen geholfen. Oh Mann, war es ruhig zu Zeiten von Mac OS 7.1 – und auch langweilig.
Neues Einkaufsverhalten durchs iPhone
14. August 2008Meistens am Samstag geht meine Familie mit mir einem Ritual nach, das Tausende andere Familie auch machen: Wir brechen auf zum Familieneinkauf. Während wir früher immer irgendwelche Einkaufslisten dabei hatten, sind jetzt natürlich die iPhones unsere Begleiter. Im AppStore haben wir die Software Shopping-List für 0,79 Euro gekauft. Prima und wirklich eine Empfehlung. Aber dies ist nicht die einzige Veränderung in unserem Einkaufsverhalten. Wenn wir Lebensmittel, Windeln und ähnliches im Wagen haben, schaue ich immer noch nach DVDs, Spiele, Blu-rays oder Musik-CDs. Habe ich ein interessantes Objekt meiner Begierde gefunden, dann kommt das iPhone zum Zuge. Ich vergleiche den Preis online mit Online-Bestellhäusern. In den meisten Fällen gewinnen die Online-Händler gegenüber dem klassischen Einzelhandel. Sie sind billiger. Die Gründe liegen auf der Hand: Keine Regalfläche, keine teuren Mieten, kein Personal. So muss ich mich entscheiden, ob ich ein weiterer Nagel im Sarg des Einzelhandels bin und „Geiz ist geil“ regiert. Oder ich bin mir meiner gesellschaftlichen Verantwortung bewusst, die Ausbildungs- und Beschäftigungsleistung der Einzelhändler honoriere und im Laden kaufe. Ich gestehe: Bei größeren Anschaffungen kaufe ich dann online und das iPhone von Apple war sicher Katalysator. Ich habe das Internet immer dabei. Hier vollzieht sich ein gesellschaftlicher Wandel, dem wir uns alle bewusst sein müssen.
Wer fordert mich mit iPhoneSaber?
12. August 2008Apple-Chef Steve Jobs bestätigte gegenüber dem WallStreet-Journal, dass zum einen der AppStore für das iPhone genial angenommen wurde, zum anderen, dass Apple eine Blacklist für den Store führte. So nahm Apple folgende iPhone-Applikationen aus dem Programm „I´m rich“ (700 US-Dollar für einen roten Punkt), „Slasher“ (das Display zeigte ein Mördermesser) und vor kurzem auch iPhoneSaber. Dies simulierte ein Laserschwert aus Star Wars. Kollegen und meine Frau hatten uns bereits große Laserschwert-Schlachten geliefert. So ist es köstlich, das Gesicht überraschter Kollegen zu sehen, wenn man mit gezücktem Laserschwert in die Redaktionsräume stürmt und Kollegen zum Duell auffordert. Grund für den Hinauswurf aus dem Store ist wohl ein Brief von THQ Wireless, die die Audio-Rechte an dem Laserschwert von George Lucas haben. Das Schwert klang verdammt überzeugend nach Star Wars und das darf natürlich nicht sein. Ich hab auf jeden Fall noch mein iPhoneSaber und find es stark. Neulich hatten meine Frau und ich beim Essen im China Restaurant unsere Schwerter gezogen. Cool, die blöden Gesichter der Leute. Cool auch die Reaktion am Nebentisch. Ein paar Jugendliche hatten auch ihr iPhone dabei und machten mit.
