Irgendwie ist das Bistro SixtyFour in meiner Wohnortgemeinde Maisach zu meinem zweiten Wohnzimmer geworden. Zusammen mit meiner Frau schauen wir oft vorbei, werden freundlich aufgenommen und genießen die Atmosphäre. Nun feiert das SixtyFour seinen einjährigen Geburtstag und hat einige Aktionen für seine Gäste vorbereitet. Ich habe dazu mit Ruby Flügel ein kleines Interview geführt.
Jeden Tag gibt es zum Geburtstag ein anderes Special mit reduzierten Preisen. Wer noch nicht da war, kann ja mal in der Zentrumspassage vorbeischauen und probieren, denn ein Bistro in Maisach kann nur leben, wenn es auch besucht und nicht nur darüber geredet wird. Bürgermeister Hans Seidl und der Gemeinderat haben sich für längere Öffnungszeiten eingesetzt, was mir zeigt, wie wichtig den politisch Verantwortlichen das Leben in Maisach ist. Das Publikum dankte es und ist gemischt, jung und alt.
Als die Fußball-EM war, veranstalteten die Pächter Uwe und Ruby Flügel Public Viewing. Auch ich als Fußball-Laie war dabei, um die Stimmung zu genießen. Neben der klassischen Karte gibt es von Uwe Flügel auch ein kulinarisches Monatsspecial. Das ein oder andere Gericht wie die Nachos sind mittlerweile auf die klassische Karte gewandert, weil sie so beliebt sind.
Der absolute USP des Bistros ist allerdings die umfangreiche Cocktailkarte, die einmalig bei uns im Dorf ist. Es gibt sowohl alkoholische als auch nicht-alkoholische Cocktails, frisch zubereitet und erfrischend.
Seit ich als Journalist in der Kommunalpolitik im Landkreis Fürstenfeldbruck tätig war, bin ich immer wieder Gerhard Landgraf, dem damaligen Bürgermeister von Maisach, begegnet. Jetzt wird der energische Franke, der bei uns 36 Jahre Bürgermeister war, zu Grabe getragen. Es ist eine Selbstverständlichkeit, dass ich bei dem morgigen Gedenkgottesdienst in der örtlichen Kirche St. Vitus und bei der Beisetzung dabei bin.
Das letzte Mal traf ich Landgraf im Frühjahr auf einer Versammlung und wir hielten ein kleines Schwätzchen, scherzen herum und freuten uns. Landgraf war mit seinen 84 Jahren gut drauf. Wir beide sind Mitglied der Aktion PiT Togohilfe, eine Organisation, die Landgraf seit Jahren unterstützte. Und wenn nun sein Gedenkgottesdienst ist, dann erinnere ich mich an eine andere Beerdigung, wo Landgraf bei mir einen Stein im Brett hatte und ich ihm großen Respekt zolle.
ich damals beim Münchner Merkur/Fürstenfeldbrucker Tagblatt war, verstarb der langjährige Fotograf der Zeitung Franz Schmotz. Er war der typische Vertreter eines rasenden Fotoreporters und war jahrzehntelang Tag und Nacht im Einsatz für seine Zeitung. Ich habe viele Geschichten mit ihm gemacht. Sein Standardsatz beim Gruppenfoto war: „Stellt’s euch zamm. I hob koane Zeit.“ Er lichtete die Bevölkerung, Vereine, Politiker, Promis und alles und jeden ab, was ihm vor die Linse seiner Canon kam. Ich hab viel von ihm gelernt. Dann starb der Franz und wurde am Vormittag auf dem Friedhof seiner Wohnortgemeinde Eichenau zu Grabe getragen. Unter den Trauergästen war allerdings kaum ein Politiker zugegen.
