Ich kann es kaum erwarten, bis ich Dune 2 im Kino sehen kann. Als Frank Herbert-Fan erwarte ich mir Großartiges und ich habe mir soeben Teil1 und die Verfilmung von 1984 auf UHD wieder angeschaut. Und so überbrücke ich das Warten mit Surfen durchs Netz und da ist mir als Fan deutschen Expressionismus das nettes aufgefallen. Schauspielerin Zendaya erschienen zur Premiere von Dune 2 in London in einem wunderbar gewagten Outfit
Das erinnerte mich sich sehr an das filmische Werk von Fritz Lang und seinen Film Metropolis – darin zu sehen eine wunderbare Maria, die sich zur gefährlichen Roboterfrau wandelt. Ich finde die Darstellung von Brigitte Helm grandios und mag die Figur in diesem Science Fiction Film aus dem Jahr 1927.
Beim Scannen der Filmmagazine habe ich eben die Idee der Maria bei der Premiere von Dune 2 in London wiederentdeckt. Schauspielerin Zendaya erschienen zur Premiere in einem wunderbar gewagten Outfit. Die Kleidung hatte nichts mit Dune zu tun, denn die zweifache Emmy-Gewinnerin Zendayas spielt zum zweiten Mal die Figur Chani. Chani ist eine Fremen-Frau und Konkubine des Protagonisten Paul Atreides, ist Chani die Tochter des kaiserlichen Planetologen Liet-Kynes und seiner Fremen-Frau Faroula und später die Mutter der Zwillinge Ghanima und Leto II Atreides. Chani ist eher im Wüstenlook zu sehen und nicht als Roboterwesen, aber originell war es trotzdem.
Der Look auf der Premiere nennt sich Gynoid und stammt von Thierry Mugler aus den Neunzigern. Der Chrom-Plexiglas-Bodysuit stammt aus Thierry Muglers Haute-Couture-Präsentation für Herbst/Winter 1995. Er Look war gemeinsam mit dem Spezialisten für Flugzeugkarosserien Jean-Pierre Delcros entworfen und wurde von der Arbeit des japanischen Illustrators Hajime Sorayama inspiriert. Sorayama bekanntestes Werk ist das 1983 bei Genkōsha veröffentlichte Buch „Sexy Robot“, das sich um den Fetisch chromglänzender Roboterfrauen dreht. Zendaya trug die silberne Rüstung, die an Brust, Bauch, Oberschenkeln und Armen durchsichtig war. Wunderschön, aber unbequem. Bevor der Film losging, zog sie sich nochmals um und schlüpfte in bequeme Klamotten.
Bisher hatte ich Zendaya nicht so auf dem Schirm. Zendaya wurde unter dem Namen Zendaya Coleman am 1. September 1996 in Oakland im US-Bundesstaat Kalifornien als Tochter der deutsch-schottischen Claire Stoermer und des Afroamerikaners Kazembe Ajamu (Coleman) geboren. Der Name Zendaya stammt aus der Sprache Shona und bedeutet „Danke sagen“.
Hier die neueste Folge meines Herzensprojekts Filmriss online. Jeden Monat spreche ich mit meinem Kumpel Markus Schmölz über neue Kinofilme und werfen einen Blick hinter die Kulissen des Kinos.
Dieses Mal ziehen wir ein Fazit zur 50 Prozent Aktion des Kinos – der Kinoeintritt zum halben Preis. Hat es was gebracht oder war außer Spesen nichts gewesen? Und als wichtigster Film im Februar steht ganz klar Dune 2 in unserem Mittelpunkt. Zudem äußern wir uns zur Berlinale und zur Anhebung des Mindestlohns bei Kinoketten. Und natürlich darf die Ankündigung von Bully Herbig zu das Kanu des Manitu nicht fehlen.
Als ich Sora zum ersten Mal gesehen habe, begann ich zu träumen. Wie toll ist Sora? Was wäre mit Sora alles möglich? Nein, nicht dass Sie mich missverstehen. Ich bin glücklich verheiratet und Sora ist kein weibliches Wesen. Sora ist das neue Text-to-Video Modell von OpenAI, also eine KI-Anwendung mit der per Eingabe/Promt bewegte Bilder entstehen.
Als ich die ersten Videos von OpenAI gesehen hatte, setzte bei mir eine Zeitreise in das Jahr 1982/83 ein. Damals sah ich als Jugendlicher im Kino den Disney-Spielfilm Tron. Hier werden Menschen in den Speicher eines Computers versetzt und kämpfen als Bits und Bytes als Videospiele gegeneinander. Die visuelle Darstellung von Tron haute mich aus den Socken. Ich ging aus dem Kino und wollte so etwa mit meinem Heimcomputer machen, mit dem VC20 und dann dem Commodore C64. Also einen Film auf VHS drehen und vom C64 kommen die Effekte. Das Ganze ist krachend gescheitert, aber die Idee war gut.
