Archive for the ‘Matthias fragt nach’ Category

Matthias fragt nach bei … Wilfried Scharnagl über Friedrich Zimmermann

17. September 2012

Vor kurzem verstarb der ehemalige CSU-Politiker Friedrich Zimmermann. Als junger Journalist durfte ich ein paar Mal über den Hardliner Zimmermann berichten. Beispielswiese wie er 1983 sich mit Herbert Achternbusch wegen der Filmförderung zu dessen Film „Das Gespenst“ anlegte. Zimmermann verweigerte aufgrund der Blasphemie eine Rate der Förderung. Das machte den schlechten Film unverdient berühmt. Neben all den politischen Entscheidungen wie Vermummungsverbot, Kronzeugenregelung oder Einführung von Katalysator im Auto blieben mir persönlich zwei Dinge über „Old Schwurhand“ in Erinnerung, wie Zimmermann spöttisch nach der bayerischen Spielbankenaffäre genannt wurde.

  1. Zimmermann erklärte 1986, dass zu keiner Zeit Gefahr für die deutsche Bevölkerung bestanden hatte, nachdem den Sowjets ihr Reaktor in Tschernobyl um die Ohren geflogen ist.
  2. Als Verkehrsminister posierte Zimmermann vor laufenden Kameras auf einem Mofa. Allerdings beherrschte er das Gefährt nicht und bretterte durch den Vorgarten und blamierte sich. Bei Rudis Tagesshow und anderen Pannensendungen lief damals der Spot rauf und runter.

Ich traf mit Wilfried Scharnagl einen politischen Weggefährten Friedrich Zimmermanns zu einem Kurzinterview. Scharnagl kannte Zimmermann u.a. als ehemaliger Chefredakteur des Bayernkuriers. Im Interview würdigte er den Menschen und Politiker Zimmermann.

Matthias fragt nach bei … Corinna Göring von Computent GmbH

6. September 2012

Ich hab von den VPN-Gefummel die Nase voll. Installation hier, IP-Adresse da, kryptische Anweisungen gibt es zudem noch. Ich mag nicht mehr. Da gibt es natürlich die wunderbare Lösung Teamviewer, die auch reibungslos funktioniert, doch so ganz sicher bin ich mir nicht, ob USA meinen Verkehr mitschneidet. Eine andere Lösung muss her und ich bin bei einem innovativen Unternehmen aus dem bayerischen Schwabenland fündig geworden. Der Hersteller Computent GmbH hat das VPN-Tool auf einem USB-Stick für mich. Im Moment gibt es noch die Windows-Variante. Aber schon die iPad-Lösung ist sensationell. Bald wird eine Mac-Lösung vorliegen und ich bin dabei. Ich traf Corinna Göring von Computent GmbH zu einem kleinen Interview.

Matthias fragt nach bei … Modeblogger Heiko Kunkel (@olschok)

31. Juli 2012

Im ICE von Würzburg nach München traf ich den Modeblogger Heiko Kunkel, der der Twittergemeinde als @olschok bekannt ist. Kunkel befand sich auf den Weg zu einer Bogner-Veranstaltung in München. Wir unterhielten uns über Mode und die Welt. Kunkel hat das Design seines Blog geändert. Ich habe ein Kapitel über Olschok in meinem Buch Social Media für Friseure geschrieben.

 

Pflichttermin für Ballett-Freunde

9. April 2012

An Ballett muss ich mich langsam herantasten. Aber ich finde es großartig, welche künstlerische und sportliche Leistung Ballett-Tänzer jeden Alters darbringen. In der großen Kreisstadt Fürstenfeldbruck findet wieder ein interessantes Ballett-Event statt, den ich nicht verpassen will. Am Sonntag, 6. Mai lädt die Ballett-Schule Sinzinger zu einer Art Leistungsschau des Balletts ins Veranstaltungsforum Fürstenfeld ein. Alle zwei Jahre zeigen die kleinen und großen Ballett-Tänzer der Schulen in Fürstenfeldbruck und Gauting, was sie gelernt haben. Die ganzen Osterferien durch wurde nochmals geübt. Jetzt gilt es noch, das Veranstaltungsforum voll zu bekommen. Hier helfe ich gerne mit, schließlich kosten die Karten nur 10 Euro (ermäßigt 6 Euro) und was geboten wird, ist große Klasse. Ich habe mit Ludwig Sinzinger ein kleines Videointerview gemacht und freu mich auf das Ballett-Schaufenster.