Am Nachmittag des gleichen Tages war Kreistagssitzung im Landratsamt Fürstenfeldbruck. Als die Sitzung von der damaligen Landrätin Rosemarie Grützner eröffnet wurde, meldete sich der Maisacher Bürgermeister Gerhard Landgraf zu Worte und redete den anwesenden Kreisrätinnen und -räten ins Gewissen. „Wo wart ihr denn bei der Beerdigung vom Franz Schmotz? Jahrelang hat er euch alle fotografiert und ihr habt immer nach ihm gerufen, wenn ihr in die Zeitung kommen wolltet. Zu seiner Beerdigung ist kaum einer von euch gegangen. Schämt euch!“
Das hatte gesessen. Landgraf hatte seinen Kolleginnen und Kollegen die Leviten gelesen und ich muss als unabhängiger Berichterstatter der Tageszeitung im Nachhinein sagen: Gerhard Landgraf hat mir aus der Seele gesprochen. Daher ist es eine Selbstverständlichkeit, dass ich bei der Beerdigung von Gerhard Landgraf dabei bin und ihn auf seinem letzten Weg begleite.
Gerne versuche ich mich ehrenamtlich auch bei meiner Wohnortgemeinde Maisach im oberbayerischen Landkreis Fürstenfeldbruck einzubringen. So arbeite ich beispielsweise im Arbeitskreis der Geschichte der Gemeinde Maisch gerne mit und darf auch das Layout des jährlich erschienenen Sammelbandes Meisaha erstellen. Ich halte es wichtig sich ehrenamtlich zu engagieren, um der Gemeinschaft etwas zurückzugeben.
Im vergangenen Jahr schrieb ich dort den Artikel Alberto – ein italienisches Herz in Maisach. Er handelt von Alberto Pontil, der Besitzer unserer Eisdiele in Maisach. Alberto verstarb 2022 und hätte dieser Tage seinen 58. Geburtstag begangen. Aus diesem Grund durfte ich eine Lesung in seiner Eisdiele durchführen, die heute von seiner Frau Romina und den beiden Kindern weitergeführt wird.
Etwa 25 Zuhörer sind erschienen und lauschten meiner Lesung. Der Betrieb der Eisdiele lief während meiner Lesung weiter, weshalb man in der Videoaufzeichnung auch das eine oder andere Kindergeschrei hört. So ist eben das Leben. Hier das Video von der Lesung.
Familie Pontil ist in Maisach besser bekannt als Alberto und Romina, die Inhaber des Eiscafés Alberto in Maisach. Die beiden stammen aus dem Cadore-Tal, das zur Gemeinde San Pietro in der Provinz Belluno gehört. Es ist die Gegend Italiens, in der die moderne Geschichte des Speiseeises in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ihren Anfang fand. Sie gilt als die europäische Wiege des Speiseeises, sagte Alberto Pontil immer gerne. Denn von dort kommen rund zwei Drittel der 4000 Eisverkäufer in der Bundesrepublik. Ich zeige die Entwicklung der Eisdiele auf, die eine enorme regionale Bedeutung hat.
Das Heft Meisaha gibt es über die Gemeinde Maisach und lokalen Händlern zu beziehen.
Ich freue mich sehr auf diesen Event. Zu Ehren von Alberto Pontil darf ich eine kleine Lesung am Dienstag, 16. Juli, um 19 Uhr in der Eisdiele Alberto in Maisach halten. Sie steht unter dem Titel Alberto – ein italienisches Herz in Maisach.
Alberto verstarb 2022 und die Gemeinde verlor einen guten Freund. Ich schrieb in der Zeitschrift Meisaha vom Arbeitskreis der Geschichte der Gemeinde Maisch im Landkreis Fürstenfeldbruck einen Artikel über diesen Unternehmer, Vater und Ehemann, der dieser Tage 58. Jahre alt geworden wäre. Um 19 Uhr werde ich diesen Artikel lesen.