Vielleicht greife ich ein neues Projekt des Filmemachens mit Sora neu an. Sora erstellt realistische Videosequenzen aus einfachen Texteingaben. Es sollen 60 Sekunden Clips möglich sein. Noch steht Sora nicht zur allgemeinen Nutzung bereit, aber ich stehe bereit und warte auf die Freischaltung for the rest of us. Ich kann ja inzwischen an einem Drehbuch-Script arbeiten und auf das Go durch OpenAI warten.
Allgemein kann ich mir vorstellen, dass Sora und Co wie Googles Gemini die Welt es Filmemachens verändern werden. Die Stock-Agenturen, die jetzt Filmclips verkaufen, werden ins Straucheln geraten.
Natürlich sind wir erst in der Frühphase von Sora. Das aktuelle Modell hat Schwächen. Es kann Schwierigkeiten haben, die Physik einer komplexen Szene genau zu simulieren, und kann bestimmte Fälle von Ursache und Wirkung nicht verstehen. Zum Beispiel könnte eine Person einen Bissen aus einem Keks nehmen, aber danach hat das Cookie möglicherweise keine Bissmarkierung. Ich bin gespannt auf die nähere KI-Zukunft und freu mich darauf.
In den achtziger Jahren es vergangenen Jahrhunderts wandelte sich der Horrorfilm. Es kamen unterhaltsame Elemente dazu, die phantastischen Filme öffneten sich auch einem breiteren Publikum. Ein wunderbares Beispiel dafür ist der Film Poltergeist von 1982, den ich am Sonntag, 11. Februar in der phantastischen Matinee im Scala Kino Fürstenfeldbruck zeige, Vortrag und Film starten um 10:45 Uhr und Karten gibt es hier.
Poltergeist gilt als ein wichtiger Horrorfilm, der geschickt Spannung, Humor und Familiendrama miteinander verbindet. Die Geschichte einer Familie, die von paranormalen Phänomenen in ihrem eigenen Haus heimgesucht wird, fesselt und begeistert Zuschauer seit Jahren, so dass es auch zu Fortsetzungen und zu einer missratenen Neuverfilmung kommen musste. Regisseur Tobe Hooper, bekannt für seinen provokanten Horrorfilm „The Texas Chain Saw Massacre“, inszeniert die Geschichte mit einem Augenzwinkern und erschafft eine Atmosphäre voller Grusel und gleichzeitig Leichtigkeit.
Interpretationen Poltergeist kann auf verschiedenen Ebenen interpretiert werden. Der Film erzählt zum einen eine spannende Geschichte über eine Familie, die gegen eine übernatürliche Bedrohung kämpfen muss. Darüber hinaus kann er aber auch als Metapher für die Ängste und Sorgen der suburbanen Gesellschaft der 1980er Jahre gesehen werden. Die Bedrohung durch die Geisterwelt kann als Symbol für die Verunsicherung durch die zunehmende Technisierung und den Verlust von Traditionen interpretiert werden.
Special Effects Die Spezialeffekte des Films von ILM, die von Steven Spielberg produziert wurde, waren für damalige Verhältnisse bahnbrechend und sind auch heute noch beeindruckend. Die Filmszene, in der Carol Anne durch den Kleiderschrank in eine andere Dimension gezogen wird, ist ein Klassiker der Filmgeschichte. Die Spezialeffekte von Poltergeist waren für damalige Verhältnisse bahnbrechend und sind auch heute noch beeindruckend. Die Geistererscheinungen sind kreativ und abwechslungsreich gestaltet, von dem skelettierten Baum im Garten bis hin zum bedrohlichen „Beast“ im Finale. Die visuellen Effekte, wie die Zeitlupenaufnahmen von herumfliegenden Gegenständen oder die verdrehten Gesichter der besessenen Carol Anne, tragen zur Intensität des Films bei.
Schauspielleistung Die Charaktere in Poltergeist sind glaubwürdig und sympathisch. Die Familie Freeling wirkt wie eine echte Familie, mit all ihren Stärken und Schwächen. Craig T. Nelson und JoBeth Williams spielen die besorgten Eltern mit viel Einfühlungsvermögen. Heather O’Rourke als Carol Anne ist sowohl herzerwärmend als auch unheimlich in ihrer Darstellung des besessenen Kindes. Zelda Rubinstein als Geisterjägerin Tangina Barrons sorgt mit ihrem trockenen Humor für einige Lacher und Beatrice Straight als Wahrsagerin Dr. Lesh verleiht der Geschichte eine gewisse Ernsthaftigkeit.