Unter Leitung von Ludwig Maria Sinzinger präsentieren Schüler der Ballettschule Sinzinger für Künstlerischen Tanz aus Fürstenfeldbruck an diesem Ballettabend ihr vielfältiges Können. Die auch in Gauting ansässige Schule bietet professionellen Bühnentanzunterricht in klassischem Ballett, modernen Tanztechniken und tänzerischer Früherziehung für Kinder ab 4 Jahren. Bühnenauftritte sind dabei ein wesentlicher Bestandteil des Lernprozesses, angefangen bei den Kleinsten bis hin zu erwachsenen Ballettschülern. Wer Freund des Ballett-Studios bei Facebook werden will, kann es auch.

Das Ehepaar Nathalie und Ludwig Maria Sinzinger beherrschen ihr Fach. Ludwig Sinzinger ist ebenso wie seine Frau Dipl. Bühnentänzer. Ludwig ist 1985 in München geboren, begann seine Ballettausbildung 1999 mit einem Stipendium der Heinz-Bosl-Stiftung an der Ballettakademie der Hochschule für Musik und Theater München. 2004 setzte er sein Studium an der Palucca Hochschule für Tanz Dresden fort. Mit dem Hochschulabschluss zum Diplom Bühnentänzer beendete er 2007 sein Studium. Im gleichen Jahr debütierte er als Eleve des Dresdner Semperoper Balletts in Stücken wie „Sommernachtstraum (John Neumayer)“, „Feuervogel“ und „Petruszka“. In der Spielzeit 2007/08 erfolgte ein Engagement als Solotänzer am Stadttheater Magdeburg.
2009 übernahm er die Koordination der Abendveranstaltungen und Leitung des Theaterbetriebes  namhafter Clubhotels. Als Mitglied beim Deutschen Berufsverband für Tanzpädagogik liegt ein Schwerpunkt seiner Arbeit bei der von Prof. Martin Puttke entwickelten Danamos-Methode. Seit Oktober 2010 Übernahme der Leitung Ballettstudios Bruck und Gauting.

Seine Frau arbeitet in den Ballettstudios mit, ist aber derzeit in Elternzeit. Nathalie Sinzinger ist 1986 in Düsseldorf geboren, absolvierte ihre tänzerische Ausbildung von 1997-2004 in den Fächern klassisches Ballett, Modern, Jazz, Improvisationstechniken und Charaktertanz an der Rheinischen Musikhochschule Köln. Ihr Studium zur Diplom Bühnentänzerin setzte sie 2004 an der Palucca Hochschule für Tanz Dresden fort, welches sie 2008 erfolgreich mit dem Diplom abschloss. Erste Bühnenerfahrung sammelte sie am Nordharzer Städtebundtheater Halberstadt. Weitere Zusammenarbeiten mit Choreografen wie Silvana Schröder, Henriette Horn und Birgit Schertzer.
Während des Studiums Weiterbildung in Kindertanz, tänzerische Früherziehung und Pädagogik. Weitere Tätigkeiten als freischaffender Tänzerin, Choreografin und Regieassistentin. Seit Schuljahr 2010/11 Lehrtätigkeit an den Ballettstudios Bruck und Gauting.

Matthias fragt nach bei … Rhetoriktrainer und Buchautor Oliver Groß

25. März 2012

Rhetoriktrainer und Buchautor Oliver Groß ist gut im Geschäft. Er ist ein gut gebuchter Rhetorikcoach, schreibt erfolgreiche Fachbücher wie „Einfach gesagt. Wie Sie mit Rhetorik Menschen für sich gewinnen und überzeugen“. Oliver Groß war Bereichsleiter bei einem großen deutschen Dienstleistungsunternehmen und als Mitglied der Geschäftsleitung für 300 Mitarbeiter verantwortlich. Seit 1991 ist er freier Schriftsteller, Dozent und Trainer für werteorientierte Kommunikation, Lebens- und Unternehmensführung. Mir als Trainer für visuelle Kommunikation haben Seminare mit ihm immer Spaß gemacht. Am Rande eines Seminars erzählte er mir seine Pläne über neue Projekte.  Daher entstand folgendes Video.

