Posts Tagged ‘Hotel Prinz-Luitpold-Bad’

So sieht der Urlaub bei uns aus – aktuelle Zahlen

18. Juni 2015
Ab in den Urlaub.

Ab in den Urlaub.

Ich liebe das Reisen, sei es beruflich oder privat. Reisen erweitert den Horizont. Es ist egal, wohin ich reise. Ich finde immer interessante Geschichten. Gerne erzähle ich das Zitat von Alexander von Humboldt: „Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nicht angeschaut haben.“ Das halte ich für richtig und ich schaue gerne über de Tellerrand raus. Während ich früher im Ausland beruflich unterwegs war, mache ich mehr und mehr Urlaub im eigenen Land. Ich liebe eine kurze Auszeit im Hotel Prinz Luitpold Bad in Bad Hindelang und war vor kurzem an der Nordsee in Cuxhaven und hab es genossen.

Ein Kurzausflug nach Helgoland.

Ein Kurzausflug nach Helgoland.

Aber richtig ist auch: Ein schöner Urlaub kann schnell ins Geld gehen: Durchschnittlich 1.749 Euro geben die Deutschen im Jahr für Reisen aus. Die größten Kosten entfallen dabei auf die Unterkunft (502 Euro), den Transport (364 Euro) und die Verpflegung (339 Euro) – Shopping und Souvenirkäufe vor Ort verschlingen immerhin noch rund 260 Euro im Jahr. So überrascht es nicht, dass sechs von zehn Deutschen (59 Prozent) ihren Urlaub gerne im eigenen Land verbringen. Genau die Hälfte von ihnen tut dies ausdrücklich, um Geld zu sparen – mehr als jeder Vierte (27 Prozent) verreist aus diesem Grund sogar nur innerhalb seiner Region. Dies ergab eine repräsentative Umfrage von deals.com, der Suchmaschine für digitale Gutscheine.

Ich muss nicht immer wegfliegen.

Ich muss nicht immer wegfliegen.

Vor allem Männer können sich gut damit arrangieren, die Landesgrenzen im Urlaub nicht zu verlassen (63 Prozent). Im Bundesvergleich sind innerdeutsche Reisen am beliebtesten bei den Saarländern (73 Prozent) und Sachsen-Anhaltinern (71 Prozent). Die Bremer hingegen zieht es in die Ferne: Für nicht einmal die Hälfte von ihnen (47 Prozent) kommt ein Heimaturlaub infrage. Sie erkunden stattdessen mit Vorliebe das europäische Ausland (77 Prozent), das im Bundestrend als einziges Reiseziel in der Beliebtheit noch vor Deutschland liegt. Insgesamt verreisen sieben von zehn deutschen Urlaubern (69 Prozent) gern innerhalb Europas – besonders Frauen (73 Prozent) schätzen die kurzen Distanzen in die Nachbarländer. Die Weiten Nordamerikas locken jeden sechsten Deutschen (16 Prozent) und landen damit mit großem Abstand auf dem dritten Platz der beliebtesten Reiseziele. Die unbeliebteste Urlaubsregion der Bundesbürger ist der Nahe Osten (vier Prozent).
Als Bayer freut es mich, dass Urlauber gerne den Freistaat mögen. Das zeigt die Statistik. Deutsche Heimaturlauber folgen besonders gerne dem Ruf der Berge: Fast die Hälfte (49 Prozent) verbringt ihren Urlaub im eigenen Land am liebsten unter dem weiß-blauen Himmel Bayerns – unter den 18- bis 29-Jährigen sind es sogar 53 Prozent. Der Freistaat führt damit die Liste der beliebtesten Ziele für innerdeutsche Reisen an. Die größten Fans kommen dabei allerdings aus dem eigenen Bundesland: Vier von fünf Bayern (80 Prozent) verbringen ihren Heimaturlaub am liebsten dahoam. Auf den Plätzen zwei und drei der Rangliste der beliebtesten innerdeutschen Reiseziele folgen Mecklenburg-Vorpommern (37 Prozent) und Schleswig-Holstein (31 Prozent), die durch ihre Lage an der Ost- bzw. Nordsee überzeugen.
Es überrascht etwas, dass Berlin, trotz jährlich neuer Besucherrekorde, als Urlaubsziel unter den Bundesbürgern gar nicht so beliebt ist: Nur jeder Fünfte verbringt seinen Deutschlandurlaub gerne in der Hauptstadt (20 Prozent). Vor allem die Brandenburger meiden die benachbarte Großstadt in ihren Ferien (0 Prozent). Interessanterweise kommen die größten Berlin-Fans aus Hamburg: 33 Prozent von ihnen besuchen gern die Spree-Metropole. Und diese unerwartete Liebe beruht auf Gegenseitigkeit: Genauso viele Berliner machen gerne Urlaub in der Hansestadt. Den letzten Platz der beliebtesten innerdeutschen Reiseziele teilen sich Bremen und das Saarland mit jeweils sechs Prozent.