Familie Pontil ist in Maisach besser bekannt als Alberto und Romina, die Inhaber des Eiscafés Alberto in Maisach. Die beiden stammen aus dem Cadore-Tal, das zur Gemeinde San Pietro in der Provinz Belluno gehört. Es ist die Gegend Italiens, in der die moderne Geschichte des Speiseeises in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ihren Anfang fand. Sie gilt als die europäische Wiege des Speiseeises, sagte Alberto Pontil immer gerne. Denn von dort kommen rund zwei Drittel der 4000 Eisverkäufer in der Bundesrepublik. Ich zeige die Entwicklung der Eisdiele auf, die eine enorme regionale Bedeutung hat. Veranstaltungsort ist das Eiscafe Alberto, Bahnhofstraße 16, in Maisach, Teilnahme kostenlos. Eis darf gerne gegessen werden.
Wenn ich ehrlich bin, dann könnte ich Hunderte von Geschichten über unseren unlängst verstorbenen Altbürgermeister Gerhard Landgraf berichten. Der Franke war 36 Jahre Bürgermeister meiner Wohnortgemeinde Maisach im Landkreis Fürstenfeldbruck. Ein königlich bayerischer Sozialdemokrat, wie er sich selbst nannte und der am Ende seiner politischen Karriere den Glauben an seine politische Heimat verloren hatte und austrat. Landgraf wurde 84 Jahre alt.
Er war als Bürgermeister nicht unumstritten und ich erlebte ihn als aktiven Kommunalpolitiker als ich jahrelang mehrmals die Woche als Journalist über „meine“ Gemeinde Maisach berichtete: Gemeinderat, Ausschüsse, Kreistag, Bürgerversammlungen und zahlreiche Veranstaltungen am Ort. Seine Sitzungsleitung war streng. Die Rededuelle mit dem damaligen BBV-Senator Ludwig Dinkel und Eierbaron (CSU) waren nicht von schlechten Eltern. Die Ära Landgraf werden aber sicher andere politisch aufarbeiten.
Ich möchte eine persönliche Geschichte zum Besten geben. Ich habe in meiner Frau die Liebe meines Lebens gefunden und wir entschlossen uns standesamtlich zu heiraten. Aber ich wollte nicht den zuständigen Beamten als Standesbeamten, sondern den Bürgermeister. Aber der reisefreundliche Gerhard Landgraf war zu der Zeit am anderen Ende der Welt mit der örtlichen Blaskapelle in Brasilien. Die Verwaltung informierte ihn über meinen Wunsch und eines Abends rief Landgraf aus Südamerika an mit den Worten: „Du heiratest und ich bin dein Standesbeamter. Basta.“ Ich war damals nicht mehr bei der Lokalzeitung, sondern Pressereferent der Handwerkskammer und daher war das Du schon okay.
Und so kam es dann auch. Blaskapelle samt Bürgermeister kehrten zurück und wir fanden einen Trauungstermin. Am 7. Oktober 2000 gaben meine Frau und ich uns das Ja-Wort im Rathaus der Gemeinde Maisach. Bürgermeister Gerhard Landgraf verzichtete auf die feierliche Ansprache und sagte: „Heiraten ist wie Schlittenfahren. Das muss schnell gehen.“ Innerhalb von wenigen Minuten war die Zeremonie vorbei, wir waren verheiratet. So schnell wie er manche Gemeinderatssitzung führte, zog er die Trauung ohne viel Pathos durch. Für die anschließenden Familienfeierlichkeiten im kleinen Kreis waren wir viel zu früh fertig. So war er, der Gerhard Landgraf.
Wenn es an die Beerdigung geht, werde ich vielleicht noch ein paar Erinnerungen auspacken. Ich hab ihn nach dem Ausscheiden aus dem politischen Leben bei der Aktion PiT Togohilfe immer wieder getroffen. Er gehörte als Beisitzer dem Vorstand an. Seit 1987 hat unser Togoprojekt jede nur mögliche Unterstützung vom damaligen Bürgermeister Gerhard Landgraf bekommen, so die Vorsitzende Margret Kopp. Dass sich unser Verein zum heute größten Togohilfsverein in Deutschland entwickeln konnte, hat er ganz maßgeblich gefördert und aktiv mitgestaltet.