 

Matthias fragt nach bei … Jürgen Pieperhoff, Stadtmarketing Traunstein

29. Februar 2012

Was macht man eigentlich bei einem Stadtmarketing in einer kleinen Stadt wie Traunstein? Diese und andere Fragen stellte ich in meiner Reihe „Matthias fragt nach …“ an den Leiter des Stadtmarketings Traunstein, Jürgen Pieperhoff. Der Mann aus Duisburg mischt in Altbayern die Szene auf, bringt neue Ideen ins Spiel und setzt voll auf Social Media. Und er beantwortet auch, was ein QR-Code mit Papst Benedikt XVI zu tun hat.

Liebhaber alter Autos

4. Februar 2012

Mehr als 30 Automobile aus alter Zeit finden sich in dem Privatmuseum Carhistory im bayerischen Moosthenning. Der Betreiber ist Jürgen A. Kraxenberger. Kraxenberger sammelt seit Jahren Exponate und restauriert sie liebevoll. Sein Automobil- und Nostalgiemuseum hat Exponate von Goggo, Glas, Borgward, Goliath, Trabant Lloyd, AWZ. Wartburg, Framo, Tatra und Reliant. Ich hab Jürgen A. Kraxenberger zum Interview getroffen.

Projektmanagement als Werkzeugkasten

1. Februar 2012

Vor kurzem gab ich mit meinem Kollegen Dr. Michael Homberg vom Projekt Management Service ein Seminar zum Thema Projektmanagement. Es war sehr schön zu sehen, wie die Teilnehmer die Grundlagen zum Projektmanagement aufgesogen haben. Projekte begleiten uns das ganze Leben und wir vermittelten die Grundlagen. „Alle Beteiligten müssen wollen, dass ein Projekt erfolgreich ist“, so Kollege Homberg. Eigentlich eine banale Aussage, doch dennoch enorm wichtig. „Wir sind ein Team und haben ein gemeinsames Ziel. Die Zusammenarbeit ist vom gegenseitigem Respekt geprägt. Das beinhaltet Fachkompetenz und Sozialkompetenz.“

Interessant zu sehen war auch eine typisch deutsche Eigenschaft: Das Zuweisen von Schuld. Das ist scheinbar tief in uns verwurzelt. Unsere Teilnehmer lernten ein Miteinander statt ein Gegeneinander sowie die Fähigkeit zum Konflikte zu lösen. Bei einem Projekt müssen die Störungsursachen beseitigt werden, statt sich in Schuldzuweisungen in einer Gruppe zu ergehen. Auch klar ist: Wenn ein Projekt als nicht nutzbringend wahrgenommen wird, dann hat es keine Chance auf Erfolg.

Mein Kollege Michael Homberg beschrieb die Rolle des Projektmanagers: „Projektmanagement ist ein Werkzeugkasten voller verschiedener Werkzeuge und der Projektmanager entscheidet, welches Werkzeug zum Einsatz kommt.“ Dieses Bild hat mir sehr gut gefallen und ich habe gleich mit Michael Homberg ein kleines Interview für meine Reihe „Matthias fragt nach“ gedreht.

Matthias fragt nach …. bei Bernd Lenze, Leiter des medienpolitischen Arbeitskreises der HSS

28. Januar 2012

Die Arbeit des medienpolitischen Arbeitskreises der Hanns-Seidel-Stiftung steht im Mittelpunkt des Interviews mit Bernd Lenze. Lenze, im Hauptberuf Vorsitzender des Rundfunkrates des Bayerischen Rundfunks (BR), erklärt die Aufgaben und Ziele des Think Tanks und wirbt um die Teilnahme.

Knochenkrankheit Osteoporose – es gibt Hilfe

21. Januar 2012

In meiner Reihe Matthias fragt nach traf ich mich mit Gisela Klatt vom Bundesselbsthilfeverband für Osteoporose. Die Knochenkrankheit Osteoporose betrifft zunehmend auch jüngere Menschen. Erst wenn sich starke Schmerzen einstellen oder die ersten Brüche auftreten, wird die Krankheit in ihrem vollen Umfang erkannt. Im August 1987 haben Betroffene und Ärzte den Bundesselbsthilfeverband für Osteoporose gegründet. Seitdem entstanden überall in der Republik Selbsthilfegruppen mit insgesamt rund 15.000 Mitgliedern. Damit ist der Verband ein bundesweit präsenter Ansprechpartner für Osteoporose-Betroffene und hilft ihnen, Hilfe zur Selbsthilfe zu praktizieren. Ich sprach mit Gisela Klatt, stellvertretende Bundesvorsitzende des Bundesselbsthilfeverband für Osteoporose.