Urlaub an der Nordsee.

Urlaub an der Nordsee.

Top 16 der beliebtesten Reiseziele in Deutschland (Mehrfachantworten möglich)
1. Bayern 49 %
2. Mecklenburg-Vorpommern 37 %
3. Schleswig-Holstein 31 %
4. Baden-Württemberg 25 %
5. Niedersachsen 23 %
6. Hamburg 22 %
7. Berlin 20 %
8. Thüringen 16 %
9. Nordrhein-Westfalen 15 %
10. Sachsen 14 %
11. Rheinland-Pfalz 12 %
12. Hessen 11 %
13. Brandenburg  10 %
14. Sachsen-Anhalt 8 %
15. Bremen 6 %
16. Saarland 6 %

Bayern ist ein tolles Urlaubsland.

Bayern ist ein tolles Urlaubsland.

Handwerkskunst aus Allgäuer Hirschleder – Klaus Bensmann fertigt Trommeln und Trachten

5. April 2015
Klaus Bensmann

Klaus Bensmann

Bei einem Spaziergang durch Bad Hindelang stieß ich auf einen ganz besonderen Handwerker: Klaus Bensmann. In seiner Werkstatt in der Ostrachstraße 38 in Bad Hindelang fertigt der Künstler wunderschöne Unikate – Maßbekleidung aus Hirschleder und Rahmentrommeln aus Hirschpergament.
Wer die Werkstatt und den Ausstellungsraum betritt, ist unweigerlich fasziniert vom herabhängenden Leder, das in alter Handwerkskunst verarbeitet wird. Als Besucher hatte ich den Drang über das Leder zu streichen, die Haut zu spüren. Da eine Tracht für mich nicht in Frage kommt, schaute ich mir besonders die zahlreichen Trommeln mit verschiedenen Durchmesser an. Unterschiedliche Trommelschlegel liegen zum Ausprobieren bereit und sorgen dafür, dass in der Werkstatt immer ein Tourist wie ich die Trommeln ausprobiert.

 

Klaus Bensmann hat die Sache im Griff. Er selbst stammt nicht aus dem Allgäu, sondern aus dem Münstlerland und ist mit Handwerkern und Landwirten aufgewachsen, die noch wirklich von Hand gearbeitet haben. Diese Eindrücke müssen wohl auf Klaus Bensmann abgefärbt haben. Er lebte einst mit seiner Frau Petra in Kanada und lernte dort einen alten Mann kennen, der nach alter Tradition Festtagsgewänder für Indianer und Handtrommeln anfertigte. Dieser Mann gerbte noch mit Fischtran. Diese Tätigkeit inspirierte Klaus Bensmann. Zurück in Deutschland wandte sich Bensmann dem seltenen Beruf des Gerbers zu. Im Allgäu fand er einen Meister, der Hirschleder mit Tran von Dorsch und Hering gerbte. Klaus Bensmann ist geschickter Autodidakt und eignete sich Wissen und Erfahrung an. Im Jahr 1985 eröffnete er seine Lederwerkstatt in Bad Hindelang in Zusammenarbeit mit zwei Gerbern mit denen er auch heute noch arbeitet. Das Besondere: Seine Werkstatt ist für Kunden und Interessierte offen. Heute würde man sagen, Klaus Bensmann lebt Transparenz.


Das testete ich gleich mal aus und ich interessierte mich für eine Trommel. Klaus Bensmann nahm sich die Zeit und erklärte ausführlich die Produktion und Spielweise der Handtrommel. Ich hatte das Gefühl: Hier kennt sich jemand aus und gibt sein Wissen gerne weiter. Seine Arbeit hat einen Wert und Klaus Bensmann erzählt gerne über seine Arbeit. Und gerne bin ich bereit für eine gute handwerkliche Arbeit den Preis zu bezahlen.