Eine „Zukunft der Zeitung“ am iPhone
6. August 2008
Seit langem beschäftige ich mich berufsmäßig mit der Zukunft der Zeitung. Das elektronische Papier ist noch in den Kinderschuhen. Ich werde später einmal darüber berichten. Eine mögliche Zukunft der Zeitung sind kostenlose Zeitungen. In Holland heißt sie „Metro“, in der Schweiz „20 Minuten“. Sie werden an Verkehrsknotenpunkten kostenlos verteilt, sind rein Anzeigenfinanziert und der Leser erfährt während einer Busfahrt das Wichtigste vom Welt- und Lokalgeschehen, eben in 20 Minuten. In Deutschland konnten diese kostenlosen Zeitungen nicht richtig Fuß fassen. Die Großverlage haben diese Konkurrenz nur kurz zugelassen. Aber ich bin mir sicher, dass dies eine Zukunft der Zeitung ist. Und sie kommt schneller als die Verlage es wollen. Jetzt gibt es auch 20 Minuten für das iPhone, kostenlos versteht sich. Im AppStore die Applikation laden und im WLAN-Bereich mit Content füllen. Es gibt aktuelle Artikel, Videos und ein Webradio. Gleichzeitig kann der Leser als 20-Minuten-Reporter mitmachen, klassischer UGC. Konsumiert wird der Content dann, wenn ich Lust habe, also in der U-Bahn bei 20 Minuten Fahrzeit. Genial, auch eine Möglichkeit der Zukunft der Zeitung über das Web. Ein weiterer Vorteil: Ich muss nicht in Zürich sein, um eine Ausgabe von „20 Minuten“ zu erhalten.
iPhone bekämpft Aufschneider und Angeber
4. August 2008Aufschneider und Angeber haben es zu Zeiten des iPhones schwer. Da sitze ich doch im Warteraum des Flughafens Hannover herum und warte auf meinen LH-Flieger. Kommt er, kommt er nicht? Streik ja oder nein? Auf jeden Fall kommt eine Gruppe auf mich zu, Typ Manager – ein Mann und zwei Frauen. Alle Mitte/Ende dreißig, im edlen Zwirn gekleidet und Laptoptasche am Mann bzw. Frau. Der Mann ist der große Hecht und Wortführer. Und, Sie erraten es bereits, er nervt kolossal mit seinem Gequatsche. Er erzählte über dies und jedes und kam auch zu den Themen Geige und Konzerte. Ich hab zwar keine Ahnung über Geigen, außer dass meine Frau eine solche hat und mal im letzten Jahrtausend spielte. Unser Schwätzer erzählte, ein Künstler habe in seinem Konzert eine Original-Stradivari von 1592 gespielt. Dass müsse man sich mal vorstellen. Ich hielt es nicht mehr aus und witterte meine Chance. Ich nahm das Apple iPhone, wählte unter Wikipedia „ Stradivari“ und belehrte dann oberlehrerhaft die Gruppe: „Antonio Giacomo Stradivari (auch latinisiert Antonius Stradivarius, * um 1644 oder, laut neuerer Forschungen, 1648), der Geburtsort ist unbekannt; † 18. Dezember 1737 in Cremona) war ein italienischer Geigenbaumeister.“ Ha, das hatte gesessen. Vor seiner Geburt hatte Stradivari also seine berühmten Geigen gebaut. Die Damen erkannten sofort ihren Gesprächspartner als Schwätzer und vor Scharm wandte sich der Jung-Manager ab. Ich hatte meine Ruhe. Also Aufschneider und Angeber aufgepasst, das iPhone überführt als Schwätzer.
Meine iPhone Software
22. Juli 2008Ich bin ein sog. Early Adopter von Apple. Wikipedia sagt dazu: Der Begriff Early Adopter (englisch für: frühzeitiger Anwender) bezeichnet einen Menschen, der die neuesten technischen Errungenschaften oder die neuesten Varianten von Produkten erwirbt. So auch mit dem iPhone von Apple. Kaum wurde es im vergangenen Jahr offiziell in Deutschland angeboten, musste ich zum T-Punkt nach Karlsruhe pilgern und so ein Device haben. Am 11. Juli diesen Jahres kam die neue Software 2.0. Und ich bin begeistert. Als dem Apple Store kann man nun Software kaufen bzw. kostenlos laden. Ich mir gleich folgende Programme gezogen: PhoneSaber (Laserschwert-Simulation), AIM (AOL Instand Messanger), FiatLux (Taschenlampe), Shazam (Musik taggen), NetNewsWire (RSS-Reader), Remote (für iTunes), iPint (Bier), Fahrplan (Auskunft) und Einkaufsliste für 0,79 Euro. Ich bin eben ein Apple Fan und steh dazu.