Ich freue mich diesen Klassiker im Rahmen unserer phantastischem Matinee auf der großen Kinoleinwand präsentieren zu dürfen und freue mich auf den Besuch. Karten gibt es hier
Für mich gehört Carrie neben Shining und Dead Zone zu den wichtigen Verfilmungen eines Stephen King-Romans. Brian De Palma schuf als Vertreter des Neuen Hollywoods 1976 mit Carrie einen wichtigen Genrebeitrag, den ich bei der Jahreaauftakt meiner phantastischem Matinee im Scala im Januar zeigen durfte.
Im Grunde ist Carrie ein Drama über Mobbing und Ausgrenzung und religiösen Wahn. Hinzu kommen natürlich dann übersinnliche Kräfte wie Telekinse, um der ganzen Sache einen besonderen blutigen Dreh zu geben. Ungewöhnlich bei dem Film sind die Split-Screen-Einstellungen. Der Zuschauer sieht Carrie beim Ausüben ihrer Kräfte und gleichzeitig kann man die Auswirkung der übernatürlichen Begabung bewundern. Hier mein Vortrag.
Bei dem Film kommt vieles perfekt zusammen, die Regieleistungen von Hitchcock-Schüler De Palma, die einprägsame Musik von Pino Donaggio und natürlich die grandiose Leistungen der weiblichen Hauptdarstellerinnen Sissy Spacek als Carrie und Piper Laurie als fanatisch religiöse Mutter Margaret White. Der Filmfreund kann die Anspielungen auf Hitchcock gerne entdecken. Hier ein paar Anregungen: Im Film verbergen sich zahlreiche Anspielungen auf den Thriller Psycho von Alfred Hitchcock von 1960: Die Schule heißt Bates High School, beide Filme behandeln tyrannische Mutterfiguren, Carrie beginnt mit einer Duschszene, die in einigen Einstellungen ihr Pendant in Psycho zitiert und wir haben den Einsatz der Geigen, wie wir sie aus Psycho kennen.
Die nächste phantastische Matinee findet am Sonntag, 11. Februar um 10:45 Uhr im Scala Fürstenfeldbruck statt. Ich bespreche und zeige dort den Tope Hooper-Film Poltergeist, der ja eigentlich ein Spielberg Film ist, aber sehen Sie selbst. Ich freu mich auf den Besuch. Karten gibt es hier.
Im Kino hatte ich ihn verpasst und daher nahm ich mir die Zeit die Fortsetzung eines der wichtigsten Horrorfilme überhaupt in Ruhe auf Bluray anzusehen: Der Exorzist – Bekenntnis
Es ist natürlich eine Herausforderung sich mit einem Meisterwerk messen zu wollen und David Gordon Green musste natürlich daran scheitern. Aber: Ganz so übel empfand ich den Film allerdings nicht, wenn man als Zuschauer ein paar Abstriche macht. Optisch und vom Tonschnitt wurde das Original zitiert, das macht unglaublich Spaß, aber Optik und Ton machen noch lange keinen guten Film aus.
Das Exorzist-Universum ist inzwischen gewachsen. Immer mehr Filme zu diesem interessanten Themenbereich tauchen auf, manche gut, manche weniger gut. Mir hat der Exorzist des Papstes ein Freude gemacht. Unser Exorzist das Bekenntnis überspringt die offiziellen Nachfolger Exorzist 2 – der Ketzer und Exorzist III und setzt einige Jahre später nach Regens Heimsuchung durch einen Dämon ein. Auch dieses Mal geht es um Kinder und einen Dämon, der dieses Mal in zwei Kinder einfährt.