Beim Erzählen kommt bei Klaus Bensmann immer wieder seine Vorliebe für die alten Kelten durch. Seine Rahmentrommeln aus Hirschrohhaut haben den Durchmesser von 25 bis 50 Zentimeter. Klaus Bensmann bietet sogar Workshops an, um sich selbst eine Trommel anzufertigen. Diese Zeit – und das Talent habe ich allerdings nicht. Aber ich lauschte interessiert den Worten Klaus Bensmanns. Auf einer Seite wird ein Holzrahmen mit nicht geerbten Hirschpergament überzogen. Auf der offenen Rückseite der Trommel werden die Rohlederschnüre zu einem Haltekreuz verspannt. Ich musste mir so eine Trommel kaufen, zum Leidwesen der Hotelgäste vom Hotel Prinz Luitpold Bad, in dem ich meine Ferien verbrachte.

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CI bis in die Türschilder – wunderbares Hotel-Marketing

19. März 2015

Wer im Hotel nächtigt, der kennt die kleinen Türanhänger aus etwas dickeren Papier. Diese Anhänger sind meist hinter der Zimmertür zu finden. Sie haben die Aufschrift auf der einen Seite „Bitte nicht stören“ und auf der anderen Seite steht „Bitte Zimmer aufräumen.“ Meist gibt es noch ein Farbleitsystem. Grün heißt „Reinkommen ist ok“, Rot heißt „Draußen bleiben“.
Diese Anhänger werden bei Bedarf einfach an die Türklinke des Hotelzimmers gehängt und das Reinigungspersonal weiß, was zu tun ist. So kann es nicht passieren, dass die Reinigungstruppe mit den Worten „Housekeeping“ die Zimmertür aufreißt, während man selbst noch beim Anziehen ist. So etwas soll es schon gegeben haben. Ich habe es mir daher zur Angewohnheit gemacht, beim Schlafengehen, dass „Bitte nicht stören“-Schild und meine Tür zu hängen und Ruhe vor Störungen zu haben.

Mein Bett aus dem 19. Jahrhundert im Hotel Prinz Luitpold Bad.

Mein Bett aus dem 19. Jahrhundert im Hotel Prinz Luitpold Bad.

Bei meinem jüngsten Urlaub im Allgäu im wunderbaren Wellnesshotel Prinz Luitpold Bad in Bad Hindelang, entdeckte ich eine besondere Variante dieser Türanhänger. Dazu folgernder Hintergrund: Ich nächtigte in der so genannten Ludwig II.-Suite des Allgäuer Hotels. Im Zentrum meines Schlafzimmers stand ein antikes Bett mit feinen Holzarbeiten aus dem 19. Jahrhundert.

Schwäne am Bett - passt also zu Ludwig II.

Schwäne am Bett – passt also zu Ludwig II.

 

Die wunderbaren Holzlegearbeiten zeigten Schwäne und auch am Kopf waren Holzschwäne angebracht. Das passt alles zu unserem König Ludwig II. Links und rechts vom Bett hängen zwei Bilder, eines von König Ludwig II. und eines von seinem Märchenschloss Neuschwanstein.

„Audienz wird gewährt!“ - Zimmer aufräumen.

„Audienz wird gewährt!“ – Zimmer aufräumen.

Die Türschilder hatten die Aufschrift „Wichtige Regierungsgeschäfte – Störung unerwünscht“. Das Schild war in Rot. Und die Variante „Bitte Zimmer aufräumen“ lautete im Hotel Prinz Luitpold Bad „Audienz wird gewährt!“ Und das Schild war in einem freundlichem Grün. Zudem gab es auf beiden Seiten des Schildes das Logo des Hotels.

Bitte draußen bleiben - „Wichtige Regierungsgeschäfte - Störung unerwünscht“

Bitte draußen bleiben – „Wichtige Regierungsgeschäfte – Störung unerwünscht“

Hier hat das Hotel Prinz Luitpold Bad seine CI konsequent umgesetzt. Der Hotel-Claim ist „ein bisschen königlich“ und das passt auch bei den Türschilder. Wunderbar mitgedacht und Vorbild für andere Hotels.

Ein bisschen königlich - die CI der Türschilder passen zum Hotel in Bad Hindelang.

Ein bisschen königlich – die CI der Türschilder passen zum Hotel in Bad Hindelang.