Also, erzählen kann er, was aber kein Wunder ist. Felix Leibrock war in unserer Gemeindebücherei in Maisach im Landkreis Fürstenfeldbruck und stellte seinen neuen Roman “Mord auf dem Königssee: Ein Berchtesgaden-Krimi” vor. Felix Leibrock ist Pfarrer und hat in München einen gewissen positiven Ruf. Zum einen ist er Polizeiseelsorger bei der Bayerischen Bereitschaftspolizei, zum anderen arbeitet er für Antenne Bayern.
Ach ja, und er ist ein recht erfolgreicher Buchautor und hat mit “Mord auf dem Königssee” seinen dritten Roman der Krimireihe bei Servus Krimi herausgebracht. Und daher ist es ein Genuss, der Lesung von Felix Leibrock zu lauschen, denn erzählen kann der Mann – als Pfarrer hat er es schließlich gelernt.
Der Roman wechselt in der Zeit, was immer eine Herausforderung ist. Einmal springt Leibrock in die Zeit der Hexenprozesse und legt die Brutalität jener Zeit dar, dann springt er wieder in die Gegenwart, als sechs tote Priester in Ruderbooten auf dem Königssee treiben. Simon Perlinger, Polizeibergführer und Leiter der Kripo Berchtesgaden, muss ran und diesen mysteriösen Fall lösen. Leibrock verknüpft gekonnt historische Fakten, Mystizismus von abseitigen katholischen Bruderschaften und klassischen Krimistoff. Dazu ist das Buch natürlich ein bayerischer Regionalkrimi und eine lesenswerte Urlaubslektüre für Bergfreunde. Für Urlauber des Berchtesgadener Lands sollte der 368-seitige Roman Pflichtlektüre sein, denn Leibrock beschreibt Land und Leute sehr sorgsam. Das Berchtesgadener Land ist durch seine geografische Lage eine abgeschlossene Gegend mit eigenen Regeln.
Und weil Felix Leibrock eben ein Pfarrer ist und erzählen kann, berichtet er auch immer wieder von Erlebnissen seiner Recherchearbeit. So passt es ideal, wenn in dem Buch über katholische Bruderschaften berichtet wird und aktuell die Priesterbruderschaft St. Pius X. wieder medial in Erscheinung tritt. So informiert er, dass die Priesterbruderschaft St. Pius X. weiterhin gegen die Lehren des Zweiten Vatikanischen Konzils verstößt und Bischof Voderholzer Priesterweihen in Zaitzkofen untersagt. Die Piusbruderschaft missachtet die notwendigen rechtlichen Bedingungen der römisch-katholischen Kirche für die Weihe (can. 1017 CIC). „Durch dieses Verhalten sehe ich mich erneut genötigt, die Ordnung der Kirche zu schützen und als Ordinarius loci die unerlaubten Weihespendungen wie auch in den vergangenen Jahren für den Bereich der Diözese Regensburg zu untersagen“, so Bischof Voderholzer in seinem Brief.
Ein anderes Beispiel, das er den Zuhörern in der Gemeindebücherei Maisach berichtete, war der versunkene VW-Käfer im Königssee. Am 28. Januar 1964 brach der Käfer mit Fahrer auf dem gefrorenen See ein und versank. Seitdem liegt der Käfer und der Tote in einer Tiefe von 120 Metern. Hier ein Video vom Fahrzeug (ohne Leiche). Auch dieses Ereignis passt wunderbar zum Buch “Mord auf dem Königssee” von Felix Leibrock.
Gleich vorweg: Ich habe keine Ahnung von Fußball und im Grunde interessiert mich dieser Sport nicht. Und doch schaue ich mir Teile der Europameisterschaft an, wenn die deutsche Mannschaft spielt. Den 5:1-Sieg, bei dem die Deutschen sechs Tore schossen, erlebte ich bei uns im Dorf im Bistro Sixty Four in Maisach im oberbayerischen Landkreis Fürstenfeldbruck.