Kurz der Inhalt: Seit dem Tod seiner Frau zieht Victor Fielding (Leslie Odom) die gemeinsame Tochter Angela (Lidya Jewett) allein groß. Als Angela mit ihrer Freundin Katherine (Olivia Marcum) nach tagelangem Verschwinden im Wald zurückkehrt, ohne sich an irgendetwas erinnern zu können, wird eine Kettenreaktion in Gang gesetzt, die Victor zwingt, sich dem abgrundtief Bösen zu stellen …
Das ist eine klassische Horrorstory. Aber es macht noch lange Einengungen Exorzisten-Film aus. Es fehlt der Kern des Films. Wir haben den Konflikt zwischen Glaube und Wissenschaft dieses Mal nur angedeutet, was ja das Original von 1973 ausgemacht hat. Der Exorzist – Bekenntnis ist populärer, bietet sich dem Massengeschmack des heutigen Publikums an und bietet keine Provokationen gegen Aufklärung und Rationalismus an. Es ist ein reines Unterhaltungsprodukt, das aber an den Kinokassen eher floppte und daher wurden Regisseur David Gordon Green weitere Fortsetzungen entzogen. Green hatte ja mit den ersten beiden Teilen von Halloween wegweisendes gedreht. Der Teil 3 war absoluter Müll. Langsam verliere ich nach dem Ansehen von Exorzist – das Bekenntnis die Fähigkeit von Regisseur David Gordon Green, sich mit dem Stoff ernsthaft zu beschäftigen. Schade, ich hatte mich nach 50 Jahren auf eine Bereicherung des Thema gefreut und eine ernsthafte Auseinandersetzung mit Glaube und Wissenschaft erwartet. Da reicht das Auftauchen der Originaldarsteller Ellen Burstyn als Chris MacNeil und Linda Blair als Regan Teresa MacNeil nicht aus. Und ein wenig Tubular Bells ist fein, aber auch nur eine nette Erinnerung. So ist Exorzist – Das Bekenntnis ein solider Horrorfilm, aber keine Offenbarung, schade.
Hier die neueste Folge meines Herzensprojekts Filmriss online. Jeden Monat spreche ich mit meinem Kumpel Markus Schmölz über neue Kinofilme und werfen einen Blick hinter die Kulissen des Kinos.
Zum Jahresanfang ein Gespräch zwischen Markus Schmölz vom Scala Kino Fürstenfeldbruck und mir über das Kinojahr 2023 und welche Erwartungen sie für das Jahr 2024 haben. Zur Sprache kommen natürlich die Blockbuster Dune 2 und Alien: Romulus sowie der neue Pixar Alles steht Kopf 2, aber auch Einschätzungen über das europäische Kino und die Filmwoche München. Viel Spaß.
Meine phantastische Matinee im Scala Kino Fürstenfeldbruck geht auch 2024 weiter. Wir starten am Sonntag, 14. Januar um 10:45 Uhr den Klassiker Carrie. Matinee heißt Eine Einführung zum Film von mir und dann den ungeschnittenen Film. Karten gibt es hier.
Carrie, basierend auf dem gleichnamigen Roman von Stephen King, ist ein ikonischer Horrorfilm, der 1976 von einem jungen Brian De Palma inszeniert wurde. Der Film erzählt die Geschichte von Carrie White (Sissy Spacek), einem schüchternen und introvertierten Mädchen, das von ihren Mitschülern an der Bates High School schikaniert wird. Carrie entdeckt nach und nach ihre telekinetischen Fähigkeiten, die sich als mächtige Waffe gegen ihre Peiniger erweisen. Und der deutsche Titel Carrie – Des Satans jüngste Tochter übertreibt natürlich maßlos.
Split-Screen Der Film beeindruckt nicht nur durch seine erschreckende Handlung, sondern auch durch die meisterhafte Inszenierung von De Palma. Die Kameraarbeit und der Einsatz von Split-Screen-Techniken tragen dazu bei, die emotionale Intensität und die Isolation von Carrie zu verstärken. Die musikalische Untermalung von Pino Donaggio verstärkt die Spannung und verleiht dem Film eine düstere Atmosphäre.
Sissy Spacek liefert eine herausragende Performance als Carrie, und die vor kurzem verstorbene Piper Laurie überzeugt als ihre fanatisch religiöse Mutter, Margaret. Die Chemie zwischen den Schauspielern trägt maßgeblich zur Glaubwürdigkeit der Charaktere bei. Die Darstellung von Carries innerem Konflikt und ihrer tragischen Entwicklung ist fesselnd und lässt das Publikum mitfühlen. Und dingt zu vergessen ein wunderbarer John Travolta.
Promszene mit Schweineblut Ein weiterer Höhepunkt des Films ist die berühmte Promszene, die zu Recht als eine der denkwürdigsten Momente der Horrorfilmgeschichte gilt. De Palma inszeniert sie mit meisterhafter Spannungsaufbau, der in einem spektakulären visuellen Höhepunkt kulminiert.
„Carrie“ ist nicht nur ein herausragender Horrorfilm, sondern auch eine eindringliche Studie über Mobbing, Isolation und die Auswirkungen von Missbrauch. Der Film hat seinen Platz in der Filmgeschichte fest etabliert und beeinflusst auch heute noch moderne Horrorfilme.