Regionale Küche – ein bisschen königlich im Hotelrestaurant Prinz Luitpold Bad

13. März 2015

Beim Essen liebe ich Experimente mit allerlei Zutaten aus aller Herren Länder. Aber ich habe auch eine Vorliebe für die regionale Küche, wenn ich in einem bestimmten Landstrich bin.
Vor kurzem war ich wieder im Allgäu und habe eine wunderbare regionale Küche im Restaurant des Hotels Prinz Luitpold Bads in Bad Hindelang genossen. Ich testete die Küche vom Küchenchef Josef Schaffle zwei Tage lang und bin sehr angetan von seinem regionalem Konzept, „ein bisschen königlich“ ist.

Ein bisschen königlich ist die Speise des Hotels Prinz Luitpold Bads in Bad Hindelang.

Ein bisschen königlich ist die Speise des Hotels Prinz Luitpold Bads in Bad Hindelang.

Schaffle versteht es sehr gut, die traditionelle Allgäuer Küche mit frischen Ideen zu verbinden. „Essen ist ein wichtiger Teil unseres Lebens und ein wichtiger Teil einer Reise. Es gibt einem die Gelegenheit etwas mehr über das Gebiet zu erfahren, in dem man sich befindet. Wenn Sie echtes bayrisches Essen, mit historischen Wurzeln und modernen Elementen suchen, dann sind Sie bei uns genau richtig“, heißt es auch von den Hoteliers Armin und Sabine Gross.
Die Speisekarte umfasst regionale Spezialitäten. Nach einem Gruß aus der Küche, zum einen gab es als Amuse-Gueule Ente zum anderen Lachsterrine.

Ente - ein Gruß aus der Küche

Ente – ein Gruß aus der Küche

Amuse-Gueule Lachsterrine

Amuse-Gueule Lachsterrine

Meine erste Vorspeise drehte sich um den Hirschen. Der Rothirsch ist der König des Waldes, so die Speisekarte des Hauses. Ungefähr 3000 Stück leben in den Oberallgäuer Bergen. Als im Jahr 1848 revolutionäre Gedanken in der Luft lagen und die Adelsprivilegien größtenteils aufgehpben wurden, waren innerhalb von zwei Jahren alle Hinderlanger Hirsche erlegt. Prinz Luitpold, der Namensgeber des Hauses, war ab 1850 Jagdherr in Hindelang und fing mit 17 Stück Rotwild mit der Hege einer neuen Population dieser edlen Tiere an. Sehr viele Hirsche, die heute durch die Wälder stolzieren und auf meinem Essenstisch landen, sind wohl Nachfahren dieser königlichen Geweihträger. Ich nahm als Vorspeise den urgemütlichen Hirsch. Zwei Tage lang wurde der Hirschrücken hausgebeizt, hauchdünn geschnitten und nun mit Apfel-Birnen-Chutney serviert.

Zur Vorspeise urgemütlicher Hirsch

Zur Vorspeise urgemütlicher Hirsch

Die zweite Vorspeise am zweiten Tag war Fisch nicht Fleisch, eine Sulz vom geräuchteren Allgäuer Saibling an Meerrettich-Aioli und dazu frisch gebackene Dillkrapfen.

Eine Sulz vom geräuchteren Allgäuer Saibling

Eine Sulz vom geräuchteren Allgäuer Saibling

Als Hauptspeise am ersten Tag wählte ich den Hindelanger Adler. Es ist natürlich kein Adler, sondern eine halbe knusprig gebratete Bauernente mit Kartoffelknödel und Apfelrotkraut. Das Tier stammt vom Geflügelhof Leonhard Gross aus Niederbayern. Meine Kinder haben etwas verwirrt geschaut, beim Namen Hindelanger Adler. Den Steinadler gibt es übrigens wieder in Hindelang. Im 19. Jahrhundert wurden Adler allerdings als Schädlinge angesehen und gejagt. Einer der kühnsten Adlerjäger war der Leibjäger des Prinzregenten Luitpold, der Hindelanger Leo Dorn. Als Leo Dorn seinen 50. Adler erlegte, verlieh im der Prinzregent den Titel „Adlerkönig“. Diese Zeiten sind Gott sei Dank vorbei. Mein Hindelanger Adler ist heute auf dem Teller eine Bauernente.

Mein Hindelanger Adler.

Mein Hindelanger Adler.