Das Bistro besteht jetzt bald ein Jahr und ich mag diesen Ort der Begegnung. Als Gastronom Uwe Flügel mit seiner Frau Ruby ankündigte, dass es in ihrem Bistro ein Public Viewing geben wird, war ich gerne mit dabei. Alleine vor dem Rechner hätte ich mir das Spiel nicht angeschaut, aber zusammen mit anderen wollte ich die Atmosphäre genießen, die lokale Wirtschaft und nicht die Schwarzgastronomie unterstützen.
Rund vierzig Fußballfans, ausgerüstet mit schwarz-rot-goldenen Schals, Shirts, Hüten und mit deutlich mehr Fußballwissen ausgestattet als ich, fieberten mit. Wir saßen schon einige Zeit vor dem Anpfiff zusammen, bestellten Getränke und Essen. Der Service von Ruby Flügel, ihrer Schwester Ruffy und Uwes Sohn war voll im Stress. Uwe war in der kleinen Küche und bereitete hochkonzentriert und mit Liebe die Speisen zu. Die Renner an diesem Abend waren Flammkuchen und Nachos. Ich hatte den Thunfischsalat. Dazu gab es bei mir frisch gezapftes Bier vom Hofbräuhaus.
Für mein persönliches Empfinden war die Eröffnungsshow in der Münchner Allianz-Arena eher mäßig. Es war irgendwie wie ein besseres Turnerfest, aber ich kenne mich nicht aus. Die Stimmung in der Arena und bei uns im Bistro war dagegen super. Als es an die Nationalhymnen ging, sangen die Spieler mit. In unserem Bistro erhob sich zwar keiner, als „Einigkeit und Recht und Freiheit“ gespielt wurde, aber der eine oder andere bewegte die Lippen mit: Patriotismus ohne Nationalismus.
Den ganzen Tag habe ich in München die schottischen Fans angetroffen. Sie waren in bester Partylaune. Mit Rock und Pipes sorgten sie für Stimmung. Ich hatte morgens um sechs am Hauptbahnhof München die Klänge eines Dudelsacks vernommen, als ich zu einem Seminar aufgebrochen bin. Bayern und Schotten sind sich irgendwie ähnlich, vielleicht ein bisschen rau, aber mit Liebe im Herzen. Meine Frau und ich hatten unsere Hochzeitsreise nach Schottland gemacht und von dieser Reise eine große Schottlandfahne mitgebracht, die bei der Übertragung im Sixty Four rechts neben dem großen Fernseher hing. Uwe hatte seine Deutschlandflagge links neben dem TV-Empfangsgerät aufgehängt und der ganze Gastraum war mit Winkelementen in den deutschen Farben geschmückt. Hier hat das Team sich Mühe gegeben, die Gäste honorierten den Einsatz und bestellten Speis und Trank, dass die Gastronomen immer im Stress waren. Der Nachschub war nie unterbrochen.
Ich lauschte dem Sportreporter und weiß, warum Sportjournalismus nie mein Ding war und sein wird. Für mein Empfinden gab es viele hohle Phrasen und schlechte Klischees. Warum nicht einfach mal den Mund halten, wenn es nichts zu sagen gibt? Aber ich habe ja keine Ahnung.
Die deutsche Mannschaft war für mich die meiste Zeit spielbestimmend. Die Gedanken an das Fußball-Sommermärchen kamen wieder auf. Damals feierte das ganze Land die Mannschaft und die Stimmung war gut. So eine Stimmung würde unserem zerrissenen Land heute auch wieder gut tun.