Insgesamt ist „Carrie“ von 1976 ein zeitloser Klassiker, der nicht nur Horrorfans, sondern auch Liebhaber anspruchsvoller Filmkunst fesseln wird. Die Kombination aus fesselnder Handlung, beeindruckender Inszenierung und herausragenden schauspielerischen Leistungen macht diesen Film zu einem Meisterwerk des Genres. Der legendäre Filmkritiker Roger Ebert schrieb in der Chicago Sun-Times, dass der Film einem „die Sprache verschlagen“ würde. Das Ende sei das schockierendste seit dem Film Der weiße Hai. Der Film sei gleichzeitig eine Studie des menschlichen Verhaltens, was ihn besonders gut mache. Karten gibt es hier. Wir sehen uns am Sonntag im Scala.
Hier sind übrigens die Filme und die Termine für das erste Halbjahr 2024 zum Download.
Ich bin es leid, sehr leid, dass die Rechtsextremisten in unserem Land mehr und mehr Boden gewinnen. Und ich habe Angst davor. Dieses rechte Gedankengut stößt auf fruchtbaren Boden und da müssen Demokraten aller demokratischen Parteien dagegen halten. Ich will dazu auch meinen Beitrag leisten und habe mit meinem Kollegen Stefan Preis eine neue Online-Reihe „NS-Filme kritisch hinterfragt“ ins Leben gerufen.
Jeden Monat diskutieren wir in einem kostenlosen Online-Seminar auf Einladung der Franken Akademie einen NS-Film. Mit dem Start der Seminarreihe am Montag 8. Januar behandeln wir von 18 bis 20 Uhr eines der markantesten Beispiele nationalsozialistischer Filmpropaganda, den NS-Film „Kolberg“ aus dem Jahr 1945. Zur Anmeldung geht es hier lang.
Kolberg wurde unter der Regie von Veit Harlan produziert und diente als Instrument der Manipulation und Propaganda während der späten Phase des Zweiten Weltkriegs. Das Seminar bietet die Gelegenheit, tiefer in die Machenschaften und Strategien des Dritten Reiches im Hinblick auf die Verbreitung ideologischer Botschaften und Beeinflussung der Bevölkerung einzutauchen. Wir werden die historischen Hintergründe beleuchten, die zur Entstehung des Films „Kolberg“ geführt haben. Hierbei werden wir auf die politische und kulturelle Situation im Dritten Reich in den letzten Kriegsjahren eingehen. Und wir werden analysieren, wie der NS-Film „Kolberg“ gezielt zur Verbreitung von NS-Ideologie und zum Schüren von Patriotismus und Opferbereitschaft in der Bevölkerung eingesetzt wurde.
In meinem Newsletter werde ich die anstehenden Termine und Filme informieren. Das nächste Online-Seminar im Rahmen der kostenlose Online-Reihe „NS-Filme kritisch hinterfragt“ ist am Montag, 5. Februar der Film Jud Süß (1940).
Ganz herzlich bedanke ich mich für die tolle Resonanz für meine phantastische Matinee im Scala-Kino in Fürstenfeldbruck. Einmal pro Monat darf ich dort in Absprache mit der Kinoleitung einen wichtigen phantastischen Film zeigen, der Filmgeschichte geschrieben hat. Dazu halte ich einen Vortrag von rund 20 Minuten. Jetzt komme ich der Bitte aus der Community nach und hab zusammen mit Markus Schmölz vom Scala-Kino ein Halbjahresprogramm aufgestellt und Flyer drucken lassen. Hier das Programm.
In der Vergangenheit habe ich am Ende meines Vortrags einen Hinweis gemacht, welche Matinee als nächste Veranstaltung durchgeführt wird. Gleichzeitig wurde der Kartenvorverkauf freigeschaltet.
Jetzt haben wir die Planung für das nächste halbe Jahr fertig und die Kinobetreiber haben den Kartenvorverkauf für alle Filme scharf gemacht. Danke dafür. Vorteil für die Community: Sie haben eine Planungssicherheit. Hier beispielsweise die jüngste Matinee zum Klassiker Suspiria.
Und hier unsere Filmauswahl Januar bis Juni. Start ist immer 10:45 Uhr.
Januar: Carrie – die jüngste Tochter des Satans (1976)
Februar: Poltergeist (1982)
März American Werwolf (1091)
April Bis das Blut gefriert (1963)
Mai Das Omen (1976)
Juni Der Fluch – The Grudge (2004)
Der Flyer liegt im Scala Kino und in der Bäckerei Konditorei Martin Reicherzer in Fürstenfeldbruck aus.