Am zweiten Abend wählte ich als Hauptgang die Leibspeise Luitpolds. Es gab ein gegrilltes Rumpsteak vom Allgäuer Weiderind von der Metzgerei Endraß, am Knochen gereift mit Kürbiskernkruste und Kartoffel-Zwiebelstampf.

Die Leibspeise Luitpolds

Die Leibspeise Luitpolds

Videos von Zimmerchecks in Hotels – Teil 3

9. März 2015

Meine Arbeit macht es notwenig, dass ich auf Reisen gehe. Da ich manches Mal über Nacht bleibe, bette ich mein müdes Haupt in dem einen oder anderen Hotel zur Ruhe. Bevor es aber ans Auspacken geht, drehe ich ab und zu mal ein Video von meinem Zimmer. Es ist eine Art spontaner Hotel- und Zimmercheck, der nicht den Anspruch auf Vollständigkeit hat. Es sind nur spontane Eindrücke, die ich sammle. Ab und zu werde ich in meinem Blog einige dieser Hotel- und Zimmerchecks vorstellen – viel Spaß.

Hotel- und Zimmercheck Ludwig II Suite, Hotel Prinz Luitpold Bad, Bad Hindelang

Hotel- und Zimmercheck, Hotel Neumaier, Xanten

Hotel- und Zimmercheck, Haus Frankenthal, Vierzehnheiligen

Hotel- und Zimmercheck, Hotel Lamm, Immenstadt

Hotel- und Zimmercheck Hotel Bachmeier, Eggenfelden

Hotel- und Zimmercheck Hotel Gottinger, Waldkirchen

Videos von Zimmerchecks in Hotels – Teil 1

24. November 2014

Meine Arbeit macht es notwendig, dass ich auf Reisen gehe. Da ich manches Mal über Nacht bleibe, bette ich mein müdes Haupt in dem einen oder anderen Hotel zur Ruhe. Bevor es aber ans Auspacken geht, drehe ich ab und zu mal ein Video von meinem Zimmer. Es ist eine Art spontaner Hotel- und Zimmercheck, der nicht den Anspruch auf Vollständigkeit hat. Es sind nur spontane Eindrücke, die ich sammle. Ab und zu werde ich in meinem Blog einige dieser Hotel- und Zimmerchecks vorstellen – viel Spaß.

Hotel- und Zimmercheck Hotel Prinz Luitpold Bad, Bad Hindelang:

Hotel- und Zimmercheck Park Inn Hotel Berlin Alexanderplatz

Hotel- und Zimmercheck – Hotel Schmaus, Viechtach

Hotel- und Zimmercheck –  Berggasthof Banzer Wald Bad Staffelstein (Oberfranken)

Hotel- und Zimmercheck –  Hotel Neue Post, Cham

 

iPhone mit Hotelfernseher verbinden

21. November 2014

Ich bin aufgrund meines Jobs als Referent viel auf Reisen und übernachte in Hotels – so auch unlängst wieder im Hotel Prinz Luitpold Bad in Bad Hindelang. Zur Entspannung schaue ich Filme am iPhone, weil mir das Fernsehprogramm absolut nicht gefällt. Problem ist natürlich der kleine Bildschirm des iPhones 6 plus im Vergleich mit den Flatscreens, die in den Hotelzimmern installiert sind.

Per HDMI-Kabel kann ich das iPhone mit der Hotel-Glotze verbinden.

Per HDMI-Kabel kann ich das iPhone mit der Hotel-Glotze verbinden.

In der Regel sind diese Hotelfernseher an der Wand befestigt und stehen durch die Halterung ein wenig von der Wand ab. Bei meiner Übernachtung im Hotel Prinz Luitpold Bad kam mir eine Idee, wie ich meine Unterhaltung im Hotelzimmer optimieren kann.
Aufgrund meiner Präsentationen habe ich immer ein HDMI-Kabel dabei. Also verband ich mein iPhone über den entsprechenden Adapter Lightning auf HDMI (den hab ich aufgrund meiner Präsentationen auch immer dabei) über das HDMI-Kabel mit dem HDMI-Eingang des Fernsehers. Via Fernbedienung das HDMI-Signal als Quelle ausgewählt und siehe da, ich kann meine Filme vom iPhone am großen Hotel-Flatscreen schauen. Wenn das Material zudem in HD-Auflösung vorliegt, steht der Entspannung nicht entgegen und ich bin nicht mehr auf lineares Fernsehen angewiesen.