Als in den ersten Minuten das 1:0 für Deutschland fiel, war das Eis gebrochen. Alle freuten sich, klatschten und feuerten die Spieler im Fernseher an. Ich glaube, sie haben es nicht gehört und spielten dennoch sehr gut. Die Tore für Deutschland stellten sich ein. Jeder Treffer wurde mit Applaus quittiert und als Schottland mit einem Mann weniger auf dem Platz spielte, war die Partie für mich gelaufen. Ich lauschte den Erklärungen meines Nachbarn über die Spielzüge und die Leistungen der einzelnen Spieler. Wir sind ein Land voller Virologen, Militärexperten, Bildungscracks, Politikerklärer und Bundestrainer in einem, wobei mir die Rolle der Fußballexperten noch die liebste ist. Mir egal, weil ich sowieso keine Ahnung von Fußball habe.
Uwe kam aus seiner Küche, in der er während der meisten Zeit des Spiels gebunden war. Nun nachdem fast alles vorbei war, hatte er auch Zeit und erlebte noch den Abschlusstreffer der Mannschaft mit. Er sah zufrieden aus, zum einen wegen des Ergebnisses, zum anderen mit der Entscheidung im Sixty Four ein Public Viewing anzubieten.
Nach dem Spiel löste sich die Versammlung auf mit dem Versprechen, zum Spiel gegen die Schweiz wieder ins Sixty Four zu kommen. Ich will eines der nächsten deutschen Spiele in meinem Lieblingskino, dem Scala-FFB, ansehen. Auch dort soll die Stimmung prima sein. Das tut alles sehr gut nach Corona. Und wenn die deutsche Mannschaft weiter gewinnt, steht dem Sommermärchen nichts mehr im Wege. Ich würde mich freuen, auch wenn ich keine Ahnung habe.
Es war ein schönes Stück Arbeit und aus meiner Sicht kann sich das Ergebnis sehen lassen. Nun wurde der Imagefilm der Bürgerenergie Maisacher Land auf der Generalversammlung der Genossenschaft erstmals vorgestellt. Der Applaus war sehr ermutigend und nun wird das Video Zug um Zug auf den Kanälen der Genossenschaft verbreitet und bei Veranstaltungen eingesetzt. Hier das Video.
Und hier die Präsentation des Videos bei der Premiere.
Die Bürgerenergie Maisacher Land ist eine Genossenschaft, die die Energiewende in unserer Gemeinde Maisach im oberbayerischen Landkreis Fürstenfeldbruck. In der Genossenschaft Bürgerenergie Maisacher Land haben sich Gemeindemitglieder zusammengeschlossen, um vor Ort nachhaltige Energie zu organisieren, zu erzeugen und zu nutzen. Die Energiewende gelingt am besten vor Ort in der Gemeinde und gemeinsam. Unabhängig, transparent, in demokratischer Teilhabe und mit einer rentablen Beteiligung treibt die Genossenschaft erneuerbare Energie voran und hält die Wertschöpfung in der Gemeinde. Ziel ist der Ausbau der regenerativen und unabhängigen Energieversorgung vor Ort in der Gemeinde Maisach.
Ich darf die Bürgerenergie bei der Kommunikation unterstützen und habe auch an dem Film mitgewirkt, Ideen eingebracht, mitgedreht und den Film nach Absprache mit der Kommunikationsbeauftragten der Genossenschaft geschnitten. Es war ein gutes Stück Arbeit, um den Film durch die ehrenamtliche Arbeit der Genossenschaftsmitglieder zu stemmen. Ziel war es, bei der Generalversammlung den Imagefilm zu präsentieren und das haben wir gemeinsam geschafft. Hier habe ich im Vorfeld ein Making of der Dreharbeiten gemacht.
Wie es natürlich so bei einem Projekt sein muss, wurde das Skript immer wieder umgeworfen, verworfen, verbessert und es wurde gemeinsam darum gerungen. Wie es bei solchen Projekten üblich ist, wurde der finale Schnitt erst am Tag der Präsentation fertig. Bei der eigentlichen Endabnahme gab es noch Korrekturen und auch die Schreibweise der Namen in den Bauchbinden wurde nochmal überarbeitet.
Per Wetransfer wurden die Daten hin und her geschickt, wenn der Rechner mit dem Rendern des Films fertig war. Die Kommunikation in der Gruppe lief über Signal als sicheren Messenger. Bei den Genossenschaftsmitglieder alles in ihrer ehrenamtlichen Freizeit. Im Mai fand ein Großteil der Dreharbeiten statt. Ich drehte ein kleines Making-off vor dem Wasserwerk der Gemeinde. Ich finde, dass Video unterstreicht sehr gut die Kollegialität untereinander.
Die ganze Sache zeigt, was man stemmen kann, wenn alle Hand in Hand arbeiten und an einen Strang ziehen. Und das alles für einen sehr guten Zweck, der Energiewende in einer kleinen Gemeinde.
Heute am Tag der Europawahl möchte ich ein Bekenntnis für Europa ablegen. Ich bin froh in einem friedlichen Europa zu leben und gerade an diesem Tag summe ich die Europahymne. Dabei bereite ich eine Lesung für einen verstorbenen Freund vor: Alberto, den Besitzer unserer Eisdiele.
Die Lesung Alberto – ein italienisches Herz in Maisach findet am Dienstag, 16. Juli um 19 in der Eisdiele in Maisach statt. Als ich meine Unterlagen ordne, fällt mir ein Video in die Hände. Im September 2018 sangen drei Chöre ein gemeinsamen Kirchenkonzert in unserer Pfarrkirche St. Vitus in Maisach im bayerischen Landkreis Fürstenfeldbruck einluden. Und die Chöre konnten unterschiedlicher nicht sein – haben aber ein gemeinsames Anliegen: Miteinander musizieren, miteinander feiern, miteinander leben. Die Chöre waren der Männergesangverein MGV 1912 aus Neuenkirchen im Münsterland, der Bergchor Coro Peralba mit Alberto aus den Dolomiten und der Gemischte Chor des Gesangverein Maisach. Und den Abschluss sangen alle drei Chöre und die Besucher gemeinsam die Europahymne „Freude schöner Götterfunken“.
Sehr schön, dass der Chor aus Italien ihren Landsmann Alberto auf die Bühne gebeten haben, der in der Gemeinde Maisach seit Jahren erfolgreiche eine Eisdiele führte und seinen Chor nach Maisach geladen hatte. Auch ihm bedeutete die Europahymne sehr viel.
„An die Freude“ ist eines der berühmtesten Gedichte Friedrich Schillers. Es entstand im Sommer 1785 und wurde unter anderem von Ludwig van Beethoven im 4. Satz seiner 9. Sinfonie vertont. Schöner kann ein Tag der Europawahl nicht sein, oder?
Die Fußball EM steht vor der Tür und die Sache interessiert mich nicht. Dagegen interessiert mich die Entwicklungen bei einer Spielzeugfirma meiner Jugend: Playmobil. Ich lese, dass es dem Unternehmen schlecht geht und das tut mir leid, denn ich arbeite viel mit Playmobil-Figuren und mache beispielsweise Stop-Motion-Filme für Kunden. Jetzt lese ich, dass der Lebensmittelhändler Edeka eine Kooperation mit Playmobil zur EM eingegangen ist. Auch mein örtlicher Edeka Leich in Maisach ist mit von der Partie und das freut mich dann irgendwie doch.
Einmal Fußball-Bundestrainer sein – die große DFB-Sammelaktion von Playmo und Edeka macht es möglich! Dreier- oder Viererkette? Ein Stürmer plus Flügelzange oder Kopfballwunder und „falsche Neun“? Während der Europameisterschaft können alle Fans ihre persönliche Nationalmannschaft in ihrer bevorzugten taktischen Formation aufs Spielfeld führen. Ich finde die Idee sehr nett, obwohl ich nur bedingt Zielgruppe der Aktion bin. Fußball ist mir komplett egal.