So etwas nenne ich Kundenservice im Hotel

30. September 2014
Der freundliche Eingang zum Hotel Prinz Luitpold Bad.

Der freundliche Eingang zum Hotel Prinz Luitpold Bad.

Eigentlich sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, aber dennoch ist es eine Ausnahme. Ich muss aufgrund meiner Dozententätigkeit viel in Hotels übernachten. Aber den Hotelservice vom Hotel Prinz Luitpold Bad in Bad Hindelang/Allgäu fand ich schon bemerkenswert. Ein paar Tage vor meiner Anreise zu meinem Urlaubshotel kam eine Mail, die mich freundlich an meinen Urlaubstermin erinnerte. Und das Hotelpersonal gab mir zudem noch Hinweise, wie ich am besten das Hotel erreichen kann: Per Auto, per Bahn und – was mir am besten gefiel – zu Fuß. Das stand: „Oder einfach zu Fuß auf dem Europäischen Fernwanderweg E4.“ – Das ist Humor, wie er mir gefällt.

Gold- und Silbertaler als Kundenbindungsprogramm

Gold- und Silbertaler als Kundenbindungsprogramm

Da ich mit der ganzen Familie im Allgäu Urlaub machte, hieß das auch am Ende wieder Kofferpacken. Und natürlich passierte es bei der Abreise, dass wir in einem Zimmer ein Ladegerät für eine Kompaktkamera vergessen hatten – es aber gar nicht bemerkten. Bemerkt hatte es dagegen das freundliche Personal, das die Zimmer nach unserer Abreise für die nächsten Gäste des Hotels Prinz Luitpold Bad vorbetete. Die guten Geister des Hotels packten das Ladegerät zusammen und schickten es uns mit der Post hinterher. Das nenne ich Service – vielen Dank.
Und es gibt ein noch ein Kundenbindungsprogramm, das ich auch erwähnen möchte. Natürlich will das Hotel Prinz Luitpold Bad dass ich wiederkomme. Dazu gibt es einen kleinen Anreiz in Form von Münzen, den Luipold-Taler in Silber und Gold. Die Silberlinge kann ich weitergeben an Freunde und Bekannte. Bei Vorlage der Münzen mindern sich ihre Kosten im Hotel. Hab ich gleich gemacht und schicke meine Eltern ins Hotel zum Entspannen ins Allgäu. Die Goldmünzen darf ich für meinen nächsten Aufenthalt behalten. Denn eines steht fest: Meine Familie und ich kommen wieder, keine Frage.

Und was esse ich wohl?

Und was esse ich wohl?

Der Pfad der Liebe führt zum Wasserfall

2. September 2014
Urlaub im Regen, aber Hauptsache gut beschirmt.

Urlaub im Regen, aber Hauptsache gut beschirmt.

Nachdem der diesjährige Sommerurlaub zum Teil ins Wasser fiel, machte meine Familie das Beste daraus. Wir gingen mit den Regenschirm spazieren. Ab und zu unternahmen wir ein paar kleinere Ausflüge und genossen den Wellnessbereich unseres Hotels im Allgäu. Sauna, Solarium, Kühlkammer, Fitnessraum, Whirlpool und Schwimmbad standen auf dem Programm. Der Startpunkt unserer kleinen Spaziergänge war unser Urlaubshotel, das Prinz Luitpold Bad in Bad Hindelang.

Hinter dem Hotel beginnt der Liebespfad

Hinter dem Hotel beginnt der Liebespfad

Hinter dem Hotel beginnt der so genannte Liebespfad. Auf einer Länge von einem Kilometer findet der Spaziergänger immer wieder Neues, seine Gedanken über die Liebe wachsen lassen. Wir haben es ausprobiert und bei der kurzen Strecke war es nicht schlimm, dass es regnete. Ruhebänke, Poesie, ein überdachter Pavillon mit freiem Blick in die Ostrachtaler Berge und ins Tal, individuell gestaltete Eingangsbögen – vieles war auf dem Weg zu entdecken. Wildrosenanpflanzungen am verwunschenen Pfad mit Steinmauer, Weidengang. Baumstämme animieren zu gravierenden Liebeszeichen als Symbol für dauerhaftes Zusammensein. Der mit Liebe in der Ausführung und fürs Detail gestaltete Weg lädt Menschen dazu ein über die Vielfalt der Liebe nachzudenken. Uns als Ehepaar hat es gefallen.