Aber wie ich sehe, ist mein örtlicher Edeka gut aufgestellt. Familie Leich, die unseren Edeka betreiben, hat einen Aufsteller mit Fußballern aus Plastik im Geschäft aufgebaut und ich werde beim Einkauf dieses Mal nicht schwach werden, weil ich in erster Linie die Fußballer gar nicht kenne. Zu Auswahl stehen DFB-Stars wie Florian Wirtz, Antonio Rüdiger, Niclas Füllkrug, Kai Havertz oder Ilkay Gündogan. Möglich macht die Loyaltyaktion im Edeka-Verbund rund um die 7,5 Zentimeter großen Kultfiguren Blue Ocean Entertainment, der Kundentreue- und Kindermedienspezialist der Burda-Gruppe und Lizenznehmer von DFB und Playmobil. Der Zirndorfer Spielwarenhersteller präsentiert damit zu seinem 50. Geburtstag seiner legendären Figuren das wahrscheinlich größte Aufgebot einer deutschen Fußballnationalmannschaft aller Zeiten.
Einmal Fußball-Bundestrainer sein… Die große DFB-Sammelaktion von PLAYMOBIL und EDEKA macht es möglich! Ab dem 13. Mai sind 16 PLAYMOBIL DFB-Stars exklusiv bei EDEKA erhältlich. Entwickelt und realisiert hat die Loyaltyaktion im EDEKA-Verbund Blue Ocean Entertainment, der Stuttgarter Kundentreue- und Kindermedienspezialist der Burda-Gruppe und Lizenznehmer von DFB und PLAYMOBIL. / Weiterer Text über ots und http://www.presseportal.de/nr/67839 / Die Verwendung dieses Bildes für redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zulässig und dann auch honorarfrei. Veröffentlichung ausschließlich mit Bildrechte-Hinweis.
Und wie funktioniert das Ganze? Für je 5 Euro Einkaufswert erhalten Kunden während des Aktionszeitraums vom 13. Mai bis zum 22. Juni in den teilnehmenden Märkten einen Treuepunkt gratis – solange der Vorrat reicht. Diese werden auf Sammelkarten geklebt, die dort kostenlos ausliegen. Wer fünf Treuepunkte gesammelt hat, kann bei Abgabe der Sammelkarte in den teilnehmenden Märkten einen Playmobil-DFB-Star aussuchen und für 2,99 Euro erwerben. Wer einzelne Figuren ohne den Einsatz von Treuepunkten kaufen möchte, zahlt 5,99 Euro.
Mein Problem: Ich kenne keinen Spieler. Als Playmobil-Charakter erhältlich sind innerhalb der Aktion die Nationalspieler Marc-André ter Stegen, Antonio Rüdiger, Robin Gosens, Matthias Ginter, Mats Hummels, Niklas Süle, Ilkay Gündogan, Joshua Kimmich, Jonas Hofmann, Julian Brandt, Jamal Musiala, Florian Wirtz, Kai Havertz, Niclas Füllkrug, Leroy Sané und Thomas Müller. Von Thomas Müller hab ich allerdings schon mal gehört, muss ich zugeben.
Abgerundet wird die Kampagne durch zwei Zusatzprodukte: Für 4,99 Euro ist ein schwarzer Sammelkoffer erhältlich, in dem bis zu 16 Figuren aufbewahrt werden können. Dem Koffer bei liegen ein Diorama, um di -Stars ansprechend zu präsentieren, und ein Brettspiel. Zudem wird die Kollektion der Einzelfiguren durch ein Torschuss-Set mit zwei weiteren DFB-Stars aus dem Hause Playmobil ergänzt: Mit Timo Werner kann hier jeder Fan versuchen, ein Tor gegen Manuel Neuer zu erzielen: Für spannende Duelle ist Werners rechtes Bein mit einer speziellen Ballschussmechanik ausgestattet. Das Torschuss-Set kostet 12,99 Euro.
So sehr ich Playmo mag, ich werde dieses Mal nicht schwach. Vielleicht aber doch Thomas Müller, mal sehen.