Arm in Arm mit meiner Frau spazierte ich den Pfad entlang. Immer wieder hielten wir innere und betrachteten die Natur des Allgäus. Trotz Regen, die Seele baumeln lassen.
Am Ende des Pfades kamen wir zum Schleierfall. Es ist ein imposanter Wasserfall, an den wir sehr nah herangehen konnten.

Das war ein wenig Abenteuer. Es spritzte die Gischt, aber nachdem wir sowieso im Regen unterwegs waren, machte es uns nichts aus. Wir waren eben komplett nass. Ein Wasserfall ist schon ein eindrucksvolles Naturschauspiel und der Schleierfall des Ehlesbachs in Bad Hindelang sollte bei einer kleinen Wanderung angeschaut werden. Vielleicht muss es aber nicht so regnen wie bei uns.

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Sonnenbad in Aladins Zelt – Wellness pur

26. August 2014
Panorama von dem Sonnenzelt.

Panorama von dem Sonnenzelt.

Wellnesshotels gibt es viele und Einrichtungen wie Sauna, Whirlpool, Schwimmbad gehören eigentlich zum Standard wie auch das Solarium. In meinem Urlaubshotel Prinz Luitpold Bad in Bad Hindelang habe ich ein besonderes Solarium entdeckt, das mich wirklich fasziniert hat. Es nennt sich Aladins Sonnenzelt.
Was verbirgt sich nun hinter Aladins Sonnenzelt? In der Wellnessoase des Hotels gibt es am Ende einen Eingang zu einer künstlichen Grotte. Ganz in weißen Stein gehalten geht man durch ein Felsöffnung und kommt in einen blauen Ruheraum. Geht man weiter, betritt man Aladins Sonnenzelt.

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Es ist ein Solarium, das in einem historischen orientalischen Zelt untergebracht ist. Und es ist nicht irgendein Kitsch. Nein, das Zelt stammt wirklich aus dem Orient und ist über 150 Jahre alt.


Nun, wie kommt ein orientalisches Zelt ins Allgäu ins Prinz Luitpold Bad in Bad Hindelang? Das ist eine längere Geschichte. Wer das Hotel betritt, ist fasziniert von seinem Wandverkleidungen. Das Holz stammt aus dem schottische Lanrick Castle und wurde in Bad Hindelang im Schlosszimmer, der Halle, dem Restaurant und der Ritterstube aufwendig eingebaut. Dadurch erhält das Hotel Prinz Luitpold Bad ein ganz besonderes Flair Britanniens. Als Fan von Downton Abbey und habe die Halle sofort lieben gelernt. Wobei ich die Halle sofort in Salon umtaufte. Jeden Abend saß meine Familie in „unserem“ Salon. Bei einem Buch oder Kindle genoss ich den schottischen Hochprozentigen und hing meinen Gedanken nach. Viele Blogideen kommen von diesem Ort. Eine optimale Entspannung nach einem Wandertag mit viel, sehr viel Atmosphäre.

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Bei dem Kauf der Wandverkleidungen Lanrick Castle war auch ein prächtiges Nomadenzelt aus dem 19. Jahrhundert dabei. Der schottische Lord hatte es wohl auf seinen Reisen in den Orient erstanden und mit nach Schottland genommen. Dort war es wohl unter anderem für die Gartenparty der feinen Gesellschaft eine Attraktion. Ich kann mir gut vorstellen, wie die Dienerschaft bemüht war, das Zelt aufzustellen, damit Lord und Lady ihren Tee darin genießen konnten.

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Auf jeden Fall kam so das Zelt ins Allgäu. Dort wurde diskutiert, was mit dem Zelt zu tun ist. Für eine Gartenparty im Hotel wäre es zu schade und auch zu wertvoll. Vielleicht sollte man dort feinen Tee ausschenken, aber im Winter 1992 kamen die Hoteliers Gross zu einer besseren Idee. In das Zelt wurde ein Solarium eingebaut und das ganze Ensemble erhielt den Namen Aladins Sonnenzelt.
Im Zelt können zwei Sonnenbadende nahtlos braun werden. Ich geriet bei meinem Solariumsaufenthalt ins Träumen und malte mir aus, welche Geschichten das Zelt zu erzählen hat. Leider habe ich keine Ahnung über orientalische Symbole und weiß nicht, ob oder welche Bedeutung die Muster im Zelt haben. Mir hat das Zelt aber außerordentlich gefallen.

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